Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [Unser Zelt - Details] Material Bodenwanne, Footprint
Im Prinzip finde ich die Kombination leichter Zeltboden mit Footprint nicht schlecht, gerade wenn man im Gebirge oder anderen felsigen Gegenden unterwegs ist). Allerdings ist mir das Silnylon, das bei den ZG Zelten von Wechsel auch für den Boden benutzt wird, viel zu rutschig.
Ja auch ich entsinne mich, dass es in meinem Pathfinder etws rutschig daher ging. Die Evazote rutschte zwar nicht so schlimm, aber wenn man seinen Kleinkram auf dem SilNylon rumliegen hatte und das Zelt auch noch leicht schräg stand, da rutsche alles sehr schnell davon. ISt tatsächlich etwas nervig.
Also müßte unbedingt eine Bodenwanne aus einem anderen Stoff rein.
downunder
22.01.2006, 11:42
Der Boden bei meinm Exped ist relativ stabil und hat eine hohe Wassersäule (10.000). Als Schutz nehme ich da nur noch eine Alu-Unterlage, die bisher immer ausgereicht hat. Stellt sich also die Frage, entweder stabiler Boden mit leichter Unterlage, wenn überhaupt, oder sehr leichter Boden mit oft notwendiger Unterlage.
DieBodenwannewürde ich auf jedenfall etwas höher ziehen.
JMarwede
22.01.2006, 12:44
Ich bin auch dafür, die Bodenwanne etwas höher zu ziehen. Das Gegenteil nervt nämlich ziemlich oft.
Ich denke beim Footprint/Boden sollten wir mal ausdisskutieren, was mehr Vorteile bringt. Ich din der Meinung das ein Footprint eigentlich nur nötig wird, wenn der Zeltboden vom Material her schlecht ist. Imo versuchen die Hersteller da oft Gewicht zu sparen, bei Verwendung des Footprints negiert sich das aber wieder. Andererseitsb hat die Verwendung eines Footprints ja auch diesen einen Vorteil: Wenn man weiß wo man Unterwegs ist und sich deswegen um den Boden keine Angst macht kann man ihn weglassen und so ein wenig Gewicht sparen.
Wenn Footprint mus er jedoch gut passen, imho ist die Passform nämlich nicht immer optimal. Und der silikonisierte Boden ist ein Greuel. Da rutscht wirklich alles drauf umher.
mfg jan
Ich plädiere ebenfalls für einen Zeltboden, der ohne Unterlage nutzbar ist. Vorzugsweise mit PU beschichtet, um ihn ggf. selbst flicken zu können. Ich möchte ein ein möglichst einfach gehaltenes Zelt, bei dem man auch im Dunkeln bei Wind nicht lange nachdenken muss, was wo geknüpft, geknotet, geknebelt und gehakt wird.
Inukshuk
22.01.2006, 20:02
Für die Kombination Leichter Boden-Footprint spricht: wenn eben doch mal was passiert (auf Fels oder so) hat man das Loch im Footprint, den man einfach ersetzen kann, und nicht im Zeltboden
Dagegen spricht: Man muss im Zelt mehr aufpassen, damit man den Boden nicht von innen beschädigt.
Gewichtsmäßig nimmt es sich wahrscheinlich nicht viel, wahrscheinlich ist die Kombination mit Footprint insgesamt etwas schwerer (ausser der Boden ist aus dem gleichen Material wie das Außenzelt wie bei der Zero-G-Line, aber das ist wie gesagt ziemlich rutschig).
Die Wechsel-Travelline hat folgendes Material als Boden:
Boden: Nylon Tafetta 70D 210T, PU 7000mm, FR, 110g/m2
Das ist von der Stärke her das gleiche wie der Footprint der Zero-G-Line, das finde ich ziemlich robust.
Ich bin für einen eher leichten Boden mit Footprint wegen der oben genannten einfacheren Auswechselbarkeit. Ich wüßte auch nicht wie man es so einfach anstellen sollte den Boden von innen zu beschädigen.
Nach meinem Eindruck verwenden hier viele in jedem Fall einen Footprint, was auch dafür sprechen könnte..
Da eh jeder den Footprint immer dabei hat, spricht nix gegen einen festeren Zeltboden von Beginn an!
Ich möchte einfach nicht auf einem feuchten Untergrund liegen und alles was von meiner Isomatte runterhängt wird in der Nacht feucht bis tropfnass! Sprich: Ordentliche Wassersäule
Und bitte nicht rutschig. Mit einer TAR ist es wirklich nervig. Die beiden Schläfer finden sich dann für gewöhnlich dichtgekuschelt in der am tiefsten gelegenen Ecke des Zeltes wieder.
Für Pärchen mit Probleme vielleicht nicht allzu schlecht ;-)
MfG,
Jasper
JMarwede
23.01.2006, 02:19
Mir ist grad noch was bei Wechsel aufgefallen. Da scheint noch zwischen Footprint und Groundsheet differenziert zu werden. So wie ich es verstanden habe ist der einzige Unterschied, dass ein Groundsheet die Abside mitabdeckt. So könnte man, falls man sich für eine Footprint entscheidet auch noch, entweder die Comfort-Camper oder Lowpacker bedienen. :wink:
Die Wechsel-Travelline hat folgendes Material als Boden:
Boden: Nylon Tafetta 70D 210T, PU 7000mm, FR, 110g/m2
Hab ich mir auch schon mal angesehen, aber nie getestet. Rein optisch ok, und wenn es so dick Pathfinder-Fooptprint (Zero-G) sollte imo nichts dagegen sprechen. Was amcht eigentlich den Pathfinder-Boden so rutschig? Das ist doch die Silikonbedampfung des Bodens, oder? Und wenn wir uns für den Tafetta enscheiden sollten, kann man das ja auch getrost vergessen. Frage: kennt sich irgendwer im Besonderen mit den Bodenmaterialien aus? Eigentlich könnte man dann mal ne Übersicht zusammenstellen.
mfg jan
edit: Was haltet ihr von der Idee: Man benutzt für den Boden haltbaren PU (s.o.) und für die Abside optional ein kleines Footprint. Vorteil wäre auf Solotouren (Ausrüstung im Zelt) ein minimales Gewichtsersparnis (nicht so wichtig) auf 2er Touren könnte man dann aber in der Abside gut die Aurüstung lagern, ohne die Bodennässe fürchten zu müssen. Imho könnte man dann das Zelt uneingeschränkt auf 2 Personen ausrichten (und nicht auf 2,5, wie vorgeschlagen). Vielleicht ist auch eine kombination Abside-Footprint/Packsack möglich.
Also, ich bin Footprint-Benutzer. allerdings ist bei mir dre Zeltboden Stabil und das Footprint dünn, es ist somit in erster Linie ein Dreckschutz.
Ein separates Footprint für die Apsiden find ich klasse. Im Winter kann man es weg lassen zum Loch graben, wenn es feucht wird verhindert es kondens in der Apsis, zum Kochen kann ich es auf die Seite schlagen und wenne s zu schwer ist bleibt´s zu Hause.
Bastieeeh
23.01.2006, 11:02
Groundsheet und Footprint: Durch die Apsiden kommt meiner Erfahrung nach recht viel Kondenswasser in's Zelt. Ein Groundsheet wäre da schon die bessere Wahl. Ich weiss, daß viele pro forma das Footprint mitnehmen, die hätten da sicher kein Einsehen, noch ein Groundsheet zu bezahlen. Als Zubehör macht es wiederum vielleicht keinen Sinn, weil nur die wenigsten den Vorteil darin sehen und es sich dann für den Hersteller nicht rechnet. Ich hab gerade gesehen, daß es die Groundheets nur für die größeren Zelte und Tunnel gibt. Schade eigentlich...
Stabiler Boden - nichts besch...., als wenn alles von unten nass ist. bei dünnem Boden und footprint kann das Wasser auch mal zwischen Footprint und Zeltboden laufen. Hat mich schon vor Jahren bei Outddor begeistert, daß der undichte Boden nicht wirklich bemängelt wurde (was habe ich schon geflucht und Zelte umgetauscht).
Felö
david0815
23.01.2006, 22:03
bin auch für nen stabilen Boden! Alles andere ist IMHO SCHROTT.
Noch ne andere Idee, die ich gerne verwirklicht hätte wäre die Möglichkeit das Außenzelt alleine aufstellen zu können, am Besten mit einer integrierten Bodenplane. Das Groundsheetz also am besten mit dem Außenzelt verbindbar machen. (Sierra Designs bietet sowas an)
http://www.sierradesigns.com/images/products/254_1_1_sd.jpg
ideal fände ich auch wenn die Bodenwanne hochgezogen und im unteren Bereich senkrecht verlaufen würde.
Inukshuk
23.01.2006, 22:07
Die Version (Bild von david0815) würde doch aber für die Variante mit Footprint sprechen, oder?
Also, ich hab mit meinem Wechsel Zero-G Zelt noch keine Probleme gehabt, auch nicht, als wir mal Wasser zwischen Footprint und Boden hatten, und so dünn wie bei der Zero-G Line sollte der Boden sicher nicht sein.
(Sierra Designs bietet sowas an)
oder Haglöfs
david0815
23.01.2006, 22:19
Die Version (Bild von david0815) würde doch aber für die Variante mit Footprint sprechen, oder?
Nee. Ich würde trotzdem für nen "dicken" Boden plädieren, da man ja nicht immer das Groundsheet mitnehmen will/muß.
mfg
David
Bastieeeh
23.01.2006, 22:40
Wie wäre es mit Footprint-Erweiterungen für die Apsiden? Da diese ja symmetrisch sind, kann man die separat einzeln als Zubehör anbieten. Eine Apsis hat dann eine Abdeckung und da kommt Gepäck und alles schützenswerte rein und die andere Apsis hat keine Abdeckung für alles matschig-nasse, wie dreckige Schuhe o.ä..
Man müsste die Zusatz-Abdeckungen dann geschickt am Zelt anbringen, damit sie nicht verrutschen...
alaskawolf1980
24.01.2006, 01:55
Bin jetzt nicht ganz im klaren, ob es auch noch einen Footprint für den starken Boden geben soll. Wenn ja , kann man diesen Apsidenfootprint am großen befestigen.
Ansonsten: Meint ihr, so ein Teil rutscht großartig herum, wenn es meinetwegen so 20 cm unter das Innenzelt reicht?
noch ne Idee: An den Ecken des Innenzeltes wird dieser Apsidenfootprint befestigt. Da ist ja irgendwo das Gestänge, oder ne Öse. Da kann man es dann festmachen.
(Sierra Designs bietet sowas an)
oder Haglöfs
oder Hilleberg 8)@alaskawolf: so! (http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=bb_15005&artbez=Hilleberg+Zeltunterlage+Nallo+3&k_id=0609&h_kat=Zelte%2C+Campingm%F6bel&u_kat=Zubeh%F6r)
Apsidenfootprint : Meint ihr, so ein Teil rutscht großartig herum, wenn es meinetwegen so 20 cm unter das Innenzelt reicht?
Ich hab einen Apsis-Footprint in meinem Akto.
Das wird mit den Hilleberg-üblichen Knebeln an den gleichen Befestigungspunkten, wie das Innenzelt und dann noch an der Außen abstehenden Stange befestigt. Unter das Innenzelt reicht es vielleicht 5 cm. - Und da rutscht gar nix rum. Das ding ist bei mir fest eingebaut und wird beim Aufbau einfach nur glatt gezogen.
(Sierra Designs bietet sowas an)
oder Haglöfs
oder Hilleberg
... oder TNF! :bg:
Vorschlag: Dicken Boden, damit es dicht ist. Einen Footprint hat eh jeder immer dabei. Da kann man dann gut Gewicht sparen, wenn man es integriert. Ist IMHO leichter als beides einzeln.
Um das Außenzelt so aufzustellen, kein Sheet, sondern ein "Netz" aus dünnen Riemen, um die Spannung aufzubringen.
Somit genau die Form eines Groundsheets, allerdings nur die direkten Verbindungen zwischen den Ösen. Ein bis zwei Verstrebungen, damit es nicht zu instabil ist und schon wieder ist ein Haufen Gewicht gespart.
Ich hoffe, dass war jetzt verständlich *g*
Und was sprach jetzt nochmal gegen den Packbeutel als Groundsheet in der Apside?
MfG,
Jasper
Ich hoffe, dass war jetzt verständlich *g*
Nö :bg:
alaskawolf1980
24.01.2006, 17:20
Einen Footprint hat eh jeder immer dabei.
Jasper
Wie es ausschaut ja anscheinend leider nicht.
Ich hab einen Apsis-Footprint in meinem Akto.
.
ich habe eines im HB Nammatj - mein Aufbau muss man es manchmal drunterstecken, aber ansonsten ist es sehr praktisch.
Nachteil ist, dass es festgebunden wird und nicht, wie z.B. das Innenzelt, reingeclipst werden kann.
Ich hätte gerne ein Footprint und eine Apsis-Footprint (2 Teile), die man bei bedarf schnell rein und rausnehmen kann.
(Beim Wandern kann man z.B. den Footprint auch als Unterlage für die Isomatte in einer Schützhütte nutzen)
Monika
@jasper
gegen den Packbeutel als groundsheet spricht schonmal, daß man sich bei Schlamm überlegen muß, ob später das zelt auf die dreckige Seite kommt, oder der Rucksack..
gegen den Packbeutel als groundsheet spricht schonmal, daß man sich bei Schlamm überlegen muß, ob später das zelt auf die dreckige Seite kommt, oder der Rucksack..
Naja, wenn das Groundsheet für die Absiden dreckig ist, ist auch davon auszugehen, dass der Zeltboden dreckig ist. Damit hat sich die Frage meineserachtens schon geklärt. :wink:
MfG,
Jasper
den kann ich aber aufeinanderfalten..
alaskawolf1980
25.01.2006, 00:34
Ich konnte das Footprint unter einem Staika mal betrachten. Also Hilleberg hat das alles so geschneidert, dass es wirklich perfekt und straff sitzt. Beeindruckend.
@boehm: Klar...wenn so eine Querstange bis zum Boden reicht (wie beim Akto) ist ein Apsidenfootprint einfach zu befestigen. Aber wenn unsere Apside trapezförmig wäre und dort keine Stange bis runter reicht, müßte man es einfach so hinlegen.
Bastieeeh
25.01.2006, 10:54
Ich finde die Idee mit der Apsis-Abdeckung als Packbeutel nicht verkehrt. Schlamm hin oder her, man hat ja sowieso einen Lappen oder ähnliches bei. Und ein bisschen Wasser ebenso... Also habt euch nicht so! Mir ist ein funktioneller Packbeutel mehr wert, als mehr Gewicht!
Ausserdem kann man ja den Aufbauort des Zeltes variieren, wie man möchte, damit die Apsis mit dem Beutel als Abdeckung nicht so eingemeiert wird...
Vielleicht sollten wir es zum jetzigen Zeitpunkt mal dabei belassen, dass grundsätzlich eine Apsisboden mit angeboten werden soll. Ob das jtzt der umgestaltete Packsack ist oder was anderes, kann man ja später diskutieren, wenn der Packsack-Thread offen ist.
im Vorgriff darauf: der Packsack sollte jedenfalls multifunktional sein, z.B. als Himmeltasche oder "Gepäckhängematte" in der Apsis, oder als Staubeutel im Innenzelt - man muss ihn nicht in den Dreck legen, nur um ihn multifunktional zu nutzen :ignore:
alaskawolf1980
25.01.2006, 11:46
Würde auch sagen, dass wir alles mal stehen lassen und uns dem größten Problem widmen: Form des Aussenzeltes und Gestängeführung. Alles andere baut ja darauf auf.
@Jasper & Bastieee
Stimmt schon bin überzeugt: also Packbeutel als Unterlegplane, wer da keine Lust drauf hat, macht sich halt ne Extraplane. Und gewichtsschonend ist es auch.
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