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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : MSR Hubba Hubba


halfdady
20.06.2007, 14:53
ZELTTEST:

Marke: MSR
Name: Hubba Hubba (http://www.msrcorp.com/tents/hubbahubba.asp)
Farbe: orange
Material Aussenzelt: 30 DEN x 246T Nylon 66 / Polyurethan-Silikon-Beschichtung
Wassersäule Außenzelt ca.: 1.500 mm
Material Innenzelt: Mesh
Material Boden: 70 DEN 190T Nylon / Polyurethan-Beschichtung
Wassersäule Boden ca.: 5.000 mm
Gestänge: DAC SL 8.9 und 9.0 mm
Apsiden: 2
Lüfter: keine, das ganze Innenzelt besteht aus Mesh
Höchste Stelle im IZ: 102 cm
Höhe (nutzbar, d.h. in welcher man sich sinnvoll bewegen kann): 100cm
Länge (nutzbar): 215cm
Breite (nutzbar): 125cm
Platz: 2 Personen
Eingänge: 2
Gewicht: (laut Hersteller): 2,2
Gewicht: (nachgewogen): 2,3kg (komplett)
Packmaß: 51x17 cm
Preis: 300,-€ (reduziert von 349,95€)

Kann als doppelwandiges Zelt für vollständigen Schutz oder als frei stehendes mit optionaler Zeltunterlage verwendet werden.

http://img217.imageshack.us/img217/5245/imgp1989ji7.th.jpg (http://img217.imageshack.us/my.php?image=imgp1989ji7.jpg)

Vorteile aus meiner Sicht:
- sehr schneller Aufbau, auch allein oder in Dunkeln, dank clip-Montage
- selbststehende Konstruktion, funktioniert zur Not auch ohne Heringe und Abspannen
- gleiche Höhe im ganzen Zelt: 2 Personen können im Zelt sitzen und z.Bsp. essen oder karten spielen etc.


Nachteile aus meiner Sicht:
- Farbe: orange ist nicht gerade ideal zum wild campen ... ;-) dafür ist sie aber sehr schön freundlich...
- feuergefährlich: Kochen im Zelt ist nicht anzuraten...
- Der Packsack könnte imho als Kompressionssack ausgeführt sein
- der relativ zart erscheinende Zeltboden verlang nach einem zusätzlichen Footprint

Als leichtes Trekkingzelt für 2-3 Jahreszeiten prima, im Winter weniger geeignet.

http://picture.yatego.com/images/43eb4af9c99b66.2/MSR_HubbaHubba_closed.jpg

Hawe
20.06.2007, 17:08
Habe das hubba hubba einige Male auf Zeltausstellungen gesehen und im Gedächtnis als mögliche Alternaive zu einigen Leichtzelten gespeichert, die demnächst wohl das Zeitliche segnen.

Die Vorteile habe ich auch gesehen, zu Deinen Nachteilen:
Farbe orange ist schlecht zum Tarnen, aber gut für die Stimmung. Mein Hex ist auch gelb, sehr vorteilhaft ! Und da ich outdoors nicht bis in die Puppen schlafe, sondern um 08.00 Uhr, wenn die ersten Touris (und blsen Buben) wachwerden, habe ich schon abgebaut.
Boden: Footprint muss sein, ist in tyvek aber sehr leicht.
Feuergefährlich: gilt für so gut wie jedes Zelt...
Packsack: na gut - könnte, geht aber auch prima so zu verpacken (habe ich mal auf einer der Ausstellungen gemacht)

Im Winter würde ich das Hubba Hubba nicht nehmen, aber für Sommer-Wanderungen oder Radtouren fand ich es eben interessant

Hawe

arippich
21.06.2007, 00:13
Ich meine, für's Gemüt reicht es doch wenn das Innenzelt eine freundliche Farbe hat ?

lupold
23.06.2007, 05:22
Und da ich outdoors nicht bis in die Puppen schlafe, sondern um 08.00 Uhr, wenn die ersten Touris (und blsen Buben) wachwerden, habe ich schon abgebaut
dito
Mein Maisgelbes BD Lighthouse kriegt auch kein Tageslicht. :bg:

chinook
23.06.2007, 07:15
Boden: Footprint muss sein, ist in tyvek aber sehr leicht.


Wie schwer genau und wo gibts so etwas?


-chinoook

Nicht übertreiben
23.06.2007, 10:35
Ich hab mal einen kennengelernt, der mit dem Zelt u.a. 1 Monat in der Mongolai war - scheint soweit echt ein schönes Zelt zu sein, nur über sehr viel Kondenswasser klagte er.

Daedelus
14.08.2007, 17:52
der Footprint ist oft schon dabei, z.B. beim aktuellen Larca angebot (229€)

der Footprint wiegt übrigens 8.8 oz, das müssten ca. 249g (wenn ich mich nicht verrechnet habe...)
Bei Bergzeit (http://www.bergzeit.de/index.php?sid=dcf9c2dff0ea752c1fc4324451b653da&cl=details&cnid=&anid=2594614d50449f824.35737691&Hubba-Hubba-Zeltunterlage&cnid=1dd4614d0de58a167.38963124&listtype=search&searchparam=hubba&searchtype=) gibts den auch einzeln, allerdings nicht gerade billig...

halfdady
15.08.2007, 15:57
Habe jetzt auch das Footprint erworben.

40,- € hats gekostet und ist recht leicht.
Habs noch nicht gewogen, 250g könnten aber passen.

Samstag gehts für 3,5 Wochen nach Irland zum Testen, danach kann ich sicher mehr berichten...:bg:

jiggalatei
11.10.2007, 00:29
Habe das hubba hubba einige Male auf Zeltausstellungen gesehen und im Gedächtnis als mögliche Alternaive zu einigen Leichtzelten gespeichert, die demnächst wohl das Zeitliche segnen.

Die Vorteile habe ich auch gesehen, zu Deinen Nachteilen:
Farbe orange ist schlecht zum Tarnen, aber gut für die Stimmung. Mein Hex ist auch gelb, sehr vorteilhaft !
Hawe

Ich werde mich auch beim Wildcampen nicht verstecken und tarnen. Was gegen orange oder gelb sprechen könnte, ist die Anziehungswirkung auf manche Insekten. Da hatte ich in Norwegen einmalig tausende von Keineahnungwasdaswaren auf meinem orangenen Tarp. Als es kükler wurde waren die Viecher dann auch wieder weg.
Nur mal so zur Info.
Angemerkt, lieber farbenfroh als tarnfleck, wir sind ja nicht im Krieg.
Gruß Jigga

Traveller
12.10.2007, 18:35
Hallo,

ich besitze seit gut neun Monaten das MSR Mutha Hubba 3P. Ich denke es ähnelt dem hier beschriebenen Zelt sehr und habe deshalb davon abgesehen, einen neuen Testbericht zu schreiben.

Das Material des Ausßenzelts sowie des Innenzelts und des Bodens sind identisch, preislich liegt dieses Zelt momentan bei circa 400 Euro. Ich habe das Zelt in den USA gekauft und habe dort umgerechnet ca. 250 Euro gezahlt.

Testen konnte ich das Zelt in verschiedenen Nationalparks. Ende März war es im Joshua Tree sehr trocken und heiß. Einige Tage später im Grand Canyon NP war es schon deutlich kühler mit etwas Regen. Im Bryce Canyon herrschten Nachts noch Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und zu guter letzt war es im Zion Canyon trocken, windig und staubig.

Was mir an diesem Zelt gefällt ist der schnelle und unkomplizierte Aufbau, die zwei Eingänge, die ungewöhnliche Farbe und der ausreichende Platz.

Ein richtiges Problem ist, wie hier bereits auch schon geschrieben, die Kondenswasserbildung. Im Bryce Canyon ist es bei feuchtem Wetter richtig "nass" im Zelt geworden.

Im Zion NP ist uns der Staub unter der Außenzelt durch das Mesh Innenzelt in den Schlafraum eingetreten. Das war meiner Meinung nach auch nicht ideal.

Wenn ich in der nächsten Zeit noch ein Zelt kaufen müsste, würde ich wahrscheinlich ein anderes Zelt wählen. Zum einen finden ich den hohen Euro Preis deutlich übertrieben und die genannten Schwächen habe andere Zelte sicherlich besser im Griff.

Anbei noch ein paar Bilder.

1) Im Joshua Tree Nationalpark (ohne Außenzelt)
2) Im Grand Canyon Nationalpark
3) Im Bryce Canyon nach einer kalten, feuchten Nacht

http://img526.imageshack.us/img526/2461/001lm6.th.jpg (http://img526.imageshack.us/my.php?image=001lm6.jpg)

http://img104.imageshack.us/img104/9877/002xk8.th.jpg (http://img104.imageshack.us/my.php?image=002xk8.jpg)

http://img264.imageshack.us/img264/476/003og1.th.jpg (http://img264.imageshack.us/my.php?image=003og1.jpg)

Viele Grüße,
Florian

JanV
02.04.2008, 20:08
Hallihallo,

ich habe mich gerade ein Hubba gekauft, ein älteres Modell, leicht gebraucht für 120€. Ich habe es nur einmal zur Probe aufgebaut, kann daher nur folgendes sagen:
-Auch die 1Person Version hat sehr viel Platz; ich kann sitzend locker noch ein Pullover ausziehen. Über dem Kopf und für den Ellbogen ist genügend Platz.
-Das Aussenzelt ist ziemlich hochgezogen an der Apsis und hinten, der wind wird also ordentlich durchpfeifen können und oben kann trotzdem Kondenswasser entstehen da oben kein Lüfter ist.

Gruß

Jan

peregrin
03.06.2008, 17:43
Noch ein paar Anmerkungen meinerseits zum MSR Mutha Hubba (die 3-Personen-Variante) - ich muss aber vorausschicken, dass sich meine Erfahrung auf bisher eine Nacht unter "Zelt-Optimal-Bedingungen" beschränkt: Ebene Wiese, keine Steine, Maulwürfe, Wühlmäuse oder sonstiges drunter, kein Regen, kein Wind, 2P.+Kind.

Wie gut man bei einem Weltuntergang mit dem Ding bedient ist, erzähl ich, wenn ich einen erlebt hab ;-).

Pros:


Fantastisches Raumangebot innen, die Kontur des Innenzeltes ist wirklich sehr wohnfreundlich, kein Vergleich zu gewöhnlichen Kugelzelten mit der selben Bodenfläche
Ich hab mich anfangs über die Größe des optional dazugekauften Ground Sheets gewundert. Es ist kleiner als die Bodenfläche. In Hinsicht auf Leichtbau aber wiederum vielleicht nicht verkehrt. Schließlich wird das Zelt normalerweise ja nicht bis zum äußersten Rand belastet, wenn man sich drin herumwälzt. Ein zweiter Grund wird wohl sein, dass Wasser, das an die "Bodenwanne" des Innenzeltes spritzt, durch den Überstand desselben gegenüber des Groundsheets nicht so leicht zwischenläuft, sondern eher im Boden versickert. Wissen tu ichs nicht, aber diese Gründe reim ich mir zusammen. Wenn wer andrer Meinung ist, könnte man einfach sagen, das Ground Sheet ist zu klein :^]
Das Micromesh macht einen wertigen Eindruck. Die Maschengröße wirkt wie bei einem Feinsieb - da kommt kein mir bekanntes Insekt durch ;-)
Die Eingänge sind sehr groß geschnitten und bequem passierbar. Mein kleiner Sohn hat die Angewohnheit, rüpelhaft über den Eingang zu stolpern ;-). Bei diesem Eingang macht das dem Zelt aber nix aus.
Das von MSR angegebene fantastisch niedrige Gewicht von 3,1 kg wird eingehalten!
Die Zipps machen einen soliden Eindruck und lassen sich sehr gut ziehen.
Der Abstand Innenzelt - Außenzelt ist weitgehend über die ganze Hülle konstant. Die komplexe Stangenkonstruktion ist mMn wirklich gelungen!
Das Außenzelt geht zwar nicht bis zum Boden hin, dafür sind die Hochzüge am Innenzelt sicherlich ausreichend, um jeden üblichen Nässeeinfluss von unten her abzuwehren.
Das Überzelt wird durch Riemchen gespannt (so wie bei Rucksack-Trägern), nachdem man die Laschen an 4 Punkten je Zeltseitenwand an den Stangenenden eingehängt hat. Die Riemchen bestehen aus fein verwobenen Nylon, sieht mir auch sehr hochwertig aus. Vorteil des Systems ist, dass man auch bei nicht ganz ebenen Untergrund so gut wie alle Falten aus dem Überzelt rausbekommt!
Durch das quasi-transparente Innenzelt entsteht ein erweitertes Raumgefühl. Vielleicht klingt das für den einen oder anderen nebensächlich, aber es steigert denk ich schon das Wohlbefinden im Zelt.
Es ist schön hell! Ein paar Meter neben dem Zelt brannte ein mittelgroßes Feuer, das hätte beinah noch im Zelt zum Lesen gereicht ;-)
Es gibt eine Menge Innentaschen rundherum, sehr praktisch. Weiters auch eine quadratische Ablage oben.
Alles in allem macht die Qualität einen Super-Eindruck!


Cons:


Die Haringe sind zwar aus Flugzeugaluminium, sehr leicht, steif und teuer, wenn man sie mit der Hand in den Boden stecken will, tuts aber sogar bei gewöhnlichen Wiesengrund an der Hand weh. Also man braucht irgendeinen Gegenstand zum Reinklopfen. Hätte man den Kopf etwas anders konstruiert, brächte man sie sicher viel leichter rein, weil schlank und spitz sind sie ja.
Es ist stickig im Zelt. Es gibt zwar zwei Lüfter, da zieht aber nicht so mächtig viel durch. Zu dritt mangelts da in der Früh schon ein wenig an Sauerstoff ...
Kein wirklich negativer Punkt: Viel Kondenswasser (in Verbdg. mit vorangegangenem Pkt.), das aber sauber abrinnt.
Die Apsiden werden an den Zipfeln mit Bodenharingen gespannt. De facto mit einem Bodenharing je Apside. Was soll ich sagen - es funktioniert, aber schöne Lösung ist es mMn keine, denn immerhin ist die Konstruktion ja so gedacht, dass mit diesen Haringen das ganze Überzelt in Längsrichtung gespannt wird. Kriecht man also ins Zelt, so wird man in der Praxis nie nach dem Zuzippen beide Schnüre der beiden Zipfel in den Haring einhängen, sondern die zugezippte Hälfte hängt frei - Bißchen unsymmetrisch... mehr Schönheitsfehler denn Malheur.
Das Material scheint sich abhängig von der Feuchtigkeit einigermaßen zu dehnen. Man geht abends im sauber abgespannten Zelt schlafen, in der Früh ist alles Tau- und Kondenswasserfeucht (am Außenzelt!) und die Flächen oben zwischen den Stangenbögen hängen deutlich mehr durch. Aber fairerweise muss ich auch hier sagen: Ein Schönheitsfehler, denn der Abstand zum Innenzelt ist allenfalls ausreichend!
Wenn man mit Ground Sheet verreist, muss man je Stangenende drei Ösen auffädeln. Es gibt 8 Stangenenden, das verursacht etwas Fummelei. Aber halb so schlimm, ansonsten ist das Zelt kinderleicht aufzustellen!
Was mir nicht so ganz gefällt, ist, dass das Außenzelt NICHT wirklich an den Stangen fixiert wird. Gut, bei den Bögen, die die Apsiden bilden, gibt es je einen Klettverschluss, die tanzen qualitätsmäßig im Vergleich zum Rest ein wenig aus der Reihe... mein altes Salewa Kugelzelt hatte an jeder Zeltecke Schnüre zum Festbinden. Ich bin überzeugt, dass man damit einem Zelt wesentlich mehr Windstabilität geben kann. Laut Hersteller-Windkanaltests hält das Mutha Hubba aber auch so 65 km/h stand.


So, mehr fällt mir fürs erste nicht ein, wenn wer was wissen will, bitte fragen. Wenn ich mal bei strömenden Dauerregen drin geschlafen hab, mach ich einen Nachtrag.

mar7tin
09.11.2008, 11:28
Habe jetzt auch das Footprint erworben.

Samstag gehts für 3,5 Wochen nach Irland zum Testen, danach kann ich sicher mehr berichten...:bg:

Ist ja jetzt schon eine Weile her, aber wie hat sich das Zelt denn auf der grünen Insel gemacht?

Grüße

Mar7tin

Alexander
30.11.2008, 18:46
Ich habe zwar die 1-Personen-Variante, kann aber nur positives Berichten. Hat sehr stürmige und regnerische Nächte z.B. ungeschützt an einem Ufer eines Bergsees in Neuseeland ohne Probleme überstanden, auch wenn es teilweise etwas laut wurde und ich dachte, jetzt müsste es doch jede Sekunde wegfliegen :bg: Mit kondeswasser hatte ich nie Probleme, dafür ist es eigentlich luftig genug gebaut...super schnell aufgebaut und Platzangebot ist auch super! (schön hoch) Footprint hab ich auch immer benutzt...
Habe damals dank guten Dollarkurs nur 130 Euro für das Teil bezahlt :-)