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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [Unser Zelt - Details] Packsack


Inukshuk
20.01.2006, 21:45
Bitte erst dies hier lesen !!!
Sorry ... muss hier mal ein paar Vorgehensweisen schreibseln, sonst wird das nix:

Welche Kriterien gibt es?
Lasst uns erstmal darüber nachdenken, dann gewichten wir diese Kriterien und kommen dann strukturiert einer Lösung nahe.

- Handling (unkompliziertes Ver- und Entpacken des Zeltes)
- Wasserdichtigkeit (hat evtl. auch Nachteile?!)
- Zusatznutzen (Alternative Verwendung: Sitzunterlage, Brennholz sammeln etc.)
- Robustheit und Langlebigkeit
- Universell einsetzbar, ggf. auch für andere Zelte
- ?

... da wirds doch wohl noch ein paar Kriterien geben. Bitte erst mal die Kriterien definieren.

Nam



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Ursprungspost:

Ist zwar sicher nicht das wichtigste, aber so ein Packsack im Exped-Stil wäre auch cool!

Inukshuk
21.01.2006, 13:23
Ein Exped-Packsack sieht so aus:
hier (http://www.exped.ch/exped/web/exped_homepage.nsf?Open) (direkt verlinken kriege ich nicht hin, unter Exped-Marke. Zelte, Allgemeine Zelt-Info)
Schlechtes Bild, aber ich hoffe, man kann es erkennen. Habe ich auch noch nie benutzt, nur mal gesehen und wirkte ziemlich clever. Vielleicht kann ja mal ein Exped-Besitzer etwas dazu schreiben.

Ich denke, Patente und solche Geschichten müsste Wechsel abklären, wir schlagen erstmal vor, was uns am besten gefallen würde, oder?

Zum weiteren Vorgehen: sollen wir in diesen beiden Threads jetzt weiter durcheinander diskutieren und die Diskussion in themenbezogene Threads verlegen?

Dekkert
21.01.2006, 13:34
hmm, Patent auf den Zeltsack? kann ich mir nicht vorstellen. jeder 2. Seilsack funktioniert so

boehm22
21.01.2006, 13:57
Den Exped-Sack kenn ich nicht.
Aber von verschiedenen modernen Zelten kenn ich einen Sack, der sehr großzügig aus leichtem Material geschnitten ist - und zwei dünne Spanngurte dran hat.
Also das Zelt schnell reinschieben und mit den Spanngurten dann komprimieren.

cabo
21.01.2006, 15:30
http://img297.imageshack.us/img297/3563/ausgebreitet8rv.jpg
http://img297.imageshack.us/img297/2716/gepackt0uf.jpg

Diese Packplane gab es vor Urzeiten von Singing Rock, wahrscheinlich abgeleitet aus ihren Seiltaschen.

Verpackt habe ich zur Demonstration ein Akto, die Obergrenze ist ein Mark long. Wenn das Zelt erstmal steht, hat man eine große Unterlage für 1000 Gelegenheiten.

Inukshuk
21.01.2006, 15:39
Hmmm, könnte fast ein Footprint sein, oder? Wäre doch eine interessante Idee ein als Footprint fungierender Packsack... Aber wahrscheinlich Quatsch :bg:

boehm22
21.01.2006, 18:05
Hi cabo,

das ist echt ne gute Idee - solle als Footprint fürs Innenzelt passen - und eben als Packsack. Wäre ein toller Doppelnutzen.

alaskawolf1980
21.01.2006, 20:11
Dieser Packsack gefällt mir auch sehr gut. Und wieder so verdammt universell einsetzbar.
Zelt einwickeln

einen kleinen Stapel Äste unter dem Arm transportieren

Die Kochutensilien darauf ausbreiten, während man vor dem Zelt sitzt

als Fußunterlage, wenn man vor dem zelt sitzt und sich doch mal der Schuhe oder Sandalen entledigen will, ohne dass die Strümpfe dreckig werden

als Unterlage für dreckige Schuhe

für die die nicht richtig essen können als Lätzchen :wink: :bg: :bg: :bg:

Dekkert
21.01.2006, 22:14
als Packsack find ich das Ding auch genial, aber nicht als Footprint.
Und ich würde vielleicht eine kleine Tasche drannähen für reparaturhülse etc.

alaskawolf1980
21.01.2006, 23:59
Die Reparaturhülse is doch sowieso im Häringsbeutelchen.

Ich wüßte nicht, was man in so externes Extratäschchen noch tun sollte.

Also als direktes Footprint für das Zelt sollte es nicht verwendet werden. Aber als Unterlage für jeden andern Zweck.

Ahhh Idee: Dieser PAcksack wird dann als Tasche in den Innenzelthimmel geclipt. :) Ist aber kein Netz und man erkennt von unten nicht, was man gerade greifen will. Noch etwas gegen eine Ablage am Himmel...und zwar kann man keine Wäscheleine benutzen, wenn man diese Tasche oben hängen hat. Und die Leine wird ja wohl jeder jeden Tag benutzen.. um die Stinkestrümpfe und das T-Shirt trocknen zu lassen. :D Aber so ein paar mehr Miligramösen die für eine spätere Taschenbefestigung genutzt werden können, kann man ruhig einnähen lassen. Schon, um vielleicht für den Notfall (alles nass) mehr Leinen im Zelt zu spannen auch wenn dann die Kopffreiheit eingeschränkt wäre. Aber das ist ja nur für Notfälle da und die Leinen befestigt man auch nur in diesen Fällen.
Ja .. zu wenige Ösen.. hat mir bisher bei allen Zelten die ich gesehen habe gestört.

Thomas75
22.01.2006, 11:01
Das Wichtigste am Packsack ist die Grösse! Viele Hersteller liefern einen Packsack, in welches das Zelt gerade so reinpasst. Dadurch sieht es zwar schön kompakt aus, aber im Winter, wenn das Zelt schneeig und gefroren ist, bekommt man es überhaupt nicht mehr in den Sack. Also, einen grosszügigen Packsack, auch wenn er 10g mehr wiegt.

downunder
22.01.2006, 11:46
Packt ihr euer Zelt immer komplett in den Packsack? Ich habe das Gestänge oft separat, evtl. sogar Innen- und Außenzelt getrennt - je nach Feuchtigkeit. Der Exped-Packsack ist wirklich sehr gut gemacht, aber die geräumigen Säcke von Hilleberg sind auch ok. Vielleicht ist aber ein Sack mit Rollverschluss nicht schlecht, dass man ihn bequem klein rollen kann, wenn man die Einzelteile gesondert verpackt.

johnsilver
22.01.2006, 13:47
Ich wäre auch für einen großvolumigen Packsack mit Rollverschluß (so Teile gibt es z.B. als Zubehör von Tatonka).

Die Idee mit der vielseitig verwendbaren Packplane/Unterlage klingt im ersten Moment sehr verlockend.
Wenn man das Teil aber erstmal unterm Zelt liegen oder anderweitig eingesifft hat, würde das bedeuten, daß man unterwegs sein Zelt in eine nasse und/oder schmutzige Hülle packt - wofür braucht man dann überhaupt eine Hülle? dann könnte man das Zelt auch gleich mit nem Spanngurt komprimieren, fertig.

Inukshuk
22.01.2006, 13:52
Dann aber mit Kompressionsriemen. Der Packsack bei meinem Wechsel Challenger RP ist auch schön groß, hat aber keine Kompressionsriemen, das finde ich etwas unpraktisch.

alaskawolf1980
22.01.2006, 13:58
Der Packsack meines Pathfinders ist auch gut dimensioniert, um das zelt zu verpacken, aber wenn es einmal verpackt ist, möchte ich es dann doch nochmal komprimieren können.

Das Zeltgestänge transportiere ich meist hochkant im Rucksack. Das Innen und Aussenzelt + Häringe im Packsack.

boehm22
22.01.2006, 14:00
Der Packsack meines Pathfinders ist auch gut dimensioniert, um das zelt zu verpacken, aber wenn es einmal verpackt ist, möchte ich es dann doch nochmal komprimieren können.


Kompressionsriemen am großzügigen Packsack haben jetzt schon viele, sogar bei JackWolfskin hab ich das gesehen.

johnsilver
22.01.2006, 17:23
der komprimierbare Packsack mit Rollverschluß könnte vom Verschluß her in etwa so gelöst werden, wie die Ortlieb Fahrradtaschen (http://www.ortlieb.de/_prod.php?lang=de&produkt=backrollerclass).
die beiden Schnallenteile des Verschlusses werden zur Kompression nicht direkt zusammengesteckt, sondern mittels Verlängerung (bei Ortlieb ein loses Teil, vielleicht auch einfach ein fixer langer Gurt) um den Sack herumgeführt. bei den Fahrradtaschen ist die Komprimierung wegen der stabilen Rücken und dem festen Material recht eingeschränkt, am normalen Zeltsack sollte das ganz gut funktionieren.
ohne die Verlängerung läßt sich der Sack normal und unkomprimiert verschliessen, mit dem fixen Gurt würde bei normalem Verschluß das Ende lang dranhängen.

Jens

krümelmonster
23.01.2006, 15:14
Um das Ganze nicht zu schwer zu machen, wäre ein einfacher Packsack so a la Hilleberg nicht schlecht. Großzügig bemessen und ohne Schnickschnack.
Komprimieren geht ganz gut auch ohne Kompressionssack.
Wasserdicht hat den Vorteil, dass ein nasses Zelt auch ohne in Plastiktüte gewickelt zu werden, im Rucksack transportiert werden kann.

Allerdings finde ich die Packsack-Footprint Variante auch genial. Bedeutet aber auch wieder ein mehr an Gewicht.

Krüml

MOD-Edit:
Packsack-Thema wird zurückgestellt für später - vorübergehend gesperrt.

alaskawolf1980
23.05.2006, 22:25
also ich finde, dass man am Sack nicht so viel herumüberlegen muß.. entweder diese tolle Packplane wie sie als Bild schon vorhanden ist..oder irgendeinen Sack...egal ob mit Ortlieb Rollverschluss (wie es z.B. Vaude Mark Zelte haben) oder so n Ding alla Hilleberg.

Ich würde die Packplane bevorzugen, weil man daraus eine möglichst große Fläche machen kann. Hinsetzen, was drauf legen...irgendwas abdecken..
Man kann es einfacher kombrimieren. Wenn das Ding nass is, trocknet es schneller, weil man keine Innenseite hat.

Nicht übertreiben
30.05.2006, 08:38
Ein Zelt, bei dem IZ und AZ gekoppelt sind, wird bei mir meist einfach in einen Packsack gestopft. Der sollte groß genug, wasserdicht und komprimierbar sein. Ansonsten kann das Design schon schlicht und simpel (leicht) sein, eine kleine Tasche für Rep-Hülsen etc. ist aber nett.

Fernwanderer
30.05.2006, 10:20
Als Material würde ich das Sil-Nylon des Außenzeltes vorschlagen. Von der Form her tendiere ich zu Cabos Vorschlag.

Fernwanderer

Bodenhafter
30.05.2006, 16:19
Als Material würde ich das Sil-Nylon des Außenzeltes vorschlagen.
Finde ich gut. Falls nach ein paar Jahren mal was am Zelt repariert werden muss, kann man den Packsack zerlegen und hat damit gleich das passende Material für Flicken.

Von der Form her tendiere ich eher zum klassischen Packsack mit Rollverschluss.

Karsten

Dekkert
30.05.2006, 19:33
Hallo

Ich bin auch fürs gleiche Material.
Am liebsten Packplane
(aber wenn dann doch ein Sack, was haltet ihr von den Fjällrävensäcken die sich Richtung Öffnung erweitern?)

Gruß

Dekkert
31.05.2006, 20:37
Hallo,

ich habe m9ir heute im Laden mal den Fjällrävenpacksack angesehen.

Sehr durchdacht. Ein konischer Sack mit Komressionsriemen. Eine Kleine Tasche mit Ersatzmaterial drinnen. (mal abgesehen davon, daß nicht nur eine Reparaturhülse, sondern auch 2 ganze Segmente zum Zubehör gehören).
Weiterhin kann man den Sack in der Absis an die "Wand" hängen. Als Dreckwäschebeutel oder ähnliches:


http://img178.imageshack.us/img178/345/bild281wf.jpg

(im Laden haben sie einfach die komplette "Tür" des Keino in den Sack gesteckt)

Wäre auch eine Anregung...
Grüße
Dekkert

alaskawolf1980
10.06.2006, 21:03
Eine Abstimmung über die Art des Packsackes wäre doch nicht schlecht. Das Material kann man dann immer noch bestimmen.

Würde es, wie es Wchsel bisher auhc gemacht hat, beibehalten. Aussenzeltmaterial. Damit man den Sack zur Not als Flickenquelle nutzen kann. Hab cih selber schonmal bei meinem Pathfinder gemacht.

Nicht übertreiben
14.06.2006, 12:30
Konische Beutel mit Kompressionsmöglichkeit finde ich auch sehr gut, genau wie das AZ-Material. Die Möglichkeit zum Aufhängen im Zelt finde ich unnötig. Wichtig ist, dass der Packsack groß genug ist und nicht versucht ein minimales Packmaß vorzutäuschen und man in der Praxis jedesmal verzweifelt. Um das Zelt ggf. im Rucksack unterzubringen (Gestänge natürlich außen) sollte die Form eher gedrungen als lang und schmal sein.

Eine eingenähte Tasche für Ersatzsegment und Rep-Hülse ist sehr praktisch, entweder im Packsack für das Getänge (halte ich für sinnvoller) oder im Hauptpacksack selbst.

pvt.randleman
15.06.2006, 14:43
hallo forum,
wäre dafür den heringsack wegzulassen bzw. in den packsack für das gestänge eine (kleine) tasche für die heringe einzunähen. macht natürlich nur sinn wenn man wenige oder dünne heringe mitnimmt. sonst müsste die tasche wieder grösser werden.

gruß,
randleman

Bodenhafter
15.06.2006, 15:33
wäre dafür den heringsack wegzulassen bzw. in den packsack für das gestänge eine (kleine) tasche für die heringe einzunähen.
Welchen Vorteil versprichst Du Dir davon? Man spart vielleicht ein paar g Gewicht (grob über den Daumen gepeilt vielleicht 20-30), dafür wird das Verpacken evtl. ein bisschen umständlicher und der Gestängebeutel sperriger.

Fallbeispiel: Mein jetziges Zelt verpacke ich normalerweise so, dass ich das Außenzelt mit eingehängtem Innenzelt um die zusammengeklappten Gestängebögen herum aufrolle und beides dann als "Wurst" in den Packsack stopfe. Wenn es windig ist, bleibt währenddessen die Zeltunterlage mit ein paar Nägeln fixiert. Wie kriege ich diese nachher in den Gestängebeutel, der ja schon im Zelt eingerollt ist?

Karsten

pvt.randleman
15.06.2006, 16:56
ja die paar gramm halt. ich lass meistens auch den heringsack weg und steck die heringe in den gestängepacksack.

zeltunterlage kann auch ind den zeltsack (sofern der gross genug ist bzw. wird. wenn das nicht mehr passt dann in das bodenfach vom rucksack.

gruß,
randleman

alaskawolf1980
15.06.2006, 18:38
so dreckig wie manchmal die Heringe sind, laß ich die dann doch lieber in dem wenige Gramm leichten extra Säckchen.

Auch das Gestänge sollte eine extra Tasche haben, da ich das Gestänge ja nciht immer in den großen Packsack tun will, sondern vielleicht aucc mal einzeln an der Rucksackaussenseite transportieren will.

Nicht übertreiben
19.06.2006, 12:45
Da stimme ich Alaska zu, aber ich denke mal, wir sollten uns primär um die Details des Zeltes ansich kümmern, Packbeutel lassen sich nachträglich noch entwickeln :)

Pelz
30.08.2006, 12:42
Ich bin für die "footprint"-Variante. Allerdings nur in der Größe + Form des IZ-Bodens. So hat man zwar einen Durchstichschutz, aber nicht zu viel Gewicht. Zum Einpacken müßte man die Plane einmal falten und an einer der Seiten verschließen können (Reißverschluß?). In die so entstandene Ecke kann man das Zelt stopfen und die beiden anderen (offenen) Seiten bequem umschlagen. Riemen drum - fertig.

Pelz

Bodenhafter
30.08.2006, 13:03
Ich bin für die "footprint"-Variante. ... Zum Einpacken müßte man die Plane einmal falten und an einer der Seiten verschließen können (Reißverschluß?). In die so entstandene Ecke kann man das Zelt stopfen und die beiden anderen (offenen) Seiten bequem umschlagen. Riemen drum - fertig.

Diese Idee hat einen ... nein, eigentlich zwei Schönheitsfehler. Erstens ist auch ein Innenzelt-footprint noch viel größer als ein normaler Packsack und zweitens ist es ja nicht eben selten, dass nach dem Zeltabbau zumindest die footprint-Unterseite nass und dreckig ist - wohin dann beim Verpacken damit? Nach Innen, so dass auch das Zelt was vom Dreck abbekommt, oder nach Außen, um alles andere Gepäck vollzukleistern?

Karsten

Pelz
05.09.2006, 07:40
Das ist wohl bei allen "footprint"-Varianten das Problem.
Andererseits, welch teuflisches Zeug soll denn schon am Packsack haften außer Blättern, Gras, Lehm, Tau, Staub? Selbst wenn ich mein Zelt in der Dunkelheit aufbaue, suche ich den gewählten Standplatz vorher nach Steinen, Tannenzapfen, Kuhfladen usw. ab. Die o.g. Substanzen an der Unterlage dreht man am besten nach nach innen. Dem so beschmutzen Außenzelt tut das nichts. Beim nächsten Regen wird es von selbst abgewaschen.
Grüße,

Pelz