Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sportbogenschießen
Weinzierl
26.12.2007, 18:49
hallo, ich bins mal wieder!
was haltet ihr von bogenschießen?
sollte man es als survival abschnitt mit einbauen?
welche bögen bevorzugt ihr so?
also ich habe folgenden Bogen!
http://picture.yatego.com/images/43fdf272ce04d7.5/1000_set_1.jpg
Was ich von DIESEM Bogen halte? Wenig.
Ist ein Sportbogen, würde mir eher einen in nem Bogenbaukurs einem selber bauen.
Gibt auch genügend Anleitungen im Netz.
Macht auch mehr Spass.
Survivaltechnisch sehe ich diese Hochleistungsbögen eher kritisch.
Wenn du in der Sch.... sitzt, hast du eh keine Zeit, dich nen Monat mit nem Bogen zu beschäftigen. Da sind improvisierte Bögen, wie Vivalranger sie in der Schilf-Episode (ich nenn sie jetzt einfach mal so, ka wie sie jetzt genau heisst) baut. Schnell herzustellen, einfach zu bauen, und funktionell. Dass man damit nicht auf 100m schiessen kann ist klar. Aber erstens muss das auch keiner (da fehlt zum einen die Übung, zum anderen die jagdliche Erfahrung) und zweitens würdest du nicht treffen, und drittens müsstest du an geeignetes Wild erstmal rann kommen.
Ergo reicht eine grob zurecht geschnitzte Rute, und ein einfacher befiederter Pfeil, zum Beispiel um Fische zu Harpunieren etc.
Man sollte nen Bogen zwar nicht ganz ausser Acht lassen, aber imho ist die Fähigkeit, gute Fallen zu bauen, allemal vielversprechender als die aktive Jagt auf Tiere, die größer sind als eine Katze.
Ich habe mir als kleiner Junge immer Bögen aus 1,5m langen Haselnussruten gebaut, und mit Pfeilen aus Rohr, an die ich Federn (Hühner) und eine aus einem breit geklopften Nagel gefertigte Spitze gebaut habe, auf ca. 30-40m nach etwas Übung meine Scheibe doch recht gut getroffen. Das sollte für eine Notsituation durchaus reichen. Man braucht im Prinzip nur eine einigermaßen gerade Rute, Körperlang, 2-3cm dick, eine stabile Schnur, und ein Messer. Federn findet man gelegendlich, sind aber bei Schüssen aus max. 10m Distanz nicht unbedingt nötig. Und eine Spitze kannst du dir grob aus Stein herstellen, da reichen grob zurecht gehauene Stücke, muss nicht perfekt sein wie die in der Steinzeit gefertigten. Oder du baust die beispielsweise in Vivalrangers Buch beschriebenen einfachen Harpunenspitzen nach.
Grüße
Micha
Mephisto
26.12.2007, 19:08
Sportbogenschießen hat nix mit Survival zu tun --> Messer, Äxte & Co
Es geht ja mehr um die Ausrüstung als um die Handhabung
Hehe, bei Ebay geschossen . . .
Hat nen guten Bums, wenn du aber das Ziel verfehlst oder streifst stehst du bald ohne Pfeile da.
Das Ding hat viel zu viel Power, da machts mit nem Recurve mehr Spaß.
Den Rest hat ja Shuya schon geschrieben.
Der alte Weinzierl, immer für eine Überraschung gut. ;-)
Ich find den Bogen toll, macht viel mehr her als so'n lumpiger Haselstecken. Und survival gibts ja auch dazu, nämlich: wie überlebe ich in einem Wald voller Gangster, wenn meine Pfeilfedern neongelb eingefärbt sind...:bg:
Jochen87
26.12.2007, 19:51
Als nächstes kauft Weinzierl sich nen Pickup, damit er seinen ganzen "survivalkram" auch innen Wald bekommt..
Weinzierl, ich würde dir einfach mal raten, dir ein gutes Survival-Buch und / oder ein Bastelbuch zu kaufen, das zusammen mit nem gescheiten, kleinen Klappmesser (Wahlweise Victorinox, da kannst die Säge sicher gut gebrauchen und dazu noch zum Beispiel etwas schnitthaltigeres, feststellbares, Spyderco Delica bietet sich an), etwas stabiler dicker Schnur, einer Rolle festem Schuhmachergarn, ner Isomatte zum draufsetzen (is grad kalt draussen) und ner Thermoskanne Tee raus zu gehen und einfach mal zu basteln.
Kannst es auch ins Frühjahr verschieben das raus gehen, dafür aber aufm nächsten Spaziergang bisschen Grünholz mitnehmen (aber nich vom Förster erwischen lassen bzw vorher fragen) und zuhause probieren.
Das ganze Survivalzeugs is fürn Po, du brauchst, um klar zu kommen, meist nicht mehr als in deine Hosentaschen passt, damit kann man schon ne ganze Woche rumbasteln und probieren.
Grüße
Micha
sjusovaren
26.12.2007, 20:16
Hat nen guten Bums,...
:bg:
Wart erst mal, wenn unser Rambomesser-Fan seine Agrarbomben montiert hat..... klick (http://www.youtube.com/watch?v=2nNcnPTQ6uA) :hahaa:
@Weinzierl
Schießt du im Verein oder spielst du mit dem Ding bloß rum?
Weinzierl
26.12.2007, 22:30
ich schieße nicht im verein
ich schieße entweder im wald von meinem vater auf strohballen
oder im garten auf zielscheiben!!!
hallo,
ich habe vor zwei jahren mit dem traditionellen bogenschießen angefangen. habe meinen eigenen 40 pfund recurvebogen, sehr gute holzpfeile und wenn möglich ein wöchtentliches training im 3d-wald-parcour. mit der erfahrung und ausrüstung würde ich nichtmal ansatzweise an jagen denken.
richtig gute schützen (mehrfacher deutscher meister und weltmeister) haben mir sehr glaubhaft versichert, dass kein mensch mit nem traditionellen bogen auf mehr als 20 oder max 30 m jagen würde. da ist das kill bei einem durchschnitttier schon verdammt schwer zu treffen und wenn du statt mit ner jagdspitze (rasierklingenscharf) mit ner improvisierten steinspitze auf ein wildschwein oder so schießt...:hahaa:
grüße
thilo
hallo,
ich habe vor zwei jahren mit dem traditionellen bogenschießen angefangen. habe meinen eigenen 40 pfund recurvebogen, sehr gute holzpfeile und wenn möglich ein wöchtentliches training im 3d-wald-parcour. mit der erfahrung und ausrüstung würde ich nichtmal ansatzweise an jagen denken.
richtig gute schützen (mehrfacher deutscher meister und weltmeister) haben mir sehr glaubhaft versichert, dass kein mensch mit nem traditionellen bogen auf mehr als 20 oder max 30 m jagen würde. da ist das kill bei einem durchschnitttier schon verdammt schwer zu treffen und wenn du statt mit ner jagdspitze (rasierklingenscharf) mit ner improvisierten steinspitze auf ein wildschwein oder so schießt...:hahaa:
grüße
thilo
Ich schieße schon etwas länger traditionell. Würde aber Thilo in allen Punkten beipflichten. Scheibenschießen bringt zudem auch nix, da bei jagdlichen Bedingungen schon ein Zweiglein in der Pfeilflugbahn ,oder der Schatteneffekt im Wald genügt, um das Auge entsprechend abzulenken. Wird jeder der schon mal einen jagdlich gestellten Parcour geschossen hat bestätigen.
Vom Schießen auf bewegliche Ziele mal ganz abgesehen. Da brauchts vieeeeel Übung um erfolgreich zu sein.
Wenn Du nicht in der Lage bist zumindest Deine Pfeile selber zu bauen, ist sowieso schnell Schluß,da schon auf gestellten Parcouren mit optimierten Pfeilfängen, häufig Pfeilbruch oder -Verlust vorkommt.
hallo,
ich habe vor zwei jahren mit dem traditionellen bogenschießen angefangen.
Aha .... Rombergpark ;-)
Habe ich dort auch mal versucht - mit einem "klassischen" Bogen auf 20 Meter nicht mal das Ziel getroffen.
Für Survival halte ich es auch für sinnlos.
Wenn ich mir so die Weinzierlschen Beiträge ansehe, kommt mir der Gedanke, dass uns hier jemand auf den Arm nehmen möchte.
Gruß
Dirk
benny_mayhem
27.12.2007, 22:17
Wenn ich mir so die Weinzierlschen Beiträge ansehe, kommt mir der Gedanke, dass uns hier jemand auf den Arm nehmen möchte.
ist doch schön der sorgt jedes mal aufs neue für heiterkeit....:bg:
,da schon auf gestellten Parcouren mit optimierten Pfeilfängen, häufig Pfeilbruch oder -Verlust vorkommt.
Wem sagst du das :motz:
Wem sagst du das :motz:
Naja, das hat mit unserem "Survivalproblem" ja erstmal nix zu tun, das ist ein Problem von Sportschützen.
Weinzierl sollte schon mitbekommen haben, dass Elchjagt nicht drin ist :baetsch:
benny_mayhem
27.12.2007, 22:55
der will gleich mit bären anfangen:bg:
jackknife
27.12.2007, 23:40
Laßt ihn doch, hier werden auch immer Ratten und Eichhörnchen mit der Schlagfalle oder Schlinge gefangen, was auch in D verboten ist. Aber ihr redet euch trotzdem darüber eine Frikadelle ans Ohr. Ein Compound ist eine wunderbare Jagdwaffe. Leise und akkurat. Howie, zuviel Bumms gibts beim Compound nicht. Ebenso beim Recurve oder Langbogen für die Jagd. In Ländern wo die Bogenjagd erlaubt ist, gibt es meist ein Limit, dass man unter 50# nicht jagen darf mit dem Bogen. Freiwillige Selbstbeschränkung ist normalerweise nicht über 30 Meter, um ein Verspringen zu minimieren. Nur sollte man mit dem Bogen schon eine ausgewogene Praxis haben, sprich viel Training.
Ach so, der oben gezeigte Bogen ist ein reiner Jagdbogen älteren Baujahrs und kein Sportbogen.
Weinzierl
28.12.2007, 09:35
ich muss hier mal etwas klar stellen
ich schieße nicht auf lebende Tiere, egal was es ist weder Ratter, Elche, noch Bären
ich schieße auschließlich auf Zielschreiben
desweiteren schieße ich auch noch mit einem tatarischen reiterbogen!
mfg
weinzierl
Aha .... Rombergpark ;-)
Dirk
moin,
genau meine ersten versuche habe ich hier gemacht
http://www.pfeilundbogenwelt.de/
ist auch alles schön und gut aber der typ lebt davon und nimmt deswegen ganz schön gepfefferte preise.
mittlerweile schieße ich hier
http://www.bogenparcours-hagen-dahl.de/pages/45als1pag.html
schönes wochenende
thilo
Hi, auch wenn es sich hierbei ja wohl mehr nur um eine theoretische Frage handelt ...ich halte es für sehr unwahrscheinlich das jemand der sich mit der Materie noch nie befasst hat in einer Notsituation mal eben einen vernünftigen Bogen baut, noch schwieriger funktionierende Pfeile, und dann fast unmöglich, mit so einem Ding auch noch ungeübt wie er ist ohne Visier auf eine Entfernung um die 10-20 Meter ein Kaninchen oder oder so erlegt. Glückstreffer mal aussen vor! Diejenigen unter Euch die Bogenschiessen kennen wissen das es langes und intensives Training braucht um gut mit einem Bogen zu schiessen...mit Visier! Das ganze traditionell ohne Visier also blank ist noch eine Nummer schwerer. Selbst ein guter Visierschütze der von der ebenen Trainingswiese kommt steht beim ersten mal im Wald ziemlich hilflos dar. Bergauf, bergab, Schatten, grelles Licht und die unbekannten Entfernungen die man ja nur durch Schätzen, und das will auch erstmal gelernt sein, einordnen kann, machen das schon ziemlich schwierig. Ich weiss wovon ich rede, ich trainiere 2 x die Woche in einem grossen Wald-3D Parcour und treffe eine sich bewegende Ratte mit ziemlicher Sicherheit auf 8-10 Meter, ein sich bewegendes Wildschwein auf 20-25 Meter. Wir haben entsprechende Trainingsziele. Ich schiesse je nach Lust und Laune einen einteiligen Jagdrecurve mit 55 Pfund oder einen Compoundbogen mit 70 Pfund Zuggewicht, natürlich ohne Visier.
Selbst der Ötzibogen hatte um die 40 Pfund und die Pfeile hatten rasiermesserschafe Feuersteinspitzen.
Ein selbstgefrickelter Haselnussbogen wird es kaum auf 20 Pfund bringen und dann noch irgendwelche provisorischen Spitzen, das kann man vergessen.
Da hat man grössere Chancen mit einem geworfenen Stein oder besser noch gleich Fallen bauen. Meine Meinung..
Ansonsten ist ein Bogen mit entsprechendem Können und der richtige Ausrüstung schon ein sehr effektives Jagdgerät. Ich persönlich halte aber, obwohl ich nichts gegen die vernünftige Jagd habe, die Bogenjagd in der heutigen Zeit für überflüssig und nur dem Thrill des Jägers dienend. Aber da scheiden sich wie so oft die Geister :-)
CU Bernd
Ein selbstgefrickelter Haselnussbogen wird es kaum auf 20 Pfund bringen und dann noch irgendwelche provisorischen Spitzen, das kann man vergessen.
Keine Ahnung, was meine Bögen brachten. Waren ca. 1,5m lang, aus 3cm dicken Gerten gefertigt, Wurfarme ausgedünnt. Ich hatte damals (so mit 10-12 Jahren) jedenfalls ordentlich zu tun, die auch zu spannen.
Ich habe damit nach einigem Üben eine stationäre Scheibe recht gut getroffen. Pfeile aus Rohr können durchaus gut fliegen. Natürlich nicht so, wie gekaufte etc, aber durchaus recht passabel.
Aber ich hatte mich eben eingeschossen auf EIN Ziel. Ich würde mir nie zutrauen, auf Wild zu jagen, da wären meine Chancen sehr sehr gering. Glückstreffer eben.
Mit meinem Beitrag sprach ich eben die Jagd auf Kleinvieh an (siehe die von mir angesprochene Folge von Vivalranger, die leider nur für Handbuchleser zugänglich ist, wo auf Frösche gejagd wird, oder eben Fische harpuniert). Dafür reicht ein normal gefertigter Bugen allemal sehr gut aus. Da brauchts keinen guten.
Aber unterschätzt mal nicht einen guten Bogen, auch mit Steinspitzen. Ich habe hier ein Buch über Steinzeitliche Jagt (herausgegeben vom Staatlichen Museum für Naturkunde und Vorgeschichte in Oldenburg).
Dort wurden Bögen der Steinzeit nachgebaut, die es auf 25kg Zuggewicht brachten. Es wird ein Beschussversuch beschrieben, wo aus 10m Distanz auf ein Reh geschossen wurde (ein totes, dass in lebensechter Haltung fest gebunden wurde).
Es wurde ein Ulmenbogen verwendet, die Pfeile mit Steinspitzen durchschlugen in vielen Fällen das Tier, sodass sie bis zu 30cm auf der anderen Seite aus dem Ziel wieder herausragten.
Bei Schüssen aus 20m auf ein Schwein gab es auch glatte Durchschüsse und einige Knochentreffer, wo Rippen von Dreiecksspitzen glatt durchschlagen wurden.
Auch wurde ein Versuch mit Keulenspitzen durch geführt, wo aus 15-20m auf eine 2,5cm Spanplatte geschossen wurde, die mehrere Durchschläge aufweist. Sind nette Fotos dazu abgebildet.
Man sollte also auf keinen Fall "provisorische" Spitzen, schon garnicht aus Stein, unterschätzen. Wenn sie ihr Ziel treffen, kann die Wirkung verheerend sein.
Wenn man sich also mit Bogenschiessen beschäftigt, es übt und auch vom Bogenbau etwas versteht, kann man sich mit viel Zeit und einigem Aufwand doch eine sehr tödliche Waffe bauen.
Wie gesagt, mit viel Übung, Erfahrung und jagdlichem Geschick.
Uns dürfte sowas eher weniger glücken.
Und Üben ist sowieso nicht drin, da wir ja (Gott sei Dank!) in dieser Hinsicht Beschränkungen haben. Wäre schlimm, wenn jeder mit einem selbst gebauten Bogen in den Wald ziehen würde und auf alles schiessen würde, was sich bewegt.
Grüße
Micha
Hi Micha, kein Widerspruch ;-). Die Steinzeitlichen Bögen waren schon erstaunlich gut gebaut und keinesfalls mit einem einfachen Rutenbogen vergleichbar. Und die Betonung liegt auf den wirklich rasiermesserscharfen Spitzen. Kaum einer von uns wird es fertig bringen solche Klinger aus Feuerstein zu schlagen. Diese Spitzen waren wirklich nahe an einer modernen Einklingigen Jagdspitze. Ich denke mal das was wir an die Pfeile machen würden ist mit Ausnahmen eher ungeeignet. Wer hat schon ein paar Broadheats im Überlebensgepäckchen :-)
CU Bernd
Ok, ok. Fand die Beschreibung in dem Buch nur sehr beeindruckend.
Ich weiss um die Schwierigkeiten, Flintsteine zu bearbeiten. Diesen Sommer habe ich mich daran versucht, für die kleine Pistolenarmbrust meiner Freundin mal Bolzen zu fertigen, aus getrockneten Haselruten, Federn von Puten und einer Spitze aus Feuerstein.
Das ganze endete dann darin, dass ich halbwegs dreieckige und einigermaßen scharfe Splitter an die Bolzen montiert habe, nachdem ich mehrere Tage versucht habe, aus einem größeren Bruchstück eine ordentliche Spitze zu fertigen. Endete mit zerschnittenen Fingern und jeder Menge Frust :motz:
(Wenn sie nich scharf sein sollen, schneiden die Dinger nämlich höllisch! :motz:)
Und geflogen sind sie dann Schlussendlich auch wie ne EnTe :hahaa: (jedenfalls auf große Distanz). Auf 10m, wo ich auf eine massive Holz-Scheunenwand geschossen hab, waren sie ganz gut. Sind natürlich zersplittert die Spitzen beim Auftreffen, aber dennoch gut einen Zentimeter ins Holz eingedrungen.
Das schreit förmlich nach weiteren Feldversuchen im kommenden Sommer. Nur brauch ich da neue Flintsteine, die paar, die ich hatte, sind alle verbraucht. Und beim letzten Urlaub an der Nordsee hatte ich gehofft, welche zu finden, was allerdings nicht der Fall war...leider.
Grüße
Micha
Also ich persönlich komme auf diese hightech Bögen nicht klar. Sowas macht meiner Meinung nach nur Sinn wenn man wirklich im Verein auf Leistung trainiert. Mein Vater hat mal im Verein Geschossen, da gabs mehrere Deutsche Meister und Bundesliga Schützen. Ich glaube sogar ein Olympia Teilnehmer, bin mir aber nicht sicher. Jedenfalls waren das keine "Bögen" für mich, das waren hightech Monster. Die Dinger hatten Visiere, Stabilisatoren, Vorrichtungen um bei jedem Schuss dieselbe Ausziehlänge zu erreichen ect. Dazu kamen Pfeile aus Carbon die sich die Schützen individuell für sich angefertigt haben.
Ich mag traditionelle Bögen ohne Schnickschnack (und vorallem ohne Camo...) lieber.
jackknife
28.12.2007, 23:50
Ich schieße instinktiv mit einem Jagdrecurve und eben auch mit dem Compound. Spaß macht beides. Der Compound ist eben die Magnumladung unter den Bogen.
Jupp. sehe ich wie jackknife. Ich schiesse auch beide Bögen mit Spass. Schraubt man vom Compound alles ab was mit zielen zu tun hat bleibt ein Bogen der zwar anders funktioniert als ein Recurve aber es bleibt ein Bogen. Und eben je nach Einstellung mit mehr Dampf. Und dass macht halt auch mal Laune. Weniger wenn man damit mal in einen Baum schiesst :bg:, aber dagegen hilft einfach besser schiessen :cool:. Und auch ein moderner Compi trifft nicht von alleine, weder mit noch ohne Visier. Ist bei vielen aber anscheinend ne Glaubensfrage, die lassen nix gelten was Rollen dran hat.;-). Dagegen gibt es ein Rezept, na jedenfalls beinahe........Oneida! Sieht fast aus wie ein Recurve, hat keine Rollen und ist trotzdem ein Compound. Mein neuer Liebling :D.
CU Bernd
jackknife
29.12.2007, 12:17
Onaida ist mir zuviel Getüdel, den fand ich früher auch ganz gut, ist mir jetzt aber zu groß. Schieße momentan einen Hoyt Vipertec ( schön klein) und einen Turbotec ( irre power).
Hi, ooch Getüdel kann ich nicht sagen. Muss allerdings dazu sagen das ich einen 92iger "strike Eagle" schiesse. Einmal eingestellt geht der schon seit einem Jahr ohne Probleme. Habe noch einen 95iger Pearson Spoiler. Auch seit Jahren keine Einstellarbeiten oder irgendwelche Probleme. Sind beides Jagdbögen mit 70 lbs. Wenn ich es mal leicht möchte geht ein Martin X200 mit 55 lbs mit. Der ist für den Wald genau wie der Pearson gerade recht. Im Vergleich zu den Problemen die die Langbogenschützen im Geäst haben sind meine Bögen doch klein :bg:.
CU Bernd
Schattenwolf
02.01.2008, 22:42
Hi zusammen!
Ich schieße (noch) einen 40 Pfund Langbogen instinktiv.
Wenn ich nicht zu Hause in meinem Garten übe, gehe ich in den Wald zum Roven oder suche einen Parcour in meiner Nähe auf.
Mir macht es Spass, weil ich dadurch sehr oft draußen an der frischen Luft bin, durch die Gegend ziehe, die Umwelt beobachten kann, mich körperlich betätige und meine Hunde mit einbinden kann (als Begleiter, nicht als Ziele).
http://img513.imageshack.us/img513/6518/bogenjger010fu8.th.jpg (http://img513.imageshack.us/my.php?image=bogenjger010fu8.jpg)
http://www.maxpedition.de/gallery/ger-0007.jpg
drum&drum
02.01.2008, 23:47
An sich finde ich Bogeschießen sehr interessant und lustig. Allerdings würde ich WENN dann wirklich entweder mit richtigen selbstgebastelten Survivalbögen oder mit richtigen professionellen Bögen schießen wollen.
Dein Bogen sieht in meinen Augen (wenn ich das richtig interpretiere) wie so nen Mittelding aus. Kenne mich mit der Materie allerdings auch nicht so perfekt aus.
Meine Erfahrungen beschränken sich auf das seltene schießen mit professionellen Bögen bei Veranstaltungen. Und im Kindesalter die Versuche einen guten Bogen selber zu bauen - Das Schießen auf Mittelaltermärkten als Attraktion für Kinder - und das Schießen beim Nachbarsjungen im Kindesalter.
Schattenwolf
03.01.2008, 00:06
Stellt sich dann nur die Frage: Was ist ein Survivalbogen?
Was ist der Unterschied zwischen Survivalbogen und Primitiv-/Lang-/Recurvebogen?
Wie stelle ich einen Survivalbogen her?
Was für Materialien eignen sich für einen Survivalbogen?
Was brauche ich alles für einen Survivalbogen?
Was ist den dann mit den Pfeilen?
Weinzierl
03.01.2008, 13:58
Hallo, auf dem Bild vom Schattenwolf würde mich interessieren welche beiden Taschen du verwendet hast!
und was die andere Ausrüstung alles ist!
mfg
Dominic
Hi Dominic, das mit den Tasche kann dir natürlich nur der Besitzer sagen.:bg:, der Rest ist die Ausrüstung die man als 3D Schütze so mit durch den Wald schleppt :o. Tool mit Zange um Pfeile oder Spitzen aus Holz zu ziehen, Ersatznocken, Spannschnur zum sicheren aufspannen des Bogens. ein Lederunterarmschutz, Messer u.a auch zum Pfeile puhlen, Trinkflasche, eine Lehre genannt "Checker" um am Bogen den Nockpunkt einzustellen und die Standhöhe der Sehne zu prüfen, SChiesshandschuh usw. Alles Sachen die man mehr oder weniger braucht. Nicht immer am Mann/Frau aber im Auto sollten die schon sein. Eine Ersatzsehne wäre auch nicht falsch. Der Pfeil mit der grossen Befiederung ist ein sog. FluFlu. Dieser Pfeil fliegt durch die Bremswirkung der grossen Federn nicht so weit und wird für Ziele die z.B in Bäumen sind benutzt. An der Spitze hat der einen Gummipuffer genannt "Blunt" Damit kann man z.B beim roven also Trainingsschiessen auf Baumstümpfe oder Grasbüschel verhindern das sich der Pfeil in weicher Erde eingräbt. Am Bogen ein Bogenköcher und zusätzlich noch ein Köcher für den Gürtel. Benutzt wird in der Regel nur einer der beiden Köcher.
CU Bernd
Weinzierl
03.01.2008, 15:06
ja vielen dank erstmal
was das für taschen sind wird mir dan der Besitzer schon sagen!
lg
dominic
Schattenwolf
03.01.2008, 15:13
Danke Lodjur für die sachliche, fachliche und kompetente Erklärung.:D
Hi Dominic!
Das was Du und Ihr auf dem Bild seht, ist meine komplette Ausrüstung für das Bogenschießen. Ersatzteile wie Einsteckhülsen, Nocken, Spitzen, Ersatzsehne, Fingertab und Werkmaterial (Sekundenkleber, Klebeband) führe ich immer mit. Je nach Witterungslage kommt noch ein Poncho dazu.
Beim Roven benutze ich den Maxpedition Proteus und auf dem 3-D-Parcour, Wettkämpfen und längeren Touren den Maxpedition Jumbo. Am Gürtel trage ich immer ein H-2 von Maxpedition.
Hauptsächlich benutze ich den Bogenköcher, wenn ich längere Trainingseinheiten mit mehr Pfeilen schieße oder zusammen mit meiner Frau übe, dann nehme ich/wir den Rückenköcher.
Zum Roven nehme ich JudoPoints, aber die Idee mit den Blunt ist auch nicht schlecht und wird gleich mal umgesetzt.
Zum Roven nehme ich noch mein Tomahawk mit. Bitte, nicht gleich erschrecken. Er dient als Kletterhilfe wie ein Eispickel bei steilen Hängen oder auch als Werkzeug.
Ich nehme nie Sachen mit, die ich nie brauche und mich nur belasten.
Was nehme ich so mit:
Bogen
Bogenköcher mit 6 Pfeilen mit 3-D-Spitzen oder JudoPoints
am Mann:
Armschutz
Schießhandschuh
Victorinox Tool
ER Fulcrum II D
Uhr
Handy
Erste-Hilfe-Set
Autan/Ballistol*
Schreibzeug und Edding*
Zeckenkarte
Sonnenbrille*
(*kann auch in die Taschen untergebracht werden)
Bekleidung:
Boonie-Hut
Regenjacke (je nach Witterung)
Gamaschen (je nach Witerung)
Bergstiefel
Fjällraven-Hose
T-Shirt
Hemd
Fleece-Pullover (je nach Witterung)
Maxpedition Jumbo oder Proteus/Rolly Polly:
Wasserflasche (1 Liter)
Müsliriegel
Poncho (je nach Witterungslage)
Klopapier
Tüten
Tempos
Checker
Pfeilsuchhaken
Tuch zum säubern der Pfeile
Seife
Handtuch
Spannschnur
Ersatzsehne
Ersatznocken
Ersatzspitzen
Ersatzhülsen
Ersatznockpunkt
Sehnenwachs
Rucksack im Auto:
Ersatzhemd/-shirt
Ersatzhose
Ersatzschuhe
Ersatzsocken
Ersatzhut
Ersatzjacke
Unterwäsche
Schlafsack
Matraze
Waschzeug
Verpflegung
Handtuch
Werkzeug-/Ausrüstungsbox
Weinzierl
03.01.2008, 15:16
ja gut
vielen vielen dank!!!
Weinzierl
03.01.2008, 15:41
Ich habe nun von meiner gesamten Bogenausrüstung auch mal zwei Fotos gemacht! Was haltet ihr von dieser Ausrüstung?
http://imghost.webspell.eu/image.php?id=363f5294bbe7599f1e9277af3433bdfa
http://imghost.webspell.eu/image.php?id=aa07179fc5bd62c91fcf4ad90d1d2737
Schattenwolf
03.01.2008, 15:54
Coole Ausstattung!
Sind die oberen zwei Jagdrecurves oder Reiterbögen?
Weinzierl
03.01.2008, 16:47
also der eine bogen ist ein Tatarischer Reiterbogen und der zweite ist ein Jagdreceruve bogen!!!
Hi Schattenwolf, wenn ich es nicht besser wüsste könnte man bei so einer Liste glauben man ginge auf eine Expedition..gelle? :bg: Ich fange gar nicht erst an das aufzuzählen was bei mir immer so im Kofferraum schlummert. Komme gerade aus unserem Waldparcour, habe mal wieder meinen 70 lbs Compi ausgeführt. Es macht immer wieder Spass mit so einem Hammer zu schiessen. So einen Tatarenbogen habe ich auch noch hier liegen. Den brauche ich wenn ich mich mal unter die ultra traditonellen Bogner mische :cool:.Da darf man ja mit Rollen am Bogen nicht auflaufen, selbst ein normaler Jagdrecurve ist da schon fast zuviel. Die Jungs schiessen mit Bögen die man nicht unbeobachtet an den einen Baum lehnen darf, die schlagen dann direkt Wurzeln..:hahaa:
Ist jedenfalls ein klasse Hobby und man kommt viel raus und rum.
CU Bernd
Weinzierl
04.01.2008, 19:06
und welche Pfeile benutzt ihr so?
ihr könntet mir mal ein paar fotos von euer bogenausrüstung hier reinstellen!!!
lg
Dominic
Schattenwolf
04.01.2008, 19:18
Hi Lodjur!
Einen Bogen habe ich als Jagdrecurve erkannt, bei dem zweiten war ich mir nicht so sicher. Sind schöne Bögen.
Ich weiß nicht, ob ich mir jetzt einen Langbogen 50 Pfund oder einen Jagdrecurve zulegen soll. Mal schaun was sich im April ergibt. Da wird so einiges getestet.
Zum Thema Pfeile:
Ich habe zu Hause neben der Klobürster (FluFlu) 75 cm lange Goldtipp Traditional Hunter-Pfeile mit 125 grs. 3-D-Pfeilspitzen und mit orangen Naturfedern in Shield-Ausführung.
Weinzierl
04.01.2008, 19:32
also ich habe Easton Gamegetter II Pfeile
und Traditionelle Bearpaw Pfeile!!
ich werde mir in nächster Zeit auch einen Englischen Langbogen kaufen!
lg
Dominic
Hi, also ich benutze nur noch Carbonpfeile. Ausser dem wenig genutzten Satz Holzpfeile für den Reiterbogen. Da ich nur im Wald schiese also max. ein paar Schuss zum Einschiessen auf Scheiben ansonsten nur auf 3D Ziele, haben sich die Carbonpfeile am haltbarsten gezeigt. Alus verbiegen doch recht schnell oder brechen gleich, zumindest wenn man mit 70 lbs Bögen schiesst. Holz ist eine Glaubensfrage, wer es mag nimmt auch die andauernde Pfeilebauerei in Kauf. Bei Langbögen wird traditionell mit Holzpfeilen geschossen. Bei den neueren Bögen die mit modernen Materialien gebaut werden halte ich das inzwischen für überholt. Immer mehr teilen meine Meinung, die Verantwortlichen bei Turnieren aber leider immer noch nicht. Bei den Pfeilen ist es auch eine Glaubensfrage, aber auch eine der Kosten. Da auch sehr haltbare Pfeile ab und an die Angewohnheit haben sich für länger oder auf Ewig im Wald zu verstecken nutze ich die für diesen Zweck (3D) in der Präzision absolut ausreichenden Easton Exel Pfeile. Mit einem Stückpreis von 3.60-3.90 € ohne die Federn gehören die mit zu den preiswertesten. Damit die Pfeile auch optisch was hermachen befiedere ich auch mit Naturfedern.
Um sie im Wald besser zu sehen auch in orange. Ich nehme weil sie besser ausschauen die orange barred in Shieldform mit 4 Zoll. "Barred" bedeuted die Federn sind auf der Grundfarbe schwarz gestreift.
Bilder müsste ich mal machen :cool: das ist ja bei der Menge Ausrüstung die man so hat richtig Arbeit...
@ Schattenwolf
Wer auf LB steht wird die auch schiessen. Mich stört die Pflicht diese Bögen mit Holzpfeilen schiessen zu müssen. (Bei Turnieren). Nimmt man Alus oder Carbon kommt man in die Jagdrecurve Klasse und hat es gegen diese Bögen ganz schön schwer zu bestehen. Ausnahmen bestätigen die Regel. Ich persönlich mag lieber die handlicheren Jagdrecurves. Aber ein guter Bogen ist teuer genug, da muss der einem halt auch gefallen.
CU Bernd
Schattenwolf
04.01.2008, 22:26
Holzpfeile habe ich nicht, noch nicht. Einen Satz werde ich mir zulegen. Es gibt ja Parcoure bzw. Wettkämpfe die erlauben nur Holzpfeile.
Bei meiner Befiederung ist nur der Hahn schwarz/weiß barred. Orange habe ich deshalb gewählt, weil ich besser sehen kann, wohin ich geschossen habe und finde sie leichter im Wald.
Weinzierl
05.01.2008, 12:05
Im gegensatz zum Bogenschießen wie findet ihr Armbrustschießen?
wie findet ihr diese Armbrust?
http://www.co2air.de/wbb2/attachment.php?attachmentid=17770
Im gegensatz zum Bogenschießen wie findet ihr Armbrustschießen?
wie findet ihr diese Armbrust?
http://www.co2air.de/wbb2/attachment.php?attachmentid=17770
Die hat meine Freundin. Nettes Spielzeug, aber auf größere Distanzen (>10m) unbauchbar.
Dafür hab ich mal "Steinzeitbolzen" bauen wollen...
Fürs richtige Schiessen (Sporttechnisch) lieber was größeres kaufen.
Grüße
Micha
Weinzierl
05.01.2008, 12:16
ja ich habe dieses Teil auch zuhause und ich schieße auch nur von 10 bis 12 Meter auf eine Strohzielscheibe!
Es ist halt ein "Spielzeug"
lg
Dominic
Hi, Armbruste sind eine interessante Waffe und schöne Sammlerobjekte.
Als Sportwaffe hochpräzise. Ich habe ein paar Jahre sowohl 10 als auch 30 Meter Armbrust geschossen. Da hatte ich aber noch Ambitionen auf Meisterschaften und Wettkämpfe.:o. Heute finde ich Armbrustschiessen ziemlich langweilig, auch die Jagdarmbruste sind extrem genau und es ist nach ein paar Schuss wirklich langweilig, keine Herausforderung. Diese Spielzeugteile wie die gezeigte Pistolenarmbrust gehen ja noch im Garten. Eine richtige Jagdarmbust darf man aber schon nur noch unter grossen Sicherheitsvorkehrungen schiessen. Mal eben so im Garten könnte fatal sein. Ich habe früher mal mit einer 90 lbs Armbrust problemlos durch eine Schaumstoffbogenscheibe durchgeschossen die locker Compoundbogenpfeile von 70 Lbs Bögen stoppte. Der Pfeil steckte 50 Meter weiter zum Glück in einem Baum. Und das Ganze auf dem Tontaubengelände meines damaligen Vereins.
Der Pfeil in Nachbars Garten wäre da schon problematischer. Auch auf den allermeisten 3D Parcouren darf nicht mit Armbrusten geschossen werden.
Das Teil wird also schnell an der Wand zum anschauen enden. Bogenschiessen macht einfach mehr Spass, ist dynamischer und interessanter. Ob man trifft hängt nur zu einem Teil am Gerät, der Rest ist man selber. Eine Armbrust trifft immer sobald man halbwegs schiessen kann. Das ist sicher gut wenn man damit z.B auf die Jagd gehen würde. Aber so mal Schiessen zum Spass ist halt auf die Dauer langweilig,. Meine Meinung..
CU Bernd
Waldhoschi
05.01.2008, 12:51
Hallo, ich schieße gerne und hauptsächlich mit grünen Bögen, sprich nicht abgelagert, feucht-flexibel und Rundgeschabt.
Pfeile stelle ich hauptsächlich aus Robinie und Feuerstein her.
Die Pfeilgeschichte im Survivalfall sehe ich kontrovers. Einerseits kann man mit Übung ohne Probleme kleine Tiere fangen, sprich Kaninchen etc. Die häufig vorgeschlagene "Großwildjagd" sehe ich andererseits aber eher kritisch.
Ich habe einige Waffen der Aboriginals gebaut und mit genügend Übung lässt sich mit einer Woomera (Speerschleuder) wirklich gut zielen und treffen.
Ich habe jetzt einige Monate nicht mehr geworfen, letzte Woche habe ich wieder etwas mit meiner Freundin geübt. Mit einigen Stunden Übung schaffe ich (und sie auch :) ) auf 50 Meter so genau zu schießen, dass man sich quasi vor die Füße werfen kann. Auf 30 Meter auf Jagd nach Großwild sollte hiermit tatsächlich kein Problem darstellen. Ich habe die Woomeras der Aboriginals gesehen - und auch den Wurf. Mir wurde gesagt, dass sie im Laufen auf weghüpfende Riesenkängaroos werfen - und auf 40 - 60 Meter treffen.
Die Wucht ist im Vergleich zu einem Bogen schon enorm, da die Masse einfach sehr viel größer ist.
Wie gesagt: Mit selbstgebautem Pfeil/Bogen im Survivalfall würde ich mit Übung die Versorgung mit Kleinwirbeltieren gut vorstellen.
Mit einer Woomera im Survivalnotfall auch die Versorgung mit größeren Tieren mit entsprechender Nachsuche, sprich Rentiere, Rehwild etc. (In den USA wird damit Schwarzwild gejagt...).
Ein Bild eines der Pfeile ist hier:http://vivalranger.com/htmincludes/images/pfeil2.jpg
Liebe Grüße Joe
P.S. Einige Pfeile hatten wir auch auf dem FC probegeschossen. Kann mich aber gar nicht mehr richtig erinnern, ich glaube der Bogen war gebrochen :)
So, hier mal die Ausrüstung die ich immer trage. Gürtel mit Tool, Flaschenhalterung, ein preiswertes Messer zum Pfeilepuhlen, Pfeilzieher, "Pfeilesucher/kratzer, ein anständiges Messer für alles weitere was so anfällt. Dazu Schiesshandschuh, Unterarmschutz und ein Spitzenöler. Dazu noch ein kleines Kunststofftablet mit Regenschutzabdeckung für die Scorekarten. Nicht auf dem Bild ein kleines Tuch zum Pfeileabwischen und ein Klettband für den linken Oberarm wenn ich mal etwas pludrige Kleidung z.B. Regenjacke trage. Dazu dann immer festes wasserdichtes Schuhwerk und einen kleinen Rucksack oder eine Bauchtasche mit Ersatzteilen, Müsliriegeln Zeckenspray und Karte. Meine Bögen: 1. Martin X200 mit 55 lbs, 2. Pearson Spoiler mit 70 lbs. 3 Oneida "strike Eagle" mit 70 lbs, 4. Ragim Impalla mit 45 lbs und zuletzt der Reiterbogen mit 50 lbs.
Schiessen tue ich aber hauptsächlich den Martin und die beiden Compounds.
http://img153.imageshack.us/img153/9254/ausrstungiu3.th.jpg (http://img153.imageshack.us/my.php?image=ausrstungiu3.jpg)
http://img153.imageshack.us/img153/9486/martinx200sa5.th.jpg (http://img153.imageshack.us/my.php?image=martinx200sa5.jpg)
http://img255.imageshack.us/img255/9040/pearsonspoilervt7.th.jpg (http://img255.imageshack.us/my.php?image=pearsonspoilervt7.jpg)
http://img99.imageshack.us/img99/636/oneidasq1.th.jpg (http://img99.imageshack.us/my.php?image=oneidasq1.jpg)
http://img505.imageshack.us/img505/5599/ragimimpallauo5.th.jpg (http://img505.imageshack.us/my.php?image=ragimimpallauo5.jpg)
http://img505.imageshack.us/img505/2749/tatarenbogenyd5.th.jpg (http://img505.imageshack.us/my.php?image=tatarenbogenyd5.jpg)
CU Bernd
Weinzierl
05.01.2008, 19:37
das sind ja echt viele Bögen welche du besitzt!!!
und sie sehen auch sehr schön aus!!!
wie viel pfeile passen bei deinem compoundbogen in den Köcher?
weil bei mir passen leider nur 4 rein! ich würde gerne mehr hineintun! kann ich da einen andern köcher anbauen?
lg
Dominic
Hi Dominic, beim Pearson passen 10 beim Oneida 6 in den Köcher. Das reicht normalerweise auch locker aus um durch den Parcour zu kommen. Am Anfang gingen schonmal bis zu 6 Pfeile drauf, inzwischen könnte ich normalerweise mit 3 Pfeilen losziehen. Das heisst ich verliere mit etwas Glück keine Pfeile mehr. Aber zur Sicherheit nimmt man schon ein paar mehr mit. Es gibt immer mal Unglückstreffer auf Felsen oder die Stahlstange mit denen die 3D Viecher befestigt sind. Das hält auch ein Carbonpfeil mit 70 lbs geschossen oft nicht aus. :o
Es gibt so Anclipteile damit kann man normalerweise einen Köcher um 2-3 Pfeile erweitern. Aber richtig ordentlich wird es doch nur mit einem neuen Köcher.
CU Bbernd
hi,
zur info falls ihr mal mit euren bögen oder armbrüsten durch die gegend lauft und herr wachmeister (dumme) fragen stellt.
ein bogen ist ein sportgerät, eine armbrust dagegen fällt unter die rubrik waffe. hat nicht nur mit der druchschlagskraft zu tun, sondern wohl auch damit, dass man die armbrust vorspannen kann und dann ohne vorwarnung abschießen kann.
gruß
thilo
Weinzierl
07.01.2008, 19:51
ja vielen dank für den Tipp!!!
aber ich bin selber Polizeianwärter!:baetsch:
ich bin gerade in der Ausbildung!!!
das wusste selbst ich!!!
du kannst mit einem bogen ungestört umgerlaufen!!!
Schattenwolf
08.01.2008, 12:38
Danke für den Tipp!
Bin seit 20 Jahren PVB, Einsatztrainier und der Fachmann für WaffG bei uns in der Dienststelle.
Mit den Bögen gab es laut Polizeistatistik bisher nie Probleme. Bei Armbrust leuchten schon bei einigen Kollegen die Alarmglocken, weil leichter zu bedienen, einfacher zu besorgen ohne gesetzlichen Auflagen/Mindestanforderungen (ab 18 Jahre) und treffsicher.
aber ich bin selber Polizeianwärter!:baetsch:
Na dann gute Nacht... :ignore::bg:
Hi, das bleibt hoffentlich auch so :cool:. Es hat schon seinen Grund warum auf den 3D Parcouren keine Armbruste zugelassen sind. Ich mag mir gar nicht vorstellen wie weit ein verirrter Bolzen/Pfeil bei einer entsprechend leistungsstarken Armbrust fliegt. Schon mit starken Bögen geschossene Pfeile haben eine Reichweite die schon erstaunlich und im Nachhinein auch erschreckend sein kann. Besonders nach Aufsetzern und Abprallern können Pfeile noch unglaubliche Strecken fliegen obwohl man doch meint die würden dabei erstmal an Energie verlieren. Es gibt ja soweit mir bekannt keine Mengen an Armbrustschützen die auch in irgendeiner Form organisiert sind. Von den Matcharbrustlern 10 und 30 Meter natürlich abgesehen. Aber die laufen ja auch nicht in der Gegend rum sonder dürfen nur auf zugelassenen Schiessständen ihrem Sport nachgehen. Bei den Feld- und 3D Bogensportlern ist jedenfalls ein sehr sehr hohes Sicherheitsdenken und auch danach handeln im Spiel. Darum wohl auch die polizeiliche Unauffälligkeit dieses Sports.
Aber trotzdem gibt es einiges zu Bedenken wenn man nicht auf einem zugelassenen Waldparcour schiesst sondern sein Recht der Waldnutzung ausübt und z.B im heimischen Wald zum roven geht. (Roven bedeutet das Trainingsschiessen im Wald auf Grasbüschel, Erdhaufen und Baumstüpfe. Niemals auf lebendes Holz schiessen.) Rechtlich ok, aber ein Feld in dem es sehr wichtig ist wie man persönlich auftritt, sogar wie man gekleidet ist. Vollcamo geht gar nicht. Da wird einen der Förster, so er den einem über den Weg läuft mit noch mehr Misstrauen begegnen. Die Pfeile sollten alle mit Blunts oder Judopoints ausgerüstet sein, bloss keine Scheibenspitzen oder gar Broadheats am Pfeil. Das Material muss schon demonstrieren das man auf keinen Fall "jagdlich" unterwegs ist. Belebte Spaziergegenden müssen gemieden werden genau wie die Rückzugsgebiete des Wildes. Sonst hat man die Jagdpächter/den Förster schneller am Hals als man bis drei zählen kann. Das Thema ist sehr sensibel und obwohl man rechtlich eigentlich in trockenen Tüchen dasitzt nicht ganz ohne. Auch die Polizei die von besorgten Spziergängern evt. informiert wird ist nicht immer so sicher in der Rechtslage. Da heisst es absolut freundlich und korrekt Rede und Antwort stehen und versuchen zu erklären was man da tut. Man ist im Recht und das wird sich auch klären.
CU Bernd
Schattenwolf
09.01.2008, 22:20
Das habe ich beim Bogenschießen mit dabei:
Maxpedition Proteus mit Ersatzteilen und Futter, 1 Liter Trinkflasche, Pfeilsuchhaken, Putztuch
http://img242.imageshack.us/img242/3364/myedcworkcasualroving00rx4.jpg
Verschiedene Pfielspitzen, die ich benutze (von oben nach unten):
Blunt
Judopoints
3-D
3-D
http://img180.imageshack.us/img180/7018/myedcworkcasualroving00ks9.jpg
Toll das es soviele begeisterte Anghänger oder mindestens Interessierte des Bogensports gibt - nach anfänglichen doch eher zurückhaltender Begeisterung auf diesen Thread.
Was mir jedoch auffällt, die meisten der aufgeführten Bögen, speziell die Compounds haben schon einige Jahre auf dem Buckel. Gerade aber in diesem Segment ging es in den letzten Jahren ein riesen Schritt vorwärts, leichter, präziser, schneller etc. Schaut doch mal nach unter
www.pse-archery.com
www.hoyt.com
www.beararcheryproducts.com
Auch im Ebay werden immer wieder neuwertige oder sogar neue Bogen angeboten, welche z. T. günstig zu erwerben sind. Kauft aber bitte nicht alte Dinger (5 Jahre und mehr), die sind gefährlich für den Schützen und auch das Geld nicht wert.
Und ob hightech (Compound) oder tradionell (Longbow) ist doch eine müssige Diskussion- soll doch jeder schiessen was im gefällt und vorallem Spass macht.
Hi Sanders,
du hast natürlich Recht damit das es neue und somit auch teurere Bögen gibt. Aber warum soll ich mir einen Bogen für z.B 800 + Euro kaufen wenn es ein Bogen für sagen wir mal 100-150 auch tut. Natürlich muss ein alter Compound fachmännisch überprüft und gegebenenfalls auch überholt werden. Kabel und Sehne neu kosten aber in der Regel unter 100 Euro und der Preis komplett bleibt somit sehr erträglich. Ich für mich persönlich schiesse nur noch freie Turniere und habe keinerlei Ambitionen mehr auf DM oder WM. Die Zeiten sind vorbei. Mir muss der Bogen auch gefallen und die alten etwas martialischen "Schätzchen" gefallen mir besser als die "edlen" filigranen Neuteile. Und was die Präzision angeht...ich schiesse blank also ohne Visier und stehe in meiner Klasse regelmässig auf dem Treppchen. Und das gegen reichlich Schützen mit neuestem Material. Am Bogen liegt es also nicht immer :bg:
CU Bernd
Wie gesagt, Spass muss es machen. Und das man auch Spass mit einem älteren, gut gewarteten Bogen haben kann bezweifle ich nicht. Mit der Spitze mithalten kann man damit nicht mehr - wie man auch kein Turnier mehr mit einem Tennis Rack von Björn Born gewinnt. Aber das steht ja auch nicht zur Diskussion.
Ich wollte eigentlich nur auf die neuen Technologien im Bogenbau (Compound und Longbow) aufmerksam machen, sei das nun z.B. verleimtes Kevlar/Kohlenfaser oder superschnelle Half Cams - aber das hat natürlich seinen Preis, ist schon klar. Nur wenn ich so die anderen Threads durchschaue kann es ja sonst nicht genug leicht, atmungsaktiv, wasserdicht etc. und eben auch teuer sein.
Ich persönlich würde zudem keinen Compound ohne Release und Visier schiessen - sehen keine Sinn darin. Für den Instinktivschuss würde ich dann eine Recurve oder Longbow vorziehen. Aber auch hier gilt - jeder so wie er will und kann.
Hi Sanders, eben...:cool: ist alles eine Sache der Prioritäten. Und man muss ja nicht alles mitmachen, leicht edel und übertreuert nur weil es gerade mal in ist.
Sicher ist ein Compound mit Visier, Stabi und Release so ziemlich das ultimative an Treffsicherheit. Aber im Wald eher hinderlich und eine Spassbremse. Einen Compi ohne Visier und mit Handablass zu schiessen ist schon eine Herausforderung und macht halt (mir) mehr Spass. Das Handling ist einem Recurve oder Longbow gleich, will heissen das man genauso schnell und beweglich im Wald ist wie mit den traditionellen Bögen. Man gehört so eben nicht zur Schrauberfraktion. Nix gegen die Techniker, wir teilen uns das gleiche schöne Hobby, aber auf etwas anderen Ebenen. Ich z.B schiesse im Training mit meinen Kumpeln fast auschliesslich meinen Jagdrecurve. Turniere bestreite ich aber fast immer mit dem Compi. Nach langem Training bin ich mit beiden Bögen fast gleich gut. Der Compi bietet halt auf weite Entfernungen etwas mehr Sicherheit und ich mag halt auch den Bumms. Aber treffen muss man immer noch selber...
CU Bernd
stroemer
22.02.2008, 15:46
Hallo zusammen - ich bin neu und freue mich über die vielen tollen Beiträge.
Speziell da es hier auch Freunde meines geliebtem Hobby des Bogenschiessens gibt. Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen, Bogenschiessen ist eine sehr entspannende Freitzeit-/Outdoorbeschäftigung die dem Geist und dem Körper wohl tut.
Nur würde ich Anfängern anraten zuerst in einem Club vorbeischauen um eine Ahnung von der Technik und so zu bekommen. Gebrauchtbögen oder (fast) neue gibt es immer wieder im Ebay (siehe z.b. http://cgi.ebay.ch/Compound-Bogen-Pfeil-Archery-Jagd-Outdoor_W0QQitemZ120224098640QQihZ002QQcategoryZ20838QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem) oder ähnlich. Von einem älteren Modell würde ich eher abraten, der Spassfaktor ist sicher geringer.
Hallo zusammen
Ich bin neu hier und beim Googlen über das Thema gestolpert.
Mein Mann und ich sind jetzt seit 1 Jahr begeisterte Bogenschützen (traditionell Bowhunter Recurve) und sind auch in einem Verein.
Wir Fliegen im Juli für 10 Tage nach Schottland und würden da gerne auch ein bisserl Bogenschießen und suchen 3D Parcoure in Schottland (sowas wie www.bowhunting-chiemgau.de z.b.)
Ich habe im www gesucht und mal im Verein gefragt aber von Schottland weiß da keiner was leider.
Wir wollten mal fragen ob hier jemand das schon einmal gemacht hatt oder zufällig was von einem 3D Parcours in Schottland weiß.
MfG Deli
Hi Deli, hier im Outdoor Forum ist Bogenschiessen ja nur eine von vielen Dingen die besprochen werden. Mehr Glück auf eine Antwort hast du bestimmt in den entsprechenden Fachforen wie:
www.bogensportinfo.de oder www.free-archers.de. Ich bin da auch Mitglied und da steckt eine Menge Wissen und Info.
CU Bernd
Danke sehr werd da mal vorbei schauen
vBulletin® v3.7.4, Copyright ©2000-2009, Jelsoft Enterprises Ltd.