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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Messer!?! Lesen und dann Meckern


Koffee
12.02.2006, 14:22
Hallo freunde der Natur,
leider konnte ich über die Suchfunktion nicht soviel über das Messer finden, welches meine Fragen beantworte hätte.
Was für ein fixed und folder könntet ihr mir empfehlen. Ich selbst bin mir da immer sehr unschlüssig.und das geht mir auch immer im Survivalaltag so, mache ich dies oder das?!? Ja viele werden sagen, erschieß dich, doch so einfach mache ich es mir nicht. :bash: Im Bezug auf das Folder ( TAschenmesser ) habe ich das kershwa K.O im Auge spricht mich echt an, obwohl ich es noch nicht in der Hand hatte und keinen erfahrungswert dazu habe. Selbst nutze ich verschiedene ( CRKT Botswana, Benchmade ) meist schleppe ich aber zusätzlich noch ein Tool mit Victorinox, da ich finde das Leatherman rein für das Handwerk baut und nicht für den traper. Tja und bei fixed nutze ich schon seit Jahr und Tag das Fällkniven A1 black, hatte mir mal das SOG Seal 200 gekauf aber noch nie benutzt ( so ein Schrott )Jetzt in der bestellung das M95 und das Glock da Rüdiger das Ding sehr hoch lobt denke ich ein versuch ist es wert. Aber schön wäre es wenn Ihr mir mal eure Favoriten nennen könnt, evt. mit Link.
Ach gut befinde ich auch das Fiskars für 7,95 €

Aber noch mal ein Lob an Vivalranger, der nur mit dem nötigsten losgeht. Da kann mann nur den Hut ziehen, meine ich auch ernst.

derMac
12.02.2006, 15:16
Nunja, das perfekte Messer für alles gibt es einfach nicht. Hier (http://forum.outdoorseiten.net/viewtopic.php?t=1000) wurde schon mal ziemlich viel über Messer geschrieben (nicht immer ganz ernst).

Mac

Loon
12.02.2006, 17:31
Imo das beste Messer: http://www.opinel.com/images/fermeture00.gif (http://www.opinel.com/FR/catalogue/index.htm)
Billig, sehr robust und einfachnur schön! - Mehr braucht ein Messer nicht zu können. :bg:
Gruß Loon, ein stolzer Opinelbesitzer...

Koffee
12.02.2006, 18:43
Jo, vielen Dank für deinen Beitrag. Doch ist das Opinel nicht wirklich die Richtige Wahl meiner Meinung nach wenn es um eine richtige Tour über mehrere Tage geht mit Hüttenbau, Lebensmittel. u.s.w., wobei, es kommt auch immer auf denn Benutzer an. Deine kann mit einem kleinen Messer mehr anfangen als andere mit Säge, Beil und Machete

Indi
12.02.2006, 18:59
Also ich kann das Glock als Werkzeug wärmstens empfehlen.
Ist billig, robust und leicht zu schleifen. Auch wenn die Sägezahnung auf dem Messerrücken bisl lächerlich ist. Das nächste bestell ich mir ohne Säge. Allerdings rostet es, was aber nicht wirklich schlimm ist wenn man es regelmäßig benutzt oder hin und wieder ölt.
Zusätzlich ein scharfes Opinel für die kleinarbeiten wo es auf schärfe draufankommt, mehr braucht man nicht.

LG, Michael der trotzdem mehr als 2 Messer hat... :bg:

camptramp
12.02.2006, 19:02
Ich finde das wenn man Survival macht, schon ein feststehendes Messer dabei sein sollte, in meinem Fall ist es das Cold Steel SRK(siehe bild 15cm Klingenlänge)
und ein Bundeswehrtaschenmesser.

http://www.autonomous.com.au/Images/Products/CS38CK.jpg

Koffee
12.02.2006, 19:51
Ok, die Sache nimmt gestalt an. Das Cold Steel ist nichts anderes als mein Fällkniven A1, nur in günstiger. Aber soll nicht heißen das es schlecht ist.

Wie siehet es eigentlich so im Detail mit dem Glock aus? Viele sagen, dass das Glock totaler Schrott ist und man außer hebeln nicht viel mit anfangen kann.
Ich denke das Freund " Rüdiger " nicht irgendein Miß nimmt und es auch noch verbnessert. Wie sieht es denn von deiner Meinung her aus, ich wollte es mir auch mal zulegen ?? Wie ist esmit der Säge, kann man die nicht nachbearbeiten ohne das das Material drunter leidet.??

Habe jetzt das M 95 Bestellt und werde sicher noch die Tage das Martini Outdoor nachschieben. Dann habe ich eine gute Basis zum testen. Beim Folder bleibe ich noch ein bißchen bedeckt. Wie sieht es eigentlich mit einem Tool bei euch aus, es gibt viele , aber irgenwie keins was für die Outdoorer gemacht ist.

absolut-egal
12.02.2006, 21:39
Kannst Du noch mal etwas beschreiben, wofür du das Messer nutzt? Je nach Haupteinsatzgebiet kommen ja andere Sachen in Frage.

Warum du allerdings ein Multitool und einen Folder mitnimmst, ist mir schleierhaft. Wenn Multitool, ist da ein Taschenmesser bei, dann kannst du auch gleich ein fixed mitnehmen.

Das www.messerforum.net kennst du?

absolut-egal

PS. Ich trage das rat trap von swamp rat als Alltagsmesser, das reicht mir auch für draußen aus. Ich bin kein Jäger und falls ich mal in einer Gegend sein sollte, in der Feuer machen OK ist, würde ich nen Beil mitnehmen. Allerdings bin ich schon am überlegen, mir noch ein fixed zuzulegen.

Indi
12.02.2006, 21:41
Ich hab auch ein Swisstool dabei.. ist für mich ein muß! Warum?...sag ich nicht. :bg:

und zum Glock.. ich finde es als Survivalmesser sehr gut...auch wenn es nicht sonderlich scharf ist.. aber dafür eben dann ein (z.B.) Opinel

aabbeerr das hab ich ja bereits geschrieben...

die Säge vom Glock könnte man wie alles mit ein wenig geschick sicher nachschleifen, jedoch sobald´s halt rost ansetzt ist sie wieder stumpf.. deswegen würd ich einen geflochtenen Sägedraht empfehlen.

Je nachdem was ich vorhabe hab ich manchmal auch noch ein Fiskars Beil dabei.

LG, Michael

Koffee
13.02.2006, 09:59
Jo da hast du Recht, grundsätzlich braucht man nicht zu einem Tool noch ein Folder. Doch ich Liieeebbeee Messer.
Ich bewege mich immer nur in den Bereichen Deutschland. Ich hatte das Victorinox Spirit als letztes im Gepäck, doch war ich ein wenig von der Klinge enttäuscht, da Sie keine Spitze bietet für Lebensmittel und mein Fixed ( Fällkniven A1 ) ist für Fisch zubereitung ein wening zu Dick. Aber ich denke ich stelle mich ab und zu auch ein wening an. Grundsätzlich reicht auch ein Folder.
Weil man will ja survivalen und keine Sommerurlaub machen.
Abber ich denke das ich mit dem M 95 gut bedient bin sowie mit dem Martini.
Die sind nähmlich spitz und scharf. Es ist immer schwer eine Kombi zu finden zwischen Fixed und Folder, oder könnt Ihr was bieten, was wirklich alles deckt. Nur ein Folder geht sicher auch, doch muss man sicher eininge abstriche machen, wobei ein Fixed die Besser Wahl ist.

Abschließend zum Thema Busse: Die sind einfach nur teuer die Messer und viel zu arogant. Ich hatte auch mal ein Swamp und ein Busse war super enttäuscht. Und wenn dur es verlierst. Ist die Sache gelaufen, da 200 € im Wald liegen.
Einfach und praktisch das sind schon die richtigen Eigenschaften.

Aber zum Thema Tool hätte ich gerne Meinungen welches Ihr bevorzugt??
Im Messer Forum sind meist nur Sammler und kaum Praktiker wie wir :lol:

Indi
13.02.2006, 10:21
Das "alte" Swisstool von Victorinox..also noch mit der Spitzen KLinge ohne Wellenschliff. Meiner Meinung nach ist es viel stabiler als Letherman und Gerber. Auch wenn die anderen besser aussehen.

Das Messer vom Multitool selbst wird bei mir so gut wie nie benutzt.

Auch zum Survival´n benötige ich öfters mein Tool. Das hat nix mit Camping zu tun.

LG, Michael

Koffee
13.02.2006, 10:38
Jo, du hast es auf den Punkt gebracht, es wiegt zwar ne Tonne das Swiss Tool , doch ist es mit das beste was es so gibt. Ich habe meins damals weggegebenweil es mir zu schwer war, aber die Qualität ist unschlagbar.
Ich denke ich werde es mir auch noch einmal zu legen um ein ordentliches zu haben. Das Spirit ist zwar auch recht gut, aber dieses Klinge macht es nicht zu meinem Star.

Ich denke die könnten ruhig mal was für uns herausbringen.

Indi
13.02.2006, 10:43
Ein richtiges Survivaltool wäre interessant.. mit Feuerstahl oder Feuerzeug, Messer, Kompass, kleiner Zange .... usw... eben in Form eines Swisstool´s und in der Qualität. Ohne lose Teile..alles in einem!

Rajiv
13.02.2006, 11:24
Der Hinweis auf das Messerforum ist ja schon erfolgt, also für die speziellen Messer-Debatten ist dort sicherlich die breitere Basis.

Ansonsten: Das Glock ist für den Preis und die gute Verfügbarkeit in Deutschland(sprich: man kann es fast überall kaufen) schon annehmbar. Das Sissipuukko M.95 von Juha-Pekka Peltonen ist selbstverständlich erste Wahl, außerdem geht der Preis(100€) in Ordnung und es ist in Deutschland auch gut erhältlich. Wer 100€ ausgeben will/kann, der sollte das M.95 in Betracht ziehen, wenn er ein Messer mit feststehender Klinge braucht. Aber jeder hat spezielle Vorgaben/Vorlieben. Der eine will ein "militärisches" Messer, ein anderer will ein Messer aus einer speziellen Region(weil Erinnerung an Urlaub oder "Seelenverwandschaft" mit den Einheimischen etc.), da ergeben sich zwangsläufig auch bevorzugte Hersteller.

Wer ein Survival-Messer sucht, der müßte bei äußerst gründlicher Recherche irgendwann zum ИЖМАШ НВ-1 bzw. НВ-1-01 oder auch Izhmash NV-1 bzw. NV-1-01 genannt (http://www.izhmash.ru/eng/product/hun-kni.shtml) kommen. Man muß dann nur noch sehen, wie man an das gute Stück rankommt.

Allgemein: Messer sind ein weites Feld. Es gibt für fast alle Anforderungen (mindestens) ein Messer. Das Problem aus meiner Sicht ist, daß der Interessent sich erst einmal im klaren sein sollte, was er will(bzw. was er mit dem Messer anstellen will). Aus eigener Erfahrung kann ich alle diejenigen Bergsteiger bestätigen, die sagen, daß ein ordentliches Taschenmesser(und evtl. ein Victorinox-Tool) in Europa fast immer ausreichend ist. Wenn man von speziellen Einsatzzwecken(Jagd, Schnitzen, Holzhacken, Blockhütte bauen etc.) absieht, aber da gibt es eh' spezielle Werkzeuge(Jagdmesser, Schnitzmesser, Axt, Säge...).

Weiterer wichtiger Punkt ist der verwendete Stahl, aber das würde so weit ins Detail gehen, daß ich da nur sagen kann: Alles weitere steht im Messerforum. Man muß das Rad ja nicht nochmal erfinden.

Ist ja schon angesprochen worden: Jeder muß für sich entscheiden, wie hoch das Risiko ist, daß er sein Messer einbüßt(verliert...) und dann in Abhängigkeit seines Finanzrahmens entscheiden wieviel Geld er bereit ist auszugeben. Einem Schussel(der im Monatsrhytmus sein Messer im Wald läßt) kann ich kein handgefertigtes Messer empfehlen, eigentlich noch nicht einmal ein in Europa hergestelltes Einhandmesser(egal ob von Marttiini oder von Maserin), die sind einfach zu schade(und zu schön).

Rajiv

Indi
13.02.2006, 11:49
Und was bitte ist an dem NV-1 so besonders? Für meine ansprüche ungenügend.. allein schon die Klingenstärke von 3 bzw. 4 mm und dann noch ein runder und hohler Griff.. auswechselbare Klinge?? erinnert mich an Spielzeug. Vielleicht täuche ich mich auch etwas?

Und- ein Taschenmesser reicht in Europa? Vielleicht wenn man Zelt und alles dabei hat.. aber die Sprache ist von einem Survivalmesser...keinem Brötchenmesser. Und mit einem Survivalmesser baut man eben mal Hütten, haut Holz ab usw... sónst wärs kein Survivalmesser.

Da find ich des ja noch besser

http://www.martial24.com/pics/pic2/603711.jpg

LG, Michael

Loon
13.02.2006, 13:47
Gut, dann mal ein paar Vorschläge:

-das Böker Orca (http://www.knivesplus.com/BK-590-Boker-knives-orca.HTML) müsste dann so ungefähr deinen Vorstellungen entsprechen. Man kann es zum Fällen kleinerer "Bäume" benutzen und natürlich zum Hebeln, etc....
http://www.knivesplus.com/media/BK-590.jpg (Gibt's natürlch auch mit Codurascheide)

Naja, generell finde ich Sägen auf Messerrücken schlecht. Meistens "frisst" sich die Säge beim sägen fest und es nützt einem dann nicht mehr soviel.
Lieber noch eine kleine Klappsäge (beispielsweise die von Opinel, die ich hier wirklich empfehlen kann) und du kannst eindeutig mehr mit anfangen als mit einem solchen Survivalmesser...

Ansonsten würde ich zum Hüttenbau lieber ne Axt oder vllt das hier (http://www.ebert-schoenheide.de/stihl-ms341-motorsaege.htm) nehmen. Geht viiel schneller :bg: . Oder meinst du nur Notunterkünfte?

Naja, aber wie oben schon erwähnt: jeder hat seine eigenen Vorlieben...

Gruß Loon

Schloma
13.02.2006, 13:54
Hallo habe mir ein Sau-Teures Messer gekauft ca 500€ (bin Extremist!!) :shock:
Aber die Daten sprechen für sich, dieses Ding geht wie durch Butter!!
Allerdings kannst du es zum Feuermachen mit nem Flint vergessen.
Ist Leicht und liegt gut in der Hand.


MPK Titan (Multi Purpose Knive) DAS Taucher- und Kampfmesser. Im Gebrauch unter anderem bei den U.S. Navy Seal's. - Klinge aus Beta-Titan Alloy - Härte 47 Rockwell - Anti-magnetisch & absolut und rostfrei ! - Griffmaterial aus Kevlar/Hytrel - Scheide aus einem Kevlar/Hytrel Geflecht 12" Modell: Klingenlänge 17.7cm, Grifflänge 12cm, Gewicht 262 Gramm


SY

Indi
13.02.2006, 13:57
Also bitte? Wenn ich von Survival spreche meine ich selbstverständlich Notunterkünfte und keine Energiesparblockhütten.

Das Messer gefällt mir bis auf die Scheide ganz gut.

Gegen den Sägerücken bin ich ja auch.
Allerdings bist du mit nem Beil viel zu laut und zu schwer!
Meist nimm ich dass aber in kauf..ich steh auf Äxte und Beile *ggg*
Die Opinel Klappsäge ist echt gut - hat ein Kollege. Aber für´s Survival finde ich ein Messer und eine geflochtene Drahtsäge besser!

LG, Michael

Rajiv
13.02.2006, 14:12
Ach Indi,

kannst du auch sachlich schreiben? (Kannst du auch lesen? Wohl nur sehr eingeschränkt, sonst hättest du nicht so 'nen Haufen Blödsinn geschrieben. Lies dir gefälligst meine Zeilen noch mal durch, wenn du es dann immer noch nicht verstanden hast, dann frage gezielt, aber schreibe nicht solch ein unqualifiziertes Zeug!)

Meine Ausführungen beziehen sich auf die Äußerungen von Koffee, er suchte ein Fix und ein Folder, später schrieb er u. a. vom M.95 und vom Glock.

Das Izhmash kennst du nicht, sonst würdest du nicht solchen Blödsinn schreiben, als Survival-Messer mit Sicherheit dem bisher hier angesprochenen Messern überlegen. Die Stärke der Klinge ist übrigens nur ein Merkmal, das Izhmash ist nicht zum Brötchen schneiden gedacht. Entweder du hast ein Survival-Messer(wie das Izhmash), welches ein Haufen Zeug kann(selbstverständlich gibt es für jeden Einsatzzweck dann ein besseres Messer, welches aber dann etliche andere Sachen nicht kann) oder du hast ein Outdoor-Messer mit fixer Klinge(und nichts weiter dran).

Wie ich schon oben schrieb, gibt es für speziellere Einsatzzwecke speziellere Werkzeuge.

Dürfte wohl kaum im Sinne des Erfinders sein, wenn man mit dem M.95 versucht eine Blockhütte zu bauen. Wer auf die Jagd geht, der hat sowieso ein ordentliches Jagdmesser dabei, das stand aber hier nicht zur Debatte.

Rajiv

Indi
13.02.2006, 14:22
Ach Indi,

kannst du auch sachlich schreiben? (Kannst du auch lesen? Wohl nur sehr eingeschränkt, sonst hättest du nicht so 'nen Haufen Blödsinn geschrieben.
Rajiv

Willst du mich beleidigen.. ?

Markus K.
13.02.2006, 14:25
@Schloma

Allerdings kannst du es zum Feuermachen mit nem Flint vergessen.


Tja, damit kannst Du es wohl als Survivalmesser vergessen.

500,00 Euro :bash: :bash: :bash:


@Koffee
Jo, vielen Dank für deinen Beitrag. Doch ist das Opinel nicht wirklich die Richtige Wahl meiner Meinung nach wenn es um eine richtige Tour über mehrere Tage geht mit Hüttenbau, Lebensmittel. u.s.w., wobei, es kommt auch immer auf denn Benutzer an. Deine kann mit einem kleinen Messer mehr anfangen als andere mit Säge, Beil und Machete


Gerade für den Hüttenbau und für Lebensmittel ist das Opinel gut zu gebrauchen. Richtig scharf geschliffen geht es durch Holz wie durch die besagte Butter.
Das einzige wo ich es nicht einsetze, ist zum Hebeln und zum Öffnen von Muscheln.

Gruss Markus K.

Rajiv
13.02.2006, 14:29
Ach Indi,

erst unsachliches Zeug schreiben und dann auch noch allergisch auf Kritik reagieren. Das mag ich ja besonders.

Falls du nicht weißt, was ich meine: Ich meine deine Antwort von 10.49 Uhr auf meine Zeilen von 10.24Uhr.

Edit: Vielleicht ist ja auch dein Verständnis von Survival und Survival-Messern ein deutlich anderes als meins.

Ich rede von Survival(z. Bsp.: abgestürzter Pilot; gibt selbstredend noch viele andere Bsp.) und nicht von Survival-Spielen(das ist, wenn einige Jungs durch den Wald rennen und der Meinung sind, daß man da jetzt mit 'nem Messer 'ne Bude baut). Diese zwei deutlich unterschiedlichen Szenarien bedingen zwangsläufig auch unterschiedliche Messer. Die geographischen Unterschiede bleiben da sogar noch unberücksichtigt. Zur Erklärung: Der abgestürzte Pilot in den Tropen braucht evtl. ein anderes Survival-Messer, als der in Nordost-Sibirien abgestürzte Pilot. Selbstverständlich gehe ich davon aus, daß der Absturz in relativer Wildnis(also recht fern der "zivilisierten" Welt) erfolgte.

Rajiv

Markus K.
13.02.2006, 14:38
Hey Leute,
jetzt kommt mal wieder runter und diskutiert sachlich.

Es nervt echt, wenn jeder 2. Thread geschlossen wird, weil Ihr Euch nicht am Riemen reissen könnt oder weil es in OT abdriftet.

Jeder hat verschiedene Meinungen, das ist ja auch gut so, aber bleibt sachlich!!!

Gruss Markus K.

Nicht übertreiben
13.02.2006, 14:42
Hallo habe mir ein Sau-Teures Messer gekauft ca 500€ (bin Extremist!!) :shock:
Aber die Daten sprechen für sich, dieses Ding geht wie durch Butter!!
Allerdings kannst du es zum Feuermachen mit nem Flint vergessen.
Ist Leicht und liegt gut in der Hand.


MPK Titan (Multi Purpose Knive) DAS Taucher- und Kampfmesser. Im Gebrauch unter anderem bei den U.S. Navy Seal's. - Klinge aus Beta-Titan Alloy - Härte 47 Rockwell - Anti-magnetisch & absolut und rostfrei ! - Griffmaterial aus Kevlar/Hytrel - Scheide aus einem Kevlar/Hytrel Geflecht 12" Modell: Klingenlänge 17.7cm, Grifflänge 12cm, Gewicht 262 Gramm


SY

47 Rockwell? Da ist man ja mehr am Schärfen als am Schneiden...rostfrei macht ja für nen Taucher Sinn, Antimagnetisch fürs Militär ja evtl. auch, aber ich würde mal sagen, da hast du 500€ für ein Messer ausgegeben, das 2 Dinge kann, die man nicht braucht und sonst eher bescheiden als Messer zu gebrauchen ist :bg:

Naja, vielleicht gefällt dir ja Form und Farbe und reißt damit alles wieder raus :wink:

Gruss,
Thorben

Koffee
13.02.2006, 15:50
Ola, also ich finde es auch echt Scheiße wie Ihr euch benimmt. Ich dachte die Leute hier wissen wieso Sie hier sind!?!

Wenn nicht !! Bitte nicht weiter lesen !!

Also die Meinungen und Produkte sind sehr imponierend, doch das Gerät aus der UDSSR ist nicht ganz mein Ding, aber sicher richtig gut. Sieht aber ähnlich aus wie das Jungel von Aitor. ISt aber nicht ganz mein Stil, mag lieber Messer wie das M95 und das Martini Outdoor.
Was für erfahrungswerte hat jemand mit dem M 95 gemacht, soll eigentlich ne gute nummer sein.
Indi, ist das das Messer was du selbst nutzt?? Ist auch nicht mein Geschmack da ich es von der Form nicht mag. Ich steh er so auf Army Style, und jetzt zum Orka, das gibt es auch ohne Welle. OSnderanfertigung für SEk Reinland, weiß jemand was das Ding kostet macht ja echt ne super Figur.
Aber mehr als 200 € würde ich schon frech finden , gucke mal im M. Forum.

So also mal zurück zum Glock, ist ein Messer was man haben sollte, so wie ich euch verstanden habe.
Habe es mir auf anraten mal ohne Säge bestellt.
Wer kann eigentlich was zum Martini Outdoor sagen?
Un des tut mir leid ein Messer für 500 € da eigentlich nichts kann, wofür ich es brauche ist mir zuviel Geld, aber am Rand habe noch ein org. Navy Seal SOG mit Seilschneider, günstig abzugeben,

:ignore:

Indi
13.02.2006, 16:01
Nein, ich benutze ein GLock, ein Opinel, ein V. Multitool, ein Victorinox Voyager und ein Walter P99 Messer.

Loon
13.02.2006, 20:10
Hab das Orca mal geschenkt bekommen. Nutze es aber eigentlich fast nie, da es mir persönlich zu groß und zu schwer ist. Ich hab mein Opinel und seit neustem ein Brusletto und mehr brauche ich nicht :bg: .
Naja, aber das Messer ist nicht schlecht. Liegt ausgesprochen gut in der Hand und auch die Mikroverzahnung schneidet Seile/Taue sehr gut und zuverlässig. Allerdings frag ich mich wie lange. Aber notfalls kann man sich die ja vom Fachman herkömmlich schleifen lassen. Die Klinge an sich macht einen unzersörbaren Eindruck. Ist ja auch so ca. 5 mm stark.
Die Beilschneide (stumpf) eignet sich ganz gut zum Hacken oder Ästeabschlagen. Mit viel Geduld bekommt man wohl auch einen kleinen Baum zum Fall aber wie gesagt für sowas ist eine Klapp oder auch Drahtsäge besser geeignet.
Fazit: für denjenigen der ein solches Messer nutzen kann ist es sicher nicht schlecht. Mir persönl. ist es wiegesagt etwas zu groß.

Gruß Loon, der mit dem Gedanken spielt das fast neue Messer zu verkaufen... :bg:

semmi
13.02.2006, 20:45
Wenn meinereiner Geld zur Verfügung hätte, dann würde ich mir ein ATAK von Mad Dog Knives holen...
http://www.streetpro.com/mdk/

Edit: Hier die Preise... http://www.mdenterprise.com/maddog.htm
Ich glaube, hab auch mal nen Katalog von nem deutschen Importeur gehabt, weiss aber nicht mehr, wer das war.

Koffee
14.02.2006, 10:47
Jo das MAddog ist ne Super Nummer, was soll den der Spaß kosten, das es auch aus Amiland kommt sich ne richtige MArk.

Und hast du Kontakt zu einem Impoteur??

karlson
14.02.2006, 23:39
Wenn du mit dem M95 das Sissipuuko meinst, dann hast du dir was Feines besorgt. Die differenzielle Härtung macht beim Survival am meisten Sinn, allerdings finde ich den Schliff, bedingt durch die geringe Klingenbreite nicht so optimal, ist ähnlich wie das Glock. Grundsätzlich würde ich immer etwas Breiteres nehmen und nur etwas mit bis zum Knauf durchgehenden Erl. Das läuft dann allerdings wieder in Richtung Busse Combat und deren Clones im weitesten Sinne. Da du ja auf Militärkram stehst achte darauf, dass du nichts nimmst, was in Richtung Fighter geht, damit kann man außer Kämpfen nicht viel anfangen. Für diese Erkenntnis hab ich viel Lehrgeld bezahlt ( Ich sach nur Extrema Ratio). Auch die Militärhampel beim KSK haben nicht nur ein Fighter dabei. Bei denen gibts das volle Programm: Ein Böker AF, ein Leatherman, ein Campknife (siehe aktuelles Messermagazin, wobei der Artikel sch**** ist)...
Ich habe inzwischen festgestellt, dass es nicht unbedingt die Klopper sein müssen. Falls dich am Busse nur die Diskrepanz zwischen Preis und Leistung stört, dann wirst Du vielleicht mit einem Becker glücklich, die sind billig, zuverlässig und vielleicht sogar "tactical" genug für dich! Die Becker Messer sind deshalb auch sehr beliebt bei den Us Soldaten (schau mal auf bladeforums.com). Ich habe das BK7 (17,5cm) und das kleinere BK10 (13,6 cm). Beide sind Top, aber das "kleinere" reicht aus (wiegt ja auch nur 30gr weniger). Ich hab dazu auch im anderen Messer-Thread was geschrieben, so ca. seite 8. Da gibts auch ein Bild vom modifizierten BK7
Test vom BK7 gibt´s hier, da steht auch einiges zum Stahl:
http://www.physics.mun.ca/~sstamp/knives/becker_cu_7.html

Warum um Himmelswillen hast du dir das Glock besorgt, wenn du ein A1 hast? Schau dir mal die Röntgenbilder im Messerforum an, dann kommt´s ganz fix in die Schublade! :kotz:

Zum Thema Folder:
Ich nehm nur ein simples Schweizer mit feststellbarer Klinge und zusätzlich ein Gerber Tool mit. In Zukunft wird diese Kombi aber wohl gegen ein Leatherman Charge Ti getauscht. Dieses Tool ist das einzige, dessen Klinge eine alternative zum Folder ist. Und außerdem ist es das einzige Tool mit vernünftigem Klingenstahl.
Falls du dennoch ein richtig guten Folder für´s Grobe suchst und zufällig Geld scheißt, dann nimm ein Microtech Amphibian:
:shock: http://www.messerforum.net/showthread.php?t=4886 :shock:

Grundsätzlich wirst du wohl erst mit einem Custom glücklich werden. Das ist mituntergarnicht so teuer wie es sich anhört. Liegt dann so im Rahmen der höherpreisigen Serienmesser. Einfach nur den Hauptteil vom Messermacher machen lassen und den Rest dan selber erledigen: Kydexscheide selbergebastelt, stridergriffwicklung drum, fertig!

PS.: Beim Tool hab ich zwar auch wieder damit angefangen, aber es geht mir langsam aber sicher auf die Nerven, dass alle immer nur auf den Stahl achten, Klingenform und Wärmebehandlung sind für die Performance eines Messer genausowichtig!

Koffee
15.02.2006, 16:11
Super info aber das Bk ist mir eindeutig zu schwer und der Griff ist mir zu hart, finde das A1 da schon opti. obwohl es mich schon sehr anspricht. Und es verträgt auch mal baumfällungen und man kann mal mit graben ohne das es die ganze schäfe verliert.
Wie sieht es aus mit nachschleifen im Wald??
Und kann man auch keine Dinge mit erledigen und wo bekomme ich es günstig her.

Wie steht deine Meinung nach das Orca von Böker.
Der Stahl zu hart und die Welle ist auch nicht das Beste

Ok, und wie sieht es mit dem Martini aus Outdoor.
Finde ich auch schon gut.

Und was ist mit dem Mad Dog hast du auch da Preise im Auge??

karlson
15.02.2006, 20:27
Den Griff kann man ja verändern. Allerdings ist das Becker eines der wenigen Messer, die auch mit Handschuhen benutzbar bleiben.
Zum Baumfällen: Vorab, wann braucht man das eigentlich??? Aber zu deiner Beruhigung, ich hab mit dem BK10 letztes Wochenende einen (toten) 12cm Stamm durchgehauen...
Nachsärfbarkeit beim Becker ist auch gut, sofern überhaupt nötig, das ding hält die Schärfe verdammt lang.
Mit dem BK 10 sind auch feinere Sachen machbar, Mit dem BK7 wirds eng...

Graben mit dem Messer sollte IMMER, EGAL MIT WELCHEM MESSER tabu sein! Ein grabstock, dessen"förderleistung" genausogroß ist, wie die des Messers ist in max. einer minute fertig. Graben zerstört jede Schneide und das ist es nicht wert...

Das Böker ist ein Tauchmesser. Das hat im Wald nix verloren. Ein Wellenschliff ist auch vollkommen unnütz, außer du willst Seile, Netze, Gurte und sonstiges zersemmeln...
Das Martinii find ich als Survivalmesser unpassend und fällt auch bei den Messern über die hier bisher geredet wurde aus dem Rahmen. Es ist weder besonders hochwertig, noch ist es besonders robust...
Maddog ist noch teurer als Busse, also vergiss es lieber. Die Preise in den Staaten liegen meist so bei 450 bis 500 $ und in D sind die verdammt schwer zu bekommen...
Das MT kostet ja nach Ausführung zwischen 240 und 300.
Meld dich im Messerforum an, falls du das noch nicht getan hast, dort wirst du auf alle fragen antworten finden. Da gibt es auch schon mehrere Threads dieser Art. Und auch da gilt erst Suchfunktion benutzen...