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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Outreq WK15 [Hobo]


Mephisto
27.08.2006, 17:23
Der WK15 besteht aus 1 mm starken Edelstahlblech, welches hochglanzpoliert ist. Das Lochblech am Boden ist aus Aluminium.
Die Verarbeitung ist einwandfrei, evtl. die Kanten hätte man etwas abrunden können. Ist aber nicht weiter schlimm. Ich bin am WoE nicht da, werde da aber evtl., wenn ich dazu komm, den Brenner mit Holz betreiben (zum testen: Kochdauer 1l Wasser, Funkenflug, Hitzeentwicklung etc...). Zuerst mal ein paar Bilder:

Der Kocher in seiner Verpackung
http://www.benjamin-kosche.de/images/wk15/wk15-01.jpg

Die Enzelteile
http://www.benjamin-kosche.de/images/wk15/wk15-02.jpg

Die Bauteile ausgebreitet
http://www.benjamin-kosche.de/images/wk15/wk15-03.jpg

Seitenansicht zusammengebaut
http://www.benjamin-kosche.de/images/wk15/wk15-04.jpg

Seitenansicht zusammengebaut
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Draufsicht
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Vom ersten Eindruck her ein wirklich tolles Teil! Wenn er nur halb so gut heizt wie beworben bin ich voll zufrieden!!!

Habe den Kocher jetzt mal geschürt. Zum Starten Reisig, und dann verschiedene dünne Äste (von Bleistift- bis Edding 3000-dick). Es ensteht durchaus eine gewaltige Kaminwirkung. In der Anfgangsphase geht der Kocher aber recht leicht wieder aus (weil das dünne Startmaterial sehr schnell verbrennt). Ansonsten is er auch sehr hungrig, man muss ihn ständig füttern. Dafür entwickelt er eine gigantische Hitze, wodurch die Kochzeit für 1 l Wasser mit 4 Minuten sehr realistisch bleibt.
Verbrauch pro Liter Wasser: ca. zwei bis drei Handvoll Äste (schon klein gebrochen)
Zurück bleibt wirklich nur weiße Asche und eine dicke Rußschicht an der Innenseite. Die Aussenwände werden sehr heiß, also vorsicht beim nachschüren.
Gefahr der Brandausweitung hab ich nur insoweit entdeckt, dass der Untergrund leicht zu brennen beginnt (deswegen nach Möglichkeit nicht brennbaren Untergrund verwenden)

Hier kann man ein bisschen Flamme erkennen
http://www.benjamin-kosche.de/images/wk15/wk15-07.jpg

Blick in den Topf
http://www.benjamin-kosche.de/images/wk15/wk15-08.jpg

Blick unter den Kocher, hier landet die Restasche
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Blick in den Kocher nach der Befeuerung. Zurück bleibt nur weiße Asche und Ruß an den Wänden. Sowie verbrannter Boden
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Trekkman
27.08.2006, 19:07
Vielen Dank für die Reportage! Feine Sache – ich überleg auch schon den Kauf. Fürs Leichtwandern in den Bergen über der Baumgrenze zwar nicht so geeignet (da nehm ich dann lieber meinen feinjustierbaren Brenner mit Gaskartusche – 300 g, die mir mind. 10 Tage reichen). Aber in "normalen" Zonen: Klasse Teil. Vor allem beim paddeln (mit Boot kommt es ja nicht so aufs Gramm an).

Wenn der Boden unter dem Kocher anbrennt sollte man das Teil schon sehr vorsichtig betreiben. Z. B. nicht in Teilen des Rogengebietes. Obwohl es da Kleinholz genug gibt. Dort wächst an vielen Stellen schon diese Rentierflechte. Wenn die trocken ist, kokelt die wie Zunder. Ich habe da mal den Fehler gemacht und ein kleines Feuerchen entzündet. Ratzfatz schweelte die Glut und ich habe es glücklicherweise geschaft das Gezündel mit dem Kochwasser zu löschen.

Kann man beim WK15 mit einem Esbit-Würfel als Starthilfe vermeiden, dass dass dass Teil ausgeht? Also nicht viel dünnes Startmaterial wie Mini-Ästchen oder Reisig einsetzen (die ja immer ausgehen) sondern gleich Äste nehmen und los geht es mit dem Kochen?

Gruss, Thomas W

Rajiv
28.08.2006, 11:26
Ja, man kann auch ein Esbit-Stück als "Feueranzünder" nehmen.

Wenn man aber den Hobo einige Male benutzt hat, dann hat man den Bogen raus, wie man ihn anzündet.
Am Anfang hatte ich das zu "wissenschaftlich" betrieben. Also ganz kleine Äste und dann oben drauf immer etwas dickere Äste, bis man schließlich bei daumendicken(oder dickeren) Ästen angekommen ist.
Ich fand, daß man diese Kette etwas kürzen kann. Also mit ganz dünnen Ästen ein zündbares Häuflein bauen und darauf ein paar dünne Äste und oben drauf schon ein paar kräftigere Äste(also so dick wie der kleine Finger und dann ein paar daumendicke Aststücke ganz oben drauf).
Einziges Problem war(nachdem ich etwas Routine beim Anfeuern gesammelt hatte), daß man die dickeren Äste in "ofengerechte" Stücke(also was die Länge der Aststücke anbelangt) schneiden mußte. Nicht jeder auf dem Boden liegende Ast ist leicht zu brechen, da war manchmal das ganz normale Taschenmesser etwas unterdimensioniert. Aber 'ne richtige Säge habe ich nicht vermißt bzw. gebraucht.

Ich habe nur selten wirklich ausschließlich trockene Äste(+Ästlein) gehabt, da waren immer auch einige feuchte(nicht naß, obwohl das auch geht, aber da gibt es Rauchentwicklung, deswegen nicht so angenehm, wenn man fast nur nasses Holz hat; bei nassen Ästen war Esbit übrigens ein ganz gutes Anzünde-Mittel) Äste dabei. Dann brannte das Feuer auch nicht ganz so schnell runter.

Ist ja schon erwähnt worden. Da auch die Töpfe ordentlich verrußt werden, sollte man immer an eine stabile Tüte für die Töpfe dabei haben, damit man sich im Rucksack nix dreckig macht. Der Kocher hat ja eine Tasche.

Das Brandschutzproblem tauchte bei mir nicht auf, da ich immer einen Stein oder ein ebenes sandiges(oder einen anderen Boden, der nicht brennt) Plätzschen gefunden habe, wo ich den Kocher aufbauen konnte.

Rajiv

jasper
28.08.2006, 13:02
Hi Mephisto,

kannst du deine Bilder noch etwas verkleinern, damit man beim Lesen nicht immer scrollen muss? Bei kleinen Bildschirmen ist das etwas nervig.

MfG,

Jasper

Mephisto
28.08.2006, 15:32
Noch ein paar Bilder:

http://fotos.outdoorseiten.net/data/47/medium/wk15-feuer.jpg
http://fotos.outdoorseiten.net/data/47/medium/wk15-wuerstl-01.jpg
http://fotos.outdoorseiten.net/data/47/medium/wk15-wuerstl.jpg
http://fotos.outdoorseiten.net/data/47/medium/wk15-wuerstln-02.jpg
http://fotos.outdoorseiten.net/data/47/medium/wk15-stilleben.jpg