Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kultalavvu
Tomscout
13.10.2006, 16:17
Heute ist endlich mein Kultalavvu eingetroffen und ich konnte natürlich nicht anders,als es in der Mittagspause aufzubauen.
Was wurde geliefert:
1 laubgrünes Lavvu im Packsack
1 Teleskop bzw Steck-Stange (Edelstahl, + 1 wesentlich leichtere Stange aus Duraluminum, muß man aber extra bestellen)
5 Erdnägel
4 Sturmheringe
1 schwarze Hutze
4 Abspannleinen mit Dreilochspanner
1 kl. Plastikteller (von dem ich noch nicht genau weiß, wofür er ist)
1 Reparaturset (Stoff, Nieten)
Preis inkl. Lieferung EUR 285 EUR (inkl. der extra Alustange)
Eine (passende?) Bodenplane kann ebenfalls extra dazu gekauft werden.
Das Lavvu macht einen guten Eindruck, Nähte und Schlaufen sind sauber verabeitet. An den vier Ecken sind Gummizüge samt Haken an Karabinern befestigt, die haben sich aber beim ersten Aufbau als eher unpraktisch erwiesen. Also das Lavvu mit den Karabinern in die Erdnägel gehängt.
Ganz SO einfach ist der perfekte Aufbau dann doch nicht, man muß die Spannung auch über die Spanngurte an der Spitze nachregeln (dazu hatte ich vorhin aber keine Zeit mehr). Deswegen sieht's auf den Fotos ein wenig nach "gewollt aber nicht gekonnt" aus
Der Reissverschluß hat 3 Reiter, geht über eine ganze Kantenlänge und ist mit einer Regenleiste abgedeckt. Die hat sich gleich erstmal im Reiter verfangen, war aber kein Drama.
Die Hutze wird einfach draufgestülpt und per Leinen an die Schlaufen gespannt, die außen etwa auf halber Zelthöhe angebracht sind. Ob die Öffnung groß genug ist, um Rauch hinaus zu lassen, werde ich bei Gelegenheit noch testen - vielleicht muß man beim Feuermachen die Hutze auch ganz abmachen oder den Einschnitt vergrößern (= die Naht weiter auftrennen)
Aufgebaut habe ich folgendes gemessen:
L & B: je 2,30 m - laut Verkäufer 2,40m
H: ca. 2,45 - laut VK 2,45m
Gewicht: ca. 2,6kg (Zelt, Leichtstange, Hutze, 5 Erdnägel, alles im Packsack) - laut VK 2,4 kg
Dazu gibt es einen Feuerarm, an dem ein Topf über dem Kocher / Feuer angehängt werden kann - sieht auch stabil aus; ich werde es heute abend austesten :)
Vom Raumgefühl im Zelt hatte ich mir etwas mehr versprochen - komischerweise kommt es mit kleiner vor als die gemessenen 2,30 x 2,30, aber der Eindruck kann auch durch die Höhe des Lavvus kommen.
Erstes Fazit : das sieht guddaus! Werde aber sicher noch das ein oder andere pimpen (Hutze, Heringe, viell. Bodenplane mit Loch für einen Hobo).
Allerdings kann ich mir die 8 Leute ums Feuer, die laut VK-Webseite im Lavvu sitzend Platz finden sollen nicht so recht vorstellen. Vielleicht ja immer einer auf dem Schoß eines anderen?
Fotos: siehe meine Homepage unter "Ausrüstung".
kleinhirsch
13.10.2006, 16:39
1 kl. Plastikteller (von dem ich noch nicht genau weiß, wofür er ist)
vielleicht, um ihn unten auf die Stange zu schieben bei zu weichen Böden?!? mehr aufstandfläche --> weniger einsinken.
gruß,
uli
Tomscout
13.10.2006, 16:42
Hab ich auch schon überlegt, aber der Teller hat in der Mitte ein kleines Loch, in das die Spitze der Stange passt.
Denke eher, das der Teller zw. Stangenspitze und Stangenpol kommt, damit der Pol eine gerade Auflagefläche hat.
Werde das mal testen :-)
Tomscout
14.10.2006, 11:08
So, erste Nacht im Lavvu verbracht - war sehr geil :)
Beim zweiten Aufbau stand das Lavvu auch wesentlich besser, dementsprechend kam mir die Raumausnutzung auch besser vor. Der Platz ist völlig ausreichend für 2 Personen + Rucksäcke.
An die Stange (ca. 70cm unter dem Dach) haben wir eine Petroleumlampe gehängt - war irre gemütlich. Kochen mit dem Trangia (und ausbrennen lassen) dank der Zelthöhe auch kein Problem.
Dieser Plastikteller ist in der Tat eine Unterstützung für den Stangenpol.
Heute morgen war die komplette Plane mit Kondenswasser überzogen, was aber normal sein dürfte bei dem feuchten Wetter draussen und geschlossener Hutze.
Allerdings sind mir 2 Dinge aufgefallen - die Reissverschlüsse scheinen NICHT von YKK zu sein (steht aber auf feuerzelte.de), zumindest haben sie gar keine Markenbeschriftung.
Zum anderen dachte ich, das Lavvu wird in Finnland hergestellt...aber am Lavvu ist ein Schild "Made in Korea - finished in China"... kannsich natürlich auch "nur" auf den Stoff beziehen.
Ist das anderen Kultalavvu-isten :bg: auch aufgefallen?
Resume: ein echt cooles Zelt für alle, die etwas mehr "Kohtenfeeling" wollen oder auch nur etwas anderes möchten als nen Tunnel oder ne Kuppel.
jackknife
15.10.2006, 10:42
Den '' Feuerarm'' hat Rudi dir bestimmt als Dankeschön für deine Geduld beim Warten auf das Zelt mit hereingelegt. Der ist nicht mit dabei ( normalerweise glaube ich ).
Tomscout
16.10.2006, 09:14
...denke ich auch - hab ihn aber nochmal gefragt :wink:
auch ich habe am freitag mein lavvulight bekommen.
die ausstattung scheint aber etwas zu variieren.
bei mir war keine hutze dabei, (wird allerdings nachgeschickt, da beim versand vergessen, also kein großes ding)
gummischnüre an den karabinern fehlten ebenfalls (da in der praxis untauglich, ist auch das zu verschmerzen)
das label weist klar korea und china als herstellungsort aus, (soviel zu finnischen einmannschmiede) ;-), aber das muß ja kein qualitätsdefizit zur folge haben.
größtes manko: der reißverschluß hat leider keinen griff außen. sprich das zelt ist von außen nur schwer zu öffnen. die drei(!!!) anderen verschlüsse kann man ja nicht unbedingt benutzen, da der (untere) hauptverschluß die komplette öffnung nach unten hin unmöglich macht.
das zelt macht einen supereindruck und ist auch schnell aufgebaut. ich habe die teleskopstange aus alu nicht mitbestellt, was wohl ein fehler war, die stahlstange wird nen horror beim transport, da sie nicht zusammenzuschieben bzw. ineinanderzuschieben ist.
meine 220cm tatonka tarpstange erwieß sich als zu kurz. werde evtl. ne 260 cm tarpstange nehmen und sie auf 2,50 m kürzen, da die spannriemen im abzug eine größere höhe erlauben, als die maximalen 2,45 der beiliegenden stange. (weiß jemand ob man die 220 tatonka mit einem zwischensegment "pimpen" kann?)
muß dann wahrscheinlich die spannriemen verlängern, da meine dienstgipfelhöhe von 184cm mit ca. 220 griffhöhe erreicht ist.
zum innenraum: großartiges raumgefühl und da ich in etwa so gelenkig bin wie eine dachlatte, ist es schon schön sich im stehen umzuziehen oder auf meinem gemütlichen jumpy-sessel IM zelt zu sitzen.
mein brettschneider schlafsack-moskitonetz passt wie angegossen rein und läßt sich an einer über die 4 inneren schlaufen eingezogenen schnur rund ums zelt gut befestigen.
dann läßt sich das mostkitonetz tagsüber auch schön platzsparend hochrollen, die synmat oder thermarest schräg ans zeltinnere klemmen und man hat viel platz zum kochen, basteln, tischtennisspielen. :bg:
die probenacht im garten bei ca. 5-8 grad (aber trocken) war sehr gemütlich. kondenswasser durch fehlenden bodenbedeckung natürlich vorhanden aber nicht störend.
zelt war morgens schnell durchgetrocknet, da durch riesigen eingang und die obere öffnung eine superbelüftung gegeben ist.
den hobo hab ich noch nicht drin aktiviert, denn ich traue dem funkenflug nicht so ganz.
fazit: bis auf den reißverschluß, die "billigen" heringe und die viel zu schwere stahlstange ein superzelt und ich freue mich auf die nächste tour (spätestens in saalfeld der erste wintereinsatz)
soviel zum ersten eindruck.
Tomscout
16.10.2006, 17:09
Moin maggs,
ich habe die teleskopstange aus alu nicht mitbestellt
Die Alustange hat den gleichen (!) Aufbau wie die Stahlstange, eben nur aus Alu! Man kann sie auch nur in 5 (?) Einzelteile zerlegen und nicht als "ein Stück" ineinanderschieben... nur zur Info für Dich. Erheblich leichter ist sie allerdings.
:wink:
größtes manko: der reißverschluß hat leider keinen griff außen. sprich das zelt ist von außen nur schwer zu öffnen. die drei(!!!) anderen verschlüsse kann man ja nicht unbedingt benutzen, da der (untere) hauptverschluß die komplette öffnung nach unten hin unmöglich macht.
Dem kann ich nur zustimmen - da hat wohl mal jemand nicht mitgedacht. Ist aber Gewohnheitssache, denke ich.
Nochmal kurz abschließend zu meine kritikpunkten.
diese habe ich auch feuerzelte.de gegenüber angesprochen und die antworten möchte ich euch nicht vorenthalten, da sie meine kritik am reißverschluß und an der stange entkräften.
Antwort:
"1. Beim Hauptreissverschluss musst Du die (untersten) ersten 2 Schieber
auszippen (wie bei einem Anorak). Diese Zipper dienen nur als Notverschluss,
wenn in einer Extremsituation das Zelt dringend von innen verschlossen
werden muss und der Hauptreissverschluss streikt. Im Normalfall reichen die
(oberen) 2 Zipper.
2. Eine Teleskopstange mit Drehsperrern macht wenig Sinn, da die Sperrdübel
im inneren der Stange aus Kunststoff sind und den Einsatz mit dem offenen
Feuer nicht klaglos hinnehmen. Früher war bei den Kultalavvus eine nestbare
Stange dabei. Doch durch grosse Hitze haben sich diese Teile gern verzogen
und waren deshalb nicht mehr nestbar (in-einander verstaubar). Deshalb ist
die nun gelieferte Stange so simpel wie möglich gehalten."
Beide antworten, sind für mich nachvollziehbar und ich nehme meine kritik hiermit zurück. asche auf meine haupt!.
der reißverschluß ist tatsächlich so zu gebrauchen wie dargestellt und wenn man schon feuer macht, braucht man auch ne stange die das aushält.
mein fazit bleibt: nen geiles teil! :bg:
bis dahin
Tomscout
23.10.2006, 14:10
1. Beim Hauptreissverschluss musst Du die (untersten) ersten 2 Schieber
auszippen (wie bei einem Anorak). Diese Zipper dienen nur als Notverschluss,
wenn in einer Extremsituation das Zelt dringend von innen verschlossen
werden muss und der Hauptreissverschluss streikt. Im Normalfall reichen die
(oberen) 2 Zipper.
Raff ich nich. Bin ich zu doof? Also man soll den untersten Zipper (der nur innen eine Zuglasche hat) rausnehmen? oder wie oder was? Kannst Du mir das nochmal irgendwie verdeutlichen? Wäre super :roll: !!!
einfach den "zweiten" verschluß (den mit dem band dran) runterziehen auf den untersten reißverschluß (der ganz unten am ende sitzen muß). dann funktionieren die beiden reißverschlußteile so wie der verschluß einer jacke. der untere teil (hauptreißverschluß) kann einfach ausgefädelt werden und du kannst den "zweiten" reißverschluß zum auf- und zuziehen nutzen.
die beiden teile des unteren verbleiben dann sozusagen als abschluß der jeweiligen zahnkette. zum zumachen einfach einfädeln wie man´s von der jacke kennt.
OK ich glaube im erklären bin ich eine niete :bash: , sorry
Tomscout
23.10.2006, 16:55
*lach* :lol: :lol: :lol: nee, passt schon... ich schau mir das nachher mal an! Wenn ich dann immer noch ein Begriffskotelett bin, dann sag ich Dir Bescheid!
Das Kultalavvu ist schon eine tolle Sache!
Einiges stört mich daran:
Der Reißverschluß ist falsch eingenäht .
Die R-Schieber klemmen die Regenabdeckung immer wieder ein, das Rausfummeln ist nervig, was ist erst wenn es richtig kalt ist und Handschuhe angezogen sind?
Die Stangenhalterung ,an der die obigen Verstellgurte befestigt sind, ist aus Plastik(nicht stabil genug),(das Vormodell des Lavvu hatte Holz und Leder).
Das ist recht schade! Ich habe das Lavvu zurückgeschickt und werde mir ein Helsportprodukt bestellen, natürlich wieder bei www.Feuerzelte.de !
Ich wünsche allen Lavvubenutzern viele warme Aufenthalte in ihren Behausungen!
MfG
herman
Hallo,
denke auch über den Kauf nach. Bei mir müssten aber 2 bis 3 Personen plus ein großer Hund ins Zelt. Ist das realistisch ??
Danke für ein kurzes feed back.
Ralf
Tomscout
07.12.2006, 21:25
Moin Wodka.
2 Personen plus Hunde, der ruhig liegt - sollte klappen. natürlich ist dann nix mehr mit Bewegungsfreiheit.
Aber 3 plus Hund...ich denke nicht, nein.
Moin,
Ich hab da mal ne Frage zum Aufbau mit der Alustange:
http://img76.imageshack.us/img76/7260/dsc7875qi6.jpg (http://imageshack.us)
Wie nutze ich diese Schraube zum fixieren?
Die soll doch nicht auf die innere Stange drücken - dafür ist das Alu doch viel zu weich um das Gewicht zu halten und nicht zu verbiegen...
:confused:
Tomscout
13.06.2007, 12:22
Doch doch.... das ist schon (leider) richtig so mit der Schraube.
Allerdings hatte ich noch nie das Problem mit dem Verbiegen?
Christine M
14.06.2007, 08:04
So habe ich es mir jedenfalls zusammengereimt, als ich die einzelnen Stangen und die Schelle mit der Schraube in der Hand hielt. :wink: Das hat auch gut gehalten. Allerdings hat sich bei mir die Stange in sich etwas gebogen (was jetzt IMHO nicht an der Schraube lag).
Christine
Christine M
15.08.2007, 22:31
Ich habe gerade mal die einzelnen Bestandteile vom Kultalavvu nachgewogen und dachte, vielleicht interessiert es ja auch noch andere:
- Leichtgewichtsstange (5 Segmente): 550g
- Zelthaut*: 1.490g
- Stangenbeutel: 20g
- Zeltsack: 60g
- Firstteller (kommt oben auf die Stange): 33g
- Unterlegteller für die Stange (optional): 30g
- Beutel mit 13 Heringen, gemischt: 177g
- Unterlegplane (Tatonka) 183g
- Feuerarm: 177g
*einschl. 4 Abspannleinen aus Exped Dyneema mit Exped Tension Lock (beides separat erworben; zum Lieferumfang gehören normale, einfache Schnüre mit Dreilochspanner) und einer sonstigen Abspannleine mit Dreilochspanner sowie einschließlich Hutze
Der Feuerarm und die Leichtgewichtsstange gehören nicht zum Lieferumfang (Standard ist eine schwerere Stange) und müssen separat bestellt werden. Die Hutze muss man glaube ich auch dazu bestellen. Der Unterlegteller, die hier gewogenen Heringe und die Unterlegplane gehören ebenfalls nicht zum Lieferumfang und stammen aus anderen Quellen.
Insgesamt komme ich mit Plane, aber ohne Feuerarm, auf gut 2,5kg, wobei ich bisher mehr als die gewogenen 13 Heringe dabei hatte. Die Heringe an den vier Ecken müssen gut und tief sitzen, sonst steht das Lavvu nicht ordentlich.
Christine
Nammalakuru
15.08.2007, 23:07
... und dachte, vielleicht interessiert es ja auch noch andere:
Das tut es. Komischerweise stoße ich erst jetzt auf diesen Thread. Nein ... schlimmer. Ich lese erst jetzt das es ein Leichtgewicht-Lavvu gibt. Ist echt ne verdammt interessante Geschichte. Ich würde gerne noch ein paar Fotos sehen, am besten von Innen.
Wie sieht es denn mit dem Polyestergewebe aus, wenn da mal ein paar Funken dran kommen? Ich nehme mal an das Zeugs schmilzt dann nicht weg :lol: ... vielleicht hat ja schon jemand Erfahrung damit.
Feuerzelte.de haben echt nette Sachen auf ihrer Seite, die Preise hören sich auf den ersten Eindruck auch fair an ... nur das Design ist etwas bedauerlich :ignore:
Nam
Christine M
15.08.2007, 23:35
Dem Herrn kann geholfen werden. :grins:
http://fotos.outdoorseiten.net/data/media/47/0727_Campingplatz_Finholma.jpg
http://fotos.outdoorseiten.net/data/media/47/0752_Lavvu_mit_Mckennetz_1.jpg
http://fotos.outdoorseiten.net/data/media/47/0754_Lavvu_mit_Mckennetz_2.jpg
Das Moskitonetz ist ein Polar von Brettschneider (Gewicht einschl. Packbeutel 192g, wo wir schon mal dabei sind). Ich hatte es nur die eine Nacht mal eher testweise aufgehängt.
Feuer hatte ich bisher zwei oder drei mal im Hobo im Lavvu, damit gab es keine Probleme. Wie resistent der Zeltstoff nun genau gegen Funken ist, kann ich aber nicht sagen. Schlimmstenfalls sollte es aber nur ein (kleines) Loch geben und nicht das ganze Zelt abbrennen.
Das Raumangebot ist einfach genial, die Friedola Schildkröte paßt bestimmt noch mit rein. :grins: Für eine Hochlanddurchquerung auf Island würde ich es allerdings nicht gerade nehmen.
Christine
Nammalakuru
15.08.2007, 23:39
tak sa mycket! :D
Wie siehts mit Auf- und Abbau aus? Auf der HP steht was von 2 Min., das halte ich für etwas unwahrscheinlich. Hast du mal nen realistischen Wert?
Das Ding sieht echt nice aus.
Christine M
15.08.2007, 23:48
Ja, die 2 Minuten sind leicht übertrieben, jedenfalls auf das ganze Zelt einschließlich Abspannleinen bezogen. Ich brauche alleine ohne Hetze auf gutem Untergrund ca. 20 - 25 Minuten einschließlich der Abspannleinen. Der Punkt ist, daß die Heringe wie erwähnt wirklich gut und tief im Boden sitzen müssen. Nach den ersten beiden Ecken bist du mit den nächsten beiden und auch mit den vier Seitenheringen quasi festgelegt. Das ist etwas länger, als ich für das Nallo brauche, aber IMHO noch OK. Der Aufbau an sich geht sehr einfach: An den vier Kanten ein möglichst sauberes Quadrat abstecken, Stange aufrichten, Seitenheringe und Abspannleinen setzen.
Christine
Nammalakuru
15.08.2007, 23:56
Der Punkt ist, daß die Heringe wie erwähnt wirklich gut und tief im Boden sitzen müssen. Nach den ersten beiden Ecken bist du mit den nächsten beiden und auch mit den vier Seitenheringen quasi festgelegt
Mhhh ... da scheiden im Norden ja schon mal einige steinige Gebiete aus. Aber so richtig sinnvoll scheint mir der Einsatz auch nur dort wo man Feuer machen kann, sprich wo man auch Brennmaterial bekommt. Dann stell ich mir das Dingens echt sehr praktisch vor.
Christine M
16.08.2007, 00:07
Das Möglichkeit, Feuer zu machen, war auch für mich das Argument gegenüber einem oben geschlossenen Zelt aus Silnylon (z. B. Lavvulight). Inzwischen finde ich es aber auch ungeheuer bequem, daß ich mich im Stehen umziehen kann und mit nur einem leichten Bücken einfach aus dem Zelt gehe (statt dieser Krabbelei aus einem Tunnelzelt).
Und beim Aufstellort muss man natürlich auf die Feuchtigkeit von unten achten, da das Zelt ja keinen Boden hat.
Christine
Hi Nam,
wenn du Interesse an so einer Lavvu Light hast solltest du auch meinen gestern eingestellten Testbericht über das Tinde 3 von Bisontelt lesen. Meiner Meinung nach das bessere Kultalavvu :baetsch:. Nee ernsthaft, Feuerzelte selber sagt dazu das grössere Kultalavvu. Das Raumgefühl ist besser, die tatsächliche Grösse auch. Echte 2.75 cm x 2.75 bei Höhe auch 2.75 Meter. Das macht enorm was aus. Diagonale ist 3.89 Meter. Das ist ein Tanzsaal gegen das Kulta... Beide Zelte sind aus gleichem Material, das Tinde hat aber ein Fenster und einen die ganze Front dichtenden Mückengaze Eingang. Ein zusätzliches Netz kann nat. innen auch aufgehängt werden. Das Zelt kostet nicht viel mehr als das Kulta...hat aber ausser der Grösse auch ein paar Features mehr. Das Kulta... ist zwar noch der Renner bei Feuerzelte aber das Tinde 3 wird dem den Rang ablaufen, da bin ich mir sicher. Einfach mehr Zelt für kaum mehr Kohle. Auch Gewichtsmässig nicht so viel schwerer und durch andere Häringe und eine andere Stange auch noch um mehr als 1 Kg zu erleichtern. Ich war mit dem Zelt bis vorige Woche imit dem Canadier im Rogenreservat unterwegs, es war trotz Sturm und Regen und zum Glück aber auch Sonne nur Geil. Aufbau alleine in echten drei Minuten, Abbau auch aber durch das ordentliche Falten und säubern der Häringe usw. dann doch so 10-15 Minuten. WIe gesagt ich war solo unterwegs. Zu zweit geht das schneller.
CU Bernd
Nammalakuru
20.08.2007, 19:30
... klingt sehr interessant.
Auf was für ein Gesamtgewicht kommst du denn? Habs mir vorhin mal auf feuerzelte.de angesehen, die Features sprechen für die Anschaffung eines Tinde 3. Ich werd noch mal nachgrübeln ob ich ein Lavvu wirklich gebrauchen kann. Insgesamt aber sicher ne spannende Geschichte. :D Danke für den Tipp.
Gruss,
Nam
Hi Nam,
da ich den Gewichtsangaben der Hersteller auch immer etwas misstraue, habe ich die Teile mal nachgewogen. Nicht auf einer Personenenwaage sondern einer elektronischen die max. 5 Kg kann. Aso schön einzeln gewogen.
Zelthaut incl. aller Schnüre 2690 Gramm
Stange 1551 Gramm
Häringe 1180 Gramm
Hutze 140 Gramm
Packsack 330 Gramm
Die Stange kann man durch eine mit 500 Gramm ersetzen und die Häringe gibt es ja auch in Leichtversionen, da ist sicher gut 5-600 Gramm Reduktion möglich. Normal also 5670 Gramm
Getuned so um 4170 Gramm
CU Bernd
Hallo
ich bin erst vor kurzem auf Lavvuzelte gestoßen und sehe jetzt eine echte Alternative zu meinem alten Tunnel.
Als Radfahrer schwanke ich nun zwischen Helsport lavvuleight, Kultalavvu und Bison T3. (Reise auch mit Frau und Kind)
Für das Kultalavvu gibt es demnächst wohl ein Innenzelt. Weiß jemand schon was darüber, das Gewicht?
Das Gewicht beim Bison, so schreibt Lodjur, kann getuned werden. Ich bin erstaunt über das Gewicht der Häringe. Beim Helsport sollen die nur 100 g wiegen. Ich besitze sehr sabile Aluhäringe die haben ca. 13 g pro Stück.
Und noch eine Frage: Was für eine Zeltboden bietet sich beim Bison an? Feuerzelte.de hat keinen Speziellen im Angebot.
Gruß, Volker
Hi Lippluk, das mit den Haeringen erklaert sich leicht. Es sind schlicht und ergreifend stabile V- Profil Stahlhaeringe mit entsprechendem Gewicht. Sich da leichtere zu besorgen ist ja kein Thema. Bemerkenswert aber das bei dem Zelt wirklich brauchbare dabei sind und nicht wie so oft die lachhaften Draehte. Als Boden kannst du z.B. eine der Gewebeplanen aus dem Baumarkt nehmen. Ich wuerde aber nur den Platz wo man liegt abdecken. Du verlierst sonst z.B. den Vorteil auch mit schmutzigen Schuhen erstmal direkt ins Zelt zu koennen usw. Auch bei Feuer ist ein Boden eher hinderlich. Ich persoenlich habe noch nie einen Boden vermisst. Ausnahme waere Aufbau auf schon nassem schmutzigen Boden. Dann kann man ja die Plane komplett ausbreiten. Ich habe imer eine 2 x 3 Meter Plane dabei die ich doppelt lege. Die haelt schon ein paar Jahre und kostete deutlich unter 20 Euro. Auch ein Innenzelt habe ich noch nie vermisst.
CU Bernd
Christine M
29.08.2007, 17:14
Für drei Personen würde ich eher eine Nummer größer nehmen als das Kultalavvu, auch wenn die dritte Person ein Kind ist.
Christine
Guter Frauentipp, danke Christine!
Unser Kind ist auch weiblich, wenn auch erst acht Wochen alt. Und das Zelt soll ja für die nächsten Jahre reichen.
Danke auch an Lodjur.
Kennt jemand den link zum Hersteller von Kultalavvu?
Sir Henry
26.09.2007, 20:02
Moinsen, an alle :D!
Ich hab´mal eine Frage. Ich selber besitze das Kultlavvu und war mit dem Zelt auch schon ein paar Mal draußen. Soweit sogut, doch habe ich ein Problem beim Aufbau. Manchmal steht das Zelt wie ne´Eins , alle vier Wände straff gespannt und manchmal wie ne´grüne Gurke in der Landschaft und ich kapiere nicht woran das liegt?
Der Untergrund war immer mehr oder weniger eben.
Die Nachspanngurte oben ebenfalls immer gleich angezogen beim Aufbau.
Den rechten Winkel beim Hering setzen hab ich auch immer so gut wie möglich eingehalten um die quadratische Form zu kriegen.
Aber irgenwie funktioniert das nicht immer !
Hab hier da einen Trick beim Aufbau, eine bestimmte Vorgehensweise ?
Also ich packe das Zelt aus
Setze mit 8 Heringen die Grundform.
Steige in´Zelt stelle die Stange auf.
Und zum Abschluß spanne ich die Sturmleinen und Hutze !
Wäre dankabr fall´s jemand einen Tip hat !!!!:D
LG Sir Henry
Christine M
26.09.2007, 22:38
Ja, so mache ich es auch. Wobei ich zuerst die vier Ecken mit den Heringen abstecke und dann die Zwischenheringe an den Seiten setze. Dann von innen die Stange aufstellen und ordentlich nach oben drücken. Meine Vermutung wäre, daß doch der rechte Winkel nicht ganz eingehalten wurde, ist mir am Anfang ein paar mal passiert. Seitdem kontrolliere ich nach den ersten Heringen immer noch mal und schaue von verschiedenen Blickwinkeln, ob alle Winkel möglichst 90° sind.
Christine
Tomscout
27.09.2007, 11:52
Moin!
Noch ein weiterer Tipp: manchmal liegt es tatsächlich am unebenen Untergrund. Dann hilft es (manchmal), die Heringen an den schlaffen Ecken rauszuziehen und etwas zu versetzen, so daß die unteren Kanten sich straff spannen.
Eine Ecke stand mal auf einer fast unmerklich kleinen Erhebung und ich bin fast irre geworden, weil alles nachspannen oben nichts genützt hat. Hering 3cm nach außen gesetzt und *schwupp* Lavvu stand wie ne 1.
PS: verkaufe mein Kultalavvu... wer Interesse hat, schaue unter Suche & Biete. Gebote erwünscht ;-)
Christine M
28.01.2008, 11:07
So, ich habe aus aktuellem Anlass diesen Thread mal wieder ausgegraben.
Ich war am Wochenende (stationär) mit dem Kultalavvu zelten. Als ich Samstag mittag nach mehrstündiger Abwesenheit zurückkam, lag es leider platt darnieder. :( Ein Blick unter die Plane zeigte den Grund: Die Leichtgewichts-Mittelstange aus Alu war durchgebrochen. Der Bruch ist an der Verbindungsstelle zweier Segmente, so etwas nennt man wohl Sollbruchstelle. Nun hatte ich der Leichtgewichtsstange ohnehin nicht viel zugetraut, andererseits hätte ich das Wetter als stark windig eingestuft, aber nicht unbedingt Sturm. Allerdings war es sehr böig, und in den Böen kann es wohl schon mal Sturmstärke erreicht haben. Dazu war das Zelt dem Wind völlig ausgesetzt.
Wer also mit der Leichtgewichtsstange unterwegs ist, sollte sich bei starken Windverhältnissen ein etwas geschützteres Plätzchen suchen.
Dem Zelt ist ansonsten nichts passiert und für die zweite Nachte konnte ich die Mittelstange durch ein Stämmchen* aus dem Wald ersetzen. Damit stand das Zelt dann bombig, obwohl es Sonntag morgen (nach meinem subjektiven Empfinden) noch stärker wehte als am Tag zuvor. Bei einigen Böen dachte, das Zelt hebt gleich ab, hat aber alles gut gehalten. Natürlich ist es bei solchem Wind darin recht unruhig, die großen Lavvus stehen da deutlich ruhiger.
Insgesamt ist also mein Vertrauen in die Alu-Mittelstange geschwächt, das Vertrauen in die Stabilität des Zeltes an sich aber gestärkt.
Christine
*um Mißverständnissen vorzubeugen: es war natürlich Totholz, das so herumlag. Ich habe nicht etwa einen Baum abgeschlagen.
Tomscout
31.01.2008, 13:09
Oh, das ist ja nicht so nett... Naja, besser so, als wenn die Stange mitten in der Nacht gebrochen wäre *wie was wo bin ich warum ist überall Zelt*
Alternativ kann man ja auch - wenn man einen entsprechenden Platz findet - das Lavvu auch direkt per Seil über einen Ast abspannen... Dann hat man auch keine störende Stange drin.
Hat sich bei mir bewährt.
Gruß, Tom
Oh, das ist ja nicht so nett... Naja, besser so, als wenn die Stange mitten in der Nacht gebrochen wäre *wie was wo bin ich warum ist überall Zelt*
Dafuer waere die Art des Aufbaus extrem sturmstabil :bg:
Alternativ kann man ja auch - wenn man einen entsprechenden Platz findet - das Lavvu auch direkt per Seil über einen Ast abspannen... Dann hat man auch keine störende Stange drin.
Hat sich bei mir bewährt.
Bin immer wieder erstaunt, wieviel Wind Kohten abkoennen, mit den 2 sich kreuzenden Stangen ausserhalb...
Koennte mir gut vorstellen, dass nen Lavvu an ner Doppel-Y-Schnur mit 2 Stangen aufgehaengt, mehr Wind ab kann, da es besser dynamisch nachgeben kann, steht natuerlich bei Wind auch unruhiger, aber dafuer steht es auch dann noch, wo im anderen Fall schon die Stange gebrochen ist, Heringe rausgerissen sind o.A., muesste man natuerlich auch entsprechende Stangen und Heringe nehmen... - Kaeme auf nen Versuch an - Mal nicht zum Sturmsurfen in NL treffen, sondern Sturmzelten :bg:
Gruss
Khyal
Tomscout
31.01.2008, 17:13
Hehehe stimmt.
Wir haben mal bei stärkerem Wind ein Dreibein gestellt und das Lavvu drunter gehängt. (Rundumsorglos-Version). Ging auch grandios.
Entsprechende Pöbbel natürlich vorausgesetzt. :baetsch:
Christine M
01.02.2008, 13:31
Naja, besser so, als wenn die Stange mitten in der Nacht gebrochen wäre *wie was wo bin ich warum ist überall Zelt*
Das habe ich mir dann auch gedacht. ;-)
Hier mal ein Bild vom Lavvu mit Ersatzstange:
http://fotos.outdoorseiten.net/templates/4blue_orange1/images/zoom_image.gifhttp://fotos.outdoorseiten.net/data/thumbnails/47/Kultalavvu3.JPG (http://fotos.outdoorseiten.net/details.php?image_id=2832)
"Oben aufhängen" habe ich noch nicht versucht - dafür hätte ich in diesem Fall ja auch mehrere, längere Stangen gebraucht. Da war das mit der neuen Mittelstange deutlich einfacher und damit stand es dann ja auch schön stabil.
Christine
Tomscout
01.02.2008, 15:08
"Oben aufhängen" habe ich noch nicht versucht - dafür hätte ich in diesem Fall ja auch mehrere, längere Stangen gebraucht. Da war das mit der neuen Mittelstange deutlich einfacher und damit stand es dann ja auch schön stabil.
Christine
...oder eben einen Baum samt kräftigen Ast, an dem Du das Lavvu aufhängen kannst... ;-)
Gruß, Tom
annudazumal
17.05.2008, 15:43
Muss man bei Pyramieden Zelte einen Wassergraben graben!!!
Die meisten haben standartmäßig ja keinen Boden!!!
Hi, nein natürlich nicht. Aber alle Lavvus und Tipis und so sollten natürlich mit eine wenig Augenmerk auf den Boden aufgestellt werden. Also möglich nicht in eine Senke, in ein trockenes Bachbett usw. stellen. Ansonsten habe ich in all den Jahren noch nie erlebt das einem das Wasser durchs Zelt läuft. Und ich habe schon einige Unwetter im Zelt ausgesessen.
CU Bernd
Hi, nein natürlich nicht. Aber alle Lavvus und Tipis und so sollten natürlich mit eine wenig Augenmerk auf den Boden aufgestellt werden. Also möglich nicht in eine Senke, in ein trockenes Bachbett usw. stellen. Ansonsten habe ich in all den Jahren noch nie erlebt das einem das Wasser durchs Zelt läuft. Und ich habe schon einige Unwetter im Zelt ausgesessen.
CU Bernd
Ich schon, vor Jahren mal in Tarifa (das europaeische Hawai, jeder Surfer muss mal dagewesen sein :bg:) da ist der ganze Platz so abgesoffen, dass es trotz dichter Bodenwanne des Tunnelzeltes vorne ueber der Querreissverschluss reinkam.
Auf so Erdbewegungsarbeiten wie Graeben kaeme ich auch nicht, bin da mehr ein Anhaenger von "no impact" und normalerweise bei vernuenftiger Aufstellung ist das auch nur extremst selten noetig (hoechstens bei "Tersassenlage" am Hang)...
Steh aber trotzdem auf Bodenplanen in Lavvus, Kohten, Tippies usw, grad auf Erdboden saut man sich sonst leicht Klamotten, Schlafsaecke usw ein...
Gruss
Khyal
So gesehen bin ich letztes Jahr im August auch mal abgesoffen oder eben genau ich wiederum nicht. Wir standen auf einer Wiese für ein Wochenend- Bogenturnier. Am Rand der Wiese ein 1 Meter breiter Bach. Da ich das Gelände kannte und es immer leicht sumpfig da ist, hatte ich mich entschlossen nicht mit Lavvu sondern meinem gerade neu gebauten Dachzel auf Hänger Projekt da aufzuschlagen. Was soll ich sagen, ein mörderisches mehrere Stunden dauerndes Unwetter am Nachmittag liess den Bach für etwa eine Stunde die Breite der gesamten Wiese annehmen, Höchststand mehr als 10 cm über WIesengrund. Kannst dir vorstellen wie alle Zelte danach aussahen. Ich lag 1.5 Meter über Grund in meinem Dachzelt und war mehr als froh diese Entscheidung getroffen zu haben :baetsch:
Aber davon abgesehen habe ich natürlich auch eine Plane im Lavvu. Aber nur so das Gepäck und Klamotten und der Schlafplatz von unten geschützt sind. Über 1/3 des Platzes ist frei. Nur so hat man vernünftig die Möglichkeit mit Schuhen ins Zelt zu gehen und auch Feuer machen zu können. Den spürbaren Mehrpreis für einen kompletten Boden kann man sich meiner Meinung nach sparen. Da sind die preiswerten Baumarktplanen gerade recht, kann man sich nach belieben zurechtschneiden und kosten nur einen Bruchteil der vorkonfektionierten Planen.
CU Bernd
annudazumal
17.05.2008, 19:08
Möchte keine Erdbewegungen durch führen wenn ich 2 Tage irgendwohin gehe.
Alleine schon der Natur zu liebe!!
Bin vor der Entscheidung ein Kultalavvu oder ein Bison-Tundra nehmen soll!!!
Wobei ich bisjetz nur in Betracht gezogen haben Wochenendwanderungen durchzuführen und naja da spricht das Gewicht halt fürs Kultu.
Das Bison hat doch 3kg und das Kultu halt fast um die hälfte weniger!!!
Wobei ich keine Ahnung habe wie sich das da auch wirklich bewährt:
Eine Wind- / Schmutzschürze riegelt das Zelt jetzt hermetisch gegen Zugluft und Bodenkriecher/Krabbler (Schnecken & Co) ab.
Was wieder fürs Bison zählt ist dies:
Eine Mückentüre ist jetzt fest eingenäht (durch die nach innen spannende Windschürze ist das Zelt jetzt somit vollkommen "mückendicht")
Diese zwei Erungenschaften legen sich doch in Gewicht?!
mfg
mario
...
Das Bison hat doch 3kg und das Kultu halt fast um die hälfte weniger....Eine Wind- / Schmutzschürze riegelt das Zelt jetzt hermetisch gegen Zugluft und Bodenkriecher/Krabbler (Schnecken & Co) ab....
Eine Mückentüre ist jetzt fest eingenäht (durch die nach innen spannende Windschürze ist das Zelt jetzt somit vollkommen "mückendicht")...
Kultalavvu 2 kg ? Bist du da sicher ?
imho hat es 2.6 kg mit der leichten Stange und ohne Haeringe fuer Abspanunngen...
Auch die 3 kg fuers Tinde 3 sind zuwenig, das ist nur Zelthaut + Heringe, Hutze + Stange fehlen da...
Eine Bodenschuerze haelt auch keine "Krabbler" ab, die krabbeln da drunter durch :bg:
Wenn Du Mueckenschutz haben willst, brauchst Du aber neben der Mueckentuere auch noch ein Netz im Rauchloch...
Unter 2 kg kommst Du beim Lavvu nur beim Lavvulight, da sind die Gewichte so :
Zelt 1470
Stange 400
dazu nochmal je nach Sorte und Menge 100-170 fuer Heringe, das sind dann
1970-2040
die optionale Bodenplane wiegt 600, ist aber auch entsprechend stabil...wobei ich mir inzwischen meine Bodenplanen selber naehe und nur noch den hinteren Teil abdecke...
Gruss
Khyal
Linzertoertler
17.05.2008, 19:58
Hallo annodazumal,
das Bison Tundra3 (BW/Poly., ca. 10 Kg Gesamtgew.) verwechselst Du sicherlich mit dem Tinde3 (Poly./Rips., ca. 4 Kg Gesamtgew.);
Ich für meinen Teil benutze trotz diesem Mehrgewicht lieber das Tundra3, da das Innenraumgefühl m.E. wesentlich angenehmer ist.
viele Grüße aus dem schönen Baden ....
Martin
annudazumal
18.05.2008, 11:37
Ja das meine ich das TINDE:
BISON Tinde 3 - ab sofort das neue Modell 2008
DETAILS UND TECHN. DATEN:
GEWICHT: 2,45 Kg (Zelthaut);0,5 Kg Heringe + Packsack
Das Kultalavvu:
DETAILS UND TECHN. DATEN:
GEWICHT: 1,3 Kg (Zelt), 1,1 Kg (mehrfach teilbare TeleskopMittelstange)
hat ja laut Herstellerangaben ja um die Hälfte weniger! Wenn die Gewichtsangaben auch stimmen sollten..
Anders gesagt verstehe ich nicht wirklich wenn man bei den Gewichtsangaben lügt!!
mfg
mario
Ja das meine ich das TINDE:
BISON Tinde 3 - ab sofort das neue Modell 2008
DETAILS UND TECHN. DATEN:
GEWICHT: 2,45 Kg (Zelthaut);0,5 Kg Heringe + Packsack
Das Kultalavvu:
DETAILS UND TECHN. DATEN:
GEWICHT: 1,3 Kg (Zelt), 1,1 Kg (mehrfach teilbare TeleskopMittelstange)
hat ja laut Herstellerangaben ja um die Hälfte weniger! Wenn die Gewichtsangaben auch stimmen sollten..
Anders gesagt verstehe ich nicht wirklich wenn man bei den Gewichtsangaben lügt!!
mfg
mario
Ich sehe nicht, dass irgendwer bei den Gewichtsangaben luegt, weder ich noch (vermutlich) Rudi von Feuerzelte.de :bg:, denke mal du hast die zitierten Angaben von da.
Ich hatte ihn schon mal vor einiger Zeit darauf hingewiesen, dass ich diese "Einzelgewichtsangaben" fuer die Meisten verwirrend finde und sie doch lieber ein Komplettgewicht angeben sollten. aber die angegebenen Gewichte stimmen doch in etwa...
Beim Kultalavvu kommen ja zu den 2.4 fuer Zelt+Stange noch die Hutze (die du ja auch extra kaufen musst) und Heringe dazu, das sind die 200 g...
Beim Tinde 3 kommen Hutze (die du ja auch extra kaufen musst - 150 g) und nochmal 550 bzw 1350 g fuer die Stange dazu.
Gruss
Khyal
Wobei ich beim Tinde auf jeden Fall die stabilere Stangenversion nehmen würde. Die gepimte Leichtversion ist wesentlich schwächer und bei Christine M. hier aus dem Forum hat diese Stange bei stärkerem Wind auch die Grätsche gemacht. Ich habe über Ostern mit dem T3 einen recht heftigen (Schnee)sturm unbeschadet überstanden der gleichzeitig an meinem am Hänger angebauten Tarp die Tarpstangen 3 cm D im rechten Winkel abgeknickt hat! :o. Lieber an der Stelle etwas mehr Gewicht.
CU Bernd
annudazumal
19.05.2008, 20:31
Ne will keinen zu Irgedwass beschuldigen!!!!!!
Das komische ist nur das fast Überall in meinen Augen mit der Gewichtsangabe geschummelt wird.
Rucksäcke, Isomatte, Zelt diverses Zubehör...........
Ja selbst die Mädels sagen nie ihr Gewicht;-)
So für mich ist dies aber allemal zu schwer(Wochenendtrip).
mfg
mario
....So für mich ist dies aber allemal zu schwer(Wochenendtrip)...
Eben, deswegen hab ich ja neben dem grossen Lakselv und dem Bergans Lavvo noch nen Lavvulight, das ist dann wirklich light :bg:
Gruss
Khyal
Christine M
19.05.2008, 20:51
Zum Gewicht des Kultalavvu:
Wozu in die Ferne schweifen ... statt einfach mal auf Seite 1 dieses Threads zu gehen. Damals hatte ich folgende Einzelgewichte gemessen:
Ich habe gerade mal die einzelnen Bestandteile vom Kultalavvu nachgewogen und dachte, vielleicht interessiert es ja auch noch andere:
- Leichtgewichtsstange (5 Segmente): 550g
- Zelthaut*: 1.490g
- Stangenbeutel: 20g
- Zeltsack: 60g
- Firstteller (kommt oben auf die Stange): 33g
- Unterlegteller für die Stange (optional): 30g
- Beutel mit 13 Heringen, gemischt: 177g
- Unterlegplane (Tatonka) 183g
- Feuerarm: 177g
*einschl. 4 Abspannleinen aus Exped Dyneema mit Exped Tension Lock (beides separat erworben; zum Lieferumfang gehören normale, einfache Schnüre mit Dreilochspanner) und einer sonstigen Abspannleine mit Dreilochspanner sowie einschließlich Hutze
Der Feuerarm und die Leichtgewichtsstange gehören nicht zum Lieferumfang (Standard ist eine schwerere Stange) und müssen separat bestellt werden. Die Hutze muss man glaube ich auch dazu bestellen. Der Unterlegteller, die hier gewogenen Heringe und die Unterlegplane gehören ebenfalls nicht zum Lieferumfang und stammen aus anderen Quellen.
Insgesamt komme ich mit Plane, aber ohne Feuerarm, auf gut 2,5kg, wobei ich bisher mehr als die gewogenen 13 Heringe dabei hatte. Die Heringe an den vier Ecken müssen gut und tief sitzen, sonst steht das Lavvu nicht ordentlich.
Mittlerweile habe ich statt der Leichtgewichsstange die Stahlstange, die aber ihre ca. 1,2 oder 1,3 kg wieg. Daneben habe ich eine Tatonka Tarpstange aus Alu von Globetrotter da liegen, die ich aber noch nicht getestet habe.
Christine
Tomscout
21.05.2008, 11:41
Also ich muss sagen, daß ich auch vom Kulta zum Tinde3 übergeschwenkt bin, allerdings nehme ich das T3 eher bei Kanutouren oder Standlagern mit.
Das T3 ist schon ne andere Liga als das Kulta, aber es kommt eben drauf an, was man will - beim Augenmerk auf wenig Gewicht ist das Kulta natürlich "besser".
Aber mich haben das Raumgefühl und die Gimmicks (Mückentür, Flaps, bessere Abspannmöglichkeiten, Grundfläche) dann doch von T3 überzeugt.
Ich stimme aber den Vorrednern zu... einen Graben ziehen muss man nicht. Und wenn es SO stark schifft, nützt einem ein Graben meistens eh nix mehr ;-)
bin ja auch schon länger auf der suche nach nem relativ leichten, nicht zu kleinen zelt mit bezahlbarem preis.
und, ich muss sagen, diese tipi-form, gefällt mir immer besser.
ein paar fragen:
diese schmutzschürze beim t3, bringts die und würde die auch wasser davon abhalten ins tipi reinzufließen?
gibts diese schmutzschürze auch beim kulta?
nimmt man bei beiden zelten jetzt besser das heavy oder das light gestänge oder besser eine, von einem ganz anderen hersteller?
thx,
frot
Tomscout
21.05.2008, 14:05
bin ja auch schon länger auf der suche nach nem relativ leichten, nicht zu kleinen zelt mit bezahlbarem preis.
und, ich muss sagen, diese tipi-form, gefällt mir immer besser.
ein paar fragen:
diese schmutzschürze beim t3, bringts die und würde die auch wasser davon abhalten ins tipi reinzufließen?
gibts diese schmutzschürze auch beim kulta?
nimmt man bei beiden zelten jetzt besser das heavy oder das light gestänge oder besser eine, von einem ganz anderen hersteller?
thx,
frot
Moin!
Schmutzschürze: jein. wenn Bäche von Regenwasser auf dem Boden entlanglaufen (!), nützt Dir die beste Schürze nichts. Aber sie hält den Wind draußen, der u.U. Regen reinwehen könnte. (ist aber auch unwahrscheinlich)
Ob es die bei der letzten Version des Kultas gibt, weiß ich nicht - an meiner alten Version (2006?) war sie nicht dran.
Stange: kommt drauf an, ob Du sie tragen musst/willst oder nicht :-)
Beim Laufen mit Zelt im Rucksack nehme ich immer eine ALU-Version, beim Standlager Stahl.
Gruß, Tom
mhm, jo, meinst man kriegt das t3 auf so 3,5 - 3,7 kg runtergepimpt?
weil, ich glaube, alles über 4kg wär mir schon nem zacken zu schwer fürn rucksack.
steht eigentlich dein kulta-angebot noch? :cool:
Tomscout
21.05.2008, 15:12
Äh, möglich.... musst Dir halt leichtere Heringe besorgen, Abspannschnüre etc zuhause lassen und solche Sachen.
Dann liegt es vielleicht inkl. Leicht-Stange bei gerade 4kg - ich habe es aber noch nicht nachgewogen.
Kulta: Nein, sorry ;-) ist schon letztes weg gegangen....
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