Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [Unser Zelt - Details] Form und Maße des Innenzeltes
Thomas75
20.01.2006, 13:27
Bitte erst dies hier lesen !!!
Sorry ... muss hier mal ein paar Vorgehensweisen schreibseln, sonst wird das nix:
Welche Kriterien gibt es?
Lasst uns erstmal darüber nachdenken, dann gewichten wir diese Kriterien und kommen dann strukturiert einer Lösung nahe.
- Körpergröße (Anzahl der Personen, 90er Percentil)
- Gewicht des Zeltes
- Einsatzgebiet (längere Verweildauer im Zelt?)
- Funktion (nur Schlafplatz, Aufenthaltsraum)
- Raumangebot
- ?
... da wirds doch wohl noch ein paar Kriterien geben.
Nam
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Ursprungspost:
Wenn das Zelt tatsächlich 2,20 lang sein soll... dann wären das 40 cm für die 180er und 30 cm Kopffreiheit für die 190er. Was ist daran zu wenig?
Nicht die Körpergrösse zählt, sondern die Schlafsacklänge. Und nicht direkt auf dem Fussboden gemessen, sondern Schlafsackdicke pluss ein paar Zentimeter.
Wenn das Zelt tatsächlich 2,20 lang sein soll... dann wären das 40 cm für die 180er und 30 cm Kopffreiheit für die 190er. Was ist daran zu wenig?
Bist Du platt wie ne Flunder? :)
Man braucht eine ordentliche Liegelänge bis zu einer Höhe von min. 30cm (u.a. schon deswegen weil Winter Spitzen-Schlafsäcke diese Höhe im Fußbereich aufweisen). Eine Liegelänge von 2,20m in Bodenhöhe wäre bei einem Zelttyp Keron toll, bringt Dir bei einem Typ Staika aber ziemlich wenig und ist bereits für viele Personen eindeutig zu niedrig bemessen. Schon das Original Staika hat ja real etwa 2,24m und das ist mir (je nach Tagesform zwischen 1,85m und 1,87m) schon ein paar cm zu kurz, es sei denn, ich hab einen nicht allzu dicken Schlafsack und liege absolut regungslos auf dem Boden. Jede minimale Bewegung im Winter quittiert das Staika aber gleich mit Schneefall im Zelt, weil man ständig irgendwo anstößt. Personen mit 1,90m Körpergröße gibt´s heutzutage relativ viele, insofern müssen deren Interessen meiner Ansicht nach schon berücksichtigt werden. Bei 1,93m und mehr sollte dann aber Schluss sein, da man mit dieser Größe einfach schon zu weit außerhalb der Norm liegt. *duck*
Wie auch immer: Ich würde bei einem derartigen Zelttyp auf jeden Fall für echte 2,30m Innenzeltlänge auf Bodenhöhe plädieren und außerdem dafür, die Breite um 5cm auf 1,40m zu verringern. Ein Staika hat 1,33m - 1,34m real und man kann damit leben. Echte 1,40m über die gesamte Innenzeltlänge ist für ein 2-Personen-Zelt IMHO in jedem Fall ausreichend. Der Mehrbedarf an Bodengewebe beträgt bei 2,30m x 1,40m gegenüber 2,20m x 1,45m gerade mal 1% oder 0,03 m². Kam eigentlich die Innenzelthöhe schon zur Sprache? Hab leider noch nicht beide Threads komplett gelesen. Bei einem Typ Staika sollten es idealerweise jedenfalls etwa 1,11 - 1,12m im höchsten Punkt sein (aktuell: 1,08m)
Auch ein vernünftiger Zeltboden wird durch einen scharfen spitzen Stein schneller beschädigt als es ein Footprint würde.
Die Idee mit dem dünnen Boden + Footprint ignoriert völlig, dass man einen Zeltboden auch von innen beschädigen kann. Mir käme jedenfalls nie mehr ein Zelt ohne robusten PU-beschichteten Boden "ins Haus". Die leichtere Variante der Hilleberg Böden wäre IMO eine gute Wahl für das Forums-Zelt.
Corton (der Trapez-förmige Apsiden bei einem Kuppelzelt besser findet als dreieckige)
@corton
2,30 Länge bei 1,40 Breite wären auch meine Wunschmaße die schon sein sollten. Eventuell , wenn`s am Ende doch leichte Gewichtsprobleme geben sollte, könnte meiner Meinung nach das Innenzelt auch eine leicht trapezförmige Fläche haben. Sagen wir mal von Breite 1,40m am Kopf auf 1,20m am Fußende. Aber nicht kürzer.
Dirk
Hallo!
@Corton: habe ich Dich jetzt richtig verstanden, daß bei einem Zelt Typ Kerlon (Tunnel) das Innenzelt höher bzw. steiler vom Boden weggeht wie bei einem Zelt Typ Staika (Kuppel)? Denn wenn dem so ist, dann müßten wir dann ja doch noch mal alle über die Zeltform diskutieren. Ich finde das Argument mit der Höhe von 30 cm sehr wichtig (habe zwar keinen Monsterwinterdaunenschlafsack,kann aber noch kommen). Auf die Liegelänge von 2,30m lass ich mich auch gerne ein, da sie ja reicht.
downunder
22.01.2006, 11:51
Bei den Maßen schließe ich mich Corton an - lieber etwas länger, dafür aber ein wenig schmaler. Bei 2,20m Länge müssten die Wände einfach sehr steil sein, damit die meisten gut klar kommen.
Bei der Höhe finde ich alles ab 1,05m in Ordnung und sicherlich leicht zu realisieren.
Ich habe mal von der Idee eines modifizierten Micra geschrieben. Dies geschah nicht ohne Hintergedanken, den Entwurf habe ich schon einige Jahre in der Schublade. Auch wenn man mehrheitlich in Richtung von 2,5 oder 3 Bögen tendiert, möchte ich den Entwurf zur Diskussion stellen.
Einige Details wie die Trapezapsis und eine Minimalapsis (Gewichtsersparnis, ausreichend zum Ausstieg und Bedienung eines außenstehenden Kochers) hatte ich schon drin. Geändert habe ich das vormals rechteckige IZ, um den Einstieg bei Regen und den Stauplatz zu optimieren.
Aus der Seitenansicht ist der Platz im Kopfraum nicht gut erkennbar - spitz wäre er natürlich nur am Kreuzungspunkt der Gestänge und spannt dann zur Zeltmitte breiter und noch etwas höher auf (siehe Draufsicht).
Die Gestängeführung in der Seitenansicht stimmt natürlich auch nicht, die Krümmung gehört genau anders herum. :bash:
http://img10.imageshack.us/img10/4705/zeltentwurfklein4ns.jpg
Also ich bin ja immer noch dafür, dass das Zelt breiter wie 140 cm sein soll. Ist einfach gemütlicher :D . Daher währe mein Vorschlag, dass der Grundriss so ähnlich sein sollte wie beim <u>Salewa Sierra Leone II</u> (http://www.globetrotter.de/de/shop/jpg_xl_window.php?jpg_xl=/jpg_prod_xl/s/sa1002105a.jpg&farbe=gr%FCn)
alaskawolf1980
22.01.2006, 14:09
Je nachdem wie zum Schluß das Gewicht ausfallen würde, wäre ich auch eindeutig für mehr als 1,40 m.
Das Mark III ist 215 cm lang (OK ein Querschläfer sollte also auf alle Fälle mehr als 215 cm sein, weil ich auch mit 180 cm leicht anstoße).... und es ist 165 cm breit.... (unser Zelt kann also ruhig 150 cm sein).
Die Grundfläche wie bei Sierra Leone oder Mark III (is ja das gleiche), aber mit trapezförmiger Apside. (müßte man überlegen was sinnvoller wäre).
Überlegung: 140 cm= jede Person hat 70 cm. Nun haltet mal euren Zollstock, den ihr 70 cm ausgeklappt habt vor euch an die Schultern. Das ist schon recht eng im Zelt. 140 cm wenigstens.
Was würden eigentlich 10 cm mehr Breite beim Gewicht ausmachen? Man bräuchte so einen Rechner ... so ein Modell an dem man Regler hoch und runterschieben kann wobei sich das Gewicht dann automatisch berechnet. :D
Ich weiß, es sollte nicht zu breit sein, damit wir den Spagat zwischen normalen 2 Mann Zelt und gleichzeitig tragbaren Luxus-Einmannzelt schaffen.
Je nachdem wie zum Schluß das Gewicht ausfallen würde, wäre ich auch eindeutig für mehr als 1,40 m.
[Komfort vs. Gewicht]
Ich weiß, es sollte nicht zu breit sein, damit wir den Spagat zwischen normalen 2 Mann Zelt und gleichzeitig tragbaren Luxus-Einmannzelt schaffen.
Ich vermute mal, dass wir beim Material auf das zurückgreifen müssen, was Wechsel sowieso hat. Wenn wir Richtung der Unlimited Reihe gehen, müssen wir vom Minimum ausgehen. Wenn schon das White Nites ca. 3 kg wiegt, dürfen wir nur unwesentlich mehr Material verwenden.
alaskawolf1980
22.01.2006, 14:38
Ja, ich glaube auch, dass es da Probleme gibt. Ich bin mir aber nicht sicher, ob Wechsel nicht auch andere Materialien nutzen kann, als die bisherigen bei den jetzigen Modellen. Aber wir sollten mal bei den jetzigen bleiben und uns nach den Modellen orientieren, welche Größe mit wieviel Gestänge welches Gewicht erzielt. Da hat man ja schonmal einen Anhaltspunkt.
Unlimited oder ZG? mmhhh :-?
Ich finde die Innenzeltlänge von 230cm auch besser. Ich würde persönlich aber eher eine Breite von ca. 150cm bevorzugen. Cortons Vorschlag von 230x140 scheint mir aber ein gelungener Kompromiss zwischen Größe und Gewicht zu sein. Zudem rückt eine mögliche Einzelnutzung des Zeltes bei steigendem Gewicht und Packmaß irgendwann in weeeite Ferne.
manati1977
24.01.2006, 19:31
Hallo,
ich wäre auch eher für ein wenig mehr als 140cm, da ich es sehr geschickt finde, wenn man die Rucksäcke mit ins Innenzelt nehmen kann (z.B. wenn draußen der Boden nass und schmuddelig ist). Da sind 165cm Breite schon sehr angenehm (auch wenn ich weiß, dass das dann ein wenig beim Gewicht zu Buche schlägt :D).
Grüße
Thomas
alaskawolf1980
24.01.2006, 23:52
165 cm ist mein Mark III. Die perfekte Breite um alles mit ins Zeltinnere zu nehmen.
Jedoch sollte man bedenken, dass ein 165 breites und mindestens 230 cm langes Zelt eine ganz schön große Stellfläche benötigt.
Man könnte auch die überlegung anstellen, was leichter wäre: Mehr Innenzeltbreite einen (falls wir einen verwenden wollen) Footprint, der die Apsiden mit bedeckt. Dann wäre das Dreckproblem auch gelöst. Der Rucksack liegt auf einem Footprint so gut wie im Innenzelt.
manati1977
25.01.2006, 00:05
Der Rucksack liegt auf einem Footprint so gut wie im Innenzelt.
Das stimmt aber INHO nur, wenn das Footprint eine Art Wanne bildet - sprich: außerhalb des Innenzelts müsste das Footprint dann irgendwie am Gestänge des Zelts befestigt werden können, so dass das Wasser bei strömendem Regen nicht drüber laufen kann.
Viele Grüße
Thomas
alaskawolf1980
25.01.2006, 00:21
Ist das Footprint nicht sowieso am Gestänge befestigt, damit es nicht verrutschen kann?
Footprint..Wanne: Bei meinem Vaude habe ich trotz robusten Boden immer eine Baumarktplane benutzt. Die daraus resultierende rechteckige Fläche stand also etwas über.. also an den spitzen Apsiden. Die Ecken hab cih meist in die Apsiden geholt und am Inneren des Aussenzeltes hochstehen lassen. Das ist schon ein tolles Gefühl, so eine Wannenkonstruktion zu haben und wirklich sicher zu sein. Aber es kann bei sowas immer noch das Kondens auf die plane laufen. Sollte man nicht vergessen.
johnsilver
25.01.2006, 11:54
bin auch für die 230cm*140cm Variante
die Matte definiert m.E. den persönlichen Platzanspruch im Zelt, gängige Isomatten sind zwischen 50 und 60cm breit, bleibt also noch ein wenig Platz zwischen den Schläfern oder Abstand zur Zeltwand. am Kopf und Fußende ist Platz für Kleinkram und Klamotten (die gerne auch mal als Kopfkissen genutzt werden). der Rest muß leider draußen bleiben.
Der Rucksack liegt auf einem Footprint so gut wie im Innenzelt.
das gilt vor allem dann, wenn man einen Regenüberzug für den Rucksack hat (wenn ich auf der Tour Scheißwetter erwarte, habe ich das Ding auch mit) und diesen während des Rucksackaufenthalts in der Apsis dem Boden zuwendet.
Jens
manati1977
25.01.2006, 14:22
das gilt vor allem dann, wenn man einen Regenüberzug für den Rucksack hat (wenn ich auf der Tour Scheißwetter erwarte, habe ich das Ding auch mit) und diesen während des Rucksackaufenthalts in der Apsis dem Boden zuwendet.
Naja, fast !! :) Ich für meinen Teil finde den Regen, der tagsüber über meine Regehülle läuft nicht störend. Dabei haben tue ich das Teil auch immer ... nur ist es IMHO nicht so angenehm, wenn das Teil vor Dreck (sprich Matsch, etc,) selbst steht. Daher bin ich noch immer für eine Lösung für das Gepäck. Wenn das mit einer Wanne in der Apsis geht - super! Wenn nicht bin ich nach wie vor für ein breiteres Innenzelt.
Viele Grüße
Thomas
Hmm, vielleicht könnten wir in diesem Thread so langsam mal ein Ergebnis erzielen, damit der dritte Thread von oben mal gefüttert wird?
Wird es jetzt also ein Querlieger mit echten 230*140*110 oder müssen wir noch abstimmen?
johnsilver
27.01.2006, 13:28
Wird es jetzt also ein Querlieger mit echten 230*140*110 oder müssen wir noch abstimmen?
nö, scheint recht breiter Konsens zu sein.
also Butter bei die Fische, ein [X]done fürs nächste Thema.
Inukshuk
27.01.2006, 13:43
Also, die Quer- oder Längslieger Frage sollten wir jetzt nicht einfach so abtun. Darüber sollte schon abgestimmt werden, finde ich.
[modifiziertes Salewa Micra]
Inzwischen haben wahrscheinlich schon viele festgestellt, dass es enorm schwierig ist, etwas wirklich neues zu konstruieren.
Auch "meine" Idee eines Micra mit asymetrischer und im Dach gestufter Stangenführung ist längst in Produktion, habe ich gerade festgestellt.
http://www.terra-nova.co.uk/terra/lightweight.shtml#solar2
Das nach halbrund nach innen gezogene IZ gibt's schon bei Mountain Hardware.
Nach Berg- oder Expeditionszelten mit zusätzlicher Minimalapsis suche ich besser erst gar nicht, gibt's garantiert auch schon. Manche Hersteller beschreiben das gleich als vollweritigen Eingang. :)
jackknife
17.02.2006, 02:34
Da ihr euch ja schnell auf eine recht lange Liegelänge geeinigt habt, nicht zuletzt durch Cortons Winterschlafsackeinwand, sollte man mal überdenken, daß 140 nicht wirklich breit ist. Sehr viele hier im Forum benutzen ihr Zelt im Winter, ich habe auf meinen Nordlandtouren die Erfahrung gemacht, das 160cm an Breite ein absolutes Muß sind. Bei 140 haut dir der Schlafnachbar morgens die Müeslischüssel aus der Hand, wenn er sich sein Fleece herüber streift. Auch beim Abwettern von Stürmen macht es durchaus Sinn, wenn man sein Rucksack mal in das Innenzelt reinnehmen kann, und zwar von beiden, damit man mal eine Rückenlehne usw. hat.
Auch wird durch das Mehr an Breite, das Zelt nicht viel schwerer, aber eben viel Eingeschränkter in den Möglichkeiten. Bei 160 passen zur Not auch mal drei rein.
Auf jeden Fall empfand ich 160cm immer gerade angemessen für zwei Personen mit Gepäck und Kochen im Zelt bei Sauwetter.
Der Sinn dieses Projektes ist doch das Ausloten der berittenen Gebirgsmarine.
Wieso wird dann durch vorherige Einschränking auf 140cm der Nutzen um eine Jahreszeit eingeschränkt?
Viele der 140 Befürworter waren wohl noch nie im Winter unterwegs.
Matthias
Nicht übertreiben
17.02.2006, 08:13
Hi Jackknife, du hast bestimmt mitbekommen, dass das Zelt nur bedingt für den Winter gedacht ist...außerdem war ich schon ein paar Mal mit einem Zelt mit ca. 130 Breite im Winter unterwegs und es hat jedes Mal wunderbar geklappt. Muslischüsseln sind dabei nie geflogen, vielleicht haben wir einfach unsere Bewegungen besser koordiniert. :bg:
Klar ist mehr Platz schöner, aber eine Breite zwischen 140 und 155 ist für 2 Personen imo vollkommen ausreichend, vor allem wenn es ein 3+ Jahreszeiten-Zelt ist. Die lange Liegelänge ist allerdings nicht nur im Winter praktisch, da gibt es auch im Sommer öfters mal Probleme.
Gruss
Thorben
Gebe Jackknife da recht. Finde auch wir sollten noch etwas über die Breite diskutieren. Wie wärs, wenn wir abstimmen mit den schritten 140, 150 und 160 cm? Meiner Meinung nach sollten es mindestens 150cm sein. Mehr ist natürlich immer besser, solange es nicht zu sehr aufs Gewicht schlägt.
Die erforderliche Breite steht im Zusammenhang mit der Nutzhöhe. Bei senkrechten Seitenwänden z.B. reichen IMO 1,40 m dicke, weil auf den 1,40 m Breite die volle Höhe zur Verfügung steht. Und senkrechte Längswände am Innenzelt bieten sich bei unserem Konzept ja geradezu an.
Anders natürlich ein Zelt, das zu den Längsseiten hin immer niedriger wird, da sind 1,60 m schon angebracht (damit man eine nutzbare Breite von letztendlich 1,40 m erhält)
Ein Exped Orion z.B. bietet IMO einen deutlich besser nutzbaren Innenraum und ein besseres Raumgefühl als z.B. ein Staika, obwohl es deutlich schmäler ist.
jackknife
17.02.2006, 13:21
Hi Jackknife, du hast bestimmt mitbekommen, dass das Zelt nur bedingt für den Winter gedacht ist...
Thorben
Dann brauch ich kein Zelt, dafür wurde bereits alles erfunden und das Rad dreht sich schon. Da müßt ihr nicht Herrn Wechsel für belästigen.
Matthias
Bastieeeh
20.02.2006, 09:42
Eine Umfrage wäre sicher das beste im Moment. Das Projekt scheint auch langsam einzuschlafen...
alaskawolf1980
20.02.2006, 22:46
Es schläft nicht ein... aber es stehen sicherlich alle wie ich vor den Aussenzeltkonstruktionen und sind ratlos, was das Beste wäre.
Ich zerbreche mir schon tagelang den Kopf. Aber es ist bei der Anzahl der Konstruktionen schwer nun in Worten die eine Konstruktion auszusortieren und die andere zu befürworten. Verdammt schwer. :-? :-?
So. Habe mich gerade durch einen Teil dieser unermesslich langen Diskussionen gekaempft.
Ich bevorzuge es eine moeglichst grosse Abside zu haben und dafuer einen annehmbar kleinen Innenraum. In meinen Augen hat das den Vorteil das ich Nasse Rucksaecke und Jacken ausserhalb des Innenzelts deponieren kann und mir so nicht mehr Wasser als noetig mit rein schuette. Dazu sollte ich vielleicht noch sagen das ich immer eine Unterlegplane dabei habe die den Platz der Absiden mit abdeckt so das meine Klamotten dort nicht im Dreck liegen und das Problem mit aufsteigendem Kondenswasser vom Boden geblockt wird. Ganz ehrlich ich will meinen Rucksack auch nicht mit in's Innenzelt nehmen.
Zusaetzlich waermt sich ein kleines Innenzelt auch schneller auf als ein grosses.
Vielleicht sollte ich erwaehnen das ich bisher nur mit Tatonka Alaska II und Salewa Denali II unterwegs war.
Fuer mich waere, entsprechend grosse Abside vorrausgesetzt, auch 120x230cm voellig ok. Das Denali ist IMO zu kurz (210cm) und fuer groessere Menschen sicher auch in der Breite (105cm) was zu kuschelig. Fuer mich als relativ kleine und schmale Person (176cm hoch und 72kg schwer) geht aber auch das noch (mit fast identisch gebautem Mitschlaefer im Zelt).
Das Alaska laest sich aufgrund des hier angestrebten Zelttyps so jetzt nicht vergleichen. Die grosse Abside ist auf alle Faelle toll, macht das ganze aber auch entsprechend schwer.
Soweit meine Ueberlegungen dazu.
Sven
Nicht übertreiben
22.04.2006, 16:16
Ich würde eine Breite von 140 - 150 für ganz Angemessen halten
alaskawolf1980
22.04.2006, 18:31
Ja ich wäre auch für diese Maße.
edit: 140 aus Gewichtsgründen
Also ich bin für mind. 150 cm. War letztens mit einem Salewa Sierra Leone unterwegs und die 150 cm Breite waren zu zweit genau richtig.
Ich persönlich würde für 140cm stimmen, aus Gewichtsgründen.
alaskawolf1980
22.04.2006, 18:57
Ich glaube die Sache mit den Maßen läßt sich so oder so am besten mit einer Umfrage beantworten. Klar kann man heir gerne diskutieren, damit andere Vor- und Nachteile von bestimmten Breiten sehen.
Also, wie wärs mit einer Umfrage zur Innenzeltbreite?
Wenn ich mich recht entsinne, waren wir uns bei der Länge alle recht einig.
Jo, Umfrage wär wohl das beste.
Bei der Länge waren wir bei 230cm, oder?
chris
Nicht übertreiben
22.04.2006, 21:14
Ja, 230 Länge und Breite würde ich mal 140, 145, 150, 155 und 160 vorschlagen. Hat das Sierra Leone nicht nur 140? *grübel*
Laut salewa-hp sogar 155 cm.
:old: Die erforderliche Breite steht im Zusammenhang mit der Nutzhöhe. Bei senkrechten Seitenwänden z.B. reichen IMO 1,40 m dicke, weil auf den 1,40 m Breite die volle Höhe zur Verfügung steht. Und senkrechte Längswände am Innenzelt bieten sich bei unserem Konzept ja geradezu an.
Anders natürlich ein Zelt, das zu den Längsseiten hin immer niedriger wird, da sind 1,60 m schon angebracht (damit man eine nutzbare Breite von letztendlich 1,40 m erhält)
Ein Exped Orion z.B. bietet IMO einen deutlich besser nutzbaren Innenraum und ein besseres Raumgefühl als z.B. ein Staika, obwohl es deutlich schmäler ist.
Da unsere Variante D senkrechte IZ-Wände hat rfeichen IMO 140 cm.
alaskawolf1980
25.04.2006, 11:13
Das würde ich auch sagen. Aber eine Abstimmung müssen wir so oder so machen. Natürlich darf dieser Hinweis nicht fehlen, sonst stimmen manche Unwissenden wieder einfach so ab.
Nicht übertreiben
26.04.2006, 07:55
Finden wir es raus... :bg: (http://forum.outdoorseiten.net/viewtopic.php?p=193407#193407)
Bodenhafter
04.05.2006, 18:55
Damit sind wir dann wohl bei 140cm IZ-Breite gelandet, da die nächst größere Fraktion für 145cm gestimmt hat, denke ich mal die Fertigungstoleranz eher nach oben statt nach unten.
Gegen diese Schlussfolgerung protestiere ich! :wink: Es stand gar keine geringere Breite als 140cm zur Abstimmung, so dass es überhaupt nicht möglich gewesen wäre, in Richtung Fertigungstoleranz 135cm abzustimmen.
Im übrigen wäre es bei dieser Umfrage sehr leicht möglich, die Breite nach abgegebenen Stimmen zu mitteln, was eine Zielbreite von
(140cm * 13 + 145cm * 8 + 150cm * 8 + 155cm * 1 + 160cm * 4) / 34 = 146,3 cm
ergeben würde, die vielleicht den besten Kompromiss der Wünsche aller Beteiligten darstellt.
Karsten
Nicht übertreiben
04.05.2006, 19:25
Den Vorschlag habe ich auch schon als pn bekommen...finde ich etwas schwierig, zumal wir ja mit 146 noch weiter von deinen <140 wegrücken :bg:
Nein, im Ernst, wenn wir jetzt einfach den Mittelwert aus allen Stimmen nehmen, dann dann bekommen die, die 160 gefordert haben, plötzlich mehr Gewicht...
Ich hätte auch lieber ein breiteres Zelt gehabt, aber die Mehrheit wollte nunmal 140 :ignore:
alaskawolf1980
08.05.2006, 08:14
Tja das ist eine schwierige Sache... Nach einer Abstimmung das Ergebnis dann doch einfach durch einen Mittelwert zu Gunsten anderer verändern könnte einige Leute hier missstimmen. Was ich sogar verstehen würde, weil dann die Abstimmung völlig sinnlos gewesen wäre. Ich hab auch für 140 gestimmt, hätte aber nicht wirklich was dagegen , wenn wir 145 cm nehmen würden (ging mir halt um das Erreichen eines niedrigen Gewichtes). Jedoch wird das nichts an der Sache ändern, dass wir unser Umfrageergebnis nicht verändern dürfen.
Wäre damit der Thread Breite abgeschlossen? Oder was gäbe es noch zur Form des Innenzeltes zu sagen?
Bodenhafter
08.05.2006, 09:16
Nach einer Abstimmung das Ergebnis dann doch einfach durch einen Mittelwert zu Gunsten anderer verändern könnte einige Leute hier missstimmen.
Es könnte die 13 Leute, die für 140cm gestimmt haben, missstimmen, wenn zugunsten der 21 Leute, die für mehr Breite gestimmt haben, die Zielbreite auf 145cm festgelegt wird, und deshalb dürfen wir das nicht tun? Das ist aber ein sehr merkwürdiges Demokratieverständnis. :-?
Was ich sogar verstehen würde, weil dann die Abstimmung völlig sinnlos gewesen wäre.
Völlig sinnlos? :o Sie hat doch sehr gut gezeigt, wo der Mittelwert der Wünsche liegt. Und in diesem Fall könnte man diesen Mittelwert tatsächlich als Ergebnis verwenden, im Unterschied z.B. zur Zelttyp-Abstimmung, wo der Mittelwert ziemlich genau in der Mitte zwischen Längs- und Querlieger gelegen hätte.
Jedoch wird das nichts an der Sache ändern, dass wir unser Umfrageergebnis nicht verändern dürfen.
Es war nie die Rede davon, das Umfrageergebnis zu verändern. Es geht nur um die Frage der richtigen Interpretation. Ist es gerechtfertigt, die Meinung der ca. 40%, die für 140cm gestimmt haben, zum Heiligtum zu erklären, und die 60%, die für mehr als 140cm gestimmt haben, vollständig zu ignorieren, nur weil keine Einigkeit darüber herrschte, wieviel mehr es sein soll?
Nur noch mal zur Klarheit, die 5 cm mehr wären für mich nicht wirklich entscheidend, aber da ich in dem Umfrageergebnis eine klare Mehrheit für mehr als 140cm sehe, fände ich es durchaus angemessen, die Meinung dieser Mehrheit auch zu berücksichtigen. Ansonsten bleiben am Ende vielleicht nur eine Handvoll Leute übrig, die sich noch für das hier entstehende Zelt interessieren, und damit wäre das Projekt faktisch tot, weil es sich für Wechsel nicht mehr lohnt.
Karsten
Nicht übertreiben
08.05.2006, 09:28
Mein Problem ist folgendes: Es war eine Abstimmung für eine fixe Breite. Dabei hat die Mehrheit für 140cm gestimmt. Wenn es eine Abstimmung nach Mittelwert gewesen wäre, hätte jeder, der mit den 140cm nicht einverstanden gewesen wäre, für 160cm gestimmt, um über den Mittelwert dann seine eigentliche Wunschbreite von 145 oder 150 zu erreichen.
Sicherlich sind beide Auslegungen sinnvoll und auch zulässig, alleine will ich das aber nicht entscheiden. Ich werde das mal mit Nam etc. diskutieren.
Die 5cm mehr oder weniger sollten aber niemanden davon abhalten auch die noch offenen Punkte zu diskutieren, geht erstmal von einer Breite zwischen 140 und 145 aus :wink:
Gruss
Thorben
Bodenhafter
08.05.2006, 09:53
Mein Problem ist folgendes: Es war eine Abstimmung für eine fixe Breite. Dabei hat die Mehrheit für 140cm gestimmt. Wenn es eine Abstimmung nach Mittelwert gewesen wäre, hätte jeder, der mit den 140cm nicht einverstanden gewesen wäre, für 160cm gestimmt, um über den Mittelwert dann seine eigentliche Wunschbreite von 145 oder 150 zu erreichen.
Na dann haben wir doch jetzt eine ideale Situation: Alle glaubten, über eine fixe Breite abzustimmen, und haben deshalb für ihre tatsächliche Wunschbreite gestimmt (und nicht taktisch motiviert für einen Extremwert), womit der Mittelwert, sollte er doch noch verwendet werden, ziemlich gut repräsentativ sein sollte. :wink:
Karsten
Nicht übertreiben
08.05.2006, 10:09
Was ist aber mit den Leuten, die wirklich 140cm haben wollten... Die "Extremfälle" wie 160 und 140 hätten bei der Abstimmung keine Chance gehabt - und das obwohl die Mehrheit (auf eine Breite vereint) eben diese 140cm haben wollte...
Ich klär das :)
alaskawolf1980
08.05.2006, 11:55
Also wie gesagt, ich bin trotz meiner gewählten 140 cm auch mit 145 cm einverstanden. Aber ich wollte das Thema einfach nochmal ansprechen, bevor hier böse Worte von den 140ern fallen, weil eine Umfrage für einen fixen Wert plötzlich von denen die mehr wollen, nach oben korrigiert wird.
Ich würde ja auch nur wegen dieser 60 % mit auf 145 cm gehen. Ansonsten gehöre ich weiterhin den 140cm Leuten an.
Wir könnten diese Problematik natürlich mit einer genaueren Erklärung + neuer Umfrage klären. Die Umfrage einfach 1 Woche lang nochmal laufen lassen und dann schauen ob sich das Ergebnis auf 145 mit der Mehrheit verschoben hat , oder nicht.
Was sagt ihr dazu?
johnsilver
08.05.2006, 13:52
Es geht nur um die Frage der richtigen Interpretation. Ist es gerechtfertigt, die Meinung der ca. 40%, die für 140cm gestimmt haben, zum Heiligtum zu erklären, und die 60%, die für mehr als 140cm gestimmt haben, vollständig zu ignorieren, nur weil keine Einigkeit darüber herrschte, wieviel mehr es sein soll?
Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast :roll:
140 cm war der kleinste potentielle Wert der Auswahl, der absolut die meisten Stimmen auf sich gezogen hat - 38%. Ob oder wieviele von denen lieber noch ein schmaleres IZ gehabt hätten, kann nur vage bleiben, die Möglichkeit z.B. für 130 zu stimmen hätte aber auch den Mittelwert verändert.
Ich habe auch für 140 gestimmt, 145 bringt wohl keinen um, dennoch finde ich die Diskussion um die Auslegung des Ergebnisses jetzt sehr zweifelhaft. 145 wäre insofern ein guter Kompromiß, als das exakt genausoviele Leute ein Zelt kleiner als 145 haben wollten wie größer (je 13 Stimmen).
Dennoch finde ich es kein "merkwürdiges Demokratieverständnis", wenn deutliche Sieger einer Wahl (bei fünf Möglichkeiten ist 38% recht deutlich) auch als solcher anerkannt wird und nicht eine "Koalition der Verlierer" grünen Minderheitenterror ausübt.
Im übrigen haben auch über 60% für "145 oder kleiner" gestimmt, soviel zum Ergebnisinterpretieren.
Jens
Ich mag ja gesteinigt werden, da ich die Diskussion nicht komplett verfolgt habe, aber ein kleiner Einwurf sei mir gestattet:
Gibt´s nicht bei vielen Modellen 2 und 3 Personen-Modelle, d.h. durch geringfügige Änderungen der Maße könnte der Hersteller ein 140cm breites Zelt (2 Personen) und ein 160/170cm (2,5 - 3 Personen) breites Modell anbieten.
Gruß Felö
Flachlandtiroler
08.05.2006, 15:00
Steinigen nicht, aber... Es kann nur eines geben! :bg:
Zwischenzeitlich ist ja schon festgelegt worden, der Forumianer braucht ein Zelt für "2+" Personen.
Denke die unterstützende Firma wird vielleicht ein dediziertes Zelt für's Forum in Kleinserie laufen lassen, aber nicht eine ganze Zeltserie in Einzelanfertigung.
Gruß, Martin
Nicht übertreiben
10.05.2006, 09:28
Da in der Abstimmung über die Personenanzahl entschieden wurde ein Zelt für "2+"-Personen zu entwerfen, sollten wir uns auch darauf konzentrieren. Das heißt, dass es (für uns) nur eine Version gibt.
Die Maße, die für die Innenzeltbreite zur Verfügung standen, waren auf diese Breite zugeschnitten (unter 140cm Breite ist ein reines 2-Personenzelt, über 160 schon ein 3-Personenzelt).
Da alle bisherigen Abstimmungen nicht über Mittelwerte, sondern die Anzahl der Stimmen pro Wert erfolgten; durch eine Auswertung über den Mittelwert die Randgruppen 140cm/160cm benachteiligt werden und wir keine Verteilung haben, die eine Mittelwertsauswertung sinnvoll erscheinen läßt (Gauß), wird das Innenzelt eine Breite von 140cm haben.
Zu beachten ist dabei, dass die Breite/Länge natürlich geringfügig mit dem entgültigen Schnitt variieren kann. Ich würde vorschlagen, dass man in dem Fall bei der Länge auf 1-2 cm verzichten könnte, bei der Breite 1-2 cm mehr aber auch nicht schaden. Da haben wir aber kaum einen Einfluss drauf, da sich diese Details erst bei den entgültigen Entwürfen ergeben werden.
Fürs Papier: Innenzeltbreite wird auf 140cm festgelegt (siehe Ergebnis der Abstimmung)
Viele Grüße,
Thorben
Bodenhafter
10.05.2006, 10:26
Zu beachten ist dabei, dass die Breite/Länge natürlich geringfügig mit dem entgültigen Schnitt variieren kann. Ich würde vorschlagen, dass man in dem Fall bei der Länge auf 1-2 cm verzichten könnte, bei der Breite 1-2 cm mehr aber auch nicht schaden. Da haben wir aber kaum einen Einfluss drauf, da sich diese Details erst bei den entgültigen Entwürfen ergeben werden.
In puncto Breite stimme ich Dir zu, aber haben wir uns denn überhaupt schon auf eine Länge geeinigt? Ansonsten würde ich doch erstmal das Ergebnis einer entsprechenden Abstimmung abwarten wollen, denn wenn die genauso knapp an der Grenze des Sinnvollen ausfällt wie die Breitenabstimmung (140cm für 2+ Personen halte ich für absolut grenzwertig), dann besteht evtl. keinerlei Spielraum für Verzicht auf weitere cm.
Karsten
Nicht übertreiben
10.05.2006, 10:58
Nein, eine eigene Abstimmung dazu gab es nicht. Am Anfang des Projekts wurde aber eine Länge von 230cm in den Raum gestellt, die von allen als sinnvoll eingestuft wurde, Gegenstimmen gab es imo nicht. Von daher werde ich zu dem Thema auch keine Umfrage mehr starten, wenn hier nicht plötzlich alle etwas anderes fordern sollten. Sollte dies nicht der Fall sein, dann wird unser Zelt 140x230 als Innenzeltabmessung haben. Die Höhe wird bei ca. 110cm liegen.
alaskawolf1980
10.05.2006, 11:44
Damit wären ja alle Innenmaße gefunden. Schön.
Können wir uns also an die anderen noch offenen Themen machen.
Kannst du das Thema Packsack wieder entsperren?
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