Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : A und B Hörnchen - Bar Ends & Co.
Hallo zusammen,
zwei Jahre lang fuhr ich einen der derzeit modernen Trekkinglenker, da dieser beim Kauf meines Komplettrades (Bergamont Vagonda Elite) dabei war. Nun mag mein Lenker eine Ausnahme gewesen sein, aber es war schlicht und ergreifend kein ernstzunehmender Lenker, das Ding knarzte erbärmlich bei bereits geringen Zugbelastungen und tatsächlich brach nach wenigen Monaten die viel zu schwachbrüstige Lenkerhalterung.
Nach jenem Erlebnis - was zum Glück keine Verletzungen zur Folge hatte - beschloss ich, einen stabilen Lenker nachzurüsten. Obwohl ich die mannigfaltigen Griffmöglichkeiten des Trekking-Lenkers - oben, unten, mittig, seitlich etc. - durchaus schätzte, entschied ich mich schließlich dafür, mir einen konservativen, zweigriffigen Stablenker mit stabiler Lenkerhalterung+Vorbau zuzulegen. Bislang vermisse ich den Trekkinglenker nicht, denn endlich kann ich beim Bergauffahren wieder knarzfrei zupacken.
Nun fällt mir auf, dass an vielen solchen Stablenkern sog. Lenkerhörnchen bzw. "Bar Ends" angebracht sind. Hier also meine Frage, ob solche Lenkerupgrades besonders sinnvoll sind und was genau der Vorteil daran ist - abgesehen davon, dass man erweiterte Griffmöglichkeiten hat.
Ich könnte mir vorstellen, dass jene Bar Ends von der Stabilität - gerade bei starkem Ziehen - zu wünschen übrig lassen und obendrein die Belastung für die Lenkerstange (gerade an den schmalen Befestigungsstellen) enorm groß ist. Auch ist beim Bergabfahren kein direkter Zugriff zu den Bremsen gewährleistet, von der erhöhten Verletzungsgefahr bei einem Sturz ganz zu schweigen.
Mich würde interessieren, was ihr von diesen Hörnchen haltet und welche Lenkertypen ihr bevorzugt. :)
Phipus
kleinhirsch
06.10.2006, 18:15
hallo,
ich selbst habe auch einen geraden lenker mit barends. die bar-ends sind schon recht praktisch beim fahren. erstens beim ziehen bergauf - die belastungen sollte ein gescheiter lenker aushalten. gerade im wiegetritt musst du dir die handgelenke nicht verbiegen und ich persönlich habe das gefühl, mehr zug aufbringen zu können
zweitens ist es auch mal ganz nett - gerade auf längeren strecken - die position der hände wechseln zu können. meine handgelenke danken es mir - gerade bei einem rad ohne federung.
wenn du dir welche kaufen solltest, dann nimm möglichst kurze. die reichen meiner meinung nach komplett. ich brauch nie mehr als die ersten 5 cm.
zur sturzgefahr: wenn du meinst, stürzen zu können (bei abfahrten oder an unübersichtlichen stellen) kannst du immer noch ziemlich schnell umgreifen und den rest mit einem finger an der bremse fahren.
mir ist noch nie was ernsteres passiert, weil ich mit bar-ends gefahren bin
uli
Zum schon gesagten kommt noch der Vorteil, das Gewicht weiter nach vorn verlagern zu können, was aber nur im extremeren MTB-Bereich eine Rolle spielt. Manche Lenker brauche zur Montage von Bar-Ends eine kleine Innenhülse zur Verstärkung (das sollte der Hersteller dazu sagen), aber wenn man vernünftige Teile kauft und die Herstellervorgaben beachtet, gibt es keine Statilitätsprobleme und schon allein die Möglichkeit des Umgreifens ist mir die Sache wert. Viele kommen mit einem leicht (aber deutlich spürbar) nach hinten gebogenen Lenker übrigens besser klar als mit einem geraden, ich auch.
5 cm find ich schon sehr kurz, das reicht bei mir nicht mal für 3 Finger. An kniffligen Stellen greift man natürlich schon vorher in die "normale" Position mit den Fingern an der Bremse.
Auf Langstrecken gilt für mich: je mehr Griffpositionen desto besser (also Rennlenker mit Tria-Aufsatz :wink: ).
Mac
Kann mich den Ausführungen von kleinhiersch anschliessen. Ich möchte die Barends nicht missen. Wir fahren sie auch am Tandem und geniessen die Möglichkeiten.
Nachdem ich einige Zeit ein Trekkingrad mit geradem Lenker und montierten Bar Ends gefahren habe, bin ich mittlerweile auf ein Rennrad mit entsprechendem Rennlenker umgestiegen und habe dies bisher nicht bereut. Am Anfang war die Sitzposition zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach einiger Zeit habe ich die Vorteile eines Rennlenkers schätzen gelernt. So hat man selbst ohne Aufsätze wie Spinacci o.ä. einige Griffpositionen, man fährt auf Grund der flacheren Sitzhaltung i.d.R. mit geringerem Luftwiderstand und die Brems-/Schaltgriffe sind, außer in der Oberlenkerhaltung, gut zu erreichen (mit entsprechendem Zubehör können zumindest die Bremsen aber auch aus der Oberlenkerhaltung bedient werden).
Wie viele andere Dinge hat auch ein Rennlenker jedoch nicht nur Vorteile. So sollte z.B. die Sitzlänge möglichst exakt abgestimmt werden (Vorbau, Sattel) und der Rücken möglichst gerade gehalten werden, da es sonst zu Rückenproblemen kommen kann. Außerdem sieht man nicht so viel von der Umgebung, da sich der Blick haltungsbedingt eher zum Boden richtet. Grundsätzlich denke ich aber, dass sich ein Rennrad gut als Reiserad eignet, wenn man das Gepäck etwas einschränkt (max. 30 kg).
Mit den Bar Ends habe ich aber keine schlechten Erfahrungen bzgl. der Stabilität gemacht (bei Alulenkern wird, soweit mir bekannt, ohnehin empfohlen, diese alle zwei Jahre auszutauschen bzw. überprüfen zu lassen) und wenn dir ein Rennlenker grundsätzlich nicht zusagt oder dir die Kosten zu hoch sein sollten, würde ich dir diese auf jeden Fall empfehlen.
Mark
Wie viele andere Dinge hat auch ein Rennlenker jedoch nicht nur Vorteile. So sollte z.B. die Sitzlänge möglichst exakt abgestimmt werden (Vorbau, Sattel) und der Rücken möglichst gerade gehalten werden, da es sonst zu Rückenproblemen kommen kann. Außerdem sieht man nicht so viel von der Umgebung, da sich der Blick haltungsbedingt eher zum Boden richtet. Grundsätzlich denke ich aber, dass sich ein Rennrad gut als Reiserad eignet, wenn man das Gepäck etwas einschränkt (max. 30 kg).
Man kann auch Rennlenker an Nicht-Rennräder bauen und etwas höher montieren. :wink:
Mac
Ich halte Hörnchen für ne gute Sache, einfach um die Griffposition ändern zu können und so ermüdungsärmer fahren zu können.
Da ich gerade selber beim Kauf eines neuen Rades bin (siehe hier (http://forum.outdoorseiten.net/viewtopic.php?p=226828#226828), am Mi hole ich es ab, :D ) stand ich auch vor der Lenkerfrage. Probefahren hat mir gezeigt, dass ein Rennlenker zwar ne interessante Sache ist, mit den Shimano-STI-Brems-/Schalthebeln aber für mich irgendwie unbequem war, weniger von der Körperhaltung her, die war super, mehr die Handauflage selber, wenn man die Hände eben "auf" die Schalt-/Bremsgriffe legt. Campagnolo wären zwar etwas bequemer gewesen, hätten aber meinen Preisrahmen mehr als gesprengt, da es nicht in Serie an dem Rad zu haben ist.
Entschieben hab ich mich (ich im verlinkten Thread nachzulesen) für nen klassischen geraden Lenker, der mit rel. langen, m.o.w. waagerecht nach vorne abstehenden, Lenkerhörnchen, so dass diese Kombinaton einem Hornlenker wie diesem hier (http://www.roseversand.de/output/controller.aspx?cid=155&detail=10&detail2=7140) ähneln wird, wobei die Hörnchen noch ein wenig länger ausfallen und auch ein wenig Richtung Mitte ragen werden.
So habe ich eine schon ganz ordentliche Auswahl an Griffpositionen.
Auch nen Triathlonaufsatz finde ich interessant, vielleicht kommt sowas später auch mal dran. Aber fürs erste nicht. Ist ja auch wieder gleich über ein halbes Kilo... :roll: :wink:
Nen Rennlenker könnte ich mir ansonsten auch später noch montieren, wobei es dann wohl kaum bei dem Lenker bleibt... Weil nen Rad mit Rennradkomponenten und Rennbügel mit Rapidfire-Schalthebelchen zu fahren... und STI-Einheiten sind ja so sch***teuer...
chris
Hallo zusammen,
danke für die bisherigen Antworten.
Beim Bergauffahren kann ich mir die weit gespreizte Griffposition der Bar Ends ehrlich gesagt nicht als herausragend vorteilhaft vorstellen, ich habe das Gefühl, dass, je mittiger man greifen kann, desto mehr Zug und Stabilität machbar ist. Aber das muss ich wohl selber erstmal ausprobieren.
Wiegetritt mag ich absolut nicht, der ist mir irgendwie viel zu kraftraubend. Ich versuche stets möglichst sämtliche Kraft aus den Beinen zu holen und den Körper dabei ruhig zu halten - bisher fahre ich gut damit.
Ich bin absoluter Rennlenkerfan, als Jugendlicher war ich stolzer Besitzer eines Rennsportrades, seitdem aber hatte ich kein solches Rad mehr, vor allem deshalb, weil ich gerne auch abseits von Straßen unterwegs bin und kein Geld für mehrere Räder habe - deshalb ist mein Zweitrad/Sportrad auch kein Rennrad, sondern ein MTB geworden.
Hörnchen kommen also für mich vor allem fürs kreative Fingerspiel während langer Tourenfahrten in Betracht. Anbei noch eine abschließende Frage: Gibt es zum Kauf von Bar Ends nennenswerte Hinweise, oder kann man getrost z.B. die billigen Teile von Point verwenden? Aussehen tun sie ja irgendwie alle ziemlich ähnlich.
Beste Grüße,
Phipus
Beim Bergauffahren kann ich mir die weit gespreizte Griffposition der Bar Ends ehrlich gesagt nicht als herausragend vorteilhaft vorstellen, ich habe das Gefühl, dass, je mittiger man greifen kann, desto mehr Zug und Stabilität machbar ist. Aber das muss ich wohl selber erstmal ausprobieren.
Das würde bedeuten, dass es am besten ist, wenn du ganz in der Mitte greifst. :o Ich finde nicht, dass die Fahrstabilität dann besser wird. Eigentlich gilt: je breiter der Lenker, desto ruhiger wird das Lenkverhalten.
Ich bin absoluter Rennlenkerfan, als Jugendlicher war ich stolzer Besitzer eines Rennsportrades, seitdem aber hatte ich kein solches Rad mehr, vor allem deshalb, weil ich gerne auch abseits von Straßen unterwegs bin und kein Geld für mehrere Räder habe - deshalb ist mein Zweitrad/Sportrad auch kein Rennrad, sondern ein MTB geworden.
Man kann auch abseits der Straße Rennlenker fahren. :wink:
Gibt es zum Kauf von Bar Ends nennenswerte Hinweise, oder kann man getrost z.B. die billigen Teile von Point verwenden? Aussehen tun sie ja irgendwie alle ziemlich ähnlich.
Wenn dir das Gewicht egal ist, und dein Lenker für Hörnchen freigegeben ist (da gibts eigentlich nur mit einigen superleichten Einschränkungen), kannst du eigentlich alle nehmen. Versuch welche zu finden, die du angehm greifen kannst. Manche klemmen schlecht, ich weiß da aber gerade kein konkretes Bsp.
Mac
[quote="Phipus"]
Beim Bergauffahren kann ich mir die weit gespreizte Griffposition der Bar Ends ehrlich gesagt nicht als herausragend vorteilhaft vorstellen, ich habe das Gefühl, dass, je mittiger man greifen kann, desto mehr Zug und Stabilität machbar ist. Aber das muss ich wohl selber erstmal ausprobieren.
Wiegetritt mag ich absolut nicht, der ist mir irgendwie viel zu kraftraubend. Ich versuche stets möglichst sämtliche Kraft aus den Beinen zu holen und den Körper dabei ruhig zu halten - bisher fahre ich gut damit.
Wenn Du wirklich - so wie es sehr viele Rennradfahrer machen - Steigungen am liebsten mit engem Lenkergriff im sitzen fährst, dann bringen Dir Bar Ends natürlich nichts. Der Vorteil ist am größten beim Beschleunigen oder am Berg im Wiegetritt. Im ebenen Gelände hast Du halt wie bereits mehrfach erwähnt 2 zusätzliche Griffpositionen.
Das mit dem Wiegetritt habe ich früher ähnlich wie Du gesehen. Seit ich Kniebeschwerden bekam fahre ich ziemlich viel im Wiegetritt und die Kniebeschwerden sind weg.
Hallo Mac,
das mit dem Lenkverhalten sehe ich anders. Man nehme z.B. die Hollandräder als Beispiel. Diese haben einen breiten und zum Fahrer hin gebogenen Lenker, was aber zur Folge hat, dass man damit mehr am schaukeln als geradeaus fahren ist. Seit ich den Rennlenker mit dem schmalen Innengriff (oben) kenne, weiß ich, dass das eine sehr stabile und auch imho bequeme Griffposition ist. Bei den normalen Lenkertypen ist dieser mittige Griff leider nicht möglich, da Schalthebel, Bremsen und Glocke meist im Weg sind. :roll:
Abseits der Straße heißt für mich auch, dass ich im Wald auf entsprechenden Wegen fahre, über Stock und Stein eben und dort ist es doch arg mühselig, mit einem schmalbereiften Rennrad vorwärts zu kommen. Natürlich könnte ich an mein MTB einen Rennlenker montieren, aber irgend einen Grund sollte es haben, dass, obwohl auf diesen Einfall sicherlich schon jemand vorher kam, diese Kombination äußerst selten anzutreffen ist. :wink:
Hallo alder,
das mit den Kniebeschwerden könnte ein Argument sein und schließlich kann man mit Bar Ends, sofern lang genug, auch geduckt recht bequem fahren, also mit geringerem Windwiderstand. Insofern werde ich mir wohl demnächst ein paar Hörnchen zulegen.
Beste Grüße,
Phipus
das mit dem Lenkverhalten sehe ich anders. Man nehme z.B. die Hollandräder als Beispiel. Diese haben einen breiten und zum Fahrer hin gebogenen Lenker, was aber zur Folge hat, dass man damit mehr am schaukeln als geradeaus fahren ist. Seit ich den Rennlenker mit dem schmalen Innengriff (oben) kenne, weiß ich, dass das eine sehr stabile und auch imho bequeme Griffposition ist. Bei den normalen Lenkertypen ist dieser mittige Griff leider nicht möglich, da Schalthebel, Bremsen und Glocke meist im Weg sind. :roll:
Vielleicht haben wir ja verschiedene Vorstellungen gutem Gradeauslauf. Zuerst einmal hängt der Geradeauslauf von der Radgeometrie ab, Lenker egal. Dann fährt man üblicherweise mit einem breiten Lenker ruhiger, weil eine Bewegung der Hände um die gleiche Strecke einen geringeren Lenkwinkel zur Folge hat. Nach deiner Theorie müsste man am stabilsten fahren, wenn man die Hände nebeneinander in der Mitte des Lenkers hat. Das hätte ich gern vorgeführt. Dann läuft das bei dir irgendwie anders als bei mir. :wink:
Abseits der Straße heißt für mich auch, dass ich im Wald auf entsprechenden Wegen fahre, über Stock und Stein eben und dort ist es doch arg mühselig, mit einem schmalbereiften Rennrad vorwärts zu kommen. Natürlich könnte ich an mein MTB einen Rennlenker montieren, aber irgend einen Grund sollte es haben, dass, obwohl auf diesen Einfall sicherlich schon jemand vorher kam, diese Kombination äußerst selten anzutreffen ist. :wink:
Das hat ganz vielfältige Gründe, z.B. dass man eben in kniffligen Situationen bei geringer Fahrgeschwindigkeit ruhiger fahren :wink: und größere Lenkkräfte aufbringen kann. Außerdem sind Rennlenker AFAIR bei MTB-Rennen verboten, das wurde früher aber durchaus alles gemacht.
http://www.ciclismetordera.org/fotos/tomac.jpg
Und beim Cyclo-Cross gehts auch über Stock und Stein.
Mac
[/quote]
Vielleicht haben wir ja verschiedene Vorstellungen gutem Gradeauslauf. Zuerst einmal hängt der Geradeauslauf von der Radgeometrie ab, Lenker egal. Dann fährt man üblicherweise mit einem breiten Lenker ruhiger, weil eine Bewegung der Hände um die gleiche Strecke einen geringeren Lenkwinkel zur Folge hat. Nach deiner Theorie müsste man am stabilsten fahren, wenn man die Hände nebeneinander in der Mitte des Lenkers hat. Das hätte ich gern vorgeführt. Dann läuft das bei dir irgendwie anders als bei mir. :wink:
Man fährt mit dem breiten Griff nicht zwingend ruhiger weil man auch einen größeren Hebel hat und somit schon bei weniger einseitiger Krafteinwirkung der Lenker die gerade Stellung verlässt. Schau Dir mal eine Bergetappe bei Radrennen an, - die fahren fast alle im "Innengriff" den Berg hoch. Ich spreche jetzt nur von einer Strassenfahrt. Im Gelände würde ich auch nicht im Innengriff fahren.
Man fährt mit dem breiten Griff nicht zwingend ruhiger weil man auch einen größeren Hebel hat und somit schon bei weniger einseitiger Krafteinwirkung der Lenker die gerade Stellung verlässt. Schau Dir mal eine Bergetappe bei Radrennen an, - die fahren fast alle im "Innengriff" den Berg hoch.
Und du bist sicher, dass die das tun, weil der Geradeauslauf besser wird? Ich denke, dass der Lenker selbst bei minimalster Krafteinwirkung die gerade Stellung verlässt. Aber bei breitem Lenker ist der Winkel bei gleichem Weg eben kleiner. Und durch dir größere Übersetzung lässt sich die Kraft besser kontrollieren.
Mac
Hallo ihr beiden,
ich denke man muss wohl tatsächlich abwägen, wo man fährt - Straße oder Gelände. Im Gelände wäre es vermutlich sogar gefährlich, wenn man nicht die nötige Kraft (aufgrund des größeren Hebels beim breiten Griff (Lenker)) rechtzeitig aufbringen kann - wenn ich bedenke, wie oft mir beim MTB die Reifen plötzlich ausbrechen/wegrutschen...
Auf der Straße ist das anders, da hier kaum Unebenheiten eine abrupte Lenkbewegung erfordern und sich diese außerdem wesentlich leichter durchführen lässt. Im Gegenteil, es ist dort sogar nötig die Lenkbewegung fein dosieren zu können, da bei hoher Geschwindigkeit ansonsten die Fahrstabilität womöglich ernstlich gefährdet wäre.
Beste Grüße,
Phipus
früher bin ich immer mit barends gefahren. mitm singlespeeden hab ichse weggelassen, wegen der cleanen optik und so, am schalter weiterhin beibehalten. das lustige is, wenn ich mitm schalter fahre, nutze ich die dinger andauernd, wenn ich aber mit eingänger unterwegs bin vermisse ich sie trotzdem nich :o
hab zuhause auch mindestens noch zwei paar rumliegen, die ich nich brauche. neue längere runde und gebrauchte kurze mit nem unrunden profil (was ich wesentlich angenehmer find).
dropbar am mtb is sone sache. nen kumpel von mir fährt das und findets gut:
http://img430.imageshack.us/img430/4808/p11006310nu.jpg
und ich spiele mit den dummen gedanken, mir das auch mal als option für den starren eingänger zuzulegen. ließe sich auch prima für ne reiseradoption verwenden.
is allerdingsd kein echter rennlenker, sondern ein spezieller dropbar für den geländeeinsatz. davon gibts/gabs paar wenige aufm markt (wtb, nachbau von 3ttt, aufm bild der on-one midge,...)
Was mir gerade an meinem John Tomac Bild von oben auffällt: Der hat für hinten nen Bremsschalthebel und für vorn nen Lenkerendschalthebel. :o Der Typ war so abgefahrn, das reicht noch für mehrere Generationen Biker. :bg:
Mac
Hallo nochmal,
seit einigen Tagen habe ich nun Bar Ends an meinem Alltagsrad montiert und bin bislang damit zufrieden. Tatsächlich sind sie vor allem beim Beschleunigen und Bergauffahren (der besseren Zugmöglichkeit am Lenker wegen) hilfreich - bloß mit dem Wiegetritt werde ich mich wohl trotzdem nicht anfreunden können.
Ich habe die Hörnchen steil nach vorne (ca. 10° Neigungswinkel nach oben) montiert, so dass ich bei starkem Gegenwind oder Bergabpassagen eine nach vorn geduckte Position einnehmen kann. Übrigens fiel mir in letzter Zeit auf, dass viele Leute ihre Bar Ends steil nach oben montiert haben, was aber, soweit ich im Netz gelesen habe, falsch sein soll.
Heute habe ich mir noch ein Paar gekauft, die ich dann demnächst an mein MTB montieren werde. :wink:
Beste Grüße,
Phipus
Ich habe mir jetzt auch die Teile zugelegt.
Meine Frage:
Wie bekomme ich am Besten die Griffe vom Lenker ab ohne sie zu beschädigen (müssen gekürzt werden) und vor allem:
Wie bekomme ich sie später auch wieder drauf. Den von einem bekannten MTB-Magazin empfohlenen Trick WD40 zu verwenden, werde ich nicht ausprobieren! 8)
Im Laden gab´s die Empfehlung, entweder mit Pressluft und einer feinen Spitze die Griffe abzublasen oder mit Spritze und Nadel etwas Wasser drunter spritzen.
Zum späteren Aufziehen überlege ich, ob ich den Lenker mit Alkohol anfeuchte, damit die Griffe besser drüber rutschen. Das Zeugs verflüchtigt sich ja nach einer Zeit wieder. Sollte eigentlich funktionieren.
Für Tipps danke ich Euch an dieser Stelle schon mal im Voraus.
Sawyer
david0815
02.02.2007, 12:20
Hast du Gummi oder Schaumstoffgriffe?
Und warum willst du sie kürzen, wenn sie bisher gepasst haben?
Wie bekomme ich am Besten die Griffe vom Lenker ab ohne sie zu beschädigen (müssen gekürzt werden) und vor allem:
Wie bekomme ich sie später auch wieder drauf. Den von einem bekannten MTB-Magazin empfohlenen Trick WD40 zu verwenden, werde ich nicht ausprobieren! 8)
Im Laden gab´s die Empfehlung, entweder mit Pressluft und einer feinen Spitze die Griffe abzublasen oder mit Spritze und Nadel etwas Wasser drunter spritzen.
Zum späteren Aufziehen überlege ich, ob ich den Lenker mit Alkohol anfeuchte, damit die Griffe besser drüber rutschen. Das Zeugs verflüchtigt sich ja nach einer Zeit wieder. Sollte eigentlich funktionieren.
Jetzt hast du doch schon alles aufgeschrieben. Da gibts eigentlich nichts mehr zu ergänzen. :wink:
Das mit dem WD40 hab ich zwar noch nicht probiert, da das recht flüchtig ist, könnte es aber auch funkionieren. Ich kürze die allerings immer kleich am Lenker, geht prima.
Mac
Ich kürze die allerings immer kleich am Lenker, geht prima.
Macht das nichts, wenn man mit der Klinge in die Pulverbeschichtung des Lenkers schneidet (Korrosion)? :roll:
Sawyer
david0815
02.02.2007, 13:06
ich würd die Griffe nicht am Lenker kürzen, zumal wenn du danach Barends montieren willst.
Stichwort Kerbwirkung!
Warum willst ud die Griffe denn kürzen? Schieb sie einfach ein Stück nach innen richtung Bremsgriff. Macht IMO mehr Sinn.
Entferne/Montiere Griffe auch immer mit der "Nadelmethode":
Würde zum Abmachen einfaches Wasser empfehlen, zur Montage Alkohol oder Reinbenzin, da im Ggs zu WD 40 komplett flüchtig.
mfg
David
barleybreeder
02.02.2007, 13:29
Renbenzin bzw. Feuerzeugbenzin (Nachfüllfläschen) geht wirklich gut und verdunstet zu 100% im Gegensatz zu anderen Mittelchen.
Hab ich selber schon so gemacht. Ich würde statt einem Schraubendreher lieber was weicheres nehmen (Plaste) um den Gummi etwas zu liften und das das Benzin drunterzuspritzen.
Gruß Sebastian
Gibts hier nur Grobmotoriker? :wink:
Also ich halte mich ja nicht für extrem handwerklich begabt, aber am Lenker war hinterher absolut nix zu sehen. Natürllich schneidet man nicht ins Metall, ist aber auch nicht nötig. Außerdem geh ich mal davon aus, dass der Teil, der außen übersteht, abgeschnitten werden soll. Man kann den Griff ja 1 cm nach rechts schieben, abschneiden und wieder zurück. Ist immer noch einfacher als ganz ab.
Mac
Gleich werde ich mich der Sache annehmen. Vorher ist aber erstmal Kochen angesagt, hungrig hab´ich keine böcke zum wurschteln.
Danach werde ich berichten.
Sawyer
:-?
Mist. Das sind verschraubbare Griffe, der eigentliche Gummigriff ist auf dem Kunststoffrohr aufgeklebt. Jetzt muss ich mir wohl neue Griffe kaufen.
Sawyer
david0815
02.02.2007, 18:59
:o
Ähh? Hast du das Gummi abgepopelt oder was?
Nein, natürlich nicht.
Ich habe die Griffe demontiert und mir genau angeschaut. Mit neuen Griffen meine ich Griffe, die sich kürzen lassen.
Ich grübele grad hin & her, ob ich die eine Seite absäge. Mit nur einer verschraubten Seite hält der Griff trotzdem. Spricht irgendwas gegen diese Idee?
Sawyer
david0815
02.02.2007, 19:38
darf ich nochmal fragen, warum du sie unbedingt kürzen willst?
Der einzige grund wäre IMO eine Umstellung auf GripShift.
darf ich nochmal fragen, warum du sie unbedingt kürzen willst?
Der einzige grund wäre IMO eine Umstellung auf GripShift.
Klar darfst Du fragen.
Auf dem Lenker sind die Bremsen und die Schalthebel schon optimal plaziert, weiter in die Mitte möchte ich die nicht schieben. Wenn ich die Griffe ganz bei schiebe, reicht der Platz am Lenkerende nicht aus, um die Bar Ends zuverlässig festzuschrauben. Deshalb müßte ich die Griffe kürzen.
Sawyer
david0815
02.02.2007, 20:04
das hört scih für mich weniger danach an als müsstest du neue Griffe als vielmehr einen neuen breiteren Lenker kaufen!
An der Griffbreite würde ich nichts ändern, da sie dann zu schmal werden um noch Variationen in der Handhaltung zuzulassen.
BTW: ist das ein gekröpfter Lenker den du fährst? Da verbietet die Style-Polizei nämlich den Gebrauch von Barends! :wink:
Jupp, er ist gekröpft. Aber die Style-Bullen sind mir schnuppe 8)
http://www.fahrrad-gruber.de/technik/rf_deus_lowriser01b.jpg
QUELLE: www.fahrrad-gruber.de
Ich warte jetzt mal ab, was die Firma ROSE meint, zur Not muss ich halt wirklich einen neuen Lenker kaufen :roll:
Sawyer
haste überhaupt schonma probiert, die hebel wieter innen zu fahren? bin jahrelang mit ner ziemliche einengenden bremshebelposition gefahren, ohne zu merken, dass das scheiße is. hab damals auch noch mitm mittelfinger gebremst. mitm singlepseeden kam der platz im cockpit und ich hab die bremshebel mal weiter nach innen geshcoben und festgestellt, dass das viel besser is. bremse nun auch mitm zeigefinger, wodurch ich mit den restlichen fingern den lenker viel besser im griff habe, als vorher.
BTW: ist das ein gekröpfter Lenker den du fährst? Da verbietet die Style-Polizei nämlich den Gebrauch von Barends! :wink:
Quatsch, du bist nicht auf dem neuesten Stand, Barends an gekröpften Lenkern sind der neueste Trend.
Die Frage ist aber IMHO nicht, wie weit die Bremsen innen stehen (das kann bei mir ruhig ein Stück sein), sondern wo die Schalthebel stehen. Das hängt natürlich sehr von den Hebeln ab, aber manche möchte ich auch nicht zu weit innen haben, also Griffe kürzen. Kürzen heißt ja auch nicht unbedingt, 3 cm abschneiden, manchmal tuts auch einer.
Mac
Ich höre mir morgen mal an, was die Spezies aus Bocholt dazu sagen und dann säge ich die Griffe ab. Wenn´s nicht paßt, gibt´s für ein paar Euro eben Neue. :bg:
So,
die Jungs von ROSE haben mir geschrieben, dass ein kürzen problemlos möglich sei, solange für die Hände noch genügend Platz ist. Also habe ich die Griffe abgesägt, schön den Grat entfernt und neu aufgezogen. Die Montage der Bar Ends hat ohne Probleme funktioniert. Die linke Brems- u. Schaltamatur musste ich noch ein paar Millimeter in die korrigieren.
Jetzt paßt alles. Dumm nur, dass ich die Konstruktion nicht ausprobieren kann: Click :grrr: (http://forum.outdoorseiten.net/viewtopic.php?t=17899)
Hasenfuss
14.11.2007, 15:42
Hi Leute,
lasst mich gleich mal diesen Tread hier dazu nutzen, meine Frage los zu werden. Die werksseitig auf meinem Bontragger Lenker angebrachten Griffe erfüllen leider nicht meine ergonomischen Anforderungen - irgendwie habe ich immer das Gefühl, mein Handgelenk ist beim Fahren verkantet. Auch werden Vibrationen recht direkt auf die Hand übertragen. Außerdem wünsche ich mir Bar Ends, um beim Fahren auch mal die Position der Hand am Lenker variieren zu können.
Nun habe ich mich mal ein bisschen umgeschaut und bin dabei über die Ergon GR2-L Griffe (http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=te_35502&k_id=0300&hot=0) gestolpert. Allerdings weiß ich nicht, ob diese Teile ihren doch recht heftigen Preis auch wirklich Wert sind. Der Werbetext im Globi-Katalog klingt jedenfalls ziemlich vielversprechend, aber persönliche Erfahrungen sind mir dennoch lieber. Also - hat jemand von euch diese Griffe im Einsatz? Dann wäre ich für Infos (auch über preiswerte Alternativen) dankbar.
Gruß von Hasenfuss.
Nun habe ich mich mal ein bisschen umgeschaut und bin dabei über die Ergon GR2-L Griffe (http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=te_35502&k_id=0300&hot=0) gestolpert. Allerdings weiß ich nicht, ob diese Teile ihren doch recht heftigen Preis auch wirklich Wert sind. Der Werbetext im Globi-Katalog klingt jedenfalls ziemlich vielversprechend, aber persönliche Erfahrungen sind mir dennoch lieber. Also - hat jemand von euch diese Griffe im Einsatz? Dann wäre ich für Infos (auch über preiswerte Alternativen) dankbar.
Ich hab sie zwar nicht, kenne aber einige Leute die damit rumfahren. Die sind eigentlich alle recht begeistert. Als ich das letzte Mal in Versuchung war welche zu kaufen gabs die leider noch nicht in einer Version für Drehschalter. Aber die gibt es inzwischen auch.
Mac
Ich hab Griffe von Specialized "BG Comfort" (http://www.specialized.com/bc/SBCEqProduct.jsp?spid=25685), die abgesehen vom Hörnchen deinen recht ähnlich sind. Dazu hab ich relativ lange Lenkerhörnchen (ähnlich diesen (http://www.roseversand.de/output/controller.aspx?cid=155&detail=10&detail2=1156)). Hab aber recht schnell bemerkt, dass ich die Möglichkeiten der langen Lenkerhörnchen doch nicht wirklich ausnutze, ich greife nur sehr selten voll an die Enden der Hörnchen, sondern meist seitlich ran.
Von daher würde ich mir heute ziemlich sicher solche kaufen, wie du sie vorgeschlagen hast. Von den Griffmöglichkeiten decken die das ab, was ich zu 99% der Zeit brauche. (Ich werde, wenn überhaupt, dennoch eher nur auf entsprechende Hörnchen umrüsten, die Griffe sind ja bequem und müssen nicht ersetzt werden - Kostenfaktor)
Kannst ja mal in nen Fahrradladen gehen, da gibt mehr Auswahl als bei Globi und du kannst die Griffe wahrscheinlich auch anfassen - und teurer als bei Globi sind solche Sachen da auch nicht ;-)
Bei Roseversand.de gibts ähnliche Griffe auch noch etwas günstiger: Klick hier. (erste und letzte Seite bei den Griffen) (http://www.roseversand.de/output/controller.aspx?cid=155&detail=3&detail2=216#aktionstart_oben)
chris
Fernwanderer
14.11.2007, 17:46
Da hilft doch eigentlich nur ausprobieren.
Fernwanderer
ich fahre die Ergon Griffe mit BarEnds. wirklich Top!
Aber unbedingt den Kaufbeleg 24 Monate behalten- das Gummi wird irgendwann weich und schleimig -> reklamieren...!
Alternativ kannst du dir auch mal die Mounty Special Wing-Grips Lock (http://www.asista.de/data/media/0002794_blob_media.jpg) in Kombination mit normalen Bar Ends anschauen- kosten irgendwas um die 13 Euro und gibts bei Asista (http://www.asista.de)
Hasenfuss
15.11.2007, 00:27
Hey Leute, das ging ja fix - danke für die Rückmeldungen :D.
Fernwanderer: Da hilft doch eigentlich nur ausprobieren.
Fernwanderer
Mit dem Ausprobieren hast du sicherlich Recht, nur kann man Fahrradgriffe mal eben nicht so einfach wie Wanderschuhe übers Wochenende mit nach Hause nehmen und dann, wenn sie einem doch nicht gefallen, wieder zurück in den Laden geben. Daher auch meine Frage an euch.
Aber es stimmt schon, entscheidend ist, dass sie passen und das unangenehme Fahrgefühl weg ist.
JonasB: ich fahre die Ergon Griffe mit BarEnds. wirklich Top!
Aber unbedingt den Kaufbeleg 24 Monate behalten- das Gummi wird irgendwann weich und schleimig -> reklamieren...!
Musstest du deine schon wechseln? Ich meine, wenn der Gummi dem Druck des Handballens auf Dauer nicht gewachsen ist, ist' s doch mit der ergonomischen Unterstützung auch recht bald wieder Essig (und die Dinger wären ihren Preis folglich auch nicht Wert). Da könnte ich mir dann auch gleich die von dir empfohlene Billigvariante zulegen ...
Gruß von Hasenfuss.
Fernwanderer
15.11.2007, 10:36
Mit dem Ausprobieren hast du sicherlich Recht, nur kann man Fahrradgriffe mal eben nicht so einfach wie Wanderschuhe übers Wochenende mit nach Hause nehmen und dann, wenn sie einem doch nicht gefallen, wieder zurück in den Laden geben.So wie das mit den Wanderschuhen klappt oder eben auch nicht klappt geht es auch mit Fahrradsätteln und Griffen. Beim Fahrradhändler hier im Dorf kann man testen. Und aus aktueller Erfahrung weiß ich, daß, wenn es wirklich paßt, man nicht lange braucht das festzustellen. Wenn man schon ins Grübeln kommt sollte man sich sowieso die Frage stellen, ob man für Griffe 30, 40 oder sogar 50€ ausgibt.
ich fahre die Ergon Griffe mit BarEnds. wirklich Top!
Aber unbedingt den Kaufbeleg 24 Monate behalten- das Gummi wird irgendwann weich und schleimig -> reklamieren...!Das macht mich auch stutzig.
Grüße
Fernwanderer
das Gummi wird nur oberflächig weicher.
Die Stützwirkung bleibt erhalten, man hat nur halt nach dem Fahren ein wenig Gummiabrieb auf der Hand. Ausserdem klebt der Griff etwas.
Habe das schon bei vielen Griffen gesehen- aber halt fast nur bei Leuten die echt viel fahren -> über 5000km im Jahr.
Die Mounty Griffe sind da sicherlich besser, aber bei großen Händen drückt das steife Plastik im Inneren -> ausprobieren :ignore:
Achja, druck von den Händen bekommt man auch durch eine andere Satteleinstellung, einen anderen Lenker oder duch stärkere Rückenmuskeln....
Hasenfuss
16.11.2007, 07:57
... Beim Fahrradhändler hier im Dorf kann man testen...Grüße Fernwanderer
So einen Fahrradladen will ich auch bei mir um die Ecke haben!!! Du Glücklicher!
JonasB: Achja, druck von den Händen bekommt man auch durch eine andere Satteleinstellung, einen anderen Lenker oder duch stärkere Rückenmuskeln....
An das Wechseln des Lenkers hatte ich auch schon gedacht, wollte aber nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen. Das wäre aber sicher für den Fall, dass garnichts mehr hilft, noch eine "positiv besetzte Option".
Die Satteleinstellung hab ich schon variiert, hat aber nix geholfen. Naja und die Rückenmuskeln - da arbeite ich doch ständig dran ...:bg:.
Gruß von Hasenfuss.
mit Kanonen auf Spatzen schießen
Naja, neuen Lenker für 10 Euro oder neue Griffe für 50 euro...?!
Hasenfuss
16.11.2007, 14:41
Naja, neuen Lenker für 10 Euro oder neue Griffe für 50 euro...?!
Jo, da ist was dran, wenngleich mein jetziger Lenker auch ca. 50 Euro gekostet hat.
@ chris: Danke für den Link. Habe mir jetzt die hier (http://www.roseversand.de/output/controller.aspx?cid=155&detail=10&detail2=14119) bestellt. Kosten die Hälfte der Ergon Griffe und haben zusätzlich eine Gel Unterfütterung. Meld mich dann nochmal, wie sie passen.
Gruß von Hasenfuss.
Hasenfuss
22.11.2007, 08:18
Wie versprochen hier nochmal eine Rückmeldung zu den Xtreme R-GOtec Comfort BE-Griffen (http://www.roseversand.de/output/controller.aspx?cid=155&detail=10&detail2=14119).
Erstmal großes Lob an Roseversand, 2 Tage nach der Bestellung lagen die Griffe schon bei mir zuhause auf dem Tisch.
Hab sie natürlich gleich angebaut und ausprobiert. Die Griffe sind ordentlich verarbeitet und es wurden hochwertige Materialien verbaut. So werden beispielsweise die inneren Klemmschellen zum Fixieren der Griffe am Lenker mit einer kleinen Phase exakt in Position gehalten - Verrutschen ausgeschlossen. Die Hörnchen selbst werden ebenfalls mittels Aussparung mit den Griffen verbunden, wo sie mittels Imbusschraube bombenfest gehalten werden. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass der Winkel der Hörnchen veränderbar ist. Das ist aber neben einem recht hohen Gewicht auch schon das einzige Manko, was mir aufgefallen ist.
Das (mit Gel verstärkte) Gummi der Griffe stützt beim Fahren ordentlich den Handballen, wie lange das so ist, wird der Dauereinsatz zeigen. Die kleinen Hörnchen liegen zwar zeimlich kalt (Metall-Legierung) aber ergonomisch stimmig in der Hand. Das bei meinen vorherigen Griffen permanent vorhandene "verkanntete" Fahrgefühl ist jedenfalls verschwunden und der Preis war auch o.k. .
Fazit: Bin mit den Griffen sehr zufrieden und kann sie als preiswerte Alternative zu den teuren Ergon GR2-L Griffen (http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=te_35502&k_id=0300&hot=0)nur weiterempfehlen.
Gruß von Hasenfuss.
das heißt der Winkel der Hörnchen ist nicht getrennt zu den Griffen verstellbar?
Das ist bei den Ergon besser.
Hasenfuss
22.11.2007, 12:25
das heißt der Winkel der Hörnchen ist nicht getrennt zu den Griffen verstellbar?
Das ist bei den Ergon besser.
Ja, genau so ist es.
Ich weiß auch, dass man das bei den Ergon separat einstellen kann, ist sicherlich, wie ich schon geschrieben hatte, ein Nachteil der X-Treme. Bei denen kann man die Neigung der Hörnchen nur dadurch ändern, indem man auch die Position des Griffs auf dem Lenker verdreht. Da aber das "Gelpad" den Handballen stützen soll, ist das mögliche Bogenmaß quasi beschränkt. Der Winkel der sich aus einem normalen Anbau ergibt, passt aber zumindest für meine ergonomischen Anforderungen recht ordentlich.
Alternativ könnte man auch noch die vorgegebene Aussparung am Griff abfräsen (bzw. wegflexen) :bg:, das Hörnchen sollte wegen der knackigen Imbuslösung danach immer noch ausreichend gut festhalten.
Gruß von Hasenfuss.
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