Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Messerschleifset für Unterwegs
Da ich selber nicht so der Spezialist bin mit einem einfachen Schleifstein, habe ich mir für zuhause das Messerschleifset von Gatco und für unterwegs das von Spyderco zugetan.
Vorallem mit dem neuem kompakten Spyderco Triangle (nicht grösser als ein brauchbarer Schleifstein), mit einem 30° und 40° Winkel, kann auch der Ungeübte schnell und sicher gute Resultate erziehlen.
Was habt ihr so für Erfahrungen gemacht?
equipman
18.12.2007, 11:03
Mein(e) Messer schleife ich vor der Tour mit dem 5er Set von Lansky. Nachschleifen unterwegs war bisher noch nicht nötig.
Meine Messer schleife ich zu Hause aufm Wasserstein frei Hand und ziehe sie danach aufm Leder ab.
Gestern erst ein Carbon Opinel zum Haare-Spalten gebracht.
Unterwegs hab ich dann nur den Victorinox-Schleifstab (der wie ein Stift ausschaut und in einer Hülle steckt). Damit kriegt man zwar keine Rasierschärfe hin, aber reicht vollkommen, um bei stumpfen Klingen ne gewisse Schärfe wieder rein zu kriegen.
Habe auch schon mit den DMT-Diamant-Taschenschärfern und dem Diamant-Schärfer von Victorinox gespielt, aber ich komm mit Diamant irgendwie nicht klar. Hab da kein GEfühl beim schleifen.
Das gleiche gilt für den Taschen-Arkansas, dens bei Globi für 8 Eus (glaub ich) gibt.
Grüße
Micha
Ich sag nur Fällkniven DC4.
Eine Seite Diamant andere Keramik.
Unterwegs damit über den Keramik nur abziehen oder bei Scharten vorab über die Diamantseite.
Der Förster
19.12.2007, 11:00
Ich sag nur Fällkniven DC4.
Eine Seite Diamant andere Keramik.
Unterwegs damit über den Keramik nur abziehen oder bei Scharten vorab über die Diamantseite.
Ja! Und Zuhause auf dem Öl-Akansas;-)
Meine Messer schleife ich zu Hause aufm Wasserstein frei Hand und ziehe sie danach aufm Leder ab.
Gestern erst ein Carbon Opinel zum Haare-Spalten gebracht.
Bekommst du das Messer so scharf, das man sich damit rasieren könnte? Hört sich zwar blöd, wollte aber nur mla wissen ob ich soetwas mit nem Opinel erreichen könnte! ;)
Der Förster
19.12.2007, 23:59
Bekommst du das Messer so scharf, das man sich damit rasieren könnte? Hört sich zwar blöd, wollte aber nur mla wissen ob ich soetwas mit nem Opinel erreichen könnte! ;)
Sollte mit den Angegebenen Mitteln problemlos möglich sein (wobei ich einen Öl-Stein bevorzugen würde) wie lange das Opinell die Schärfe dann hält steht auf einem anderen Blatt, da gab es mal so nen Faden...:bg:
Bekommst du das Messer so scharf, das man sich damit rasieren könnte? Hört sich zwar blöd, wollte aber nur mla wissen ob ich soetwas mit nem Opinel erreichen könnte! ;)
Rasieren? Wenn ihr mir genug Zeit gebt, sollte das durchaus drin sein :ignore:
Habs auch schonmal probiert, allerdings mit nem Delica in VG-10. Ging, hat aber ein wenig geziept :(
Ich persönlich mag keine "harten" Steine, ergo keinen Arkansas. Hängt aber mit persönlicher Vorliebe zusammen, nehme da lieber weich gebundene japanische Wassersteine, hab 2 Stück, nen 400-600er Naturstein fürs grobe und nen 1000+6000er Kombistein fürs feine, danach wird in der Regel nochmal übers Leder gezogen.
Macht ne sehr gute Schneide.
Grüße
Micha
Bekommst du das Messer so scharf, das man sich damit rasieren könnte? Hört sich zwar blöd, wollte aber nur mla wissen ob ich soetwas mit nem Opinel erreichen könnte! ;)
Naja ist halt auch immer ne Frage, wie lange haelt es die Schaerfe. was hast Du davon, wenn Du ein Messer auf kleineren Winkel umschleifst, dann ne std mit Banksteinen schleifst, um "Haarspalt-Schaerfe" zu erreichen und dann eigentlich nach 5 min Gebrauch wieder nachschleifen musst.
Was aber rel easy zu erreichen ist, ist ein Schaerfe, dass Du Dir z.B. mit etwas Druck die Haare auf dem Arm "rasieren" kannst.
Ist immer eine Frage der Uebung, natuerlich kann man, wenn man es nach einiger Zeit richtig drauf hat, mit Banksteinen "Alles" erreichen, bin mich da auch noch am "Rantasten". Wenn es nur um nicht rostfreie Opinel geht, reicht ein vernuenftiger (das merkt man leider auch am Preis) jap. Wasserstein. wenn es auch um andere Taschenmesser geht, die doch etwas haertere Klingen haben, ist ein jap. Wasserstein zu weich. wenn Du mit Banksteinen arbeiten willst ist z.b. der Herbertz Schleifstein
http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=hb_04852&k_id=1006&hot=0
und fuer "die letzte Schaerfe" ein weisser Arkansas oder belgischer Brocken prima.
Aber Banksteine sind fuer Leute die Spass am Schleifen haben, es ist recht schwierig, den Winkel genau einzuhalten usw
Also mal platt gesagt, Du schleifst Dir nen Wolf, kommst aber ueber ne bestimmte Schaerfe nicht raus...
Lansky und Gatco Set haben den Nachteil, dass Du viele Klingen nur mit viel Trickserei auf kleine Winkel schleifen kannst, da Klemmschraube bzw Klemmvorrichtung im Weg sind und dass Du bei grossen Klingen (z.b. groessere Kuechenmesser) die Klingen mehrfach umspannen musst und die Dinger liefern halt keinen konstanten Schleifwinkel...
Wenn ich mit wenig Gepaeck unterwegs bin, benutze ich zum Nachschaerfen unterwegs fuer Messer einen kleinen Diamantschaerfer von DMT, der von Globi fuer 5 € ist aber auch ganz ok, weiss nur nicht, wie standfest er ist
http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=wo_04202&k_id=1006&hot=0
fuer Beile, Macheten benutze ich nen groben Karbidstein.
Zuhause bzw wenn ich mit mehr Gepaeck unterwegs bin, benutze ich entweder Banksteine (Herbertz + belgischer Brocken) oder den Spyderco Sharpmaker
http://wolfster.de/index.php?disp=shop&show=45/0/204MF
Der ist generell ziemlich zu empfehlen, wenn Du nicht absolut stumpfe Messer von den lieben Freunden zum Schleifen bekommst, oder Schneidwinkel umschleifen willst, ist der Spyderco zum Schleifen sozusagen die eierlegende Wollmilchsau, mit dem Du schnell eine sehr gute Schaerfe erreichst.
Beile (Graensfors, Wetterlings) und Macheten schleife ich mit ner feinen Werkzeugfeile...
ansonsten empfehle ich das Messerforum
http://www.messerforum.net/forum.php
und da wiederum das Unterforum Wartung & Pflege
http://www.messerforum.net/forumdisplay.php?f=57
Gruss
Khyal
Gersprenzfischer
20.12.2007, 11:50
Im Gegensatz zu Kyal halte ich die japanischen Wassersteine gerade für harte Stähle als hervorragend geeignet. Rasiermesser, die in der Regel aus sehr hartem Stahl bestehen werden nur auf den weichen Steinen geschliffen.
Ein alter Schleiferspruch heißt wohl sinngemäß:
Ein harter Stahl will einen weichen Stein
In dem realtiv weichen Grundmaterial der Wassersteine sind die Schleifmedien eingebracht, die sich bei Schleifen lösen und damit werden permanent frische Schelifmedien, mit harten schleifenden Kanten, zugeführt. Das ist bei den Schleif-Natursteinen, wie z.B. den belgischen Brocken (dort sind hautsächlich Granate eingebunden, zumindest bei den nur noch selten erhältlichen gelben Brocken), dem Thüringer Wasserschleifstein oder auch den japanischen Natursteinen ähnlich. Der Arkansas ist mir persönlich zu hart. Zum Messerschleifen gibt es im Fachgeschäft Metallwinkel die auf den KLingenrücken gesteckt werde. Damit ist dass Einhalten des Schleifwinkels kein Problem mehr.
Zum Thema Haarespalten: Meine Rasiermesser schaffen alle den Haartest. Dabei wird ein Haar zwischen den Fingern nach unten gehalten und in ca. 1cm wird mit dem Rasiermesser geschnitten. Dass Haar sollte an alle Stellen der Klinge problemlos weggeschnitten werden können.
Ob ein Opinel das wirklich schafft, wäre interessant zu wissen!
Zur Ausgangsfrage: Ich würde einen Diamantstab mitnehmen. Ich habe da einen in Kugelschreibergröße, das Gewicht ist dadurch askzeptabel. Um Outdoors nachzuschärfen sollte das reichen, Rasiermesserschärfe geht damit definitiv nicht, das wird aber Outdoors auch nicht gebraucht, da diese Schärfe nach einem Schnitt in Holz weg wäre.
Uwe
jackknife
20.12.2007, 13:56
ich glaube, es war hier die Rede von UNTERWEGS. Das sülzt ihr hier von Wassersteinen und Co. Gut wenn ihr dann über Waschbetonplatten redet, die man mit in den Rucksack nimmt.
Das Beste für Unterwegs ist der Fällkniven DC 4. Mit ihm bekommt man von der Axt bis zum großen Hauer alles wieder scharf. Sogar auf Rasierschärfe!
Ein Opinel ist vom Stahl her so weich, das man dafür keinen Schleifstein braucht!
Einfach auf dem Leder mit aufgeriebener Polierpaste abziehen, das reicht. Dann rasiert es meist nach ein paar Abzügen. Da der Stahl aber sehr minderwertig ist, hält das eben nicht sehr lange.
jackknife
20.12.2007, 14:07
Rasiermesserschärfe geht damit definitiv nicht, das wird aber Outdoors auch nicht gebraucht, da diese Schärfe nach einem Schnitt in Holz weg wäre.
Natürlich geht das, und die Schärfe ist bei einem guten Messer nach dem Schnitzen auch nicht weg. Danach kann man sich immer noch die Haare an Armen oder Beinen entfernen. Habe selbst diverse Messer, die selbst nach Hackarbeiten och rasieren. Wieso wird das outdoors nicht gebraucht. Ist wirklich elementar z.B. bei der Jagd.
Da der Stahl aber sehr minderwertig ist, hält das eben nicht sehr lange.
Wieder die alte Diskussion :grrr:
Minderwertig ist subjektiv, nicht jeder (mich eingeschlossen) wird mit hochlegierten Stählen glücklich. Den D2 von meinem MT Amphibian mag ich garnicht leiden, auch wenn er ewig scharf bleibt, so schleift man sich doch nen Wolf. Es gibt nicht DEN Stahl, genausowenig wie es DAS Messer gibt.
Alternativ gibts noch das hier, habs mir aber weniger wegen dem SChärfer gekauft:
Klick mich (http://www.toolshop.de/product_info.php?products_id=1372&XTCsid=65bef8833c884b3554fc6f69b43563a5)
Geht auch, solange es nicht total stumpf ist.
Grüße
Micha
...der trotz vieler teuerer Messer sein 8er Opinel nicht missen möchte!
Gersprenzfischer
20.12.2007, 16:44
Natürlich geht das, und die Schärfe ist bei einem guten Messer nach dem Schnitzen auch nicht weg. Danach kann man sich immer noch die Haare an Armen oder Beinen entfernen. Habe selbst diverse Messer, die selbst nach Hackarbeiten och rasieren. Wieso wird das outdoors nicht gebraucht. Ist wirklich elementar z.B. bei der Jagd.
Ich rede hier nicht von ein paar Arm oder Beinhaaren, ich rede von wirklichem Rasieren, also von morgends die Haare aus dem Gesicht schaben. Das schaffst Du mit keinem Messer, nachdem Du damit Holz geschnitten hast.
Im übrigen haben die meisten Vorposter die Wasser- und sonstigen Steine für den Grundschliff zu Hause empfohlen, für outdoors empfehlen die meisten irgendwelche Schärfstäbe, wie Du auch.
Uwe
jackknife
21.12.2007, 01:56
Sehr geehrter Herr Gersprenzfischer, da Sie gerade am Haare spalten sind, mach ich da mal weiter. Dieses ist ein Outdoorforum. Was haben Rasiermesser mit Outdoor zu tun? Nichts!!! Ich rasiere mich auf meinen Wanderungen nicht.
Ja, ich kann mich sehr wohl mit einigen meiner Messer im Gesicht rasieren, was natürlich von einer guten Einweichzeit des Bartes vorher begünstigt würde.
Ja, ich rede hier vom Haare an den Armen und sonstigen Körperteilen rasieren. Das geht mit einem scharfen Messer auch nach dem man damit Holz geschnitten hat. Der DC 4 ist kein Stab, sondern eine Platte. Die Stäbe sind nämlich Müll. Eignen sich meist nur zum Aufrichten der Schneide, aber nicht zum eigentlichen Schleifen draußen. Mit dem DC 4 bekomme ich ein vollkommen stumpfes Messer innerhalb kürzester Zeit draußen im Wald wieder so scharf, das die Haare am Arm wegspringen. Dieses ist für mich Rasierschärfe.
jackknife
21.12.2007, 02:00
OT:...der trotz vieler teuerer Messer sein 8er Opinel nicht missen möchte!
wofür? zum Farbe abkratzen?
Bei so andauernder großer Begeisterung muss ich mir wohl auch endlich mal ein Opinel leisten :p
wofür? zum Farbe abkratzen?
Wieso so abwertend? Gut muss nicht unbedingt teuer sein.
Nein, zum Schneiden, Schnitzen, dabei haben. Für all die Sachen, für die du dein Messer XY verwendest.
Gersprenzfischer
21.12.2007, 11:27
@Jackknife
Sicher sind wir im Outdoorforum, und niemand muss sich draußen rasieren. Aber "Rasurschärfe" ist für mich der Vergleich mit der Schärfe eines Gegenstand der für echtes Rasieren geeignet ist, also mit Rasiermessern.
Ein Messer das Haare an Armen rasiert ist sicher sehr scharf, aber rasierscharf ist eben etwas mehr. Rasierscharf am Arm bedeutet die Haare auch abzuschneiden, wenn die Klinge nicht auf sondern einige mm über der Haut geführt wird, wenn also dass Haar nur durch die Berührung der Klinge wegspringt. Wenn das deine Outdoormesser frisch geschliffen können, hast Du meine uneingeschränkte Bewunderung, wenn Sie es gar nach einem Schnitt durch Holz können, dann ziehe ich sogar meinen Hut.
Mit dem "so wie auch Du" hab ich eigentlich gemeint, dass auch Du Deine Messer zuhause grundlich schleifst und outdoors nur nachschleifst, mit dem Verweis auf den Schleifstab hab ich mich wohl etwas mißverständlich ausgedrückt.
Der Fällkniven DC 4 hinterlässt übrigens auf dem Papier einen guten Eindruck. Welchen Körnungen entsprechen denn die beidern Seiten ungefähr? Für Outdoors ist der sicher besser geeignet als ein Diamantstab, der nur partiell eine stellenweise stumpfe Schneide wieder herrichten kann, was ich unter outdoors nachschleifen verstehe.
Zweite Frage zu dem DC4, der mich wirklich interessiert, wieviel wiegt den der?
Uwe
Hey Uwe, hab ihn gerade mal auf die Waage gestellt und das Ergebnis lautet: *Trommelwirbel* 80 Gramm :bg:
Der DC4 ist ein SUper Stein mit dem ich unkompliziert und schnell nachschleifen kann. 5 von 5 Punkten!
Gersprenzfischer
21.12.2007, 12:42
Das klingt ja super, dann werde ich mir doch noch ein fällkniven NL4 samt Schleifstein bestellen müssen:bg:
Uwe
Das klingt ja super, dann werde ich mir doch noch ein fällkniven NL4 samt Schleifstein bestellen müssen:bg:
Uwe
Gute Wahl :-) Im Messer Forum wurde gerade ein NL4 mit ner super fetten Scheide für 170€ verkauft. Ich hab mich vieleicht geärgert das ich nicht genug Geld hatte (und ein NL3 vor mir lag ;-) ). Das Idun wäre auch interessant. Was willst mit dem Messer machen? Falls es nur ein Trekking Messer fürs gelegentlichem Holzspalten sein soll, dann nimm das Idun. Auch für die Jagd etc. wird es besser geeignet sein.
Gersprenzfischer
21.12.2007, 16:09
Ich hab schon ein Puma Skinmaster, welches von der Klingenform dem Idun ähnlicher ist. Ich hätts gern als Allroundmesser. Also vom Butterbrotschmieren bis zu allem was man beim Spazierengehen, Kanufahren, Wandern, Zelten so braucht, inklusive Späne fürs Hobofeuer zu hacken, falls ich mein Fiskars Minibeil nicht mitnehme. Die NL2 und NL1 erscheinen mir für meine Zwecke zu groß, beim eventuell noch passenden NL3 gefällt mir die Scheide nicht.
Wahrscheinlich wird es aber, wie meine anderen Messer, sein Hauptdasein im Schrank verbringen:(
Uwe
Hallo Uwe,
der DC4 hat wirklich einen guten Abtrag bezüglich dem herrichten der Schneide und anschließendem abziehen.
Ich hab schon ein Puma Skinmaster, welches von der Klingenform dem Idun ähnlicher ist. Ich hätts gern als Allroundmesser. Also vom Butterbrotschmieren bis zu allem was man beim Spazierengehen, Kanufahren, Wandern, Zelten so braucht, inklusive Späne fürs Hobofeuer zu hacken, falls ich mein Fiskars Minibeil nicht mitnehme. Die NL2 und NL1 erscheinen mir für meine Zwecke zu groß, beim eventuell noch passenden NL3 gefällt mir die Scheide nicht.
Wahrscheinlich wird es aber, wie meine anderen Messer, sein Hauptdasein im Schrank verbringen:(
Uwe
Die Scheide ist echt fürn Hintern, zum Glück hat Jackknife eine schönere und funktionellere gebastelt. Das Original sieht sowas von billig aus :grrr:
Hab gerade bei eBay nen TK3 von Fällknivne ersteigert. Zusammen mit dem NL3 ist das ne super Wildniskombi. :bg:
Mephisto
21.12.2007, 19:30
Frage zum DC4: Der DC3 is doch kleiner. Ist das der einzige Unterschied, oder gibts da noch mehr Differenzen. Ist die Größe vom DC3 überhaupt noch zweckmäßig zum schleifen? Und: Soll ich wirklich den balligen Grundschliff von meinem F1 ruinieren, indem ich es mit nem Stein flach schleife?
Frage zum DC4: Der DC3 is doch kleiner. Ist das der einzige Unterschied, oder gibts da noch mehr Differenzen. Ist die Größe vom DC3 überhaupt noch zweckmäßig zum schleifen? Und: Soll ich wirklich den balligen Grundschliff von meinem F1 ruinieren, indem ich es mit nem Stein flach schleife?
Hey, der Dc3 ist nur kleiner. Da schon der DC4 grenzwertig ist, würde ich auf keinenfall den DC3 nehmen.
Zum Grundschliff, mit etwas Übung soltest du selbst den balligen Schliff erhalten können. Techniken findest du im Internet genug ;)
Mephisto
21.12.2007, 20:51
Hab mich bis jetzt nur in der Mousepadmethode geübt. Ging so leidlich. Hab immer ne vernünftige Schärfe hingebracht. Is halt nix auf Tour...
Tja Benni,
das ist halt der Nachteil der ballig geschliffenen Klingen.
Wobei man bei einer flachen 2 mm Schneidfase, mit Sicherheit die Schneideigenschaft verbessern kann, und das spätere nachschärfen erheblich erleichtert.
Deshalb kommen mir nur flach geschliffene ins Haus.
Mephisto
21.12.2007, 22:12
Meinst du ich sollte das Umschleifen zur Sicherheit Jürgen Schanz machen lassen?
Meinst du ich sollte das Umschleifen zur Sicherheit Jürgen Schanz machen lassen?
Achwas, wieso das? Das ist doch nen User und da kommts aufs Ausehn nicht so an. Nimm nen Lanskey Schleifset und bügel das drüber. Hatte ich ansatzweise beim NL3 gemacht, aber letztendlich wieder ballig geschliffen. Da kann nicht viel passieren. Du musst dir nur etwas Zeit nehmen, der Stahl ist echt zäh ;)
Mephisto
21.12.2007, 23:02
Freilich ein User, schaut auch aus wie Sau :grins:
Hab nur ein Gatco... Leider macht des Zeug immer die Spitze rund :roll:
Freilich ein User, schaut auch aus wie Sau :grins:
Hab nur ein Gatco... Leider macht des Zeug immer die Spitze rund :roll:
Das ist natürlich sch***e, hast du mal den Abstand zwischen Spitze und dem "Schlitten" (?)vergrößert? Wenn die zu nah beieinander sitzen, kommt es zu der Abrundung. Mit etwas Gefühl sollte es dann funktionieren (meine Spitzen sind noch spitz :baetsch: ).
Wenn du nen Bandschleifer hast, würde ich es damit machen. Das Ergebnis sollte gleichmäßiger sein. Wobei du aufpassen musst, nicht das dir der Stahl weich wird :bg:
lg
vince
Hallo Benni,
die Schleifset sind ok für nachschleifen.
Ich habe mir das an einem Black Jack angetan - nie wieder.
Da hab ich es letztlich mit dem Bandschleifer gemacht.
Es ist darauf zu achten, daß der Schneidenbereich nicht zu heiß wird, und das aber sehr schnell passieren kann.
Bei beiden Schleifmethoden brauchst du sehr viel Übung.
Deshalb mein Tip, schicke es bei Gelegenheit zu Jürgen und der macht dir das dann so wie du es brauchst.
Am besten du zeichnest den künftigen Schneidenverlauf auf der Klinge an.
Der Zeitaufwand rechnet sich bei Jürgens Preisen wirklich nicht und du hast einen vernünftigen Basisschliff.
Wenn ich mir überlege, war meine letzte Schleifaktion, ein ab Werk stumpfes Wetterlings Beil, bei dem ich den Winkel erst flacher und dann ballig geschliffen habe.
War da locker 1,5 Stunden beschäftigt.
Das Ergebnis hat mich dann entschädigt, weil ich den Stiel auch noch überarbeitet und jetzt die Eigenschaften einer Gränsfors habe.
Ergebnis (http://img261.imageshack.us/img261/8060/bildot3.jpg)
Ob sich das für dich lohnt, und du die geeigneten Maschinen hast, mußt du selber entscheiden.
Mephisto
22.12.2007, 21:13
Danke! Werde drüber nachdenken. Wenn, dann lass ichs Jürgen machen, hab gar keine geeigneten Maschinen dafür.
Hallo!
Für unterwegs,nur Nassschmirgelpapier;-)
Billig und leicht ca.10 Gramm!
Körnung? Nach Anforderung:bg:
Schattenwolf
02.01.2008, 23:06
Die Idee mit dem Nassschmirgelpapier ist gut.
Werde ich mal in den nächsten Tagen ausprobieren.
Ansonsten kommt es drauf an, was für ein Messer Du mit Dir rumschleppst.
Ich konnte mein Schweizer Taschenmesser und mein Glockfeldmesser überall ohne großen Aufwand schleifen. Mutter Natur hat mir dafür jede Menge Steine in den Weg gelegt.:D
ex Vento
12.01.2008, 00:58
Hallo,
ich benutze zum schärfen (bis "Armrasierschärfe") immer den orangen Stein von Victorinox aus diesen Survivalpack. Der ist etwa 100X10X5mm und wiegt geschätzte 20g. Zeigt bis jetzt auch noch keinen Verschleiß, obwohl schon einige Messer drüber gegangen sind.
Hallo!
Für unterwegs,nur Nassschmirgelpapier;-)
Billig und leicht ca.10 Gramm!
Körnung? Nach Anforderung:bg:
Hab es ausprobiert genial!!
Danke für den Tip:bg:
006
Wie lange seid ihr denn unterwegs, dass ihr ein Messer nachschärfen müsst?
Bzw. was macht ihr mit den Messern, dass sie sooo schnell stumpf werden?
Benutze mein Fällkniven F1 häufig und dennoch muß ichs nur etwas alle halbe Jahr mal nachschärfen. Und dafür nen Stein oder ein Schärfset durch die Wildnis tragen finde ich schon etwas übertrieben.
Da ist dann die Frage, wie häufig man das Messer benutzt. Wenn man, angenommen als einer der "Bushcraft" oder gar Survival betreibt, den ganzen Tag draussen ist, und mit dem einen Messer alles macht angefangen von:
Unterstand bauen: Stöcke schneiden, entasten etc
Feuerholz (Spähne schneiden, evtl spalten)
Werkzeug herstellen (Speer, Bogen, Feuerbohrer, Grabstock)
und dabei noch mit teilweise trockenem Holz arbeitet, da wird auch ein F1 mal stumpf. Klar, nicht jeden Tag, und es hängt davon ab, wie man arbeitet und wie es geschliffen ist. Aber irgendwann schon.
Ausserdem definiert jeder Schärfe anders. Ich ziehe meine Messer beispielsweise nach jeder Benutzung übers Leder, um wieder Rasierschärfe zu erhalten...
Grüße
Micha
Ausserdem definiert jeder Schärfe anders.
Das ist IMHO das Hauptproblem bei sämtlichen Diskussionen zu dem Thema. Auch die angebliche Rasierschärfe (bezogen auf den Unterarm) hilft da nicht wirklich weiter. Da hilft nur ein direkter Vergleich mehrerer Messer.
Sehr feine Schneiden werden die Schärfe jedenfalls in einer Woche Benutzung spürbar verlieren, egal wie gut der Stahl ist. Wer mit der Schärfe bei Auslieferung aus der Fabrik zufrieden ist, wird allerdings in den meisten Fällen nicht extrem häufig nachschärfen müssen, da 95 % aller Serienmesser (ja, ich weiß, jetzt werden die Besitzer der Ausnahmen aufschreien ;-) ) mit einem recht stumpfen Winkel angeschliffen sind.
Mac
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