Der Förster
06.08.2007, 21:46
Kaufdatum: Ca. Sommer 1998 plus/minus 1 Jahr<br />Gebrauchszeitraum: Regelmäßig seit dem vielleicht alle drei Monate<br />Wetter-/Klimabedingungen: Mitteleuropäisches Klima, Sommer wie Winter zwischen 30C- minus 15C in der prallen Sonne, im Schnee bei Gewitter und starken Wind sowie natürlich bei starkem Regen<br />Art des Einsatzes: Kochen von Tee oder Kaffee bei längeren Autoreisen, sowie vollständige (warme) Ernährung auf Rucksack oder Kanu Touren<br />Hersteller: Vaude<br />Modellbezeichnung: Hot Shot<br />Modelljahr: ca. 97/98<br />Unverbindliche Preisempfehlung: momentan ca. 30€<br />Vorgesehener Einsatzbereich: Leicht Trekking<br />Ausstattung und besondere Details: Piezo Zündung und sehr gute Leistung bei minimalen Packmaß und Gewicht<br />Material-Brenner: Edelstahl<br />Material-Topfauflage: Edelstahl<br />Material-Standfüße: Katusche<br />Material-Brennstoffflasche: Alu-Schraub-Katusche mit außen liegendem Gewinde<br />Material-Windschutz: optional dazu Alu Tatonka Faltwindschutz<br />Material-Packbeutel: Nylon<br />Gewicht: 200gr.<br />Größe (Länge,Breite,Höhe): 5,5 x 5,5 x 9 cm<br />Verarbeitungsqualität: gut<br />Komfort: sehr gut<br />Bedienung: Besoffen im Dunkeln-Gaskocher eben.<br />evtl. Fehlkonstruktionen: keine<br />Praxistest - Handling: Seit ungefähr neun Jahren habe ich den Hot Shot im Einsatz. Ich benutze ihn einerseits um mir auf längeren Autofahrten zwischendurch einen Kaffee zu kochen und auf Outdoor-Touren um neben Kaffee volle Mahlzeiten zu zubereiten. Es war damals ein gelegenheits Kauf, ich verglich die leistungs Werte und nahm den leistungs stärksten Gaskocher den der Händler (ich glaube Karstadt Sport-Asche auf mein Haupt:) da hatte. Ursprünlich für eine Kanu Urlaub angeschafft entwickelte er sich zu einem meiner lieblings Teile, sodass er wiegesagt auch auf Autofahrten mitdurfte;-) Ob ich ihn im Schnee bei starkem Wind oder bei guten 30C benutzt habe, er lief immer einwandfrei!<br />
Handling: Aus der Tasche holen, den Topfhalter (vier Drahtbügel) nach außen drehen und in den Halterungsschlitzen versenken (keine Halterung auf Klem die mit der Zeit verschleißt), auf die Katusche schrauben, Gas auftrehen bis man es grade (!) hört, Piezo Zündung drücken und er brennt. Nicht so sehr schwer;-)<br />
Die Zündung funktioniert gut, wenn man das Gas nur minimal aufdreht. Die Kunstoffteile schmelzen auch nicht, wenn man den (notwendigen) Windschutz sehr eng um den Kocher stellt und ihn 20 min auf voller Leistung laufen läßt. Der Stand ist bei solch einem Kocher sicher nicht optimal, aber auch volle standart Töpfe sind machbar, wenn auch wackelig. Die Gewinde und der Topfhalter halten es zumindest aus.<br />
Mit zwei Leuten reicht man mit einer mittleren Coleman Katusche ca. 4 Tage wenn man viel kocht (ein bis zwei warme Mahlzeiten und zwischendurch Kaffee).<br />Pro-Kauf-Argument (Stärken): -klein<br />
-leicht<br />
-preiswert<br />
-leistungstark<br />
-piezo Zündung (nett, wenn auch nicht notwendig)<br />
-paßt auf alle standart Katuschen mit außen Gewinde, oder mit Adapter auch auf Camping Gaz<br />
-zuverlässig<br />
-ordentlich verarbeitet<br />
-Rußt nicht (wie alle Gaskocher)<br />
-akzeptabeler Verbrauch<br />
-Weitgehend Verschleißfrei<br />
-Kunstoff schmilzt nicht<br />Contra-Kauf-Argument (Schwächen): -bei schweren Töpfen nicht so guter Stand wie Kocher mit Schlauch, wobei es ein Adapter gibt um ihn mit Schlauch zu benutzen, dann ist das Gewicht/Packmaß natürlich deutlich schlechter<br />
-Windanfällig (wie jeder Gaskocher) man braucht auf jeden Fall noch einen Windschutz, ich benutze den Tatonka Lamellen-Alu-Windschutz<br />
-Sicher nicht für extreme Wetter Bedingungen wie sehr tiefe Minusbereichte (Gas halt) oder Orkan geignet, drei Wochen Kungslenden würde ich ihm jedoch ohne weiteres zutrauen<br />Outdoorerfahrung Testperson (1-wenig bis 7-hoch): 6<br />
Ich würde ihn mir auf jedenfall wieder kaufen! Auch wenn ich nicht weiß ob die Qualität gleich geblieben ist.
Er ist weder ein Statussymbol noch so ein vollendetes Spielzeug wie zB ein Optimus oder ein Snow Peak, aber wer einen leichten, kleinen, guten Kocher zu einem guten Preis sucht und diese Bauweise will, ist mit dem Hot Shot gut beraten.
Mein Testurteil ist sehr gut, wobei man ihn natürlich nicht mit einem Trangia oder einem Multifuell vergleichen kann, leistet er für diese Bauart sehr viel! Alle Gaskocher in dieser Preisklasse die ich in der Hand hatte gefielen mir nicht so gut, ein dierekter Vergleich mit einem Snow Peak oder einem Optimus Crux steht noch aus:bg:
Und das ist das gute Stück: http://www.vaude.de/hps/client/vaude/public/hxfront/index.hbs
Handling: Aus der Tasche holen, den Topfhalter (vier Drahtbügel) nach außen drehen und in den Halterungsschlitzen versenken (keine Halterung auf Klem die mit der Zeit verschleißt), auf die Katusche schrauben, Gas auftrehen bis man es grade (!) hört, Piezo Zündung drücken und er brennt. Nicht so sehr schwer;-)<br />
Die Zündung funktioniert gut, wenn man das Gas nur minimal aufdreht. Die Kunstoffteile schmelzen auch nicht, wenn man den (notwendigen) Windschutz sehr eng um den Kocher stellt und ihn 20 min auf voller Leistung laufen läßt. Der Stand ist bei solch einem Kocher sicher nicht optimal, aber auch volle standart Töpfe sind machbar, wenn auch wackelig. Die Gewinde und der Topfhalter halten es zumindest aus.<br />
Mit zwei Leuten reicht man mit einer mittleren Coleman Katusche ca. 4 Tage wenn man viel kocht (ein bis zwei warme Mahlzeiten und zwischendurch Kaffee).<br />Pro-Kauf-Argument (Stärken): -klein<br />
-leicht<br />
-preiswert<br />
-leistungstark<br />
-piezo Zündung (nett, wenn auch nicht notwendig)<br />
-paßt auf alle standart Katuschen mit außen Gewinde, oder mit Adapter auch auf Camping Gaz<br />
-zuverlässig<br />
-ordentlich verarbeitet<br />
-Rußt nicht (wie alle Gaskocher)<br />
-akzeptabeler Verbrauch<br />
-Weitgehend Verschleißfrei<br />
-Kunstoff schmilzt nicht<br />Contra-Kauf-Argument (Schwächen): -bei schweren Töpfen nicht so guter Stand wie Kocher mit Schlauch, wobei es ein Adapter gibt um ihn mit Schlauch zu benutzen, dann ist das Gewicht/Packmaß natürlich deutlich schlechter<br />
-Windanfällig (wie jeder Gaskocher) man braucht auf jeden Fall noch einen Windschutz, ich benutze den Tatonka Lamellen-Alu-Windschutz<br />
-Sicher nicht für extreme Wetter Bedingungen wie sehr tiefe Minusbereichte (Gas halt) oder Orkan geignet, drei Wochen Kungslenden würde ich ihm jedoch ohne weiteres zutrauen<br />Outdoorerfahrung Testperson (1-wenig bis 7-hoch): 6<br />
Ich würde ihn mir auf jedenfall wieder kaufen! Auch wenn ich nicht weiß ob die Qualität gleich geblieben ist.
Er ist weder ein Statussymbol noch so ein vollendetes Spielzeug wie zB ein Optimus oder ein Snow Peak, aber wer einen leichten, kleinen, guten Kocher zu einem guten Preis sucht und diese Bauweise will, ist mit dem Hot Shot gut beraten.
Mein Testurteil ist sehr gut, wobei man ihn natürlich nicht mit einem Trangia oder einem Multifuell vergleichen kann, leistet er für diese Bauart sehr viel! Alle Gaskocher in dieser Preisklasse die ich in der Hand hatte gefielen mir nicht so gut, ein dierekter Vergleich mit einem Snow Peak oder einem Optimus Crux steht noch aus:bg:
Und das ist das gute Stück: http://www.vaude.de/hps/client/vaude/public/hxfront/index.hbs