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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [Unser Zelt - Details] Gestänge


alaskawolf1980
21.01.2006, 18:39
Bitte erst dies hier lesen !!!
Sorry ... muss hier mal ein paar Vorgehensweisen schreibseln, sonst wird das nix:

Welche Kriterien gibt es?
Lasst uns erstmal darüber nachdenken, dann gewichten wir diese Kriterien und kommen dann strukturiert einer Lösung nahe.

- Aufbau (Handling, Geschwindigkeit, Bedingungen)
- Stabilität des Zeltes (Wind, Belastung durch Gewicht)
- Bruchsicherheit
- Gewicht
- Packmaß
- Kosten
- ?

... da wirds doch wohl noch ein paar Kriterien gegen.

Nam




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Ursprungspost:

Tja, so ein breiteres, höheres Pathfinder mit 2 Eingängen wäre wirklich nicht schlecht. Aber diese Querstange wird dann sicherlich Probleme machen. Man muß sich nur mal die Wölbung überlegen. Die Eingänge wären in so einem Pathfinderding natürlich herrlich. Schöne Sicht nach draußen.

Dekkerts zweiter Versuch mit den größeren Eingängen und dem gerade Innenzelt find ich ziemlich gut. Einfach, große Apsiden usw. Jedoh würde ich die Innenzelteingänge über die komplette Seite machen. Also nicht nur die Hälfte des Liegefläche (siehe rote Linien bei ihm) sondern von Fuß bis Kopf.. eben so lang, wie die Seite des innenzeltes ist. Wer will schon in einer Apside kochen oder dort in einem großen Rucksack herumkramen, wenn die Tür so winzig ist. Die große Aussenzelttür ist genial. Wenn die Querstange schön vom Mittelpunkt entfernt bleibt ist das echt traumhaft, in Sachen Geniesserfaktor.


Wie könnte man das Gestängeproblem lösen?
Das X wird durch 2 Einzelstangen gespannt. (alles wird Aussengestänge!!!)
Nun zum Problem der Querstange: Man nehme zwei kurze Stangen und verbinde diese mit einem L förmigen Hülsenstück. Also man muß sich nciht mehr um den gigantischen Bogen gedanken machen, wenn man den Bogen verkleinern könnte. So auf die Art wie die Verbindungsstücke bei den Mark-Zelten. So ein L oder etwas, was einen etwas größeren Winkel als 90 Grad hat. Das wäre die Lösung!!!!

Aufbau: Zuerst das X, danach die Querstange.



Skizze der Mittelverbindung der Querstange:

(Schwarz = L förmige Hülse, rot =Gestängestangen, pink = Gummi)


http://img68.imageshack.us/img68/6789/hlsenform0am.jpg (http://imageshack.us)


Übrigends könnten wir mit dieser Konstruktion viele Formprobleme lösen, falls der Bogen eines Gestänges bisher viele Ideen als unrealisierbar dargstellt hätte..

Dekkert
21.01.2006, 22:11
@alaskawolf1980

Den Vorschlag würde ich kaufen.Das heißt aber:
gestängekanäle fürs X und eine Mark-ähnliche Konstruktion beim "L".

Waldhoschi
22.01.2006, 11:39
Ich halte nicht viel von Aluhülsen, die das Gestänge abwinkeln. Sie sind groß und schwer und außerdem nicht immer sonderlich stabil. Ich würde zum Beispiel zu einer 2,5 Bogenkonstruktion neigen: Ein Längsbogen in der Mitte, nicht vollständig durc<hgehend, zwei durchgehende Querbögen (Tunnelartig)

alaskawolf1980
22.01.2006, 13:45
??? Verstehe nicht ganz? Wie die Mark-Zelte? 2 Y die am Fußende verbunden sind????? Bitte nenn ein Zeltmodell was das hat oder poste ein Foto.

boehm22
22.01.2006, 13:55
Bin zwar kein Metalltechniker, aber ich denke mal diese Winkelverbindung da oben kann bei Druck schnell nachgeben.

Anders ist es mit Y- oder X-Verbindungen, da wird einem Druck auf den anderen Seiten etwas etgeben gehalten.

Inukshuk
22.01.2006, 13:57
Wie das Exped Venus?
http://www.sackundpack.de/shop/Exped/30602215.jpg (Bild von Sack und Pack)

alaskawolf1980
22.01.2006, 14:17
Ahhh interessant zu wissen, dass diese Mark-ähnliche Form doch nicht geschützt ist. Schön bei dieser Form der Gestängeführung ist, dass es auch bei offener Apside Regenschutz bietet.

Bastieeeh
22.01.2006, 23:20
Oder sie haben was für bezahlt...
Kurz was zu der Idee mit der Alu-Hülse: Ich hab sowas für Zelte noch nicht gesehen. Ich stell mir das schwierig vor, das Gestänge in die Hülse zu bekommen. Ohne Gummiband kein Problem - ein Segment kommt von links das andere von rechts rein. Aber mit Gummiband zwischen den Segmenten müsste man noch einen Schlitz für selbiges in die Hülse machen. Sonst bekommt man ja das Gummiband nicht dazwischen.

Hab das mal kurz skizziert:

http://basti.h0sted.org/huelse1.jpg http://basti.h0sted.org/huelse2.jpg

Lasst euch bitte von den Stegen innerhalb der beiden zusammengefügten Zylinder nicht irritieren...

Ob man den Steg nun an der Seite macht, oder an der anderen, war für mich erstmal Nebensache. Hauptsache, ihr versteht, wie es gemeint war...

Dekkert
23.01.2006, 00:19
Oder sie haben was für bezahlt...
Aber mit Gummiband zwischen den Segmenten müsste man noch einen Schlitz für selbiges in die Hülse machen. Sonst bekommt man ja das Gummiband nicht dazwischen.
.

Nein, das Gumiband wird in der Produktion durchgefädelt. Das "L"-segment ist da nur Teil der Stangenkette, die bei jedem Zelt besteht. Man kann das "L"-segment als eingenständiges Segment lassen, oder gleich fest mit einer Sange verbinden.

Voitsberg
23.01.2006, 07:24
Ich schlaf wenig in Zelten, meißt in der Hängematte.
Ich hab nicht mal ein Zelt, weil mich viele Dinge daran stören, eines der wichtigsten:
Ich will daß bei einem Zelt alle Gestänge gleich dick und vor allem gleich lang sind, das muß doch machbar sein?

Voitsberg

MaMa
23.01.2006, 08:50
Gleich lange Gestängebögen können den Aufbau ungemein erleichtern. Im dunkeln und bei Sauwetter ist es Gold wert, wenn man einfach eine Stange greift und es ist immer die richtige

Thomas75
23.01.2006, 11:09
Ich bin auch dafür, das alle Gestängebögen gleich lang sind. Ausserdem nicht zu kurz geteilt, da der Bogen sonst Elastizität einbusst und leichter bricht.

Zur L-Hülse: ich glaube, ein Bogen mit L an der Spitze ist nocht so stabil wie ein normaler Bogen.

alaskawolf1980
23.01.2006, 12:55
Ich denke mal, eine Stange wird länger werden. Wechsel hats beim Pathfinder so gemacht: Für das X werden schwarze Stangen und die Querstange eine goldene Stange. Fertig. Im Dunkeln (hat man ja Lampe dabei) und in der Dämmerung auch ohne Lampe leicht zu unterscheiden.

thefly
23.01.2006, 12:58
Gleichlage Gestänge: Gute Idee, alternativ große Längenunterschiede (2 Lange und eine kuze Querstange oder wie auch immer.)
Festigkeit: Lieber ein bisschen mehr Gewicht als ein Zelt was bei Wind arg nachgibt.
Material: Alu hat den Vorteil nicht so hässlich zu reissen wie Kohlefaser.(wenn es bricht)
Aufbau: Hohe Geschwindigkeit, einfaches Handling.-> Möglichst wenig unterschiedliche Teile.

Zum L: ein geschlitzes L ist von der Stabilität nicht ausreichend, oder wird extrem Schwer, da ein großer Teil der Stabiliät aus der geschlossenen Form resultiert.
zu Bedenken gibt es, das ein spitzes L von den Belastungen ungünstig ist, es entstehen Spannungspitzen, müsste also entsprechend verstärkt werden -> Gewicht. Ausserdem ist ein spitzes L fertigungstechnisch eher ungünstig(im vergleich zu einem Alubogen). Sowas wie eine 90° Kurve bei einem Rohr dürfte ein wenig besser sein.
Den Vorschlag von Vivalranger finde ich besser.

alaskawolf1980
23.01.2006, 13:07
Das mit dem Schlitz wurde falsch verstanden. Natürlich wird das Gummi bei der Produktion durchgefädelt.

Spitzes L? Also wie auf den Zeichnungen sollte es ein Winkel größer 90 Grad werden. Spitz ist doch unter 90 Grad???

thefly
23.01.2006, 13:19
ich meinte das nicht im geometrischen Sinne...
sondern so wie in der Zeichnung: also das Runde wäre zu bevorzugen...
http://img494.imageshack.us/img494/848/rundkopie4cx.jpg
edit: mit rund und spitz habe ich mich nur auf den Verbinder bezogen

krümelmonster
23.01.2006, 14:40
Find ich gut weil praktisch:
- Alugestänge
- gleich lang, gleich dick
- wenn gleich lang nicht möglich, komplette Stange in unterschiedlichen Farben
- Stangenlänge so dass man die Stangen auch bequem im Rucksack transportieren kann
- Möglichst wenig unterschiedliche Teile (machts auch in der Herstellung und beim Ersatzteile bekommen einfacher)
- einfach zu handeln beim Aufbau alleine

Krüml

MaMa
25.01.2006, 11:40
Zitat aus einem alten Thread von Corton zum Gewicht von Gestängen

- DAC Featherlight 7001 T6 8,84mm: 56,3g/m
- DAC Featherlight SL 7001 T6 9,00mm: 58,6g/m (aktueller Standard)
- Easton 7075 T9 9,02mm (0,355"): 62,8g/m
- Easton 7075 T9 8,64mm (0,340"): 60,0g/m

Easton sagt, dass das 7178 T9 (78 HS) Ultraleicht-Gestänge (das z.B. Lowland bei den Zelten der FL-Serie verwendet) bei gleicher Steifigkeit um 15% leichter sei als das 8,64mm Gestänge. Wenn das stimmt, gilt

- Easton 7178 T9 8,89mm (0,350"): 51,0g/m!

DAC Featherlight SL ist knappe 15% schwerer! Da drängt sich doch die Frage auf, warum Hilleberg statt DAC nicht diesen Gestängetyp verwendet. Ist Easton vielleicht doch zu teuer?

/Zitat ende

johnsilver
26.01.2006, 14:11
von mir nur eine recht allgemeine Meinung zum Thema Zeltstangen:

ich habe bei Leichtzelten mit Alugestänge bisher erst einmal Gestängebruch erlebt, und das war bei starkem böigen Wind an einem vorgebogenen Gestängeelement.
daher bin ich für gleichmäßige Gestängekrümmung ohne irgendwelche Verbinder, vorgeformte Stücke oder ähnliches. bei solchen Zelten mit gleichmäßigem Gestängeradius und durchgängigem Gestängekanal habe ich auf Grund der relativ gleichmäßigen Belastung bisher maximal verbogene Gestängesegmente erlebt, aber nie Bruch.

für den Aufbau eine oder maximal zwei (dann deutlich verschiedene) Gestängelängen, vereinfacht das ganze ungemein und macht sich bei Aufbau im Regen etc. bezahlt.

je komplizierter das Gestänge (Verbinder, vorgeformte Teile, verschiedene Längen) desto komplizierter der Aufbau und vermutlich auch schlechter das Packmaß und Gewicht.

Jens

alaskawolf1980
26.01.2006, 16:42
ja... je einfacher, je robuster, je besser


P.S. Ich habe bei meinen vorgeformten GEstänge von Wechsel oder den X Verbindungen beim Mark irgendwelche Brüche oder sonst was erlebt. Sind also alles einzelne unglückliche Fälle und deshalb sollte man vorgeformtes GEstänge nicht gleich als komplett schlecht hinstellen. Denn sonst gäbe es ja sowas nicht, wenn jedes vorgeformte brechen würde. :D

Bastieeeh
26.01.2006, 23:38
Ich weiß es aus der Fahrad-Branche, Easton ist SAU-TEUER! Daher kann ich mir sehr gut vorstellen, daß Hilleberg deswegen nicht auf Easton umsteigt...

downunder
27.01.2006, 10:05
Hilleberg hat mal Easton verwendet. Es wurde zu teuer und mit DAC hat man einen ebenfalls sehr guten Gestängehersteller gefunden. Zudem ist DAC sehr kulant in seiner Arbeitsweise.

tiejer
27.01.2006, 15:53
Auch ich halte jedes vorgeformte gestänge für anfällliger- je weniger Vorformung desto besser in meinen Augen.
Allerdings ist das natürlich auch von der Belastung der gebogenen Hülse abhängig- Allerdings kann ich mir keinen geringbelasteten Teil eines gestänges im Moment vorstellen den man sinnvollerweise vorgformt haben möchte.

Skull
29.01.2006, 12:21
Wie baut den Marmot seine vorgeformten Stangen? Den dieses Konzept mit den zunächst steil ansteigenden Gestänge wäre platzmäßig doch passend. Falls es diese vergeformte Variante geben würde, stellt sich allerdings die Frage, wie das Zelt an diesem befestigt werden würde, da durch den anderen Winkel die Ringe/Clip ja auch anders belastet werden?!
Möglicherweise habe ich aber auch nur einen Denkfehler :-?

Gruß
Skull

xaver
30.01.2006, 12:35
Ich bin auch dafür, das alle Gestängebögen gleich lang sind. Ausserdem nicht zu kurz geteilt, da der Bogen sonst Elastizität einbusst und leichter bricht.

Zur L-Hülse: ich glaube, ein Bogen mit L an der Spitze ist nocht so stabil wie ein normaler Bogen.

Dann haettest Du ein Packmass von einem Meter.
Wer kauft sowas?

alaskawolf1980
30.01.2006, 13:36
Niemand natürlich.
Ich finde mehr als 45 cm sollte ein Gestängesegment nicht sein.

Thomas75
30.01.2006, 13:40
Wer sprach von einem Meter?

Aber um mal zu erklären, was ich meine: Beim Helsport Stetind war das Gestänge sehr kurz geteilt, ich schätz mal, aus der Erinnerung heraus, 30cm. Das ist uns mehrmals in den Hülsen gebrochen. Wir haben es dann durch ein länger geteiltes Gestänge ersetzt und hatten nie mehr Probleme - ergo: dieses Gestänge war zu kurz.

Im übrigen ist ein länger geteiltes Gestänge natürlich auch leichter.

Das die Segmente nicht einen Meter lang sein sollen, dachte ich, versteht sich von selbst... :bash:

alaskawolf1980
30.01.2006, 13:47
Da ja viele das Gestänge in den Rucksack packen (ich auch) kann man leider nicht darüber nachdenken, ob es vielleicht sinnvoll wäre eines zu bauen, was wirklich mal relativ lange Segmente hat. So 70 bis 80 cm. Aber dann kann man dieses nur noch außen am Rucksack befestigen, oder tief in den Rucksack stellen.

MaMa
30.01.2006, 14:21
IMO muss ein Gestänge nichzt so kurz sein, um es quer im Rucksack verstauen zu können. So lan, dass man es nur noch aussen dran bekommt, ist aber auch schlecht, wegen dre Diebstahlgefahr. Nichts übleres, als am Flughafen zu stehen, seinen Rucksack vom Band zu nehmen und feststellen, dass das Gestänge fehlt.

alaskawolf1980
30.01.2006, 14:32
Deshalb ja unser Aussengestänge. Ein paar Äste zurechtgebogen und schon kann man das Zelt notfalls irgendwie auch zum stehen bringen. :)

downunder
30.01.2006, 16:49
45cm bis vielleicht 50cm ist sicherlich ausreichend kurz und lang genug. In der PRaxis hat sich diese Länge bei vielen Herstellern bekanntlich bewährt.

david0815
30.01.2006, 20:12
Die Segmentlänge ergibt sich doch aus der Gesamtlänge der Gestänge, da im Idealfall -aus Ersatzteilversorgungsgründen- alle Segmente die gleiche Länge haben sollten.

Das hätte natürlich unter Umständen auch Auswirkungen auf die wählbaren Abmessungen des Zeltes.

mfg

David

- der grad feststellt wie unglaublich viele Redundanzen es beim Zeltbau gibt-