Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fallenbau/anleitung
Hi alle erst mal !
Ich hab mir einiges durchgelesen und auch schon ein anderes Theme in dem es um Fallenbau gegangen ist durchgelesen !
Ich wollte nur fragen ob mir jemand Fallenbau/anleitungen per E-mail oder hier herein posten kann !
Natürlich bin ich mir im klaren das ich solche Fallen nicht anwenden soll und das hab ich auch nicht vor ! (Zumindest nicht solange ich nicht am sterben liege ;-) )
Ich interesiere mich nur absolut für Fallen/bau und hätte gerne ein paar sinnvolle Antworten !
Danke
Gruß
Trasher
Hi Trasher und willkommen im Forum :)
Viiiiele Anleitungen zum Fallenbau findest du in Survival Büchern von Rainer Höh, Hans-Otto Meissner oder Rüdiger Nehberg :)
Gruß Finn
Ja ich hab schon das Buch : Survival Training von Rüdiger Nehberg
Aber da stehen zwar ein paar Fallen drin doch auch nicht sonderlich erklärt sondern es sind nur die Bilder abgebildet !
Gruß
Trasher
Hi Trasher,
hey, hast ja meinen Rat befolgt ;-)
Ja, das Survival-training hab ich auch. Die Fallen sind leider wirklich nicht gut erklärt. Kenne jetzt aber kein Buch, welches dies tut. In den meisten sind halt nur irgendwelche Abbildungen (manchmal sogar falsch).
Wie schon in der eMail geschrieben is das SAS-Buch garnicht schlecht.
Die Fallen kann man schon nachbauen.
Allerdings ist es damit nicht getan. Zum Jagen mit Fallen brauch man sehr viel Erfahrung. (Köder, Pfade, Tarnung usw.) das kann man nicht aus Büchern lernen und meiner Meinung nach auch nur sehr sehr schwer sich selber beibringen.
Fallenbau lernt man am besten in Survivalkursen (aber bitte in richtigen -->in Deutschland gibt es da nur 1-2).
http://www.gosos.com/ (leider kein Fallenbau auf der Internetseite) vielleicht haben die gute Auskunft?
Gruß
Dominik
hmm...
Was für Fallen kennst du dominik ?
Gruß
Trasher
Oder kennt ihr irgendeine InternetSeite wo welche abgebildet sind ???
Also kennen tu ich ne Menge (halt aus den Büchern)
Selber gemacht hab ich ungefähr ne Hand voll.
-4er Falle (is glaub ich auch im Survival-training drin)
-Schlingen (verschiedene Arten, einige funktionieren sogar sehr gut)
-"Automatischer" Pfeil und Bogen (die Spannkraft ist aber viel zu lüttig um damit etwas zu verletzen bzw. töten (Notsituation)
-Grubenfalle
Aber im Grunde habe ich nicht wirklich Erfahrungen aus der Praxis. Das Thema ist halt so komplex. Ich hoffe, das ich in Canada nen Trapper dazu befragen kann...
Gruß
Dom
Hi Dom-
hab auf unserer Tour gar nicht bemerkt, dass du nur vier Finger hast ;)
Fallen sind noch in folgenden Büchern:
"Die überlistete Wildnis" von Hans-Otto Meissner
"Let's fetz" von Rüdiger Nehberg
"Die Kunst zu überleben" von Rüdiger Nehberg
"Survival" von Rainer Höh
weitere habe ich hier nicht zu Hause. Hatte mal einige aus der Stadtbücherei ausgeliehen, aber weiß die Titel leider nicht mehr.
Gruß Finn
WElche verschiedenen Arten von Schlingenfallen gibt es denn und wie soll ich Fallen aus der Praxis lernen wenn ich sie nicht in der Theorie gelernt habe?
Da hilft dann nur selber ausdenken. Von irgendwem mussten die Fallen ja auch ursprünglich kommen :).
Das schnellste und sicherste ist aber sicherlich das Gewehr oder die Pistole. Dann quält sich das Tier nicht und der Mensch spart kostbare Zeit und Energie.
Gruß Finn
TirolerBua
27.12.2002, 16:38
Also ich hab vor 15.min mein erstes Survival Buch bekommen und werde jetzt lesen anfangen. Bis jetzt hätte ich eine Falle so gemacht (100% Amateur)------>
Köder auslegen. Dann kletterst du auf einen Baum rauf, im gepäck einen Großen schweren Stein abwarten bis sich was an den Köder ranmacht und BUMMMS. Der Nachteil ist halt das man immer präsentsein muss, alternativ hätte ich eine Grube gegraben.
Grüße Bany
Also erst mal
@ Finn: Wenn ich irgendwo in der Natur bin wo soll ich da ein Gewehr herbekommen ! Außerdem ist ein Gewehr ja keine Falle !
2.
@TirolerBua: Des mit dem Stein stimmt schon das man halt immer präsent sein muss!
Des mit dem Loch is scho mal net schlecht !
PS: Endlich mal einer der in dem Fallen Thread auch 2 Fallen erklärt !
TirolerBua
30.12.2002, 16:53
Hi Trasher
Also nach Nehberg sollte man Fallen vor Höhlen und auf Wechseln aufstellen. Dann ist sicher die Grubenfalle die Produkstivste, um was größeres zu fangen. Eine grube gefüllt mit Wasser und/oder Speeren, in kombination mit einer ausgelegten Beinschlinge klappt glaub ich am meisten. Diese Erschlagfallen die Nehberg in "Survival-Die Kunst zu überleben" demonstirert sind nur am Rande angesprochen und aufwendig zu Basteln. Besonders wenn man alleine ist stellt das IMO eine fast unmögliche aufgabe da. Da lob ich mir doch das Kapitel Fischfang, ich denke die chance Wild zu erwischen ist für den Zeitaufwand zu gering, fische fangen liegt mir mehr :D .
Grüße Bernhard
Saloon12yrd
30.12.2002, 16:57
Also nach Nehberg sollte man Fallen vor Höhlen und auf Wechseln aufstellen.
Also Silke (und alle anderen Besitzer eines Wechsel Zelts): Aufpassen!
Sal-
TirolerBua
30.12.2002, 17:27
Klar Fette Beute :ohoh:
So ein Holländer gräuchert mmhh.
Klugscheißmodus ON
Ein Wechsel ist der Pfad den die meisten Pflanzenfresser immer benützten werden, auch auf der Flucht
Klugscheißmodus OFF
:bg:
Grüße Bany
@ TirolerBua
Eine grube gefüllt mit Wasser und/oder Speeren, in kombination mit einer ausgelegten Beinschlinge klappt glaub ich am meisten.
das hast du geschrieben !
von dem satz kapier ich den teil nicht so ganz
in kombination mit einer ausgelegten Beinschlinge klappt glaub ich am meisten.
ERklär ihn mir mal !
TirolerBua
30.12.2002, 20:16
Hi Trasher!
Also du gräbst auf dem Wechsel des Vieches eine Grube.
Dann füllst du das Erdloch mit Wasser und/oder kleinen Speeren, damit das Tier nicht gleich wieder rausspringen kann. Zusätzlich bringst du noch um das Erdloch eine Schlinge an die du am anderen Ende an einen Baum etc. befestigst. Das ganze tarnt man dann noch, verwischt seine spühren (Tiere wittern deinen Körpergeruch). Falle Fertig! Eigendlich nicht sooo schwer oder :D
Aber Fallenstellen ist verboten, also nur für den ernstfall proben. :roll:
Grüße Bany
Ach seufz... Wenn das man alles so einfach wäre...
Wenn du da ein Loch buddelst, dauert das ein paar Tage, bis dein Schweiß aus der Umgebung verschwunden ist... Tiere können riechen, was wir tun ist so etwas ähnliches wie mit Baseballschlägern grob die Umrisse einer Figur ertasten...
Ich habe mal eine Story gelesen von einem Typen, der Coyoten mit Fallen gefangen hat. das fing ungefähr so an:
Mit sterilen Gummistiefeln bis ca. 250 m am den Aufstellplatz annähern. Dann in einen sterilen Papieroverall schlüpfen. Gummihanschuhe anziehen, Papiermaske aufsetzen...
Den Rest könnt ihr euch vorstellen...
Viel Spaß...
Also erstmal danke TirolerBua
Mir ist schon klar das das nicht so einfach ist aber meine Frage war ja nicht: wie kann ich miene Spuren verwischen damit mich die Tiere nicht wittern , sondern meine frage war: Fallenbau/anleitung !!!
Also will ich mal ein paar Fallenbau/anleitungen sehn bitte schön !
Danke
Christian Wagner
31.12.2002, 02:43
Mit ein Paar Strichzeichnungen ists halt nicht getan beim Fallenbau wie obige posts zeigen.
Willst Du damit (in Notsituationen) jagen, oder ist das nur ein Zeitvertreib? Ich denke Zweiteres....
Ich will es nicht zum Zeitvertreib machen denn da hab ich genug andere Sachen zu machen !
es ist nur um im Ernstfall auszukommen und die Fallen schon mal gebaut zu haben damit ich dann eine Ahnung habe !
TirolerBua
31.12.2002, 15:17
Hallo Trasher
Klar der im Vorteil der des lesens mächtig ist :D
Ich habe dir schon eine anleitung für eine Grubenfalle gepostet. Zur Zeit lese ich gerade Rüdiger Nehbergs "Survival Training" kostet 7,5 Oironen. :wink:
Darin ist noch die Schlingenfalle und eine Figure 4 Falle abgebildet.
Schlingenfalle:
1.)Loch (getarnt) ausheben
2.)Köder drauf (An einem Holzstab angebracht)
3.)Eine Astgabel verkehrt in den Boden rammen
4.)Ein Seil um einen Baum binden, am anderen Ende ein Holzstück anbinden
5.) Seil durch die in den Boden gerammte Astgabel durchführen, und den Baum(Ast) Spannen
6.) Schlinge über Grube auslegen
7.) Holz welches unter (siehe 4.) erklärt wurde unter die Astgabel durchfädeln, und mit dem Ast wo der Köder sich drauf befindet spannen.
Die falle wird dadurch ausgelößt indem das Tier den Köder beißt, und somit das "Auslößer Holz" akitviert. Die Schlinge schnellt nach oben das Tier verfängt sich drinn.
ENDE
-----------------------------------------------------------------------------------
Figure 4 Falle
Aus Holzstäbchen wird ein gerüst das wie eine Zahl "4" aussieht geschnitzt. Am unteren Ende des Querbalkens wird der Köder angebracht, am obersten Teil ein schwerer Gegenstand.
Grüße Bernhard
Christian Wagner
31.12.2002, 19:18
Wenn du zwar weist wie die Fallen prinzipiell gebaut werden, und das auch aus dem eff eff beherscht, wird dir das im Ernstfalle trotzdem nix, aber auch gar nix (ausser vielleicht zusätzlichen Kalorienverbrauch), bringen, da kein Tier so doof ist in deine Falle zu tappen.
Somit bleibt deine Fallenbauerrei nur Zeitvertreib, aber ist nichts für den Ernstfall. Sich darauf zu verlassen täuscht nur ein falsches Sicherheitsgefühl vor.
Im "Ernstfalle" faste lieber und ernähre dich vom dem was du leicht sammeln kannst.
TirolerBua
31.12.2002, 21:46
Sehe ich genauso wie Christian. Wenns es die Temperaturen zulassen kann man ja Fischen gehen, da hab ich eine relativ große Trefferquote. Hab sogar einemal einen Fisch mit der Hand erwischt :D
Grüße Bany
Hi!
Ich hab das Buch
US Army Survival Handbuch
von John Boswell
http://home.arcor.de/zwickhubert/trekking/us_army_survival.gif
Ist nicht schlecht. Dort stehn einen Menge guter Fallen drin.
Ein paar davon wurden aber bereits hier erklärt.
Das Buch ist zwar von den Streitkräften, behandelt aber, im gegenteil zum Reibert, ausschließlich das Thema Survival.
Gruß Hubert
Immer wieder lese ich - auch in Survivalbüchern - dass eine Grubenfalle ein geeignetes Mittel sei. Habt ihr mal eine entsprechend grosse Grube ausgehoben? Womöglich noch geschwächt durch Hunger? Was meint ihr, wie lange ihr dafür braucht? Noch dazu mit so ungeeignetem "Werkzeug" wie einem Stock? Womit transportiert ihr den Aushub weg? Wie verwischt ihr die zwangsläufig entstehenden Spuren? Selbst MIT Spaten und OHNE Hunger ist eine entsprechend grosse Fallgrube eine Riesenarbeit! In einer Notsituation schlichtweg nicht zu bewerkstelligen!
Konzentriert euch lieber auf (Spring-)Schlingen- oder Schlagfallen. Die sind viel leichter aufzubauen, kosten weniger Zeit und sind effektiv. Hab selbst schon in Schlingenfallen Schafe gefangen (selbstverständlich NUR Beinschlingen unter Beobachtung - das Schaf kam mit einem Schrecken davon). Die Falle wird mit Laub u. ä. getarnt und der Menschengeruch mit einer Fackel "wegdeodoriert". Die raffinierteste Falle bringt natürlich nix, wenn sie nicht auf einem Wechsel steht. Wo das Wild nicht hinkommt, da gibts auch nix zu fangen. Wenn ihr einen Jäger kennt, dann würde ich ihn bitten mir verschiedene Wechsel und Losungen (=Kot) diverser Tiere zu zeigen. So lernt man einzuschätzen, wo es sich lohnen würde eine Falle aufzubauen und vor allem, WAS es dort zu fangen gäbe. Die Falle muss nämlich auf die zu erwartende Beute eingestellt sein!
Vor Jahren hatte ich mal zwei Taschenbücher, die heute leider nicht mehr zu meiner Bibliothek gehören. Das eine hiess "Fahrten, Ferne, Abenteuer", das andere "Leben wie Robinson". So weit ich mich erinnere, waren in beiden recht brauchbare und leicht verständliche Beschreibungen von Fallen, das sie für Kinder/Jugendliche gedacht waren. Keine Ahnung, ob die noch irgendwo erhältlich sind.
Übrigens: obwohl es mir immer wieder gelungen ist, bis auf wenige Meter an Rehe und Wildschweine heranzukommen (lauern und schleichen), so dass ich sie mit einem Speer hätte jagen können, so halte ich das Wissen um den Fallenbau dennoch für dringend notwendig. Erstens ist man nicht unbedingt immer in der Lage, aktiv zu jagen - und hierzu zähle ich auch das Lauern auf einem Baum um einen Stein zu werfen - man könnte geschwächt/verletzt sein. Zweitens hat man mit Fallen mehr Aussicht auf Erfolg, da man einerseits an mehreren Stellen gleichzeitig "jagen" kann und andererseits läuft man nicht in Gefahr, von den Tieren gewittert zu werden.
Es ist sicher leichter an eßbare Pflanzen heranzukommen und auch an Wirbellose, Insekten und Spinnen. Gegen Pflanzen ist nichts einzuwenden, aber der Rest... Nun, der Hunger wird es schon hineintreiben ;-) Ich persönlich würde das allerdings wirklich als letzte Lösung betrachten, also wenn ich schon vor Schwäche auf dem Bauch krieche. Und wenn ihr in der Wildnis steckt und weite Strecken marschieren müsst, um euch aus eurer Notlage zu befreien, dann ist es kaum möglich, sich durch solches "Kleinzeugs" zu ernähren - das Sammeln kostet einfach zu viel Zeit. Da muss dann etwas größeres her, damit die Nahrungsfrage vorübergehend gelöst ist und man sich auf das marschieren konzentrieren kann.
Cheers,
Loki.
@ Loki,
deinem Gedanken zur Grubenfalle kann ich nur bedingt zustimmen.
Ich hab die Erfahrung gemacht das ein ca. 60 cm tiefes und 60 cm breites Loch als gute Falle für Mäuse und Frösche geeignet ist. sich hier die Frage, ob es sich überhaupt lohnt, vielleich ja in Verbindung mit einem "Lokusloch" :bg:
Bei größeren Tieren allerdings, hast du allerdings vollkommen Recht...
Will mal einen der Autoren kennenlernen, der diese Art von Fallen in der Praxis benutzt hat!
Gruß
Dom
Eaglespirit
01.05.2003, 10:27
Nahrungssuche war auch sehr lange mein Problem. Bei den Fallen war es einfach so, dass ich mir Ideen aus Büchern "raubte" und diese dann nachbaute. Die fallen funktionierten 100%. Das Problem daran war nur, dass ich damals keine Ahnung von Wild, deren Gewohnheiten etc. hatte.
Auf meiner Hp (www.eaglespirit.de.vu) sieht man auch einige klägliche versuche Fallen zu beschreiben.
Das mit der Grube kommt extrem auf den Boden an. Hier in der Schweiz ist es fast unmöglich. Es ist alles verwurzelt, mit Nagel-flue überdeckt, da kommt man mit graben keine 20 cm. tief...
Mein Tipp. Beobachte erstmal die Tiere. Z. B. Rehe. beobachte sie, und du wirst sehen, dass sie auch einen "Tagesablauf" haben. Sie haben ein sehr gutes Zeitgefühl und mit der Zeit weisst du, wann die Tiere wo sind, und was sie machen. Du lernst Spuren zu deuten, und danach gezielte Fallen anzulegen.
Das Beobachten und "kennenlernen" der Gewohnheiten ging bei mir beinahe ein halbes Jahr. Dann fieng ich han kleine Fallen an den Orten zu stellen, wo ich genau wusste, dass sie vorbei gehen. Z. B eine Schlingfallen/Wegschlinge aus ganz, ganz dünner Schnur, sodass sie es zerreissen konnten, und es ihnen keinen Schaden zufügte. Und das hat mehrere Male geklappt. ( Bei den Rehen zumindest ) Bei Wildschweinen gab es schon viel mehr Probleme...
Aber, eben, alles zu seiner Zeit...
Wenn ich dich wäre, würd ich einfach zuerst mal versuchen zu beobachten. Das nutzt für Fallenbau und Jagd....
Grüsse
Eaglespirit
@ Dominik:
wenn du die Grube hinterher als "Lokusloch" verwendest kannst du recht sicher sein da so bald keine jagbaren Tiere mehr anzutreffen ;-) Vielleicht wäre das überhaupt die Idee: man zieht einen Ring aus Eigenkot um ein Waldstück und treibt so die Tiere zusammen... *g*
Spaß beiseite, die von dir angesprochene kleine Fallgrube wäre zwar technisch wahrscheinlich noch im Bereich des Machbaren (-> Boden, Werkzeug), aber für eine einzelne magere Waldspitzmaus? Ja, wenn die im Rudel rumlaufen würden - das könnte sich lohnen. Tun sie aber nicht ;-( Mit Fröschen könntest du evtl. mehr Glück haben, besonders wenn Paarungszeit ist und du ein Weibchen als Köder hineinsetzt... Du weisst ja sicherlich, wie Männer sind ;-)
@all:
Apropos Frösche: die kann man prima angeln. Alles was du benötigst ist ein Stöckchen, eine Schnur und ein Insekt (ich nehme immer Wespen -> wir müssen unseren Gartenteich regelmäßig wegen Überpopulation ausdünnen) Das Insekt bindest du mit einem Knoten an die Schnur und lässt es im Uferbereich auf dem Wasser hüpfen oder wedelst damit vor einem Frosch herum. Wenn der Frosch das Insekt schluckt, dann warte einen Moment, bis er den Köder im Magen hat. Anschliessend kannst du ihn problemlos herausziehen, du musst nur schneller ziehen, als der Frosch würgen kann. Das Insekt kannst du ihm dann langsam wieder aus dem Magen ziehen und wiederverwenden. Der Frosch übersteht das unbeschadet, du kannst ihn also entweder umsiedeln oder aufessen, je nach Situation.
Wie schon in meinem letzten Beitrag erwähnt würde ich persönlich mich aber kaum mit solchem Kleinvieh aufhalten. Wohlgemerkt, wir reden von Survival. Das bedeutet, die Situation ist bedrohlich und ich sehe zu, dass ich so bald wie möglich da rauskomme. Wenn du größere Tiere erbeutest, dann hast du zwar möglicherweise einen Tag dazu gebraucht (incl. abdecken, ausweiden, zerlegen und zubereiten) dafür kannst du dann aber (je nach Klima -> Verderblichkeit) mehrere Tage wandern um dich aus dieser misslichen Lage zu befreien.
Waldhoschi
31.05.2005, 18:25
Habe eine längere Beschreibung vom Bau einer Vogelfalle (Auslöser selbst konzipiert) für mein Geschribsel gemacht. Einige Bilder und Videos wollte ich euch nicht vorenthalten. Diese Falle ist übrigens die einzige, von der ich sagen kann, dass sie zuverlässig und funktionierend ist (Außer Schlingfallen) Was habt ihr für Fallen schon getestet (4er Auslöser etc) ?
Die Falle funktioniert so, dass sie auf einer freien Fläche aufgestellt wird und um sie herum Nüsse, Insekten (tote) oder ähnliche Köder ausgebracht werden. Von Vögeln entdeckt hat die Querstange (Auslößer) der Falle eine ungeheure anziehungskraft. Die Vögel setzen sich darauf, um die Umgebung des Futters beobachten zu können und werden gebunden.
Achso, bitte keine Diskussionen über Tierschutz und co. Wer sowas baut, weiß sicherlich, dass es sich um Notfallbehelfe handelt.
Waldhoschi
01.06.2005, 09:33
Hossa, ist das Thema langweilig, unpassend oder hat noch niemand sonst Fallen gebaut?
benedikt j.
01.06.2005, 09:52
Du hast die Falle allein entwickelt?? Respekt! Noch ne Frage, weil ichs vielleicht auf dem Video nicht genau sehe. Der Vogel setzt sich also auf den kleinen Ast und dadurch wird die Falle ausgelöst. Er ist dann mit seinen Füßen an einer Schlinge gefangen! Stimmts so in etwa?
Ich selbst hab bis jetzt noch keine Fallen gebaut! Is das deine erste selbstentwickelte?
mfg bene
Waldhoschi
01.06.2005, 09:56
Hallo Bene, ja den Auslößer habe ich selbst entwickelt. Saß ich nen halben Tag im Wald bis ich den Dreh raus hatte.
Das bedeutet, dass ich ihn noch nirgendwo gesehen hatte. (muss aber nicht heißen, dass es ihn nicht schon gibt)
Klar, hatte ich vergessen: auf dem Querast liegt eine Schlinge, die sich dann zuzieht. Ich hab schon einige verschiedene neue und alte Konstruktionen ausprobiert und wurde immer belehrt, dass die diversen Abbildungen in Buzek und Nehberg zwar schöne Basteleien sind, aber kaum erfolgreich sind. Mit der Vogelfalle habe ich übrigens schon häufig Tiere gefangen. (und wieder frei gelassen *fg* )
Daniel Chan
01.06.2005, 13:44
Das muss ich auch Mal nachbauen. Ist bestimmt ganz lustig wenn man so ein Vogel genauer betrachten kann und den wieder freilässt. :)
Buschtrommler
01.06.2005, 16:09
wow, nicht schlecht... hey, kannst du das teil auch auf dem forumtreffen vorführen? würde mich doch sehr interessieren... hab bisher erst einen 4er auslöser gebaut... also nix besonderes... 08 15 falle... bis in 1,5 wochen...
gruß
buschtrommler
also diese falle funktioniert auch einigermaßen gut:
http://www.arcor.de/palb/alben/63/1036063/1280_3161656265363935.jpg
hab grad leider kein photo, aber in meiner (schlechten) zeichnung kann man hoffentlich das wirkungsprinzip erkennen...
ansonsten: fisch beißt in den haken, auslöser löst aus, durch den ruck wird der haken im maul "verankert" (und mit etwas glück fliegt der fisch sogar an land)
hab sie selber schon mal ausprobiert und keinen erfolg gehabt, jedoch durfte schon dabei sein als sich der fisch sozusagen "selbst" herauskatapultiert hat...
vllt kann ich auch noch ein photo auftreiben. der trick ist aus einem (etwas älteren) kanadischen survivalbuch.
gruß philip
Väinämöinen
01.06.2005, 17:05
bei einem suvivalkrus hab ich unter anderem die falle hier erlernt:
leider hab ich keine kamera daswegen musste ich meine paint künste heranziehen :) ich hoffe es ist halbwegs verständlich.
http://img212.echo.cx/img212/3373/stolperfalle2sc.th.jpg (http://img212.echo.cx/my.php?image=stolperfalle2sc.jpg)
das bild erklärt nur ungefähr wie es funktionieren sollte. die reale falle muss sowieso den gegebenheiten engepasst werden
aber ungefähr so ist es gedacht: den "stolperdraht" über einen (tier)pfad. den mechanismus unter einem baum und das seil mit dem gewicht dran über einen ast von diesem baum.
1. pflock mit einer großen kerbe (bzw. haken) der (fest!) im boden steckt.
2. eingeklemmtes holzstück das flachgeschnitzt ist damit es klemmt. daran befestigt ist das seil das zum gewicht führt
3. holzstück an dem der "stolperdraht" befestigt ist, am andren ende irgendwo befestigen (ev. wieder an einem pflock)
funktion:
2+3 blockieren einander. wird 3 durch den stolperdraht herausgezogen, kann das gewicht das an 2 hängt runter.
die größe der ganzen falle hängt davon ab wie gut der pflock im boden stecken kann und wie schwer das gewicht ist. da muss man sich ne weile rumspielen bis mans raushaut.
der aufbau verlangt (wie immer) fingespitzengefühl aber wenns mal richtig steht löst die falle aus bevor man überhaupt den wiederstand vom stolperdraht am fuß spürt. 2+3 sollten vom pflock im idealfall nur "gehalten" und nicht runtergepresst werden da das den wiederstand erhöhrt und damit das auslösen am stolperdraht verzögert.
gewicht nicht zu hoch hängen -> reaktionszeit
man kann an 2 auch einen heruntergebogenen ast befestigen der beim auslösen wieder nach oben fährt und eine schlinge zuzieht (ungefähr so wie bei loon und vivalranger)
hat wunderbar funktioniert und die andren kursteilnehmer haben regelmässig strohsäcke auf den kopf bekommen :)
ich hoffe ich habe das jetzt vertändlich beschrieben. bitte fragen wenn was unklar ist!
P.S: orientiert euch beim anfertigen der holzstücke nur ungefähr an der zeichnung, die ist nur theoretisch
Waldhoschi
01.06.2005, 22:50
Cool, so habe ich mir das vorgestellt. Ich zeig auf dem Treffen gerne, wie man das Gerät herstellt. Ist so in etwa 20 bis 30 Minuten erledigt. Wir können ja einen Fallenbaukursus machen. Hab da noch einige in der Hinterhand :) (Wer Becks fängst bekommt ein "Hunter" ins Avatar :bg: :bg:)
Buschtrommler
01.06.2005, 23:38
jooooooooooooooooo, fallen bauen ist seeeeeeeeeeehhhhhhhhhhrrrrrr nach meinem geschmack... ;-) meinst du becks ist böse wenn er in der schlinge hängt? 8) :bg:
gruß
buschtrommler
wer anderen eine grube gräbt... :gosche: :bg:
gute nacht
philip
Väinämöinen
02.06.2005, 09:05
Hab da noch einige in der Hinterhand :)
dann schreib die mal hier rein
Mephisto
02.06.2005, 12:10
Basteln wir halt ein bischen beim Treffen
Gruß,
Benni
Fallen bauen finde ich auch gut!
Habe ich als Kind schon immer ausprobiert, meine oma hatte da sond Haus am Waldrand auf einer großen Wiese mit vielen Hasen.
Buschtrommler
02.06.2005, 18:44
mjam... hasenbraten... ;-)
Waldhoschi
02.06.2005, 19:54
dann schreib die mal hier rein
Alle Bilder werd ich nicht posten können und auhch die Texte kann ich nicht. Aber einen Teil werde ihc nach und nach hier online stellen.
Außerdem, einfach in die Pfalz kommen :)
Buschtrommler
02.06.2005, 20:04
hey vivalranger, ich glaub ich werd dann dein zweiter schatten... wie lang braucht man für deine fallen? *hrhr* ich probier das dann gleich auch an den bären in rumänien aus... ;-)
gruß
buschtrommler
sieht genial aus, deine falle. einfach, leicht und effektiv.
ich glaub ich sollte solche sachen auch mal ausprobieren...
Wie sieht das eigentlich aus, kan man einen Hasen, den man in freier wildbahn fängt ohne Probleme essen. Oder kan der krankheiten haben?
Ist der überhaupt Essbar, ich meine die ganzen Muskeln?Oder muss der 3 Tage in Buttermilch liegen?
Waldhoschi
03.06.2005, 13:02
Hasen wirst du in der freien Wildbahn kaum fangen können. Außer du legst eine Schlinge auf Wechsel. Kaninchen hingegen wohnen in Röhren, deren Ausgänge mit Springschlingen zu versehen sind. Gefahren sind verschiedene Ektoparasiten (Zecken, Milben, Flöhe) Endoparasiten (Leberegel, Bandwürmer) Und Krankheiten (Tularömie, Tollwut).
Soviel in Kürze :)
Buschtrommler
03.06.2005, 18:50
bandwurm ist auch sehr nahrhaft.... ;-)
benedikt j.
03.06.2005, 20:56
Das gleiche dürfte der Bandwurm auch vom Menschen denken!! :bg:
mfg bene
Buschtrommler
03.06.2005, 21:10
betreibst du "wurmologie", oder woher kennst du die gedanken des bandwurms so genau? :bg: :lol:
Fabian Mayer
04.06.2005, 11:27
Wer einen Bandwurm hat ist nie allein
Fabian Mayer
04.06.2005, 11:44
Mit der Fallenstellerei habe ich doch einige Erfahrung gemacht in Kanada.
Vor allem mit Conibearfallen (also Eisenfallen http://www.usedtraps.com/WebSitePictures/120conibearbenttrigger.jpg ), welche ganz hervorragend fangen auf Waschbär, Biber, Bisam, Nerz, Marder,...
In Kanada werden auch Schlingfallen und Fußfallen eingesetzt. Beide fangen gut bis sehr gut und auch human, man muß aber einiges dazu wissen und davon hat in Deutschland kaum jemand Ahnung, ist hier auch kein Thema, man kann froh sein daß die Fallenjagd iN Deutschland noch nicht verboten worden ist.
Mit primitiven Fallen habe ich nur wenig Erfahrung, interessiert micha uch nicht so..
JMarwede
04.06.2005, 14:01
Was hat eine Conibearfalle mit Survival oder Fallenbauen zu tun?
<ironie>
Das Tolle an Fallen ist ja, dass sie ebensogut selektieren wie eine gut beefahrende Landstraße, nicht wahr? Ein Glück sind sie in Deutschland noch nicht verboten!
</ironie>
:bg: :bg: :bg:
Über das Thema gibt es sicher geteilte Meinungen, die wir hier des lieben Friedens Willens nicht disskutieren sollten. Beschränken wir uns einfach auf improvisierte Fallen mit Schwerpunkt auf Survival.
mfg jan
Waldhoschi
05.06.2005, 09:13
Tellereisen und Co. gehören nicht hier rein.
Der Viererauslöser
Der Standartauslöser schlechthin. Die einzelnen Balken werden so übereinander gelegt, dass Sie sich gegenseitig blockieren. Die oft proklamierten "Astgabeln" als Auslöser, sind absolut unbrauchbar. Es müssen schon Kerben geschnitten werden.
http://img30.echo.cx/img30/135/14hj.th.jpg (http://img30.echo.cx/my.php?image=14hj.jpg)
Ein ziemlich großer Baumstamm (gut 40-50 Killo)
http://img179.echo.cx/img179/1791/58av.th.jpg (http://img179.echo.cx/my.php?image=58av.jpg)
Die obere Auflage der Schlagmasse
http://img300.echo.cx/img300/9673/23cu.th.jpg (http://img300.echo.cx/my.php?image=23cu.jpg)
Die verkerbung des Auslösers (Geschnittene Kerbe, nicht gewachsene Gabel)
http://img300.echo.cx/img300/6482/32rw.th.jpg (http://img300.echo.cx/my.php?image=32rw.jpg)
Obere Verkerbung, Wipppunkt, muss sehr stabil sein.
http://img299.echo.cx/img299/5554/46yd.th.jpg (http://img299.echo.cx/my.php?image=46yd.jpg)
Hintere Auslösearretierung.
http://img297.echo.cx/img297/2594/67xy.th.jpg (http://img297.echo.cx/my.php?image=67xy.jpg)
Der Viererauslöser wird am vorderen Ende des Auslößers mit Köder bestückt und kann auf mittelgroßes Wild (Dachse, Füchse, Waschbären) aber auch Marder und Raten verwendet werden. (man beachte die Biegung des 3 cm Pfahls unter der Last)
Video: Viererauslöser in Aktion (http://www.stud.uni-karlsruhe.de/~ulbem/vivalranger/survival/vierer.wmv)
Dieser Auslöser hat den großen Nachteil, dass die Umgebung der Falle stark mit Eigengeruch kontaminiert wird. (Der Aufbau vor Ort dauert manchmal bis 5 Minuten) Also muss der Köder wirklich sehr anziehend sein, damit ein Tier die Falle annimmt. Der Bau ist übrigens nicht ungefährlich. Nicht nur der schwerde Baumstamm kann auf die Hand fallen, sondern auch wegschleudernde Fallenteile können den Fallensteller mit einiger Wucht treffen.
Der Auslöser funktioniert sehr zuverlässeg, wenn er richtig aufgestellt wurde. Leichteste Berührung am Auslösestab reicht um die Schlagmasse fallen zu lassen.
Mephisto
05.06.2005, 12:33
Überzeugend. Aber nicht ungefährlich
Väinämöinen
05.06.2005, 14:03
wie machst du die kerben (vor allem am auslöser)? hast du ein genaueres bild oder eine gute beschreibeung? meine 4er haben so ein gewicht nicht ausgehalten?
Waldhoschi
05.06.2005, 14:07
Moinsen
Genaueres auf dem Treffen ;)
Ich hab eine gute Beschreibung, aber die werde ich gegebenenfalls anderweitig verwenden ^^
Nee, im Ernst jetzt, wenn ich genau weiß, welche Fallen ich verwende, und welche nicht, folgen detailiertere Beschreibungen.
DR. Arnheim
05.06.2005, 15:51
Ich habe mal eine OT- Frage: Wann und wo ist das Forumstreffen und darf jeder angemeldete User daran teilnehmen?
Mephisto
05.06.2005, 15:54
Ich habe mal eine OT- Frage: Wann und wo ist das Forumstreffen und darf jeder angemeldete User daran teilnehmen?
http://forum.outdoorseiten.net/viewtopic.php?t=8560
DR. Arnheim
05.06.2005, 15:57
Ahh im Laberforum, darauf bin ich nicht gekommen. Aber Danke!!!
Väinämöinen
05.06.2005, 19:00
Moinsen
Genaueres auf dem Treffen ;)
das ist etwas weit weg für mich (s. karte) ausserdem schreib ich gerade matura :)
kannst dus mir per mail schicken?
@Vivalranger
Tja wie soll ich`s sagen Fallenbau hab ich schon immer toll gefunden, und hab mir auch schon viele theoretische Gedanken dazu gemacht, bloß um wirklich zu wissen ob sie funktionieren muß man sie halt in der Praxis ausprobieren. Und da haben mir die Vögel, Hasen, Eichhörnchen dann doch irgendwie leid getan und ich habs gelassen, da ich nicht ausschließen konnte daß sich die Viecher verletzen. (von wegen ich lass sie hinterher wieder frei) Außerdem ist es gestzlich gesehen Wilderei. Ich gehör übrigens nicht zur Fischstäbchengeneration . Ich liebe deine Basteleien, aber bei Fallenbau mit Lebewesen, die ich nicht essen will, rein zum Testen hab ich ein philosophisch Problem. Aber bitte weiter deine Basteleien posten (denk noch immer über deinen Natursarg nach ob sinnig oder nicht).
Waldhoschi
06.06.2005, 00:35
@Väinämöineni
Ich schreibe zur Zeit an einer immer größer werdenden Veröffentlichung. Die Fallenbeschreibung, die ich dort mitverwende kann ich hier nicht posten. Aber wie es aussieht ist die einzige Falle, die immer sicher und brauchbar funktioniert die Vogelfalle. Alle anderen Behelfe können zwar Theoretisch angewandt werden, doch sie sind zu kopmpliziert für eine allgemein verständliche notfallbeschreibung.
@Ice Nun, auch wenn die Sache OT ist. Ich weiß selbst was und wie Wilderei ist. Es handelt sich hier offilziell um Notfalltechniken. Was ich alleine im Wald mach interessiert niemanden.
Zur ethischen Einstellung: Jeden sonntag Morgen isst man sein Frühstücksei, ohne darüber nach zu denken, dass dafür Hühner in winzige Käfige gesperrt werden und nie das Tageslicht sehen. Millionen von männlichen Küken kommen in den "Muser". Millionen von Ratten und Mäuse werden in Fallen getötet und vergiftet, ohne verwertet zu werden. Doch das alles tangiert den Verbraucher nicht, weil er es nicht mitbekommt und nicht sieht.
Ich töte Tiere. Ja, aber ich töte sie nicht zur Übung sondern ich verwerte sie danach. Alles was ich töte verzehre ich. Oder anderst herum: Ich töte nur, wenn ich es auch esse. Über den Geschmack können wir streiten. Aber nicht darüber, ob es verwerflich ist Tiere zum essen zu töten. Ich bin mir meiner Verantwortung bewusst. Immerhin weiß ich, wie und dass die Tiere getötet wurden.
Nur weil das ein falsch ist, macht es das andere nicht besser.
Das Fangen von Tieren probehalber halte ich auch für problematisch. Für die Tiere ist es kein Vergnügen und die Verletzungsgefahr besteht.
Gruss,
Markus
Waldhoschi
06.06.2005, 10:50
Hallo ml100, ich will nicht auf die Diskussion eingehen, weil das nicht das Thema ist. Vielleicht ließt du mal von ganz von vorne. Was ich zum Ausdruck bringen will ist, dass ich keinen Unterschied darin sehe, ob ich mir aus dem Wald ein Tier zum Essen besorge oder im Kaufhaus.
Über die Kerbe vom Vierer:
http://img66.echo.cx/img66/3880/vier1hx.jpg
Das ist ein Schnittbild wo der Auslöser den Hauptpfosten überkreuzt.
Was ich zum Ausdruck bringen will ist, dass ich keinen Unterschied darin sehe, ob ich mir aus dem Wald ein Tier zum Essen besorge oder im Kaufhaus.
das stimmt wohl
Fabian Mayer
06.06.2005, 18:42
Was ich zum Ausdruck bringen will ist, dass ich keinen Unterschied darin sehe, ob ich mir aus dem Wald ein Tier zum Essen besorge oder im Kaufhaus.
Alles klar, ne, da fällt mir auch überhaupt kein Unterschied ein.
Weiter so, viel Spaß noch,
Fabi
Waldhoschi
06.06.2005, 20:40
@Fabian (hä? ist das jetzt ironisch gemeint?)
Mal wieder zurück zum Thema bitte, soll keine Diskussion über die moralischen Abgründe sein.
Hat jemand noch ein paar Bilder, bevor ich mit Springschlingen beginne?
Also!!!!
Ich habe mir auch schon auf nicht ganz Legale Weise Nahrung aus der Natur beschafft. Das ist glaube ich nicht das Thema. Was mir hier nicht gefällt, ist die Tatsache das andere die nicht so verantwortungsvoll wie Vivalranger mit der Sache umgehen zum nachmachen Animiert werden.
Gruß Ralf
benedikt j.
06.06.2005, 22:50
Ich hab leider keine. Her mit dem Zeugs! *lechz
mfg bene
Buschtrommler
07.06.2005, 15:33
@ kunga: jeder kann sich problemlos das material holen, auch ohne vivalranger, von daher ist es absolut ok, wenn er das veröffentlicht. jeder ist selber verantwortlich was er mit der information macht, die er bekommt, das ist doch überall so.
mach ruhig weiter vivalranger, ich freue mich schon auf das treffen... ;-)
gruß
buschtrommler
Väinämöinen
07.06.2005, 16:10
ich hab hier noch einen auslöser gemalt
http://img275.echo.cx/img275/6420/unbenannt6xr.th.jpg (http://img275.echo.cx/my.php?image=unbenannt6xr.jpg)
anstatt einer schlinge kann man auch ein gewicht verwenden.
hier ist es sinnvoll den köder festzubinden, sonst kann es passieren dass die beute den einfach runterklaut
ein zweiter folgt vielleicht morgen
Waldhoschi
07.06.2005, 17:04
So, nun ein Springfallenauslöser. Der Bau ist schon ziemlich kompliziert. Um ihn zügig zu schaffen, ist ein wenig Übung nötig. Tritt ein Tier oder ein Mensch auf den Auslöser, so wird ein Block gelöst, der das Seil gespannt gehalten hat. Die Schlinge muss das Tier nicht unbedingt in die Höhe ziehen, Ziel ist es, dass die schlinge fest sitzt und sich auch bei nachlassendem Zug nicht mehr löst. Der Block wird durch einen Stab festgehalten, der durch das Drauftreten weggedrückt wird.
http://img55.echo.cx/img55/6527/13hk.th.jpg (http://img55.echo.cx/my.php?image=13hk.jpg)
Der gesamte Auslöser
http://img109.echo.cx/img109/3196/20be.th.jpg (http://img109.echo.cx/my.php?image=20be.jpg)
Aufbau der Falle
http://img118.echo.cx/img118/1976/30vs.th.jpg (http://img118.echo.cx/my.php?image=30vs.jpg)
Der Block wird festgehalten
http://img109.echo.cx/img109/635/48at.th.jpg (http://img109.echo.cx/my.php?image=48at.jpg)
Der Block selbst
Und wieder ein Filmchen dazu (http://www.stud.uni-karlsruhe.de/~ulbem/vivalranger/survival/springschlinge.wmv)
Buschtrommler
07.06.2005, 17:34
genial, das bau ich mal vor die tür meines mitbewohners!!! :lol: nette falle, nur wie bekommst du das vieh dazu auf den stock zu treten? ich mein, wenn du einen köder drauftust bekommst du das tierchen eher am hals und du hast es erhängt. dann ist das aber eine hängfalle und keine tretfalle mehr... :o
@ välmä: auch nettes teil, wenn ich mal zeit habe (ausser an dem gewissen nächsten wochenende) probier ich das zeug alles mal aus... ;-)
gruß
buschtrommler (wie baut man am besten ne affenfalle??)
Mephisto
07.06.2005, 17:42
Genial. V.a. mit dem Filmchen. Frei mich schon aufs Treffen. Da könnten wir sowas für Flieger gebrauchen :bg:
Gruß,
Benni
Väinämöinen
07.06.2005, 18:46
hier die 4erfalle in einer variation
http://img247.echo.cx/img247/364/4erfalle5av.th.jpg (http://img247.echo.cx/my.php?image=4erfalle5av.jpg)
das bild rechts ist eine draufsicht auf den auslöser. querschnitt durch den hauptpfosten
dasselbe priznip wie bei vivalrangers springfalle.
der köder (wenn ihr einen drauftut, bei einer trittfalle nicht zwingend ;) )kommt auf den horizontalen stecken. (wieder festbinden)
ist es sinnvoll um die fallen hindernisse (sträucher, stecken im boden etc.) aufzubauen dass die beute auch richtig reinläuft? hab meine fallen noch nie im ernstfall getestet
mit welchen ködern stattet ihr die fallen aus?
Waldhoschi
07.06.2005, 20:13
Hallo!
Allgemein: So wenig wie möglich am Fallenort selbst verändern, da die Tiere das wittern wenn man da zu lange rumhampelt.
Als Köder nehme ich gebratenes Schneckenfleisch (hat sehr viel Eiweis, was die Tiere anzulocken scheint) oder Aasigesfleisch ode Fisch . (Kommt drauf an, was du fangen willst.
Hallo Buschtrommler
Natürlich kann man Fallenbau in vielen Büchern finden wenn hier jedoch jemand zur Anwendung animiert ist das sicherlich was anderes und der eine oder andere wird sich sagen "Was soll's, wenn der das macht kann ich das auch"
Die Daniel Boons unter euch werden immer Agumente finden eine Ilegale Sache zu rechtfertigen.
Waldhoschi
08.06.2005, 23:10
Jau, mal langsam. Du bist noch´recht neu hier und weißt nicht wirklich wie die Leute hier im Survivalforum ticken. Cool down. Durchschnaufen und am Freitag da sein :bg:
Buschtrommler
08.06.2005, 23:15
hier geht es nicht um's animieren illegaler sachen, sondern um informationsaustausch. hab bisher noch nicht feststellen können, dass hier rowdys unterwegs sind, von daher sind deine sorgen unbegründet... und wie vivalranger schon sagte, schau dir das ganze einfach am freitag an... ;-)
gruß
buschtrommler
Also so ganz unproblematisch sehe ich das Fallenstellen von Vivaranger nicht.
Sind die Fallen selektiv? Wer sagt, das dort nicht auch geschützte Vogelarten umkommen?
Waldhoschi
09.06.2005, 09:44
Sind die Fallen selektiv? Wer sagt, das dort nicht auch geschützte Vogelarten umkommen? Nein die Fallen sind natürlich nicht selektiv. Das liegt in der Verantwortung des Lesers, was er damit macht. Die Fallen sind nur für den Notfall gedacht und nicht zum Spass. Ich glaube, was meine Fallenbeschreibungen etwas bedenklicher macht, ist die Tatsache, dass sie tatsächlcih funktionieren und nicht so wie viele andere Fallen auf geistig zurückgebliebene Tiere warten müssen ;)
Buschtrommler
09.06.2005, 12:35
geistig zurückgebliebene Tiere.... :lol: :lol: :bg: :bg:
Naja, mit so eine 0815 Falle bekommt man bestimmt noch einen tollwuetigen fuchs gefangen oder eben sowas: :b3ss8l3r:
gruss
buschtrommler
Fabian Mayer
09.06.2005, 17:59
"Allgemein: So wenig wie möglich am Fallenort selbst verändern, da die Tiere das wittern wenn man da zu lange rumhampelt."
Das hört sich theoretisch gut an, man sollte seinen Platz generell auch immer wieder so hinterlassen wie man ihn vorgefunden hat aber in der Praxis stimmt deine Verallgemeinerung nicht. Gibt Tiere denen das völlig wurscht ist (gibt aber auch Tiere, die unglaublich sensibel sind- bis jetzt fande/finde ich Kojoten relativ schwierig zu fangen..).
MfG,
Fabi
Warum willst du ausgerechnet Kojoten fangen?
Waldhoschi
09.06.2005, 20:11
Vielleicht sind die ja geistig zurückgeblieben ;)
Buschtrommler
09.06.2005, 21:45
*hrhrhr* ich will auch eine Kojoten-Bettvorleger! hat nicht jeder... ;-)
Am Wochenende habe ich leider keine Zeit und der Weg ist mir auch zu weit. Du kannst ja im September hochkommen. Du hast recht, hier bin ich neu aber in der Natur bin ich seit vielen Jahren unterwegs und habe mir meine Meinung (die nicht richtig sein muß) durch Versuch und Irrtum erarbeitet.
Daniel Chan
12.06.2005, 20:51
Wir haben am Freitag Mal den Viererauslöser ausprobiert. Hat der Rabe geschnitzt:
zur Seite mit Link zum Video:
survival.de.ms - Falle (http://blatt.bl.funpic.de/falle.htm)
http://img182.echo.cx/img182/3435/falle2eh.th.jpg (http://img182.echo.cx/my.php?image=falle2eh.jpg)
Der Baumstamm war jetzt nicht so schwer.. war nur zum Testen. :)
Gruß
Daniel
Waldhoschi
12.06.2005, 20:56
Sieht ordentlich aus, ich würd sie persönlich kleiiner machen, da sonst zu instabil.
Vom Forumstreffen:
http://www.outdoor.dropszone.de/4images/details.php?image_id=650
Die hatte ganz gut gewummert ;)
Der Stein hatte so um die 25 bis 30 Kilogram.
Daniel Chan
12.06.2005, 20:57
Das denk ich mir das die was plattdrückt. :bg:
Väinämöinen
13.06.2005, 14:22
da muss man die beute auch nichtmehr ausnehmen, geh alles von selbst :)
hepp.
also mal ein paar generelle gedanken zum fallenbau:
1) die meisten fallen die man in survivalbuechern findet funktionieren nicht! nicht in dem sinne, das zb der auslösemechanismus nicht losgeht oä, sondern in dem sinne das man damit keine tiere fängt (tut mir leid...ist nun mal eine traurige tatsache).
2) das liegt an,
a) an der positionierung. man baut nicht einfach eine falle irgendwo in die gegend und hofft das ein tier reinläuft. die falle muss entweder auf einem wildwechsel positioniert werden, oder die tiere muessen durch leitzäune zur falle hindirigiert werden (diese leitzäune können je nach art mehrere hundert meter lang sein, zb bei der fallenjagd auf waldvögel in nord-finnland, wie noch mitte dieses jahrhunderts praktiziert) . und
b) and der ausfuehrung. tiere haben viel schärfere sinne als menschen. die bemerken alle kleinigkeiten (zb geruch, spuren, ortsfremde hölzer, hell leuchtende schnittstellen an hölzern etc) und vermeiden im zweifel was sie nicht kennen.
davon abgesehn sind viele fallen einfach so stuemperhaft ausgefehrt, das sie nur mit viel glueck funktionieren. nehmen wir mal die beliebte (ziffer 4) totschlagfalle. das sieht im allgemeinen dann so aus, das ein etwa armdicker baumstamm auf dem auslösemechanismus balanciert wird. das ding an sich ist schon wacklig, und das gewicht des stammes reicht nicht unbedingt aus um ein tier auf schlag zu töten. wenn der senkrechte haltestock ausserdem noch in den erdboden gerammt wird, bildet er ein schiene die den fallenden baumstumpf in die eine oder andere seite ablenkt, dh uu vom beutetier hinweg. und
c) daran das viele fallen in bestimmten geographischen gegenden entwickelt worden sind (und in hinsicht auf bestimmte tierarten) und sich nur bedingt fuer andere gegenden eignen. eine speerfalle zb mag im dschungel nuetzlich sein, wo federndes holz (bambus) ueberall zu finden ist und die beutetiere (wildschweine) regelmässige wildwechsel benutzen.
ich behaupte nicht, das fallenstellen an sich nicht funktioniert. unter (perfekten) umständen funktionieren sicher die meisten fallen. die frage ist nur, ob zeit und arbeitsaufwand solche fallen rechtfertigen, die nur minimale erfolgschancen haben. und da ich ich jetzt mal davon ausgehe, das keiner hier im forum professioneller fallensteller (mit primitiven fallen) ist, trifft das wohl durch die bank fuer die meisten fallen zu.
was also tun?
1) sich auf spezien konzentrieren die a) leicht zu fangen sind und/oder b) in rauhen mengen vorkommen, und/oder c) nicht sehr wählerisch sind (möwen zb lassen sich mit brot/fisch beköderten angelhaken fangen)
2) erfolgschancen optimieren. nehmen wir mal an, das eine falle ien erfolgsquote von 10% hat. statt nur einer einzigen, bei der auf neunmal fehlalarm ein treffer kommt, bau zehn an verschiedenen stellen, besser hundert. hört sich das heftig an?! denkt mal darueber nach, das fallensteller irgendwann mal ein vollzeitberuf war, und jeder fallensteller praktisch ununterbrochen auf den beinen war. hieraus folgt auch, das
3) KISS. je einfacher und schneller eine falle aufzubauen ist, und mit weniger material-/arbeitsaufwand, desto besser. hundert elefantengruben ausheben ist schwerer als hundert schlingen legen.
wer das fallenstellen als hobby betreibt (nix dagegen) soll gerne alle arten an fallen ausprobieren. da dies allerdings generell verboten ist, bleiben fallen eine domäne fuer echte notfälle. in so nem fall gilt: energie konservieren und erfolgschancen vergrössern. und da halte ich schlingen im allgemeinen fuer die beste wahl (in deutschland etc gibts doch auch zum teil professionelle wilderer...was meint ihr was die benutzen?!).
so denn...ich will nicht uebermässig kritisch sein, aber ich denke, das es ganz gut ist sich auch mit den schwachpunkten auseinander zu setzen an statt sich unkritisch auf die einschlägige literatur zu verlassen.
ciao
p.s.
@vivalranger
hab den mechanismus deiner vogelfalle nicht genau erkenne können, aber so was (ähnliches) hab ich irgendwo schon als ojibwa bird snare oä gesehn. finds nur im moment nicht wieder.
find im uebrigen gut, mit was fuer ner energie du dich aufs thema schmeisst (auch wenn wir vielleicht nicht immer einer meinung sind).
so long
p.p.s.
die ziffer 4 lässt sich leicht verbessern. nen gutes buch (leider schwedisch) ist diesbez lars fält: uteliv
jetzt aber
Zum Thema: "Richtig fallen bauen" kann ich nur wieder auf den HOOD Video verweisen.
Dort bekommt man eben auch Tips wie und wo man Fallen positionieren kann.
Klar gibt es da nicht so viele verschiedene Fallen zu sehen.
Aber man hat ja auch noch genügend Bücher mit diversen Variationen.
Wenn man erstmal da prinzip verstanden hat...
Ich kann nur anbieten, daß ich Interessierten das Video(DVD) leihe (gegen Pfand. War halt eine recht teuere Aktion).
Das deutsche Urheberrecht, läßt ja wenigsten das noch zu...
Davis
P.S. Ich könnte mich in den arsch beissen, daß ich das Forumstreffen verschwitzt habe...
Waldhoschi
19.06.2005, 20:13
die meisten fallen die man in survivalbuechern findet funktionieren nicht! nicht in dem sinne, das zb der auslösemechanismus nicht losgeht oä, sondern in dem sinne das man damit keine tiere fängt (tut mir leid...ist nun mal eine traurige tatsache).
Meine Rede! Die Falle, die ich hier zeige sind die, die ich niochht weiterverwende, weil die Funktion zu unsicher ist. Außerdem braucht keiner im Nahrungsnotfall ein Wildschwein. Mit Ausnahme der Vogelfalle finde alle MEchanismen als "spielerei", die aber dazugehört.
davon abgesehn sind viele fallen einfach so stuemperhaft ausgefehrt, das sie nur mit viel glueck funktionieren. nehmen wir mal die beliebte (ziffer 4) totschlagfalle. das sieht im allgemeinen dann so aus, das ein etwa armdicker baumstamm auf dem auslösemechanismus balanciert wird. das ding an sich ist schon wacklig, und das gewicht des stammes reicht nicht unbedingt aus um ein tier auf schlag zu töten. wenn der senkrechte haltestock ausserdem noch in den erdboden gerammt wird, bildet er ein schiene die den fallenden baumstumpf in die eine oder andere seite ablenkt, dh uu vom beutetier hinweg. und
Kann ich nicht vollständig zustimmen. Sicherlich muss der Vierer gut konstruiert und mit Sorgfalt gebaut werden. Beim 4er vom Treffen und bei den Fallen in meinen Videos handelt es sich um zwischen 20 und 30 Kg schwere Gewuchte. (@Buschtrommler: Kommt das hin mt dem Stein? ) Also auf jeden Fall so 2 Bierkästenäquivalent. Der Auslöser hatte vielleicht ein Abzugsgewicht von etwa 50 bis 100 Gramm, ergo supersensibel und der Stein bzw. der Stamm fielen genau an die richtige Stelle. Und das innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde. An den Auslöser kräftig riechendes Aas... Vor allem (junge) Füchse, und Dachse nehmen das ziemlich einfach an. Aber generell halte ich von den ganzen Techniken in der Praxis nicht sonderlich viel.
P.S.Meine Vogelfalle ist keine "ojibwa bird snare". Die ojibwa ist weit unempfindlicher. Mein Mechanismus ist ziemlich kompliziert, aber mit etwas Übung kann dieser innerhalb einer halben Stunde gebaut werden.
Weitere Bilder vom Vogelfallenauslöser:
Bild1 (http://www.outdoor.dropszone.de/4images/details.php?image_id=651)
Bild2 (http://www.outdoor.dropszone.de/4images/details.php?image_id=652)
Gebaut beim Forumstreffen
Grü Joe
hepp
@vivalranger
..sorry. konntes es leider nicht vergleichen, weil ich nicht mehr weiss wo ich es herhab.
hab uebrigens mal mit ner ziffer 4 und nem nähmaschinen-koffer auf dem balkon eichhörnchen gefangen. war'n heidenspass.
ciao
A:Elastische Rute (haselnuss)
B :elastsicher stock an beiden enden in boden gerammt
C: zuziehschlinge befestigt an A
D: köder befestigt an b
A und B werden in einen instabilen zustand gebracht
dann genügt ein empfinlicher zupfer am köder un Hoaaaa
Ps funzt von der ratte bis zum wilschwein aber letzteres ist wohl etwas naja........................................................................................................................................................................................... blöd
wer will bekommt ne anleitungs skizze
Mephisto
10.09.2006, 22:04
A:Elastische Rute (haselnuss)
B :elastsicher stock an beiden enden in boden gerammt
C: zuziehschlinge befestigt an A
D: köder befestigt an b
A und B werden in einen instabilen zustand gebracht
dann genügt ein empfinlicher zupfer am köder un Hoaaaa
Ps funzt von der ratte bis zum wilschwein aber letzteres ist wohl etwas naja........................................................................................................................................................................................... blöd
wer will bekommt ne anleitungs skizze
http://fotos.outdoorseiten.net/templates/4blue_orange1/images/zoom_image.gifhttp://fotos.outdoorseiten.net/data/thumbnails/57/CIMG0045.jpg (http://fotos.outdoorseiten.net/details.php?image_id=1608)
Die hier? (http://fotos.outdoorseiten.net/details.php?image_id=1608)
nee meine ist simpler aber sehr fx
Andreas L
11.09.2006, 00:26
Wenn ich draussen in der Natur in Not geraten würde, dann würde ich meine Zeit nicht mit Warmblütern vergeuden. Sie sind zu schlau, zu empfindsam, uns einfach so weit überlegen, dass Du vor allem in einer Notsituation, wo Du schnell zum Erfolg kommen musst, kaum eine Chance hast. Es gibt da ein Sprichwort, das kanadischen Indianern zugeschrieben wird, und das gut erklärt, was ich meine:
Eine Fichtennadel ist vom Baum gefallen.
Der Adler hat sie gesehen,
der Hirsch hat sie gehört,
der Bär hat sie gerochen.
Eine gute Möglichkeit ist, sich an Nahrungsliferanten zu halten, die nicht davonlaufen können: Amphibien und Schlangen am Morgen, wenn es noch kühl ist und ihre Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Ich habe schon ab und zu Schlangen gesehen, die in der Morgenkühle auf Felsen gekrochen sind um sich zu wärmen, so langsam, dass man sie gut hätte greifen können. Das wäre eine realistische Möglichkeit. Und dann natürlich fischen.
Andreas
Andreas L
11.09.2006, 00:34
Jetzt habe ich die Quellenangabe für das Zitat vergessen: Es stammt aus dem Bärenbuch von Stephen Herrero: Bären - Jäger und Gejagte in der Amerikanischen Wildnis.
Und dann natürlich fischen.
Fischen ist oftmals auch eine hervorragende Möglichkeit, zu verhungern ...
-chinoook
Andreas L
12.09.2006, 10:43
Ja, eine sehr gute Möglichkeit. Ich hab das vor langer Zeit mal erlebt: Auf einer Insel im Inari. 3 Tage Hunger, keine Ahnung was man tun kann. Der Flieger kam dann doch noch - nicht einmal zu spät: Wir hatten uns innerhalb von 2 Wochen um glatte 3 Tage verrechnet (Mitternachtssonne). Zwei Tage lang haben wir versucht, einen dieser Hechte zu kriegen, die dort in einer Bucht standen. Zum Schluß habe ich die fast lachen hören, wenn wir wieder mit unseren an Stöcke gebundenen Finnenmessern ankamen.
srvivalfreak
25.09.2006, 20:16
wieso gibts denn bitte fallen+ anleitung zum baun, wenn dass alle naturvoelker machen und sich damit ernaehren?????
also das versteh ich nich so ganz....
die tiere haben angst vorm feuer und sind weniger intiligent als die menschen... das soltest du dir mal verdeutlichen...
vllt kann nen hund 10000 mal besser iechen als nen mensch, letzendlich sind wir aber trotzdem klueger als die viecher.... irgendwas faellt einem dann schon ein....
muss man nur mal ausprobieren....
wo kein klaeger da kein richter...
ich glaub des sollte nur mal einer ausprobieren..
ich glaube bei tieren die an die zivilisation gewoehnt sind, is das kein problem die mit einer falle zu erlegen!
...weil es vllt. nicht ganz so einfach ist von selbst darauf zu kommen. :sleep:
Das Problem beim Fallen stellen ist
1. dass Du wissen musst wo Du sie hinstellst und
2. ohne entsprechende Vorbereitung und Vorgehensweise immer noch der menschliche Geruch daran haftet.
Letzteres ist zu 99% der Garant für das Mißlingen von Fallen.
Sawyer
underwater
27.09.2006, 00:22
Das Problem beim Fallen stellen ist
1. dass Du wissen musst wo Du sie hinstellst und
2. ohne entsprechende Vorbereitung und Vorgehensweise immer noch der menschliche Geruch daran haftet.
Letzteres ist zu 99% der Garant für das Mißlingen von Fallen.
Sawyer
ach Sawyer,
warum funktioniert die FAllenjagd auch in unseren ziviliserten Gegenden? Ich will jetzt weder Tips geben noch besserwissend sein, aber nur ne Falle aufzustellen macht null Sinn. Wenn, dann muß man auch das Tier dazu bewegen, in die Falle zu gehen. Dazu muß man halt die Gewohnheiten der Tierarten kennen....
Das funzt dann aber auch!
Ach Underwater,
ich will auch nicht klugscheissern, aber
1. dass Du wissen musst wo Du sie hinstellst und
2. ohne entsprechende Vorbereitung und Vorgehensweise immer noch der menschliche Geruch daran haftet
:wink:
Steht nix davon drin, dass es nicht funktioniert. Trotzdem wird Punkt zwei oftmals unterschätzt.
Sawyer 8)
alaskawolf1980
27.09.2006, 10:49
Ragnars Best Ten traps (http://www.amazon.de/Ragnars-Ten-Best-Traps-Others/dp/0873643283/sr=8-3/qid=1159346718/ref=sr_1_3/302-7239366-9190402?ie=UTF8&s=books-intl-de)
Dieses und noch 3 andere Fallenbücher habe ich. Wenn man die alle angeschaut hat, weiß man eine Menge über Auslösemechanismen etc. und kann sich dann daraus für jede Situation selber eine Erdenken. Die anderen kann ich hier nicht nennen, (wieso kann sich jeder selber denken, wenn er mal nachdenkt, was man mit Fallen noch alles Fangen kann, außer Tieren.. und darum gehts in diesen :) )
srvivalfreak
30.09.2006, 20:28
Leider stimmen die links grossteils nichtmehr, aber die reingestellten Bilder sind dafür um so schöner!
Ich freue mich, das dies einer der wenigen Threads ist, wo der Tierschutz- gedanke nicht zu ausführlich behandelt wurde!
Vielen dank!
Da will man etwas über Fallen lesen und dann entsteht daraus eine Diskusion über den Tierschutz...
Das sollte doch in eigenen Threads oder über PM geregelt werden!
Frage: bei den Totschlagfallen, dauert die auslösung des mechanismusses nicht zu lange, dass das Tier bis der Stein/Baum unten ist, icht schon eine Satz gemacht hat?????
Vielleicht sollte man das Ganze mal einfach mit einer Ratte im heimischen Garten ausprobieren!
Glücklicherweise ist da eine dicke Hecke.... :lol:
Jimmilukulukuhua
07.11.2006, 17:41
Wie baut man eigentlich eine einfache Schlingfalle?
Mephisto
07.11.2006, 17:53
Wie einfach solls denn sein? Du kannst mit nur ner Schnur ne total simple Schlingfalle bauen. Allerdings wird das Viech darin gnadenlos grausam erwürgt... :ill: :roll:
Hallo
Kommt immer darauf an was du fangen willst und wie viel Zeit du hast.
In Canada habe ich es so gemacht, dass man schaut wo in der Wiese so wege sind. Dort hoppeln die Kaninchen und Hasen so umher. EIne Dratschlinge entlang des Weges und schon hat man in der Früh sein Essen für den nächsten Tag.
Aber so wie Mephisto sagt, sie werden erwürgt. :ill:
Aber wenn man aufs Jagen angewiesen ist gibt es keine andere, und vor allem leichtere Möglichkeit. 8)
Vor allem wenn man unterwsegs ist. Man benötigt nur minimale Zeit zum aufbauen, und kann sich anderen Tätigkeiten widmen (Lageraufbau, Legschnürre auslegen, Feuerholz sammeln, und natürlich essen kochen ...)
Hallo Berthold, kannst du die Falle genauer erläutern?
lg
vince
@ Bertold was ist Legschnürre auslegen? LG, Indi
Hallo
Also ich verwende zum Fallenbau (Schlingen) am liebsten einen Bindedraht. Er lässt sich super formen und bleibt auch so wie man ihn biegt. Bei der Schnur braucht man entsprechende Zweige links und rechts die sie halten. Beim Draht reicht eine Befestigung und der restliche Draht hängt frei.
Also wie gesagt suche ich mir immer so kleine Wegchen. Dabei vermeide ich auf jeden fall auf sie zu treten. Dann lege ich meist die Schlingen so an, dass sie vor einem Hindernis sind, z.B. Bäumen, wo das Tier unten durch muß. Ich mache eine ca. 15 bis 20 cm großen Schlaufe und bringe sie so an, dass sie ca 10 cm übern Boden hängt. Das Ende des Drahtes befestige ich dann am Hndernis, sprich Baum. Durch das Hindernis krichen die Tiere unter dem Hindernis durch, und somit in meine Falle. :D
Ein dünner Draht reicht für Kaninchen. Hatte schon einen Fielfraß ind er Falle, aber dann reißt dieser sowieso ab und das Tier kann entkommen. Ist gut so, denn ein solches brauche ich sowieso nicht.
Ich hoffe es ein wenig plausiebel erklärt zu haben :wink:
Als Legschnüre, weiß nicht ob es eine solche Bezeichnung gibt, nenne ich Angelschnürre mit einem Köder über Nacht auslegen. Wenn man einige, sprich 4-5 stk) über Nacht auslegt, hat man in der Früh meist einen Fisch, Zander oder Hecht, an der Leine.
Alles zusammen mit den Schlingen kann man ganz gut leben (mit vollem Bauch).
Hey, danke, kannst du sagen wie die falle auslöst? Zieht die Schlinge automatisch zu oder gibt es ein Auslöser der die Schlinge hoch schnellen lässt?
lg
vince
So wie du sagst, die Schlingen ziehen sich zu.
Das Tier merkt, das es was um den Hals hat, und fängt an zu laufen. Durch die eigene Kraft zieht sich die Schlinge dann zu. Das geht relativ schnell. Keine Sorge, das Tier leidet nicht sehr lange.
Ein Auslöser der die Schlinge hoch zieht ist nicht notwendig, und auch zu aufwendig.
Du mußt bedenken, das man ja meistens Unterwegs ist. Das heisst wenn du richtiges Survival meisnt ist ja eine Notsituation eingetreten, und man versucht Zivilisation zu finden. In Canada bin ich mit dem Kanu von einem Punkt zum anderen unterwegs. Das 6 Wochen lang. Also wenn du z.B. ganzen Tag mit dem Kanu durch die Wildnis kurvst, dann noch ein Lager suchst, und dann noch alle Arbeiten hast, wie vorher gesagt (Lagerbau...) dann bist du froh wenn du sowieso erst um Mitternacht in dein Schlafsack fällst. Denn am nächsten Tag geht es schon flott weiter.
Also um so schneller und leichter, und vor allem mit wenig Aufwand du dein Essen besorgst, umso mehr Entspannung und Schlaf hast du. :lol:
Ah ok, danke. Deine Seite ist echt interessant. Deine Reisen sind schon lange ein Traum von mir ;) mal gucken, nach dem Abi im nächsten Jahr wollte ich eigentlich aufbrechen.
Eine frage noch, wie groß machst du die Schlinge? und ist sie komplett von Hindernissen umschloßen?
lieben Gruß und viel Spaß auf deinen weiteren Reisen
vincent
Wie schon gesagt hat die Schlinge eine größe von ca. 15-20 cm. Also vom kleinen FInger bis zum gespreitzen Daumen :bg: (ist meine Maßeinheit).
Bzgl. den Hindernissen, natürlich ist es besser wenn rundherum Hindernisse sind; das Tier wählt den einfachsten Weg ohne Hindernisse, bückt sich, schlüpft durch, und ist in der Falle.
Mephisto
14.11.2006, 19:33
Mir gegenüber hat mal wer behauptet der Abstand zwischen kleinem Finger und Daumen (beides gespreizt) ist bei jedem Menschen gleich. Kanns aber nicht glauben.... Nur so am Rande
Ok testen wir, bei mir sind es 23 cm. Gemessen vom Daumenspitze bis klein Fingerspitze. Aber glauben kann ich es auch nicht. Wenn ich da an die Hand meiner Ex Freundin denke. Das ist sicher die hälfte :)
Mephisto
14.11.2006, 19:43
Ok, da hat jemand Schmarrn verzählt. Komme auf 20
Ich komme auch auf ca. 20 cm wie schon gesagt. Ist nur ein Richtwert.
Jimmilukulukuhua
17.11.2006, 17:32
Ich weiß nicht vielleicht bin ich ja zu blöd aber so richtig hab ich die Bauweise der Falle noch nicht kappiert. Nimmst einfach einen Draht machst ne Schlaufe rein und befestigst die Enden?
Ja so einfach ist es.
Nur eine Schlaufe machen und das offene Ende festmachen sodaß das Tier nicht mit der Falle abhaut.
http://www.outdoor-live.at/Bilder/Falle.JPG
Jimmilukulukuhua
18.11.2006, 15:10
Allet klar! Danke für diese Idiotensichere Zeichnung :D .
Hallo Bertold, auf Deiner Website sieht man Fotos von kapitalen Fischen, die Ihr gefangen habt. Kannst Du kurz beschreiben, wie Ihr dabei vorgegangen seid, also welche Haken, Köder etc. oder ob Ihr die Fische geschossen habt usw. usf.
Vielen Dank schon mal im Voraus.
DaRamses
24.11.2006, 00:08
HiHO!
Wer noch nach Theorie über Fallen, Jagd etc. sucht, schau mal da:
http://www.equipped.com/fm21-76.htm
Unter Kapitel 8 findet man Fallen und alles was dazugehört. Leider is das ganze auf engl. aber großteils nicht zu kompliziert.
lg
daRamses
Hallo
Wir haben sie gefangen.
Am besten die Hechte oder Zander mit einem Wobbler oder ich verwende am liebsten sogenannte Chik (denke mal das man es so schreibt). :)
Das sind Hacken mit einem Bleikopf auf dem Gummifischchen bei denen die Schwänzchen wackeln. Gibt es in verschiedenen Größen. Ich nehme immer einen recht großen. Und die Hechte beissen wie verrück auf das.
Wir suchen uns immer Stellen im FLuß aus, bei denen ein kleinerer Bach oder Fluß in einen großen mündet (auf den größeren sind wir auch unterwegs). Dort im kleinen, im Kehrwasser (also im ruhigen stehenden Wasser) stehen die Hechte und warten auf ihre Beute.
Hoffe ich hab es einigermaßen verständlich geschrieben :bg:
Hallo Bertold, vielen Dank für die Antwort. Ich habe außerdem gesehen, daß Ihr mit Bögen trainiert. Hast Du Erfahrungen mit unterschiedlichen Modellen und falls ja, mit welchem Bogen kommst am besten klar?
Gruß Joshu
Waldhoschi
24.11.2006, 12:48
Macht das bitte per PN aus, hier geht es noch um Fallen.
Es gibt auch Themen über das Survivalangeln (http://forum.outdoorseiten.net/viewtopic.php?t=5402)
olitwist
27.11.2006, 17:00
hi leute habe eine schlingenfale gebaut und sie funktuniert super der ausloser ist fein ales ok aber das tier wird nicht gefanden der kopf wird nich erfas!!!! hade es 20 prubiert (an einem hund meine mutter kleiner dacken oder so was in der art michling) jedasmal hat es zugeschnapt aber nie ist sein kopf in der schlinge geblieben hat jemand eine rat fut mich??
hade es 20 prubiert (an einem hund meine mutter kleiner dacken oder so was in der art michling) jedasmal hat es zugeschnapt aber nie ist sein kopf in der schlinge geblieben hat jemand eine rat fut mich??
Ja, ich hab nen Rat für dich:
Lass es, den Hund zu quälen. Und wenn du unbedingt nen Versuchsobjekt brauchst, dann nimm bitte deinen eigenen Kopf her.
chris
olitwist
27.11.2006, 17:13
keine angst dem hund ist ja nix pasiert !!!!! ich habe inh ja uch nicht hochzihen lasen nix es ist mir auf nicht gelungen ihn richtig zu fangen!!!!!!!! DER KOPF IST NIE DRINN GEBLIEBEN!!!!! und hete er es nicht machen wolen hate er auch nicht die lebervurst abgeleckt die am ausloser war!!!!!!
ALSO KEINE ANGST KEINE TIERQUELEREI!!!!!!!!!!
Was für eine schmerzfrei Logik ist das den? :roll:
geile Idee mit der Tölle, ich versuchs gleich mal mit meiner Katze. wie geil ist das den. die faulen Foren-Surviver brauchen jetzt auch noch nicht mal vor die tür zu gehn.
ich jetzt ja auf ein mal "ERFAHREN". :shock: wie kam das den? @olitwist: pass auf olitwist, sonst kommst Du zu nich zu diesem ehrenstatus, sondern haben dich vorher aus dem Forum gejagt :bg:
olitwist
28.11.2006, 10:09
danke bjorns ich fersuche es nicht mehr ales zu sagen was ihc denke!!!"sondern for gebrauch des mudnwerkes das gehirn einzuschalten!!"
DaRamses
28.11.2006, 10:18
@olitwist
zuerst mal... WAHNSINNIG? lass den Hund zufrieden! ...oder willst du ihn essn (das wär was anderes^^) :ignore:
dann... nachdem was du schreibst hast du ne falle gebaut, die das vieh sozusagen aufhängt. So eine Falle is doch eher was für größere Tiere (rehe etc) . Ein Tier in Dackelgröße lebt doch eher in Höhlen und da is galub ich ne einfache Schlinge (ohne Mechanismus, wie oben beschrieben) effektiver.
olitwist
28.11.2006, 10:40
nein ich hange neh hund nicht auf!!!!!er bleit nur an der schur wie an einer leine !!!!!!! es tuht ihn nicht weh!! kla konte ich ihn auhanden lasen aber das habe ich nicht gamacht !!! die schnur ist lang genug das er nur wie an einer leine fest sitzt und noch ein radius von 2 m hat zum laufen!!! und ich befreie ihn imer nach 20 s !!!!! also keine angst!!
Waldhoschi
28.11.2006, 10:45
[ot]Jetzt macht den Kerle mal nicht so fertig :) @olli: ein wenig auf Ausdrucksweise achten. Vieles ist missverständlich ausgedrückt. ICh bin mir sicher du magst deinen hund und tust ihm nicht weh. Grüße JOe [/b]
Was soll dem Hund (Hund..nicht Tölle) schon passieren? Also manche hier übertreiben maßlos...und solche Dinge häufen sich immer mehr... :roll: @Oli - links rein - rechts raus!
Indi wie kannst Du nur?! ich werd euch die Bildreporter auf den Hals hetzen :grrr: ihr unmenschen :roll:
DaRamses
28.11.2006, 13:10
ok, bei den Bedingungen seh ichs ein. gibt nur viele kranke menschen und als ich das so las und gleichzeitig meinen Hund streichelte... nunja^^.
Viel Glück noch
Indi wie kannst Du nur?! ich werd euch die Bildreporter auf den Hals hetzen :grrr: ihr unmenschen :roll:
hast du Fieber? Hallo´s?
Wieso bin ich ein unmensch? Was hab ich getan? Und was ist verwerfliches daran wenn Oli mit seinem Hund bisl übt? Sollange ihn es nicht stört oder ihm weh tut? Mein Hund hätte das als spielerei gesehen und sich gefreut.. natürlich darf keine Power auf der Falle sein..
zu den Bild reportern.. die sollen erst mal auf mein Grundstück kommen.. :bg: :bg:
olitwist
28.11.2006, 15:05
Hallo leute bitte nicht aufregen !!! AUF DEN SEIL IST KEINE SPANUNG UND DEM HUND TUT ES NICHT WEH!! ES ZIEHT INH NICHT MAL!!!!!!!!!!!!!!!! also wen ihr wirklich wolt kann ich euch fotos machen oder einen film machen wie das ableuft!!!!!!!!! also ich tuhe ihn nicht weh!! ich binn nicht mal auf die ide gekomen ihn weh zu tun und habe da dran gedacht die falle so einzustelen das er weder durch die luft fliegt oder sonst etwas!!!! also keine aufragung!!!!
Indi wie kannst Du nur?! ich werd euch die Bildreporter auf den Hals hetzen :grrr: ihr unmenschen :roll:
hast du Fieber? Hallo´s?
Wieso bin ich ein unmensch? Was hab ich getan? Und was ist verwerfliches daran wenn Oli mit seinem Hund bisl übt? Sollange ihn es nicht stört oder ihm weh tut? Mein Hund hätte das als spielerei gesehen und sich gefreut.. natürlich darf keine Power auf der Falle sein..
zu den Bild reportern.. die sollen erst mal auf mein Grundstück kommen.. :bg: :bg:
Also bitte, dass war doch ironisch gemeint!!! Spätestens das mit den Bildreportern :bash: hatte ich's doch nun auf die Spitze getrieben. Für mich bergen diese Art von Diskusionen immer noch eine gewisse Komik. Viele scheinen echt zu denken, dass in der Welt nur Perverse und Verrückte rumlaufen...
Hey, ich möchte nochmal ein altes Zitat vom Joe einwerfen. Das ist was für dich Olitwist ;) (nicht böse gemeint, aber es stört echt ein wenig.
Pfadfinder, könntest du mir bitte einen Gefallen tun und nicht immer drei Fragezeichen machen!!! das stört ziemlich!!!
[edit] für alle, die es nicht verstanden haben, die drei !!! sind ironische Selbstbetonung !!! (vorsicht zynik) [edit]
Ansonsten: :popcorn:
Ich werde die Tage mal eine Eichhörnchen Lebenfalle bauen. Die Tiere werden natürlich sofort frei gelassen. Ich dachte da an einen Korb, kombiniert mit der Stamm-quetsch-Falle ;) Mal gucken obs klappt.
lg
vince
Mephisto
28.11.2006, 18:20
Du meinst nen 4er-Auslöser, der aber den Korb aktiviert und keinen Totschläger, nicht war? Wär in klein auch was als alternative MAusefalle ;-)
Du meinst nen 4er-Auslöser, der aber den Korb aktiviert und keinen Totschläger, nicht war? Wär in klein auch was als alternative MAusefalle ;-)
Genau die. Was nehme ich da als Köder? Ich dachte ich bau ein Korb der am Auslöser befestigt ist. Oben rein kommen Nüsse etc., wenn das Eichhörnchen kommt und sich rauf setzt um zu knabbern, machts buff und ich "hätte" mein Essen. Was würdet ihr als Köder empfehlen?
lg
vince
@ Björns ...ich war mir nicht sicher.. aber da dass hier --> :bg: gefehlt hat dachte ich du meinst es ernst..
Mephisto
28.11.2006, 18:49
Was würdet ihr als Köder empfehlen? Eichhörnchenfutter[TM] :bg: SCNR
Nö, keine Ahnung, Vllt. Nüsse?
olitwist
28.11.2006, 18:53
naja aber so ein Eichhörnchen ist ja keine richtige malzeit das ist wie ein habchen maximal! also mustest du schon mehrere fagen?!! :D und das konte dauern hihi aber sonst nusse musten hinhauen!(aber ich wurde etwas benutzen was man gut richt so bas sie es schnel entdecken aber was weis ich nicht! nuss duftschtof? :bg: :bg:
Mephisto
28.11.2006, 21:04
Geröstete Nüsse :wink:
olitwist
28.11.2006, 21:45
hmm weis nicht gerostet?? od die da dran gehen? aber ein fersuch ist es wart!! aber hasen fangen ist besser da ist mehr fleich dran. eichhornchen ist eher so ein snack? als eine fernumpftige malzeit. aber um bischen energie zu bekomen ist es gut. :wink: :wink:
Beim SUrvivaln ißt man normal noch viel winzigere Snacks.. ein Eichhörnchen ist da luxus!
Indi, der trotzdem oft seine Steaks dabei hat..
olitwist
28.11.2006, 22:07
na das stimt auch das man oft auch kleinere sachen ist ! nur das was ich so ungefahr sage wolte ist es nich besser direckt ein kaninchen fuchs oder so etwas zu fangen? also sich mit einem kleinen eichhornchen zu bescheftigen?
und da zu haben insekten fiel merh (wie haisen noch mal die sachen die in insekten sind) :bash: :bash: :bash: proteine? oder so etwas und bei fleich ferwender der korper 1/3 der energi die das fleich liefert der ferdaund ! also tut es eine kleine menge nicht so wie eine grose ! anders bei insekten.
olitwist
29.11.2006, 12:05
naja mir ist noch was zu den eichhornchen eingfalen: ist es nicht besse die 100g musse die man zum fangen eines 100g eichhornchen ferwendet lieber selber essen anstat sich noch die muhe machen die falle zu bauen und dan warten?? ist doch besset die nusse selber zu essen und dan weiter gehen????
Hey oli... ich bin ja nicht in einer Survivalsituation, dass ganze soll ein Test/Übung sein.
lg
vince
olitwist
29.11.2006, 16:38
ja ich weis! das war nur fur den notfall gemeint. das war micht an dich das war nur ne frage . oder antvort (keine ahnung wie man es nent) ist kla das du nur ein tast machst ob es funktuniert ,und das du im notfal weist wie es geht. (so in etwa wie ich mit meinem hund.
kommt natürlich drauf an ob du was fangen willst oder einfach nur ein paar böse(das mein ich ernst) leute von deinem lagerplatz o. ä. fernhalten willst.(zum böse leute fernhalten)
Anleitung:
grube/graben ausheben(muss nicht tief sein), angespitzte holzpflöcke(metall wäre natürlich besser, aber eigentlich unmgl.)reintun,
(mit den spitzen nach oben :bg: )
mit fäkalien oder anderweitig infizerenden material präparieren
fertig
ps natürlich abdecken und versuchen den geruch mit anderem zu überdecken(weiß, dass das unmgl. klingt, geht aber es geht)
ps2 haben die vietkongs im krieg gegen die ammis benutz
... auch Fungi-Stäbe genant
Jimmilukulukuhua
05.12.2006, 17:18
Leute bleibt mal auf`m Boden sonst macht das am Ende noch jemand nach!
Ich möchte nicht irgendwo mal in einen Graben mit Scheißestöcken drin stolpern.
Ich werd's mir merken :bg:
olitwist
29.12.2006, 17:00
Hi leute habe heute meinen ersten hasen gefangen. met einer schlinge habe sie im wald aufgestel und habe sie heute kontroliert und es war ein hase gefangen! also habe ich morgen ein fest essen :wink: freue mich schon!!
er war weniger als 24 stunden da! habe sie erst gester abend aufgestel!!!
also die falle funktuniert wirklich! und wan ich mal wieder auf tur binn komt sie bestimt zum einsatz!
und bitte die die hir schreiben wollen oh der kleine der hat es nicht ferdient !!
oder du tier queler !
LAST ES BITTE!!!!
Waldhoschi
29.12.2006, 17:03
Du meinst Kaninchen :)
Wenn du noch nie Kaninchen ausgenommen hast, wird das sicherlich kein Festessen sonder wirklich, wiirklich eklig. Guten apetit ;) :bg:
olitwist
29.12.2006, 17:26
ja ich habe schon mal kaninchen ausgenomen und ich weis dan ich gefisse organe nicht ferletzen darf!!! also keine angst!! ist nicht mein erstes mal!
pfadfinder
29.12.2006, 18:28
:wink: Das gibt wieder Ärger, wenn Deine Machenschaften hier gelesen werden... Haste n Foto?
LG
Mephisto
29.12.2006, 18:37
:wink: Das gibt wieder Ärger, wenn Deine Machenschaften hier gelesen werden... Jedenfalls nich in diesem Thread :gosche: Aufregen kann man sich im Laberforum
olitwist
29.12.2006, 18:38
nein foto habe ich nicht!! aber ich kann es fotografieren! es liegt im kuhlschrank?? aber hir kann ich es wohl nicht rein tuhen ???
pfadfinder
29.12.2006, 18:42
... :wink: Wennde meinst...PN
LG
nein foto habe ich nicht!! aber ich kann es fotografieren! es liegt im kuhlschrank?? aber hir kann ich es wohl nicht rein tuhen ???
Hättest lieber ein Foto von der Falle gemacht.
Ja ich weiß, eine Zeichnung findet man ein paar Seiten davor. Aber mich interessiert es einfach an welcher stelle du es aufgestellt hast.
Außerdem, was hast du als Köder für das Kaninchen benuzt?[/ot]
sjusovaren
29.12.2006, 18:53
Aber mich interessiert es einfach an welcher stelle du es aufgestellt hast.
Außerdem, was hast du als Köder für das Kaninchen benuzt?[/ot]
Klassischerweise hängt man die Schlinge vor den Bau/Tunnelausgang.
Eine Karotte als Köder tut nicht Not :wink:
Stimmt schon.
Aber ich habe noch nie wildwachsende Karotten gesehen.
Ein paar Blätter Löwenzahn werden es hoffentlich auch tun. ;)
sjusovaren
29.12.2006, 19:07
Stimmt schon.
Aber ich habe noch nie wildwachsende Karotten gesehen.
Hast du bestimmt schon gesehen.
Die Wilde Möhre (Daucus carota) wächst als "Unkraut" oft am Wegesrand.
klick (http://it.wikipedia.org/wiki/Daucus_carota)
Mohrrübe heißt sie übrigens, weil die zentrale Blüte des sonst weißen Blütenstandes mohrenschwarz ist (siehe Link).
Ja habe ich schon oft gesehen. Wusste gar nicht dass das Mohrrüben sind.
Danke, hast mir echt geholfen! :D
sjusovaren
29.12.2006, 19:15
Ja habe ich schon oft gesehen. Wusste gar nicht dass das Mohrrüben sind.
Danke, hast mir echt geholfen! :D
Na ja, es gibt einige Doldenblütler die so ähnlich aussehen und teilweise auch giftig sind. Der Vollständigkeit halber.
Mit Kaninchen und Fallenstellen hat das aber alles nix zu tun.. :wink:
olitwist
29.12.2006, 19:19
naja foto fon der falle habe ich nicht! aber am besten ist es ven du es aleine im garden nach den zeichnungen fersuchst!!(ab besten du hast einen hund oder katze)(WICHTIG BEI HUND UND KATZE DIE SCHLINGE SO EINSTELEN DAS SIE NICH DAS TIER HOCH HEBT ODER ZIET! NUR SO DAS ES FIXIERT IST ! UND BEIN HASEN USW SOLTE DIE FALLE DAS TIER SCHON HOCH HEBEN DAMIT ES NICHT FLIE(AUFHANGEN IST AUCH EINE GUTE BEZEICHUNG DA FU!!!
olitwist
29.12.2006, 19:21
aso und platzier war die falle for den eingang in ein kaninchen bau! und der koder war eine karrote! eine kleine scheibe die auf einen stock gesteckt worden ist!
pfadfinder
29.12.2006, 20:26
Fotooooooos
Sorry Semmi, aber des is OT, hier ist für Rechtliches ab sofort der richtige Platz (http://forum.outdoorseiten.net/viewtopic.php?t=17339) /B.
srvivalfreak
01.05.2007, 14:22
die flaschen falle für mäuse und andere klein nager
man macht in den boden etwa ein 40-50 cm tiefes loch in form einer flasche. der flacshenhals ist oben.
darauf legt man z.b. ein grosses stück rinde, unter der rinde sind etwa 5 cm platz, das die tiere diesen ort zum verstecken aufsuchen. sie fallen in das loch und sind gefangen.
find ich persönlich effektiver als ein grosses loch zu graben und zu waren bis aus zufall ein tier reinfällt...^^
@ alle die sich mit "joes-vogelfalle" auskennen
Bei mir klappt der Auslöser nicht ganz so wie er sollte. Und zwar bleibt der kleinere Holzstifft immer in der Schlinge hängen, somit fällt die "Sitzstange" runter aber die Fangschlinge zieht sich nicht zu.
hab tausendmal herummprobiert und des funzt net.
was tun?
gruß
rabe
Waldhoschi
03.05.2007, 16:40
Hallo Rabe, kannst du vielleicht ein Bild von der Falle schicken?
Kann es sein, dass der kleine Holzstift an der Spitze nicht konisch zugespitzt ist?
Auf Seite 190 ist das auf dem Bild zu erkennen
Liebe Grüße Joe
Waldhoschi
03.05.2007, 17:06
Moinsen. hab kurz das Spannen und auslösen gefilmt. Wichtig ist, dass die Schlaufe wirklich knapp aufgelegt wird.
http://media.putfile.com/Vogelfalle
Liebe Grüße Joe
Waldhoschi
03.05.2007, 21:29
In eigener Sache:
Ich will im speziellen nocheinmal anbringen, dass die Fallen hier reine Übung sein sollen. Es ist nicht Sinn der Sache, die hier angegebenen Anleitungen zum Anlass zu nehmen um zu wildern!
Speere sind nicht zum Jagen da, Pfeil und bögen werden aus Spaß an der Freude gemacht. Diese Grundvorraussetzung gilt, haltet euch bitte dran.
Es gibt Menschen, die die Techniken für Extremreisen brauchen oder sich für einen wie auch immer gearteten Notfall vorbereiten wollen. Wer ohne Not diese Techniken anwendet, muss die Folgen selbst verantworten.
Bitte haltet euch daran. Das ist ein Apell auch an die Jüngeren hier.
Tierquälerei hat nichts mit Survival zu tun.
Falls ihr in die (Not)Lage kommt die Techniken verwenden zu müssen, haltet die Fallen im Auge und kontrolliert sie ständig. Ist ein Tier gefangen muss es unverzüglich getötet werden.
DAs versteht sich meines Erachtens von selbst und ist vom gesunden Menschenverstand nachvollziehbar.
Liebe Grüße Joe
Nachdem ich mich jetzt schon längere Zeit mit meiner Sarek-Reise im Sommer beschäftigt habe, stelt sich mir die Frage wie man (rein theoretisch) ein Rentier ohne Waffe erlegen kann.
Sollte man dafür auf einem verdeckten Erdloch basieren ?
Wie geht man mit einem lebenden Rentier im Loch um ? Wenn man angespitzte Pfähle im Loch aufstellt, sollte es sich ja selbst aufspießen.
Wie tief muss das Loch sein ? Wie hoch springt ein Rentier circa ?
Oder sollte man eine andere Fallenart bevorzugen ?
Gruß,
Pepe
Schattenwolf
03.01.2008, 10:14
Ein Rentier zu erledigen ist ein riesiger Zeit-, Arbeits- und Energieaufwand für jemanden der in einer echten Überlebenssituation ist.
Grundsätzlich soll man nur leichte Beute jagen.
Womit willst Du dann die Grube ausheben? -> Dazu braucht man geeignetes Werkzeug, ansonsten bist Du mindestens einen ganzen Tag beschäftigt, wenn nicht mehr. Die Gefahr besteht dabei sich zu verausgaben und sich selbst zu verletzen.
Wo willst Du die Grube anlegen? -> Man beobachte die Wildwechselpfade und findet heraus was für Tiere darauf gehen und wählt dann aus.
Schon mal ein Tier zerlegt?
Der Terrier
04.01.2008, 19:26
Nachdem ich mich jetzt schon längere Zeit mit meiner Sarek-Reise im Sommer beschäftigt habe, stelt sich mir die Frage wie man (rein theoretisch) ein Rentier ohne Waffe erlegen kann.
Sollte man dafür auf einem verdeckten Erdloch basieren ?
Wie geht man mit einem lebenden Rentier im Loch um ? Wenn man angespitzte Pfähle im Loch aufstellt, sollte es sich ja selbst aufspießen.
Wie tief muss das Loch sein ? Wie hoch springt ein Rentier circa ?
Oder sollte man eine andere Fallenart bevorzugen ?
Gruß,
Pepe
Ohne Jagdwaffe dürfte bei Rentieren fast nix zu machen sein. Fanggatter liegen im Survivalfall weit außerhalb deiner Möglichkeiten und Fallgruben sind, gemessen am Aufwand, meist nicht sehr effektiv. Falls du es aber doch damit versuchen möchtest...als Faustregel für eine Fallgrube gilt.
Länge: etwa doppelte Körperlänge der zu fangenden Tierart
Breite: mindestens eine Körperlänge der zu fangenden Tierart, besser sind allerdings quadratische Gruben
Tiefe: wenn du deine o.g. Pfähle in den Grubenboden rammst, sollte die Tiefe mind der durchschnittlichen Schulterhöhe deiner ersehnten Beute entsprechen, sonst wesentlich tiefer und unten breiter als oben, um ein rausspringen zu erschweren. Deine Grube würde also im Vertikalschnitt wie ein weitbauchiges Gefäß mit engem Hals und quadratischer Öffnung aussehen.
Naja...viel Spaß beim buddeln;-)
Wie kann man ein Rentier denn alternativ erlegen ?
Mit einer Schlingenfalle ?
Der Terrier
04.01.2008, 19:33
Wie gesagt. Meiner unbedeutenden Meinung nach dürfte da ohne entsprechende Jagdwaffe und Jagderfahrung fast nix zu machen sein.
Ich denke, dass man ein Rentier wohl wesentlich einfacher mit mehreren an möglichen Wechseln angebrachten Schlingen fangen kann. Sofern man Draht oder feste Schnüre zur Hand hat.
Das Töten dürfte mit einem Taschenmesser ab so 8 cm Klingenlänge auch nicht wirklich eine Schwierigkeit sein, da die norwegischen Rene nicht sehr groß sind; vor den Hufen und evtl dem Geweih sollte man trotzdem aufpassen. Sehr wirkungsvoll und schnell ist der Kälberfang, Stich hinter dem Vorderlauf schräg nach vorne unten...am besten man wirft das Tier auf die Seite, fixiert es mit dem Knie (Läufe des Tiers weg vom Mann) am Boden um dann erst das Messer zum Einsatz kommen zu lassen.
Mit dem Abnicken in die Wirbelsäule habe ich keine Erfahrung.
Ohne Messer wirds schwieriger, ich hätte gesagt, mit nem Stein erschlagen ist noch die eleganteste Lösung.
Fjaellraev
04.01.2008, 22:16
Nachdem ich mich jetzt schon längere Zeit mit meiner Sarek-Reise im Sommer beschäftigt habe, stelt sich mir die Frage wie man (rein theoretisch) ein Rentier ohne Waffe erlegen kann.
Sollte man dafür auf einem verdeckten Erdloch basieren ?
Wie geht man mit einem lebenden Rentier im Loch um ? Wenn man angespitzte Pfähle im Loch aufstellt, sollte es sich ja selbst aufspießen.
Wie tief muss das Loch sein ? Wie hoch springt ein Rentier circa ?
Oder sollte man eine andere Fallenart bevorzugen ?
Gruß,
Pepe
Halte dich im Sarek im Falle eines Falles lieber an die Bären, die sind einfacher zu fangen. Blåbär und Moltebär (schwed. Hjortron) sichern dein Überleben ohne dass du Fallen bauen musst ;-)
Wie hoch ein Ren aus dem Stand springen kann, weiss ich nicht, im freien Lauf kommen sie aber schon über rechte Hindernisse weg. Also sollten es um sicher zu sein wohl schon 2 Meter sein.
Was sonst funktionieren könnte - keine Ahnung. Die Sami fangen sie mit dem Lasso, aber meist erst wenn sie die Tiere eingepfercht haben.
Im Sarek dürftest du (auch in einer Notsituation) aber sicher mit zwei Seiten Ärger durch eine Rentierfalle bekommen, mit den Sami - schliesslich sind es ihre Haustiere, und dem Naturvardsverket - schliesslich bist du in einem Nationalpark in dem unter anderem das graben verboten ist. Aber bei theoretischen Überlegungen kann man das ja theoretisch ausser Acht lassen....
Gruss
Henning
Korbflechter
25.10.2008, 13:28
Hallo zusammen,
Fallen stellen einen enormen Gewinn in einer Survivalsituation dar. Obgleich sie auch in anderen Situationen gute Dienste leisten. Ich würde mal sagen, dass sie in der Forschung ebenfalls nicht wegzudenken sind.
Wo wären wir heute, ohne die Fallen? Wo wäre die Medizin, die Technik, die Verhaltensforschung und so weiter. Auch wenn es heute Gewehre gibt, so ist der Einsatz von Betäubungsmitteln auch bei Tiermedizinern immer ein bewußtes Risiko. Deshalb werden immer noch Fallen verwendet, um entlaufene Tiere wieder einzufangen. Und dann natürlich, um sehr scheue Tiere einzufangen. Auch dort leisten Fallen gute Dienste.
Dann denke man nur an die vielen Beringungsstationen. Sie fangen Vögel und sammeln Daten. Und dadurch erhalten die Forscher wichtige Informationen über Flugruten, Lebensräume, Verhalten, Bestand, usw. Das gibt wiederum viel Auskunft über die Veränderung von Ökosystemen usw.
Dann gibt es natürlich auch noch Fallen, die man als Alarmanlagen einsetzen kann. Die Absicherung von verschiedensten Dingen ist nicht viel anders als Fallen. Sie werden fast nach den gleichen Kriterien aufgestellt. Ein guter Trapper weiß auch, wie und wo er Überwachungskameras installiert und umgekehrt, er weiß auch, wie er ihnen aus dem Weg gehen kann. Nicht nur die moderne Gesellschaft sichert ihre Behausungen ab. Auch unsere Vorfahren haben das getan. Gegen wilde Tiere und auch gegen menschliche Eindringlinge. Die Buschmänner, die Aborigines und auch viele andere haben Techniken entwickelt, sich zu schützen. Viele dieser Techniken sind Fallen oder zumindest mit Auslöserkonstruktionen, die von Fallen entliehen sind bestückt.
Und dann gibt es da noch den Funfaktor. Fallen eignen sich hervorragend, um seine Beobachtungsgabe zu schulen. Wer sich gegenseitig Fallen stellt, lernt viel über das Fallenstellen, über Beobachtung und Aufmerksamkeit und über das vermeiden von Fallen. Fun mit Hirn. Es kann zu einem richtigen Schachspiel werden. Natürlich sind die Fallen nur so aufgestellt, dass sie bemerkt werden, wenn man reintritt. Da gibt es viele Möglichkeiten. Einfache Schreckfallen sind die häufigste.
Und der Ursprung der Fallen wird wohl das Erlegen von Tieren gewesen sein. Ich kenne ca 120 verschiedene Fallen. Sie alle sind äußert effektiv.
Sie teilen sich in mehrere Kategorien auf:
Totschläger
Schlingenfallen
Grubenfallen
Lebendfallen
Stolperfallen
Jede dieser Kategorien hat auch noch Unterkategorien. Die nützlichsten Fallen im Survival sind natürlich die, die man mit wenig Aufwand aufstellen kann. Der Vorteil von Fallen wurde ja schon erwähnt. Ich denke Fallen sind die effizienteste Jagdmethode. Sie jagen für dich 24 Stunden am Tag. Du kannst sie an mehreren Orten gleichzeitig aufstellen. Das ist auch wichtig. Trapper haben ja auch ihre Trapline. Dort stehen oft hunderte Fallen. Nicht jede Falle fängt immer.
Und die Herstellung von Fallen ist extrem einfach und verbraucht kaum Energie, wenn man weiß, was man tut. Es benötigt sicherlich viel Kenntnis über die Natur, um wirklich erfolgreich zu sein. Aber das ist ja die Kunst des Survivals. Die besten Wilderness Survival Leute sind die Eingeborenen. Also musst du nur Eingeborener in deiner natürlichen Umgebung werden. Was musst du wissen?
1. Verhalten der Tiere
2. Spurenkunde und Identifizierung von Spuren
3. Kenntnis über Frasspuren und Losungen
4. Spurmuster von Tieren
5. Essgewohnheiten der Tiere
6. Revierkenntnisse der Tiere
Tiere werden nicht nur an Wildwechseln gefangen. Bzw. sind Wildwechsel ein sehr allgemeiner Begriff. Es gibt viele Unterschiedliche Wildwechsel. Und es ist gut zu wissen, warum ein Wildwechsel an welcher Stelle ist. Wildwechsel sind die Verbindungen zwischen den Plätzen, an denen Tiere ihre physischen Grundbedürfnisse stillen. Wenn du herausfindest, wo sie welche Grundbedürfnisse stillen und wie, wo und warum sie sich dazwischen Fortbewegen kennst, bist du schwer im Vorteil.
Natürliche Futterplätze zum Beispiel haben oft gar keine Wildwechsel. Und wenn, dann werden sie oft von den Raubtieren benutzt. Wenn du eine beköderte Falle aufstellst, dann sind Futterplätze gute Stellen. Rein mechanische Auslöser kannst du auch an anderen Plätzen aufstellen. Die Infrastruktur der Wildwechsel ist die Grundlage des Fallenstellens.
Du musst auch wissen, welche Tiere es gibt und was du fangen willst, damit du die beste Falle dafür auswählen kannst. Deshalb ist es gut eine breite Palette von Fallen im Repertoire zu haben. So bist du immer im Vorteil. Es gibt viele Möglichkeiten sein Revier zu beobachten. Spurenboxen, Trailcams, Ansitze und die Kunst des Spurenlesens helfen dir dabei.
Gute Übungsmöglichkeiten für Fallen gibt es auch in der Stadt und in den Vororten. Ratten, Marder und andere lästige Nager gehören zwar auch zum Wild, aber es stört eigentlich niemanden, wenn du einen Siebenschläfer lebendig einfängst und irgendwo wieder aussetzt. Ich habe sehr viele Fallen auch als Lebendfallen eingesetzt und schon eine Menge Tiere gefangen. Klarer Fall, dass diese Tiere auch totgewesen wären, wenn es beabsichtigt gewesen wäre. Auf jeden Fall konnte ich dabei sehr viel lernen.
Hier ist eine der besten Stolperfallen:
Apache Limpwiretrip. Die Apache Limpwiretrip lohnt sich in jedem Fall. Aus ihr lassen sich über 20 Modifikationen schaffen.
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