Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erfahrungen mit Fusswärmern?
Nat Bergtroll
01.03.2008, 19:27
Ich meine sowas hier: http://www.theheatcompany.com/shop/product_info.php?cPath=2&products_id=69
Kann man sowas im Winter auch zum Trocknen von Wanderschuhen im Zelt verwenden? Oder ist die Hitzeabgabe dafür zu lau?
Danke.
Das geht wenn Du 3 kg Fusswärmer mitschleppst ;-)
Dann würde ich aber eher 1 kg Socken einpacken.
Nat Bergtroll
01.03.2008, 20:14
Ist das nur nen Spruch...oder hast Du das mal ausprobiert? Bei mehr Sauerstoff werden die angeblich auch bis 60 Grad warm. Irgendwo habe ich auch gelesen, dass Leute sowas zum Trocknen der Schuhe verwenden.
(Wie mir MEHR Socken beim Schuhetrocknen helfen sollen, ist mir allerdings nicht ganz klar ;)
Ich hab meiner Freundin welche geschenkt (für den Winter als Not-Wärmer) aber die Dinger haben NICHTS gebracht. Keine Übertreibung.
Haltbar waren sie auch noch.
Päckle auf, vorschriftsmäßig geschüttelt und - nichts. Keine merkliche Wärmeentwicklung. So ein Krampf. :motz: Und jetzt versuch mal damit in den Laden zu gehen und sowas zu reklamieren...
Nat Bergtroll
01.03.2008, 21:08
Hast Du ihr IRGENDWELCHE, z.B. die schlechten Wärmer von Globi geschenkt, oder die - angeblich - guten Wärmer von The Heat Company bzw. Coghlans? Danke.
(Wie mir MEHR Socken beim Schuhetrocknen helfen sollen, ist mir allerdings nicht ganz klar ;)
Nun, es geht um warme Füsse.
Erstens würde ich bei richtigen Minustemps die Gefrierbeutelmethode anwenden- also VBL- Socken, in Verbindung mit guten Hosen bzw. Gamaschen werden die Schuhe nicht nass. Wie Du mit (angeblich) 60 Grad warmen Fusswärmern bei -xx Grad die Schuhe trocknen willst ist mir ein Rätsel. Ich hab genau die Dinger vor eine Woche in der Hand gehabt ;-)
Es aber sein lassen.
Wichtiger sind wirklich genügend warme Socken, Handschuhe u.s.w. Auch zum übereinanderziehen und wechseln.
Peter
Nat Bergtroll
01.03.2008, 21:26
Naja...ich verwende diese Socken: http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=pt_47553&k_id=0105&hot=0
Darunter noch dünne Falke Liner. Mehr passt in meinen Schuh eh nicht rein.
Das waren die Guten, ich glaube sogar von "The Heat". Ich werd nochmal nachschauen, sie müsste noch ein Paar haben.
Ich würde eher 2 Peacock Benzin- Handwärmer und etwas Feuerzeugbenzin mitnehmen. Dürfte auch nicht schwerer sein als für jeden Tag diese Fusswärmer.
treasure
01.03.2008, 21:52
Was heißt denn eigentlich Vbl überstzt, habe ich jetzt schon so oft gelesen...?
Feuchtigkeits-Blockier- Unterzieher oder so :bg:
Etwas was verhindert dass feuchtigkeit- durch Schwitzen- in die Kleidung/ den Schlafsack/ die Socken kommt und diese durchfeuchtet. Wenn das bei tiefen Temperaturen geschieht und die Feuchtigkeit dort gefriert wird es eben kalt. Bzw. will der Schlafsack dann nicht mehr so recht wärmen. Und die durchschwitzten Schuhe gefrieren über Nacht zu Eisklumpen.
Hört sich gruselig an, ist aber nicht ganz so schrecklich in der Realität...
@ Poldi: Wenn du auf den Link im ersten Beitrag liest, steht dass man die Fußwärmer erst aufwärmen muss...
Also fünf Minuten in der Hand aufwärmen sollte doch reichen, oder? :-? Naja, vielleicht wars ein Montagspäckle. Probiers halt selber mal aus.
Nat Bergtroll
25.04.2008, 22:13
So...ich habe ausprobiert, ob die grossen Body Wärmer von TheHeatCompany dazu taugen, die Schuhe über Nacht zu trocknen. Grosse Pleite.
Im Prinzip funktionieren die Wärmer schon. Wenn ich sie mir an den Körper gebappt habe, wurde es richtig warm. Aber im ausgezogenen Schuh irgendwie nicht. Von daher ... keine gute Idee.
leider nur schlechte... die dinger ausgepackt und nach vorschrift geschuettelt unddan pulver miteinander regieben... nix. Am WE hab ich mal das letzte pæckchen aufgemacht und meine evtl eine andeutung von wærmereaktion wahrgenommen zu haben. Leider bin ich dann ins wasser gegangen worden und da war der effekt schnell erloschen. Merke: Die sind natruerlich nicht wasserfest. Und wer nasse, kalte fuesse hat, dem nutzen die ja dann auch nicht so viel....Gruss zecke.
Nicht übertreiben
19.05.2008, 08:29
Bei meiner Freundin kommt nachts immer eine Sigg-Flasche mit heißem Wasser mit in den Schlafsack, um verbrannte Füße zu vermeiden in einer Wollsocke verpackt. Kein zusätzliches Gewicht, morgens flüssiges Wasser und eine zufriedene Dame :bg:
Hey,mein erster Post. Ich muß allerdings sofort mein Senf abgeben;-)
Wenn hier eine richtigen Wintertour (> -25°C) gemeint ist,sollte man verdammt auf seine Schuhe achten. Die VBL-Methode ist sicherlich die sicherste.Ich konnte sie allerdings noch nicht selber testen. Mein norwegischer Cousin schwört auf Gummistiefel mit Thermoisolierung. Da diese sicherlich nicht zum Langlaufen geeignet sind, schränkt sich der Gebrauch natürlich sehr ein. Was halten die Schneeschuh Wanderer davon?
Sollte doch einmal das worst case scenario eintreten und man erfährt Eisbruch,haben Gummistiefel einen erheblichen Vorteil.
Das Wasser wird relativ schnell durch die Körpertemperatur aufgewärmt,sofern man sich langsam bewegt.:bg: Somit singt die Chance auf schwarze Zehen. Die Thermoisolierung kann entfernt werden und die worst case Socke + Remaplastiktüte (VBL) erfüllen ihren Zweck ebenso.l
Ich würde mich freuen wenn jemand seine Erfahrung dazu schildern würde.......
Moltebaer
19.05.2008, 20:09
Das Wasser wird relativ schnell durch die Körpertemperatur aufgewärmt,sofern man sich langsam bewegt.:bg: Somit sinkt die Chance auf schwarze Zehen.Fataler Irrtum! Das Wasser nimmt recht schnell die Körperwärme auf und kühlt die Füße ab, da die Wärme an die Umgebung abgegeben wird. Wasser isoliert viel schlechter als Luft, deshalb bleibt die Wärme nicht im Schuh, dein Körper verbraucht viel Energie um die Füße zu beheizen. Diese frieren zwar nicht sofort ab, du unterkühlst sie aber definitiv.
Fataler Irrtum! Das Wasser nimmt recht schnell die Körperwärme auf und kühlt die Füße ab, da die Wärme an die Umgebung abgegeben wird. Wasser isoliert viel schlechter als Luft, deshalb bleibt die Wärme nicht im Schuh, dein Körper verbraucht viel Energie um die Füße zu beheizen. Diese frieren zwar nicht sofort ab, du unterkühlst sie aber definitiv.
Okay,soweit stimme ich Dir zu! Es ist natürlich kein Zustand in dem sich Die Füße wohl fühlen. Selbstverständlich muß ich sofort für trockene Füße sorgen!!Wie bei jedem anderem Schuh auch. Wobei ich verdammt glücklich wär, wenn eben nur die Schuhe bei Eisbruch naß wären.
Ich sehe in der Gummistiefel Methode lediglich den Vorteil, dass der Stiefel z.B. im Zelt sehr schnell zu trocknen ist. Stell Dir dat mal mit einem GoreTex Stiefel vor.
barleybreeder
20.05.2008, 07:01
Ich glaube hier hat keiner Erfahrung mit Gummistiefeln im Winter. Ich glaube an sich ist Gummi als Isolationsmaterial nicht gerade der Bringer im Winter.
Werde wohl weiter in normalen Winterboots laufen auch auf die Gefahr hin nasse Füsse zu bekommen, die wohl noch geringer ist als im Sommer. ;-)
Nur mal für den worst case, die Vorstellung mich mit voll gelaufenen Gummistiefeln aus nem See zu befreien durch dessen Eisdecke ich grade bin, probier das einfach mal im Sommer aus, oder frag Paddler was die dazu sagen mit Gummistiefeln aufs Wasser zu gehen.
Hatte die Fußwärmer in Nepal mit um die steif gefrorenen Schuhe früh zumindest mal nicht ganz so kalt zu haben, hat funktioniert, sie brauchen halt nur bei Kälte und nicht so reichlich Sauerstoff in den Tretern mindestens ein paar Stunden um auf Temperatur zu kommen. Aber zum Schuhe, Socken trocknen ists illusorisch, dann wirklich lieber noch nen paar Socken mehr mitnehmen.
VBL heißt Vapor Barrier Liner ;-) horst
Also Gummi wird sehr hart in kalten temp. wenn es nicht sogar bricht ( nicht notgedrungen aber möglich). für Wintertouren nicht geeignet ( vielleicht mit einer evazote matte als isoschicht drin....) sonst eher kamikstiefel oder schalenschuhe....natürlich immer mit VBL socken oder gefrierbeutel.
ansonsten socken an körper trocken, diese einmalwärmer sind echt net um den schlafsack zu erwärmen oder die schuhe anzuwärmen wenn man die nicht in den schlafsack nehmen will. ansonsten ne nalgeneflasche mit tee füllen und ab in den schlafsack..mit socke da es sonst zu heiss wird ;-)
naja noch eine sachen bei -25°C wird das einbrechen in seen wohl kaum auftreten da die meist recht solide überfroren sind ;-)
gruss Jonas
Christine M
20.05.2008, 17:15
Mein norwegischer Cousin schwört auf Gummistiefel mit Thermoisolierung. Da diese sicherlich nicht zum Langlaufen geeignet sind, schränkt sich der Gebrauch natürlich sehr ein.
Die Finnen laufen damit auch Ski. Ich habe schon welche getroffen, die bei richtiger Kälte darauf schwören.
Christine
Also Gummi wird sehr hart in kalten temp. wenn es nicht sogar bricht (
Falsch. Deshalb sind die guten alten Monsterwinterboots auch unten herum gummiert.
Brechen werden billige PVC- Stiefel. Naturkautschuk nicht.
Und es gibt wunderbere Winter- (Natur)Gummistiefel.
Okay,soweit stimme ich Dir zu! Es ist natürlich kein Zustand in dem sich Die Füße wohl fühlen. Selbstverständlich muß ich sofort für trockene Füße sorgen!!Wie bei jedem anderem Schuh auch. Wobei ich verdammt glücklich wär, wenn eben nur die Schuhe bei Eisbruch naß wären.
Ich sehe in der Gummistiefel Methode lediglich den Vorteil, dass der Stiefel z.B. im Zelt sehr schnell zu trocknen ist. Stell Dir dat mal mit einem GoreTex Stiefel vor.
Richtig nass gibt es bei großer Kälte nicht. Höchstens innen etwas feucht. Aus nass wird innerhalb kürzester Zeit Eis und dann heißt es nicht trocknen sondern auftauen. ;-)
Die Finnen laufen damit auch Ski. Ich habe schon welche getroffen, die bei richtiger Kälte darauf schwören.
Ja, Nokian Kaira (http://www.nokianfootwear.fi/eng/outdoor/kaira.php) z.B. Die Art sieht man in Finnland wirklich sehr häufig, im restlichen Skandinavien scheinen sie etwas weniger verbreitet.
Mac
naja noch eine sachen bei -25°C wird das einbrechen in seen wohl kaum auftreten da die meist recht solide überfroren sind ;-)
Damit jetzt nicht irgendein Leser übermütig wird: An den Zu- und Abflüssen sind die oft nicht richtig zugefroren und da sollte man sehr vorsichtig sein, sonst wird es schnell gefährlich. Das gilt auch für Flüsse.
Mac
Ich glaube hier hat keiner Erfahrung mit Gummistiefeln im Winter. Ich glaube an sich ist Gummi als Isolationsmaterial nicht gerade der Bringer im Winter.
Werde wohl weiter in normalen Winterboots laufen auch auf die Gefahr hin nasse Füsse zu bekommen, die wohl noch geringer ist als im Sommer. ;-)
Das Isolationsmaterial ist eine spezielle herausnehmbare Thermosocke. Die Gummistiefel wurden in Lakselv in beliebigen Geschäften verkauft. Die meisten Stiefel wurden mit Temperatur Angaben von bis zu -100°C angegeben!!!! Die Thermosocke ist nach dem ähnlichen Prinzip wie ein Jerven Fjellduken Thermo Extrem aufgebaut.https://jerven.secure.flexiweb.no
ich glaube bei der Thermosocke war es von innen nach aussen eine Iso-,Alu,-Isoschicht.
Zitat von Christine M Beitrag anzeigen
Die Finnen laufen damit auch Ski. Ich habe schon welche getroffen, die bei richtiger Kälte darauf schwören.
Ja, Nokian Kaira z.B. Die Art sieht man in Finnland wirklich sehr häufig, im restlichen Skandinavien scheinen sie etwas weniger verbreitet.
Da kommen wir der Sache schon näher.............Super, danke für den Link:p
Richtig nass gibt es bei großer Kälte nicht. Höchstens innen etwas feucht. Aus nass wird innerhalb kürzester Zeit Eis und dann heißt es nicht trocknen sondern auftauen.
Sorry, falsch formuliert. Ich meinte natürlich den spezifischen Vorteil von gefrorenen Gummistiefeln gegenüber GoreTex Stiefeln.
Zitat von J.page Beitrag anzeigen
naja noch eine sachen bei -25°C wird das einbrechen in seen wohl kaum auftreten da die meist recht solide überfroren sind
Oder der Overflow......
barleybreeder
20.05.2008, 20:02
Die meisten Stiefel wurden mit Temperatur Angaben von bis zu -100°C angegeben!!!!
Sorry aber da hörts bei mir auf, welchen Sinn hat das denn? :o
Hat das schon mal jemand getestet?
Und wie lassen sich dann -20°C darin aushalten?
Sorry aber da hörts bei mir auf, welchen Sinn hat das denn?
Hat das schon mal jemand getestet?
Und wie lassen sich dann -20°C darin aushalten?
Gut. Sehr gut :bg:
wobei meine "Stiefel" gehen nur bis minus 74.
Und die Angaben sind für Füsse in Bewegung. Werden die nicht bewegt muss manb diese Temperaturangaben in etwa halbieren...
Sorry aber da hörts bei mir auf, welchen Sinn hat das denn?
Hat das schon mal jemand getestet?
Und wie lassen sich dann -20°C darin aushalten?
Ein spezieller Einsatz wäre z.B. die Snowmobile Tour. Laut meinem kleinen Relags Thermometer mit Windchill Tabelle soll sich die Temperatur von -21°C bei einer Geschwindigkeit von 70km/h wie -64°C anfühlen. Die Snowmobile rennen aber um einiges schneller.Bei 70Km/h zu -33°C höhrt meine Tabelle mit gefühlten -83°C auf.
Ich mußte im Februar in Lakselv einen Orkan überleben.Zum Glück waren es nur gemessene -10°C. In dieser Gegend waren so einige Seen nicht sicher.Sicherlich könnt ihr euch vorstellen,dass beim queren von Seen,mit entsprechend starken Schneeverwehung auch keine Sicht mehr vorhanden ist. Somit steigt doch ziemlich die Gefahr des Eisbruchs.
Um noch mal auf das Ursprungsthema zurückzukommen: Ich habe die Zehenwärmer bei einer Schneewandertour verwendet und sie haben mich in der Tat vor kalten Füßen bewahrt im Gegensatz zur Wanderung davor. Ok, sie waren nicht sooo kalt, die Päckchen werden auf jeden Fall warm bis HEISS!
:-)
Tom
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