Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie bereitet Ihr Euch auf Eure Touren vor?
Hallo Trekker!
Mich würde mal interessieren, wie Ihr Euch körperlich auf Touren vorbereitet.
Macht Ihr überhaupt was? Ich bin mal gespannt wie weit ein solches Training bei Euch verbreitet ist.
Gruß.
Tobias von http://www.Sportwissenschaftler.de
& http://www.GoOutdoor.de
*g* Hab schon gedacht daß diese Frage zuerst kommt.
Große Vorbereitungen benötige ich nicht, da ich eigentlich das ganze Jahr über nie ganz aus der Übung komme. Im Winter (Dez bis April) bin ich beim Skifahren und prügel mich jedesmal solange die Pisten runter bis ich keine Kontrolle in den Beinen mehr habe, und ab Mai geht's dann wieder in die Berge.
Dieses Jahr sieht mein "Trainingsprogramm" so aus:
Ab Sonntag 2 Wochen Schweden. Wenn die Schneelage sich nicht ändert werden die Skier eingelagert und ich stzeig auf Schneeschuhe/Steigeisen um. Spätestens im April bin ich wieder ein paar mal für Tagestouren im Gebirge unterwegs. Im Juni/Juli wollen wir dann die erste große Tour durchziehen - Bifertenstock ist angesagt. Dort wollen wir zudem mal die Schneelage am benachbarten Berg checken. Im Juli gehts dann auf den Nachbar, den Tödi rauf.
Mehr ist konkret nicht geplant.
Soviel zum Thema Training :smile:
Alex
Nun,ich gehe/renne jeden Tag +/- etwa 1 Std.mit dem Hund,fahre ab und zu Fahrrad,gehe mal Schwimmen,mache div.Gymnastik,2 Std.Schulsport die Woche.Reicht das nicht?Bin in Punkto Sport eher faul,wie mein Vater!;-) Gruss Manuel
Hi Manuel!
Wenn Du eine mehrtägige Tour per pedes unternehmen willst, reicht das sicherlich nicht aus!
Wolltest Du nicht in die Hardangervidda?
Wenn ja, dann ist es jetzt fast schon zu spät. Es ist enorm wichtig vor so einer Tour körperlich voll belastbar zu sein. Ich würde Dir empfehlen, die Tour auf das nächste Jahr zu verlegen, und Dich dann professionell vorzubereiten.
Gruß.
Tobias
Tobias und wo bleibt der spass????
ich mach auf tour auch das was ich sonst auch mache. ich geh doch einfach nur ... okay ich bin dann 25 kilo schwerer wenn ich pech hab aber ich teil mir alles selber ein... muss man denn eine sportskanone sein um wandern zu gehen ?
ich schwimm und lauf zwar des öfteren... ab und an sqaush und badminton...
bogenschiessen aber das ist ja kein training
ich denke wenn man sich so knallhart auf touren vorbereiten muss wieso leb ich dann eigentlich noch ????
ich will spass bei der ganzen sache haben und nicht nen ironman laufen / schwimmen / radeln.
Dirk
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Doch,manchmal schon!
Es ist halt,dass wir hier nur diese beschissenen Feldwege haben ,auf denen ich seit 7 Jahren 3 mal Täglich mit dem Bennni Hund gehe
Die sind zum Joggen zu klein,bin das mal mit Fahrrad und Tacho abgefahren.
Mit dem Fahrrad ist es auch schwer ein Gebiet zum Joggen zu erreichen.
Ich hoffe,dass ich bald mal meinen Führerschein bezahlt bekomme und dann will ich täglich zum Hindernisslauf hochfahren!
Gruss Manuel
Ps.Ich brauche jemanden der mir bei unlust "in den Arsch tritt".Gilt nur für Sport!
@Manuel
Wenn Du diesen Winter noch nach Skandinavien fahren willst, wird die Zeit sicherlich nicht mehr reichen. Tut mir leid.
Gruß.
Tobias
Werde es mit Gewalt Schaffen! Trainieren bis zur totalen erschöpfung!Manuel
@Manuel
Laß Dir eins von einem Fachmann sagen:
Mit Gewalt wirst Du nur noch schächer (Übertraining). Du must Dir wohl den Vorwurf einer Fehlplanung gefallen lassen.
Gruß.
Tobias
Ach Tobi,ich weiss,dass es nur noch 4 Wochen sind!Gib mir bitte trotzdem Tips für die Kurze Zeit!Manuel
Ach Tobi,ich weiss,dass es nur noch 4 Wochen sind!Gib mir bitte trotzdem Tips für die Kurze Zeit!Manuel
@Manuel
Also wenn Du es ernst meinst, dann ziehe 2 mal inder Woche das Krafttrainingsprogramm auf GoOutdoor.de durch und Laufe 3 mal in der Woche mindestens ne halbe Stunde mit Herzfrequenz zwischen 150 und 160.
Hast Du noch Fragen?
Tobias
Hab noch ne Frage!
Hast du eine gute "Strafe",die es insich hat,falls ich mal keinen Bock habe?Ich habe da immer gute Erfahrungen gemacht,wenn ich was im Nacken hatte!So ne Art selbsbestrafung die aber dem näherkommen des Ziels hilft!Manuel
@Manuel
Also wenn der Nicht-Antritt Deiner Tour für Dich nicht Strafe genug sein soll, dann weiß ich es auch nicht. Wenn Du bist zur Tour nicht ohne Pause 15 Kilometer laufen kannst dann solltest Du nichzt losgehen. Ist ne gute Sicherheitsreserve.
Gruß.
Tobias
DerWanderer
26.02.2002, 15:00
Also Tobi jetzt verderb Ihm doch nicht alle Freude!!
Es ist ja nun nicht so das jeder auf einer Tour wahnsinns (Tages-)Strecken zurücklegen muss um glücklich zu sein.
Tour ist eben nicht gleich Tour und ausserdem wird er es hinter schon wissen was er beim nächstenmal tun sollte.
@DerWanderer
Für eine solche Tour mit 2 völlig unerfahrenen und untrainierten sollte man wenigstens das untrainierte verbessern.
Das gäbe dann einen Risikofaktor weniger.
Tobias
Hallo!
Ich bin natürlich auch für eine angemessene Tourvorbereitung, die ich selbst ja auch betreibe, es geht ja bei mir in wenigen Wochen wieder in die Vidda.
Aber man sollte nicht vergessen, dass man in Extremsituationen Reserven mobilisieren kann, an die unter normalen Bedingungen nicht zu denken wäre...
Ich würde die Entscheidung, ob man auf Tour gehen sollte oder nicht, nicht an 15 Km abmessen, sondern auf den Gesamtzustand achten.
Gruß
Marcel
@Marcel
Natürlich meinte ich da nur den körperlichen Gesamtzustand, nicht den der gesamten Person
(also Psyche oder so). Ansonsten must Du mir wohl zustimmen, daß einer der 15 km in einer Tour durchlaufen kann eine ausreichende Ausdauerleistungsfähigkeit mitbringt für solch eine TOur mitbringt. Da die Kraftausdauerfähigkeit in indirektem Ferhältnis zur Ausdauerfähigkeit steht, muß diese dann auch in ausreichendem Maße vorhanden sein. Ich wüste nicht welche konditionelle Fahigkeit dann noch, in Deinen Augen, fehlen sollte. Oder was meinst Du mit Gesamtverfassung??
Gruß.
Tobias
Tobias schrieb am 2002-02-11 09:41 :
Hallo Trekker!
Mich würde mal interessieren, wie Ihr Euch körperlich auf Touren vorbereitet.
Macht Ihr überhaupt was? Ich bin mal gespannt wie weit ein solches Training bei Euch verbreitet ist.
Gruß.
Tobias von http://www.Sportwissenschaftler.de
& http://www.GoOutdoor.de
Je nachdem, was für eine Tour anliegt. Bei einer mehrtägigen Tour mache ich vorher einen Testmarsch um Ausrüstung, Fitness etc. zu testen. Also, einen Monat vorher sag ich mal, dann kann ich genau bemessen, was ich noch tun muss. Es kommt drauf an was für eine Tour: ob per Boot(Kanu oder ...), Berg, normale Wanderung oder Fahrrad. Mein Training stimme ich speziell auf meine Tour ab. Selbstverständlich macht mir auch das Training Spaß, sonst würde ich Outdoor ganz und gar abschreiben.
Gruß writer
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: writer am 2002-03-15 18:17 ]</font>
@Writer
Ich kann Dir da in allen Punkten zustimmen.
Klingt sehr vernünftig wie Du Dich körperlich auf eine Tour vorbereitest.
Bist Du sportmäßig vorbelastet?
Gruß.
Tobias
Dann melde ich mich mal wieder zu Wort.
So anstrengend ist die Vidda-Tour nun auch wieder nicht. Wenn der Bursche eine ordentliche Grundkondition mitbringt wird er sie überleben.
Ich selbst habe mich auch noch nie speziell vorbereitet. Mein Vater machte das auch nie - er ging halt 1-2 mal am Jahresanfang in die Berge zum Einwandern und ab der dritten Tour ins Volle.
@Becks
Du hast ja auch einen ganz anderen Erfahrungsschatz als Manuel zum Beispiel. Du kannst so eine Tour gut einschätzen und weist was Du Dir zumuten kannst. Du kannst aber nicht von Dir auf andere schließen.
Gruß.
Tobias
Saloon12yrd
18.03.2002, 15:58
Du kannst aber nicht von Dir auf andere schließen.
Gruß.
Tobias
Und wieso kannst Du das?
Saloon12yrd
@Saloon
Weil mir Manuel genügend Informationen gegeben hat, um mir ein Bild von seinem Leistungsstand zu machen. Da dieser nicht sonderlich gut zu sein scheint und er auch keinerlei Erfahrungen im sportlichen "Grenzbereich" hat, glaube ich das er bei einer Tour wie er sie plant an sein Limit stoßen wird.
Gruß.
Tobias
Saloon12yrd
18.03.2002, 19:35
Und das geht nur als Sportwissenschaftler oder wie? Sorry ich versteh's mal wieder, aber is auch egal, lassen wir das. Ist IMHO das alte Thema mit "zweierlei Maß". Wie gesagt, lassen wir das.
Saloon12yrd
Holla Amigos
Ihr habt sie doch nicht alle!
Gruß
Marc
@Saloon
Tja, da magst Du wohl recht haben. Wir beharren ja beide gerne auf unseren Meinungen!
Gruß.
Tobias
Ich denke, das wichtigste an einer Tour, bzw. an der Vorbereitung einer Tour, ist nicht die Sportlichkeit. Sicherlich sollte man etwas Ausdauer mitbringen und ein geübter Outdoorer ist immer besser dran. Aber, einige schreiben hier, das man es ohne Fitness, gerade so überleben könnte. Bei Survival wird viel im Kopf entschieden. Der Wille und die Einstellung erzeugen den Kampfgeist, den man zum überleben braucht. Selbst der beste Sportler der Welt kann in der Natur auf sich allein gestellt verzweifeln. Zugeben muss aber jeder, das er mit guter Fitness besser dran ist. Wenn man es nicht zugeben möchte, dann empfehle ich eine Bergsteiger-Tour, die verlangt meisten das härteste von einem ab.
Gruß writer
Hi...
Bei aller Sportlichkeit - Ich finde es ziemlich wichtig, sich ein bis zwei Wochen vor der Tour mit der Ausrüstung einzulaufen. Man sollte mindetens zwei oder drei Tage den Rucksack vollbepackt für ein paar Stunden Probetragen. Zum einen gewöhnt man sich an das Gewicht. :wink:
Zum anderen werden die Hüfte und die Schultern schon mal durchgeknetet. Ich habe das einmal bleiben gelassen und musste nach zwei Tagen im Fjäll einen Ruhetag einlegen, weil meine Hüfte höllisch weh tat ind ich blaue Flecken hatte. :(
Danach ging es dann wieder. Nach ewa fünf Tagen hatte ich dann endlich Ruhe und hätte den Rucksack einmal um die Welt tragen können. :)
Jens
-CaRsTeN-
01.07.2002, 21:33
Ich spiele in vorher meistens ein bisschen mehr Tennis wie sonst. Ich stehe dann so 2 Mal die Woche 2 Stunden auf dem Sandplatz und renne hinter so einer komischen Kugel her. Für meine Touren reicht das, denn ich habe nicht so viel Gewicht mit zu schleppen (69 kg bei 1,79m)
carsten
Also ich nehme meine Touren als Grundlagentraining für die Wintersaison im Langlaufen.
Untrainierten würde ich aber schon empfehlen ein bisschen etwas vor einer längeren Tour zu machen. Meiner Meinung nach kommt es aber auch auf die Schwierigkeit der Tour und den eigenen Anspruch an wie viel Training man investiert. :lol:
Hallo,
ich muss gestehen, dass meine erste Tour ein reinfall war. Ich war einfach zu untrainiert.
Hatte nichts mit der ausdauer zu tun sondern mit der Kraft. Da meine männl. Kollegen weniger Probleme damit haben habe ich mein Schlafsack an meinen Scherpa abgegeben. Danach ging es viel besser...
Seitdem habe ich mächtig an meinen Muskeln gearbeitet :wink: und packe meine Ausrüstung slebst. (natürlcih hat auch die Ausrüstung abgespeckt und wurde teilweise erneurt).
Mittlerweile mache 3 x die woche ins Fitnesstudio. Nach Trainingsplan baue ich vorallem Rücken und Armmuskeln auf. Beinmuskeln im fechten. Ausdauer in fechten, tae bo (so geschrieben?), joggen. Suche aber noch einen Sport der es nicht unbedingt nötig macht ins Fitnessstudio zu gehen und trotzdem rundum fit und muskulös hält. Werde mal eine generelle anfrage starten.
Bis denn
gama
suppenteller
12.08.2002, 16:39
ich habe mich noch auf keine tour speziell vorbereitet, ich fahre einfach so viel fahrrad und gehe manchmal schwimmen. wichtiger ist meiner meinung nach, dass man sich vorher bereits etwas an das gewicht des rucksacks gewöhnt hat und sich selber und seine(n) partnerIN (wenn vorhanden) gut einschätzen kann. mit ein paar notrationen im gepäck kann man auch schon mal nach 8km abbrechen, wenn es nicht mehr geht.
alaskawolf1980
16.08.2002, 00:04
also bisher habe ich alle Gewaltakte auch ohne Training überstanden. DIrekt mache ich auch kein regelmäßiges Training. Es kommt aber in großen Abständen vor, daß ich ungewöhnlich starke kurze ANstrengungen auf mich nehme, um mir zu beweisen, daß alles noch normal und fit läuft. Zum Beispiel renne ich steile Berge hinauf oder so. Zwar ist man dann oben total fertig und möchte manchmal am liebsten nen gigantischen Einatmer machen können, aber dann merkt man ob man noch allgemein auf der Stufe ist auf der man schon immer ist oder nicht. Wenn nicht gebe ich irgendwo auf der Strecke auf. Bisher habe ich das fast immer konstant halten können, trotz Erdnussbutter, und Unmengen an Schokolade.
Aber ich muß zugeben, daß eine bessere Kondition schon gut wäre. Auch wenn ich mit allen Freunden die regelmäßig Ausdauersport treiben auch so problemlos konkurieren kann (ist mir auch ein Rätsel wie cih das ohne jeglichen Sport immer schaffe) bin ich am überlegen wie ich mal ein kleines regelmäßiges Programm festlegen kann was meine Kondition und Kraft steigert.
@gooutdoor...........ich werd mir mal deine Seite anschauen, vielleciht ist da ja was für mich dabei was mir gefällt........Joggen, Liegestütze, SitUps und so SitUps nur auf dem Bauchliegend scheinen mir angemessen
Alaskawolf1980
P.S. ist das Kopf- und Beineanheben während man auf dem Bauch liegt eigentlich eine Übung die gesund ist, oder gehört die zu diesen, die nicht so gut für den Körper ist????
Also im Prinzip ist das Anheben des Kopfes und der Beine in der Bauchlage eine gute Übung für die Rückenstrecker. Da hierbei aber die Gefahr besteht in ein starkes Hohlkreuz zu fallen würde ich folgendes empfehlen: In der Bauchlage Arme und beine nach Oben bzw. Unten ausstrecken und nund jeweils den Linken Arm und das rechte Bein etwa 5cm anheben und kurz halten, dann langsam wieder senken (dann rechter Arm und Linkes Bein). In der Bauchlage kann man nicht die Bauchmuskulatur trainieren, aber man kann die Rückenstrecker trainieren die als Antagonist zur Bauchmuskularut nicht vergessen werden sollten.
Gruß.
Tobias
alaskawolf1980
16.08.2002, 11:41
ja genau....klar das das nicht für den Bauchmuskel ist.....es ging mir ja auch um das Thema Rückenmuskulatur.
Ich scuhe aber noch eine bessere Übung die nicht so seltsam ausgeführt werden muß. Zum Beispiel drückt das ganz schön auf den Brustkorb.
Ich habe einmal in unserer Küche den Übung auf dem Tisch versucht, indem ich mich bis zum BEcken auf den Tisch gelegt habe, und den Oberkörper nach unten fallen gelassen habe. Nun konnte ich mich immer aus so einer Art 90 Grad Winkel aufrichten. Natürlich muß dazu jemand die Beine festhalten.
Auch hier wäre ich vorsichtig! Du darfst am unteren Ende der Bewegung keinen Rundrücken machen und oben kein Hohlkreuz. Wenn Du mal ein paar Ideen für neue Übungen brauchst empfehle ich Dir das Buch
"Fitness Manual" von Oliver Bartek. Das ist sehr umfassend und anschaulich, außerdem kostet es nur etwa €10.
Gruß.
TObias
Da ich denke das sich das um einen interessanten Thread handelt
(oder handeln könnte) gwbe ich meinen Senf noch obendrauf---
in der Hoffnung das er weitergeführt wird:
Ich "trainiere" eigentlich das ganze Jahr in dem ich
ca 3500km Mountainbike in hügeligem Gelände fahre.
Dieses Training scheint mir sehr unviersell zu wirken, da ich auf längeren Touren nie konditionelle Probleme habe.
Mein "OUTDOOR"-Training geht (ging) jedoch meistens um die Handhabung von Ausrüstungsgegenständen und der Mengenkontrolle von Wasser und Nahrungsmitteln.
Meine Maße:
188cm - 110 kg :shock: ->Diesel und Super gemischt :wink:
Nun zur wissenschaftlichen Trainingsanalyse und medizinisch korrekten Trainingsplänen:
In Ordnung geht ein Leistungscheck bevor man anfängt zu trainieren.
Da wird einem das nötige Wissen über die sehr individuellen eigenen
Herzfrequenzen / Belastung, die aerobe/anaerobe Schwelle etc.
und der Umgang damit im Training erklärt.
Das kostet relativ viel (früher 350DM)
Dann begint man das Training nach den individuellen Vorgaben des Spezialisten........nach einer gewissen "Einarbeitungszeit" in der man die Sinnen für die eigene Körperfunktionen geschärft hat, sollte man nach meiner Meinung seinen Trainigsstand ohne weitere Hilfsmittel wie Laktatmessung, Herzfrequenzmessung und universelle Trainingsweisheiten
deren Gültigkeit vieleicht auf den ein oder anderen Spitzensportler anwendbar sind, kontrollieren.
So bin ich, als genetisch unsportlich :bg: , zu meinem ersten Triathlon
zu meinem ersten Bikemarathon und auf eine Reihe hoher Berge und durch das Outback gekommen.
schönes Wetter
Bärnd
@Manuel
Also wenn der Nicht-Antritt Deiner Tour für Dich nicht Strafe genug sein soll, dann weiß ich es auch nicht. Wenn Du bist zur Tour nicht ohne Pause 15 Kilometer laufen kannst dann solltest Du nichzt losgehen. Ist ne gute Sicherheitsreserve.
Gruß.
Tobias
Ich schwimme täglich 4-6 km schaff es aber wohl kaum 15 km durchzurennen .. trotzdem hatte ich noch nie probleme auch toruen zu gehen die Tagesetappen von mehr als 35km beinhaltet haben .. also ich würde da schon meinen das rennen alleine nichtd er gradmesser ist ;)
@Berti
Wenn Deine Angaben stimmen, dann bin ich mir sicher das Du 15 km am Stück laufen kannst :lol: . Ich wollte damals mit dieser Angabe nur darauf hinweisen, dass eine vernünftige Grundlagenausdauer für eine längere Wintertour unerläßlich ist. Aus meiner Erfahrung ist dies bei jemandem der Fall der 15km laufen kann. Sicherlich gibt es wesentlich genauere Möglichkeiten dies an Werten fest zu machen (z.B. VO2 max), da diese aber nicht für den Breitensportler praktikabel sind hatte ich mich für eine solche Darstellung entschieden.
Gruß
Tobias
Das mit dem schwimmen stimmt, nur kann ich über meine laufleistung keine auskunft geben da ich nie laufen geh .. aber damals beim Bundesheer hatte ich beim alufen schon so meine probleme ;)
Aber an sonsten geb ich dir ja recht .. unvorbereitet in eine Tour zu gehen kann durchaus sehr gefährlich werden ...
Trekkman
25.03.2005, 21:23
Ich habe noch nie intensiv trainiert für eine Tour. Sport mache ich auch nicht. Alle paar Jahre habe ich es mit dem Rücken – das bekomme ich mit Gymnastik in den Griff (ja, ja; ich weis: Präventivmaßnahmen – aber da reagiert mein innerer Schweinehund allergisch drauf). So ein bisschen was mache ich zwar, aber ohne Trainingsstress: Irgendwann mal 2 Stunden mit dem Rad die Gegend erkunden; oder mal ein Waldspaziergang, irgendwas im Garten ist zu tun; mal mit dem Rad ins Büro – alles nix tolles; und das bei leichtem Übergewicht. Mir reicht es aus.
Habe trotzdem Spass beim Trekking! O.K., die ersten 2 Tage sind nicht so toll. Was solls – geh ich halt langsamer und nicht so weit.
Werde auch nie mit einer 20jährigen Sportskanone losziehen. Bin jetzt etwas über 40. Habe mal mit 22 eine Rennradtour mit Daypack vom Norddeutschland nach Bayern gemacht. Ohne Training. Die ersten paar Tage hatte ich Konditionsprobleme und übelste Sitzprobleme. Nach einer Woche hatte ich ohne Probs täglich um die 200 Km gemacht. Aber ohne Zielsetzung, einfach so, wie ich später anhand der Karte erstaunt feststellte. Und abends gabs immer ein paar Biere. Funzt heute noch – wenn auch nicht mehr so intensiv.
Ich mache Urlaub bevorzugt draußen und dann im Norden Skandinaviens. Und solange es bei mir ohne Training funktioniert fange ich nicht an zu üben. Ich brauche eben etwas länger – na und?
Carsten010
26.03.2005, 10:01
Hallo zusammen,
ich bin bekennender Nicht-Trainierer!
Ich will mir ja vor einer Tour den Alltag nicht mit Trainingseinheiten
versauen ;-)
Es gibt sicherlich Touren, die ein bisschen Training und gute Vorbereitung
vorraussetzen bzw. die man besser gut trainiert antreten sollte. Allerdings
ist ein Gros an Touren auch ohne Training mit etwas gesundem Menschen-
verstand laufbar.
Untrainiert lauf ich halt eben nicht jeden Tag 30km mit Gepäck.
Solange ich das einplane brauche ich mir doch keine Sorgen zu
machen.
Mein Tipp? Einfach länger weggehen. Nach 1-2 Wochen auf Tour hat
sich der Körper ziemlich an die Belastung gewöhnt und man schiebt
auf einmal recht problemlos längere Distanzen weg, die so vorher nur
mit Kampfgeist zu erreichen waren.
Untrainierte unerfahrene Leute sollten definitiv Risikopuffer einbauen und
sich einfach ein bisschen umhören, damit sie bei der Tourenplanung nicht
völlig falsche Annahmen treffen und sich das Leben schwer machen.
Ich halte mich für halbwegs erfahren und trainiert und war sehr
überrascht, dass ich mit Schneeschuhen und 25 kg Gepäck halt keine
20 km am Tag laufen kann (es waren eher so gemütlich 10).
So, das waren dann wohl meine 2 Pfennig zu dem Thema
CU
Carsten
benedikt j.
26.03.2005, 19:58
bin ja beruhigt, dass einige nicht für längere touren besonders trainieren. im sommer 05 gehts des erste mal auf längere tour (bohusleden). bin gespannt, wann es mit der kondition bergab geht. :(
mfg bene
Ich bereite mich eigentlich gar nicht auf meine Touren vor. Ich bin übers ganze Jahr fit (mit dem Fahrrad zur Schule, Klettern im Winter in der Halle, sonst Fels).
Gruß
Dominik
im sommer 05 gehts des erste mal auf längere tour (bohusleden). bin gespannt, wann es mit der kondition bergab geht. :(
ich gehe im sommer (ab Ende Juni) auch den bohusleden als erstlingstour. habe mir dafür (kungälv bis strömstat) 20 tage zeit genommen, schön gemütlich eben. denn wenn ich mir meine storchbeinchen so angucke, eieiei :o das gute ist, dass man ja immer aussteigen kann (der weg ist das ziel :wink: ), also macht's auch nix, wenn man die strecke nicht ganz schafft. na denn, viel erfolg!
grüße
marian
benedikt j.
27.03.2005, 19:08
ebenfalls!
wir gehen die gesamte strecke, aber in 21 tagen. wir denken, dass wir so 20 km pro tag :shock: schaffen. der einzige regelmäßige sportliche betätigung is der tägliche weg zur schule mit fahrrad. abbrechen kann man eh immer, da haste recht mahajan.
mfg bene
Fjaellraev
27.03.2005, 21:37
Auch ich bin ein Nichttrainierer, jedenfalls gibt es kein bewusstes Training auf die Tour hin. Im früheren Job bin ich eh ständig irgendwelche Leitern rauf und runter geklettert oder sonstwie während der Arbeitszeit auf meine Kilometer gekommen. Dazu kam der tägliche Arbeitsweg mit dem Fahrrad und je nach Lust und Laune am Abend noch ein paar Kilometer am Berg. Die Beine waren auf jeden Fall immer fit genug. Was als Zusatzbelastung dazu kam war einfach der schwere Rucksack.
Jetzt sieht die Sache etwas anders aus, ich steh bei der Arbeit hauptsächlich nur noch rum (immer noch besser als sitzen :wink: ), und das Fahrrad wird auch nur noch gelegentlich für den Arbeitsweg eingesetzt da die Distanz halt grösser geworden ist. Ich schau einfach dass ich in der Freizeit genug auf den Beinen oder im Sattel bin, aber ohne bewusst auf irgendein Ziel hin zu trainieren.
Wichtig ist in meinen Augen, dass man die Tagesetappen an die eigene Leistungsfähigkeit anpasst. Gerade wenn man mit dem Zelt (oder natürlich Tarp) unterwegs ist, gibt es ja absolut keinen Grund weiter zu laufen als man gerade Lust hat. Und wenn die Zeit dann nicht mehr für das ursprüngliche Ziel reichen sollte hat man sich hoffentlich schon vorher ein paar Ausstiegsrouten (Kürzer mit anderem Ziel) bereitgelegt. Bei Hüttenübernachtungen sieht die Sache natürlich etwas anders aus, aber auch hier kann man durch Ruhetage und Routenverkürzungen den Spass an der Tour behalten.
Gruss
Henning
Untrainiert läuft man in der Ebene nach einer Woche ohne Probleme 30 km. Nur die ersten Tage sind halt immer gewöhnungsbedürftig und man sollte sich nicht übernehmen, denn das schadet nur den Füßen.
Zwischendrin auch mal einen Ruhetag einplanen, man ist ja schließlich im Urlaub. ;)
In den Bergen ist die Planung schwieriger, da sollte man vor allem auf das Höhenprofil achten. So ein Zentimeterchen auf der Karte kann u.U. ganz schön anstrengend sein, wenn dazwischen ein paar Höhenmeter liegen.
Flachlandtiroler
28.03.2005, 11:23
In den Bergen ist die Planung schwieriger, da sollte man vor allem auf das Höhenprofil achten. So ein Zentimeterchen auf der Karte kann u.U. ganz schön anstrengend sein, wenn dazwischen ein paar Höhenmeter liegen.
Beispiel: Von der Ederkanzel bei Mittenwald den stinknormalen Wanderweg zum Grünkopf hinauf -- das Schild "1 Std." ragte noch knapp aus dem Pulverschnee heraus :roll: (sind etwa 2km mit gut 400 Höhenmetern).
Gebraucht habe ich trotz Schneeschuhen etwa die dreifache Zeit :ill:
Gruß, Martin
Also ich trainiere nicht extra für eine Tour. Ich geh jeden Tag mit meinem Hund insgesamt 2-3 Stunden und mach regelmäßig Liegestütze. Das muss reichen!
Im Juli 2004 bin ich den Kungsleden gelaufen und hab auch 2 Etappen von 35 km mit 25 kg gemacht! Das Wetter war gut und es hat Spaß gemacht, hätte ich vorher nicht gedacht, dass ich das schaffe.
Ich bin eigentlich dauerhaft sportlich tätig mit Laufen (Joggen), nen bischen Krafttraining, im Sommer Beachvolleyball und im Winter relaxen in der Sauna.
Für normale Touren reicht dieses problemlos aus. Für spezielle Sachen, in denen mehrtägige Hochgebirgseinsätze geplant sind, erhöhe ich die Intensität in den letzten Monaten. Jedoch sollte dieses nicht zum Substanzverlust führen. Mit den Gruppen, mit denen ich unterwegs war, gab es regelmäßig mehr Substanzprobleme, als konditionelle Probleme. Wir haben bei den Touren im Regelfall einige Kilo verloren. Hat man die vorher schon nicht, kanns Probleme geben.
DiKe
also zwei wochen vorher ordentlich pudding und schnitzel essen? :bg:
meinst du, solche reserven sind wirklich nötig? ich hab da leider keine erfahrung.
gruß
marian
also zwei wochen vorher ordentlich pudding und schnitzel essen? :bg:
meinst du, solche reserven sind wirklich nötig? ich hab da leider keine erfahrung.
Ich habe auf gezieltes Anessen vor Touren immer verzichtet. Ich habe allerdings auch so wahrscheinlich ausreichend Reserven :wink: .
Ich habe auch schon bei einigen Touren abgenommen. Bei anderen aber auch zugelegt.
Gezieltes Training habe ich bisher vor den wenigsten Touren betrieben. Vor einigen Bergtouren bin ich joggen gegangen. Ansonsten fahre ich jede woche ~100km Fahrrad (zur Uni und zurrück). Wenn man sich nicht zuviel vornimmt, dann kann eine Tour auch ohne wochenlanges Training Spaß machen.
Gruß
Felix
also zwei wochen vorher ordentlich pudding und schnitzel essen? :bg:
meinst du, solche reserven sind wirklich nötig? ich hab da leider keine erfahrung.
Wenn man genügend Reserven hat, dann ist es nicht nötig. Ich habe jedoch schon einige bei gehabt, die durch die Vorbereitung 5-10 kg zu wenig hatten. Da ist jedes Pfund wichtiger, wie eine Marathon-Trainingseinheit.
Womit Du Deine Energien anfutterst, bleibt Dir überlassen. Ich bin nicht unbedingt der Puddingfreund. Glaube nicht an den besonderen Nährwert (bis auf die enthaltene Energie).
Auf den oben benannten Touren, kenn ich eigentlich keinen, der zunimmt. Das kann natürlich bei einer ausgiebigen Tour durch den Bömer (Knödel-) Wald passieren. Bist Du jedoch Tagelang unterwegs, evtl. in fremder Kochkultur, evtl. in hohen Regionen, kannst Du die verbrauchte Ernergie kaum ausgleichen. Schon gar nicht mit mitgenommenen Lebensmitteln.
DiKe
Solange einen nicht hinterher der große Heißhunger überfällt...
Vielleicht ists auch einfach nur mehr Muskelmasse, und wenn man im "Grundzustand" kein überschüssiges Fett hat, das stattdessen verbraucht wird, könnte das ganze schon in einer Gewichtszunahme resultieren...
Also ich gehe jeden Tag ne Stunde joggen, ok bin halt Student...
Und vor Touren laufe ich mich dem vollen Tourenrucksack um zu schauen ob alles passt! Ich finde gerade bei laengeren Touren, so ab 2 Wochen , muessen sich die Schultern erst an die Last gewöhnen! In solchen faellen laufe ich jedes Wochenende so lange ich gerade kann von der Zeit und Kraft...
Greetz
Das mit dem Anfuttern vor den Touren ist blanke Theorie. Warum sind die Radfahrer bei der TdF bereits am Start schon (fast) völlig austrainiert.
Es gab vor vielen Jahren eine Umfrage im Climbing bei amerikanischen Höhenbergsteigern - Ergebnis war, daß man durchaus austrainiert in die Berge geht. Dem Körper fällt´s wahrscheinlich leichter Leistung zu bringen, wenn man nicht unötig Fett mit sich rumträgt. War in einem Vortrag über eine Forschungsexpedition am Everest: bei Beginn der Expedition hatten die Teilnehmer wenn ich mich recht erinnere i.d.R. nur wenig über 10% Körperfettanteil.
Fazit: wichtiger sind die im Muskel eingebauten Fettsäuren (Training!), die schneller verfügbar sind, als das Unterhautfettgewebe, deren Energiebereitstellung jedoch länger anhält, als die des Glykogens. Au0erdem ist auf eine auseichende Endergiezufuhr zu achten.
Gruß Felö
Das mit dem Anfuttern vor den Touren ist blanke Theorie. Warum sind die Radfahrer bei der TdF bereits am Start schon (fast) völlig austrainiert.
...
Ich denke nicht an anfuttern, jedoch auch nicht Substanz wegtrainieren. Die Fahrer bekommen während der Tour eine volle auf sie ausgerichtete Ernährung mit tausenden von Kcal. Dieses ist mit einer wochenlangen Hochalpintour aus diesem Grunde nicht vergleichbar, da die Nahrungsmenge nicht transportierbar ist.
... bei Beginn der Expedition hatten die Teilnehmer wenn ich mich recht erinnere i.d.R. nur wenig über 10% Körperfettanteil.
...
Bei unseren Touren sind vermehrt Langstreckenläufer dabei gewesen, die dem beschriebenen Bereich entsprachen. Diese wiesen (zugegebener Maßen in einem nicht representativen Testumfeld) vermehrt gesundheitliche Probleme auf wie die Vergleichsgruppe (vergl. Mischsportler). Insbesondere Infektionskrankheiten. Ferner waren sie gegenüber der landesspezifischen Ernährung weniger offen bzw. resistent.
... Fazit: wichtiger sind die im Muskel eingebauten Fettsäuren (Training!), die schneller verfügbar sind, als das Unterhautfettgewebe, deren Energiebereitstellung jedoch länger anhält, als die des Glykogens. Au0erdem ist auf eine auseichende Endergiezufuhr zu achten.
...
Genau aber auch die länger anhaltende Energiereseven werden auf wochenlangen Alpintouren benötigt, da die ausreichende Energiezufuhr aufgrund des Transportproblems oder der Verwertbarkeit des lokalen Nahrungsangebotes nicht gegeben ist.
DiKe
chrysostomos
30.03.2005, 12:27
Zumindest dieser Expeditionsteilnehmer war nicht voll austrainiert:
"Feb 15, 2002 update:
Today, I went to the Doctor. Most expeditions of this magnitude require a Physican's statement that you are in decent health. I have received several e-mails about my 'stats' so using the Doc's data here goes: height: 5'11, weight: 177lbs, body fat: 18%, resting heart rate: 58 bpm, blood pressure: 100/80, lungs/heart/other: fine. Bottom line, I am good go!"
Links:
Training for Everest (http://www.alanarnette.com/alan/everesttraining.htm)
Training for Denaly (http://www.alpineascents.com/denali-train.asp)
Einen interessanten Gedanken sollte man nicht vergessen: Austrainiert heisst nicht nur leistungsfähiger (schneller/höher/weiter), sondern vorallem auch rascher erholt! Wer wenig physische Substanz abgeben muss, macht weniger Fehler und bleibt auch länger motiviert, die Leistung zu bringen (resp. den Trip zu geniessen). Da die Grundlage immer Ausdauertraining ist, bedeutet dies immer Oekonomisierung des Stoffwechsels. Somit halten dann auch die verbliebenen Fettreserven länger und man braucht nicht bei jeder Gelegenheit Zucker (Gels/Powerbars) nachzuwerfen. Macht sich eindeutig auch beim Rucksackgewicht bemerkbar. Ich erlebe diesen Zusammenhang regelmässig bei meinem Bike-Spezi: Nach 90 Minuten ist der dermasse platt, dass er sich erst mal 1 - 2 Riegel reinschmeissen muss. Dann läuft sein Motor wieder wie vorher (ehrlich). In den Sprints habe ich gegen ihn keine Chance, dafür komme ich über den ganzen Tag mit 1-2 Riegel aus...
Von Evelyn Binsack (erste schweizer Everest-Besteigerin) las ich vergangene Woche, dass sie zu Fuss ca. 1200 Höhenmeter/h schafft (in moderater Höhe - am Everest fällt dieser Wert erheblich zusammen). Leistungsmässig darf man das Laufen ohne weiteres mit dem Radfahren vergleichen: Iban Mayo fuhr an der Alpe d'Huez im Jahr 2002 annähernd vergleichbare ca. 1680 m/h (http://www.radsport-forum.de/frame/f4738.htm) - dies aber bloss während knapp 40 Minuten. Dann erscheinen die 1200 m/h als ganz schön respektabel!
IMHO macht daher Training für die Tour (oder ein andauernd hoher Fitness-Stand) immer Sinn!
Grüsse, Marc
Bin durchaus Marc´s Meinung, wenn´s um den Trainingszustand/Fitnesszustand geht. Bewegt man sich eh ständig, dann ist man sowieso fit, ohne ein spezielles Training durchführen zu müssen, sofern man nicht auch auf den Touren sich voll die Kante geben will. Es ist sicherlich bei den meisten Touren nicht schlecht, wenn man nochwas drauflegen kann, wenn´s mal nicht nach Plan läuft.
Zum Fettstoffwechsel ganz kurz ein Komentar, da ich eine Anfrage bekam:
Bei zunehmender Belastungsdauer und eher niedrigen Belastungsintensitäten sind freie Fettsäuren die wichtigsten Energielieferanten. Fettspeicher befinden sich im Unterhautfettgewebe, Körperorganen und in der Muskelzellen. Durch Fettstoffwechseltraining (Langzeitausdauer > 2h und eher niedriger Intensität) führt zu einem Anstieg der Enzyme der Fettverwertung. Bei sehr trainierten Personen werden die Fette unmittelbar neben den Mitochondrien vermehrt eingelagert (in den Muskelzellen), damit an Ort und Stelle gut verfügbar.
Gruß Felö
Flachlandtiroler
31.03.2005, 09:27
Von Evelyn Binsack (erste schweizer Everest-Besteigerin) las ich vergangene Woche, dass sie zu Fuss ca. 1200 Höhenmeter/h schafft (in moderater Höhe - am Everest fällt dieser Wert erheblich zusammen).
Herr Kammerlander schreibt was von Bestzeit 68 Minuten für seinen Hausberg (über 1600 Höhenmeter) :shock:
Würde ich kaum in bestenfalls in 2h schaffen...
Um zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Denke es macht auch für Normalsportler (ohne raffiniert angepaßten Stoffwechsel) Sinn, bei einer längeren Tour die wirklich harten Trainigseinheiten lange vorher zu machen und in den letzten Tagen / Wochen eher auf Konsolidierung zu setzen.
Gruß, Martin
Nyyrikki
21.04.2005, 13:41
Herr Kammerlander schreibt was von Bestzeit 68 Minuten für seinen Hausberg (über 1600 Höhenmeter) :shock:
Würde ich kaum in bestenfalls in 2h schaffen...
Gruß, Martin
Hallo Martin,
dazu muss man aber relativierend anmerken daß Kammerlanders Hausberg (der Moosstock), was diese Route hinauf betrifft, eher zur Kategorie "leichter Wanderberg" gehört..
bin diesselbe Route schon 2x mal rauf und runter und dufte mir da persönlich nen genaueren Eindruck davon verschaffen (Verwandte um 2 Ecken leben gleich in der Nähe, von daher öfters unten gewesen)
die Zeit von 68 Minuten bleibt trotzdem ziemlich beachtlich, mir ging es lediglich darum daß Höhenmeter nicht gleich Höhenmeter sind sondern es hier n breites Spektrum je nach Routenverlauf und -profil gibt..
Gruß,
Daniel
n ordentlicher diesel ist nie schlecht!
wenn einige sagen, sie wollen sich ihren tourenspass nicht durch trainingseinheiten versauen, sage ich, ich will mir meine touren nicht durch unfitness versauen, ;) .
was ist besser: am abend so :D oder so :ill: aussehen?
am besten fertig und trotzdem fröhlich, also so :ill: :D
am besten fertig und trotzdem fröhlich, also so :ill: :D
siehe sig :)
also ich musste meinen tourstart (von kärnten nach oberösterreich) verschieben, weil ich nach einer probewanderung auf meinen hausberg (2104m, teilweise ziemlich steil) so fertig war.
Ich laufe regelmäßig, würde aus dem stand einen halbmarathon laufen können.
Hab 76kg bei 1,80m.
Meine Hauptprobleme waren durch die 18kg gepäck bedingt, meine knie, schultern und rücken.
Hab die tour auf anfang september verschoben, weil ich doch einigermaßen "alive" am abend mein lager aufbauen möchte.
Mache jetzt täglich ca. 20 klimmzüge auf den tag verteilt
+ ab und zu mal liegestütz, und hanteltraining ( vor allem schultern)
+ situps sowie rückenstärkung....(türreck tief einspannen und füße darunter)
+weiterhin 1-2 mal die woche eine gute std laufen
+jeden tag 2km im see flott schwimmen
+jede woche eine kl. wanderung um die schuhe einzugehen (z.b SChwammerl sammeln)
+alle 2-3 woche eine gr. tagestour mit viel viel gepäck
ich hoff es klappt dann im sept....
david
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