Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Route im Google Earth Format
Hi,
es wäre schön, wenn man bei Routenbeschreibungen auch eine kml-Datei hochladen könnte, dann hätte man mit Hilfe von Google Earth einen schnellen Einblick in die Route ohne die GPS-Koordinaten im Weltatlas aufsuchen zu müssen.
Mal ein Beispiel: WHW
http://mitglied.lycos.de/outdoorpics/whw/whw.jpg
Und das dazugehörige kml-File: http://mitglied.lycos.de/outdoorpics/whw/WestHighlandWay.kml
Was haltet ihr von der Idee?
Gruß, Thomas.
Nammalakuru
08.02.2006, 14:10
hört sich gut an.
Sind die Bilder denn frei verwendbar? :o
Jetzt, wo es Google Earth auch für den Mac gibt :wink: finde ich das ganz nett. Ich würde zwar klassisches Kartenmaterial bevorzugen, aber das ist halt oft nicht frei. Diese Variante ist also deutlich besser als nichts, zumal für einige Stellen der Erde die Auflösung ganz gut ist.
Mac
Sind die Bilder denn frei verwendbar? :o
Wenn ich das richtig verstanden habe, werden ja nicht die Bilder reingestellt.
Mac
Nammalakuru
08.02.2006, 14:18
... und das file hack ich dann in mein google earth oder wie? :o
So etwas ist wohl frei:
http://worldtrip.tv/themap/gmap.php
... und das file hack ich dann in mein google earth oder wie? :o
Runterladen und doppelklicken. :wink:
So etwas ist wohl frei:
http://worldtrip.tv/themap/gmap.php
Nicht schlecht, aber das Bild ist etwas popelig klein.
Mac
Oh, ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung ob ich den Screenshot hier so zeigen darf. :confused:
Aber es geht ja um das kml, das Bild soll nur zeigen, wozu man es verwenden kann.
Bin darauf gekommen, weil immer mehr Gleitschirm- und Drachenflieger ihre GPS-Tracks als *.kml veröffentlichen und man so einen dreidimensionalen Einblick in die Route bekommt.
Inukshuk
08.02.2006, 14:33
We're flattered to hear that you're further incorporating Google Earth into your online world. You can personally use an image from the application (for example on your website, on a blog or in a word document) as long as you preserve the copyrights and attributions including the Google logo attribution. However, you cannot sell these to others, provide them as part of a service, or use them in a commercial product such as a book or TV show without first getting a rights clearance from Google.
Also, man darf sogar die Bilder online stellen (solange man das Copyright Logo nicht entfernt, aber das ist ja wohl klar). Und die KML files natürlich soweiso, die hat man ja schliesslich selber produziert. Ich fänd's aber auch nicht schlecht, gleich ein Bild mit einzustellen, dann muss man nicht gleich GE starten.
... und das file hack ich dann in mein google earth oder wie?
Ja, entweder Du lädst ihn runter und öffnest ihn von GE aus, oder Du legt von GE aus einen Network Link (wobei das von wegen Traffic wahrscheinlich die schlechtere Lösung ist).
Dein Link zeigt allerdings eine Google Maps Karte, sieht zwar ähnlich aus, funktioniert aber anders...
Nammalakuru
08.02.2006, 14:55
... sounds nice. :D
Da bin ich aber auch dafür gleich die Bilder einzustellen
Bilder kann man ja jetzt schon hochladen. Wäre eben schön, wenn das auch mit kmls ginge.
Google Map als Bilder find ich nicht so toll, da mann darauf meist nicht viel erkennt. Richtig spannend wird es doch erst, wenn man reinzoomen kann. Aber wenn jemand brauchbare Bilder von der Tour produzieren kann, warum nicht.
Das Speichern beliebiger Dateien lässt das Wiki IMHO leider nicht zu. Man könnte also höchstens den XML-Text hochladen und ne Anleidung schreiben, wie man die Datei erzeugt (ist ja nicht sooo schwer :wink: ). Werd aber noch mal darüber nachdenken, ob mir was besseres einfällt.
Mac
Werner Hohn
08.02.2006, 17:51
Seit ihr euch so sicher das die Bilder frei verwendbar sind?
Ich habe da meine Zweifel! Warum?
- Die Bilder liegen auf einem Server in den USA!!! Der komplette Copyright-Vermerk ist amerikanisches Recht.
In Deutschland gilt immer noch deutsches Recht. Auch wenn das einige Amis ärgert.
- Wie obiges Bild zeigt, sind da noch einige andere Firmen beteiligt.
- In Deutschland ist das u. a. die Firma Tele-Atlas (kann jeder mit "Berlin" überprüfen). Ob die es hinnehmen, wenn auf einem Server in Deutschland ihr Copyright verletzt wird.
Wenn ich mir die Lichtmaschine aus meinen VW nachbaue, wird das VW egal sein. Dem Herstellter der Lichtmaschine nicht.
Ich bin kein Jurist, aber nachdenklich macht mich das schon.
Übrigens, warum macht sich Gott und die Welt vor Freude in die Hose, wenn sie unbemerkt überwacht werden. Die Satelittenbilder sind teilweise nur wenige Monate alt und haben eine sehr hohe Auflösung. Jedenfalls in den USA. Wird bei uns auch bald kommen.
Wann kann ich mich beim :kotz: am Zaun meines Nachbarn beobachten?
Gruß, Werner der 1984 schon 27 Jahre alt war. :old:
Seit ihr euch so sicher das die Bilder frei verwendbar sind?
Ich habe da meine Zweifel! Warum?
- Die Bilder liegen auf einem Server in den USA!!! Der komplette Copyright-Vermerk ist amerikanisches Recht.
In Deutschland gilt immer noch deutsches Recht. Auch wenn das einige Amis ärgert.
Google hat scheinbar ein Nutzungsrecht an den Grafiken und gibt dir das Recht, sie unter bestimmten Bedingungen zu nutzen. Da gibt es IMHO keine Unterschiede zwischen amerikanischem und deutschem Recht. Die Frage ist jetzt, was passiert, wenn herauskommt, dass Google dir dieses Recht gar nicht hätte geben dürfen. Dann müssen im schlimmsten Fall alle Bilder gelöscht werden. Würde ich drauf ankommen lassen.
Übrigens, warum macht sich Gott und die Welt vor Freude in die Hose, wenn sie unbemerkt überwacht werden. Die Satelittenbilder sind teilweise nur wenige Monate alt und haben eine sehr hohe Auflösung. Jedenfalls in den USA. Wird bei uns auch bald kommen.
Wann kann ich mich beim :kotz: am Zaun meines Nachbarn beobachten?
Fotos machen ist noch nicht überwachen. Das Problem ist schon immer das gleiche: Nicht die technischen Möglichkeiten sind schädlich, sondern was man daraus macht. Da gibts kein entrinnen.
Mac
Wann kann ich mich beim :kotz: am Zaun meines Nachbarn beobachten?
Seit 2001 ist der komerzielle Fernerkundungssatellit Quickbird 2 im Orbit, mit einer Auflösung von bis zu 61cm... Darauf könnten zumindest schonmal Menschen identifiziert werden. Ist bisher wohl die beste Auflösung... Aber wer weiß, was die Amis noch an militärischen Satelliten haben... :-?
Lang wirds jedenfalls kaum mehr dauern, aus Flugzeugen kann man dich jedenfalls gut erkennbar fotografieren... :-?
Sorry, ich schreib nächste Woche ne Klausur zum Thema Fernerkundung... :bg:
chris
Werner Hohn
08.02.2006, 21:45
Google hat scheinbar ein Nutzungsrecht an den Grafiken und gibt dir das Recht, sie unter bestimmten Bedingungen zu nutzen.
Warum sínd dann Copyright-Hinweise von drei Firmen auf den Aufnahmen? Warum werden diese Fremdhinweise für jeden Landstrich der Erde angepasst (siehe Tele-Atlas für Deutschland)?
Die Frage ist jetzt, was passiert, wenn herauskommt, dass Google dir dieses Recht gar nicht hätte geben dürfen. Die Frage ist: Was ist wenn Google nicht für jedes Lande der Erde die Rechte hat. Und was geschieht, wenn Google irgendwann die Freigabe für den privaten Gebrauch widerruft? Dann müssen alle alten Bilder gelöscht werden. Eine Unternehmen gibt keine Bestandsgarantie. Das macht nur der Staat. Mit den Bildern soll irgendwann, spätestens wenn der "Kunde" meint es geht nicht mehr ohne die Aufnahmen, richtig Geld verdient werden. :bg: Allerspätestens wenn der Börsenkurs der Aktie fällt, weil Umsatz und Gewinn nicht schnell genug steigen.
Würde ich drauf ankommen lassen.
Ich nicht. Die Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/UrhG) anscheinend auch nicht.
Und sogar das Outdoorwiki nicht.
Zitat aus der Hilfe: Wichtig: Bitte verwende nur Bilder, die copyrightfrei sind, bzw, deren Copyrightinhaber Du bist.
Die Bilder und Karten sollen also gemeinfrei (http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinfrei) sein.
Da gibt es IMHO keine Unterschiede zwischen amerikanischem und deutschem Recht.
Das deutsche Rechtswesen (http://bundesrecht.juris.de/urhg/BJNR012730965BJNE006301307.html) scheint mit dem freien Copyright auch nicht ganz einverstanden zu sein.
Fotos machen ist noch nicht überwachen. Da ist die Polizei bestimmt anderer Meinung. Die machen auch Fotos zur Überwachung. Oder haste noch nie ein Bild bekommen, das dich hinter dem Lenkrad zeigt. :wink: Davon abgesehen: es gibt noch das Recht am eigenen Bild! Soviel ich weiß, dürfen in Deutschland private Überwachungskameras nur Privatgelände überwachen. Schon der andauernde Blick auf den Bürgersteig oder auf das Nachbargrundstück ist nicht erlaubt.
Das Problem ist schon immer das gleiche: Nicht die technischen Möglichkeiten sind schädlich, sondern was man daraus macht.
Bei den technischen Möglichkeiten bin auf auf deiner Linie.
Aber bisher hatte nur der Staat die Möglichkeit an solche Bilder zu kommen. Das ist in meinen Augen auch schon schlimm genug. Jetzt wollen private und was noch viel wichtiger ist profitorientierte Unternehmen damit Geld verdienen. Wo wird das enden?
Da gibts kein entrinnen.
Solche Produkte links liegen lassen? Oder Widerstand? Hilft gelegentlich. Siehe Volkszählungsurteil von 1983.
Vielleich sind ja einige Juristen hier im Forum?
Gruß, Werner
Seit 2001 ist der komerzielle Fernerkundungssatellit Quickbird 2 im Orbit, mit einer Auflösung von bis zu 61cm... Darauf könnten zumindest schonmal Menschen identifiziert werden.
Ich weiß ja nicht, wie Dein Modell eines Menschen ausschaut, aber bei einer Pixelgröße von 61 cm wird man wohl kaum zwischen Mensch und Papierkorb/Stein/Gullideckel/Optikfehler/... unterscheiden können. :wink:
Vor wenigen Jahren las ich mal etwas von einer Grenzauflösung von etwa 10cm. Das ist schon ganz schön gut.
Ich weiß ja nicht, wie Dein Modell eines Menschen ausschaut, aber bei einer Pixelgröße von 61 cm wird man wohl kaum zwischen Mensch und Papierkorb/Stein/Gullideckel/Optikfehler/... unterscheiden können. :wink:
Hmm, OK, du könntest recht haben... :bg:
Aber lass nochmal ein paar Jahre drübergehen und die von die erwähnten 10 cm dürften aus Satellitenoptiken kein Problem mehr sein. (Wenn das nicht eh schon in Militärsatelliten realisiert ist...)
chris
Google hat scheinbar ein Nutzungsrecht an den Grafiken und gibt dir das Recht, sie unter bestimmten Bedingungen zu nutzen.
Warum sínd dann Copyright-Hinweise von drei Firmen auf den Aufnahmen? Warum werden diese Fremdhinweise für jeden Landstrich der Erde angepasst (siehe Tele-Atlas für Deutschland)?
Warum weiß ich nicht. Aber mit dem Programm kommt ein ein Vertrag, welcher die Nutzungsregeln vorgibt. Der ist IMHO so lange gültig, bis er sich als fehlerhaft herausstellt. Dieses Risiko besteht aber immer, es sei denn, ich habe das Werk selbst angefertigt. Da steht übrigens was von wegen privater, ausschließlich nicht kommerzielle Nutzung drin. Gilt das für so ein Forum noch?
Die Frage ist jetzt, was passiert, wenn herauskommt, dass Google dir dieses Recht gar nicht hätte geben dürfen. Die Frage ist: Was ist wenn Google nicht für jedes Lande der Erde die Rechte hat. Und was geschieht, wenn Google irgendwann die Freigabe für den privaten Gebrauch widerruft? Dann müssen alle alten Bilder gelöscht werden. Eine Unternehmen gibt keine Bestandsgarantie. Das macht nur der Staat. Mit den Bildern soll irgendwann, spätestens wenn der "Kunde" meint es geht nicht mehr ohne die Aufnahmen, richtig Geld verdient werden. :bg: Allerspätestens wenn der Börsenkurs der Aktie fällt, weil Umsatz und Gewinn nicht schnell genug steigen.
Nutzungsrechte können IMHO nicht ohne weiteres im Nachhinein eingeschränkt werden.
Würde ich drauf ankommen lassen.
Ich nicht. Die Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/UrhG) anscheinend auch nicht.
Das ist nur ne Kurzfassung des Urheberrechtes, ich kann da nichts besonderes bei erkennen. Ich sehe auch nicht, wo das Urheberrecht verletzt wird, wenn man sich an die Lizenz hält.
Und sogar das Outdoorwiki nicht.
Zitat aus der Hilfe: Wichtig: Bitte verwende nur Bilder, die copyrightfrei sind, bzw, deren Copyrightinhaber Du bist.
Das ist ungünstig forumuliert, da es in Deutschland kein Copyright gibt.
Die Bilder und Karten sollen also gemeinfrei (http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinfrei) sein.
Da steht drin, dass es nach deutschem Recht gar keine gemeinfreien Werke gibt, es sei den, der Urheber ist schon hinreichend lange tot. :wink: Ich will die Nutzung der Bilder aber auch gar nicht fördern, wüsste nur nicht, warum man sie pauschal verbieten sollte.
Da gibt es IMHO keine Unterschiede zwischen amerikanischem und deutschem Recht.
Das deutsche Rechtswesen (http://bundesrecht.juris.de/urhg/BJNR012730965BJNE006301307.html) scheint mit dem freien Copyright auch nicht ganz einverstanden zu sein.
Womit sie auch recht haben. Aber um freies Copyright ging es ja auch gar nicht (siehe oben).
Fotos machen ist noch nicht überwachen. Da ist die Polizei bestimmt anderer Meinung. Die machen auch Fotos zur Überwachung. Oder haste noch nie ein Bild bekommen, das dich hinter dem Lenkrad zeigt. :wink: Davon abgesehen: es gibt noch das Recht am eigenen Bild! Soviel ich weiß, dürfen in Deutschland private Überwachungskameras nur Privatgelände überwachen. Schon der andauernde Blick auf den Bürgersteig oder auf das Nachbargrundstück ist nicht erlaubt.
Überwachen ist gezieltes oder permanentes Fotografieren. So wie du es definierst ist auch kartografieren Überwachen. Ich bin auch nicht der Meinung, man sollte das zu leicht nehmen, aber der Tatbestand der Überwachungskamera ist einfach noch lange nicht gegeben. Ich hab übrigens noch nie ein Bild bekommen, das mich hinterm Lenkrad zeigt. :wink:
Das Problem ist schon immer das gleiche: Nicht die technischen Möglichkeiten sind schädlich, sondern was man daraus macht.
Bei den technischen Möglichkeiten bin auf auf deiner Linie.
Aber bisher hatte nur der Staat die Möglichkeit an solche Bilder zu kommen. Das ist in meinen Augen auch schon schlimm genug. Jetzt wollen private und was noch viel wichtiger ist profitorientierte Unternehmen damit Geld verdienen. Wo wird das enden?
Ich seh auch keinen Grund, dem Staat bei sowas zu vertrauen, und erst recht nicht anderen Staaten. Enden wird das bei der totalen Überwachung oder einem sinnvollen Umgang mit der Technik. :wink:
Da gibts kein entrinnen.
Solche Produkte links liegen lassen? Oder Widerstand? Hilft gelegentlich. Siehe Volkszählungsurteil von 1983.
Vielleich sind ja einige Juristen hier im Forum?
Widerstand gegen Überwachung ja, aber warum gegen dieses Programm? Wer wird damit überwacht. Ach ja, es gibt Jursiten im Forum. Nein, ich bin keiner. :wink:
Mac
Kleiner Denkfehler von mir: im Wiki kann man die Bilder natürlich nicht benutzen, da alle Infos dort vollkommen frei sein müssen, zwecks freier Wiederverwendbarkeit. Aber im Forum sollte man sie nutzen können.
Aber lass nochmal ein paar Jahre drübergehen und die von die erwähnten 10 cm dürften aus Satellitenoptiken kein Problem mehr sein. (Wenn das nicht eh schon in Militärsatelliten realisiert ist...)
Das Problem sind möglicherweise gar nicht die Optiken sondern die Störungen durch die Atmosphäre.
Mac, der eigentlich auch ganz froh ist, dass sowas wohl noch nicht geht.
Inukshuk
08.02.2006, 23:34
Auch wenn ich hinsichtlich der Nutzungsrechte nicht ganz so pessimistisch bin wie Werner, ist das mit den Bildern schon so eine Sache... aber die KML files betrifft das ja wohl nicht (darüber, wie das mit dem Copyright an einem XML-basierten (und größtenteils von GML abgekupferten) Dateiformat ist, möchte ich jetzt ehrlich gesagt nicht einmal versuchen nachzudenken). Daher wäre es, wenn es technisch möglich ist, ja vielleicht eine gute Lösung, den Upload von KML Dateien zu ermöglichen (und wer Google Earth und Konsorten boykottiert, lädt sich die Files eben nicht runter :wink:).
Warum sínd dann Copyright-Hinweise von drei Firmen auf den Aufnahmen? Warum werden diese Fremdhinweise für jeden Landstrich der Erde angepasst (siehe Tele-Atlas für Deutschland)?
Na, es gibt ja auch so etwas wie Verwertungsrechte, die Google ja möglicherweise von ebenjenen Firmen gekauft hat. Soweit ich weiss, benutzt das Google-eigene Google Maps Portal Navteq Daten, das API aber Teleatlas, wegen eben jener vorhandenen, bzw. nicht vorhandenen Verwertungsrechte. Das ändert aber natürlich nichts daran, wer das Copyright besitzt, deswegen die verschiedenen Fremdhinweise (so stelle ich mir das zumindest als naive Nichtjuristin vor).
Bei den technischen Möglichkeiten bin auf auf deiner Linie.
Aber bisher hatte nur der Staat die Möglichkeit an solche Bilder zu kommen.
Das stimmt so aber nicht. Klar, durch Google und Konsorten sind die Satelliten und Luftbilder zum ersten Mal so gebündelt und kostenlos zu haben und dadurch natürlich viel stärker im öffentlichen Bewusstsein angekommen, aber hochauflösende Satellitenbilder und auch Luftbilder kann man gegen einen entsprechenden Obulus schon länger kaufen. Und auch viele staatliche Stellen bieten Luftbilder zum Angucken im Internet an (siehe z.B. den Bayernviewer (http://www.bayernviewer.de/index2.html) oder den Urban Area Orthophoto Datensatz des USGS (http://seamless.usgs.gov/website/seamless/viewer.php)). Und von Realtime-Daten sind Google und Konsorten glücklicherweise noch ziemlich weit entfernt und werden hoffentlich auch nie da ankommen (gelobt seien die Regenwolken!).
Das ist in meinen Augen auch schon schlimm genug. Jetzt wollen private und was noch viel wichtiger ist profitorientierte Unternehmen damit Geld verdienen.
Wobei an deren Erfolg IMHO auch die z.T. sehr restriktive Datenpolitik der staatlichen Stellen nicht völlig unschuldig ist.
Wo wird das enden? Das ist eine gute Frage...
Warum sínd dann Copyright-Hinweise von drei Firmen auf den Aufnahmen? Warum werden diese Fremdhinweise für jeden Landstrich der Erde angepasst (siehe Tele-Atlas für Deutschland)?
Von Tele Atlas stammen übrigens nur die Daten für das Straßennetz. Blendet man die Straßen aus, bleibt wie in vielen hochauflösenden Teilen der Erde nur der Hinweis auf DigitalGlobe (und natürlich Google) übrig.
Inukshuk
09.02.2006, 23:59
Man kann in Google Earth keine Menschen identifizieren? Von wegen! (http://www.theregister.co.uk/2005/12/20/google_earth/) :bg:
Nammalakuru
10.02.2006, 00:48
... und fliegende Autos: http://www.flickr.com/photos/christophhoerl/92548339/ :bg:
Buschtrommler
07.03.2006, 23:37
@ mac:
Das Problem sind möglicherweise gar nicht die Optiken sondern die Störungen durch die Atmosphäre.
es gibt reflektorfernrohre, die aus vielen kleinen spiegeln bestehen und durch bewegen und ausrichten der kleinen spiegel die störungen der atmosphäre in echtzeit ausgleichen können.
ist erstaunlich, aber das geht. hab ich aber auch erst vor einem monat in der physikvorlesung gelernt... ;-)
gruß
buschtrommler
Werner Hohn
09.03.2006, 23:22
().... Widerstand gegen Überwachung ja, aber warum gegen dieses Programm? Wer wird damit überwacht. .....()
Einige Behörden scheinen auf der Höhe der Zeit zu sein. In der heutigen (9.03.2006) Ausgabe der F.A.Z - im Wirtschaftsteil :o - steht ein Bericht der diese Thema aufgreift.
09. März 2006 Martin Varsavsky ist wütend - auf die Suchmaschine Google. Die spanischen Behörden sind dem Internet-Millionär auf die Schliche gekommen, daß er in seinem Garten einen Swimmingpool ohne Baugenehmigung gebaut hat. Für die Entdeckung haben sich die Beamten aber keinen Zentimeter vom Schreibtisch wegbewegen müssen. Ein Klick auf die Luftbildaufnahmen von Google hat genügt, um in Varsavskys Garten schauen zu können. "Google ist immer auch ein Google-Paparazzo", klagt Varsavsky. Inzwischen nutzen sogar deutsche Steuerfahnder die Suchmaschine, um Steuerhinterziehern, die ihr Schwarzgeld in Häuser investiert haben, auf die Schliche zu kommen. .....()
Hier (http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~E23F3EDAC60B347C887330F86AA332952~ATpl~Ecommon~Scontent.html) kann der ganze Artikel nachgelesen werden.
Vielleicht nur der Anfang. Der Mensch gewöhnt ja an alles. :( Ganz besonders wenn es keine Regeln und Gesetze gibt, die den Umgang mit solchen Aufnahmen regeln!
Ich bin nicht gegen diese Technik. Der Umgang damit sollte aber nicht ohne das Nachdenken über die Folgen und Möglichkeiten der neuen Technik geschehen.
()...Und von Realtime-Daten sind Google und Konsorten glücklicherweise noch ziemlich weit entfernt und werden hoffentlich auch nie da ankommen (gelobt seien die Regenwolken!).
Zum Glück! Man kann diese Daten aber mit Realtime-Kameras verkünpfen. Was heute gemacht wird oder in sehr naher Zukunft ansteht steht auch im obigem Zeitungsartikel. Es schein ein lukrativer Zukunftsmarkt zu sein. Der Artikel steht nicht ohne Grund im Wirtschaftsteil.
()... Mit Webcams lassen sich auch Live-Bilder zeigen", sagt Harisch. Vor dem Besuch des Berliner Reichstags läßt sich dann im Internet die Länge der aktuellen Warteschlange prüfen...()
Gruß, Werner
warum *.kml, wenn man *.gpx nehmen könnte. das is extra für gps tracks, routen und wegpunkte gedacht und guhgleörf kanns auch laden.
ich (allerdings noch als gps neuling) lege meine tracks sowieso als gpx files ab. die kann man denn auch mit anderen (online-)tools, wie zb. gpsvisualizer (http://www.gpsvisualizer.com) zu karten und profilen verwursten.
pfadfinder
29.12.2007, 02:15
Darf ich eine Karte aus Google Earth nehmen und die im Paint bearbeiten und dann hier posten?
Würde ich gerne machen und weiß imemr nciht, wie da die Regeln sind...
LG
http://earth.google.com/support/bin/answer.py?answer=21422&topic=1141
pfadfinder
29.12.2007, 13:44
;-)AAh, danke. Denn darf ik also.
Liebe grüße
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