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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ultraleichtzelt


Manuel
17.10.2001, 19:29
http://www.globetrotter.de/de/htm_shop/detail.php3?artnr=rn-11-011&back=%2Fde%2Fhtm_shop%2Frubrik_start.php3%3Flast_rubrik%3DZelte%252C%2BZeltzubeh%25F6r%26rubrik%3DZelte%252C%2BZeltzubeh%25F6r%26marke%3DFour%2BSeasons%26suchbegriff%3D%2525 findet ihr das Preis/Leistungsverhältnis dieses supergeilen Leichtzelts?Wenn man noch leichtere Herinbge kauft...... http://www.globetrotter.de/de/htm_shop/detail.php3?artnr=rn-11-011&back=%2Fde%2Fhtm_shop%2Frubrik_start.php3%3Flast_rubrik%3DZelte%252C%2BZeltzubeh%25F6r%26rubrik%3DZelte%252C%2BZeltzubeh%25F6r%26marke%3DFour%2BSeasons%26suchbegriff%3D%2525

Becks
17.10.2001, 19:39
Moin,
klingt auf den ersten Blick ganz nett, aber:

Ich habe von Wechsel ebenfalls ein Zelt über Globi erworben. Wiegt 4 kg.

Klingt mieser, ist es aber nicht, denn:
es passen 2-3 Personen rein, also teilt sich das Gewicht schon mal auf. Damit bin ich schon bei unter 2 kg/Person.

Mein Zelt ist eine Tunnelkonstruktion mit verlängerter Apsis. Ich habe zusätzlich zum Schlafraum nochmals eine Fläche von 1.80x 1.30 m (überdacht), wo ich meinen Kram lagern kann. Sowas darf man nicht unterschätzen (siehe auch die Norwegenphotos bei Sal-).

Hier noch der Link, wo das Nachfolgermodell zu sehen ist:
http://www.wechsel-tents.de/html/de/zelte/kamtschatkaxtnd.html

Alex

<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Becks am 2001-10-17 19:44 ]</font>

Saloon12yrd
17.10.2001, 22:33
Das Zelt ist sch...
Four Seasons konnte noch nie Zelte bauen aber mal sachlich:
<UL>
<LI> Nur zwei Minilüfter - bei dem kleinen Innenraum wird das Kondenswasser ein Problem. Besonders wenn's kalt wird und/oder zwei Personen drinliegen.
<LI> Einer der Lüfter ist wohl am Fußende - bei Schnee, Vegetation oder sonstigem passiert da gar nichts in Sachen Lüftung, was den Zweiten dann gleich mit außer Gefecht setzt.
<LI> Innenzelt aus Nylon - schöööön dann kann das Kondenswasser so richtig einsickern und noch auf die Schläfer tropfen.
<LI> Alunägel - Halten nix, gehen nicht rein, brechen ab, drehen sich.
<LI> Die unnötige Schräge im Schlafteil macht Um- und Anziehen im Zelt (schlechtes Wetter, ...) zur Aerobicübung.
<LI> Der Schlafteil ist 220cm lang - direkt auf dem Erdboden. In 20cm Höhe (so hoch ist ein Schläfer an den Enden in etwa) isses dank der genialen Schräge weniger. Bei größeren Leuten wirds arg eng.
<LI> Hochgezogene Bodenwanne - hilft gut gegen Schnee - warum fehlt die im Eingang?
<LI> Etwas mehr als ein Quadratmeter Apsis, noch dazu mit Schräge. Reicht gerade mal für einen dicken Rucksack und ausgeräumten Essenskram o.ä.. Wo soll der Kram des zweiten Schläfers hin?
<LI> Die Apsis ist auch abgeschrägt. Bei Dauerregen kann man Kochen im Zelt vergessen.
[/list]

Zum Thema Zelte: hier (http://www.saloon12yrd.de/index.php?aid=45) klicken.
Heringe selbstmachen: hier (http://www.saloon12yrd.de/index.php?aid=49).

MfG,

Saloon12yrd

Nachtrag:
Momentan hat Globetrotter das Arctis II und III von Tatonka im Angebot - 250,- bzw. 299,- statt der üblichen 449,- bzw. 539,-.
Im Gegensatz zu der Alaska Serie vom selben Hersteller fehlt denen ein 80cm großes Apsismodul, was mich zum Kauf des Alaskas II bewogen hat - es würde wieder nur für einen Rucksack reichen. Als einzige Schwäche muß ich noch das Kondenswasser nennen. Ansonsten um Klassen besser als das Four Seasons Ding und die zweier Version ist zudem nochmal 50,- billiger als das X-33.
Ich würde das Arctis II zwar nicht kaufen aber jederzeit dem X-33 vorziehen.

<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Saloon12yrd am 2001-10-17 22:44 ]</font>

Manuel
18.10.2001, 20:51
Danke ,Saloon12 über diesen Kram habe ich noch nicht nach gedacht.Hätte es fast gekauft,als ich es so aufgebaut in Globi Bonn gesehen habe.Ich habe ja ein Zelt,das Jack Wolfskin Anapuran für 2-3 Personen,es ist bis 90 km im Windkanal ohne Heringe getestet,Testeigenschaften gut bla bla bla,ich habs mal zum Geburtstag bekommen,statt 1299 (etwa ) für 450 DM.Leider wiegt das gute Stück 4,5 kg!!!!Das Packvolumen ist auch nicht ohne!!!Deswegen erwäge ich noch ein anderes zu Kaufen und meins vielleicht zu verkaufen.Kommt drauf an,was ich so bekommen würde würde ich mir das Nallo 2 von Hilleberg kaufen.Gruss Manuel

Saloon12yrd
18.10.2001, 21:06
Was haste denn mit dem Zelt vor? Wieviele Leute, welche Jahreszeiten, wie lange, wo?
Bin sicher ich hätte da den einen oder anderen Tipp.

MfG,

Saloon12yrd

Manuel
19.10.2001, 13:46
Also,Saloon,es soll ein drei Jahreszeiten Zelt sein,höchstens 2,4kg,für 1-2 Personen.Wie gesagt würde ich,wäre ich ein bisschen reicher mir das Nallo 2 Kaufen.Gruss Manuel

Saloon12yrd
19.10.2001, 21:05
Hi Manuel,

2,4 Kilo für ein Zweipersonenzelt ist herb. Klar, das Nallo kriegt das hin, aber guck Dir mal das Nallo und das Arctis II von Tatonka im direkten Vergleich an... merkste was? Wenn nich vergleiche mal Nammatj (Hilleberg) mit Alaska (Tatonka)...
richtig, Tatonka hat gnadenlos geklaut. Qualitativ können die Zelte natürlich nicht mithalten (daher resultiert auch das höhere Gewicht) aber Maße, Ausstattung, sogar der Abspannmechanismus ist 1/1 übernommen.
Die Frage ist halt ob Du die Qualität von Hilleberg wirklich brauchst. Wenn Du von vornherein sagst Du willst was für drei Jahreszeiten lautet meine klare Antwort: Nein.
Meinem Alaska würde ich durchaus die eine oder andere Wintertour zutrauen (in der Tat hab ich das Ding damals für eine gekauft), nur ist es halt eigentlich nicht darauf ausgelegt. Äußert sich z.B. in nicht ganz ausreichender Belüftung und dass Schnee zwischen Außen- und Innenzelt kommt. Sonst aber auch durch nix.
Diese Ein- bis Zweipersonen Zelte sind für mich irgendwie halbseiden, egal von wem sie sind. Für einen schon fast zu schwer, aber bei zwei Leuten passt das Gepäck nicht mehr wirklich rein. Das Nallo ist da keine Ausnahme.
Wenn Du partout auf diese Größe bestehst würde ich Dir raten mal in einem Laden das Arctis II (Tatonka), das Sarec (Salewa), Polaris (Wechsel) und evtl. noch das Road Runner II (The North Face) aufbauen zu lassen.
TNF macht normalerweise gute Sachen, ich habe aber schon von mehreren Stellen gehört, dass bei deren Zelte die Nahtversiegelung nicht sehr gut ist, man sollte also auf Tour darauf vorbereitet sein.
Bei einem reinen Einpersonen Zelt kann ich nur das Akto von Hilleberg empfehlen. Ist sauteuer aber das einzige was ein Zelt und keine Hundehütte ist. Man kann liegend kochen - selbst wenn es regnet (und man das Zelt bzgl. Wind richtigherum aufgestellt hat). Alle anderen sind zu klein, sind Tropfsteinhöhlen und oder machen das Kochen im Zelt unmöglich.
Gute, reine Zweipersonen Zelte die nicht zu teuer sind heißen für mich z.B. Kamtschatka (Wechsel, gibts momentan nicht wegen neuem Oberstofflieferanten), Bergen (Salewa), evtl. Sierra Leone (Salewa) und natürlich Alaska II (Tatonka).

Fin,

Saloon12yrd

Manuel
20.10.2001, 16:53
Hast schon Recht,das Zelt soll für Frühling/Sommer/Herbst sein,nicht für Schnee.Hab ja noch das Schwere mit Schutz vor Schneewehen ect. Ich glaube,ich warte ,bis ich erst mal wieder mehr Geld habe,wollte mich ja nur mal informieren.Danke Manuel

Mokkadem
07.11.2001, 15:34
Kann dem nicht so ganz zustimmen. Ein Freund hat vor Jahren das alte Tatonka Modell aus der damaligen Expeditionsserie gekauft und ist nach wie vor voll zufrieden (4 Jahreszeiten !). Die heutigen haben weniger Details und etwas schlechtere Qualität.
Greetinx

Saloon12yrd
07.11.2001, 21:01
Hmm ich kenn jetzt die alte Serie nicht, aber mit meinem Alaska II war ich auch schon im Winter unterwegs.
Klar gehts, zum 'echten' Winterzelt fehlen aber z.B. Snowflaps und die Wanne vom Innenzelt könnte etwas höher sein. Aber man kommt klar damit, deswegen hab ichs auch mit in die Liste gepackt.
Vielleicht legt Tatonka die Serie ja wieder neu auf, schließlich haben sie 2001 die Geodäten überarbeitet... weiß jmd. was? :smile:

Saloon12yrd

Marc
07.11.2001, 21:15
Was Stellt Ihr euch eigendlich unter einen Ultraleichtzelt vor? Die Zelte die Hier so im umlauf sind, sind doch viel zu Schwer. Tunnel sind zwar leichter Als Kuppel aber immernoch kein Ultraleichtzelt. Für mich fängt ein Leichtzelt erst ab 2000-1000g abwerts an.

euer Marec
:smile:

<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Marc am 2001-11-07 20:16 ]</font>

Manuel
07.11.2001, 21:37
Das sind dann aber auch einmannzelte.Ein raar Tage Regen,deinen ganzen Krempel und und und soll es schon fassen,bzw.du solltest es da drin bequem aushalten sollen.Wer wieviel Platz braucht muss jeder selber entscheiden.ODER?Manuel :wink: §-)

Saloon12yrd
07.11.2001, 22:14
Marc: Ich sagte schon, das einzige Einmannzelt das was taugt ist das Akto.
Gefragt war ein leichtes Zweimannzelt für drei Jahreszeiten. Ich empfehle Zelte die das können. Hilleberg ist leichter, klar. Kostet aber auch das Dreifache - für Sicherheit die Manuel nicht braucht.

Mein Standpunkt.

Saloon12yrd

<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Saloon12yrd am 2001-11-07 21:26 ]</font>

Mokkadem
08.11.2001, 04:27
Schon mal eine Woche liegend im 1 Mann Zelt verbracht? Ich finde das Zelt muss ein funktionierender Ort sein, wenn ich mich im Zelt nicht bewegen kann ist das Zelt unnütz. Ultralightweight unterwegs zu sein ist herrlich, aber wieso dann doch so schwer? Für die meisten Trips reichen ein oder zwei Ponchos(Tip:Liner!), oder (mit) Hängematte, Hammock, das ist doch viel spaßiger. Was lasst Ihr Euch das Geld für ein 1Mann Zelt aus der Tasche leiern? Warum nicht sparen um sich irgendwann ein Hilleberg zu kaufen - in größer.Und dann wechseln.
Mal schön im Winter in Harz wenns schneit. Schön die Hängematte raus, Ponchodach,wenns das sein soll, geht locker auf low budget und mit mehr style.
Greetinx

Saloon12yrd
08.11.2001, 06:30
Moinmoin,

an wen ging das Posting jetzt? Es ist zu früh... *gähn*

> Schon mal eine Woche liegend im 1 Mann Zelt verbracht?

Jo, geht wunderbar.

> Für die meisten Trips reichen ein oder
> zwei Ponchos(Tip:Liner!), oder (mit)
> Hängematte, Hammock, das ist doch viel
> spaßiger.

Reichen ja, bei 3 Tagen Dauerregen kann ich mir aber spaßigeres vorstellen.

> Mal schön im Winter in Harz wenns schneit.
> Schön die Hängematte raus, Ponchodach,
> wenns das sein soll, geht locker auf low
> budget und mit mehr style.

Das mit dem Style lass ich mal aussen vor, aber meinst Du in etwa so? *G*

http://jeannie.chemie.uni-konstanz.de/~saloon/misc/brocken_02.jpg (http://www.saloon12yrd.de)

Hehe, das Bild ist ca. von 1994 als wir Anfang Februar am Brocken waren.

Cya,

Saloon12yrd

<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Saloon12yrd am 2001-11-08 05:30 ]</font>

Odin
08.11.2001, 10:03
Hallo Manuel

Warum hör ich gaaar nix mehr von Dir ?
Biste versumpft ?

Gruss

Odin
In Nyköping

Becks
08.11.2001, 10:42
Thema Leichtzelt:

Auf der nächsten Tour werden wir auch kein Zelt mitnehmen. Statt verwenden nehmen wir ein Tarp und basteln mit den Stöcken eine Unterkunft. Wenn es schiefgeht kann nicht so viel passieren, da ich die Testgegend (Montafon, Sulzfluh, Brand'ner Gletscher, Schesaplana) ziemlich gut kenne.
Zudem wollen wir auch einmal Schneeschuhe antesten und einige Sicherungs- und Rettungstechniken im Gebirge ausprobieren.

Mal sehn was draus wird :smile:

Mokkadem
08.11.2001, 15:55
Vielleicht noch einen Hauch mehr Eleganz beim Aufbau, aber sieht allemal nach viel Spaß aus.
Greetinx

Becks
08.11.2001, 16:53
Harhar,
Sal sollte mal die Bilder zeigen, die IM Zelt aufgenommen wurden. Das Mädel auf einem Bild sah nicht so begeistert aus. Wahrscheinlich störten sie die 10 cm Neuschnee auf dem Schlafsack :smile:

Saloon12yrd
08.11.2001, 23:12
Mokkadem: Hehe jo spaßig war's. An Eleganz war das alles was wir Nachts um 22:00 noch hinbekommen haben - das Ding is groß genug für 5 Leute nebeneinander längs und dann noch zwei an der Fotoabgewandten Seite...

Mokkadem
09.11.2001, 11:14
Hat jemand Erfahrung mit Hellsport Zelten?
Greetinx

Saloon12yrd
09.11.2001, 11:31
Heheh Hellsport (&copy Satan Inc.?) kenn ich nich aber Helsport macht ziemlich überteuerte Zelte. Qualitativ liegen sie in etwa auf Niveau von Tatonka, Wechsel, und Salewa, man bezahlt aber für wie Hilleberg.

Von deren Einpersonenzelt (Name entfallen), hab ich nur schlechtes gehört - und das wo das Zelt ~700DM kostet.

Saloon12yrd

Flo
16.11.2001, 22:50
Moin,
so ganz richtig ist das nicht!
Helsport Zelte sind zwar fast so teuer, wie die von Hilleberg, leisten aber deutlich mehr als Tatonka, Salewa...
Das siehst du schon am Material, das bei der Plane dasselbe ist, wie das von Hilleberg(Silikon beschichtetes Nylon, statt einfach Polyester), nur das Gestänge (leider) nicht.
Außerdem sind Hellsport Zelte überaus leicht
(hab ein Borgefjell T2 C, so ca Namatj II GT maße, wiegt 2,8 Kg)
Nachteilig an meinem Zelt ist allerdings die Lüftung, das Zelt ist aber auch schon älter, so ca 5 Jahre, mittlerweile gibts wohl nen Zusatzlüfter.
Der Preis ist abschreckend, so wie bei Hilleberg auch, hab meins bei ebay ersteigert!

Christian Wagner
28.02.2002, 03:42
Also bei wirklich leichten 1- 2 Mann Zelten fällt mir nur Henry Shires Tarptent ein.
http://www.backpacking.net
sucht nach "Make Your Own Gear".
Hatte ich letzten Sommer auf dem nördlichen Kungsleden in Schweden dabei - fast perfekter Wetterschutz und leicht,leicht leicht, leicht, leicht...
GTruß, Christian

Marc
05.03.2002, 12:54
Hallo,

Schaut es eu an http://www.sackundpack.de/shop/GoLite/hex2.shtml

Sascha
05.03.2002, 16:27
Ich glaube, ich hab da so meine Probleme mit dem Hex 2 Zelt...
Erstmal ist es für mich elementar wichtig, einen Schutz vor Moskitofliegerangriffen jedweder Art zu haben. Also wiegt das Teil mit allem drum und dran ca. 2300 g.
Was ist daran so toll ? Für mehr als zwei gibt es keinen Platz, wenn Die Ausrüstung nicht im Regen stehen soll. Sturmsicher ist es auch nicht und man spart zum ähnlich teuren Venus II von Exped gerade mal 350 g pro Person...

Ich weiss, das es ein Gesamtkonzept ist aber ich finde den Einsatzbereich doch sehr eingeschränkt. Und dafür dann 400 Euro ???

Vielleicht erklärt mir das mal einer :wink:

Christian Wagner
06.03.2002, 23:11
Erklären kann ich's auch nicht. Ist alles ziemlich überteuert das Golitezeugs.
Selbermachen währe eine Alternative.
Mh, macht Ihr eigentlich eure Ausrüstung zum Teil selbst. Also ich schon. Währe vielleicht einen Neuen Thread wert.
Gruß, Christian

Corton
20.12.2003, 17:08
*graaaaaab und find*

hab ein Borgefjell T2 C
Interessant - könntest Du vielleicht ein bisschen was über die praktischen Erfahrungen mit dem Zelt erzählen? :) Hält der Boden?

Danke,
Corton

Flachlandtiroler
21.12.2003, 13:10
*graaaaaab und find*
hab ein Borgefjell T2 C
Interessant - könntest Du vielleicht ein bisschen was über die praktischen Erfahrungen mit dem Zelt erzählen? :) Hält der Boden?
*staun* Gibt's das Ding noch zu kaufen?
Der in meinem Borgefjell T2 SL Camp hält jedenfalls seit >10 Jahren (ca. 10 Nächte pro Jahr, benutze allerdings eine Unterlegplane im Gebirge).

Gruß, Martin

schwalli
21.12.2003, 14:35
hallo forum,
habe gestern meinen katalog von www.lightwave.uk.com bekommen :shock: das ganze sieht mir als echte alternative zu hilleberg aus :bg:
ich sag nur: 2 personenzelt, kohlefasergestaenge,silikonbeschichtet UND JETZT KOMMTS: 1,9kg

frohes fest euch allen!!!!

Fjaellraev
21.12.2003, 16:39
Hallo Flachlandtiroler und Corton
Bin selber auch Besitzer eines Helsport Borgefjell T2 Camp Ul, mittlerweile hat es seine 10 Jahre auf dem Buckel und ausser ersetzten Stangen (Längsrisse!! :cry: ) sind keine Abnützungserscheinungen festzustellen. Dank konsequenter Verwendung einer Unterlage, meist nur Dreckschutz durch Rettungsdecke, ist auch der Boden noch tipptopp. Ich bin immer noch top zufrieden mit dem Teil, nur das Kondenswasser hab ich bis heute nicht in den Griff gekriegt. Weiss da jemand Rat?
Zu kaufen gibt es das gute Stück nicht mehr, Helsport hat auf dieses Jahr ein neues Zelt mit gleichem Namen auf den Markt gebracht, also aufgepasst bei Ersatzteilbestellungen :)

Flachlandtiroler
21.12.2003, 22:30
Bin selber auch Besitzer eines Helsport Borgefjell T2 Camp Ul, mittlerweile hat es seine 10 Jahre auf dem Buckel und ausser ersetzten Stangen (Längsrisse!! :cry: ) sind keine Abnützungserscheinungen festzustellen.
Jo, Stangenbruch hatte ich auch einen, war aber auf Kälte und Ungeschick zurückzuführen, sicher kein Fabrikationsfehler. Ersatz war da aber kein Problem, bei nur einem Segment zieht man ein beliebiges _gerades_ Stück gleichen Durchmessers ein und sägt es auf passende Länge. Die Muffe war vorteilhafterweise ganz geblieben und auch nicht im Tiefschnee verschwunden :)
[...]nur das Kondenswasser hab ich bis heute nicht in den Griff gekriegt. Weiss da jemand Rat?
Zelt mit zwei Apsiden / Eingängen kaufen ;-) Die Lüftertüten bringen's definitiv nicht; AFAIR warb das direkte Nachfolgemodell von meinem mit einer Verbesserung der Belüftung, die aber auf einen besseren Isolationseffekt zielte. Ein Tropenzelt ist das Borgefjell bestimmt nicht.

Gruß, Martin

Fjaellraev
21.12.2003, 23:17
Tja ich denke auch bei mir war der auslösende Faktor für die Risse eher eigenes Fehlverhalten als ein Fabrikationsfehler. War eh ne Tour damals bei der diverses schief ging (aber nix tragisches). Die Stangen (2 waren betroffen) wurden auch nach 5 Jahren noch kostenlos ersetzt. Ob das Kulanz von Helsport war, oder vom Händler bei dem ich das Zelt gar nicht gekauft hatte (Eigenimport 30% billiger) weiss ich nicht.

Gruss
Henning

jasper
22.12.2003, 01:32
Hi,

ich hab ein Salewa Leichtzelt für zwei Personen. Das gibts leider nicht mehr im aktuellen Programm und es steht auch keine Name auf dem Zelt bzw. der Verpackung drauf. Allerdings ist es wirklich leicht, steht Spitze auch ohne Häringe und schnell aufgebaut.

Bei Gelegenheit spendiere ich mal ein Foto!

MfG,

Jasper

Corton
22.12.2003, 10:02
kohlefasergestaenge
Carbonstangen für´n Zelt. Bin ja kein Werkstoffkundler aber IMHO ist das (mit Verlaub) Müll. Carbon ist zwar leicht und steif aber AFAIK gleichzeitig absolut null elastisch --> bricht wahrscheinlich relativ schnell. Bis zu welcher Windstärke hält so was?

Wie sieht denn so ein Gestänge überhaupt aus? Das muss ja nach meiner Vorstellung bereits stark vorgebogen sein, was auf ein nicht gerade kleines Packmaß schließen lässt... :roll:

Staunend,
Corton

Saloon12yrd
22.12.2003, 10:17
@Corton:
Du hast Dir noch nie gute (aka teure) Hochseeangeln angeguckt oder? Die sind aus Carbon. Das oberste und damit dünnste Segment ist schon mal nur 3mm stark und hält mehrere 100kg. Mangelnde Elastizität? Ich darf mal lachen, ja?

Carbon kann gut sein, dann ist es aber auch teuer.

Soviel dazu.

Sal-

Becks
22.12.2003, 10:22
Yep, die Rohre kann man biegen. Carbonfasern sind ein schönes Spielzeug und ein hochinteresanntes Material. Ist aber leider schweineteuer und wird daher kaum verwendet.

Alex

Corton
22.12.2003, 10:22
Mangelnde Elastizität? Ich darf mal lachen, ja?

Dazu der Zelt-Hersteller: "Please note that we don't recommend the carbon fibre poles for high winds or expedition use"

Soviel dazu? :)

Corton

Corton
22.12.2003, 10:25
Yep, die Rohre kann man biegen.
Warum sollte der Hersteller dann bei hohen Windgeschwindigkeiten davon abraten? :roll:

Corton

Saloon12yrd
22.12.2003, 10:31
Yep, die Rohre kann man biegen.
Warum sollte der Hersteller dann bei hohen Windgeschwindigkeiten davon abraten? :roll:

Weil sie billiges Material nehmen (müssen). High-End Carbon kostet schnell vierstellige Summen.

Sal-

Corton
22.12.2003, 10:48
Wenn dem so wäre, stellt sich die Frage, was der Unterschied zwischen billigen und teurem Carbon ist. Am MTB hab ich 4-Speichen Carbon Laufräder (Spinergy Rev-X Roxx), die nicht gerade billig waren (*hüstel*), mega steif sind aber in Sachen Fahrkomfort der gewöhnlichen Naben-Speichen-Lösung aufgrund der Festigkeit und mangelnden Elastizität des Materials weit hinterhinken. Die Dinger sind wirklich nur minimalst (wenn überhaupt) elastisch und wenn´s zu hart kommt brechen die Speichen (was bei so einem Laufrad ein echtes Problem darstellt...).

Das führt aber irgendwie weg vom Thema - wir brauchen wohl nen Carbon-Thread. :)

Corton

Corton
22.12.2003, 14:08
Helsport Borgefjell T2 Camp
Bei eBay wird aktuell ein Helsport Borgefjell Light 2 Camp (ist wohl das gleiche Modell) versteigert - die Auktion läuft noch über 5 Stunden. Ein Si-beschichteter GT-Tunnel im Stile des Nammatj 2 GT. Ob´s besser oder schlechter als das HB Pendant ist, weiß ich nicht - 60 EUR sind auf jeden Fall mal günstig. :) Ups - wenige Minuten später schon 96 EUR...

Corton

felö
23.12.2003, 10:58
superleicht sind wohl auch die stephenson´s warmlite Zelte (www.warmlite.com), haben im rock and ice und climbing magazine(amerikanische Kletterbravo) bei Tests immer gut abgeschnitten. Habe selbst leider keine Erfahrung mit den Zelten und live noch keine gesehen, aber durchaus interessantes Konzept.

Felö

heinzausmainz
20.07.2005, 07:01
@corton:
ich glaube du verwechselst elastizität mit schlagfestigkeit

carbon ist sogar sehr elastisch, wird deshalb zb auch bei masten von hightech-yachten, mehrrumpfbooten etc. eingesetzt, weil u. a. harte böen besser weggesteckt werden

wenn dir so ein mast aber mal irgendwo gegenschlägt, kann er schon hin sein (wird wohl das problem bei deinen felgen sein)

Eddie
20.07.2005, 14:10
@corton:
ich glaube du verwechselst elastizität mit schlagfestigkeit

carbon ist sogar sehr elastisch, wird deshalb zb auch bei masten von hightech-yachten, mehrrumpfbooten etc. eingesetzt, weil u. a. harte böen besser weggesteckt werden

wenn dir so ein mast aber mal irgendwo gegenschlägt, kann er schon hin sein (wird wohl das problem bei deinen felgen sein)

Unsinn :bash:

Wenn Du z.b. auf AmericasCup-Yachten ansprichst:
Die brauchen extrem steife und dabei leichte Masten, weil jede Verwindung Leistung kostet. (die Kraft des Windes wird nicht in Vortrieb des Bootes verwendet, sonder biegt den Mast durch)

Harte Boen brauchen die nicht wegstecken, weil das keine Hochsee-Regatten sind und bei starkem Wind sowieso gecancelt wird.
Zwar haben mittlerweile auch die Volvo-Ocean-Race Yachten Masten aus Carbon, aber nur aus Leistungs Bzw. Gewichtsgründen.

Den Kiwis ist 2003 mehrmals ihr Carbon Mast gebrochen, aber nicht weil der irgendwo gegengeschlagen ist (Wogegen soll der denn schlagen? Meinst die haben eine Brücke gerammt oder wie?)

Es kommt natürlich immer auf die Verarbeitung an, bei Yachten ist es genau umgekehrt wie Du schreibst: Die wollen steife Masten bei geringem Gewicht um jeden Preis, mit der Gefahr dass die auch leicht brechen.

derMac
20.07.2005, 14:19
Nicht doch immer gleich so hitzig. :wink:

Man kann Carbon sowohl sehr dauerelastisch bauen (Fahrradgabeln) als auch für "Schlagbelastungen" auslagen (die Nasen von Formel1-Fahrzeugen). Ich hab zwar nicht viel Ahnung von dem Thema, aber das scheint den meisten in diesem Thread so zu gehen. :wink:

Mac

Corton
20.07.2005, 14:22
Nur mal so am Rande: Dieser Thread ist URALT und ich hab auch überhaupt keine Ahnung, warum Heinzausmainz den jetzt plötzlich wieder ausgegraben hat. :-?

boehm22
20.07.2005, 14:23
Nicht ganz OT:

Ne Bekannte hatte sich ganz neue Stöcke gekauft, ganz modern mit Carbon-Rohren.
Beim Tourenski-Fahren hat sie natürlich auch die neuen genommen.
Und als der Schnee unten am Ski anstollte, hob sie das Bein wie gewohnt und - bevor der hinter ihr Fahrende schreien konnte - schlug die Gute wie gewohnt mit dem Stock gegen den Ski. Und der Stock war ab. :bg:

Eddie
20.07.2005, 14:54
Nur mal so am Rande: Dieser Thread ist URALT und ich hab auch überhaupt keine Ahnung, warum Heinzausmainz den jetzt plötzlich wieder ausgegraben hat. :-?

Weil er dich belehren wollte und dir zeigem wollte dass Du unrecht hast mit deiner Behauptung, Zeltgestänge aus Carbon seien Schwachsinn.

Nur leider hat er da mit seinem Segelbeispiel ein Eigentor geschossen, weil es da nicht um Elastizität geht. Bei einer Fahrtenyacht darf sich so ein Alu- oder Holzmast schon mal etwas biegen, wenn er denn einen Sturm aushält.
Bei Regatten wird dafür lieber hoch gepokert und auch mal ein Defekt riskiert. Motto Spital oder Pokal.

Fahrradgabeln die sich bei jedem Tritt schön durchbiegen (also elastisch sind) wären natürlich auch Schwachsinn. Genau das kostet Leistung.

Carbon ist ein teurer Werkstoff der Marketingmässig viel hergibt :o
Wenn wir uns dan von Hainz beraten lassen würden dann würden wir alle unsere Alu-Zeltgestänge mit Carbonstangen ersetzen. 8)

derMac
20.07.2005, 15:16
Fahrradgabeln die sich bei jedem Tritt schön durchbiegen (also elastisch sind) wären natürlich auch Schwachsinn. Genau das kostet Leistung.
Halt dich dich einfach mal mit so Worten wie "Schwachsinn" zurück. Das wirkt so absolut. :wink:
Da Ziel beim Bau von Fahrradgabeln besteht eben nicht in maximaler Steifigkeit (geht natürich auch, dann macht aber das Radfahren keinen Spaß mehr). Und beim Cannondale Scalpel wird die Carbonkettenstrebe extra so gebaut, dass sie biegsam ist). Trotzdem bricht da normalerweise nichts. Alles eine Frage des Carbonaufbaus.

Mac

Eddie
20.07.2005, 16:06
Fahrradgabeln die sich bei jedem Tritt schön durchbiegen (also elastisch sind) wären natürlich auch Schwachsinn. Genau das kostet Leistung.
Halt dich dich einfach mal mit so Worten wie "Schwachsinn" zurück. Das wirkt so absolut. :wink:


Mac

o.k., halt mich zurück.

Die Masten bei Regattayachten sollen aber möglichst steif und leicht sein. Sonst könnte gleich Gummi verwendet werden.

Christian Wagner
20.07.2005, 18:30
Man kann Carbon sowohl sehr dauerelastisch bauen (Fahrradgabeln) als auch für "Schlagbelastungen" auslagen (die Nasen von Formel1-Fahrzeugen). Ich hab zwar nicht viel Ahnung von dem Thema, aber das scheint den meisten in diesem Thread so zu gehen.

Carbon ist dauerschwingfest, nicht dauerelastisch. Das ist ein Unterschied. Carbon währe eher mit dauersteif zu beschreiben. Klar hängt einiges vom Faseraufbau etc. ab. Aber wenn es um Elastizität und Schlagzähigkeit geht, so ist Glasfaser, oder noch besser Kevlar vielleicht die bessere Wahl, auch wenn es nicht sooo Zugfest ist wie Carbon.

heinzausmainz
20.07.2005, 19:34
tja, da würd ich vorschlagen, vielleicht erst mal selbst ein paar starkwindregatten zb auf der nordsee auf nem katamaran oder trimaran mitzufahren, da kann man mal live erleben, wie biegsam carbon ist, wenn zb in harten böen der spi gefahren wird (am topp)

oder auf den minitransat-yachten...

die gewichtsersparnis ist nicht der hauptgrund, vor allem nicht bei booten, die nach yardstick fahren (da würde das niedrigere gewicht gleich wieder mit einem härteren handicap bestraft), sondern die bessere trimmbarkeit und das bessere ausgleichen von spitzenbelastungen im vergleich zu aluminium

heinzausmainz
21.07.2005, 22:39
@eddie:
ich meinte "highend", nicht die rel. lahmen, aber schweineteuren americascupyachten

und da gelten andere gesetze, kannst dich ja mal schlau machen :lol:

das beispiel mit den carbon-angelruten war schon ziemlich anschaulich

die zeiten der harten masten beim segeln sind bei regattabooten längst vorbei - schnief...

Christine M
21.07.2005, 22:52
Ich weiss nur, dass Carbon für möglichst gute und möglichst leichte Stative verwendet wird, z. B. die "Mountaineer-Reihe von Gitzo. Was nahelegt, dass Carbon besonders schwinungsarm ist, oder wie man das richtig nennt.

Christine

Eddie
22.07.2005, 12:00
@eddie:
ich meinte "highend", nicht die rel. lahmen, aber schweineteuren americascupyachten

und da gelten andere gesetze, kannst dich ja mal schlau machen :lol:

das beispiel mit den carbon-angelruten war schon ziemlich anschaulich

die zeiten der harten masten beim segeln sind bei regattabooten längst vorbei - schnief...

Vielleicht hat Du recht, bin da vielleicht echt nicht mehr auf dem Laufenden. Hab halt nur die Erinnerung wie in Auckland die Kiwis immer mit geborstenem Mast einliefen.

Trotzdem interessiert mich mal (sorry für OT, corten :wink: :)
Was bringt ein mast der sich durchbiegt beim Segeln?
Kostet doch sicher Leistung und verändert nur negativ das Profil?

Corton
22.07.2005, 12:11
sorry für OT, corten
Macht nix, Addie. :) Labert ruhig hier weiter, hab den Carbon-Thread aufgrund mangelnden Interesses ohnehin wieder in die Versenkung befördert.

Corton