Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Handy-Mini-Beil?
Buck Mod.93
17.02.2008, 20:39
Hallo Leute,
Ich muss zu meiner Schande gestehen das ich wirklich garkeine Ahnung von Beilen habe aber nach meiner ersten längeren Reise hab ich dann gemerkt das man mit einem Messer doch keine Bäume fällen kann(auch nicht wenn man sich sehr anstrengt).Vor ca.einer Woche hab ich dann dieses Handbeil gesehen:http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=fb_04013>ID=
Kann man damit wirklich arbeiten oder gehört das mehr zu den Spielsachen?
Hängt natürlich davon ab, was du damit machen willst. IMO ist das Teil schon recht brauchbar (sagen ja auch die Vielzahl der positiven Globi-Bewertungen).
Mephisto
17.02.2008, 21:01
Das Fiskars ist ein super Teil. Aber recht schwer ;-) Nimm also lieber das hier: Gränsfors Bruks Minibeil (http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=go_04009>ID=3ca5d202a9592e266f1b47acf219aed1a34). Was aber auch nicht schlecht ist, ist die Fiskars Machete (http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=fb_04009>ID=3ca5d202a9592e266f1b47acf219aed1a34). Haben hier ein paar Leute und sind sehr zufrieden. (Hat aber leider auch > 500 g :()
Also wenn Fiskars dann würde ich das nehmen:
Fiskars Campingbeil (http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=fb_04011>ID=6d0af7c648015d9bff245d7b65df8fd4a31) Das wiegt 50g mehr und den längeren Stiel finde ich vorteilhafter. Wenn es so kurz sein soll würde ich auch eher zum Gränsfors tendieren, auch wenn ich das noch nicht in der Hand hatte, aber das was ich bisher so gelesen habe war nicht das Schlechteste :-)
gruß
thefly
barleybreeder
17.02.2008, 21:25
Das Gränsfors ist Super. Hab ich selber. Allerdings das Trekkingbeil (http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=go_04001&k_id=1009&hot=0). Der Stiel ist etwas länger. Besser im Handling.
Toll verarbeitet, superscharf und liegt bestens in der Hand. Ein echter Hingucker bei dem man merkt das die Leute von Gränsfors wissen worauf es ankommt. Wenn du Zeit hast hols dir in Schweden, da ist es etwas günstiger. Kann man durchaus 20 Euro sparen.
Hasenhirn
17.02.2008, 23:46
Ich hab sehr gute Erfahrungen mit den Wetterlings Beilen gemacht.
Hier (http://www.hkgt.de/shop/werkzeug/wetterlings-beil-aus-handgeschmiedetem.html)
Sind nicht ganz so teuer wie Gränsfors, aber bestimmt ned schlechter.
Das Fiskars ist ein super Teil. Aber recht schwer ;-) Nimm also lieber das hier: Gränsfors Bruks Minibeil
Das Mini ist für kleineres ganz nett. Hat durch sein geringes Gewicht allerdings keine sonderlich große Durchschlagskraft und erfordert einen hohen Kraftaufwand.
Ein vernünftiges Beil sollte minimal ca. 35, besser bis 50 cm Stiellänge, ein Kopfgewicht von ca. 500 gr. und eine hohe Schärfe haben.
Damit kannst du einiges an Arbeiten umsetzen, von fällen über spalten bis zum schnitzen.
Wetterlings ist noch eine günstigere Alternative zu Gränsfors.
Die Beile sind in der Auslieferung nicht sonderlich hochwertig, aber mit ein paar Änderungen u.a. Schneide flacher anschleifen wird sie dann recht gut und scharf.
Das Gränsfors ist Super. Hab ich selber. Allerdings das Trekkingbeil. Der Stiel ist etwas länger. Besser im Handling.
Toll verarbeitet, superscharf und liegt bestens in der Hand. Ein echter Hingucker...
Joo, das ist ein klasse Beil, hab ich schon etliche Jahre, sehr schnitthaltig, einfach prima verarbeitet...
Ich hab sehr gute Erfahrungen mit den Wetterlings Beilen gemacht.
Hier (http://www.hkgt.de/shop/werkzeug/wetterlings-beil-aus-handgeschmiedetem.html)
Sind nicht ganz so teuer wie Gränsfors, aber bestimmt ned schlechter.
Hab das Teil ein Nummer kleiner
http://www.hkgt.de/shop/werkzeug/wetterlings-trekking-beil-aus-handgeschmiedetem.html
auch ein klasse Beil, optisch ist der Stiel nicht ganz so sauber verarbeitet wie bei Gransfors, aber gute Ecke billiger...auch sehr zu empfehlen
Gruss
Khyal
Ich kann mich meinen Vorredner nur anschliessen. Habe selber das Gränsfors Trekkingbeil. Einfach Klasse.
cheers
rover
Buck Mod.93
18.02.2008, 16:00
Das Trekking Beil findet ja viele Abnehmer ich denk auch das das mehr taugt.Was mich nur wundert ist das das etwas kleinere Gränsfors viel teurer ist.Kann man dem Klingenschutz vertrauen oder muss ich da Angst um meinen Rucksack haben???
barleybreeder
18.02.2008, 16:04
Der Klingenschutz sitzt perfekt. Allerdings habe ich mir meinen innen mit einem langem Schlaz beim Einpacken zerschnitten, da das Beil so verdammt scharf ist. :roll:
Buck Mod.93
18.02.2008, 16:18
Gut jetzt weiss ich zumindest das es besseres gibt als das Fiskars Handy Mini Beil.Aber ich denke Preis Leistungs mäßig kann sich kein Beil mit dem Fiskars messen.Ist halt doch noch recht günstig wenn man mal die anderen Anbieter betrachtet.
barleybreeder
18.02.2008, 16:39
Für meinen Geschmack ist das Fiskars zu leicht und der Stiel zu kurz um als Beil durchzugehen.
Erwarte bitte nicht zuviel davon!
Buck Mod.93
18.02.2008, 16:45
Ich persönlich finde halt auch das dieses Hnady Mini Beil doch eher ein Spielzeug als ein Werkzeug ist.Ich habe gedacht man würde mich hier jetzt mit Pauken und Trompteten eines besseren belehren aber dann bleibts wohl doch dabei das ein Beil um tauglich zu sein einen ausreichend langen Stiel braucht.Schade...
equipman
18.02.2008, 19:02
Aus eigener Erfahrung kann ich folgendes sagen : Bei grösseren Händen und ebensolchen Holzscheiten kommt es zu schmerzhaften Berührungen an den erstgenannten :bg:
Buck Mod.93
18.02.2008, 19:32
Ja ich glaube auch das die Stelle vorne am Stiel die normalerweise ab und zu den Scheit trifft nun der Stammplatz deiner Hand ist.Das wirkt auf mich auch sehr beunruhigend.
desert_storm
22.02.2008, 02:14
Hallo, :D
ich hab mich angemeldet, weil ich glaube, hier was beitragen zu können:
Du suchst ja nach nem Mini-Beil.
Ich hab zwar keine Erfahrungen mit Gränsfors etc machen können leider bisher, aber ich hab mir vor zwei Jahren ein kleines Beil gekauft auch nach einem Testbericht im Messermagazin.
Das gute STück ist von Outdoor Edge. Klein, jedoch genug Wucht in den Schlägen, stabil gebaut, anständig scharf, guter Griff (federt gut ab, griffig) und eine super gemachte Gürtelscheide wie ich finde.
hier mal ein Link:
http://www.wolfster.de/index.php?disp=shop&show=90/0/OEAX-1
für mich mein bisher bestes Tool was Preis-Leistungsverhältnis angeht. Kann auch nciht viel kaputtgehen bei dem Preis.
Schau's dir mal an ;-)
Ketzerische Frage:
Wozu willst Du so ein winziges Beil mitnehmen? Zum "echte" Bäume fällen? Viel Spaß dabei. Da solltest Du besser auch eine echte Axt mitnehmen.
Oder zum Feuerholz fällen/zerkleinern? Da kommst Du mit einer Säge viel schneller (und leiser) ebenso weit - bei viel geringerem Gewicht und Preis.
Nimm also statt des Winzlings-Beils lieber eine Klappsäge mit, selbst kleinere Bäume sind damit kein Problem.
Diese kann ich empfehlen: Bahco Laplander (http://outdoors-magazine.com/spip.php?page=article&id_article=118)
Grüße,
Eisen
ich bin mit dem kleinen fiskars ziemlich zufrieden gewesen letztes jahr in norwegen, haben eine woche lang täglich holz für den ofen in der hütte zerkleinert. für dicke stämme wirds aber nix taugen. mit der geringen größe hatte ich, trotz großer hände, überhaupt keine probleme. sauscharf der apparat!
ach ja, ich hatte es allerdings im angebot bei amazon bestellt damals für ca. 25,- euro, weiß allerdings net, obs das da noch gibt.
schöne grüße,
libero
Buck Mod.93
22.02.2008, 16:00
Danke für eure Antworten das mit der Säge ist auch eine gute Idee die sieht sogar mal ganz anständig aus.Das ist ja bei Klappsägen oft nicht so der Fall.Das sind dann eher KLAPPERsägen.
Ich habe den Thread nur überflogen, von daher sorry, wenn es schon jemand gesagt hat:
Eine Axt kann durchaus eine sinnvolle Ergänzung sein. Das von dir verlinkte Beil ist aber definitiv zu klein. Eine Axt fürs Trekking sollte etwa so lang sein, wie dein Unterarm samt Hand. Wenn du also keiner Liliputaner bist, dann ist das zu klein... :grins:
Optimal sind meist Äxte im Bereich 35-45cm. Die besten Äxte bekommst du wie bereits von meinen Vorrednern angesprochen von Gränsfors Bruks.
Auch wenn es mal wieder viel zu spät ist um auf diese Frage zu antworten, aber:
(Was ich schon immer mal loswerden wollte) Warum dieser Hype auf diese Minibeile? Außer daß ich behaupten kann ein Beil (Axt) mit mir zu führen haben diese Minidinger doch keinen brauchbaren Nutzen. Wenn ich in der Gewichtsklasse unterwegs bin hab ich ein schweres Messer mit mir. So ca. 20 - 30 cm Klingenlänge(oder eine Machete). Mit diesem Messer kann ich die gleichen Arbeiten (holztechnisch) ausführen wie es das Minibeil in der Werbung verspricht,
nur kann ich mit meinem "MesserGerät" kochen, schneiden und ,ja auch Tomaten lassen sich schneiden. (Bei weniger Gewicht)
Wie immer teilen sich die Meinungen in Bezug auf Messer/Machete versus Axt/Minibeil. Es gibt halt die einen die stundenlang mit ihrer Miniaxt auf einem Ast rumhacken oder versuchen irgendein Stück zu spalten (warum auch immer).
Es mag aber auch Menschen geben, die es schaffen ihr Feuerholz zu besorgen, ihre Tarpstangen zu schlagen und gleichzeitig noch mit dem gleichen Werkzeug zu kochen.
Jetzt werden viele antworten, ja aber mit dieser oder jener Axt kann ich auch Tomaten schneiden und ...... Überleg euch mal warum es in Samenland für den alltäglichen Gebrauch seit vielen Jahrhunderten am Gürtel keine Axt, aber 2-3 verschiedene Größen an Messern gab.
...Warum dieser Hype auf diese Minibeile?...haben diese Minidinger doch keinen brauchbaren Nutzen...hab ich ein schweres Messer mit mir. So ca. 20 - 30 cm Klingenlänge(oder eine Machete). Mit diesem Messer kann ich die gleichen Arbeiten (holztechnisch) ausführen wie es das Minibeil in der Werbung verspricht,
nur kann ich mit meinem "MesserGerät" kochen, schneiden und ,ja auch Tomaten lassen sich schneiden. (Bei weniger Gewicht)...Überleg euch mal warum es in Samenland für den alltäglichen Gebrauch seit vielen Jahrhunderten am Gürtel keine Axt, aber 2-3 verschiedene Größen an Messern gab.
Tja statt zu ueberlegen, was wer in der Geschichte gemacht hat und wer wie viele Beile oder Messer am Guertel haengen hatte, nehme ich lieber das, was sich bei mir in der Praxis bewaehrt hat, wobei das natuerlich fuer den Naechsten ganz anders ist, zum Glueck sind wir ja alle unterschiedlich :bg: und da muss ich sagen, dass in den meisten Faellen mir ein kleines Beil mehr hilft.
Machete / grosses Kukri u.a. finde ich ne super Loesung, wenn es ueberwiegend darum geht, harte Graeser / Schilf und aehnliches zu kuerzen (z.B. im Fruehjahr auf den Makrite-Zeltplaetzen harte Spitzen entfernen), bei Rodungsarbeiten einen Weg durch´s Dickicht zu schneiden (Camps), Aeste bis ca 2 cm kann man damit noch genauso gut abhacken, wie mit nem 500er oder 700er Beil. dickeres Holz spalten kann man vergessen, das ist ne unpraezise Rumhackerei (wobei das natuerlich auf das Koennen ankommt, hab schon gestaunt, was ein brasilianischer Bekannter, der am Dschungel lebt, mit meinem grossen Kukri angestellt hat), Gemuese schneiden auch, aufgrund der grossen Klingenstaerke.
700er Beil z.B. Trekkingbeil Graensfors Klasse um Holz abzuhacken, kann man auch mal 10 oder 15 cm durchhacken, aber das zieht sich dann schon ein bisschen, super um auis groesserem Holz Kleinholz zu machen, sehr Gut zum entrinden u.A., mit der Rueckseite kann man prima Heringe in harte Boeden schlagen.
500er Beil z.B. von Wetterlings, naja die 200 g weniger und die kuerzere Stillaenge machen schon viel aus, 15 cm Staemme wollte ich damit nur noch in Notfaellen durchhacken, groessere Holzstuecke spalten geht auch nur noch eingeschraenkt, Kleinholz / Anmachholz laesst sich damit genauso praezise wie mit dem 700er machen und beim entrinden / Heringen gibt es auch keine Probleme.
Als Universalmesser nehm ich lieber eins mit geringer Klingenstaerke, will ja Gemuese schneiden nicht spalten z.B. groesseren Folder von Gerber oder Benchmade Fixed Griptilian. Wenn ich weiss, dass wir viel kochen z.B. Urlaub mit Kids und es gewichtsmaessig drin ist, nehme ich noch das Snow Peak Field Sashimi mit, das ist richtig scharf :cool:
In den meisten Faellen, muss ich kein Unterholz roden, keinen Schilf abhacken, wenn es um´s Hacken geht, eher groesseres Holz spalten bzw zerteilen, also bleiben Machete u.A. eher zuhause, vorzugsweise nehm ich das 700er mit, nur wenn es sehr auf´s Gewicht ankommt (Trekking/MTB) und ich davon ausgehe, dass ich es nicht so haeufig benutze, das 500er.
Gruss
khyal
Tja statt zu ueberlegen, was wer in der Geschichte gemacht hat und wer wie viele Beile oder Messer am Guertel haengen hatte, nehme ich lieber das, was sich bei mir in der Praxis bewaehrt hat, wobei das natuerlich fuer den Naechsten ganz anders ist, zum Glueck sind wir ja alle unterschiedlich :bg: und da muss ich sagen, dass in den meisten Faellen mir ein kleines Beil mehr hilft.
Machete / grosses Kukri u.a. finde ich ne super Loesung, wenn es ueberwiegend darum geht, harte Graeser / Schilf und aehnliches zu kuerzen (z.B. im Fruehjahr auf den Makrite-Zeltplaetzen harte Spitzen entfernen), bei Rodungsarbeiten einen Weg durch´s Dickicht zu schneiden (Camps), Aeste bis ca 2 cm kann man damit noch genauso gut abhacken, wie mit nem 500er oder 700er Beil. dickeres Holz spalten kann man vergessen, das ist ne unpraezise Rumhackerei (wobei das natuerlich auf das Koennen ankommt, hab schon gestaunt, was ein brasilianischer Bekannter, der am Dschungel lebt, mit meinem grossen Kukri angestellt hat), Gemuese schneiden auch, aufgrund der grossen Klingenstaerke.
700er Beil z.B. Trekkingbeil Graensfors Klasse um Holz abzuhacken, kann man auch mal 10 oder 15 cm durchhacken, aber das zieht sich dann schon ein bisschen, super um auis groesserem Holz Kleinholz zu machen, sehr Gut zum entrinden u.A., mit der Rueckseite kann man prima Heringe in harte Boeden schlagen.
500er Beil z.B. von Wetterlings, naja die 200 g weniger und die kuerzere Stillaenge machen schon viel aus, 15 cm Staemme wollte ich damit nur noch in Notfaellen durchhacken, groessere Holzstuecke spalten geht auch nur noch eingeschraenkt, Kleinholz / Anmachholz laesst sich damit genauso praezise wie mit dem 700er machen und beim entrinden / Heringen gibt es auch keine Probleme.
Als Universalmesser nehm ich lieber eins mit geringer Klingenstaerke, will ja Gemuese schneiden nicht spalten z.B. groesseren Folder von Gerber oder Benchmade Fixed Griptilian. Wenn ich weiss, dass wir viel kochen z.B. Urlaub mit Kids und es gewichtsmaessig drin ist, nehme ich noch das Snow Peak Field Sashimi mit, das ist richtig scharf :cool:
In den meisten Faellen, muss ich kein Unterholz roden, keinen Schilf abhacken, wenn es um´s Hacken geht, eher groesseres Holz spalten bzw zerteilen, also bleiben Machete u.A. eher zuhause, vorzugsweise nehm ich das 700er mit, nur wenn es sehr auf´s Gewicht ankommt (Trekking/MTB) und ich davon ausgehe, dass ich es nicht so haeufig benutze, das 500er.
Gruss
khyal
Ohne jetzt von deinem Zitat Sachen rauszukürzen, die mir in meine Meinung vieleicht besser passen würden, hast du schon richtig erkannt das es evtl. von dem Können mit dem jeweiligen Werkzeugen abhängt.
Das du geschichtliche Sachen auch mal eben so abtust ist ja natürlich logisch, da ja der heutzutagige moderne Hightecoutdoorsurvivlar auf seinen Touren nur immer das mitnimmt was dem jeweiligen speziellen Outdoorgebaren dient. Sei es das 500er, das 700er, oder das 200er (Ich hoffe ich habe keine Zahl vergessen)
Ich dachte ja prinzipiel es geht in diesem Tread um sowas wie Outdoor.
Nicht darum wie mäh ich am Besten meinen Rasen (dafür nehm ich übrigens einen Rasenmäher) Oder wie mach ich am Besten Holz (dafür nehm ich meine Motorsäge und zum Spalten entweder den Spalthammer, oder die Axt, verzeiht mir das ich nicht genau weiß welche Grammzahl mein Spalthammer hat)
Ach ja eins noch (bevor mir so langsam wenn ich über das ganze nachdenk, so langsam der Kragen platzt):::: Wenn ich auf Tour bin wieso muß ich dann um mein Feuer zu haben Stämme spalten?
Ich red jetzt nicht von irgentwelchen Aussteigerhütten oder Lebensalltag um sich im Winter warm zu halten. Ich rede von kurzfristigen Touen wo man unterwegs ist.
In diesem Sinne
Ice
....Das du geschichtliche Sachen auch mal eben so abtust ist ja natürlich logisch, da ja der heutzutagige moderne Hightecoutdoorsurvivlar auf seinen Touren nur immer das mitnimmt was dem jeweiligen speziellen Outdoorgebaren dient....Ich dachte ja prinzipiel es geht in diesem Tread um sowas wie Outdoor. Nicht darum wie mäh ich am Besten meinen Rasen (dafür nehm ich übrigens einen Rasenmäher) Oder wie mach ich am Besten Holz (dafür nehm ich meine Motorsäge und zum Spalten entweder den Spalthammer, oder die Axt, verzeiht mir das ich nicht genau weiß welche Grammzahl mein Spalthammer hat)
Ach ja eins noch (bevor mir so langsam wenn ich über das ganze nachdenk, so langsam der Kragen platzt):::: Wenn ich auf Tour bin wieso muß ich dann um mein Feuer zu haben Stämme spalten?
Ich red jetzt nicht von irgentwelchen Aussteigerhütten oder Lebensalltag um sich im Winter warm zu halten. Ich rede von kurzfristigen Touen wo man unterwegs ist.
In diesem Sinne
Ice
Tja das tut mir jetzt leid, dass Dir der Kragen platzt, wenn jemand eine von Dir abweichende Meinung hat :bg:
Meine Touren sind manchmal etwas laenger und wenn Du z.B. auf den Kanaren treckst, kommst Du an vielen Grillplaetzen (bei Einigen darfst Du mit Permit auch uebernachten) vorbei, wo fertiges Feuer/Grillholz fuer Jedermann liegt, aber eben recht grosse Scheite, oder wenn Du an Fluessen unterwegs bist, stoesst Du haeufig auf groesseres Treibholz, was Du eben noch zerkleinern musst und um nicht ohne Ende Holz zu verfeuern (ich mach das halt mehr so nach dem Spruch "Feuer so klein wie moeglich unsd so gross wie noetig") ist es gut, wenn man das Holz kleiner spaltet und ich benutze eben, wenn ich z.B. die Schwitzhuetten mache, nicht noch irgendwelche Spalthaemmer, sondern auch die Beile...jetzt fahre ich z.B. mit meiner Liebsten und den Kids weg und fuer den Ofen im Lavvo ist es auch ganz gut, wenn man das Holz noch ein bisschen spalten kann...
Klar nehme ich nur das mit, was sich fuer die Reise als nuetzlich erweist, bei ueber 30 Jahren, im Schnitt jedes Jahr 3 Monate unterwegs draussen, hat sich so Einiges an Nuetzlichem angesammelt und vieles an Unnuetzem oder nicht so perfekt Geeignettem habe ich halt aussortiert...
Das Geschichtliche ist mir wirklich nicht besonders wichtig, ich jag auch keine Bueffel, sondern habe ueberwiegend Essen aus Lebensmittelgeschaeften bei und penne auch nicht auf nem Fell unter einem Astshelter, den ich mir jede Nacht zurechthacke, sondern Evazote + Zelt oder Tarp laesst gruessen und wenn ich in den Sueden fahre, nehme ich auch Auto, MRD, Zug oder Flieger und reite auch nicht auf nem Elefant ueber die Alpen, obwohl...wenn das so ist, wie es mit dem Dromedar in der Sahara war...:bg:
Und ich finde es ganz Klasse, wenn es der Naechste voellig anders macht, sonst waere es doch total langweilig, oder wie Churchill mal sagte "Wenn 2 auf Dauer einer Meinung sind, ist einer ueberfluessig...".
Gruss
Khyal
der jetzt erstmal wieder ab Morgen unterwegs ist :baetsch:
Hallo,
Ich habe nie ein Beil mit nur mein Extrem Ratio R.A.O.
Es zählt zwar als Messer, ist aber so gemacht das man es (wenn es nun wirklich sein muss) zum Hacken (besser als mit einem Minibeil) geeignet ist.
Das Geheimnis liegt beim Griff und der Klingengeometri.
Weiters schleppe ich nicht gerne zwei schwere Werkzeuge mit, und es sollte auch in Deutschland noch erlaubt sein.
Nautoi
MM315
motorang
02.04.2008, 11:02
Ich hab die beiden kleinen Fiskars-Beile. Das kurze für Motorradreisen, das lange liegt im Auto. Eine Frage des Packmaßes ...
Ich verwende die Beile zum Feuerholz zerkleinern/spalten, und als Zelthammer. Roden tu ich nicht, und Rambo spielen auch nicht.
Eine Machete hab ich mir daher nie überlegt ... ich hab stets ein Klappmesser eingesteckt zum Kochen, angeln, Pilze sammeln und dergleichen, und im Lager bleibt die Axt zurück ... beim Brennholz.
Ich hab mir mit dem kurzen Beil auch noch nie die Finger eingezwickt - wer das schafft der muss ja mannsdicke Holzstücke spalten wollen? Oberschenkeldick geht noch OHNE Fingerweh.
Und die Wucht, die man beim Arbeiten auf den Beilkopf bringt, ergibt sich aus dem Hebelsarm. Der ist nicht gleichbedeutend mit der Stiellänge, außer man hackt aus dem Handgelenk heraus ... daher ist der Unterschied in der Spaltkraft nicht so groß wie man denken könnte.
Das einzige was mit an den Fiskars-Beilen nicht gefällt ist das Design der Kopfhalterung - wenn der Stiel mal kaputt ist kann man ihn nicht so einfach durch einen hölzernen ersetzen (unterwegs), weil der Stiel AUSSEN herum greift.
Da gefällt mir das Teil von Outdoor Edge wesentlich besser, da scheint der Stiel ganz klassisch IM Kopf zu stecken ...
Das Fiskars-Teil ist übrigens ohne Bearbeitung als Hammer (für Zeltnägel etc) kaum zu verwenden, weil die Rückseite nicht flach sondern ballig (rund) ist, und außerdem mit Plastik überzogen ...
Gryße!
Andreas, der motorang
Hi, also ich sehe es auch so wie Kyhal. Wenn ich rein zu Fuss unterwegs wäre ist ein entsprechendes Messer sicher die sinnvollere Wahl. Ich bin aber ein Kanute und eigentlich immer mit "Lastkahn "unterwegs und so nutze ich gerne für die groberen Sachen ein kleines Beil. Habe auch das kleine von Gränsfors und das ist schon Klasse. Das machste nicht mit nem Messser in normalen Dimensionen. Aber es soll ja kein Glaubenskrieg vom Zaun gebrochen werden, jeder so wie er mag. Ich persönlich finde das ein nicht zu kleines Beil seine Berechtigung hat. Ein Messer ist bei einigen Dingen ein Kompromiss den man eingehen kann aber eben nicht muss. Speziell bei der Feuerholzubereitung für meinen Zeltofen bzw. Hobo ist das Beil unbezahlbar.
CU Bernd
Feldspatz
07.06.2008, 22:39
Hallo Leute,
Ich muss zu meiner Schande gestehen das ich wirklich garkeine Ahnung von Beilen habe aber nach meiner ersten längeren Reise hab ich dann gemerkt das man mit einem Messer doch keine Bäume fällen kann(auch nicht wenn man sich sehr anstrengt).Vor ca.einer Woche hab ich dann dieses Handbeil gesehen:http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=fb_04013>ID=
Kann man damit wirklich arbeiten oder gehört das mehr zu den Spielsachen?
Damit arbeiten kann man, wenn man bei dem Gewicht und Grösse keine Wunder erwartet. Armdicke Stämme können einfach und schnell zerkleinert werden, das Holz darf auch ruhig einen grösseren Durchmesser aufweisen, an Teak-Holz würde ich das Teil allerdings nicht probieren. <g> Als (bessere?) leichtere Alternative für gleiche Arbeiten eignet sich auch die leichte Säge von Fiskars. Das Modell, das sich in den Schaft einschieben lässt. Für die einen mag auch dies ein Spielzeug sein, ich find's jedoch durchaus patent.
VG,
Spatz
Buck Mod.93
08.06.2008, 11:26
Damit arbeiten kann man, wenn man bei dem Gewicht und Grösse keine Wunder erwartet. Armdicke Stämme können einfach und schnell zerkleinert werden, das Holz darf auch ruhig einen grösseren Durchmesser aufweisen, an Teak-Holz würde ich das Teil allerdings nicht probieren. <g> Als (bessere?) leichtere Alternative für gleiche Arbeiten eignet sich auch die leichte Säge von Fiskars. Das Modell, das sich in den Schaft einschieben lässt. Für die einen mag auch dies ein Spielzeug sein, ich find's jedoch durchaus patent.
VG,
Spatz
Mit Zitat antworten
Der Rat kommt spät.Aber ich kann dich beruhigen genau das habe ich gemacht.Ich habe mir die säge anstatt das Beil gekauft und ich bin sehr zufrieden damit.
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