Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Feuer in Extremsituationen
Survivor
30.01.2003, 10:17
Wir hatten es ja gerade vom Feuermachen bei Regen.
Jetzt erweitern wir das Ganze noch ein Bischen.
Was war die Extremste Situation, in der ihr Feuer gemacht habt???
Also ich fang mal bei mir an:
Im Sommer war ich mit 2 Freunden an einem Fluss bei uns in der Nähe.
Niemand dachte böses und das Wetter war genial. Plötzlich zogen Schwarze Wolken auf. Wir wollten natürlich nicht heim, und wir wollten das Feuer anmachen bevor es anfieng zu Regnen. Doch bevor wir Holz herbeigeholt hatten fing es an zu Schütten.
Minuten später hangelte es dann auch noch.
Die Hagelkörner waren Tischtennisballgroß!!! (wirklich, kein Spaß!!)
Wir zogen unsre Fahrradhelme auf, nachdem wir schmerzhafte bekanntschaft mit den Hagelkörnern Gemacht hatten.
2 von uns Hielten ein Handtuch über die Feuerstelle und der Dritte versuchte darunter ein Feuer zu machen.
das gesammelte holz war inzwischen nass...
Aber wir (ich) bekamen dann doch noch ein Feuer an.
So, jetzt seid ihr drann.
Ist dieser Thread hier richtig, oder gehört der eher ins Laberforum?
Eigentlich hat es ja was mit Survival zu tun.
Der Thread ist genau richtig, es geht ja auch um Erfahrungsaustausch..
"Extremsituationen" in dieser Beziehung hatte ich schon ein paar Mal, meistens wars halt extrem am schütten und es war schwierig trockenes Brennmaterial zu finden. Gibt es eigentlich nciht viel zu sagen, da nix spektakuläres dabei war, wie ich find.
Ich bin jedoch auf den Sommer bzw. auf die kommende Reise gespannt, aber veraten tu noch nix :wink:
Christian J.
30.01.2003, 18:20
@Survivor:
Für was braucht man in so einer Situation Feuer?
Christian
...Essen kochen, wärmen, üben,.. :wink:
Der Wolf
30.01.2003, 20:49
Meine härteste Extremsituation war bis jetzt bei der DWJ als ich den Feuerpunkt gemacht habe :D ,
denn ich hatte nur 1 Streichholz,
nur 10min Zeit um Holz zu holen
nur 30min Zeit für den Feuerpunkt und
nur schlechtes Regenwetter!
Habs aber dennoch geschafft :bg: !
Friedjoff
30.01.2003, 21:46
Hallo,
als während einer Wintertour im Riesengebirge (Polen/Tschechien) unser Kocher versagte, mussten wir unser Wasser überm Feuer schmelzen. Das anmachen war kein Problem, doch nach kurzer Zeit hatte sich das Feuer 2 Meter in den Schnee geschmolzen. Außerdem ist uns dauernd der Topf umgefallen :bash:
Nach 2 Stunden hatten wir dann endlich einen Topf warmen Wassers.
Gruß,
Friedjoff
@ Friedjoff,
ist zwar nicht ganz Naturfreundlich, aber wenn man 5-6 dicke, grüne Stämme unters Feuer packt (sone Art Fundament), dann schmiltzt der Schnee nicht so krass weg.
Gruß
Dom
@Friedjoff:
wie tief war dann das Loch im Schnee? kam man noch ans Feuer ?? ;)
Friedjoff
31.01.2003, 00:29
@Shirkan
Das Loch war halt breit genug zum "hinabsteige". Besonders blöd war die Hanglage. Dadurch ist das Feuer langsam den Berg "runtergerutscht" und hat eine kleine Höhle geschmolzen.
@Dominik
wir hatten anfangs ein dicke Matte aus frischen Tannenzweigen unters Feuer gelegt. Das nächst mal probieren wir´s mal mit den Stämmen.
Gut Pfad,
Friedjoff
Survivor
31.01.2003, 15:53
@Christian J.
wie schon gesagt, zum Essen machen und wärmen.
Grialetschhütte, der Kamin zog wie Hassan. Man kam nicht mal mit nem Streichholz in die Nähe der Klappe ohne daß sie quasi abgesaugt wurde.
Nur mit einer gepreßten Zeitung hinter die das Holz geschichtet wurde bekamen wir das Baby an. Aber dann brannte es, und wie :)
Ach ja - in der Zwischenzeit ham wir den Schnee halt auf dem Gasbrenner geschmolzen.
Alex
Abisko, in der Lapportan:
Es hat gegossen wie Sau und dazu auch noch gestürmt. Wir (4) hatten keine Kocher. Nach dem Aufbau der Zelte habe ich aus zwei Ponchos ein kleines Extrazelt gebaut, in dem man nur liegen konnte. Darin habe ich dann aus mitgebrachtem Holz ein Feuer gemacht und für alle eine warme Mahlzeit gezaubert.
Ich will echt nicht ätzend sein, aber der Umgang mit dem Thema ist mir viel zu akademisch (vielleicht seh ich das nicht richtig, und es handelt sich eh mehr um Spiel und Wettbewerb).
Wenn ich eine Tour mache, wo ich Essen, Kochtopf, usw. dabei habe, nehme ich auch einen Brenner und zwei Feuerzeuge mit. Natürlich kann ich stattdessen auch Magnesium, Starter, Zunder, Feuerbogen(?), auch Brennholz ... mitnehmen, wenn ich's einfacher haben will :lol:
Nehmen wir nun mal an, bei einer Wat gehen der Rucksack und die damit verhederte Jacke den Bach runter. Die GANZE! Ausrüstung ist futsch. Kein zweites Messer im Stiefel - nichts.
Unrealistischerweise nehmen wir an, ich komme lebend aus dem Wasser.
Realistisch ist die Vorgabe, dass ich in den nächsten Stunden erfrieren werde, wenn es mir nicht gelingt Feuer zu machen.
Das soll nun keine Einleitung zu einem neuen Survival-Handbuch werden, und da ich mich niemals vorsätzlich in eine so prekäre Situation begeben würde, werde ich auch keine Survivalbücher lesen, es würde mich nur interessieren, ob einer von euch weiß, hätte ich eine realistische Chance ein Feuer anzumachen und wenn ja, wie?
1. Im Wald bei trockenem Wetter
2. Bei nassem Wetter
3. Im Hochgebirge bzw. im Fjell (wenn alle denkbaren, unglücklichen Umstände zusammenträfen, könnte es mir nur hier passieren).
p.s. ich trage auf Touren niemals Jeans :)
Ich habs zwar bis jetzt noch nicht so gemacht, wie du beschrieben hast (kommt aber diesen Sommer), aber das ist gerade der Reiz.
Reinhold Messner wusste auch nicht, ober ohne Sauerstoffmasken den Mt. Everest erklimmen konnte oder nicht! Die einen haben eben Spaß daran z.B. ihr Leben aufs Spiel zu setzten, indem sie krasse Wände hoch klettern un die anderen halt daduch, dass sie kein Feuerzeug mitnehmen.
Zu deinen Fragen: (kann da nur aus Vermutung sprechen)
1. Ja
2. Schon schwieriger, könnte man aber auch hinkriegen
3.Ich glaube nicht
Aber, alles brauch auch Vorbereitung..
Gruß
Dom
Saloon12yrd
22.02.2003, 16:14
Die einen haben eben Spaß daran z.B. ihr Leben aufs Spiel zu setzten, indem sie krasse Wände hoch klettern un die anderen halt daduch, dass sie kein Feuerzeug mitnehmen.
Das gäbe eine prima Signatur ab :bg:. Nix für ungut hihihi.
Sal-
alaskawolf1980
24.02.2003, 14:23
@der WOlf: Was ist eigentlich DWJ? Für was steht das?
Der Wolf
24.02.2003, 18:00
DWJ....
- steht für DeutscheWaldjugend und ist eine Jugendorganisation der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW). Sie wurde 1947 mit dem Ziel gegründet die Wälder aufzuforsten und neu anzusiedeln, die nach dem 2. Weltkrieg durch Reparationszahlungen und als Brennholzeinschlag stark dezimiert wurden. Die DWJ wurde 1957 ins Leben gerufen, um mit Jugendlichen zusammenarbeiten. Heutzutage hat die DWJ 4000 Mitglieder.
Höhepunkte der DWJ sind Lala und Bula:
- Lala steht für Landeslager (dieses jährliche Lager veranstaltet jedes Bundesland für sich: in NRW kommen ungefähr 400 Waldläufer und Waldläuferinnen / Bezeichnung für Mitglieder der DWJ / für eine ganze Woche zusammen,
- Bula steht für Bundeslager (es findet alle 3 Jahre statt, auf diesem treffen sich dann alle Waldläufer und Waldläuferinnen (ca. 1000, da in Jurten und Kothen geschlafen wird, kann man sich vorstellen, was das fürne Mordsgaudi ist :P )).
Zusatzinfo: Die DWJ ist eine nationale Jugendorganisation, die demokratisch aufgebaut ist und parteilich sowie konvessionell nicht gebunden ist!
Mehr Informationen gibt es unter:
www.waldjugend.de
(nicht: www.dwj.de [deutsches Waffenjournal] :bg: )
So, alaskawolf1980, ich hoffe, dass ich dich nicht zu sehr mit Infos überschüttet habe, aber ich habe über Silvester an dem Bundesgruppenleiterlehrgang erfolgreich teilgenommen und da musste ich dieses alles Wissen! :bg: :bg: :bg:
Geh ruhig mal auf die Seite, es lohnt sich (u.a. tolle Fotos)! :wink:
Der Wolf
24.02.2003, 18:49
Hier noch ein paar Fotos:
Das ist unser Abzeichen:
http://images.google.de/images?q=tbn:0BFfaM8NUGUC:www.kjr-pi.de/images/verband/wald.jpg
Und so sah es auf dem letzten Lager aus:
http://images.google.de/images?q=tbn:7l13X7WhO94C:www.vcp-bayern.de/images/aktionen1.jpg
bei Tageseinbruch
http://www.waldjugend-nrw.de/Aktuelles/Fotos/Lala_2002/Lala_2002__2_/22_big.jpg
bei Dämmerung
Und so viele sind wir:
http://www.waldjugend-nrw.de/Aktuelles/Fotos/Lala_2002/01.jpghttp://www.waldjugend-nrw.de/Aktuelles/Fotos/Lala_2002/Lala_2002__3_/42.jpghttp://waldjugend.wtal.de/archiv/lala/2002_nrw/150lala08_02.jpg
alaskawolf1980
26.02.2003, 12:53
@der WOlf
oh das hört sich gut an.... da rieche ich doch schon eine Möglichkeit für mein ca. 6 wöchiges Pflichtpraktikum im Hauptstudium in meinen Studiengang Erziehungswissenschaften....
ich komm darauf mal zurück....
Der Wolf
01.03.2003, 13:04
jo tu das! :D
Ruinengeist
29.12.2004, 21:25
Die extremste Situation, bei der ich dabei war, als ein Feuer angezündet werden sollte, war vor vielen Jahren auf einer Schulreise. Wir waren über der Baumgrenze bei Regen auf einer Alp. Da uns der Regen überrascht hatte, wollten wir ein Feuer anzünden, denn es lagen einige alte Holzstücke von irgend einem zerfallenen Holzgebilde herum. Sie waren von der Sonne schon ganz hellgrau. Etwas Papier hatten wir dabei. Ein Holzstück haben wir zu feinen Spänen verarbeitet (es war steinhart). In der Nähe stand noch ein verrosteter Traktor mit einem Benzinkanister. Jemand hat das Papier mit etwas Benzin befeuchtet. Auf das Papier kamen die feinen Holzspäne. Als wir die ganze Sache angezündet hatten, gab es eine riesige Stichflamme, aber das Holz brachten wir nicht zum Brennen. Trotz blasen und fächeln...
Dazu hab ich 2 Fragen:
Brennt sehr altes Holz, das schon seit Jahren rumliegt deutlich schlechter als frisches Holz?
Ist es gefährlich Feuer mit Benzin anzuzünden?
Nordlicht
29.12.2004, 22:09
Normalerweise brennt trockenes abgelagertes Holz besser als
nasses/feuchtes. Dafür qualmt das feuchte besser :bg:
Benzin halte ich neben Spiritus für sehr gefährlich zum Feuermachen,
wobei wenns schnell gehen muss( Boot gekentert ,Winter, alle nass)
ist das schon Ok.
aber Vorsicht :bang:
Waldhoschi
30.12.2004, 11:43
Moinsen, ich glaub es geht grad nit darum bei welchen Situationen das krasseste Feuer gemacht wurde, sondern wie man es an bekommt.
Klar, am wichtigsten ist die richtige vorbereitung.Nasses Holz an sich gibt es so nicht. Höchstens ist die Oberfläche feucht. (Außer bei tatal vergammeltem Holz) Feuer bekommt man immer an. Es kommt eben darauf an dass man eine richtigen Windschutz oder Regenschutz baut. Als Anzünder nimmt man dann aber kein Reißig sondern so stark verharztes Holz wie möglich grüne Tannennadeln gehen auch recht gut. Du kannst natürlich auch die gute alte Birkenrinde in Massen nehemen. Wenn du die mit Magnesium anmachst brennt das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit.
Um die Reaktionsoberfläche vom Holz zu vergrößern kann man die untersten Holzteile Spalten oder anschaben damit sich Löckchen bilden. Die brennen zwar schnell ab ohne weiter anzuzünden, Sie trocknen meim Abflammen das Holz.
Bei strömenden Regen muss jedoch irgendwie enin Tropfschuutz hergestellt werden. Du kannst zum beispiel einen Poncho oder etwas ähnliches drüberspannen oder das Feuer mit viel Reißig abdecken.
Mach aber nicht den Fehler den viele Magnesiumblockbewerter bei Globi falsch gemacht haben. Die meisten besorgen sich den Block und vergessen ihn. Irgendwann (Regen, ins Wasser gefallen, Kocher ausgefallen) brauchen sie den Block und kratzen das allererste mal an dem sehr Übungsbedürftigen Feuerzeug und wundermn sich warum sie kein Feuer machen können. Álso Block kaufen und üben üben üben :) :bg:
Ruinengeist
03.01.2005, 17:51
Das heisst bei Regen bringt man ein Feuer leichter mit Magnesium (wenn man das geübt hat) an, als mit einem Feuerzeug? (Diese Magnesiumblöcke habe ich noch nie ausprobiert)
Mephisto
03.01.2005, 19:20
Jo. Weil die abgeschabten Magnesiumspäne einen wunderbaren Zunder abgeben. Und Magnesium brennt bei Regen gleich noch mal so gut :bg:
Brennt Mg nicht erst bei extrem hohen Temperaturen (kennt man vom Entzuenden einer Wunderkerze)?
Oder ist das eine andere Verbindung? Chemiker vor! Oder Leute, die es wissen. :)
Hab heute meinen Google-Tag mit folgendem interessanten Ergebnis (http://www.seilnacht.com/Lexikon/12Magnes.htm).
Grüße
der Mac
Ruinengeist
03.01.2005, 20:50
Sehr praktisch...
Kann man zum Erzeugen des Funkens mit dem Stab auch ein Klappmesser mit arretierbarer Klinge nehmen? Kriegt das Messer Kratzer davon? Funktioniert das auch mit einem Taschenmesser? Wie macht ihr das?
Kann man zum Erzeugen des Funkens mit dem Stab auch ein Klappmesser mit arretierbarer Klinge nehmen? Kriegt das Messer Kratzer davon? Funktioniert das auch mit einem Taschenmesser? Wie macht ihr das?
Geht auch mit einem Taschenmesser sehr einfach. Wie Vivalranger richtig erwähnte: Üben, üben, .... (Du musst den richtigen Winkel finden, damit es effizient wird). Wenn Du genug Späne hast, Block umdrehen und mit dem gleichen Messer (das dabei keinen Schaden nimmt) die Funken erzeugen. Damit die Birkenrinde, den paraffiniertem Tampon o.ä. entzünden.
Klappt bestens, ist leicht mitzunehmen und zu bedienen.
Ruinengeist
04.01.2005, 01:14
Danke. Ich kauf mir mal so ein Teil und übe damit. Hätte ich schon manchmal brauchen können. :)
Ruinengeist
05.01.2005, 14:40
Hab jetzt so ein Magnesiumteil gekauft. Zuerst habe ich mit dem Rücken der Taschenmesserklinge (Schweizer Taschenmesser Victorinox) versucht die Funken zu erzeugen. Das hat nicht funktioniert (keine Funken). Dann versuchte ich es mit dem Rücken der Taschenmessersäge. Das gab ganz tolle Funken. Die Funken blieben aber auf dem Funken-Einsatz, statt auf das Magnesiumhäufchen zu fallen und haben daher nur mein Sägeblatt geschwärzt. Wo könnte der Fehler liegen und wie gross muss die abgeschabte Magnesiummenge sein?
Nimme eine Menge an Magnesium, die in etwa einer kleinen Münze entspricht, dann hast Du bereits genügend Reserven.
Funken: Benutze ungeniert die scharfe Seite der Klinge. Ich nehme an, die aufgetauchten Probleme liegen am Winkel, in dem Du die Klinge führst.
Üb ein wenig und Du hast den Dreh sehr schnell draussen.
Bananenquark
06.01.2005, 15:01
Von diesem Ergebnis (http://www.seilnacht.com/Lexikon/12Magnes.htm) inspiriert hab ich das mal mit nem Spitzer ausprobiert. Funktioniert prima, wenn man genug abschabt. :D
Klar hat man eher so ein Magnesiumdings dabei als nen Bleistiftspitzer. Aber so nen Magnesiumblock hab ich (leider) noch nicht im Wald/auf Wiesen gefunden, nen Spitzer hingegen schon öfers. :bg:
Meine Extremsituation war vor ein paar Wochen, es hatte schauerliche :wink: -5/-7°C (leichter Wind). Ich ging zur Haustür raus, Barfuß und T-Shirt, und mach diese zu, mit dem Wissen, in der Früh die Kellertür geöffnet zu haben. Als ich dann vor dieser (jemand hatte sie doch abgeschlossen) stand (niemand war mehr im Haus) wurd mir kalt. In dieser Notlage war das Glück mit mir und ich hatte aus unerklärlichen, aber erfreulichen Gründen Zündhölzer in der Tasche. Es dauerte ein wenig, bis mir bewusst wurde, was man mit diesen Dingern macht, aber ein Feuer war dann schnell entzündet. 8)
Hab halt nen Hang fürs wirklich Extreme... :wink: 8)
Naja. Ich grüß euch und die Könige, Annka - nur um mal wieder nen unqualifizierten Beitrag zu bringen. :kaffee:
In der Slowakei campte neben uns mal eine Familie, bei der es Philosophie war, das abendliche Feuer jeweils mit nur einem einzigen Streichholz und ohne Verwendung von Papier zu entzünden. Ging das Streichholz oder das Feuer aus, gab es an diesem Abend kein Feuer.
Bei Regen oder Sturm, die haben zwar ewig gebraucht, um alles vorzubereiten, aber das Feuer brannte jeden Abend. :)
JMarwede
07.01.2005, 11:42
@ Bananenquark: Das mit dem Ansptizer war jetzt nicht wirklich ernst gemeint, oder? :D Ansonsten werd ich dann wohl mal alle Anspitzer in unserer WG zusammenkratzen müssen zwecks Feuer-Versuch... :wink:
On Tour ist es meines achtens am einfachsten, Feuerzeug :o und einen kleinen Beutel Holzwolle, Baumrinde und kleine Stöcker dabeizuhaben. Den Inhalt dieses Beutels nutzt man dann zum Anmachen des Feuers. Das funzt natürlich nur, wenn ihr dann auch das andere Holz damit anbekommt..., aber das muss ich ja nicht dazuschreiben. Wenn ihr das Feuer anhabt, könnt ihr in nächster Nähe einen Stoß mit feuchten Holz aufschichten und dieses durch die Hitze des Feuers leidlich trocknen. Das geht natürlich am besten bei altem Totholz, welches lediglich durch einen kleinen überraschenden Regenschauer Nass geworden ist. Wenn ihr dann noch einen Stein an Feuer legt, könnt ihr auf ihm wiederum Rinden und kleine Äste für euren Feuerbeutel trocknen. Aber vorsicht: Die Brennen schnell weg....
PS: Holzwolle verbrennt extrem gut, hinterlässt aber eine schlechte Glut (keine) und viel Asche, welche das Feuer erstickt.
mfg jan
Ruinengeist
14.02.2005, 00:38
@ Bananenquark
Ja. Das mit dem Anspitzer musst du mal genauer erklären...
Habs heute nochmals mit dem Magnesiumblock ausprobiert. Unterdessen kann ich es problemlos. Danke für die Tipps. Ist eine super Sache - und wenn man es 2-3 Mal probiert hat, ganz einfach. :D
Bananenquark
14.02.2005, 19:48
Jepp. Das war ernst gemeint.
Was gibt's zu erklären? So ein Spitzer scheint viel Magnesium zu enthalten. Wie ein Block zu handhaben, nur dass der Feuerstein halt nicht integriert ist (dafür aber ein §Abschaber§). Zu finden gibt es die Spitzer da, wo schon mal Menschen waren. Ich hab meinen vom Wald hier, gibt's aber auch in der Schule/Uni, auf Wiesen und im Handel. Er hält sich bevorzugt am Boden auf, in freier Natur eher selten, was nicht heißt, dass er ausstirbt. Vielleicht braucht es zum Finden etwas Glück, doch aber vor allem Argusaugen (auch Brillenträger haben eine Chance).
Jaja. Ist keine Extremsituation. Aber man will sich ja auf das Unmögliche vorbereiten... und: Nein, Ernst wohnt hier nicht, aber was gibt's da schon zu erklären...
Liebe Grüße, Ann.
Entschuldigung,warum so kompliziert?
ich nehme einfach den oberen teil(den mit feuerstein und reibrad) eines lehren gasfeuerzeugs und zunder aus rohrkolben
funktioniert 1a
past zusammen leicht in ne filmdose und wiegt fast nix
das mit dem spitzer war mir neu ,werd es aber so bald wie möglich testen
da mein "feuerstarter" ja sehr viel funken wirft müste es ja auch damit gehn,oder?
Waldhoschi
19.02.2005, 02:40
ich nehme einfach den oberen teil(den mit feuerstein und reibrad) eines lehren gasfeuerzeugs und zunder aus rohrkolben
na denne doch lieber gleich feuerzeug...
Carsten010
19.02.2005, 10:05
Ein Spitzer erscheint mir auf den zweiten Blick übrigens auch
richtig gut geeignet, um Holzwolle quasi schnell vor Ort selber
herzustellen.
Einfach nen kleinen Stock nehmen und spitzen was das Zeug hält.
Carsten
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