Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Diskussions-Thread: !!Wir gestalten ein Wunschzelt!!??
alaskawolf1980
18.01.2006, 16:37
EIN TRAUM KÖNNTE WAHR WERDEN
Wie schonmal geschrieben, habe ich für Wechsel mal ein Zeltprototypen testen und meinen Meinung dazu sagen dürfen.
Für die Neulinge: www.wechsel-tents.de das ist die Berliner Zeltschmiede Wechsel.
Habe nun die Problematik meiner Suche nach dem perfekten Wunsch-Geodäten (Kuppelzelt) geschildert.
Der Mitarbeiter von Wechsel, mit dem ich ein paar Mal EMails ausgetauscht habe, hat eine spontane Idee in den Raum geworfen:
Ein Modell soll nach 100% Verbraucherwünschen erdacht und gebaut werden.
Interaktive Ausgestaltung eines Zeltes.
Rohform wird gestellt, und die Details werden per Mehrheit abgestimmt.
Ich erbitte ein paar Rückmeldungen von euch.
Grüße
Christian
P.S. Als erstes geht mir die Problematik der Tunnelzeltbefürworter durch den Kopf. Wenn die Tunnelzeltler, die sowieso nichts mit Geodäten und Kuppelzelten am Hut haben aus Spaß mit am Zelt herumschrauben könnte etwas herauskommen, was die Geodäten-Kuppel-Gemeinschaft nicht als optimal empfindet. Aber das können wir hier natürlich besprechen. Also auf gehts....
Hi,
ich würde in zwei Kategorien unterteilen:
Lightweight und konventionell. (Extreme) Robustheit und Gewichtserparnis sind meiner Meinung nach zwei Dinge die sich nicht vereinen lassen.
was meint Ihr?
cheers
rover
Carsten010
18.01.2006, 16:54
Ja super-cool....
Hab auch noch kein für mich "perfektes" Winter-Kuppelzelt :-)
Carsten
Inukshuk
18.01.2006, 16:55
Cooooooooooooooooooooooool!
Super, dass Du das angestossen hast, Alaskawolf, und toll, dass Wechsel mitmacht! :wohoo: :wohoo:
ich würde in zwei Kategorien unterteilen:
Lightweight und konventionell. (Extreme) Robustheit und Gewichtserparnis sind meiner Meinung nach zwei Dinge die sich nicht vereinen lassen.
was meint Ihr?
Das passt ja eigentlich ziemlich gut zu Wechsels Konzept mit den gleichen Zelten in unterschiedlichen Ausführungen. Also gewissermassen ein Forumszelt Zero-G und ein Forumszelt Unlimited, oder so!
alaskawolf1980
18.01.2006, 16:56
Natürlich ist das nicht vereinbar.
Sehr leichte Zelte wird Wechsel auch so noch rausbringen.
Bei einem Wunschzelt, welches natürlich später auch an andere verkauft werden sollte, sollte man vielleicht nicht in die Richtung Leichtigkeit sondern eher in die Richtung halbwegs robust und Vielseitigkeit gehen (Ziel ist natürlich auch, dass es eine bessere Alternative vom Gewicht her ist, als vergleichbare).
alaskawolfs Tread (http://forum.outdoorseiten.net/viewtopic.php?t=11331&postdays=0&postorder=asc&start=0)
Mit Vielseitigkeit meine ich so kleine durchdachte Dinge...sozusagen die guten Seiten aller Geodäten in einem Zelt realisiert.
Beispiel: Schaut man auf das Mark III, dann sieht man, dass man dort hervorragend die Apsiden hochklappen kann, so daß man bei guten Wetter aus dem Zelt heraus einen guten Überblick hat. usw. Funktionalität und Genuss vereinen.
Bodenhafter
18.01.2006, 16:58
Boah, wenn das klappen würde ... könnte mir allerdings vorstellen, dass es schon an der Definition der Details scheitert. Aber was soll's, ein Versuch kann ja nicht schaden. Also werf ich mal als erstes ins Rennen:
- Unbedingt außenliegendes Gestänge. Das passt zwar überhaupt nicht zu den gängigen Wechsel-Zelten, aber beim Four Seasons Yukon, welches dem Hörensagen nach von Wechsel produziert wird, geht es ja auch. Besser noch als die dort verwendeten Gestängekanäle wäre aber ein Clipsystem, da sonst grade bei einer geodätischen Konstruktion der Aufbau arg schwierig werden dürfte.
Karsten
hi alaskawolf,
klingt gut. ich habs aber noch nicht ganz verstanden was dir wechsel wie angeboten hat:
- wechsel will ein zelt nach deinen entwürfen fertigen?
- wechsel entwirft ein zelt nach vorschlägen von vielen zeltnutzern und entscheidet selbst welche features reinkommen und welche nicht?
- wechsel hat dich beauftragt anforderungen mit anderen zusammen zu sammeln?
- du willst wissen ob noch andere leute ergänzungen zu deinen vorschlägen haben?
wie soll die anforderungssammlung vonstatten gehen?
- vorschläge werden hier im forum gesammelt und wechsel liest selbst mit?
- die vorschläge werden auf der wechselhomepage eingegeben?
- du leitest die vorschläge hier aus dem forum per email an wechsel weiter?
mfg
k.
alaskawolf1980
18.01.2006, 17:02
hier nochmal die Details von meiner alten Suche:
Geodät oder Kuppel
Querschläfer
4 Jahreszeiten (Aussenzelt bis zum Boden)
selbststehend (Apsiden müssen nicht selbststehend sein)
Innenraum ab realen! 1,40 m Breite
man muß das Zelt alleine problemlos aufbauen können
Innen- und Aussenzelt sind verbunden (perfekt: kann man relativ problemlos trennen)
möglichst leicht (unter 3,5 kg inklusive !!!Footprint!!, Innenzelt, Aussenzelt, Gestänge und Heringe)
mit möglichst zwei Eingängen
ALSO:
Aussengestänge versteht sich von selbst....
Clipsystem: Ich nehme an das Gummisystem der Vaude Mark Reihe ist geschützt... ich finde das schlägt das normale Clipsystem...
so spontan:
- leicht
- breit genug für 2 TAR (die alten rechteckigen - also mind. 120 breit)
- etwas länger als 2 TAR
- Apside sollte für die Schuhe auf jeden fall ausreichen - d.h. die sollten nicht nass werden
- wenn man das Zelt öffnet, sollte der Schlafsack nicht gleich nass werden
- im Innenzelt zwei kleine Taschen für Taschenlampe oder Brille
- am liebsten Aufbaumöglichkeit: erst Aussen- dann Innenzelt oder komplett aufbauen.
- Nur Aussen oder nur Innenzelt wäre auch ganz nett
- möglichst gleichlange Stangen, damit man das Zelt in der Dunkelheit aufbauen kann.
- gut abspannbar
- es sollte im Notfall auch fast ohne Heringe aufgebaut werden können
- eine Abspannleine, die man auch zum Wäschetrocknen nutzen kann wäre klasse
- Mein Wunsch wären reflektierende Schnüre und ev. auch reflektierendes Material an den Reissverschlussschiebern
Ein optionaler passender Unterboden, der passgenau ist, und der aber (im gegensatz zu Hilleberg) nicht reingeknotet werden muss, sondern wie das Innenzelt einfach reinklippen
Monika
alaskawolf1980
18.01.2006, 17:07
hi alaskawolf,
klingt gut. ich habs aber noch nicht ganz verstanden was dir wechsel wie angeboten hat:
- wechsel will ein zelt nach deinen entwürfen fertigen?
- wechsel entwirft ein zelt nach vorschlägen von vielen zeltnutzern und entscheidet selbst welche features reinkommen und welche nicht?
- wechsel hat dich beauftragt anforderungen mit anderen zusammen zu sammeln?
- du willst wissen ob noch andere leute ergänzungen zu deinen vorschlägen haben?
wie soll die anforderungssammlung vonstatten gehen?
- vorschläge werden hier im forum gesammelt und wechsel liest selbst mit?
- die vorschläge werden auf der wechselhomepage eingegeben?
- du leitest die vorschläge hier aus dem forum per email an wechsel weiter?
mfg
k.
Das Zelt soll aus Meinungen von vielen Leuten entstehen (NEIN, nicht mein Wunschzelt soll gebaut werden, sondern das von vielen... obwohl mein Wunschzelt auch schön wäre :wink: :bg: )
Auszug aus der Mail:
Aber auf jeden Fall erst einmal vielen Dank für die Vorschläge. Ich
überlege gerade ob man nicht mit dem Forum so eine Art Zusammenarbeit
anstreben sollte, sprich ein spezifisches Modell wirklich 100% nach
Verbraucherwünschen zu bauen und auch so zu vermarkten. Natürlich mit
fairer Beteiligung für alle Mitwirkenden oder zugunsten des Forums
allgemein. Denn die Idee einer sozusagen, interaktiven Ausgestaltung
eines Produkts finde ich vom Prinzip her interessant.Wir stellen eine
Rohform zur Verfügung und es wird quasi per Mehrheit bei den Details
abgestimmt wie es gemacht wird. Hmmm..... was sagst Du dazu? Wäre so
etwas realisierbar? Vielleicht können 100 Erfahrene "Amateure" doch mehr
Ideen verwirklichen als ein gesponsorter "Alpinprofi" oder ein
Produktdesigner?
Hättest Du evtl. Lust und Zeit dazu so ein Projekt zu administrieren im
Forum? Da müsste man natürlich vorher schon ein kleines Regelwerk aufbauen.
hessel´s superwinterzelt für zwei personen wäre ein mountain25 mit einer keron gt apside, in der es sich kochen lässt, träumträum, das gewicht dürfte bei 5 kg liegen, wenn der sturm zu fettwird, lege ich die große apside flach und nutze die hintertür; das aussenzelt sollte natürlich bis zum boden reichen
:-)
Bodenhafter
18.01.2006, 17:12
Querschläfer
4 Jahreszeiten (Aussenzelt bis zum Boden)
Diese zwei Anforderungen widersprechen sich ein wenig. Ein 4-Jahrezeitentauglicher Querschläfer müsste sehr breit sein, um ein Anstoßen des Schlafsackes an Kopf- und Fußende zu vermeiden, unter echten 2,30m Liegelänge geht da nichts, wenn das Zelt auch für Große passen soll. Und damit wird es notwendigerweise schwer. Ich finde Querschläfter prinzipiell zwar auch besser, aber das steht auf der Prioritätenliste relativ weit unten.
möglichst leicht (unter 3,5 kg inklusive !!!Footprint!!, Innenzelt, Aussenzelt, Gestänge und Heringe)
Schön wär's, aber 3,5kg dürften ohne ziemliche Kompromisse in Sachen Liegefläche und/oder Robustheit einfach nicht zu schaffen sein. Wollen wir nicht erstmal die anderen Merkmale definieren und dann von Wechsel einen Gewichts-Voranschlag erstellen lassen? Ggf. müssen wir dann halt wieder abspecken.
Clipsystem: Ich nehme an das Gummisystem der Vaude Mark Reihe ist geschützt... ich finde das schlägt das normale Clipsystem...
Da, soweit ich weiß, außer Vaude niemand dieses System verwendet, ist es entweder geschützt oder mit irgendeinem dramatisch Nachteil behaftet.
Karsten
Clipsystem: Ich nehme an das Gummisystem der Vaude Mark Reihe ist geschützt... ich finde das schlägt das normale Clipsystem...
Ich war mal mit Leuten unterwegs, die ein solches Zelt hatten - wir haben es in 3 Wochen nur unter enormen Anstrengungen geschafft unser Nammatj hin und wieder schneller auf- oder abzubauen.
Das System ist wirklich beeindruckend!
Gruß Monika
Na da bin ich ja mal gespannt, was da rauskomt...
Prinzipiell ist die Idee ja nicht schlecht - nur habe ich schon zu oft Produkte gesehen, die es allen Recht machen wollten und dann keinem mehr so richtig gefallen haben...
skeptisch aber neugierig Hawe
alaskawolf1980
18.01.2006, 17:16
Ich bin mir sicher, dass die theoretischen Details, was wie am Zelt sein soll, schnell gefunden und abgestimmt werden können.
Einzig, wie das Zelt im Endeffekt aussieht wäre schwierig. Aber Wechsel würde ja eine Rohform bereitstellen... inweit das mit dem letztendlichen Aussehen schon zusammenhängt weiß ich nicht.
Ich weiß auch noch nicht, welche administrativen Aufgaben auf mich zukommen. Schreibe bald meine Magisterarbeit. Aber wenns nur um die Abstimmungen zu den Details geht, dann wäre das ja kein Problem.
Die Details als Umfrage in Treads eingestellt wäre ja die einfachste Lösung. Um selber so eine Homepage mit Abstimmungen zu machen fehlt mir leider das PC-Knowhow.
alaskawolf1980
18.01.2006, 17:21
@Bodenhafter:
Volle Zustimmung!!!!
Wechsel meint auch, dass 3,5 kg schon sehr schwer zu erreichen sind, wenn man ein Wintertaugliches Zelt haben will.
Und jaaaaa.... ich liebe den Querschläfer MarkIII und ich denke auch immer wieder drüber nach, ob ein Längsschläfer nicht sinnvoller wäre, da ich mit Kopf udn Fuß nicht mehr anstoße. Das Querschläferkonzept über den haufen zu werfen wäre wohl das sinnvollste.... da muß ich dir *traurigerweise* zustimmen.
hi alaskawolf,
ja geil! das ist ja mal ne idee. hier also noch meine 2 cents:
- 1 mann und 2 mann version
- gewicht: max 2kg für 1 mann, max 3kg für 2 mann version
- sommer und wintertauglich
- boden wasserdicht (minimum 10000mm WS), am besten sodass groundsheet überflüssig wird.
- aussenzeltmaterial wasserdicht auch bei starkem, langanhaltendem dauerregen, reissfest
- 5 aufbauarten: innenzelt zuerst, aussenzelt zuerst oder alles gleichzeitig, innenzelt allein, aussenzelt allein
- freistehende konstruktion (muss auch ohne heringe stehen können)
- haken oder ösen oder schlaufen am zelthimmel zur befestigung von taschenlampe oder einhängbarem dach-fach
- grosse apsis (platz für 1 rucksack + schuhe + campküche bei 1 mann version, bei 2 mann version auf jeder seite eine apsis)
- innenzelt oberhalb von 35cm höhe komplett aus fliegengitter
- hochgezogene bodenwanne gegen spritzwasser
- reissverschluss der bis in die bodenwanne hineingeht und im bodenmaterial wasserdicht ausgelegt ist.
- gute belüftung: mehrere lüfter, von innen verschliessbar, mit strebe zum offenhalten (siehe auch salewa micra)
- sitzhöhe innen mindestens 97cm, liegelänge innen mindestens 220cm
- sturmstabil -> viele zusätzliche abspannpunkte am aussenzelt
- robustes, leichtes gestänge (gleiche länge wünschenswert)
- grosse eingänge
- schnell, von einer person auch im dunkeln aufzubauen
- evtl. fenster (gewichtsabhängig)
p.s.: sonderkonditionen (EK) für forumsmitglieder wären wünschenswert.
alaskawolf1980
18.01.2006, 17:27
Noch ein Einwurf von mir den wir mal in diesem reinen Diskussions-Tread besprechen könnten:
Wenn ein REINRASSIGES Winterzelt so viel am Gewicht schraubt..... wie wäre es mit einen 3,5 Jahreszeitenzelt? Es muß ja nicht unbedingt eine 60 cm Schneedecke tragen können.
Um bei der Vielseitigkeit zu bleiben, darf es nicht zu schwer werden, sonst wird es unattraktiv für den Sommertrekker.
alaskawolf1980
18.01.2006, 17:30
@Monika: ja wenn ich mein Zelt aufbaue bin ich selber immer wieder beeindruckt davon :bg:
@Hawe: jaja die Sache mit den vielen Köchen... aber deshalb diskutieren wir das ja auch.. um zu schauen, ob die Köche eine Suppe zusammen kochen können. :wink:
Inukshuk
18.01.2006, 17:32
Wenn ein REINRASSIGES Winterzelt so viel am Gewicht schraubt..... wie wäre es mit einen 3,5 Jahreszeitenzelt? Es muß ja nicht unbedingt eine 60 cm Schneedecke tragen können.
Um bei der Vielseitigkeit zu bleiben, darf es nicht zu schwer werden, sonst wird es unattraktiv für den Sommertrekker.
Full ACK!
Also ein Außenzelt, das bis auf den Boden geht (ideal: kann unterschiedlich hoch abgespannt werden, damit es im Sommer luftiger ist), viele Abspannpunkte und von der Form her so, dass sich der Schnee nicht auf dem Zelt sammelt...
Von der Idee her finde ich das Salewa Scorpio nicht schlecht... sowas mit Außengestänge und vernünftig großem Innenzelt.
Hehe, das wird bestimmt ein lustiger Thread :wink:
Clipsystem: Ich nehme an das Gummisystem der Vaude Mark Reihe ist geschützt... ich finde das schlägt das normale Clipsystem...
Da, soweit ich weiß, außer Vaude niemand dieses System verwendet, ist es entweder geschützt oder mit irgendeinem dramatisch Nachteil behaftet.
Karsten
Hat denn jemand Erfahrungen mit dem Gummisystem im Winter oder besser bei Sturm?
Persönlich habe ich einige Zeifel, ob dieses System wirklich sturmsicher ist. Ein Clip-System dürfte sturmsicher hinzukriegen sein.
Rajiv
alaskawolf1980
18.01.2006, 17:38
hi alaskawolf,
ja geil! das ist ja mal ne idee. hier also noch meine 2 cents:
- 1 mann und 2 mann version
- gewicht: max 2kg für 1 mann, max 3kg für 2 mann version
- sommer und wintertauglich
- boden wasserdicht (minimum 10000mm WS), am besten sodass groundsheet überflüssig wird.
- aussenzeltmaterial wasserdicht auch bei starkem, langanhaltendem dauerregen, reissfest
- 5 aufbauarten: innenzelt zuerst, aussenzelt zuerst oder alles gleichzeitig, innenzelt allein, aussenzelt allein
- freistehende konstruktion (muss auch ohne heringe stehen können)
- haken oder ösen oder schlaufen am zelthimmel zur befestigung von taschenlampe oder einhängbarem dach-fach
- grosse apsis (platz für 1 rucksack + schuhe + campküche bei 1 mann version, bei 2 mann version auf jeder seite eine apsis)
- innenzelt oberhalb von 35cm höhe komplett aus fliegengitter
- hochgezogene bodenwanne gegen spritzwasser
- reissverschluss der bis in die bodenwanne hineingeht und im bodenmaterial wasserdicht ausgelegt ist.
- gute belüftung: mehrere lüfter, von innen verschliessbar, mit strebe zum offenhalten (siehe auch salewa micra)
- sitzhöhe innen mindestens 97cm, liegelänge innen mindestens 220cm
- sturmstabil -> viele zusätzliche abspannpunkte am aussenzelt
- robustes, leichtes gestänge (gleiche länge wünschenswert)
- grosse eingänge
- schnell, von einer person auch im dunkeln aufzubauen
- evtl. fenster (gewichtsabhängig)
p.s.: sonderkonditionen (EK) für forumsmitglieder wären wünschenswert.
1. Wechsel wird nur ein Zelt herstellen wollen... denk ich mal..
2. wintertauglich beißt sich mit deinem Innenzelt aus Moskitonetz
3. groundsheet oder footprint wäre für viele sinnvoller, weil es einfacher ist ein Footprint wegzuwerfen als ein Innenzeltboden zu reparieren.
4.Aufbauarten...ja alle müssen dabei sein
5. Ösen am Zelthimmel für nachträgliche Taschen oder Wäscheleine unbedingt
6.Zelttaschen für Brille und Lampe auch.. die Dinge gibts sowieso schon in jedem Zelt
7.fenster ist möglicherweise zu schwer
8. das mit dem RV und der Bodenwanne versteh ich nicht... bitte um nähere Erklärung
Ein wintertaugliches Zelt muss zuerst mal innen so gross sein, dass man drin rumwirtschaften, sich umziehen etc. kann, ohne einen Kondensriesel zu verursachen. Man hält sich viel im Zelt auf --> zum spielen etc. sollte man sich auch gegenüber sitzen können. Für mich heißt das: lang, mind. 220 cm, ca. 140 breit und mind. 105 cm hoch. Und das ganze nicht nur an der längsten bzw. höchsten Stelle, sondern (so gut wie) überall.
Die Frage ist, wie kriegt man so einen Raum mit möglichst wenig Stoff umspannt, und wieviele gleichlange Stangen muß ich wie anordnen, damit die Sache straff steht?
alaskawolf1980
18.01.2006, 17:39
Clipsystem: Ich nehme an das Gummisystem der Vaude Mark Reihe ist geschützt... ich finde das schlägt das normale Clipsystem...
Da, soweit ich weiß, außer Vaude niemand dieses System verwendet, ist es entweder geschützt oder mit irgendeinem dramatisch Nachteil behaftet.
Karsten
Hat denn jemand Erfahrungen mit dem Gummisystem im Winter oder besser bei Sturm?
Persönlich habe ich einige Zeifel, ob dieses System wirklich sturmsicher ist. Ein Clip-System dürfte sturmsicher hinzukriegen sein.
Rajiv
Ich habe Erfahrung damit.
-30 Grad Lappland
+
Herbst Jotunheimen.. starker Sturm oben auf dem Besseggen. Zelt mußte mit Extraleinen gesichert werden, damit es samt Freundin nicht davonfliegt. :D
edit: dieses nicht-starre Gummisystem gibt bei extremen Wind immer leicht nach und somit sind plötzliche kurze starke Böen kein Problem... bei starren Haken kann man sich eher vorstellen, dass das Material bei immer wiederkehrenden Böen leidet... die Gummis gleichen sowas "mit einem müden Lächeln" aus. Aber sind wiederum straff genug, dass das Zelt nicht am Gestänge herumflattert.
2. wintertauglich beißt sich mit deinem Innenzelt aus Moskitonetz
Aber abklett/zipp/knöpfbare Panels wären dicht im Winter und sparen Gewicht im Sommer, wenn man sie wegkässt.
Ich bin bei sowas super skeptisch. Habe schon mehrfach derartige Projekte gesehen, bei denen der Hersteller was genau nach Kundenwünschen bauen wollte. Zum Ende kam jedesmal ein kleinster Gemeinsamer Nenner dabei heraus, den dann keiner mehr kaufen wollte.
-chinook
Bodenhafter
18.01.2006, 17:47
5 aufbauarten: innenzelt zuerst, aussenzelt zuerst oder alles gleichzeitig, innenzelt allein, aussenzelt allein
Mir ist keine Konstruktion bekannt, bei der das geht. 4 von 5 ja, aber sowohl Innenzelt als auch Außenzelt zuerst, wie soll das gehen?
evtl. fenster (gewichtsabhängig)
Halte ich für überflüssig. Dürfte schwerer sein als das normale Außengewebe,
zusätzliche Nähte, die undicht sein oder werden können, höherer Fertigungsaufwand (-> höherer Preis) usw.
Karsten
alaskawolf1980
18.01.2006, 17:48
? Was für Panels meinst du? Wo soll da was angebracht werden? Verstehe es nicht.... bitte nenn es nochmal anders.
max 3kg für 2 mann version
sommer und wintertauglich
haken oder ösen oder schlaufen am zelthimmel zur befestigung
grosse apsis
bombproof, sturmsicher bis orkanstärke 10 usw... ich glaube da muss man eine grundsatzdiskussion führen (@kafenio:keine kritik an den einzelnen vorschlägen, find ich schon gut):
wollen wir was stabiles, was auch tatsächlich was aushält und vielleicht mal wieder etwas qualität an ein zelt bringt (dann wirds quasi ein klättermusen-zelt -> schwer, stabil, viele features und zuverlässig aber eben nicht leicht) oder wollen wir ein leichtgewichts-zelt mit allen vor- und nachteilen?
zu den features my 2cents:
- könnte man nicht mit einem aussenliegenden gestänge (alternative befestigung wie vaude) ein separat aufbaubares innen/ aussenzelt (befestigung müsste ein gewisses system haben um folgende kombinationen zu ermöglichen :
-innenzelt an aussenzelt an gestänge
-innenzelt an gestänge
-aussenzelt an gestänge)
realisieren? ausserdem ist die aufbaugeschwindigkeit wirklich beeindruckend. irgendwelche nachteile bis jetzt? (warum baut das sonst kein hersteller?)
- ich denke das bodenmaterial sollte nur mittelmäßig stabil sein, auf extrem harten, spitzen untergründen kann man immernoch ein groundsheet mitnehmen (das wenns kaputt ist auch ausgetauscht werden kann im gegensatz zu einen stabilen trotzdem vielleicht zerstörten zeltboden) oder die isomatten unter das zelt legen
- man sollte überlegen was das mehrgewicht an einer großen apsis ist und ob man sie benötigt oder nicht. im winter würde ich nicht auf eine große absis verzichten mögen
aber ich habe auch so meine zweifel die eierlegende wollmilchsau zu bauen, wenn man sich natürlich auf einen einsatz einigen kann ists was anderes. auf jeden fall muss ich eins sagen: respekt WECHSEL! ich finde das mal eine geniale sache dass sie sich die wünsche von kunden anhören und nicht nur irgendwelche produktdesigner ranlassen denen nur die nahtpreise einer vietnamesischen näherin im kopf rumschwirren. :bg:
*neugierig*
marco
alaskawolf1980
18.01.2006, 17:51
Ich bin bei sowas super skeptisch. Habe schon mehrfach derartige Projekte gesehen, bei denen der Hersteller was genau nach Kundenwünschen bauen wollte. Zum Ende kam jedesmal ein kleinster Gemeinsamer Nenner dabei heraus, den dann keiner mehr kaufen wollte.
-chinook
wenn wir am Ende auf keinen gemeinsamen Nenner kommen, dann wissen wir es doch schon vorher, dass es Probleme gibt...
aber wenn man die wenigen Sonderwünsche wegläßt, sollte ein Zelt herauskommen, was jedem gefällt..... sogar ich als Querschläferfanatiker habe eingesehen, dass es kein Querschläfer sein sollte.
alaskawolf1980
18.01.2006, 17:53
5 aufbauarten: innenzelt zuerst, aussenzelt zuerst oder alles gleichzeitig, innenzelt allein, aussenzelt allein
Mir ist keine Konstruktion bekannt, bei der das geht. 4 von 5 ja, aber sowohl Innenzelt als auch Außenzelt zuerst, wie soll das gehen?
Karsten
Ich denke mal, er meint... auch mal nur das Innenzelt aufbaubar... Zum trocknen oder so. Natürlich kann man nicht beide oben beschriebenen Varianten realisieren... Da müßte das Gestänge ja teleskopähnlich verkleinerbar sein, was ja hirnrissig is.
? Was für Panels meinst du? Wo soll da was angebracht werden? Verstehe es nicht.... bitte nenn es nochmal anders.
na,ich meine so wie die Zelttüren. IZ-Stoff und Moskitonetz! Quasi doppellagig. Und das am ganzen IZ. So konstruiert, dass man den "Hauptstoff" wegmachen kann.
ich hatte früher mal ein Zelt von Sierra Designs, da konnt eman mittels RV den IZ-Stoff im Dach und am Fußeende wegmachen und hatte dann halt nur Moskitonetz an diesen Stellen.
Bodenhafter
18.01.2006, 17:55
Aber abklett/zipp/knöpfbare Panels wären dicht im Winter und sparen Gewicht im Sommer, wenn man sie wegkässt.
Das könnte doch mal 'ne gute Idee sein. Im einfachsten Falle könnte man die Reißverschlüsse, mit denen Moskitonetz und normale Innenzelteingänge üblicherweise verbunden sind, umlaufend verlängern, so dass die "dichten" Panels komplett ausgezippt und zu Hause gelassen werden können. Allerdings, viel mehr als ca. 100g dürfte das nicht bringen und dafür hat man zusätzliche Reißverschlüsse, die auch wieder ein bisschen was wiegen.
Karsten
PS: Knöpfen dürfte nicht hinhauen, das wäre zwar vom Gewicht her besser, aber sicher nicht mückendicht zu bekommen.
Ne gute Ausgangsbasis wäre IMO das Wechsel Challenger....statt der "Apsidenstange" einen vollwertigen Gestängebogen, und schon hst du nen Querschläfer Geodäten....Aber auch das Hurrican in einer ZG-Variante wäre ne gute Basis...
@Bodenhafter: eben, eine leichtere Befestigung als Reisverschlüsse müsste her. Klett? Tesa Powerstraps ? :bg:
[edit] Die Mückendichte wäre ja durch das (permanent vorhandene) Mossinetz gegeben...
Also, hier mal 2 Anregungen von mir:
Wieso willst du einen Querschläfer? Ich finde längs besser, va. schon, weil man sich ins Zelt legen und draussen "rumhantieren" kann und natürlich wegen der Sicht. Habe auch einen QS zuhause, würde ihn aber jederzeit gegen einen LS eintauschen.
Wir sollten das ganze etwas strukturierter angehen. Es bringt nichts, wenn jeder reinplappert, fangen wir doch einen moderierten Thread an, wo wir uns überhaupt mal Grundfragen stellen: Personen, Jahreszeiten, Gewicht, Q oder Längsschläfer, etc. -> steht das, sollten wir es konstruieren und DANN kommt erst Zeugs wie Taschen oder Aufhängung des IZ.
(Im übrigen halte ich abzippbare Panels nicht für sinnvoll: Zuviel Aufwand, zuviel Gewicht und die Robustheit leidet auch. Lieber schlicht und schrecklich! ;) Im Sommer ist ein reines Moskitonetz IZ sicher angenehmer, aber wer schläft im Hochsommer schon im Zelt?!)
alaskawolf1980
18.01.2006, 18:04
Moskitonetz am Innenzelthimmel: Ich fand das bisher auch beim Pathfinder nicht so gut. Wenn Kondenswasser an der [edit] Innenseite des Aussenzeltes ist, und man irgendwo von innen oder aussen ans Zelt kommt...dann tröpfelt es aufs Innenzelt.. Da wo Moskitonetz ist, können dann diese Tropfen durchkommen. Find ich nicht so gut.
ich glaube die gewichtsersparnis ist nicht groß genug als dass damit leute im sommer und im winter unterwegs wären. (+snowflaps, gr apside etc... wer will sowas schon im sommer. -> selbst wenn man alles abmachen könnte, die ganzen reissverschlüsse, tapes, klettverschüsse usw würden das zelt im sommer trotzdem zu schwer machen)
@gi: volle zustimmung....
vielleicht sollten wir auch mal sammeln was uns an den zelten (von wechsel oder anderen) stört, sonst präsentieren wir am schluss ein zelt das schon längst im angebot ist?
alaskawolf1980
18.01.2006, 18:12
strukturiertere Herangehensweise im Tread "Unser Zelt"... sind alle einverstanden damit?
Wie machen wir das mit der Moderation? Ich nehme an, wir sind erwachsen genug uns nicht wegen Unstimmigkeiten zu zerfleischen. Das werden wir ja sehen im anderen Tread. :)
strukturieren wir die strukturierte herangehensweise :bg:
Noch 2 Anmerkungen:
1. die Farbe von Wechselzelten ist zum :kotz:
2. ich finde die Konstruktion der Zelte zu Aufwändig. Klar, es bringt was an Festigkeit, aber im Ernst: Die Materialien sind heutzutage schon so stark, dass man nicht unbedingt super kleine Flächen machen muss. Nicht um sonst verkaufen andere, namhafte Zelthersteller eher konservativ geschnittene Zelte auch als wintertauglich, was sie auch zweifellos sind.
Ich bin für einen Diskussionsthread und dann, wenn genug diskutiert wurde, kommt die Abstimmung - Bundestag, quasi! ;)
Vielleicht wäre ein Unterforum im Myog recht sinnvoll, da wir zwecks übersichtlichkeit wohl viiiiele Threads eröffnen sollten.
so ein thread sollte auch eine gewisse zeit hier stehen bevor irgendeine entscheidung gefällt wird, sonst erreichen wir gerade mal die 5 leutz die gerade online sind und der rest ist raus....also: pferde zähmen :lol:
alaskawolf1980
18.01.2006, 18:33
Ja ... wir lassen uns damit Zeit
Und ja... wir diskutieren erst lange genug über alles, um die Punkte herauszuarbeiten über die man letztendlich abstimmen muß.
Außerdem muß ich erstmal Wechsel fragen, was die mit "Regelwerk" meinen, welches zuerst erstellt werden muß.
So meine Ideen:
- Kuppelzelt, 2 Mann. Reicht auch für hiesige Stürme aus.
- Diagonalschläfer. Die beiden Leute liegen diagonal zur eigentlich fast quadratischen Bauform, die beiden anderen Ecken bilden die Apsiden für Gedöns. Jeder bekommt seinen eigenen Eingang.
- Im Innenzelt im Himmel ein paar Schlaufen o.ä. damit man mal eine Reepschnur spannen kann um Zeugs aufzuhängen.
- Geringes Packmaß und Gewicht
- ausreichende Lüftungsmöglichkeiten
- Platz für 2 Leute mit Thermarestmatten und etwas Luft dazwischen
- Möglichst senkrechte Seitenwände im Innenzelt um den Platz maximal nutzen zu können.
Alex
alaskawolf1980
18.01.2006, 20:39
Wenn das Aussenzelt bis zum Boden reicht, dann hätte ich für den Sommer zwecks besserer Belüftung eine Idee:
10 cm über dem Boden in der Mitte der beiden Wände innen ein Klettverschluss angebracht... wiegt nicht viel... und damit kann man dann den Stoff vom Boden mittig anheben und erhält eine von aussen dreieckig sichtbare Öffnung des Aussenzeltes...
@Becks: So einen Diagonalschläfer gibts doch schon.. wie hieß der noch gleich?
Salewa Scorpio II
Diese Diagonallieger sind ideal wenn es (wie üblich) platzmäßig eng zugeht. Für ein Tonnengewölbemonster ist oftmals schlichtweg kein Platz.
Alex
Na ja, im Sommer kann man ja einfach die Eingänge offen lassen, oder? Klettverschlüsse sind verhältnismäßig teuer. Ausserdem hatte ich bis jetzt noch keinen Klett, der hohen Belastungen auf Dauer standgehalten hätte und irgendwann hast du das Prob, dass sich das Teil immer ablöst. (imho)
Salewa Scorpio II
Diese Diagonallieger sind ideal wenn es (wie üblich) platzmäßig eng zugeht. Für ein Tonnengewölbemonster ist oftmals schlichtweg kein Platz.
Alex
Genau, sag ich doch.
Und zum Gewichtsparen kann man die 3.Stange zuhause lassen, dann sind die Apsiden zwar nciht so schön füllig, aber reicht noch.
alaskawolf1980
18.01.2006, 22:07
Salewa Scorpio 2: aha... äähmm...
http://www.wildwasser-laden.de/product_info.php/products_id/110
wo ist das bitte schön ein Diagonalschläfer?
alaskawolf1980
18.01.2006, 22:12
Ein 3 Stangenkuppelzelt wie z.B. das Staika hat meiner Meinung den Nachteil, dass der Eingang nicht sehr groß ist... eine breite Apside könnte man, je nach Konstruktion hochklappen so dass eine Panoramaaussicht geschaffen wird. Mit den 3 Stangen hat man nur 1/6tel eines Kreises als Öffnung. Es sei denn, die zweite Hälfte daneben ist auch zu öffnen, so daß nur die Stange bleibt.
Ein Gedanke zum Belüftungssystem: Ihr wisst doch, wie bei den Markzelten die Spitze der Apside per RV zu öffnen ist, so dass die Türen geschlossen sind, aber eine weitere große Lüftungsöffnung in beiden Apsiden geschaffen werden kann, ohne dass es reinregnen kann.
Auch wieder eine geniale Detaillösung.
Salewa Scorpio 2: aha... äähmm...
http://www.wildwasser-laden.de/product_info.php/products_id/110
wo ist das bitte schön ein Diagonalschläfer?
Es fühlt sich an, wie diagonalschlafen :bg: , da die Apsis in der geschlossenen Ecke groß und breit ist und an der Vorderkante die Türe eben stark in Innenzelt-Nähe abschließt.
Ein 3 Stangenkuppelzelt wie z.B. das Staika hat meiner Meinung den Nachteil, dass der Eingang nicht sehr groß ist... eine breite Apside könnte man, je nach Konstruktion hochklappen so dass eine Panoramaaussicht geschaffen wird. Mit den 3 Stangen hat man nur 1/6tel eines Kreises als Öffnung. Es sei denn, die zweite Hälfte daneben ist auch zu öffnen, so daß nur die Stange bleibt.
Quasi das ganze noch mit diesem Schiebesystem vom Exped Vela kombinieren, keine schlechte Idee.
alaskawolf1980
18.01.2006, 22:55
Es fühlt sich an wie diagonal schlafen? :bash:
Ich erkenn nicht einmal auf dem Foto, wo dieser seltsame "Verschnitt" sein soll... und auf der Skizze ist auch ein Zelt welches eine gerade Apside hat.
Habt ihr mal einen Link, wo man das auch betrachten kann?
Hier is ein Querschnitt:
http://www.leicht-zelte.at/camping/scorpio-2-zelt.html
Die Vorteile:
Imo beste Anordnung der Schläfer und Türen. Jeder hat eine Apside, man muß nicht ständig über den anderen klettern wenn man raus will. Durch die getrennten Apsiden hat jeder seinen Mist auf seiner Seite was Ordnung bringt. Die Lüftung ist unschlagbar da man im Zelt auf Durchzug schalten kann. Dank der zwei Eingänge können beide gleichzeitig raus und wieder rein (morgens beim Geraffel/Schuhe anziehen geil, abends oder wenn es regnet muß keiner warten). Dank der annähernd quadratischen Bauform bekommt man solch ein Zelt auch auf kleine Plätze unter.
Jetzt geht es an Details :)
Das Innenzelt sollte so sein daß es möglichst senkrechte Seitenwände hat. Ansonsten wird der Innenraum schlecht genutzt. Eine Tasche am Kopf- und Fußende bringt etwas Ordnung, andere Details (farbige Zipper und Gestängebögen) wurden ja schon erwähnt.
Alex
alaskawolf1980
18.01.2006, 23:15
ahhhh ich glaub ich habs jetzt kapiert... die obere Stange sorgt dafür, dass der Eingang größer wird, statt 50 % der Seite auszumachen... jaaaa... das ist eine nette Idee. Außerdem verlaufen die zwei anderen gestänge ja so, dass die 3. wirklich zur Not weggelassen werden kann und somit die Apside nur per Hering gespannt werden muß.
*thumpsup*
Spitzen Sache!
Jetzt kann keine Rede mehr vom flachen Ausrüstungsforum sein :)
Gruß
Dom
Ich bringe mal diesen alten Thread (http://forum.outdoorseiten.net/viewtopic.php?t=3546&highlight=staika) ins Spiel, da ging es schon mal um das selbe Thema.
Ich halte eine Grundrissgestaltung wie beim Scorpio, Staika oder Exped Orion auch für nah am Optimum. Aber wenn es wirklich ein neues Wunschzelt werden soll, sollten wir schon versuchen, in Richtung eierlegende Wollmilchsau zu gehen. Spezielle Sommer- und Winterzelte gibts ja massenhaft.
Daher nochmal meine Idee nach entfernbarem IZ-Stoff! Wer Probleme mit Kondens im Dach befürchtet kann den IZ-Stoff ja dran lassen. Aber bei senkrechten Innenwänden sehe ich für festen IZ-Stoff eigentlich nur bei Schneesturm Sinn.
Und von wegen zusätzliches Gewicht der Befestigungsstellen: Hier können neue Ideen gefunden werden, die leichter sind als kilomterlange Reisverschlüsse.
So (http://forum.outdoorseiten.net/viewtopic.php?t=11468) sollte es sein und nicht anders ...
Was für ein toller neuer Thread! :D
Wäre toll das auch einmal mit einem Tunnelzeltthread bzw. einem Hybridzeltthread zu versuchen, da würde mir persönlich auf Anhieb mehr eínfallen. :bg:
Hier erstmal mein Senf dazu:
Innenzeltbreite mindestens reale 140cm, Länge 220cm.
Mir würde ein Innenzelt mit warmen Farbtönen eher zusagen, das Mückenproblem ist allerdings nicht von der Hand zu weisen...
Vielleicht Außen- und Innenzelt in je 2 Farbvarianten (Außenzelt oliv oder signalfarben nur bitte kein "Wechselbeige" :kotz: , Innenzelt gelb/orange oder weiß)?
Außenzeltvarianten in Silnylon oder Polyester. Innenzelt RSNylon. Boden mindestens 10.000mm WS und eine praktische Footprintlösung zusätzlich. 2 Eingänge mit ausreichend Apsidenstauraum für je 1 Person. Möglichst gute Belüftung und IZ-Taschen und Trockenmöglichkeit undundund...
Das Zelt wäre vielseitiger wenn man es noch mit einem(natürlich nur optional zu benutzenden) passend gebauten Tentwing kombinieren könnte. Dieses könnte man sich bei Bedarf einzeln dazukaufen.
Oder als zugegebenermaßen etwas spezielles Zubehör :lol: ein Einpersonen-Innenzelt sodaß eine Riesenapside entsteht, für die Luxus-Einervariante. :o
1. Wechsel wird nur ein Zelt herstellen wollen... denk ich mal..
ok. dann ne 1-mann version mit platz für 2 und dem gewicht eines 1-mann-zeltes :) - nee schmarrn. dann die 2-mann version.
2. wintertauglich beißt sich mit deinem Innenzelt aus Moskitonetz
stimmt. jedoch: um das zelt wintertauglich zu machen könnte man für den winter einfach zusätzliche stoffbahnen einzippen/reinkletten. wäre im sommer ein gewichtsvorteil und im winter wäre das wärmeproblem gelöst.
3. groundsheet oder footprint wäre für viele sinnvoller, weil es einfacher ist ein Footprint wegzuwerfen als ein Innenzeltboden zu reparieren.
sehe ich ein. also: dicker boden streichen.
7.fenster ist möglicherweise zu schwer
dachte da an ripstop-mylar bzw. mylar, wie es z.b. für surfsegel verwendet wird. leichte reissfeste folie. und das fenster muss ja nicht gross sein...bitte prüfen.
8. das mit dem RV und der Bodenwanne versteh ich nicht... bitte um nähere Erklärung
was ich meinte war: wenn man eine hochgezogene bodenwanne hat (z.b. ca 15cm wie im salewa micra) und der tür-reissverschluss erst an der oberkante der bodenwanne im tafetta-nylon teil des innenzeltes beginnt, dann muss man jedesmal beim einsteigen aufpassen das man nicht an der oberkante der bodenwanne hängenbleibt. daher der vorschlag den reissverschluss der eingangstür bis in die bodenwanne hineingehen zu lassen, etwa auf höhe des bodens. und der teil des reissverschlusses der im bodenwannenteil ist muss dann natürlich wasserdicht sein. verstehst was ich meine?
viele grüsse
karsten.
Eigentlich wäre das <u>Helsport Istind</u> (http://www.helsport.no/DE/default.asp?ID=1352&G=879&P=873) ja meiner Meinung nach das perfekte Zelt. Nur kann ich leider nichts über die Gestängeführung sagen. Aber ansonsten passte eigentlich alles. Es könnte sogar noch etwas schmaler und niedriger sein, um Gewicht zu sparen.
@ kafenio
Wenn man den RV in die bodenwanne verlängert ergeben sich aber zwei Probleme:
1. Ein RV (besonders ein Wasserdichter) wird schnell Schäden davontragen, wenn man mal drauftritt. Und je tiefer er geht, desto größer das Risiko.
2. Auch wasserdichte RV sind auf Zug oder Knick nicht wirklich Dicht. Im Unwetter, wenn das Wasser in Bächen ums IZ fließt wäre so die Gefahr eines (wenn auch geringen) Wassereinbruchs zu besorgen.
Außerdem wohl nur teuer zu realisieren...
@ Winter/Sommer modifikationen:
Wie wärs mit einem sommerzelttypischen weit über dem Boden beginnenden AZ, das durch Snowflaps ergänzt werden kann?
Vorteile:
im Sommer geringes Gewicht & gute Belüftung
Nachteil:
Irgendwie muß man die gut befestigen können...
@ Zitat: "um das zelt wintertauglich zu machen könnte man für den winter einfach zusätzliche stoffbahnen einzippen/reinkletten."
Diese IZmodifikationen find ich nicht so praktisch. Das einzig sinnvolle was mir dazu einfällt ist:
IZeingänge sind ja (fast) immer doppelt: außen Gaze/Mosquitonetz; innen IZstoff, den man für bessere Belüftung aufrollen kann.
Wie wäre es, den inneren Stoff vollständig auszipbar zu machen?
Im Sommer daheim lassen => nochmal Gewicht gespart
im Winter => einzippen und gut is.
Wie wäre es, den inneren Stoff vollständig auszipbar zu machen?
Im Sommer daheim lassen => nochmal Gewicht gespart
im Winter => einzippen und gut is.
Meine Rede.... aber Zipper sind evtl. zu schwer. irgendjemand hat ja gemeint, dass die Gewichtsersparnis zu gering ist, wenn viele RV verarbeitet werden --> nicht ganz unrichtig!
Also: wie kann man Zeltstoffe fest, dicht und ohne Zusatzgewicht miteinander verbinden?
Bitte mal die Vor- und Nachteile erörtern von
Reisverschluss / Klett / Keder(?) / Druckknöpfen / wasweißich.....
Hier würden ja nur RVe oder Klettverschlüsse klappen, da es ja so miteinander verbunden werden müßte, daß es keine Luftzirkulation gibt. andere Verschlüsse die das gewährleisten kenne ich nicht.
Abgesehen von den Snowflaps müßte man mal errechnen, wieviel Gewicht hinzukommt, und wieviel dann im SOmmer eingespart werden könnte. Denn bie den IZeigängen gibt es ja schon 3/4 RVe sonst könnt man die Türen ja nicht aufrollen.
Habe aber keine Erfahrung mit Snowflaps. Wieviel wird an denen Gerissen?
Reichen Druckknöpfe wenn man den Schnee ein bischen anhäuft?
alaskawolf1980
19.01.2006, 15:04
Hattet ihr mal ein Wechsel ZG in der Hand? Also wenn man so Späße wie Innenzelteingang bis auf Moskitogaze auszippbar machen würde, wären das so wenig gesparte Gramm, dass es sich nicht lohnen würde. Ich glaube, dass der zusätzlich längere RV mehr wiegt, als die Innenzelttür. :D
Das schwere bei Zelten ist doch sowieso das Gestänge und die Heringe.
Du must ja rechnen, daß an der IZtür die Hälfte des RV hängt...
was wiegt denn so was (https://ssl.kundenserver.de/www.kurzwarentreff.de/sess/utn;jsessionid=1543cf9084135cd/shopdata/index.shopscript) pro lfd. Meter?
Edit: Ich meine einen Bettwäschereisverschluss.
Noch eine Idee zu Sommer/Wintermodifikationen
AZ sommertypisch. ein Footprint so groß wie's Zelt -> Sommer
ein zweiter Footprint größer, den man als "Snowflap-von-unten" ans AZ pinnt.
alaskawolf1980
19.01.2006, 15:46
das hört sich gut an... Das wäre ja fast schon so dicht, dass man kein Schnee anhäufen muß.
Zu den Farben: Blau/orange - wie im Forum :)
Das Außenzelt blau (stört keinen), Innenzelt orange. Warme Farbtöne find ich bei miesem Wetter im Zelt hübscher als grau- oder blautöne.
Kann es sein, dass dunkelblau Mücken anzieht? Selbst erlebt - wir waren aller relativ ungestört, sobald eine Mitwanderin mit blauem Fleece in die Runde kam. Es kann natürlich auch sein, dass bei ihr irgendein Waschmittel/Parfüm der Auslöser war.
Mit dem türkis der Mark-Zelte hatten wir aber nie Probleme.
Orange im IZ fände ich nicht so gut. Ich hatte mal ein Salewa in der Farbe zum Testen und die Einfärbung des Lichts war mir zu extrem.
worauf die Biester fliegen hängt wohl damit zusammen, auf was für Bütenfarben sie "programmiert" sind. blaue blumen -> blaue jacke...
worauf die Biester fliegen hängt wohl damit zusammen, auf was für Bütenfarben sie "programmiert" sind. blaue blumen -> blaue jacke...
Was scheren sich Mücken um Blüten? <verdutztguck>
Ich fände "Maroon" (#800000) schön. Mal was anderes als waldgrün und so gedeckt, dass es nicht zu sehr in der Landschaft heraussticht.
... oder vielleicht noch etwas dunkler? (#740000)
hmm, stimmt auch wieder. aber die anderen Biester schon. Ich hab das mal gelesen. Und die Erfahrung auch selbst gemacht. Vielleicht fliegen sie einfach gerne in die Wärme und werden von warmen Farben angezogen...
alaskawolf1980
20.01.2006, 03:24
Zu den Farben: Blau/orange - wie im Forum :)
Das Außenzelt blau (stört keinen), Innenzelt orange. Warme Farbtöne find ich bei miesem Wetter im Zelt hübscher als grau- oder blautöne.
Kann es sein, dass dunkelblau Mücken anzieht? Selbst erlebt - wir waren aller relativ ungestört, sobald eine Mitwanderin mit blauem Fleece in die Runde kam. Es kann natürlich auch sein, dass bei ihr irgendein Waschmittel/Parfüm der Auslöser war.
Mit dem türkis der Mark-Zelte hatten wir aber nie Probleme.
Orange im IZ fände ich nicht so gut. Ich hatte mal ein Salewa in der Farbe zum Testen und die Einfärbung des Lichts war mir zu extrem.
*ggggg* Na wo sind denn die anderen Nordlandreisenden? Oder fahrt ihr nur dann , wenn es keine Mücken mehr gibt? Dachte es hätten hier auch ein paar mehr Ahnung davon. hihi
ALSO: Die Farbe Marineblau ist genau die Farbe, die Mücken am meisten lieben. Also sollte man nicht unbedingt Kleidung in dieser Farbe tragen. Außerdem sind alle dunklen Farben interessanter als helle. Dunkle Dinge sehen für die Mücken aus wie Tiere...und bei denen gibts bekanntlich lecker Blut. Also werden Mücken eher einen braun gekleideten Trekker ansteuern, als einen weiss Gekleideten.
Zu der Farbe kommt aber auch noch der Geruch. Schweißgeruch zieht Mücken ebenfalls an.
Grüße
Christian
Noch eine Idee zu Sommer/Wintermodifikationen
AZ sommertypisch. ein Footprint so groß wie's Zelt -> Sommer
ein zweiter Footprint größer, den man als "Snowflap-von-unten" ans AZ pinnt.
Ich finde die Idee genial! So wird die Wintertauglichkeit nicht das ganze Jahr über mit Mehrgewicht und schlechter Belüftung bezahlt. Ob das wohl realisierbar ist?
Den Moskitonetz-Innenzelt-Himmel finde ich in dem Moment nicht mehr sooo wichtig, wenn 2 gegenüberliegende Eingänge mit großem Moskitonetz-Bereich da sind. Da kann man doch ganz gut Durchzug schaffen. Ein hochgeschnittenes Außenzelt (mit Winter-Option, s.o.) täte ein Übriges.
Weiterhin finde ich die Vaude-Lüftung ziemlich gut: man kann die Apsiden von oben an aufmachen, so dass man einen dreieckigen Lüftungsschacht hat und die Spitze nach innen runterhängt. Auch wenn man es ganz weit aufmacht, kann es nicht reinregnen. Man kann also Gepäck in der Apsis lagern, den Eingang oben zur Lüftung aufmachen, und der Stoff hängt dann nach innen über das Gepäck, so dass es nicht nass wird. (Konnte man das so verstehen?)
Fenster fänd ich ziemlich überflüssig. Mehr Schnickschnack heisst mehr Nähte, mehr Schwachstellen und höherer Preis.
Ein rotes, gelbes oder blaues Zelt käme für mich nicht in Frage, selbst das offenbar so modische petrol wäre schon grenzwertig. Ich gehöre zu der Wildzelter-Fraktion, da muss ich den Förster nicht von weitem anlocken. Sandfarben oder "Laubfarben" wäre noch ein Kompromiss. Das Innenzelt darf dann auch gerne richtig gelb sein :)
Und wenns dann ganz perfekt sein soll, könnten auch die Stangensegmente schön kurz sein. So lässt sich das Zelt dann besser auf dem Fahrrad oder Motorrad transportieren.
Ach ja, und leicht solls sein... 3,5 kg fände ich schon deutlich(!) zu viel für ein teures SilNylon-Zelt mit "nur" 1,40x2,20 Grundfläche.
Wahnsinn, zwei Tage mal nicht vorbei geschaut, und schon geht es ab :wohoo:
Finde die Idee mit dem Gelb/Orangen Innenzelt sehr gut! Wichtig ist ebenfalls das Mückennetz, dass engmaschig genug sein sollte um Midges/Sandflies draussen zu halten. Auch die Qualiät der Reißverschlüsse ist nicht unbedeutend, damit diese nicht schon nach zwei Jahren kaput sind.
Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, eine ähnliche Gestängekonstruktion wie bei den Marmot-Zelten zu wählen (Knees Poles System)? Diese sind vorgeformt und ermöglichen eine gute Raumausnutzung.
Die Lüftung sollte auf jeden Fall von innen aus zu bedienen sein!
Gruß
Skull (verdammt ich brauche jetzt ein Zelt!)
Na, wenn tatsächlich die Qulität der Reisverschlüsse wichtig ist müssen wir Wechsel gut zureden da mal vernünftige zu verbauen oder den Hersteller wechseln. Ich hatte bisher miserable Erfahrungen mit einem Wechsel Outpost: 2 Mal ein neues Ausenzelt bekommen weil der Reisverschluß des Eingangs nach z.T. 2 Monaten (!!!) kaputt war!
Bei dem gleichen Zelt war es auch nur unter größeren Schwierigkeiten möglich, das Durchtropfen an der Innenzeltaufhängung abzustellen.
Wechsels Angebot in allen Ehren und ich würde mich ja wirklich freuen, wenn aus diesem Forum ein vernünftiges Zelt hervorgeht aber ich habe gewisse Zweifel, das Wechsel dazu der richtige Partner ist. Solange das grundsätzliche Handwerk (Nähen, Werkstoffauswahl) nicht beherrscht wird hilft auch der genialste Entwurf nix, die Ausführung wird mangelhaft bleiben.
alaskawolf1980
20.01.2006, 12:03
naja wenn Wechsel den Link des Forums von mir bekommt, ist so eine Aussage nicht gerade förderlich :wink: ... naja wie auch immer... weiter in den Gedanken zum Zelt.
Es steht Wechsel ja frei die Fehler die beim Outpost gemacht wurden diesmal zu vermeiden. Konkret:
Schwerere Reisverschluß Qualität, bessere Reisverschluß Qualität, nur grade Reisverschlüsse, diese so anordnen, das sie nicht zwangsweise in den Dreck fallen.
"selbstdichtenden" Faden beim Nähen verwenden und Nahtkreuzungen vermeiden.
Meine anderen Zelte haben keines dieses Probleme gehabt obwohl sie erheblich älter sind und härter rangenommen wurden. Auch Hilleberg hat bezüglich des Eingangs- und Reisverschlußproblems sehr schnell gelernt und den Eingang des Nallo GT, der sehr ähnlich dem Outpost war, überarbeitet.
gut .. haben wir uns den schon zum thema 4 geeinigt?
wenn ja .. was wird dann thema 5?
edit: war auf alaskas post bezogen.
edit|2: bin im flaschen thread gelandet .. narf ...
also was solls ...
immer her mit den gedanken zum wunschzelt
alaskawolf1980
20.01.2006, 20:37
So die 2. Mail ist angekommen. Alle Details dieser Mail kann ich hier noch nicht nennen. Aber was da drin steht hört sich genial an.
So wir sollten uns nun entscheiden, auf welchem Wege wir zu einer Wunschliste der Details für das Zelt kommen.
Wollen wir a) Alle in einem neu eröffneten Unterforum darüber diskutieren...oder b) mehrere Aktive benennen, die Details ausarbeiten und sich überlegen, wobei der Rest die Ideen der Aktiven bewertet. (war ein Vorschlag von Wechsel).
Meint ihr, dass wir zu EINEM Ergebnis kommen, wenn alle diskutieren?
Wenn alle diskutieren, dann sollten solche Einwürfe von komplett anderen Zeltideen und Details, die bereits von allen abgelehnt wurde, gar nicht erst wieder zu Wort kommen. Es bringt halt wirklich nichts, wenn die fast alle ein 3,5 Jahreszeitenzelt haben wollen und man dann mit seinem Winterexpeditionspanzer daher kommt. Soweit sollte das Mitteilungsbedürfnis auch mal zurückgehalten werden können.
Nochmal zum Zelt: Es gibt logischerweise vom Material her einige Einschränkungen und es lassen sich nicht alle fantastischen Träume realisieren, aber wir könnten eine Wunschliste aufstellen, wo wirklich alles definiert ist. Sogar die Zeltform.
Das Forum würde auch was Gutes von dieser Aktion haben... aber dazu will ich noch nichts drüber verlieren, bevor nicht das andere geklärt ist.
Wollen wir a) Alle in einem neu eröffneten Unterforum darüber diskutieren...
Das Forum steht bereits:
Projektforum
Wir werden dann die bestehenden Diskussions- und Ideen-Thread da rüber schieben.
Dann werden dort weitere Threads für alles Wichtige eröffnet.
Die Moderation wird streng sein - OT wird ohne Rücksicht entfernt.
Ich denke damit können wir was gemeinsam schaffen.
Inukshuk
20.01.2006, 20:46
Wie wäre es, wenn wir erst im Unterforum zu den einzelnen Themen in getrennten Threads nochmal brainstormen bzw. diskutieren und dann nach ca. einer Woche (?) auf dieser Basis ein paar "Aktive" konkrete Vorschläge ausarbeiten?
Meint ihr, dass wir zu EINEM Ergebnis kommen, wenn alle diskutieren?
Nein, das denke ich nicht, denn jeder hat seine ganz persönlichen Wünsche. Ich würde eine Gruppe zusammenstellen, die Ideen entwirft, welche realistisch sind, über die dann von allen per Umfrage entschieden wird.
downunder
20.01.2006, 20:49
Natürlich kommt man nicht auf ein Ergebnis, wenn alle diskutieren. Nicht umsonst hat jeder einen anderen Zeltfavoriten. Meistens gibt zum persönlichen Favoriten aber auch immer Alternativen bei anderen Herstellern, vielleicht nur in anderen Preislagen.
Wenn Wechsel ein Zelt nach Kundenwunsch bauen will, sollten sich nur ganz wenige Leute dazu Gedanken machen, um wirklich auf ienen vernünftigen Nenner zu kommen. Sinn der Sache dabei ist wohl eher ein neuartiges Zelt, dass sich von bisherigen Wechsel-Zelten abhebt und nicht ein Zelt, das allen gefällt. Letzteres halte ich für nicht realisierbar.
alaskawolf1980
20.01.2006, 20:49
Ich hätte nochmal eine Bitte und dies kann ich nicht oft genug wiederholen:
An die, die sowieso nicht an Geodäten oder Kuppelzelten interessiert sind... bitte nicht irgendwas schreiben nur um sich mal mitzuteilen. Dafür gibts genug andere Treads. :) Wer diese Zeltformen nciht mag aber trotzdem gute Ideen für Detaillösungen hat, der ist natürlich sehr willkommen.
Mit wem soll ich zwecks Treaderöffnungen und so kommunizieren? Mit dir boehm?
alaskawolf1980
20.01.2006, 20:51
Natürlich kommt man nicht auf ein Ergebnis, wenn alle diskutieren. Nicht umsonst hat jeder einen anderen Zeltfavoriten. Meistens gibt zum persönlichen Favoriten aber auch immer Alternativen bei anderen Herstellern, vielleicht nur in anderen Preislagen.
Wenn Wechsel ein Zelt nach Kundenwunsch bauen will, sollten sich nur ganz wenige Leute dazu Gedanken machen, um wirklich auf ienen vernünftigen Nenner zu kommen. Sinn der Sache dabei ist wohl eher ein neuartiges Zelt, dass sich von bisherigen Wechsel-Zelten abhebt und nicht ein Zelt, das allen gefällt. Letzteres halte ich für nicht realisierbar.
Durch das Aussengestänge wird es sich abheben... und mit etwas Glück wird es auch "vielen" gefallen.
Mit wem soll ich zwecks Treaderöffnungen und so kommunizieren? Mit dir boehm?
Egal, Namalakuru, Becks, Mene, Tilo - eigentlich sind wir alle davon begeistert.
Das Administrative vom Projekt-Forum können wir noch besprechen.
Wir können dort auch einen Thread anpinnen, der die Idee erklärt.
Ich schieb jetzt die Diskussionsthreads rüber - und markiere diese im Titel als Diskussion.
alaskawolf1980
20.01.2006, 20:53
OK.... und wer soll nun alles noch mit in die kleine Gruppe, die sich etwas hinter den Kulissen berät. Wäre toll, wenn es Leute sind, die ebenfalls einen Geodäten oder Kuppelzelt gern entwerfen wollen.
Inukshuk
20.01.2006, 20:56
Wenn Wechsel ein Zelt nach Kundenwunsch bauen will, sollten sich nur ganz wenige Leute dazu Gedanken machen, um wirklich auf ienen vernünftigen Nenner zu kommen. Sinn der Sache dabei ist wohl eher ein neuartiges Zelt, dass sich von bisherigen Wechsel-Zelten abhebt und nicht ein Zelt, das allen gefällt. Letzteres halte ich für nicht realisierbar.
*Allen* wird natürlich ein Zelt nie gefallen, aber ich hatte es schon so verstanden, dass es hier darum geht, ein Zelt zu entwerfen, das möglichst vielen gefällt, und nicht um ein völlig "neuartiges" Zelt (was auch immer das sein soll).
alaskawolf1980
20.01.2006, 20:59
OK... dann zählt doch alle mal auf, wie die einzelnen Diskussionstreads heißen könnten (also um was es geht)
meine ersten Vorschläge:
Apsiden
Farben
äußeres Erscheinungsbild (Form)
Form und Maße des Innenzeltes
Details des Innenzeltes (Schnüre, Ösen, RV's)
Verbindung Innenzelt Aussenzelt
Das Gestänge
Jahreszeiten und Locations wo es genutzt wird
Footprint und Bodenwanne des Innenzeltes
usw.
downunder
20.01.2006, 21:00
Mit neuartig meine ich für Wechsel neuartig, wenn sie bei ihren bisherigen Richtungen blieben, bräuchten sie auch keine Kundenmeinungen.
Ich selbst habe zwar ein Tunnelzelt, wäre aber nicht abgeneigt, einen schönen Geodäten mit einigen netten Details zu konzipieren. Ob das Know-How ausreicht, ist eine andere Frage :roll:
alaskawolf1980
20.01.2006, 21:05
Es geht nicht darum der Materialexperte zu sein, sondern mal herauszufinden, welche Details in einem Zelt vereinigt werden könnte, die bisher nur vereinzelt bei den ganzen Firmen zu finden sind.
Sozusagen sind wir ja dabei das Gute von den Einzelnen zu einem Ganzen zusammenzufügen. Meist könenn wir ja auch nur selber unsere zelte als Bsp nehmen und sagen was daran gut ist und so. Ich bin jedenfalls guter Hoffnung, dass wir so ein "die postiven Seiten vieler Zelte zu einem zu vereinen"-Zelt halbswegs erdenken können.
Warten wir einfach mal die einzelnen Diskussionen ab.
Inukshuk
20.01.2006, 21:10
Apsiden
Farben
äußeres Erscheinungsbild (Form)
Form und Maße des Innenzeltes
Details des Innenzeltes (Schnüre, Ösen, RV's)
Verbindung Innenzelt Aussenzelt
Das Gestänge
Jahreszeiten und Locations wo es genutzt wird
Footprint und Bodenwanne des Innenzeltes
Lüfter vielleicht noch?
die geschichte mit den snowflaps...ich denke je mehr threads umso übersichtlicher, oder?
als idee für die befestigung (nur ums mal in den raum zu stellen): klett mit druckknöpfen....hat zb millet an hosen und ist verdammt robust. bleibt nur die gewichtfrage...
Inukshuk
20.01.2006, 21:20
Nicht zu vergessen: der Name :bg:
alaskawolf1980
20.01.2006, 21:41
Apsiden
Farben
äußeres Erscheinungsbild (Form)
Form und Maße des Innenzeltes
Details des Innenzeltes (Schnüre, Ösen, RV's)
Verbindung Innenzelt Aussenzelt
Das Gestänge
Jahreszeiten und Locations wo es genutzt wird
Footprint und Bodenwanne des Innenzeltes
Lüfter vielleicht noch?
ja unbedingt!!!
die frage ist auch: wenn wir sachen kopieren müsste auch geklärt werden ob da nicht auf das eine oder andere ein patent drauf ist
alaskawolf1980
20.01.2006, 21:57
Ist zwar sicher nicht das wichtigste, aber so ein Packsack im Exped-Stil wäre auch cool!
Ich glaub bei solchen Sachen wäre ein eingefügtes Bild sinnvoll. Wer weiß schon wie ein Exped Packsack aussieht.
Außerdem können dann andere anhand des Bildes vielleicht dieses Packsack theoretisch verbessern und eine noch bessere Idee anbringen.
bisherige Zusammenfassung:
Apsiden
Farben
äußeres Erscheinungsbild (Form)
Form und Maße des Innenzeltes
Details des Innenzeltes (Schnüre, Ösen, RV's)
Verbindung Innenzelt Aussenzelt
Das Gestänge
Jahreszeiten und Locations wo es genutzt wird
Footprint und Bodenwanne des Innenzeltes
Leinen und Leinenstopper
Lüfter
Packsack
edit: Häringe
Ich mache trotzdem mal hier weiter, weil mir noch eine Idee kam.
Mittlerweile laufen ja wohl alle mit Stöcken, wie wäre es denn mal stöcke in ein Vollwertiges Zelt zu integrieren?
so als kleine Gewichtsersparnis, nicht an lethalen Punkten, aber zB zur Apsisvergrößerung?
alaskawolf1980
21.01.2006, 01:41
Mööööööppppp... der Kandidat erhält 5 Minuspunkte weil er nur an die Trekker denkt. :bg:
Ich habe keine Trekkingstöcke dabei:
auf Kanutouren
auf kleinen Wochenendewanderungen
auf kleinen Radtouren
im Garten
beim Skilanglauffahren (nur sehr lange die man nicht verstellen kann)
im Auto
usw. usw.
Die Apside sollte auch in Situationen ohne Stöcke sehr gut stehen.
Man möchte das Zelt ja auch noch neben "Trekking mit Stöcken" einsetzen. Und wenn man mal keinen Bock auf Stöcke hat steht man selbst beim Trekking dumm da. Das ist leider etwas zu spezifisch und würde die Nutzung zu sehr einschränken.
Stimmt scho, vergessen wir das
alaskawolf1980
21.01.2006, 12:55
Hier nochmal der Beweis, dass die Gummikonstruktion am Aussenzelt aucuh bei -30 Grad funktioniert. :D Irgendwelche Veränderungen des Gummis habe ich nicht bemerkt.
http://img15.imageshack.us/img15/3050/zbild5yn.jpg (http://imageshack.us)
Aber sicherlich ist es ja ein Patent von Vaude.
Inukshuk
23.01.2006, 18:19
Mit Abstimmungen wird die Sache insgesamt wesentlich einfacher zu handhaben sein. Bisher ist es in jedem Thread so, dass jeder seine Meinung postet und immer wieder neue Ideen eingeworfen werden. Das Ziel, ein Zelt zu entwerfen, kann so nicht realisiert werden - jedenfalls nicht in einem Zeitrahmen, der eine Präsentation auf der Outdoor 2006 ermöglicht.
Bei Wechsel und Co. sitzen in der Regel kleinere Gruppen von Produktdesignern, die sich Gedanken über ein neues Zelt machen. Nur möchte Wechsel ein Zelt haben, das nach Kundenwünschen entsteht. Einfacher wird die Sache natürlich, wenn man den Kundenkreis in der Entwicklungsphase etwas verkleinert. Der Vorschlag eine kleinere Gruppe zu nehmen, die sich damit auseinander setzt, ist gar nicht so schlecht. Das sollten Leute mit ausreichend Praxiserfahrung sein, ein Teil muss technisches Know-How haben (besonders Gestängekonstruktion, Innen-/Außenzelt) und ein dritter Teil sollte vielleicht einen Überblick haben, was Kunden vorschwebt (Funktion, Größe, Preis etc.) - nicht zuletzt will Wechsel das Zelt auch verkaufen können.
Wenn wir aber in jedem Thread so vorgehen wie in diesem hier, wird das ganze nichts.
Damit alle was davon haben, könnte die Gruppe den Stand der Dinge weiter posten, worauf andere gerne reagieren dürfen. Die Gruppe kann solche Argumente natürlich mit einbeziehen.
Ich denke, diese Diskussion gehört eher in den Diskussions-Thread...
Wenn ich das richtig sehe (bitte korrigiert mich, wenn Ihr das anders seht), war die Idee, erst eine Zeit lang eine Diskussion bzw. Brainstorming laufen zu lassen, einfach um einen Überblick darüber zu bekommen, was sich die Mehrheit so vorstellt und um Argumente auszutauschen. Auf dieser Basis könnte dann eine kleinere Gruppe konkrete Vorschläge erarbeiten, die dann wieder zur Abstimmung gestellt werden, bzw. bei einigen Threads kann die Abstimmung wohl auch direkt nach dem Brainstorming erfolgen wie bei den Einsatzbereichen oder den Farben. Das Zelt muss ja nicht innerhalb von einer Woche entwickelt werden :roll:
Brauchen wir nicht noch eine Quer- / Längsschläfer Abstimmung?!
Vielleicht warten wir damit, bis sich genauere Formen rauskristallisiert haben, dann erübrigt sich die Diskussion vielleicht.
Felö
Ich fänd's andersrum besser, denn der Eingang bedingt die Form und nicht andersrum, oder?
Inukshuk
23.01.2006, 22:22
Denke auch, dass es so rum sinnvoller ist.
Aber sicherlich ist es ja ein Patent von Vaude.
Warum?
Habe ich schon bei anderen Zelten gesehen.
Oder was ist da Besonderes dran?
alaskawolf1980
30.01.2006, 13:39
:o Bei welchem?
Jetzt bin ich aber mal gespannt.
Wenn das nicht geschützt wäre, ..tja.. hätte jemand wirklich strikt was gegen diese Verbindung? Oder wenigstens Teile daovn so verbinden. Und ein paar Clips dazu.
Im oberen Firstbereich mit Clips einhängen und dann runterwärts mit Gummi-Flex-Verbindung sekundenschnell fest machen. :)
:o Bei welchem?
Jetzt bin ich aber mal gespannt.
Wenn das nicht geschützt wäre, ..tja.. hätte jemand wirklich strikt was gegen diese Verbindung? [...]
Diese Art habe ich auch noch nie woanders gesehen. Aber genau das wird möglicherweise das Problem sein, da jeder ein VauDe vermutet. Obwohl, S... drauf, von HB und TNF wurde auch schon vieles kopiert.
Etwas mehr als "das Mark light in grün und lang" sollte uns aber schon einfallen, sonst sehe ich die Produktionschancen eher pessimistisch.
Auf der Rechercheseite mit den Patenten habe ich von VauDe nur ein Lüftungssystem gesehen, das mit maximalem Aufwand minmal lüftet. :)
Nicht übertreiben
30.01.2006, 22:32
http://www.ebener-zweiradsport.de/ebay/katmandu3/2.jpg
http://www.ebener-zweiradsport.de/ebay/katmandu2/2.jpg
Nicht übertreiben
30.01.2006, 22:45
Das ist der Beweis, das es noch andere Zelte mit der Gummizug-Technik gibt.
alaskawolf1980
30.01.2006, 23:37
Etwas mehr als "das Mark light in grün und lang" sollte uns aber schon einfallen, sonst sehe ich die Produktionschancen eher pessimistisch.
Auf der Rechercheseite mit den Patenten habe ich von VauDe nur ein Lüftungssystem gesehen, das mit maximalem Aufwand minmal lüftet. :)
Wie schon geschrieben, müßte man ja nur ein Teil des Gestänges so abspannen. Würde doch cool aussehen so eine Kombination aus Clips und Flexverbindung.
8)
+ keine NAchteile haben
Außerdem sieht unser Zelt ja nicht wie ein Mark II aus..nach den bisherigen Entwürfen die wir so hatten.
Inukshuk
09.10.2006, 20:41
Gibt's eigentlich was Neues von Wechsel?
Nicht übertreiben
10.10.2006, 23:21
http://forum.outdoorseiten.net/viewtopic.php?t=12391
Ich hab aber nochmal nach einem aktuellen Status gefragt...
Stephan Kiste
21.10.2006, 09:27
Hallo,
lese nur gelegentlich mit. Die Idee mit den Gummis finde ich auch nicht schlecht.
Hab ich gesehen (so ähnlich) bei :
Hilleberg Jannu
und Ferrino Syncro 2
beim Ferrino finde ich die Idee mit dem Aufbauen genial.
Die Zeltstangen liegen zerlegt an der Zeltspitze, wo sie als Kreuz zusammentreffen.
Wenn man das Zelt auf der Grundfläche ausgebreitet und die Stangen
zusammensteckt, rutschen die Ringe vom AZ automatisch auseinander??!
Bei
www.ferrino.it
gibts ein Video dazu...
Grüße Stephan
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