Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Armeekleidung im Ausland
paperbox
09.09.2006, 19:32
Hallo.
Ich werde in Oktober nach Südschweden wandern gehen. Aus Kostengründen (Student) und weil ich mir die Ausrüstung halt gewohnt bin und diese als sehr praktisch betrachte, möchte ich meine Dienstkleidung benutzen (Armeetarn, Schweiz). Nachdem ich das beiläufig in einem Gespräch mit einem Kollegen erwähnt habe, hat dieser mir prophezeit, dass es da sicherlich Einreiseschwierigketen geben könne wegen der Uniform. Ich denke nicht, dass es da Probleme geben könnte, jedoch bin ich nun etwas verunsichert.
Hat jemand von Euch Erfahrung mit Reisen ins Ausland (Zoll, Flugabfertigung), wenn man mit Armeekleidern reist, auf denen die Landesflagge noch drauf ist (kann diese leider nicht abnehmen, da sie angenäht ist)?
Max Power
09.09.2006, 20:11
Also... die Idee ist zunächst technisch und geldtechnisch gesehen nicht schlecht. Allerdings nur wenn du keiner Menschenseele begegnest/ begegnen willst.
Denn: Der erste Eindruck zählt! :)
Wenn der Eindruck, den du auf Fremde machst, keine Rolle spielt, dann hier aufhören zu lesen. Wenn du allerdings eventuell auf Hilfe angewiesen bist (im Ausland meistens), dann solltest du freundlich auftreten und auch ein "freundliches" Erscheinungsbild bieten. Und Militärkleidung ist ungefähr genau das Gegenteil davon :x
Alternativ könntest du nur die Hose von dem Anzug tragen, ist aber auch nicht optimal. Oder eine deutsche Moleskinhose (Ex-Bundeswehrhose) in grau (trage ich selbst häufig), kostet etwa 30€.
Vielleicht investierst du aber auch in eine gute Berghose von Mammut, Modell Champ Pants, die ich ebenfalls gerne trage. Die ist zwar normalerweise schweineteuer, 180€ , aber es gibt durchaus manchmal Angebote zum halben Preis. Du musst halt die Augen ür Schnäppchen offen halten :o
Naja, also in Flecktarn Reisen würd ich persönlich nicht, jedenfalls nicht in Komplettmontur. Hatte selbst eine Flecktarn Nässeschutzhose gerade auf Tour in Schweden dabei. Hab die halt nur getragen, wenns nass war. Man wird schon komisch beäugt, aber wenn man darin nur in der Wildnis rumräuft, ist mir das eigentlich egal bei den paar Leuten, die man da trifft. Wie es rechtlich aussieht in Komplettmontur Uniform zu reisen weiß ich nicht. Allerdings war es, als ich noch kürzlich beim Militär war, untersagt, Uniform zu tragen bspw. ohne Dienstschlaufen (Rang) oder ohne Namensschild, aber auch univil, sprich halb Uniform, halb zivil etc. war verboten. Aber ob es das Flughafenpersonal interessiert.......? :lol: Militärklamotten sind halt total billig und wie ich finde besser geschnitten, als so manch anderes Zeug, was ich bis jetzt in diversen Outdoorläden und Sportgeschäften gesehen hab (gut es gibt auch wirklich gutes Zeug, aber das ist meist mehr als doppelt soteuer). Es gibt aber auch Militärklamotten in anderen Farben als Camouflage, z.B. oliv, khaki, grau, blau, in denen man nicht so beäugt wird. :bg:
Onkel Tom
09.09.2006, 21:18
Hat jemand von Euch Erfahrung mit Reisen ins Ausland (Zoll, Flugabfertigung), wenn man mit Armeekleidern reist, auf denen die Landesflagge noch drauf ist (kann diese leider nicht abnehmen, da sie angenäht ist)?
Kannst Du vielleicht die Hoheitsabzeichen abtrennen? Dann siehts doch nicht "ganz" so militärisch aus - bei Bedarf kannst Du sie ja hinterher wieder annähen. Dienstgradabzeichen und Namensschild sind nicht mehr dran - oder?
Gruß
TOM
Hi, kann nur sagen dass ich bis jetzt nur gute erfahrungen mit Flecktarn komplett hatte. Ich habe allerdings KEINE Hoheitszeichen, Dienstgrad oder namensschilder drauf. Wie es bei Flugreisen aussieht weis ich leider auch nicht aber bei normalen Touren hat es immer dazu geführt, dass sich die leute sehr schnell getraut haben ein Gespräch anzufangen.
Bei der letzten Tour ( von der ich gerade zurückgekommen bin ) hat sich das Material mal wieder so richtig rentiert, da wir Querfeldein durchs gröbste Gelände gewandert sind, ohne dass etwas zerrissen ist.
Hier noch ein Bild (http://fotos.outdoorseiten.net/data/media/47/DSC05246_1.JPG) von der Ausrüstung am Mann, allerding würde ich mir wünschen dass ihr keine falsche Meinung entwickelt. Die Kleidung erfüllt für mich nur 3 Zwecke: Billig , Robust und unauffällig wenn man sich abseits von Wegen aufhält
Also wenn du abseits von Wegen unterwegs bist und du kein Problem mit der Meinung von dir eventuell querenden Leuten hast solltest du sie auch verwenden.
SY
paperbox
09.09.2006, 22:48
Vielleicht investierst du aber auch in eine gute Berghose von Mammut, Modell Champ Pants, die ich ebenfalls gerne trage. Die ist zwar normalerweise schweineteuer, 180€ , aber es gibt durchaus manchmal Angebote zum halben Preis.
Naja, für Schnäppchenschau bleibt leider wenig Zeit, die ganze Schweden-Idee kam mir relativ kurtfristig. Und selbst der Halbe Preis wäre... naja ... immernoch teuer.
Militärklamotten sind halt total billig und wie ich finde besser geschnitten, als so manch anderes Zeug
Der super Schnitt sowie die perfekt angeordneten und dimensionierten Taschen der Armeekleidung sind halt schon *das* schlagende Argument für mich. Fühl' mich darin einfach wohl, wenn ich beim Wandern bin.
Kannst Du vielleicht die Hoheitsabzeichen abtrennen?
Dienstgrad und Funktion etc. sind wech. Es bleibt die Flagge. Ich weiss halt eben nicht, ob ich die wieder so doll angenäht bekomm' danach. Und auf den T-Shirts ist die Flagge aufgestickt.
Moltebaer
10.09.2006, 02:51
Das Flughafenpersonal wird sich dafür nicht interessieren, wenn dann eher der Zoll/Grenzschutz.
Aber soweit ich weiß, darfst du nur nicht komplett uniformiert in ein fremdes Land einmarschieren. Also Abzeichen ab, soweit es geht und beim Einchecken vielleicht Hut und Jacke ab/ausziehen.
Ich denke mal, eure schweizer Armeekleidung gibts auch in zivilen Läden ("Outdoor/US/Army/NATO/...-Shop") zu kaufen und Einreisebestimmungen zu zivil gekaufter Kleidung gibts keine :wink:
Auf meiner ersten großen Tour hatte ich auch eine BW-Hose dabei :bash: sackschwer, langsamtrocknend und für wenig Geld gibt's immer ein paar funktionelle, zivile Restposten falls man knapp bei Kasse ist.
Bis Oktober ist doch noch etwas Zeit.
meiner erfahrung nach haben in erster linie, zumindest im mittlemeerraum , touristen damit ein problem. die einheimische bevölkerung trägt oftmals als arbeits-, oder teilweise auch als trekkingkleidung, auch teilweise abgelegte armeekleidung (vermutlich noch reste vom wehrdienst). in der regel wird man vieles sowieso mit zivilen ausrüstungsgegenständen kombinieren.
In Finnland hab ich einige Leute gesehen die in Tarnklamotten rumgelaufen sind, unter anderem auch mitten in Tampere...
Onkel Tom
10.09.2006, 14:58
Kannst Du vielleicht die Hoheitsabzeichen abtrennen?
Dienstgrad und Funktion etc. sind wech. Es bleibt die Flagge. Ich weiss halt eben nicht, ob ich die wieder so doll angenäht bekomm' danach. Und auf den T-Shirts ist die Flagge aufgestickt.
Hm, O.K., noch 'ne möglichkeit wäre die abgetrennten Hoheitsabzeichen beim Schneider/Änderungschneiderei wieder annähen zu lassen - kostet nicht die Welt, und ist dann wieder sauber dran. Die Abzeichen auf'm T-Shirt werden mal nicht sonderlich stören/auffallen.
Gruß
TOM
Max Power
10.09.2006, 15:19
Auf meiner ersten großen Tour hatte ich auch eine BW-Hose dabei sackschwer, langsamtrocknend
Also langsam trocknend stimmt, zu schwer find ich persönlich die nicht. Aber natürlich "suboptimal" um damit den ganzen Tag im Regen rumzulaufen. Bei trockenem Wetter 1A :bg: Deshalb hab ich auch die Champ Pants, die trocknet ruckzuck, man braucht allerdings auch eine Gelegenheit zum trocknenlassen :P Immerhin kann ich damit im Sommer (meistens) auf eine zusätzliche Regenhose verzichten.
Ich unternehme meine Touren auch lieber von einem "Basislager" aus, z.B VW Bus, deshalb ist die Situation natürlich eine andere als die eines Rucksacktouris, der den ganzen Tag auf den Beinen ist.
Thorsten
10.09.2006, 16:53
Hm, gerade die neutralen Schweizer stehen nicht gerade auf fremder Nationen Uniformen in ihrem Lande; das könnte im ebenfalls neutralen Schweden ähnlich sein.
Ich war mal zu meiner BW-Zeit mal dienstlich in Uniform in der Schweiz- wir wurden deswegen auf dem Züricher Hauptbahnhof von der Polizei kontrolliert....(die wollten genau wissen woher, wohin, warum, mit wessen Erlaubnis)
Ansonsten gibt es hier zwei mögliche Problemfelder:
1. erlaubt die Schweiz bzw. die Schweizer Streitkräfte, daß dienstliche Bekleidung ausserdienstlich bzw. sogar im Ausland getragen wird.
Wenn nein, juckt es irgendjemanden?
(ich gehe mal davon aus, daß Deine Militärklamotten dienstlich geliefert bzw. erworben wurden, da schweizer Militärkleidung mit Ausnahme der alten Sachen im Clown-Tarnmuster kaum in den zivilen Verkauf gelangt)
2.gibt es irgendwo in schwedischen Gesetzbüchern ein Gesetz, was das unberechtigte Tragen von (ausländischen) Uniformen in Schweden verbietet?
Was wird als Uniform angesehen, juckt es irgendjemanden?
Das sind gewisse Unwägbarkeiten, die ausser 1.) kaum im Vorab klären lassen.
Ich würde es sein lassen- kann doch nicht sein, daß selbst ein Student ausser seinen Armeeklamotten nichts anzuziehen hat.
Tarnhosen oder -Jacken im Trekkingurlaub sehe ich eh schon kritisch; aber die komplette Montur kann doch eigtl. nicht wirklich diskussionswürdig sein.
paperbox
10.09.2006, 17:37
1. erlaubt die Schweiz bzw. die Schweizer Streitkräfte, daß dienstliche Bekleidung ausserdienstlich bzw. sogar im Ausland getragen wird. Wenn nein, juckt es irgendjemanden?
Ausserdienstlich AFAIK schon, im Ausland weiss ich nicht. Stören wird's von Schweizer Seite wohl niemanden.
(ich gehe mal davon aus, daß Deine Militärklamotten dienstlich geliefert bzw. erworben wurden, da schweizer Militärkleidung mit Ausnahme der alten Sachen im Clown-Tarnmuster kaum in den zivilen Verkauf gelangt)
Genau, und das macht das Argument, dass es sich auch um zivile Kleidung handeln könnte, zunichte.
Es stellt sich die Frage, ab wann ein Armeekleidungsstück als "offiziell" gilt. Wenn hier in der Schwez jemand im US-Tarn rummrent, komm ich eigentlich auch nicht auf die Idee, dass das offiziell sein könnte...
Ich würde es sein lassen- kann doch nicht sein, daß selbst ein Student ausser seinen Armeeklamotten nichts anzuziehen hat.
Schon, aber die sind halt perfekt dafür geschaffen, IMO.
Tarnhosen oder -Jacken im Trekkingurlaub sehe ich eh schon kritisch; aber die komplette Montur kann doch eigtl. nicht wirklich diskussionswürdig sein.
Ich plane ja auch nicht, zusätzlich denn Stahlhelm und die Kampfstiefel anzuziehen ... :0)
paperbox
10.09.2006, 17:42
noch 'ne möglichkeit wäre die abgetrennten Hoheitsabzeichen beim Schneider/Änderungschneiderei wieder annähen zu lassen - kostet nicht die Welt, und ist dann wieder sauber dran.
Also vom Schneider im Zeughaus könnte ich das wohl nicht machen lassen, da kommen sonst Fragen nach dem Grund des Abtrennens der Flaggen :-)
Müsste also ein privater Schneider sein, das wäre eine Möglichkeit.
Wenn ich so überleg', dann kann ich die Flaggen eigentlich auch mit einem Stück Stoff, den ich behelfsmässig drübernäh', überdecken.
Moltebaer
10.09.2006, 18:42
Alternativ: Falls dich jemand fragt, antworte einfach:
"Ach, Schweden ist das hier und nicht Schweiz... Ich hab mich schon gewundert, warum die Kühe hier so große Schaufeln aufm Kopp haben..." :bg:
Die Landesflaggen könntest du bspw. auch mit einem kleinen Stoffetzen und ein paar Sicherheitsnadeln abdecken.
Wenn du nicht komplett grün rumläufst (also Rucksack, Mütze, Kleidung, ...) sondern ein paar zivile Sachen rausgucken hast (Schlafsack, Isomatte, Zelt, Hut, Fotoapparat, ...) und nicht im Trupp und ohne Gesichtstarnung rumrennst, wird keiner die Militärpolizei rufen.
Ich hab auch genügend Schweden in schwedischen Flecktarnhosen gesehen. Viele Zivilisten können glaube ich nicht mal die verschiedenen Nationen am Tarnmuster erkennen.
Naja, mir ist mal so n Fehler unterlaufen :)
Bin in Österreich mit meinen Eltern auf die Tilisunahütte rauf. Da ich grad beim Bund war und eh nix besseres hatte hab ich eben die BW-Hose, Socken und die Schuhe angezogen. Der Rest war zivil. Auf dem Weg nach oben wurde es kühl, also Pulli an. Nix dabei gedacht, rein in die volle Hütte und es wurde mit einem Schlag ruhig.
Erst dann fiel es mir ein dass der Pulli auch BW-Material ist und ich in der Montur der deutschen Gebirgsjäger soeben eine österreichische Hütte gestürmt hatte :) Kam nicht so toll an.
Und während meiner Interrailfahrt wurde ich in Frankrecih auch seltsam beäugelt weil ich n Hemd der BW anhatte.
Seitdem bin ich vorsichtig mit militärischem Auftreten in fremden Ländern.
Alex
Solange Du ein Schweitzer Abzeichen an der Uniform hast geht das noch.
Bei deutschen Militärklamotten wäre ich etwas vorsichtiger- bei den Schweden denke ich aber ist das nicht so tragisch.
Die laufen selber gerne in Militärgrün herum, zum Angeln, Jagen u.s.w.
Ich persönlich mache das weniger gerne, wirkt eben immer etwas seltsam.
In Frankreich, Norwegen und eben Ländern die von Deutschen Truppen schon mal beehrt wurden würde ich das generell unterlassen... aber wie gesagt, mit Schweitzer Flagge wirst Du in Schweden eher neugierig beäugt ;-)
Peter
In Frankreich, Norwegen und eben Ländern die von Deutschen Truppen schon mal beehrt wurden würde ich das generell unterlassen... aber wie gesagt, mit Schweitzer Flagge wirst Du in Schweden eher neugierig beäugt ;-)
Peter
Na ich glaub so Schlimm is das alle garnicht mehr,selbs hier in England,rennen Engländer mit Deutscher ArmeeKleidung rum,wo noch die LandesFlagge zu sehen ist.
Generell bin ich kein Freund von Tragen diverser Tarklamotten,beim Wandern,wirkt in der Tat komisch und nicht gerade Freundlich!!
Grün is in Ordnung,und dezent aber der Rest,ich weiß nicht... :roll:
Man darf mich nun gerne wieder steinigen, aber denkt auch an den Sicherheitsaspekt. Mag sein so mancher "Schwarzzelter" will selber nicht auffallen, aber der Normalwanderer ist wirklich besser geraten, bunte Klamotten zu tragen.
Grüne, dunkelblaue, schwarze oder graue Kleidung sieht man im Gelände kaum. Passiert etwas und man liegt reglos im Gelände, dann ist die Chnace daß man gefunden wird verdammt klein. Kommen hierzu noch die üblichen Umstände wie schlechtes Wetter und/oder eingeschränkte Sicht durch Nebel oder Wolken, dann habt Ihr echt ein Problem.
Denkt daran: Farbe wiegt nichts. Eine rote Jacke wiegt so viel wie eine grüne. Dafür hat sie einen höheren Sicherheitsbonus als eine in Tarnfarben. Und nein, das gilt nicht nur beim Bergsteigen. Auch beim Trekking in Skandinavien kann man auf einem nassen Stein ausrutschen und sich beim Sturz den Kopf anschlagen.
Alex
greywolf
17.09.2006, 14:45
Peter
Na ich glaub so Schlimm is das alle garnicht mehr,selbs hier in England,rennen Engländer mit Deutscher ArmeeKleidung rum,wo noch die LandesFlagge zu sehen ist.
Meine Erfahrung mit anderen Nationalitäten (hab für 4,5 Jahre auf nem NATO-Stützpunkt gewohnt) hat gezeigt dass zwar viele uns Deutsche mittlerweile ganz normal behandeln aber es gibt auch noch genug die einen mit Nazi und anderen Namen titulieren (Kraut etc.). Wenn man also weiß dass die Leute immer noch ein Problem mit uns haben dann würde ich auch eher vorsichtig sein und dann vielleicht eher Militärkleidung anderer Nationen tragen.
sjusovaren
17.09.2006, 14:58
aber es gibt auch noch genug die einen mit Nazi und anderen Namen titulieren (Kraut etc.). Wenn man also weiß dass die Leute immer noch ein Problem mit uns haben dann würde ich auch eher vorsichtig sein und dann vielleicht eher Militärkleidung anderer Nationen tragen.
Also gerade auf solche Typen nehm ich keine "Rücksicht".
Das sind auch meist gar nicht die Alten, bei denen man ja noch Verständnis haben könnte, aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen, sondern eher der junge Pöbel, der so dumm daherschwätzt.
Kein Grund etwas nicht anzuziehen.
Leipziger
18.09.2006, 04:02
also nach meiner erfahrung haben nur schönwettertouristen, die irgendwo in einem großen pulk den weg von seilbahn bis bergspitze verstopfen probleme mit armeekleidung. ich will garnicht über deren gedanken spekulieren.
nur in einem pazifistischen land wie deutschland macht man sich so schräge gedanken über die political correctnes von kleidung und auftreten. anderen ländern ist soviel opportunismus eher suspekt. deutsche (natürlich nicht alle, aber immer noch zu viele) fallen da durch viel schlimmere sachen auf, wie großspurigkeit und mangelnden respekt und ignoranz gegenüber dem Gastland....
da der treat ja von einem Schweitzer eröffnet wurde, sich unmöglich verhaltende schweitzer sind mir noch nie begegnet also zieh an was du willst. hab übrigens immer nur von problemen ehört wenn schweitzer nach einer übung ihre knifte im auto vergessen haben und ein zb. fanösicher Zöllner die zufällig entdeckt hat, aber noch nie was wegen einer uniform
thats my two cents
Tom
Fjaellraev
18.09.2006, 17:46
Das tragen der schweizer Uniform im Ausland ist für den Wehrmann verboten, ausser er hat irgend eine Ausnahmebewilligung.
http://www.admin.ch/ch/d/sr/1/125.de.pdf
Du wirst also nicht darum herum kommen dir für Schweden passendere Kleidung zu besorgen.
Gruss
Henning
sjusovaren
18.09.2006, 18:14
Das tragen der schweizer Uniform im Ausland ist für den Wehrmann verboten, ausser er hat irgend eine Ausnahmebewilligung.
Nichts Neues. Das steht so wohl in allen Ländern im Gesetz.
Selbst wenn man sich dran halten will... :ignore: , stellt sich die Frage, ab wann es juristisch als Uniform zählt?
Stichwort: Hoheitsabzeichen, Rangabzeichen,...
Ohne die wär es doch höchstens noch "unerlaubte Abnutzung von Bundeseigentum" :bg: , oder wie immer ihr das da in der Schweiz nennt.
ich sehe da eigentlich kein problem, aber mal ehrlich gesagt, trage ich keine bw-klamotten mehr auf tour, einfach nicht das perfekte material, es trocknet zu schlecht und ist auch irsinnig schwer... auch mein tipp: schau nach restposten, kann dir nur die barents pant von fjall räven ans herz legen, für schweden einfach super... und g1000 ist einfach geiles material....
:-) so long und viel spass in schweden
basti
Fjaellraev
18.09.2006, 19:10
Das tragen der schweizer Uniform im Ausland ist für den Wehrmann verboten, ausser er hat irgend eine Ausnahmebewilligung.
Nichts Neues. Das steht so wohl in allen Ländern im Gesetz.
Aber die Schweiz dürfte wohl so ziemlich das einzige Land sein, in dem du nicht ausgemusterte Uniformteile ausserhalb der Dienstzeit zuhause haben darfst/musst. Da die aktuelle Uniform auch nicht in Army-Shops erhältlich ist und nach Beendigung der Dienstpflicht abgegeben werden muss, dürfte eigentlich keine in Privatbesitz sein und bei einer Kontrolle an der schweizer Grenze ist Ärger programmiert.
Gruss
Henning
sjusovaren
19.09.2006, 18:33
Aber die Schweiz dürfte wohl so ziemlich das einzige Land sein, in dem du nicht ausgemusterte Uniformteile ausserhalb der Dienstzeit zuhause haben darfst/musst. Da die aktuelle Uniform auch nicht in Army-Shops erhältlich ist und nach Beendigung der Dienstpflicht abgegeben werden muss, dürfte eigentlich keine in Privatbesitz sein und bei einer Kontrolle an der schweizer Grenze ist Ärger programmiert.
Ok, ich versteh das Problem.
Immerhin scheint ihr sehr gute Sachen bekommen zu haben, wenn er sie im Urlaub tragen möchte.
Na ja, bevor die Grenzer aufmerksam werden... :ignore:
Gruß in die Schweiz,
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