Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fragen zu Tarptent
Hallo an alle Tarptentbenutzer!
Ich habe mal ein paar Fragen zu den Tarptents. Wie verhält es sich den bei starken Regen und Wind? Wie nass werde ich den in meinem Schlafsack? Ich interessiere mich für ein Modell wie z.B.das Squall- mit eingenähtem Boden. Die andere Frage: sind die Tarptents schon vernäht, oder darf ich dies selber nähen, wie bei den Tarps von Ray Jardine?
Wie ist es eigentlich platzmäßig? Ich bin 1,87 m lang, im Schlafsack so um die 2,10m. Ist dies zu lang für ein Tarptent?
Also: ich bitte um Eure Erfahrungen bei schlechtem Wetter, wie es z.B. im Norden desöfteren vorkommt. Als alternative zu so einem Tarptent wäre wahrscheinlich das Hogan Ultralite von Vaude oder das Akto von Hilleberg interessant- aber nur wenn es sehr nass wird unter oder in( ? ) einem Tarptent.
Vielen Dank schon mal
Der Flieger
:D
Christine M
18.12.2005, 17:40
Habe meinem früheren Posting (http://forum.outdoorseiten.net/viewtopic.php?t=11044&highlight=tarptent) bis jetzt nichts Neues hinzuzufügen.
- Suchfunktion schon benutzt (hatte Carsten nicht etwas von einem neuen Modell geschrieben)?
- auf der Website von Henry Shires findest du auch Maßangaben. Bei meinem Virga 2 wäre für mich (1,70m) von der Länge her durchaus noch Luft.
- Die Tarptents, die du bei Henry Shires bestellst, sind fertige Tarpzelte :wink: , es müssen nur, wie bei Silnylon üblich, die Nähte mit Silikonkleber (z. B. SilNet) abgedichtet werden. Alternativ gibt es auf der Website auch die Anleitung zum Selbernähen des Ur-Tarptents. Das steht aber alles auf der Website. :wink:
Christine
Carsten010
18.12.2005, 17:48
Hallo zusammen,
hier ist das gewünschte neue Zelt von Tarptent.com:
http://forum.outdoorseiten.net/viewtopic.php?t=11048&start=20
Ich bin ja ein großer Tarp- und Tarptentfan, weil die Dinger schön
leicht sind und man damit auch mal bei fiesem Wetter übernachten
kann.
Das ist auch die Art und Weise, wie ich meine Outdoorurlaube in der
Regel verbringe. Das Wetter wird wahrscheinlich OK sein und im
Fall der Fälle beiss ich mich durch.
Wer jetzt im Herbst nach Schottland fährt oder mit fiesem Wetter in
Lappland rechnet, dem sage ich frohen Mutes, dass ich da sicher
auch überlege, ob ich nicht ein leichtes Zelt mitnehmen möchte.
CU
Carsten
Hab noch keine Erfahrung mit dem selber nähen, aber wenn dann sollte man auch den richtigen Faden nutzen. Wechsel schreibt ja das sie Baumwollummantelten PESFaden nutzen, dann sollte man das beim selbernähen auch.
Snuffy
Hallo!
Christine:
Dein Posting habe ich gelesen.Meine Frage bezieht sich allerdings auf starken Regen. Hast Du da mittlerweile Erfahrungen machen können?
Carsten010:
wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann sagst Du, daß bei starken Regen ein leichtes Zelt wohl doch besser sei-warum?
Flieger
Carsten010
18.12.2005, 21:20
Das ich nochmal erleben würde, dass ich anderen Leuten
erkläre warum ein Zelt besser ist als ein Tarp....
Unser Tarptent macht uns sehr glücklich.
Wenn ich jetzt den ganzen Tag im Regen durchs Fjell gestapft
bin oder die schottischen Highlands und bei Regen mein
Tarptent aufbaue und weiss, dass das wahrscheinlich die nächsten
5 Tage so weitergehen wird, dann fände ich ein leichtes
2-Wand-Zelt halt trotzdem einfach besser.
Kein Wind der einem reinbläst, kein komplett durchgesitzschter
Boden, sondern einfach ein bisschen mehr Komfort.
CU
Carsten
Hallo Carsten!
Deine Antwort hat meine Vermutung bestätigt, daß ein Tarptent doch nur für mehr oder weniger gutes Wetter was taugt. Schade, da ich es von den Gewichtswerten her eine sehr interessante Lösung finde!
Wer weis, vielleicht ordere ich doch eins, weil es ja nicht nur in den Norden gehen soll, sondern auch mal wohin auch immer. Bin von der Idee eines Weitwanderweges wie den AT sehr angetan, und dafür scheint es ja wohl ideal zu sein :bg:
Flieger!
Carsten010
18.12.2005, 23:28
Genau das habe ich befürchtet!
Da passt man eine Sekunde nicht auf und schon werden einem
die Wörter im Mund rumgedreht...
@flieger
Ich bin der absoluten Meinung, dass Tarps und Tarptents für schlechtes
Wetter taugen.
NUR bei permanent miesem Wetter würde ich was anderes
mitnehmen. Aber ich fahre halt nicht bewusst an einen Ort, der mir
permanent schlechtes Wetter liefert.
CU
Carsten
Christine M
18.12.2005, 23:48
Hallo Flieger,
nein, ich habe das Tarptent bis jetzt noch nicht wieder einsetzen können. Leider habe ich auch keinen Garten, wo ich zu Testzwecken mal bei schlechtem Wetter aufbauen könnte.
Viele Grüße
Christine
Hallo Carsten!
War keine Absicht,Dich falsch zu verstehen!!! Deine Antwort stellt das Tarptent natürlich in ein anderes Licht.
Wieso ich daran zweifel,daß es bei Regen nicht trocken im Tent ist, sind die Bilder im Netz. Mit angenähten Boden sind wohl zwischen Boden und Seitenwänden Moskitonetze vernäht. Da ist es doch leicht möglich, daß man nass wird? Und wie ist dies am Eingang mit den Flats zu sehen. Sind laut homepage als Sichtschutz gedacht- halten die auch Regen ab?
Verstehe mich bitte nicht falsch. Ich möchte das Tarptent nicht schlecht machen, bin davon sehr angetan. Ich möchte halt nur wissen, auf was ich mich einlasse :wink:
Christine:
Vielen dank für Deine Antwort. Mir geht es leider auch so:habe auch keinen Garten um solches auszuprobieren
Grüße Flieger
Inukshuk
19.12.2005, 10:42
Leider habe ich auch keinen Garten, wo ich zu Testzwecken mal bei schlechtem Wetter aufbauen könnte.
Wie war das mit der Verkehrsinsel vor Deiner Tür? :ignore:
hikingharry
19.12.2005, 12:11
Ich habe mir ein Tarptent nach der Anleitung von www.tarptent.com selbergenäht. Einmal verwendet für eine fast 2-monatige Nordkalottledenwanderung, und bei diversen Bergtouren in den Alpen - Sommer und Winter.
Habe mich bemüht, es so aufzubauen, daß das niedere Ende immer gegen die Windrichtung steht, was fast immer funktioniert hat. Wenn nicht habe ich meinen Poncho als zusätzlichen Schutz von vorne (keine Tür, nur ein Moskitonetz) dazugebaut.
Außerdem habe ich den Schnitt so abgeändert, daß ich das Zelt auch nur mit einer viel niedrigeren Höhe aufbauen konnte (im Extremfall so niedrig, wie ein Segment meiner LEKI-Stöcke). Dann war es äußerst sturmstabil. Diese Änderung war auch im Sturmwind in ca. 5 Minuten möglich.
Ich denke, daß ein bestelltes Tarptent schon für viele Unternehmungen tauglich ist, wenn es auch nicht so niedrig und mit geschlossenem Moskitonetz aufbaubar ist.
Gruß hikingharry
Hallo!
hikingharry:vielen Dank für Deine Antwort. Es scheint ja doch sehr gut mit einem Tarptent im Norden zu gehen! Auf das selbernähen verzichte ich lieber, denn a:keine Nähmaschine und b: keine Nähkompetenz!!!
An alle die sich ein Tarptent bestellt haben: was kostet es denn nun mit dem Zoll und den Versandkosten???
Vielen Dank schonmal
Flieger
hikingharry
19.12.2005, 23:17
Hallo Flieger!
Ein Nachsatz noch: Ich habe immer so 2 Stunden vor dem Zeltaufbauen schon begonnen mir günstige Zeltplätze zu merken, und auf die Windrichtungen geachtet.
Ob mensch das Original-Tarptent auch in soo variabler Höhe aufbauen kann weiß ich nicht, glaube aber eher nicht.
Aber mit etwas Vor- bzw. Umsicht ist es sicher auch im Norden zu verwenden.
Gruß hikingharry
Hallo!
Da ja nun Weihnachten ist, habe ich mich selber beschenkt. Ich habe mir das Squall 2 bestellt :D :D :D
Habe die Version mit eingenähtem Boden und 2 Fronstangen. Alles zusammen für 197.10 Euro-nach dem heutigen Wechselkurs.
Bin echt gespannt darauf
Frohe Weihnachten
Flieger :bg:
crazymind
20.01.2006, 05:13
Hi Flieger,
gib doch mal nen Statusbericht an. Tarptent schon angekommen?
Was hat es komplett gekostet? (wollte der Zoll noch was?)
Gibs schon BILDER?
Ich habe gerade mein Akto verkauft (zu klein) und überlege nun ob ich mir das Cloudburst 2 bestelle. Bis auf diese komische Farbe bin ich schon fast überzeugt.. aber nur fast.
Hallo!
@crazymind: Das Zelt ist schon da! Es hat 10 Tage gedauert, bis der Zoll sich gemeldet hat. Das ganze hat 42,50 euros gekostet :grrr: . Naja-was solls. Henry Shire liefert sofort aus-bei Visazahlung. Der Versand hat glaube ich 35 Dollar gekostet. Ich habe für Zelt+Versand 197,10 euros bezahlt- hängt zum einen an den Sonderpreisen vor Weihnachten(!) zum anderen am Dollarkurs.
Anonsten bin ich sehr zufrieden und gespannt auf die erste Nacht darin.
Bilder gibts keine, aber es gibt im Fotum ein paar glücklichr Tarptentbesitzer mit Fotos usw. Einfach mal die Suche bemühen
Ich würde sehr gerne mehr Bilder von Tarptents sehen (ich würde auch sehr gerne eins haben...). Hab eigentlich nur die von Christine M.'s Virga 2 (sehr gut !) und welche vom Rainbow (im Sturm) gefunden.
Hat jemand ein Cloudburst ? Oder ein Contrail ? Oder sonst noch eins ?
Oder alle ? Und Fotos... :bg:
Carsten010 wollte mal Bilder von seinem Squall reinstellen, gibts die irgendwo ?
Wenn ich mich nicht irre müsste Loon ein Cloudburst haben... Gibts da vielleicht Bilder davon...
Ja, hab ein Cloudburst. Allerdings liegt bei uns im Garten gerade fast 30cm Schneematsch. Da musst du dich noch etwas gedulden :wink: :bg: .
Carsten010
28.01.2007, 20:31
Hallo zusammen,
hier sind ein paar Bilder von unserem Squall, das ja jetzt von
Gosammer Gear wieder neu aufgelegt worden ist. Mit dem
kleinen Unterschied, dass es jetzt aus noch leichterem
Spinnaker-Nylon gebaut wird.
Rein aus Platzgründen würde ich für 2 Personen aber dennoch
ein Squall2 bevorzugen.
http://www.fastpacking.de/fotogalerie/PCT/images/tarp_at_sunset_after_fuller_ridge.jpg
http://www.fastpacking.de/fotogalerie/gr11/images/camp_ueber_dem_circo_de_soasa.jpg
So, ich hoffe das hilft :-)
Danke für die schnellen Antworten !
Dann werd ich euch gleich mal mit fragen zuschütten :D
@Loon:
Ob ich das Überlebe... Bist du zufrieden mit dem Cloudburst ?
Hat man zu zweit gut Platz drin ? Kann man auch zu zweit sitzen (beim Eingang natürlich)? Hast du's mal gewogen ? Wie stabil findest du die Stangen ? Schon irgendwelche Mängel aufgetaucht ? :bg:
@Carsten010:
Schöne Fotos ! Wo is'n das (USA, oder ) ?
Bist du zufrieden ? Irgendwelche Mängel ?
Habt ihr die Dinger mit oder ohne Boden, und würdet ihr euch wieder so entscheiden ?
Schon mal in einem Gewitter geschlafen ? Wie weit kann denn da das Wasser von der Seite rein ? Windstabilität ?
Noch was fällt mir ein :roll: :
Wäre der Dollarkurs momentan gut für einen Import, oder ist er eher ungünstig ? Hab keine Ahnung von sowas. Diese Finanzseiten die ich dazu gefunden habe sind mir irgendwie unsympathisch :ill: -> Ich kenn mich nicht aus. 1 EUR = 1,2927 USD im Moment.Gut, schlecht ?
latscher
28.01.2007, 21:45
Ich kenn mich nicht aus. 1 EUR = 1,2927 USD im Moment.Gut, schlecht ?
Is gut für nen Kauf aus USA. Ist aber schon seit mehrere Jahren so und ändert sich (warscheinlichst) mittelfristig nicht.
Hallo!
@pfrinz: Ich habe das Squall 2 und bin sehr zufrieden! 8)
Mängel oder dergleichen habe ich auf meiner Tour mit dem Teil nicht festgestellt. Das einzige was mich genervt hat sind die beiden "Türen", die im Wind sehr laut flattern. Da es auf der Tour nicht geregnet hat, habe ich sie dann immer zurückgebunden, und alles war gut! Wenn es aber regnet und windet muß man damit halt leben.
Ein Gewitter habe ich im Squall 2 noch nicht erleben dürfen. Allerdings sehr starken Regen mit starken Böen zu der eh schon sehr hohen Windgeschwindigkeit. Was soll ich sagen: für die 960gr. erstaunlich Sturmstabil! Man sollte beim Aufbau drauf achten, daß niedrigere Ende in den Wind zu stellen. Zusätzlich habe ich noch 2 Abspannschnüre an den Zeltwänden angebracht. Dafür sind schon Schlaufen angenäht. Das treibt das Gewicht zwar in exorbitante Höhen ( :) ), stört mich aber nicht so sehr, wie den Effekt den es meiner Meinung nach bringt. Zum einen steht es stabiler und zum anderen hängen die Wände nicht so durch. Das ergibt mehr Platz.
Ich habe die Version mit Boden, da ich auf Viehzeug keinen Bock habe!
Für zwei Leute ist es schon sehr klein. Außer sie sind nicht so lang wie ich (1,87m), denn dann könnte das Gepäck in den niedrigeren Teil des Zeltes verstaut werden. Für eine Person ist genügend Platz.
@Carsten: wie seid ihr denn zu zweit bei schlechtem Wetter ( Ausrüstung im Zelt) mit dem Platz zurechtgekommen?
Das sind sehr schöne Bilder :o ! Wo sind die aufgenommen worden?
Also: ich würde es mir immer wieder kaufen!!!
Flieger
Carsten010
28.01.2007, 23:30
Hallo zusammen,
wir haben das bodenlose Squall und haben eine Tyvek-Bodenplane
genutzt. Müssten wir jetzt wieder ein Tarptent kaufen, würden wir
wieder eines ohne Boden nehmen.
Wir hatten nur einmal Probleme mit dem Tarptent, allerdings nur
deswegen, weil wir die Nähte nicht abgedichtet hatten.
Mit dem Gepäck war das bei uns immer problemlos.
Ein Rucksack geht ans Fußende, der andere wird in die Apsis gelegt.
CU
Carsten
@Loon:
Ob ich das Überlebe... Bist du zufrieden mit dem Cloudburst ?
Hat man zu zweit gut Platz drin ? Kann man auch zu zweit sitzen (beim Eingang natürlich)? Hast du's mal gewogen ? Wie stabil findest du die Stangen ? Schon irgendwelche Mängel aufgetaucht ? :bg:
Naja, zufrieden bin ich schon. Hab es aber noch nicht besonders lange und daher auch noch nicht so viele Erfahrungen. An ein paar Wes hat es sich gut bewährt. Kondens hielt sich in Grenzen (wie immer - eine subjektive Erfahrung...) und ich finde es macht auch einen recht stabilen Eindruck. Regen und Sturm hatte ich bisher noch nicht, da ich es wie gesagt erst ein paar mal benutzt hab. Aber nach Jotunheimen werde ich es wohl lieber nicht mit nehmen, da ist es mir zu fragil. Also alleine hat man sehr viel Platz, zu zweit hab ichs noch nicht ausprobiert, sollte aber schon gehen, wenn das Gepäck nicht zu viel wird.
Bin eigentlich sehr zufrieden, aber ich hab es gebraucht erstanden und mich ein bisschen geärgert da es trotz angeblicher "Mangellosigkeit" ein kleines Loch in einer der "Türen" hat. Ist nicht weiter schlimm und der Verkäufer hat sich "entschuldigt" und mir auch gleich noch etwas Silnet und Flicken zugeschickt nachdem ich ihn darauf hingewiesen hab. Aber etwas geärgert hab ich mich schon.
Naja, der Funktion tut das aber keinen Abbruch, da es wirklich klein ist.
Bin mir auch noch nicht sicher wie ich es reparieren soll. Nur mit Silnet oder mit Flicken? Was würdet ihr sagen?
Auf einer längeren Tour kommt es wahrscheinlich erst irgendwann um Ostern herum in Einsatz.
Ach so ja, hab die Version mit Boden und bin sehr froh drüber. Vor allem wenn man nachts sieht was sich wieder an Spinnen, Mücken, etc am Gitter angesammelt hat... :bg:
Gewogen hab ich es noch nciht, kommt aber noch.
Gruß Loon
In ein paar Wochen kommt übrigens das Cloudburst mit einigen "updates" daher. Weiß ich aus aktueller Korrespondenz ( :roll: )mit Henry Shire.
Wen's interessiert:
...The Cloudburst 2 is out of stock for a few weeks but the good news is that the 2007 version will then be available and it offers some improvements over the current model, notably seamless wall/sidewall flaps, improved venting, improved floor, and improved door zipper (which will work very much like the "swoosh" zipper on the Contrail)...
...The Cloudburst floor was 5 pieces--flat bottom and 4 sidewall pieces. The
new floor is 2 pieces. Also, the prior floor had mesh sewn to the ground
level seams. The new floor has mesh sewn the floor lip seam and no part of
the zipper ever touches the ground. Take a look at the Contrail photos, the
Cloudburst floor and zipper will be very much like the Contrail floora and
zipper.
> Is the Tent going to get heavier(how much) ?
No, actually a little bit lighter. We reduced the number of seams (and seam
allowances) so there's a net reduction in fabric.
> Is the size changing ?
No, same size.
Erhältlich voraussichtlich Ende Februar, Anfang März.
Da weiß ich dann hoffentlich auch bald mehr drüber...
(Und übers Contrail wahrscheinlich auch :D )
Christine M
31.01.2007, 21:49
Habt ihr die Dinger mit oder ohne Boden, und würdet ihr euch wieder so entscheiden ?
Schon mal in einem Gewitter geschlafen ? Wie weit kann denn da das Wasser von der Seite rein ? Windstabilität ?
Ich habe bei meinem Virga 2 die Version ohne Boden genommen aus folgenden zwei Überlegungen heraus: Zum einen kann ich eine leichte (und damit evtl. nicht super robuste) Plane jederzeit auswechseln, zum anderen kann ich die Plane im Eingangsbereich zurückschlagen und so auch bei schlechtem Wetter dort (Wind mehr oder weniger von hinten) mit dem Gaskocher kochen. Das ginge vermutlich auch mit eingenähtem Boden, aber mir erschien es so sicherer.
Größere Probleme mit Getier hatte ich eigentlich noch nicht. Auch die "bodenlose" Variante hat ja ein Netz bis zum Boden, das man von der Innenseite mit einigen Steinen am Boden fixieren sollte. Der eine oder andere Käfer oder ähnliches kommt natürlich trotzdem mal durch, aber wie gesagt nicht in solchen Massen, daß es stören würde. Für eine Mückengegend (Nordskandinavien im Sommer) würde ich es so allerdings nicht nehmen.
Man muss natürlich wie bei allen bodenlosen Zelten darauf achten, wo man es aufbaut (keine Senke etc.).
Gewitter noch keins, aber eine Nacht schlechtes Wetter mit Wind und Regen (aber kein Sturm, kein mehrstündiger Sturzregen) gut überstanden. Windstabilität war sehr gut, das Tarptent war recht exponiert aufgebaut, da alle einigermaßen geschützten Stellen gleichzeitig sehr feucht waren. Also ich komme im Virga 2 mit Gepäck gut unter, damit ist es dann aber auch ganz gut ausgefüllt.
Christine
An alle Tarptent-Nutzer:
Nutzt ihr das Zelt mit Unterlegplane ?
Wenn ja, was für eine und wie schwer ist sie ?
Siehst man irgendwo Verschleißerscheinungen ?
MfG Enrico
taschenradler
28.05.2007, 17:27
Ich häng mich mal dran ;)
Ich bin auch gerade hochfasziniert auf der Tarptent-Spur und habe mir auch die Frage mit der Unterlegplane gestellt.
Konkret: Der hochgezogene "Badewannen"-Boden, de man dazubestellen kann, ist doch eine sehr zarte Angelegenheit und braucht doch sehr wahrscheinlich eine Plane drunter, weil er sonst zu leicht kaputtgeht, oder?
Und wenn das so ist, könnte man sich dann nicht eine Plane mit "Badewannenseiten" selbst basteln? Wenns sowieso eine Plane braucht, dann investiert man halt ein bisschen Nadel & Faden und Kleber und macht sich einen Rand dran.* Spart den Zeltboden und damit Gewicht :) Und ist die Plane verschlissen, gibts für 5 EUR ne neue.
Das Krabbelgetier von der Wiese muss ich wirklich nicht im Zelt haben...
* Müsste man halt überlegen, wie man das sinnvoll mit dem Rest des Zeltes verbindet, ich habs mir noch nicht im Detail angeschaut
EDIT: Wahrscheinlich ne ziemlich blöde Idee, typisch Greenhorn. :-?
Carsten010
28.05.2007, 17:31
Hallo zusammen,
wir haben das alte Squall von Henry Shires und würden auch bei
Anschaffung eines neuen Tarptents (wir liebäugeln mit dem Cloudburst
für unsere PCT-Wanderung 2008) auch wieder eines ohne Boden nehmen.
Die Bodenplane aus Tyvek, die Henry Shires anbietet, wiegt ungefähr
215 Gramm und auch die würden wir jederzeit wieder holen, weil das
Material funktionell ist und angenehm.
CU
Carsten
chrysostomos
01.06.2007, 11:25
Salve
Inzwischen ist der Schnee trotz Wintereinbruch über Pfingsten wieder geschmolzen und ich hab' vergangene Nacht bewusst trotz herannahender Regenfront mein Cloudburst 2 im Garten aufgeschlagen. Leider fehlten die harten Windböen, um das Tarptent unter Extrembedingungen zu testen.
Vorab meine ersten Eindrücke:
Mit 1100 gr ist das Cloudburst 2 nicht ultraleicht - meins hat dafür einen eingenähten Boden, was ich doch schätze. Es ist damit einfach mehr "zeltmässig" (luxuriös), als ohne (resp. mit Tyvekplane). Aufgestellt ist das Tarptent innert 7 Minuten. Die zwei Zeltstangen eingeführt, drei Heringe gesteckt - fertig!
Platzmässig ist es für einen einzelnen Trekker luxuriös - für zwei Personen wirds meiner Meinung nach aber schon kuschelig eng. Jedenfalls hat dann das Gepäck nicht mehr Platz innerhalb des Tarptents. Geschätzt habe ich, dass im Eingangsbereich das Cloudburst angenehm hoch und geräumig ist.
Das Tarptent stand im Windschatten einer Hecke - daher gab es gegen den Morgen doch etwas Kondensation. Klar (m)ein "Setup-Fehler" - die Belüftung des Zeltes ist an sich sehr gut gelöst. Die Firstnaht, welche ich (noch) nicht mit Sil-Net gedichtet habe, war völlig dicht. Ich werd heute Abend nochmals nachschauen, ob sie nach einem ganzen Regentag immer noch dicht ist (es war, auch die zweite Nacht voll im Regen!). Ansonsten war das Tarptent dicht und auch über die seitliche Netzbelüftung kamen keine Tropfen in das Innere. Sieht vielleicht bei heftigen Stürmen anders aus, das Zelt lässt sich jedoch soweit abspannen, dass wohl auch dort dicht ist.
Ingesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Cloudburst 2. Ein kleiner Gewichtsvergleich noch:
SilShelter-Tarp: 386 g
Heringe : 100 g
Unterlage : 158 g
Total : 644 g
Cloudburst 2 inkl. Zeltstangen, Heringe & Verpackung: 1'100 g
(in diesem Jahr soll eine leicht modifizierte & leichtere Version kommen)
Mit bloss 450 g zusätzlichem Gewicht gewinnt man gegenüber dem SilShelter eine superrasch aufzustellende, geräumige und wohl sturmfestere Unterkunft. Bei längeren Touren in den Alpen (geplant GR 5) dürfte sich das Mehrgewicht daher rechtfertigen.
Beste Grüsse aus dem Süden
Marc
http://i.pbase.com/g6/84/730184/2/79769398.FRLiDtoJ.jpg
Hey Marc,
danke für deinen kleinen Bericht. Bin leider immer noch nicht im Besitz (m)eines Cloudburst, aber das wird schon...
Ich glaube Henry Shires kann die scheinbar steigende Nachfrage (noch ?) nicht bedienen. Ob's wohl auch am Forum liegt :roll:
German Tourist
01.06.2007, 20:12
Ich habe das alte Virga Tarptent mit eingenähtem Boden. Ich habe es auf dem PCT ca. 150 Nächte und danach mindestens weitere 50 Nächte verwendet, jeweils ohne eine weitere Unterlegplane auf allen möglichen Bodenarten.
Ergebnis: Der Boden hat zwar Mini-Löcher, aber ich setze es immer noch ein und werde es auch wieder auf den CDT mitnehmen (wobei ich nicht erwarte, dass es weitere 150 Nächte durchhält....)
Auch das Netz ist keine fragile Konstruktion und hat bisher durchgehalten - nur haben sich in 2 Fällen Mäuse durchgebissen, so dass ich diese Löcher flicken musste.
Bei meinem Virga ist in der ganzen Zeit nur einmal etwas passiert und zwar ist der Reissverschluss ausgeleiert und musste ersetzt werden.
Leider ist Henri Shires zur Zeit tatsächlich einfach ausverkauft - weswegen ich auch mit meinem alten Virga losziehen muss...
Das Tarptent ist viel stabiler als es aussieht!
Ja, ich warte auch schon seit Ende April auf meine zwei bestellten Rainbows...
Grüsse !
Bin mittlerweile stolzer Besitzer eines Cloudburst 2 und eines Contrail.
Habe allerdings je eine Nacht in den Dingern verbracht, es werden wohl auch so bald leider nicht mehr werden (keine Zeit).
Beide Testnächte waren allerdings mit Gewitter. Für beide kein Problem.
Beim Contrail würde ich aber doch einen Trekkingstock zum aufstellen empfehlen.
Die Alu Stange verleiht dem Ding nicht gerade eine starkwindböentaugliche (:D) Stabilität. Mit richtigem Stock kein Thema.
Gewicht vom Cloudburst: 1138 g. (allerdings leicht modifiziert, original wohl noch mal 30-40 g. leichter)
Gewicht vom Contrail hab ich leider nicht gespeichert (bin nicht Zuhause), ca 700 g. stimmen aber ganz gut.
Henry Shires expandiert über den Winter und hofft dann der steigenden Nachfrage gerecht werden zu können.
Hat wohl nicht gedacht daß sich die Dinger in die ganze Welt gut verkaufen, besonders in Europa...
http://img409.imageshack.us/img409/6871/cimg1505na5.jpg (http://imageshack.us)http://img521.imageshack.us/img521/725/cimg1515lz1.jpg (http://imageshack.us)
chrysostomos
10.08.2007, 19:33
Salve Pfrinz
...und Glückwunsch zu Deinem Cloudburst! Ich war mit diesem nun drei Wochen auf dem GR5 und genoss als Sologänger die Luxusgrösse! Wie Du hatte ich vor meiner Reise den Regentest gemacht und schloss daraus, dass das von Henry empfohlene silnetten nicht notwendig sei. Ein Irrtum! Bei einigen längeren Wolkenbrüchen in den Bergen schlichen sich einige (wenige!!) Tropfen durch die Firstnaht. Falls bei Dir diese fehlt (bei den neuen sei dies angeblich so), erübrigt sich dies. Sonst die Tube auspacken!
Mein Cloudburst widerstand auch heftigere Wetter - ich hatte es wohl im Downwind hinter einer Krete (40/50 Meter) aufgestellt und die Gewitterböen schlugen während der ganzen Nacht heftig auf das "Zelt" ein. Glücklicherweise hielten die Zeltstangen! Allerdings löste sich eine Naht in der Verlängerung der einen Befestigungsleine - die Kräfte waren indes überaus gross. Ich hatte Angst, dass etwas reisst - eine gelöste Naht ist da Kinkerlitzchen! Werd's wohl nachnähen und silnetten.
Das Cloudburst 2 bleibt gerne weiterhin auf meiner Ausrüstungsliste!
Viel Vergnügen und Grüsse aus dem Süden
Marc
Servus Marc,
und danke ! Da ich aber ein fauler Hund bin habe ich die Nähte gleich vom Hersteller abdichten lassen (Firstnaht gibts schon noch). Die machen das auch schöner...
Ja die Nähte sollte man nicht zu stark belasten, das ist mir auch schon aufgefallen. Bin halt gewohnt die Leinen knallhart abzuspannen, da muß man beim Tarptent schon etwas zurückhaltender sein :roll:
Auf meine erste Längere Tour muß ich wohl noch länger warten, freu mich aber schon drauf !
Grüsse,
Max
Ein Hallo an alle Cloudburst-besitzer!
Ich hätte mal ne Bitte an euch:
Könntet ihr vielleicht ein paar Bilder des Eingangreissverschlusses posten? Bin gerade noch ein wenig am überlegen wie ich das bei meinem Zelt am Besten löse und immer auf der Suche nach Anregungen.
So wie es auf den Fotos aussieht ist der ja nicht abgedeck, oder? Ist das ok bei starkem Regen?
Grüße, Norbert
chrysostomos
11.08.2007, 17:21
Salve Poldi
Was meinst Du mit "Eingangsreissverschluss"? Mein Cloudburst-2 hat ein sog. "Beak", d.h. vor dem Moskitonetzeingang (mit Reissverschluss) ist ein "Vordach" angeordnet, welches jedoch nicht ganz bis zu Boden reicht. Dieses wird bei meinem Cloudburst mit Velcro verschlossen, was etwas fummelig ist, aber geht. Die neueren sollen angeblich hier einen Reissverschluss haben. Ich stand am Col de Croix de Bonnehomme wirklich in einem heftigen Gewitter mit starken Gewitterböen. Dennoch reichte der Regenschutz vollends! Endlich mal etwas Frischluft im Tarp :bg:
Zur Verdeutlichung: der "Beak" ist auf der linken Seite und reicht nicht ganz bis zum Boden. Ist es das, was Du wissen wolltest?
Grüsse aus dem Süden
Marc
http://i.pbase.com/g6/84/730184/3/83548684.Y5bLV7ri.jpg
Bin mittlerweile stolzer Besitzer eines Cloudburst 2 und eines Contrail.
Das Contrail hat mich auch immer interessiert, oder besser gesagt, dass tut es bis heute. Mich hat nur immer der Zoll abgeschreck, bei Bestellungen in den USA.
Kannst du dazu was aktuelles sagen? Hat der Versand reibungslos geklappt (vor allem wie lange hats gedauert)?
Salve Poldi
Was meinst Du mit "Eingangsreissverschluss"? Mein Cloudburst-2 hat ein sog. "Beak", d.h. vor dem Moskitonetzeingang (mit Reissverschluss) ist ein "Vordach" angeordnet, welches jedoch nicht ganz bis zu Boden reicht. Dieses wird bei meinem Cloudburst mit Velcro verschlossen, was etwas fummelig ist, aber geht. Die neueren sollen angeblich hier einen Reissverschluss haben. Ich stand am Col de Croix de Bonnehomme wirklich in einem heftigen Gewitter mit starken Gewitterböen. Dennoch reichte der Regenschutz vollends! Endlich mal etwas Frischluft im Tarp :bg:
Zur Verdeutlichung: der "Beak" ist auf der linken Seite und reicht nicht ganz bis zum Boden. Ist es das, was Du wissen wolltest?
Grüsse aus dem Süden
Marc
http://i.pbase.com/g6/84/730184/3/83548684.Y5bLV7ri.jpg
Ja, danke!
Auf den Bildern sah es so aus, als wäre der Beak mit einem RV verschlossen. Dann werd ich mir wohl was einfallen lassen, entweder eine Abdeckleiste von innen oder eine sehr schmale steife von außen. Is halt immer blöd wenn man innen sitzt und nicht an die Klettverschlüsse der Abdeckleiste kommt. Wie auch immer, irgendwie klappts dann schon...
Aber danke nochmal, jetzt weiß ich mehr.
Grüße, norbert
Das neue Cloudburst hat Außen auch einen Klettverschluss Innen einen Reißverschluss. Der war früher senkrecht, jetzt ist er von rechts unten über links unten zur Spitze hin gebogen. Beim Contrail ist es ähnlich.
Ja, Zoll muß man schon zahlen, Henry hat mir aber (nach Abmachung)einen geringeren Betrag auf den Paket-Wert geschrieben, somit waren die Kosten erträglich.
Versand dauerte ca. 10 Tage, nachdem ich über 2 Monate warten musste bis er meine Bestellung liefern konnte...
Henry Shires konnte auch bis zuletzt nicht sagen wann er liefern kann weil er momentan einfach zuviel um die Ohren hat.
jiggalatei
14.08.2007, 12:53
Tarptent hin oder her.....
Ich bevorzuge ein Zelt und ein Tarp. ein kleines Zelt ist schnell aufgebaut. sollte man sich für länger einrichten oder bei Regen kochen wollen, kann man das Tarp darüber spannen. Da bleiben dann ein paar qm rund ums Zelt trocken und man kann so einige Regentage gut überstehen.
Gruß Jigga
chrysostomos
14.08.2007, 13:07
Salve Jigga!
Und was willst Du uns damit sachdienliches sagen? Ich denke, diejenigen, die sich ein Tarptent angeschafft haben, haben ihre guten Gründe, sowohl das leichtere Tarp als auch das schwerere Zelt zu Hause zu lassen...
Grüsse aus dem Süden
Marc
herr krull
15.08.2007, 22:40
ende september geht es nach england zum wandern. aus diesem grund ist ein rainbow2 auf dem weg. ich kann - soweit interesse besteht - nach der heimkehr gerne bilder und einen kleinen bericht posten.
für mich ist das rainbow jedenfalls das interessanteste tarptent, da freitragend, ausreichend lang und mit ordentlicher kopfreiheit ausgestattet.
Zum Thema Kopffreiheit:
http://img169.imageshack.us/img169/1971/cimg1678aq8.jpg
Cloudburst 2
http://img256.imageshack.us/img256/4514/cimg1669uj4.jpg
Contrail
Übrigens: Das Contrail wiegt 741 Gramm mit den 4 mitgelieferten Heringen, die ich aber nicht benutze. 701 Gramm ohne Heringe.
:o Mann, im Cloudburst is ja echt Platz! Alle Achtung!
Hallo!
Und was das Cloudburst für einen riesen "Tür" hat! Von der Höhe sieht es genauso aus wie mein Squall 2. Wie schwer ist es denn tatsächlich?
Flieger
Habe das Cloudburst 2 mit 1138 g. gewogen. Hab allerdings noch ein paar (kurze) Leinen angebracht, und die 3 Easton Heringe gegen 4 V-Profil und 2 UL Titan Nägel (für die Seiten) getauscht.
Ich schätze ohne Heringe knapp unter 1100 g. Mit bereits abgedichteten Nähten.
Hallo!
@pfrinz: Danke! Ganz schön schwer....:bg: :cool: ;-)
Was ich an dem Foto interessant finde ist der doch sehr gut hochgezogene Boden. Das sieht bei meinem Squall nicht so gut aus.
Zum Contrail: geht da noch ein Rucksack mit rein? Sieht ja arg eng aus...
Flieger
Der Boden kann mit kleinen Haken an den Ecken des Zeltes befestigt werden, dann ist er so schön wannen förmig. Tut man das nicht (bei trockenem Wetter wird er noch ein Stückchen grösser in alle Richtungen.
Einen ganzen Rucksack bekommst du eher nicht mit ins Contrail, wohl aber den Großteil dessen Inhalts. So klein wie es auf dem Foto vielleicht wirkt ist es nämlich nicht. Nur im Fußbereich, wo es flach ausläuft wird es eng.
Wie sieht es eigentlich im Tarptent (eigentlich speziell im Cloudburst) mit der Kondensation aus? Das es welche unter entsprechenden Umständen gibt ist ja klar, aber wieviel?
- wird das Gewebe feucht?
- bilden sich Tropfen?
- fallen Tropfen runter (ohne viel Wind)?
- rinnt an der Innenwand etwas Wasser nach unten?
Grund für die Frage ist, das ich mich frage, ob der seitliche Lüftungsstreifen unbedingt nötig ist, weil er auch zur Kondenswasserableitung dient, oder ob man ihn aus Gründen der Einfachheit auch weglassen kann.
Danke für Eure Antworten
wulxc
Wie sieht es eigentlich im Tarptent (eigentlich speziell im Cloudburst) mit der Kondensation aus? Das es welche unter entsprechenden Umständen gibt ist ja klar, aber wieviel?
Hängt von den entsprechenden Umständen ab. ;-)
Mac
Christine M
07.02.2008, 15:03
Grund für die Frage ist, das ich mich frage, ob der seitliche Lüftungsstreifen unbedingt nötig ist, weil er auch zur Kondenswasserableitung dient, oder ob man ihn aus Gründen der Einfachheit auch weglassen kann.
Ich denke eher, daß er zur Verhinderung/Verringerung von Kondens dient. Meinst du "weglassen" im Sinn von durchgehend Silnylon oder in dem Sinn, daß das Zelt einige Zentimeter über dem Boden endet (ohne feste Verbindung zum Boden)?
Die Kondensbildung hängt einfach sehr von den Bedingungen ab. In meinem Virga wird es je nach Verhältnissen schon feucht innen, mir ist aber bisher noch kein Wasser auf den Kopf getropft.
Christine
@ derMac: ach, hätte ich nicht gedacht
Ich meine bei feuchten Bedingungen, aber nicht gleich in drei Tagen Dauerregen mit permanenten Nebel. Klar, dass man untere guten Bedingungen wenig hat. Wenn ich die Bedingungen genauer Beschreiben soll: Mittel- bis Südeuropa, mehrere Tage bereits nass (also viel Kondenswasser), oder das maximale, was ihr bis jetzt hattet.
Bei weglassen meine ich schon, das Dach direkt an den Boden zu nähen, da dies einigen Aufwand spart (vor allem, wenn man auch im Starkregen kein Spritzwasser drinnen haben möchte). Ob es etwas feucht innen im tarptent ist, ist mir egal. Eine Pfütze entlang der Seiten, die alles tränkt, ist aber deutlich zuviel.
@ derMac: ach, hätte ich nicht gedacht
Deswegen sag ich es dir ja. ;-)
Aber im Ernst, was soll man da antworten? Von furztrocken bis ziemlich nass ist alles drin. Und die wesentlichen Punkte neben der Luftfeuchte sind der Wind und die Temperatur. Am schlimmten sind Temperaturen um die 0 °C bei vollständiger Abwesenheit von Wind. Inwieweit die Öffnungen an der Seite jetzt das Ablaufen von Wasser begünstigt weiß ich nicht (falls da überhaupt was läuft), aber auf jeden Fall können sie die Lüftung deutlich verbessern wenn Wind da ist.
Mac
Also bei mir war bis jetzt nie soviel Kondens im Cloudburst das Wasser die Wand herunter geronnen wäre. Habe es aber noch nicht viel benützt.
Würde aber auf jeden Fall trotzdem davon abraten die Seiten direkt mit dem Boden zu vernähen. Ein kleiner Sreifen Netz ist da glaube ich schon eine gute Sache, und beim Cloudburst kann man die Plane so weit herunterspannen das es da kaum "hereinspitzt". Zumal das Netz da auch noch etwas abfangen würde.
Hallo Tarptentfreunde,
ich überlege schon seit einiger Zeit mir ein Squall2 zu besorgen. Erfahrungen mit einem Tarp habe ich, doch bin ich mir unsicher ob die Länge beim Tarptent reicht.
Ich bin 192cm groß und nutze einen kuscheligen Daunenschlafsack (WA Antelope Large). Die Gesamtlänge des Squall ist mit 239cm angegeben. Da mein Schlafsack nicht wasserabweisend ist möchte ich auch nicht die ganze Zeit in der Tarpwand hängen.
Gibt`s da Erfahrungen in dieser Größenordnung?
Ich will das Squall2 nicht alleine nutzen ;)
Danke für eure Antworten
Bedi
Tie_Fish
20.07.2008, 18:56
Hallo Freunde,
ich würde gerne mal die Frage von Bedi nochmal aufgreifen: Welches Tarptent eignet sich für "lange Kerle", konkret 195cm plus Schlafsack?
Dazu nochmal die Frage nach dem Regen anders gestellt: Hat jemand Erfahrungen mit Dauerregen und Nebel und miesem Wetter rund um die Uhr und tagelang?
Hallo!
Ich habe auch einen WM Schlafsack in Large und habe noch nie das Problem gehabt, daß mein Squall zu kurz ist! Also kann ich da Entwarnung geben! ;-)
Was allerdings bei 2 Personen plus Gepäck passieren könnte wäre, daß die Schlafsäcke die Seitenwände berühren, und somit bei Kondens nass würden. Da es ja keine Abside im herkömmlichen Sinn gibt, muß man das Gepäck mit ins Zelt nehmen, zumindestens bei Regen. Und da wird es halt dann doch etwas enger...
Noch mal was zu Kondens: ich war neulich mal auf einem Kurztripp durch den schönen Taunus und habe eine Nacht in meinen Squall verbracht. Dabei gab es die denkbar ungünstigsten Bedingungen: null Luftbewegung und in der Nähe ein See und das ganze noch in einem bewaldeten und engen Tal. Morgens waren die Innenwände klatschnass, und der Schlafsack hatte auch ein paar nasse Stellen... Als das Zelt dann eingepackt war, lief aus dem Packsack dann doch einiges an Wasser aus... :o Naja- da es an dem Tag sehr warm wurde, habe ich es in der Mittagspause schnell aufgebaut, und innerhalb einer halben Std. war alles wieder gut. Und dem Apache hat es auch nichts ausgemacht.
Zum starken Regen kann ich nur sagen, daß meines mal ein WE aufgebaut auf einer Wiese einiges an fiesen Gewittern mit starken Windböen und Regen unbeschadet und ohne das innen Wasser bzw. Wasserspritzer waren überstanden hat.
Auf der Seite des Herstellers gibt es eine Galerie. Da gibt es ein Bild eines Nutzers in einem Sturm. Die (ich glaube) Dame sieht alles andere als glücklich aus... Allerdings haben sie es wohl überlebt, denn sonst gäbe es das Bild ja nicht... :ignore:
Ansonsten ein super Zelt! Wenn man bereit ist, mit den Kompromissen zu leben. Die Teile werden ja nicht umsonst auf dem PCT, AT und CDT genutzt.
Also: Kaufen und glücklich werden ;-)
Flieger
Tie_Fish
20.07.2008, 22:42
Hmm, ok, wegen der Maße bin ich erstmal beruhigt!
Noch zwei Fragen treiben mich um:
1. Ist das Squall oder Cloudburst zu groß für eine Person mit allem Pipapo? Ist ein Contrail eher eng für einen großen Kerl mit 100l Gepäck? Die Unterschiede sind doch ziemlich gravieren, wie man auf den Bildern obern im Tread sehen kann...
2. Würdet ihr so ein Tarp auf einer Halbjahres-Skandinavien-Expedition (Küste, Wald, Fjäll, Berge bis 2000m) verwenden oder dann doch lieber ein Zelt verwenden?
Hallo!
Das das Squall für eine Person zu groß ist würde ich nicht behaupten! Die Frage mußt Du anders stellen: wo bekomme ich für 936gr. Gewicht soviel Platz? ;-)
Zum Contrail kann ich nichts sagen.
Wieso rennst Du denn mit einem 100L-Rucksack rum? Wenn Du in den UL-Bereich eindringst, dann ist eigentlich alles darauf ausgelegt, UL zu sein. Somit brauchst Du kein 100Liter Monster...
Zur anderen Frage: Kommt drauf an! Ich glaube mich zu errinnern, daß hikingharry hier aus dem Forum mit seinem selbstgebauten Tarptent den Nordkalottleden damit gelaufen ist. Vielleicht kann er Dir da weiterhelfen...
Flieger
Tie_Fish
21.07.2008, 11:05
Hallo!
...wo bekomme ich für 936gr. Gewicht soviel Platz? ;-)
Danke, Flieger! Die Frage stelle ich mir ja, deswegen interessieren mich die Dinger ja so. Es ist ja nicht so, dass mein (altes) Ringstind2 schwer wie ein Amboss wäre, aber leichter wäre schon netter...
Wieso rennst Du denn mit einem 100L-Rucksack rum? Wenn Du in den UL-Bereich eindringst, dann ist eigentlich alles darauf ausgelegt, UL zu sein. Somit brauchst Du kein 100Liter Monster...
War nur Spaß! Momentan laufe ich mit max.49l (Golite Jam2) rum und für kurze Touren ist das mehr als genug. Nur die Futterfrage bei längeren Aufenthalten abseits der Zivilisation beunruhigt mich noch: Wieviel Volumen/Gewicht habe ich bei 10 Tagen ohne Nachkaufmöglichkeit - 10Liter und 10kg? Das wird der Jam2 nicht schaffen...
Zur anderen Frage: Kommt drauf an! Ich glaube mich zu errinnern, daß hikingharry hier aus dem Forum mit seinem selbstgebauten Tarptent den Nordkalottleden damit gelaufen ist. Vielleicht kann er Dir da weiterhelfen...
Flieger
hikingharry, huhu! Wo bist du? Berichte mal was über 14 Tage Regen aus allen Richtungen bei Windtärke 8 und Nebel und miesem Wetter überhaupt... Danke!
hikingharry
21.07.2008, 15:41
Hallo Tie_Fish,
hier bin ich. :D
Also hier mal ein paar Links:
Post 1 (http://forum.outdoorseiten.net/showpost.php?p=145810&postcount=5), Post 2 (http://forum.outdoorseiten.net/showpost.php?p=153607&postcount=10), Post 3 (http://forum.outdoorseiten.net/showpost.php?p=242880&postcount=10).
Da siehst Du, wie mein Tarptent aussieht. Es wird mit 2 Skistöcken aufgebaut und ist etwas anders konstruiert, als das Squall. Bei meiner Variante ist es möglich die Höhe des Zeltes so zu variieren, das ich vorne zwischen Aufbauhöhen von 140cm und 70cm wählen kann. Das hintere Ende ist auch verstellbar. (Variable tent height geometry [VTHG™] :bg:) Für mich ist das schon einer der größten Vorteile dieser Konstruktion.
14 Tage Regen hatte ich damit nicht, aber mal so 3 Tage Regen hintereinander war schon dabei. Etliche Male Sturm, so das ich Schwierigkeiten beim Stehen hatte. Da habe ich das Zelt natürlich niedrig aufgebaut, und (sehr) straff gespannt. Niedrigeres Ende in den Wind. War da nicht gerade bequem, stand aber wie eine Eins.
Zu Nebel und Feuchtigkeit. Seltsamerweise hatte ich in Skandinavien weniger Kondensprobleme damit, als in den Alpen. Ein leichter Lufthauch genügt, und der Kondens im Zelt baut sich gar nicht auf. In den Alpen scheint mir, das die Luft nach Sonnenuntergang oft steht, wenn es eine starke Taunacht ist, dann kondensiert es innen schon ganz schön. Also greife ich nach dem Aufwachen im Liegen gleich nach einem kleinen Tuch, Bandana o.ä. und wische den Kondens weg, dann vorsichtig aufstehen, Schlafsack verpacken, oder raus zum Lüften und gut.
Als ich es noch regelmäßig verwendete (jetzt nur mehr mit Tarp unterwegs), habe ich es mit dem Beobachten des Wetters und der Windrichtungen immer geschafft, das Zelt so aufzubauen, das der Wind immer von hinten kam, oder höchstens von der Seite, nur einmal drehte der Wind morgens komplett. War aber kein Regen. Zur Not hätte ich vorne noch mit einem Poncho den Eingang verschließen können.
Soweit zu meinen Erfahrungen. Etwas in der Höhe veränderbar ist das Squall ja auch, aber ich weiß nicht bis zu welchen Grad. Zusätzlich dazu gibt es auf den großen Seitenflächen keine Abspannungen, gerade bei stärkeren seitlichen Winden wären die schon von Vorteil.
Ob ich mir für 5 Monate ein Sqall kaufen würde - hm? Küste, Fjäll, etc., ich würde mir eher eine neue 1-Personen-Version nähen, oder das Ringstind Außenzelt nehmen, und dazu ein leichteres selbstgenähtes Moskitonetz Innenzelt. Oder mein jetziges mit einer Apsis versehen.
Ich denke da einfach z. B an meine Finnmarksvidda Querung 1988 und die superstarken Winde dort bei schönstem Wetter. Es hat da oben im Norden einfach arktisches Klima.
Eine Hilfe könnten auch die Besprechungen bei Backpackinglight.com (http://www.backpackinglight.com/cgi-bin/backpackinglight/reviews/category_display?cid=16)sein.
Gruß hikingharry
Tie_Fish
21.07.2008, 15:58
Tausendundein Dank, hikingharry! 5sterne
Ich werde mir also so ein fertiges Tarptent kaufen (hat jemand ein gut erhaltenes Gebrauchtes? Bitte PN!) und damit eigene Erfahrungen sammeln.
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