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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Endscheidungsgrundlagen der Mods/Admins/Member


Waldhoschi
25.03.2006, 19:12
Forumsdemokratie und so…
Immer wieder wird von Usern die fehlende Demokratie im Zusammenhang gelöschter, verschobener oder gesperrter Themen und Beiträge kritisiert.
Allzu oft fällt dabei das Wort „Zensur“. Bevor sich die wenigen ereifern und ihre Grundrechte in Gefahr sehen, hier erst einmal die Definition von Zensur: Zensur ist die Kontrolle von Informationen und Meinungen. Ungewollte Informationen werden diktatorisch unterdrückt, die gewünschte Leitmeinung auf allen Wegen vermittelt.

Das geschieht hier nicht! Die Moderatoren, Administratoren und Member sind bemüht jede Meinungsäußerung eines jeden Users so frei wie Möglich zu halten.
Die Notwendigkeit aktiv in das Forumsgeschehen einzugreifen ergibt sich jedoch, wenn die freie Meinungsäußerung konträr den Forumsregeln, des guten Geschmacks etc. ist, oder einzelne User (auch indirekt) diskreditiert, provoziert und beleidigt. Außerdem behalten sich Moderatoren vor, Topics und Posts mit rechtlich fragwürdigem Inhalt zu schließen. Schließlich besteht eine Haftungspflicht für das Forum bezüglich Beleidigungen und Rechtsbrüchen.

Das ist keine Zensur. Auch wenn der User davon nichts mitbekommt, die Sperrung von Themen erfolgt nach internem Vorschlagen und Abstimmen. Die Member, Moderatoren, Administratoren und nicht zuletzt der Forumsbetreiber entscheiden gemeinsam, was gelöscht werden muss. Wir haben uns entschieden die fehlende Transparenz nach Außen durch einen „Kummerkasten“ zu verbessern. Zum Schutz der User wird jedoch die Diskussion um Schließung von Threats oder Sperrung von Usern immer intern ablaufen.

Wir alle an der Forumsorganisation beteiligten Personen sind selbst User und haben keinerlei Interesse daran Diskussionen zu blockieren oder abzuwürgen. Wir widersprechen auch dem Versuch einen Graben zwischen Forumsbeteiligten/Mods/Admins und „normalen“ Usern zu ziehen. Das Anliegen einiger User ein „Feindbild“ des zensierenden Moderators aufzubauen entspricht nicht unserer Forenpolitik.

Erfahrungsgemäß abgleitende Themen werden beobachtet und bei Bedarf geschlossen. Dieser Beschluss dient nicht der Verhinderung der Diskussionen an sich, sondern dem Erhalt der Handlungsfähigkeit, der Produktivität und der allgemeinen Forumsstimmung.

Dass wir es hierbei nicht immer jedem Recht machen können, ist uns bewusst. In einem Forum mit mehreren tausend Usern ist es jedoch der Spagat zwischen der möglichst liberalen Moderation und der Sicherstellung des Umganges im Forum.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass Moderatoren verpflichtet sind, sofort einzugreifen, weil es ein User für nötig hält. Es wird auch keine Basisdemokratischen Abstimmungen aller User zur Moderation geben. Wenn Du jedoch der Meinung bist, dass die Moderation aus welchen Gründen auch immer nicht adäquat erfolgt, so bewirb dich als Moderator. Wir sind Dankbar für Unterstützung bei der täglich anfallenden, nicht geringen Forumsarbeit.