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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welcher Schlafsack für Nord-Südamerika?


motolinos
22.06.2007, 16:11
Hallo ihr,

Mein Freund und ich wollen in 3 Jahren mit dem Motorrad von Alaska bis Feuerland fahren. Dafür wollen wir uns 1 Jahr Zeit nehmen. Und damit wir nicht kurz vor der Reise alle Sachen kaufen müssen, möchten wir uns jetzt schonmal informieren, was für unsere Bedürfnisse geeignet ist. Und die Sachen dann nach und nach schon kaufen ;-)


So, ich habe den Fragebogen gefunden und werde ihn bestmöglich ausfüllen:

Ich bin eher Typ A.

1. Wie groß bist Du? - 1,68m

2. Was wiegst Du? Anders gefragt: Körperstatur - b) schlank

3. Persönliches Kälteempfinden im Vergleich zu anderen: - a) Ich friere relativ schnell, fast immer!

4. a) Bauch-, b) Rücken- oder c) Seitenschläfer -alles!

5. Hast Du aus eigener Erfahrung einen - a) eher ruhigen Schlaf

6. Bevorzugst Du einen a) eng oder b) geräumig geschnittenen Schlafsack? -weiss nicht, tendiere aber zu geräumig

7. Reißverschluss lieber -a) links

8. Welche Schlafunterlage benutzt Du i.d.R.? Noch keine benutzt, habe die TAR Luxury gekauft und muss noch Probeliegen. Wollen auch noch eine Zeltunterlage zusätzlich kaufen.

9. Wo/Wobei (in welcher Region, Höhe, Aktivität... bitte möglichst präzise) soll der Schlafsack zum Einsatz kommen? Es kann sehr kalt und sehr warm werden. Bis minus 10 grad sollte er mindestens taugen. Wenns sehr warm ist, dann mit offenem Schlafsack oder ohne. Wir werden im Zelt schlafen, so oft wie möglich. Von Alaska über NA, MA, SA ist alles dabei. Also sehr unterschiedliche Klimaverhältnisse. Sozusagen von arktisch bis tropisch!

10. Wann (Jahreszeit, besser: genaue Monatsangaben "von... bis...") soll der Schlafsack überwiegend zum Einsatz kommen?- 1 komplettes Jahr lang.
11. Mit welchen Temperaturen rechnest Du? - von 30°bis zu - 15°C ? je nachdem wann wir losfahren und wo wir gerade sind.

12. Soll der Schlafsack -a) generell nur im Zelt oder Hostel o.ä.

13. Im Falle von 12 c): Schätze den Anteil der Übernachtungen ohne schützendes Dach, sofern möglich. -manchmal bis selten (ist zumindest so geplant)

14. Mit wie vielen Personen wirst Du voraussichtlich in der Regel im Zelt übernachten? Andres gefragt: Überwiegend Solotouren oder Mehrpersonen-Touren?- wir sind zu 2. So soll es auch bleiben.

15. Wie lange werden Deine Touren durchschnittlich/maximal voraussichtlich sein? Ganzjahrestour.

16. Hast Du einen (wasserdichten und ev. "atmungsaktiven") Biwaksack?- Nein

17. Wenn der Schlafsack im Rucksack transportiert werden soll: Welchen Rucksack hast Du? Volumen?- wir werden ihn ans Motorrad/Transportkisten schnallen.

18. Gibt es ein Gewichtslimit? Wenn ja: Was sollte der Schlafsack wiegen?
Da wir motorisiert sind ist das Gewicht nicht sooo wichtig, aber je leichter umso besser.
19. Packvolumen? - Kenne mich damit überhaupt nicht aus.
20. Wie viel Geld bist Du bereit auszugeben? - da es ein guter Schlafsack sein soll, würde ich schon einiges ausgeben. +/- 150 Euro maximal, wenn überhaupt. (Es sei denn für das Geld gibts nix gescheites)

21. Käme für Dich ein osteuropäisches Modell (aus Polen oder Tschechien) in Frage?- Wenn es gute Testberichte dazu gibt, vielleicht.

22. Hast Du Dich bereits näher mit dem Ausrüstungsgegenstand "Schlafsack" auseinandergesetzt oder Dich beraten lassen? Wenn ja: Wie/Wo?- Internet

23. Soll der Schlafsack eine Anschaffung für eine einmalige große Tour sein, oder beabsichtigst Du ihn über die nächsten Jahre regelmäßig zu verwenden?
- erstmal für die Tour. Wenn er danach noch in Ordnung ist, dann länger...



Danke schonmal fürs durchlesen

:bg: . Es wäre schön, wenn der Schlafsack koppelbar wäre. Liebäugele mit einem Schlafsack von Ajungilak. Lasse mich aber gerne von einem anderen überzeugen.

Da wir in verschiedenen Klimazonen unterwegs sind, wird es wahrscheinlich keinen Schlafsack geben, der alle Bedürfnisse abdeckt. Daher wäre ein zusätzliches Inlett sicherlich sinnvoll, oder?

Ich wäre euch sehr Dankbar, wenn ihr mir weiterhelfen könntet!

LG Eva

Aelfstan
22.06.2007, 16:33
Mein Freund und ich wollen in 3 Jahren mit dem Motorrad von Alaska bis Feuerland fahren. Dafür wollen wir uns 1 Jahr Zeit nehmen.

Da empfehle ich dir doch, mit dem Kauf nochmal so zwei Jahre zu warten. Vielleicht hast du dann ja auch ein paar andere Kaufkriterien, finanzielle Möglichkeiten oder gar Lebenspartner... :ignore:

motolinos
23.06.2007, 13:18
Da empfehle ich dir doch, mit dem Kauf nochmal so zwei Jahre zu warten. Vielleicht hast du dann ja auch ein paar andere Kaufkriterien, finanzielle Möglichkeiten oder gar Lebenspartner... :ignore:

Wir würden die Sachen natürlich vorher gerne testen und auch mit der Ausrüstung (öfter mal) in den Urlaub fahren. Wenn die Sachen nix taugen, kann man immer noch was nach/ver- und neu kaufen etc.

Ich würde nur generell gerne wissen wollen, welche Art von Schlafsack für eine solche Tour geeignet wäre. Worauf man achten sollte, welcher Komfortbereich geeignet ist.

Wäre schön, wenn mal jemand eine Einschätzung oder Tipps schreiben könnte :D

jackknife
23.06.2007, 13:32
wenn ein Schlafsack bis minus 10 warm halten soll, dann ist er meistens schon bei +10 soviel zu warm, das Du eigentlcih zwei Penntüten brauchst.
Ich würde aber trotzdem mal wieder den allseits beliebten WM Apache SMF empfehlen.

Aelfstan
23.06.2007, 13:55
Ja, die Anforderungen an den Schlafsack sind schon irgendwie schwierig unter einen Hut zu bringen. Ausrüstung, die für die Tropen und für's Polargebiet gleichermaßen gut geeignet ist, ist schon selten...

@jackknife: Wo gibt es denn den WM Apache für 150,- €? :bg:

@motolinos: Da Gewicht für euch nicht die Rolle spielt, der Preis eines Schlafsackes aber wesentlich vom Wärmeleistungs-Gewichtsverhältnis abhängt, sind die Antworten, die ihr auf die Frage nach einem "guten" Schlafsack hier im Outdoorforum bekommt, wahrscheinlich für euch irgendwie unzutreffend. :wink:

motolinos
23.06.2007, 14:25
Ja, die Anforderungen an den Schlafsack sind schon irgendwie schwierig unter einen Hut zu bringen. Ausrüstung, die für die Tropen und für's Polargebiet gleichermaßen gut geeignet ist, ist schon selten...
Das ist mir auch klar ;-) Deshalb habe ich ja auch geschrieben:

Da wir in verschiedenen Klimazonen unterwegs sind, wird es wahrscheinlich keinen Schlafsack geben, der alle Bedürfnisse abdeckt. Daher wäre ein zusätzliches Inlett sicherlich sinnvoll, oder?
Das wäre doch eine gute Möglichkeit, da man durch ein Inlett/Hüttenschlafsack sicherlich einige Grad rausholen kann?


@motolinos: Da Gewicht für euch nicht die Rolle spielt, der Preis eines Schlafsackes aber wesentlich vom Wärmeleistungs-Gewichtsverhältnis abhängt, sind die Antworten, die ihr auf die Frage nach einem "guten" Schlafsack hier im Outdoorforum bekommt, wahrscheinlich für euch irgendwie unzutreffend. :wink:

Ich meinte damit, dass wir die Schlafsäcke nicht den ganzen Tag selbst tragen müssen, und daher das (hohe oder niedrige) Gewicht für eine Kaufentscheidung nicht das Hauptkriterium ist.

Wir würden auch mehr Geld für einen Schlafsack ausgeben, wenn es keinen "guten" für 150 Euro gibt.

Dörner
23.06.2007, 15:02
Also für diese Reise würde ich zu einem bzw zwei Kufatüten greifen. Sie sind recht pflegeleicht und wenn was kaputt geht kann man es recht leicht flicken. Bei Daunentüten würde ich die robusteren Modelle in Bezug auf Hülle und Füllung nehmen.

Mit 150 Euro kommt ab ihr nicht so weit. Wenn ich überlege wieviel der gesamte Trip ca. kosten würd (1 Jahr!) dann spart ihr echt an der falschen Stelle.

Mein Vorschlag eine 3-Seasons Kufatüte- schön breit- und ein leichter Sommerschlafsack (der kann ja Daune sein), denn man dann in den 3-Seasons legen kann. Zusammen sollte es sehr warm sein damit man in kalten Gebieten wenn man krank wird noch eine gewisse Wärmereserve hat.

Aelfstan
23.06.2007, 15:09
Mein Vorschlag eine 3-Seasons Kufatüte- schön breit- und ein leichter Sommerschlafsack (der kann ja Daune sein), denn man dann in den 3-Seasons legen kann. Zusammen sollte es sehr warm sein damit man in kalten Gebieten wenn man krank wird noch eine gewisse Wärmereserve hat.

Das klingt sehr vernünftig, würde ich euch auch empfehlen!

motolinos
23.06.2007, 15:20
Also für diese Reise würde ich zu einem bzw zwei Kufatüten greifen. Sie sind recht pflegeleicht und wenn was kaputt geht kann man es recht leicht flicken. Bei Daunentüten würde ich die robusteren Modelle in Bezug auf Hülle und Füllung nehmen.
Das hört sich gut an :-)

Mit 150 Euro kommt ab ihr nicht so weit. Wenn ich überlege wieviel der gesamte Trip ca. kosten würd (1 Jahr!) dann spart ihr echt an der falschen Stelle.
Die Preisvorstellung hat sich deshalb ergeben, da ich bei globi nach Schlafsäcken geguckt habe und die Testberichte dazu ganz gut waren. 150 Euro schien mir daher ein guter Mittelweg zu sein. Da ich aber keine Ahnung von Outdoor-artikeln habe, werden wir unsere Preisvorstellung nach oben revidieren. Will ja keinen Schrott mitnehmen ;-)
Mein Vorschlag eine 3-Seasons Kufatüte- schön breit- und ein leichter Sommerschlafsack (der kann ja Daune sein), denn man dann in den 3-Seasons legen kann. Zusammen sollte es sehr warm sein damit man in kalten Gebieten wenn man krank wird noch eine gewisse Wärmereserve hat.

Sehr guter Tipp, vielen Dank! Welche Marken wären denn empfehlenswert? Es gibt ja so viele verschiedene... :confused:

ich
23.06.2007, 15:28
Sehr guter Tipp, vielen Dank! Welche Marken wären denn empfehlenswert? Es gibt ja so viele verschiedene... :confused:
Für die äusseren Kufatüten wären z.B. die Bergans "Rondane-Modelle" ganz nett, da die weiter geschnitten sind, als z.B. die Ajungilak.
Um das ganze dann nicht zu teuer zu machen würd ich als leichten inneren z.B. n Kolibri von Black Bear nehmen, gibt besserer, aber nicht zu dem Preis.

Thorsteen
23.06.2007, 15:53
Hallo!

@ich

Glaub du hast doch mal bei einer eher unbekannten Firma mit "G" gearbeitet. ;)
Wie schätzt du den Kolibri ein? Weil ich such einen für Island/Skandinavien im
Zeitraum August/September. Schwanke zwischen dem Kolibri und dem Oregon.
Problem ist ja das Wetter ist in dem Zeitraum sehr experimentierfreudig. ;)
Auch will ich keine Unsummen ausgeben weil ich noch einen Yeti besitze.
Nur müsste der mal porentief gereinigt und neu gestopft werden. :) Ob sich
das lohnt weis ich nicht.


Torsten

Lümmel
24.06.2007, 10:48
Ich hab den Kolibri, und für September in Skandinavien ist der definitiv zu kalt! Anfang August vielleicht noch so gerade eben, aber nur, wenn es nicht zu weit nördlich ist. Der Kolibri hat keine Abdeckleiste am Reißverschluss, da wird es bei tieferen Temperaturen eher frisch.

Gruß,
Lümmel

ich
24.06.2007, 10:55
@Lümmel
Dafür isser ja auch nich gemacht...

Lümmel
24.06.2007, 12:47
@ ich: Schon klar, aber er fragte ja danach, ob er mit dem Nach Skandinavien im August/September fahren könne.

motolinos
25.06.2007, 22:48
Danke erstmal für eure guten Antworten.

Ich habe nochmal über die Schlafsäcke nachgedacht und mir einige Threads aus dem Forum zu Herzen genommen, recherchiert etc. Das Budget von 150 Euro ist vielleicht wirklich etwas niedrig angesetzt. Schliesslich schlafe ich im Idealfall ca 1 Jahr in dem Schlafsack und möchte nicht erfrieren. habe ja auch noch etwas Zeit zum Sparen ;-) Und letztlich ist der Schlafcomfort mit das wichtigste auf einer solchen Reise...

KuFa scheint ja in Mist zu sein, oder? Welchen Daunenschlafsack (3 Jahreszeiten) ist denn wohl in Ordnung bzw. empfehlenswert?

(Nach den Meinungen im Forum scheint Ajungilak nicht die beste Wahl zu sein?)

Welchen Schlafsack würdet ihr mir empfehlen?


Gut, dass es das Forum gibt, ich habe schon sehr viel gelernt, was mir wahrscheinlich auf der Tour sehr von Nutzen sein wird :bg:

motolinos
29.06.2007, 11:00
Gestern waren wir in einem Outdoor-shop und haben uns diverse Ausrüstungsgegenstände, die wir noch kaufen müssen, angeguckt. Unter anderem Schlafsäcke, da wir auch mal Probeliegen wollten.


In dem Laden gab es "nur" Yeti, McKinley, Ajungilak... Der Verkäufer hat uns einen Yeti (für 310 Euro) für die Reise empfohlen. Beim Probeliegen hat sich bei meinem Freund der Reisverschluss total verhakt, dass wir mind. 5 minuten gebraucht haben, bis wir den RV aus dem Futter gefriemelt hatten. Bei mir hatte sich der RV vorher auch schon verheddert. :roll:
Es muss also nicht unbedingt ein Yeti werden...zumindest nicht, wenn man für den Preis bessere Qualität bekommen kann.

Auf meine Frage, ob die Schlafsäcke von WM haben, meinte er, dass man ja nicht alle Firmen führen könne. Klar, da hat er ja recht, aber ich fand die Auswahl schon etwas dürftig.

Zurück zum Thema: was den Preis betrifft, ist der mir mittlererweile schon fast egal (500 Euro wären allerdings doch etwas viel). Alle Schlafsäcke, die ich gestern angefasst habe, fühlten sich so dünn an, dass frieren quasi vorprogrammiert ist. (Wir sind beide totale Frostbeulen, ich ganz besonders).

Also, ein guter und warmer Schlafsack muss her
:bg:

Thorsteen
29.06.2007, 11:51
Hallo!

Wie wäre es mit dem Joutsen Ruka? :) >> Klick << (http://www.joutsen.fi/de/produkte/index.php?mother=&group=00000027&level=&prod_id=00000024&mag_nr=8)
Über den Preis kann man sich streiten, seine Einsatzgrenzen auch. :)
Aber wenn der zu dünn ist, dann bleibt nicht meh viel über außer einem
Wohnmobil.


Torsten

Corton
29.06.2007, 12:11
Hallo Eva,

danke für Deine PN. :) Darin schreibst Du:

Wir möchten gerne in ein paar Jahren mit einem Motorrad (=Mein Freund und ich auf einer Maschine+Gepäck) von Alaska bis Feuerland fahren. [...] Durch den Thread habe ich schon den Tipp bekommen, 2 Schlafsäcke mitzunehmen, aber 2+2=4 Schlafsäcke + 2 Isomatten sind sehr viel Gepäck auf einem Motorrad.
Und genau deswesen halt ich das auch für überhaupt keine gute Idee. Wenn Du das richtige Modell nimmst, solltest Du auch mit nur einem Schlafsack pro Person gut zurecht kommen. Dass die Mitnahme von Kunstfaser-Schlafsäcken bei Eurem Vorhaben alleine schon aufgrund des immensen Packvolumens von vorherein ausscheidet, dürfte ja auf der Hand liegen.

Ich würd an Deiner Stelle nen Schlafsack mitnehmen, der erst mal bequem und dann noch sehr flexibel einsetzbar ist. Bequem heißt konkret, dass er auch im Hüft- und Beinbereich nicht zu eng sein sollte, ne klassische Mumienform wäre also meiner Meinung nach die falsche Wahl. Was den Temperaturbereich angeht, würde ich den Schlafsack so wählen, dass ihr bei den zu erwartentende Tiefsttemperaturen von -10/-15°C dick eingepackt (also nicht in normaler Schlafkleidung!) im Schlafsack liegend noch gerade so nicht friert. Wenn man also nen Schlafsack nimmt, der normalbekleidet bis etwa -5°C geht, sollte man in etwa richtig liegen.

Größtmögliche Flexibilität erfordert nach meinem Dafürhalten einen umlaufenden RV, damit ihr den Schlafsack ohne Probleme zur ner vollwertigen Decke umfunktionieren könnt. Dass das Angebot an hochwertigen Schlafsäcken mit umlaufendem RV sehr überschaubar ist, kann für Dich nur von Vorteil sein, da es die Auwahl doch sehr erleichtert. 8)

Meiner Meinung nach wäre der Western Mountaineering Sycamore MF (http://www.westernmountaineering.com/index.cfm?section=Products&page=Sleeping%20Bags&cat=Microfiber%20Series&viewpost=2&ContentId=21) die bestmögliche Wahl. Das Modell reicht dank 500g WM Daune bis etwa -5°C, hat nen umlaufenden RV, nen relativ nässeresistenten Bezug, ist im Hüft- und Fußbereich schön weit geschnitten und mit einem Gewicht von unter 1kg auch noch sehr leicht. Dazu dann noch nen wasserdichten Kompressionspacksack (z.B. einen von Sea to Summit aus eVent) da die Packsäcke von WM relativ groß sind und sich nicht komprimieren lassen und ein Seiden-Inlet und ihr solltet für Euer Vorhaben gut gerüstet sein.

Da den Sycamore in D vermutlich niemand auf Lager hat, wäre eine Sonderbestellung von Nöten. Dauert dann ein paar Wochen bis Monate bis der Schlafsack da ist. :wink:

Nicht so gut wie der Sycamore aber ebenfalls geeigent wäre der Macpac Sanctuary 700 XW, die etwas weiter geschnittene Variante des normalen Sanctuary. Dieses Modell ist im dt. Handel vorrätig.

Der Verkäufer hat uns einen Yeti (für 310 Euro) für die Reise empfohlen. Beim Probeliegen hat sich bei meinem Freund der Reisverschluss total verhakt, dass wir mind. 5 minuten gebraucht haben, bis wir den RV aus dem Futter gefriemelt hatten. Bei mir hatte sich der RV vorher auch schon verheddert.
Es muss also nicht unbedingt ein Yeti werden...zumindest nicht, wenn man für den Preis bessere Qualität bekommen kann.
Lass(t) bloß die Finger von Yeti. :wink:

Corton

motolinos
29.06.2007, 13:40
Vielen vielen Dank für deine Antwort! http://www.cosgan.de/images/smilie/froehlich/a020.gif


Wenn Du das richtige Modell nimmst, solltest Du auch mit nur einem Schlafsack pro Person gut zurecht kommen. Dass die Mitnahme von Kunstfaser-Schlafsäcken bei Eurem Vorhaben alleine schon aufgrund des immensen Packvolumens von vorherein ausscheidet, dürfte ja auf der Hand liegen. ja, das habe ich mir auch schon gedacht. Evtl wollte ich ein Microfleece-Inlett dazu nehmen (weil wärmer)? Oder besser doch Seide?


Meiner Meinung nach wäre der Western Mountaineering Sycamore MF (http://www.westernmountaineering.com/index.cfm?section=Products&page=Sleeping%20Bags&cat=Microfiber%20Series&viewpost=2&ContentId=21) die bestmögliche Wahl. Das Modell reicht dank 500g WM Daune bis etwa -5°C, hat nen umlaufenden RV, nen relativ nässeresistenten Bezug, ist im Hüft- und Fußbereich schön weit geschnitten und mit einem Gewicht von unter 1kg auch noch sehr leicht.

Das hört sich seht gut an. Und der ist ja auch garnicht mal so teuer. Ich hatte schon etwas mit dem Apache geliebäugelt, aber wahrscheinlich wirst du aufgrund der Mumienform/RV nicht umlaufend etc eher davon abraten, oder?

Der Sycamore ist ja, sofern meine beschränkten Englischkenntnisse+ Logik mich nicht täuschen, nicht koppelbar oder? Wäre aber auch egal, da man ihn ja zur decke umfunktionieren kann.

Welche Größe sollten wir denn nehmen? Ich bin 1,68 m und mein Freund 1,83 m groß.


Da den Sycamore in D vermutlich niemand auf Lager hat, wäre eine Sonderbestellung von Nöten. Dauert dann ein paar Wochen bis Monate bis der Schlafsack da ist.
Wie lange es dauert, wäre egal, da wir ja noch ein bisschen Zeit haben, bis es losgeht. ;-)

Kann man denn auch bei einem US-Anbieter Sachen ordern? (Wäre ja aufgrund des starken euros derzeit ganz gut. ) Wie teuer wäre denn der Versand nach Deutschland? Weiss das zufällig jemand?

Oder die Schlafsäcke über globi/sackundpack o.ä. beziehen??



Lass(t) bloß die Finger von Yeti. :wink: Ja, das habe ich Dank Forumsquerlesens auch schon gedacht.
[/quote]

jackknife
29.06.2007, 14:48
sicher haben wir einen starken Euro, aber zu deinem Preis kommen noch 9,50 € Bearbeitungsgebühr, 19% Einfuhrumsatzsteuer, 3,5% Zoll. Dafür hast Du meistens dann auch ein mitgekauftes Problem im Falle einer Rekla, da man den Kram dann wieder nach Amiland senden muß. Sonderbestellung bei Sack und Pack oder Globi ist zu empfehlen.

motolinos
19.09.2007, 18:49
Hallo ihr Fories


Ich kann mich nicht entscheiden :motz: Es wird in jedem Falle ein Schlafsack von WM ;-) Der Sycamore wurde mir ja empfohlen. (Danke nochmal für den Tipp!!)

Da ich aber eine extreme Frostbeule bin, habe ich Sorge, dass der nicht ausreicht. Ich trage von September bis Mai 2 paar Socken wegen dauerkalten Füssen, nur so als Beispiel. :cool:

Etwas Reserve wäre da nicht schlecht, oder? Wäre der Alpinlite oder der Apache nicht auch was? Mal abgesehen von der Mumienform. Ich überlege schon ewig hin und her, was wohl das beste wäre. Vergleiche wieder und wieder die Angaben...

Auf unserer Tour werden wir versuchen mit der Sonne zu reisen. Also von Mai bis Sept. in Alaska, Kanada, Usa-> bis Weihnachten in Mittelamerika und die restliche Zeit bis Mai in Südamerika. Aber Nachts kann es aufgrund der Höhenlage sehr Kalt werden... Ach, ich weiss es auch nicht.

Als "Inlett" möchten wir ein Fleece-Inlett nehmen, da man die gut als Hüttenschlafsack nehmen kann. Seide wäre mir glaub ich zu dünn und leicht auf dem Körper. Sollte man das von Cocoon oder der Hausmarke vom Globi nehmen? (Haben beide gute Bewertungen bei globi)


Es wäre klasse, wenn jemand seine Meinung dazu schreiben würde :wohoo::ill: *nixmehrweiss*

Corton
20.09.2007, 12:39
@ motolinos
Vorschlag: Du bestellst (http://www.sackundpack.de/index.php?manufacturers_id=130) jetzt einfach mal den Ultralite Super, den Alpinelite Super, den Apache SMF und den Badger SMF .... und schaust, welcher Dir am ehesten zusagt. ;-) Kannst natürlich auch noch den Bison dazunehmen, wenn Du so ne extreme Frostbeule bist. :grins: Du brauchst Gr. M, Dein Freund ist mit 1,83m genau an der Grenze zwischen M und L. Beim Alpinlite und beim Badger kann er noch M, beim Ultralite und Apache sollte er hingegen L nehmen.

barleybreeder
20.09.2007, 14:06
Hallo ihr Fories



Als "Inlett" möchten wir ein Fleece-Inlett nehmen, da man die gut als Hüttenschlafsack nehmen kann. Seide wäre mir glaub ich zu dünn und leicht auf dem Körper. Sollte man das von Cocoon oder der Hausmarke vom Globi nehmen? (Haben beide gute Bewertungen bei globi)


Es wäre klasse, wenn jemand seine Meinung dazu schreiben würde :wohoo::ill: *nixmehrweiss*

Ich habe das Seideninlett von BlackBear. Reicht vollkommen. Schön leicht. Viel robuster als man denkt. Trocknet unglaublich schnell.

Ich benutze das jetzt schon eine ganze Weile und bin sehr zufrieden. Nur den seitlichen Schlitz habe ich zugenäht. So komme ich besser damit zurecht.

motolinos
13.10.2007, 17:19
@ Corton: Danke für den Tipp!

Denn inzwischen waren wir bei Sackundpack und haben Probegelegen und uns dort ein wenig umgeschaut :bg: Die WM´s sind definitiv eine gute Wahl. Mein Freund wird den Bagder nehmen und ich den Antelope, da ich gerne etwas mehr Reserven nach unten haben möchte. (bin Dauer-und-immer-Frierer!) Die Komforttemperatur von -10°C müsste man in meinem Frostbeulen-Fall wohl nach oben korrigieren.
In Chile, Argentienen, Alaska oder in den Rockies wirds ja schonmal kälter und ich denke, der Antelope ist eine gute Wahl, oder?

Montag wird bestellt und ich freu mich schon aufs Probeschlafen auf dem heimischen Balkon ;-)

Wie gesagt: Danke für eure Hilfe. Ohne diese würde ich mir warscheinlich im (ursprünglich ausgesuchten) Ajungilak 3-Seasons erfrieren ;-)

Jens2001
26.10.2007, 01:27
ich habe das leider erst jetzt gelesen und warscheinlich ist es schon zu spät....
Ihr wollt die Panamerikana fahren und zwar von nord nach süd wo beginnt die doch gleich ah richtig in Alaska, und wozu gehört Alaska richtig USA ihr habt euch für Schlafsäcke von WM entschieden wo kommen die her 100 Punkte USA warum kauft ihr die Dinger nicht dort??????? Weniger Fluggepäck in USA deutlich billiger usw.
Verstehe echt nciht, warum von den ganzen Leuten hier niemand drauf gekommen ist!?
Genauso würde ich es mit dem ganzen rest der Ausrüstung machen, sofern nciht schon vorhanden und und das Zeug sowieso aus den USA kommt, selbst das Fahrzeug erst drüben zu kaufen wäre eine Überlegung wert!

lg Jens

barleybreeder
26.10.2007, 06:39
Manche sollten wirklich mal an ihrer Grammatik und Zeichensetzung arbeiten!

Dörner
26.10.2007, 12:17
Oha... ihr wollt zu zweit auf einer Maschine von Nord-Nordamerika nach Süd-Südamerika. Wenn ihr komplett reist: also mit Zelt, Schlasa, Zeugs, dann wird es arg eng auf dem Teil. Leute die alleine unterwegs sind fallen ja schon halb vom Rad. :bg: Wenn ihr ohne Zelt fahrt kann man auch in Hütten übernachten, braucht also keinen Schlafsack. Weiterhin sind die WM zwar schön warm, aber auch riesig wenn sie zusammengepackt sind.

Nichts gegen eure Pläne, aber ich kann es mir einfach nicht vorstellen.

Zur Höhe: in den Tropen sind im Sommer auf ca. 3500 m nachts so 5°C und im Winter so 4°C (beides windstille Werte), auf 4500 (ca. 0 bis -5°C): Höher zu übernachten macht wohl wenig wenn Sinn wenn man die Maschine am nächsten Tag noch ankriegen will (dünne Luft) Ansonsten herrscht eigentlich immer, zumindest in MA+SA, recht feuchte schwüle Luft, was nun eindeutig gegen einen WM spricht.

D.

motolinos
27.10.2007, 16:59
Hallo!
Inzwischen haben wir einen Badger und einen Antelope gekauft.
Ihr wollt die Panamerikana fahren und zwar von nord nach süd wo beginnt die doch gleich ah richtig in Alaska, und wozu gehört Alaska
Wir werden in Anchorage starten. Alaska gehört zu den Usa.

WM ist in Californien. Da wir aber viel weiter oben starten, wäre es nicht Sinnvoll, die Schlafsäcke dort zu kaufen. Falls mal was mit den Tüten sein sollte, hat man hier vor Ort einen Ansprechpartner. Das finde ich auch gut. Den rest dort zu kaufen, ist mir zu unsicher und wir möchten ja vorher auch schon Touren mit den Sachen machen. Und das Fahrzeug muss ja auch versichert sein. -Schwer machbar.

Danke trotzdem für deine Tipps!

@Dörner: Wir haben uns inzwischen umentschieden und fahren mit 2 Motorrädern. ;-) Falls wir was an Equipment zuviel haben, wird es nach Hause geschickt und in SA/MA werden wir in günstigen Hostels o.ä. schlafen. Ob wir da die Schlafsäcke brauchen ist demnach ungewiss.
Wird schon klappen, und wenn es mit den WM´s garnicht geht, müssen wir uns Ersatz beschaffen. Da sind wir doch flexibel :bg: