Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Winterzelt
Moin,
ich bin auf der Suche nach einem stabilen Winterzelt für 1 - 2 Personen. Einsatzgebiet sind sicher Regionen mit hohen Windgeschwindigkeiten und wenig Windschutz. Kochen im Zelt ist ein muß. Die Wahrscheinlichkeit, das das Zelt eingeschneit/zugeweht wird ist groß. Das Zelt wird ausschließlich im Winter eingesetzt.
Meine bisherigen Favoriten sind TNF Mountain25 oder ME Hielo2. Hat einer von Euch schon Erfahrungen mit letzterem?
Meine Überlegungen waren:
Geodät mit kleinen und möglichst senkrechten Flächen wegen Einschneien; Hohe Lüfter wegen einschneien; "große" Innenhöhe wegen kochen, 2 Eingänge damit man bei 2 Personen flexibler in der Nutzung ist. Geringes Gewicht ist gut, aber steht hinter der Stabilität zurück, sollte aber 5kg nicht überschreiten.
Hat einer von Euch noch Tips, Gedanken, Empfehlungen?
Grüße
Martin
waldmann
17.10.2005, 16:01
Deinen Spezifikationen entspricht das Hilleberg SAIVO. Das
ist aber recht teuer. Ich benutze das Nammatj2, welches jedoch
nur einen Eingang hat. Erfahrungen bei sehr hohen Windgeschwindig-
keiten sind excellent, mit sehr viel Schnee hatte ich es noch nicht.
Aber die Skandinavier nutzen das Nammatj2 sehr oft im Schnee,
die Lüfter sind recht hoch und die Wände gehen senkrecht vom
Boden weg. www.hilleberg.se
mfg
Hans-Christian
Hallo,
danke erstmal. Das Saivo, Staika, Taiga, etc. fällt wegen dem Käppi aus, dieses ist Laut und außerdem wird der Schnee drunter und in die Lüfter geweht. Das Staika kenne ich bei Sand und das brauche ich mit Schnee nicht was ich da erlebt habe. Keine Frage, ein stabiles Zelt, aber nicht das was mir vorschwebt.
Beim Nammatj sehe ich folgendes Problem: Schnee drück das eh schon kurze Zelt auf der schrägen Rückenfläche noch weiter zusammen. Das Zelt ist recht niedrig und beim eingeschneit werden, werden die Seitenflächen eingedrückt. Wenn ich einen guten Kompromiß aus Gewicht und Stabilität suchen würde, dann wäre es wahrscheinlich in der engeren Wahl aber so bin ich nicht 100% für meinen Einsatzzweck davon überzeugt.
cheers
Martin
Nicht übertreiben
17.10.2005, 16:10
Was willst du denn mit dem Zelt machen? Geodäten mit innenliegendem Gestänge sind imo bei Sturm doch sehr fummelig aufzubauen und daher eher für den stationären Gebrauch geeignet. Bei ausreichend Platz sind gute Tunnelzelte für den Winter ziemlich ideal, wobei ich schlechte Erfahrungen mit den Nammatjes habe, da dort das Fußende sehr schnell von Schnee zusammengedrückt wird und das Innenzelt generell zu kurz ist. Die Höhe läßt sich durch ausschaufeln der Apsiden recht schnell erhöhen.
Ich habe das Helsport Svalbard (http://forum.outdoorseiten.net/viewtopic.php?t=9977&highlight=helsport+svalbard), sonst sind HB Tarra, Keron 2/3 (GT) und einige andere Helsports ganz interessant.
Gruß
Thorben
Was Mountain Equipment betrifft, scheint zumindest beim Torres noch nicht alles so ganz ausgereift zu sein (http://www.outdoorsmagic.com/news/article/mps/UAN/3479/v/2/sp/332960698446328349274) - da würde ich erstmal die Finger von lassen
Das Saivo, Staika, Taiga,(aka Tarra) fällt wegen dem Käppi aus, dieses ist Laut und außerdem wird der Schnee drunter und in die Lüfter geweht.Martin
Stimmt so nicht. Die Lüfter bei o.g. Zelten sind allesamt schneedicht. Du kannst also getrost die Regenhaube auch mal weglassen.
Wenn überhaubt stört die Morgendusche bei Jannu, Tarra und Saivo, d.h.
beim Öffnen der (großen) Apside, tröpelt wegen der Regenhaube Wasser
ins Innenzelt. Das ist alles.
Ewald
Nicht übertreiben
17.10.2005, 20:32
Oder du versuchst mal was anderes:
http://www.canadianarcticholidays.ca/E_tent.jpg (http://www.canadianarcticholidays.ca/tent.htm)
Nicht übertreiben.
Ist das für ein bis zwei Personen nicht ein bisschen übertrieben ? Es muss ja wohl auch getragen werden.
Christian Wagner
17.10.2005, 22:28
Gar nicht so schwer:
http://arctictent.8m.net/photo.html
Nicht übertreiben
18.10.2005, 08:29
Das Ding hat, wie ich finde, echt ein interessantes Konzept und über die Tauglichkeit besteht wohl kein Zweifel. Nur der Aufbau dürfte etwas länger dauern als bei einem normalen Zelt und die Mittelstänge fände ich ein bisschen störend.
Wer aufs Bild klickt kommt auch zur Seite der Entwickler, nur den Preis sollte man sich lieber nicht anschauen...
Hallo,
ich benutze im Winter mein Helsport Svalbard 3. Genial ist die Liegelänge von 2,5m, so dass Du mit dem Schlafsack auch bei eingeschneitem Zelt nicht die Zeltwände berührst. Das Zelt war auch Testsieger bei einem Windkanaltest einer finnischen Outdoor-Zeitung und wenn Du das Svalbard im Vergleich zum Keron 3 siehst, weisst Du warum. Leider ist das Bild auf der Helsportseite nicht mehr vorhanden. Die Helsport Extremzelte sehr aerodynamisch und flattern aufgrund der innenliegenden Gestängekanäle weniger im Wind, als die Hillebergzelte.
Schön sind auch die Snowflaps, sie dichten das Zelt sehr gut ab.
Man kann bei Helsport auch einen Kaminabzug fürs Kochen bekommen, ich habe das bei meinem Zelt im Moment aber noch nicht dran.
Wenn ich nicht alleine unterwegs bin, nehme ich aber auch gerne ein VE 25, weil es mehr Innenzelthöhe hat und insgesamt bequemer ist.
Tschüß,
Günther
Nicht übertreiben
18.10.2005, 09:45
http://netedit.no/kunder/helsport/upload_ektron/30ms.jpg
From the finnish outdoor magazine Retki's test of 4 season tents. The picuture to the right shows the wind testing in winds of 30 m/s, There are hardly any changes in the shape of Svalbard in this strong wind in difference from most competitors.
"Helsport Svalbard 3 is well suited for around the year use also in extremely demanding conditions. Test winner."
http://netedit.no/kunder/helsport/upload_ektron/vindkanon.jpg
alaskawolf1980
18.10.2005, 10:08
Was ist denn das unterste Zelt für ein Ding? Das so eine lange Spitze hat? Die Qualität ist ziemlich schlecht, weshalb ich da nichts genaueres drauf erkennen kann.
Christine M
18.10.2005, 10:24
Das Polar Tent erinnert mich an etwas. Dann doch lieber gleich das Original: Ger (http://www.jurte.com/). Fehlen nur noch die Kamele (oder Yaks) für den Transport.
Christine
Thomas75
18.10.2005, 10:36
Hi,
würde einen Tunnel empfehlen, da er viel einfacher aufzubauen ist. Geodäten (oder andere Kuppeln) sind zwar superstabil wenn sie erst mal stehen - man muss sie aber unter schlechten Bedingungen erst mal aufbauen. Zuerst das Innenzelt aufzubauen und dann das Aussenzelt drüberspannen zu müssen macht die Sache nicht gerade einfacher. ;)
Wir haben jahrelang das Hilleberg Saitaris (grössere Ausgabe der Staika mit zusätzlichem Apsisbogen) benutzt. Das stand immer wie eine Burg. Aber das Aufbauen hat seine Zeit gedauert, und wollte möglichst zu zweit gemacht werden.
Jetzt benutzen wir ein Keron 2 GT. Die Stangen bleiben in den Kanälen und werden nur in der Mitte geknickt, dann wird das Zelt zusammengerollt und zuoberst auf dem Schlitten / der Pulka transportiert. Dadurch lässt sich das Zelt unschlagbar schnell aufbauen. Von einer Person, auch bei starkem Wind. Gut abgespannt hält ein Tunnel mehr aus als gemeinhin angenommen.
Viele Grüsse,
Thomas
gut´n tag,
zum kochen ist ein gt-tunnel im winter nahezu unschlagbar, im mountain25 wird es zumindest zu zweit + kocher sehr eng, besser ist es in der apside zu kochen, dafür wäre mir die eine, die es hat, aber zu klein. nutze selber ein mountain24, das bei jedem wetter aufzubauen ist und wenn der wind sich dreht, interessiert es eigentlich nicht so sehr, zum kochen gehe ich dann aber lieber zu meinem nachbarn mit dem gt-tunnel, ist er nicht da, muss ich eben einen kochgraben schaufeln
ha det bra
hessel
Hi
ich würde auch einen Tunnel empfehlen. Oder wenn schon geodätische Kuppel, dann mit Innengestänge.
War mal zu zweit mit NF VE25 unterwegs, im norwegischen Kahlfjell kam dann "Freude" auf, dieses Fummelzeug bei starkem Wind zu bändigen und nachher das Überzelt drüber zu bekommen. Wäre der Wind noch etwas stärker gewesen und wir vielleicht müde oder verletzt oder ausgekühlt hätte das übel werden können.
Tunnel von Hilleberg oder Helsport sind nach meiner Erfahrung stabil, auch bei Querwind.
Und bei ungewöhnlichen Zeltformen: eine Helsport Lavu (Tana, heisst heute mit etwas Qualitätsminderung Varanger) hat völlig flatterfrei und ohne zu mucken auch sehr heftige Stürme abgehalten, bei denen man keinen Schritt nach draussen tun konnte, ohne umgeworfen zu werden.
Da gibt es auch leichte Konstruktionen, die zu zweit gut tragbar sind. Müssen nur viele Abspannpunkte dran sein.
Ich habe es noch nie in Natura gesehen, aber Helsport hat auch eine kleine Lavu, von der ich den Namen gerade nicht weiss...
Gruss Suke
Da sind ja viele interessante Beiträge dabei auch wenn sich die übliche Diskussion um Innengestänge contra Außengestänge und Tunnel vs. Geodät abzeichnet.
Persönlich für mich habe ich mich aus meiner Erfahrung raus für ein Zelt mit Innengestänge und einen Geodäten oder zumindest Halbtunnel entscheiden. Die Erfahrung basiert auf vielen Touren mit Zelten wie Akto, Keron3GT, Nallo3, Westwind, Staika, VE25. Alle in Ihrem Einsatzbereich klasse Zelte. Besitzen tue ich davon allerdings nurmehr das Westwind und das Akto.
Mein bisheriger Favorit ist das TNF Westwind, ich kenne kein sturmstabileres Zelt, aber leider macht der einzige, rückseitige tiefe Lüfter Probleme beim extremen Winterzelten. Deswegen ist jetzt eine Ergänzung des Zeltparks notwendig.
Dank und Grüße
Martin
chrysostomos
18.10.2005, 15:16
Hallo Martin
Hab' leider keine Erfahrung mit dem MSR Wind 2 (http://www.backcountry-equipment.com/msr-wind2.php), aber es macht einen interessanten Eindruck.
Grüsse aus dem Süden
Marc
http://www.backcountry-equipment.com/msr/wind2/wind2-main-woutpole.jpg
Hab' leider keine Erfahrung mit dem MSR Wind 2 (http://www.backcountry-equipment.com/msr-wind2.php), aber es macht einen interessanten Eindruck.
http://www.backcountry-equipment.com/msr/wind2/wind2-main-woutpole.jpg
Hi Marc,
das Wind2 ist eigentlich nicht als Winterzelt zu gebrauchen. Die Apsiden sind viel zu klein, da passt nicht mal ein großer Rucksack rein, von Kochen gar nicht zu reden - und die Eingänge eng wie Einfluglöcher, beim Reinschlüpfen hast Du jedesmal mit Kondenswasser die Haare gewaschen.
Mein Favorit wäre das Kaitum von Hilleberg: 2 große Apsiden, 2 große Eingänge, große Lüfter und ein interessantes Gewicht.
chrysostomos
18.10.2005, 15:54
Sag' mal uns' Rosi: hast Du das MSR schon mal ausprobiert, dass Du so bestimmt sagen kannst, dass es fürn' Winter nicht taugt? Nur so als Hinweis: auch das MSR hat zwei je einen Meter lange Apsiden wie das Kaitum. Und wenn man sich nicht mehr durch den Zelteingang bücken kann, ist man wohl reif für'n Wohnwagen :o
Ich bin ja auch Fan von meinem (alten) Nallo2, aber es gibt auch anderes...
Grüsse, Marc
Nicht übertreiben
18.10.2005, 16:00
Beim MSR sind die Apsiden allerdings dreieckig, beim Kaitum trapezförmig...zudem wiegt das MSR ziemlich viel und das Innenzelt läßt sich imo zum trocknen etc. nicht aushängen, da fest eingenäht. Sonst aber sicherlich kein schlechtes Zelt, bei mir schied es aber auch aufgrunde der zu kleinen Apsiden aus, als ich vor meiner Entscheidung stand.
Zum Sturmbild: http://forum.outdoorseiten.net/viewtopic.php?t=3791&start=20
Sag' mal uns' Rosi: hast Du das MSR schon mal ausprobiert, dass Du so bestimmt sagen kannst, dass es fürn' Winter nicht taugt?
Nicht drin geschlafen - aber ich konnte es am Wochenende eingehend betrachten - auch von Innen.
Und die Apsiden sind sowas von klein, und im spitzen Bereich niedrig, da war ich am überlegen, wie ich in diese Käseecken meinen Rucksack stellen würde.
Hallo,
hab grade mit www.planetfear.com gesprochen, die das ME Hielo 2 grade für 399,- britische Pfund (ca. 620,- Euro incl. Versand) im Angebot haben.
Folgende infos gab es dazu: Das Design stammt von Lowland und ME verlegt grade seinen Produktionsstandort wegen der hier schon mal angesprochenen Fertigungsmängel bei den Zelten. Da werde ich wohl doch mal abwarten.
Falls jemand einen Tip hat, wo man das Helsport Svalbard 3 zu bezahlbaren Preisen bekommt, wäre das tatsächlich eine ernsthafte Alternative für mich.
Cheers
Martin
Schon mal wer bei artiach geguckt? Sehen ja soweit ganz nett aus.
http://www.artiach.com/aleman/img/catalogos/producto/kimber_g.jpg
http://www.artiach.com/aleman/img/catalogos/producto/arlas_g.jpg
http://www.artiach.com/aleman/img/catalogos/producto/vertige_g.jpg
http://www.artiach.com/aleman/img/catalogos/producto/brenva_g.jpg
Snuffy
jackknife
20.10.2005, 01:33
Helsport günstig in Deutschland bekommen ist etwas schwieriger, weil es kaum jemand verkauft. Ich habe mein Ringstind zum ganz normalen Preis bei Globi bestellen müssen, da es wirklich kaum jemand vertreibt.
Matthias
waldmann
21.10.2005, 14:50
Hi
Tunnel von Hilleberg oder Helsport sind nach meiner Erfahrung stabil, auch bei Querwind.
Und bei ungewöhnlichen Zeltformen: eine Helsport Lavu (Tana, heisst heute mit etwas Qualitätsminderung Varanger) hat völlig flatterfrei und ohne zu mucken auch sehr heftige Stürme abgehalten, bei denen man keinen Schritt nach draussen tun konnte, ohne umgeworfen zu werden.
Da gibt es auch leichte Konstruktionen, die zu zweit gut tragbar sind. Müssen nur viele Abspannpunkte dran sein.
Ich habe es noch nie in Natura gesehen, aber Helsport hat auch eine kleine Lavu, von der ich den Namen gerade nicht weiss...
Gruss Suke
Ein Lavvu kriegt man in Deutschland z.B. hier (http://www.abenteuerbox.de/expedition/tentipi/index.html). Von den hochmodernen Dingern [Ripstop silikonisiert] ist insofern abzuraten, weil der Funkenflug vom Feuer nicht gut kommt. Baumwoll/Kunststoff-Mischgewebe ist besser.
Zu Form und Windstabilität: die Samen wissen schon, warum sie diese Art Zelt schon ewig und heute immer noch benutzen.
mfg
Hans-Christian
Moin,
ich erwarte täglich mein neues Helsport Svalbard 3+ zu bekommen. Erfahrungsbericht folgt.
Hier noch ein Link zu einem weiteren Hersteller von Spezialzelten:
http://www.polarbjorn.no/index.htm
hi hans-christian, ich möchte dich fragen wie spannst du ein lavvuu mit mittelstange im winter ab
a) schnee weg buddeln bis zur erde und einschlagen von nägeln in den boden zur befestigung der abspannpunkte
b) holzkreuz etc. unter die mittelstange und schneeheringe bzw. ski und skistöcke?
danke.
hessel
waldmann
25.01.2006, 17:55
hi hans-christian, ich möchte dich fragen wie spannst du ein lavvuu mit mittelstange im winter ab
a) schnee weg buddeln bis zur erde und einschlagen von nägeln in den boden zur befestigung der abspannpunkte
b) holzkreuz etc. unter die mittelstange und schneeheringe bzw. ski und skistöcke?
danke.
hessel
Den Fall hatt ich noch nicht (war ja nur Gast im Lavvu in Norwegen (http://samson.fire.uni-bremen.de/waldmann/norge2005/gen/start.html). Denke aber an Alternative (b). Die Bodenhäringe sollen ja dafuer sorgen, dass der Zug der Mittelstange nach oben egalisiert wird und folglich der Stoff straff bleibt. Seitenabspanner in halber Höhe haben wir nicht benutzt. Im Zweifelsfall würde ich Häringe schräg/quer eingraben (und im noch größeren Zweifelsfall vereisen. Ich denke, dass so etwas mit dem Durchmesser des lavvuus seine Grenzen findet. Es gibt aber definitv Leute die das besser als ich wissen, v.a. wohl die beiden großen Hersteller in Norwegen (webseiten). Letztlich, auch wenn ich das jetzt nicht so recht zufriedenstellen beantwortet habe, bleibe ich aber dabei: die Lappen verwenden diese bausweise seit Urzeiten und die wissen definitiv was tun (gerade im Schnee).
Mfg
Hans-Christian
danke hans-christian,
ich probiers mal aus und bin dann etwas schlauer, u.a. die lavvuus der samen unterscheiden sich von den leichtgewichtsteilen der zelthersteller dadurch, dass sie nicht eine mittelstange, sondern viele stangen verwenden, so drückt der wind auf mehrere hölzer und nicht nur über lustiges hebelgesetz auf eine mittelstange,
hoffentlich gibt´s ordentlich wind am wocheende! und schnee - aber da bin ich mir sicher 8)
bis denne
hessel
Moin,
habe gestern mein Svalbard 3 High bekommen und bin schwer begeistert. Das Zelt ist 10cm höher, vorne im IZ 10 cm breiter und inder Apsis 10cm länger las das normale Svalbard 3. Das Gewicht beträgt ohne Reperaturset aber ansonsten wie geliefert 4.8kg. Ich denke, das werde ich noch auf unter 4.5kg drücken können.
Auf Sonderbestellung wurde mir das Modell in grün gebaut da es bisher nur in rot/gelb erhältlich war.
Also, ich bin hin und weg. Als Winterzelt bzw. Basislagerzelt kommt es meiner Idealvorstellung so nahe wie es mit einem Zelt von der Stange nur geht.
Richtig genial sind einige Detaillösungen: So verschwindet im Winter z.B. das Moskitonetz des äußeren Eingangs in einer seperaten Tasche. Die Reisverschlüssse verschwinden ebenfalls in Täschchen und können somit bei Wind nicht mehr klimpern.
Die Haglöfszelte halten laut Hersteller auch biszu 34km/s Wind aus (und ab 2006 solls noch besser werden), haben Schneelappen, innenliegendes Gestänge, trotzdem ists AZ zuerst aufstellbar. Allerdings kleine Apsiden.
Das Genius 34 (das größte) wiegt laut hersteller 4,5 Kg - sollte also so um die 5 wiegen. damit hast du ein für 1-2 personen sehr luxuriöses Zelt:
220 Liegelänge
190 Liegebreite
2*42 breite Apsiden
und es gibt es zur Zeit bei Outdoor-discount für € 350,-
heinzausmainz
23.02.2006, 09:36
@RoJo:
klingt interessant, mach doch mal ein paar Fotos
Grüße
heinzausmainz
Wenn das Forum zusammenlegt und mir eine Kamera spendet mache ich auch gerne Fotos. Ansonsten wird das an dem Mangel geeigneten Werkzeugs scheitern.
Die Haglöfszelte halten laut Hersteller auch bis zu 34km/s Wind aus
Nicht schlecht, Herr Specht. :wink:
Schau dir doch mal die Zelte von Lightwave an. z.B. Arctic t2 doer t3
Habe mir jedenfalls eins bestellt, nach reifer Überlegung und heftigem Eindrücken, Zupfen, Reissen. Meine Absichten sind auch übelster Sorte.
Gleicher Gründer andere Firma, aber auch spannende Zelte: Crux z.B. X2 Bomb
Schönes Wochenende
ursus maritimus
P.s.: Nicht an Herstellerangaben laben... das kann u.U. übel enden...
@Dekkert und @Winter:
wem wollt Ihr denn noch Zelte verkaufen? Sind doch schon alle bedient!
chrysostomos
06.03.2006, 11:33
Interessante Zelte: Transa Octagon und Black Bear Windbreaker Expedition: Katalog (PDF) (http://www.transa.ch/documents/Dokumente/Handbuch_PDF/2006_218-233_zelte.pdf)
Grüsse aus dem Süden, Marc
Hej RoJo
Mich dünkt's auch dass alle bedient sind. Es fragt so niemand danach. Darum ist das Forum auch leer... :)
grüsse aus dem schnee
Nicht übertreiben
06.03.2006, 16:32
Kann es sein, dass es sich bei dem Transa Oktagon um das Lowland Mountaintracker handelt? Sieht doch verblüffend ähnlich aus, schönes Zelt :)
@Winter: Die Crux-Zelte sollen wirklich schön sein, nur leider sind die alle recht schmal und damit dann doch eher für den alpinen Gebrauch gedacht. Wenn du das Lightwave hast, wäre ein Erfahrungsbericht sehr willkommen :)
Gruss
Thorben
@RoJo: Ich spiele gerne mit der Ironie, was manchmal wie ein schlechter Witz wirkt....
@nicht übertreiber: mach' ich doch. bin auch recht gespannt. Crux ist auch die Linie für Alpinisten, Lightwave für Trekker.
Da ich meine alten Zelte gerade ersetze werde ich in kürze (heute) in einem summitextreme von OutdoorDesigns (seit kurzem bei Rab erhältlich) schlafen. Ist zwar winzig, aber für die Sologänger unter uns, ein vielleicht ideales Zelt zum Winterbergsteigen. Vorher besass ich ein Bibler I-Tent. Auch da bin ich gespannt wie sie sich im Vergleich geben.
grüsse
gian
chrysostomos
06.03.2006, 17:21
Hier kann sich keiner verstecken! :wink: Das Transa Octagon ist sicher baugleich mit dem niederländischen Bever-Mentora Zelt (http://www.bever.nl/images/pdf-bestanden/catalogus/producten/Tenten.pdf).
Grüsse aus dem Süden, Marc
chrysostomos
06.03.2006, 17:27
Da ich meine alten Zelte gerade ersetze werde ich in kürze (heute) in einem summitextreme von OutdoorDesigns (seit kurzem bei Rab erhältlich) schlafen.
Hättest das wohl besser von Samstag auf den Sonntag im Eigental oder auf dem Jochpass gemacht. Das wäre dann ein wirklich aussagekräftiger Bericht über Sturmfestigkeit und Schneelast geworden... :bg: Auf Deinen Bericht bin ich jedenfalls sehr gespannt! Wo hast Du das Teil her? Bächli?
Grüess, Marc
Aloha he
Mhhh... das wäre ein mordspass gewesen.
Das Teil habe ich von einem Freund (welcher Importeur ist :ignore: ).
So ich muss los....
chrysostomos
06.03.2006, 17:38
Viiiiil Spass! Ein letztes: wohin gehts? (mach sicher keine böses nächtliches Pfadispiel...)
Grüess, Marc
Nicht übertreiben
06.03.2006, 17:56
Und Bever war ziemlich eng mit der Firma Lowland verknüpft, die es inzwischen anscheinend nicht mehr gibt und schon schließt sich der Kreis:
Lowland Mountaintracker, Bever Octagon, Transa Oktagon. Ersteres ist übrigens im gleichen pdf wie das Bever aufgeführt, leider aus einer anderen Perspektive.
Gruss,
Thorben
Morgen allerseits
Ich war auf ca. 1000m irgendwo zwischen Wolhusen und Chapf.
War also ein Feierabend-Test, aber es hat doch noch gewindet, Schneegestöber inklusive. Temp.: -7°C in der Nacht.
Hier also einige Fakten im Vergleich zwischen einem OutdoorDesigns Summitextreme und einem Bibler I-Tent:
Das Packmass des Summitextreme ist winzig, die des I-Tent... fast das Doppelte Volumen. Das Summitex. ist ca. 600gr. leichter.
Beide Zelte brauchen sehr wenig Platz zum Aufstellen. Beim Summitextreme ist der Sack für die Stangen mit Velcro verschlossen, was mit Handschuhen etwas mühsam ist. Beim Aufstellen sind beide Zelte gleichauf: Hineinkriechen und Gestänge auf/einrichten. Beim Summitex. werden Stangen mit Velcro fixiert, beim Bibler mittels Kunststoffschnallen. Beides etwa gleich fummelig. Toll beim Summitex. ist die Option auf doppeltes Gestänge; Zwei Ösen in jeder Ecke und langes Velcro zum fixieren. Mitgeliefert werden beim Summitex. normale Abspannleinen und solche mit einem shockabsorber. Letzteres ist, meiner Ansicht nach, nicht so sinnvoll. Innen ist es eng. Mit L:210; B:120 und H:70 cm ist der nutzbare Innenraum wesentlich kleiner als beim I-Tent, da dieses steilere Wände besitzt. Im Summitex. kann man nicht aufrecht sitzen und liegen (bei 180cm Körpergrösse) geht gerade knapp. Es fällt beim Summitex auch die sehr saubere Verarbeitung auf, besser als beim I-Tent. Die Austattung mit zwei Donutlinks (zum Anseilen bei komplett verschlossenem Zelt) und einem Schlauch zum Schnee holen (ohne den Eingang zu öffnen) sind für manche Situationen super. Da der Oberteil des Summitex. aus GTX Exchange Lite verarbeitet ist, braucht es wirklich keine Lüfter - im Gegensatz zum I-Tent. Das Zelt war vollkommen verschlossen und es blidete sich sehr wenig Eis. Auf der Innenseite des aussen angbrachten Schriftzuges bildete sich jedoch Eis, was die Atmungsfähigkeit unterstreicht. Der Eingang beim Summitex. verschliesst sich besser - mit sinnvoll angebrachten Velcros - als beim I-Tent.
Leider kein Vorzelt... diese Option bei Bibler gefällt mir besser. Es lässt einem Spielraum und man kann das Zelt ein bisschen Anpassen. Ach ja; das Summitex. besitz mehr Abspannpunkte.
Fazit: Das Summitextreme hat einen kleineren Einsatzbereich als das I-Tent, aber ist dort eine Zeltstangenlänge voraus. Für generellen Gebrauch, wo man einfach nur gerne ein Einwandzelt möchte, ist man mit dem bequemeren I-Tent besser bedient.
Ich werde nächste Woche mit dem Summitextreme Bergtouren machen gehen, da ich viel wert auf "Light and fast" lege. Die Bequemlichkeit... tja so unbquem war diese Nacht gar nicht, ich habe verschlafen...
Liebe Grüsse
p.s.: Falls jemand Fotos sehen möchte; per pn
Moin,
das Modelll Summit Raider hat ähnliche Abmessungen wie das I-Tent. Da hst Du dann die Eigenschaften von beiden gekreuzt.
Nicht übertreiben
07.03.2006, 10:42
Die Zelte sind bei Outdoor Designs anscheinend aus dem Programm genommen worden, oder? Dort finde ich zumindest keine Zelte mehr, das Summitextrem ist nun bei rab aufgeführt. Was mich zudem verwirrt, ist die verwendete Membran, Rab gibt eVent Exchange lite an, OD GTX Exchange lite, ist da mit dem Vertriebswechsel auch ein Membranwechsel erfolgt? Wenn ja - welches Modell hast du getestet Gian?
Die Hersteller Rab und OD wurden ca. '04 von Equip.uk (Vertrieb) aufgekauft.
Dann gab es zwischen Equip.uk und GTX streit, da bei Rab eVent seit jeher verwendet wurde/wird, aber bei OD damals noch GTX. Equip.uk verabschiedete sich von Verträgen mit W.L.Gore. Bei der OutDoor Friedrichshafen wurde dann das neue Programm von Equip.uk vorgestellt, mit kleinen Umstrukturierungen: Gamaschen, Seilsäcke und diverse shelter wurden nun mehr nicht von OD sonder Rab hergestellt.
Ich habe noch ein "altes" OD Summitextreme mit GTX Exchange Lite benutzt.
Ich frage mich aber auch, was denn genau der Unterschied ist zwischen GTX Exchange Lite und eVent... Da riecht etwas ein bisschen faul.
Soviel ich weiss ist das Summitextreme von Rab "einfach" eVent.
GTX Exchange Lite ist so verd.... ähnlich.(??)
Der Summitraider (wird nicht mehr hergestellt, weder von OD noch von Rab, aber Restposten sollten noch bestehen) ist praktisch identisch mit dem Bibler I-Tent, abgesehen von der Materialwahl. Das Summitextreme (nun bei Rab, aber Restposten auch hier bei OD wahrscheinlich) tanzt gegenüber I-Tent und Summitraider schon etwas aus der Reihe. Das Konzept ist klar ein anderes. Summitextreme wurde urspünglich nur für Tomaz Humars Rupalflanke - Expedition designed. Dann gabs doch ein paar Zelte mehr.
Grüsse !
Ich beschäftige mich momentan auch mit dem Gedanken Winterzelt(en), hänge mich aber lieber an diesen älteren Faden als die aktuellen, da mir keiner recht passend erschien und dieser hier so einen schön allgemeinen Titel hat.:D
Habe im Moment folgende Fragen:
Warum hat Hilleberg eigentlich keine Snow-Flaps an den Zelten (oder haben manche gar welche) ? Gewichtsvorteil und weil man sie ja eh ein bissl eingraben kann ?
Gibt es Hilleberg-ähnliche Geodäten von anderen (High-End) Herstellern ?
Helsport hat da ja nur das Istind im Programm...
Hat schon wer Erfahrung mit Lightwave Winterzelten (t2,g2 mtn) ?
Wie Wintertauglich sind die Black Diamond Superlights ?
Ist Tunnelzelt abspannen im Schnee nicht nervig ?
Zu meinen Anforderungen:
Ich suche ein 2 Personen Zelt für längere Skitouren in Österreich.
Ist also nicht weit fernab der Zivilisation, dennoch möchte ich bei sowas auf der sicheren Seite sein.
Leicht und gut, also teuer.
Würde mich freuen wenn die zahlreichen Winter-Zeltler hier ihre Erfahrungen mit mir teilen.
jackknife
26.08.2007, 15:02
leicht, stabil, Berge, Skitouren, Österreich, jenes riecht nach HB Jannu
Hey Jackknife,
und danke !
Dachte mir schon das du das Jannu nennen wirst. Hab schon in mehreren Freds gelesen daß jenes dein momentanes (Lieblings-?) Winterzelt ist.
Bin mal drin gelegen/gesessen und war etwas "überrascht" über das Raumangebot.
Zu zweit im Winter eher eng oder ? Klar, dafür ists schneller warm...
Warum hat Hilleberg eigentlich keine Snow-Flaps an den Zelten (oder haben manche gar welche) ? Gewichtsvorteil und weil man sie ja eh ein bissl eingraben kann ?
Warum sie keine haben musst du Hilleberg fragen. ;-) Aber unbedingt notwendig sind sie nicht, wenn das Zelt weit runtergezogen ist.
Ist Tunnelzelt abspannen im Schnee nicht nervig ?
Hab das bisher immer ganz gut hinbekommen, aber auch nicht sooo viel Erfahrung. Würde für die Alpen aber auch ein eher kleines Zelt, wo man nicht so viel abspannen muss, nehmen.
Mac
Schoolmann
26.08.2007, 16:06
Warum sie keine haben musst du Hilleberg fragen. ;-) Aber unbedingt notwendig sind sie nicht, wenn das Zelt weit runtergezogen ist.
Hab das bisher immer ganz gut hinbekommen, aber auch nicht sooo viel Erfahrung. Würde für die Alpen aber auch ein eher kleines Zelt, wo man nicht so viel abspannen muss, nehmen.
Mac
Man kann Hillebergzelte mit Snowflaps ordern (wird extra angenäht), es wird aber eh empfohlen das Zelt ein wenig einzugraben. Für polare Regionen eventuell nützlich.
Also brauchts Snowflaps wohl nur für extreme Einsätze. Dann kann ich auch ohne leben...
Freut es euch vielleicht hier zu posten mit welchem Zelt ihr im Winter unterwegs seid und dazu folgende Infos:
+ wie lange braucht ihr zum Aufbauen
+ 1 Sache die ihr an eurem Zelt besonders gut findet
+ 1 Sache die eurer Meinung nach besser sein sollte (wer rundum zufrieden ist, pech...:grins:, und der Preis ist immer verbesserungswürdig, eh klar)
Und weiß jemand was zu den oben genannten Lightwave Zelten ?
Nicht übertreiben
26.08.2007, 16:49
Helsport Svalbard, Vor- und Nachteile findest du im entsprechenden Thread. Der Aufbau dauert je nach Witterung und Schneeverhältnissen zwischen 5 und 20 Minuten (so über den Daumen gepeilt), wenn dann noch die Apside ausgeschaufelt wird nochmal 10 Minuten länger.
Hab noch was übers Lightwave t2 arctic gefunden > klick (http://forum.outdoorseiten.net/showthread.php?t=13099&highlight=lightwave).
Freut es euch vielleicht hier zu posten mit welchem Zelt ihr im Winter unterwegs seid und dazu folgende Infos:
....
Bisher war ich mit ...
HB Nammatj 2 GT
HB Keron 4 (1 Nacht auch GT ;-) )
HB Saivo (altes Modell)
Helsport Isfjell 2 Camp
Tatonka Alaska 4
...unterwegs. Aufbauzeiten waren sehr stark wind- und auch kälteabhängig.
Grundsätzlich ist es wichtig, sich mit dem Zelt im Vorwege vertraut zu machen und alles komplett zu haben. Am meisten bin ich mit dem Isfjell unterwegs gewesen und die Aufbauzeiten liegen da zwischen 5 und 10 min.
Besonders lange hab ich mal fürs Keron 4 GT gebraucht (Jackknife mag sich erinnern :roll:)
Wirklich negativ aufgefallen ist mit das Saivo vom Raumangebot und das Alaska wars es wohl zu kalt, oder der RV ist zufällig auseinandergesprungen...
Sehr gut am Isfjell finde ich die IZ-Aufhängung durch kleine Blitzverschlüsse, da konnte man das IZ auch mit dicken Handschuhen schnell ein- und aushängen (z.B. zum Enteisen).
Wieß nicht, ob ich dir geholfen hab... Ansonsten frag nach!
Salewa Sierra Leone mit Baumwoll Innenzelt: Wurde damals als Winterausführung des Sierra Leones verkauft. Die Baumwolle lässt Kondens sehr gut durch, dadurch gibt es beim Aufstehen weniger kalte Dusche, dafür war das Zelt sehr schwer (5kg) Für Skitouren meiner Meinung nach zu schwer.
Moss Starlet: Für die Größe recht schwer (2,9kg) dafür aber sehr stabil. Praktisch keine Apside. Für 1 Person im Winter ausreichend. Für 2 Personen nur ein Schönwetterzelt, wenn im Freien gekocht wird. Gut im Schnee aufzustellen und es braucht wenig Verankerungen.
Hilleberg Nammatj 3GT: Ok ehrlich gesagt nicht im Wintereinsatz, dafür auf 5000m im Schnee getestet. Viel Platz bei recht geringem Gewicht, wenn du bei Skitouren auch mit schlechterem Wetter rechnen musst ist die Apside natürlich genial, das flach abfallende Fußende dürfte allerdings wirklich eingedrückt werden. Solltest du bei Skitouren allerdings einen so starken Schneefall haben, dass dies schnell passiert, hast du bei Skitouren meist andere Probleme (Lawinengefahr). Das Zelt ist im Schnee allerdings nicht ganz einfach abzuspannen (mir wäre es am col du midi fast abgehauen. Hing nur noch am vergrabenen Packsack).
Schneehöhle: Leicht (0kg! Schaufel hast du sowieso dabei). Leider nur bei ausreichend Schnee und nicht in jedem Gelände möglich (braucht Schneeverwehungen, Alternative Panzerknackeriglu). Aufbauzeit mindestens 1 Stunde. Innen relativ warm, dadurch Benützung eines leichteren Schlafsack möglich. Also eigentlich bei Skitouren bis auf den Zeitaufwand ideal.
Gruas
Simon
Isfjell 3 Camp (http://forum.outdoorseiten.net/showthread.php?t=17971)
Die aktuellen Helsport-Zelte haben aber ein geändertes Innenzelt.
Mac
Hab einmal eine Schneehöhle mit meinem Bruder gegraben, war lustig aber viel zu (Zeit-) Aufwändig. Sonst sehr nett und wirklich schön warm (dafür waren wir aber auch wirklich schön nassgeschwitzt...).
Nammatj oder einen Helsport-Tunnel hab ich mir auch schon überlegt, weiß aber eben nicht ob ich nicht was Geodätisches wegen des Abspann-Komforts vorziehe. Schon klar daß ihr das für mich erst recht nicht wissen könnt...
Wer baut den noch hochwertige Geodäten ? (Außer dem einen von TNF...)
Sieht aber bis jetzt so aus als würdet ihr mit den Tunneln im Winter gut zurecht kommen.
Und Ski zum abspannen hätte ich wohl auch genügend zu Verfügung.
Könntest du noch was zum Saivo sagen ich ? Wo lag das Problem ?
Und weißt du näheres über die Änderungen an den Helsport IZ, der Mac, oder sonst jemand ?
Hallo!
@pfrinz: mag sein das ich mich jetzt täusche aber hast Du nicht das Unna? Wenn ja dann hast Du da doch ein gutes Zelt. Außer Du gehst nicht alleine auf Tour.
Ich habe selber (leider) noch keine Wintererfahrung- zumindestens als Trekker- , und desdewegen würde mich auch interessieren, was evtl. gegen einen Tunnel sprechen würde. Im Hillebergkatalog weisen sie ja auch explizit darauf hin, daß (ihre) Tunnels Wintertauglich sind.
Ansonsten gibt es von Helsport ja auch Winterzelte wie z.B. das Svalbard.
Flieger
Der Entenmann
27.08.2007, 23:28
Gegen einen Tunnel spricht im Winter vor Allem der Schnee:
Fast alle Tunnel haben einen sehr grossen, nicht durch Stangen gestützten Bereich. Wenn sich hier Schnee absetzt, wird es im Zelt schon arg eng.
Dazu kommt natürlich noch Wind, der die selben Probleme verursacht, wenn er auf der Seite des Zeltes steht.
Christine M
28.08.2007, 05:12
at Der Nette Mann: eigene Erfahrung oder Theorie (ernstgemeinte Frage)?
Christine
Das klingt sehr stark nach Theorie! Ist ja auch eigentlich richtig, nur sieht es in der Praxis zum Glück anders aus, sonst müßten wir alle im Winter Geodäten mit schleppen ;-)
Natürlich ist ein Geodät wesentlich stabiler und hat weniger oder keine Probleme mit Schneelasten auf dem Dach. Trotzdem eignen sich Tnnelzelte hervorragend für Wintertouren (und werden ja auch nicht zum Spaß von allen skandinavischen Herstellern dafür empfohlen).
Ich würde bei Skitouren die Ski prinzipiell nicht als Apspannpunkte einrechnen. Oft willst du ja vermutlich das Zelt irgendwo als Basislager aufstellen und dann von dort zu irgendwelchen Gipfeln aufbrechen oder?
Abspannpunkte finde ich im Winter schon blöd, aber eigentlich braucht ein Tunnel auch nicht viel mehr Punkte als ein Kuppelzelt. Bsp: das VE 25 möchte ich nicht einfach stehen lassen ohne zumindest 4 Abspannpunkte. Das Nammatj GT steht mit 6 Abspannpunkten eigentlich auch schon recht gut da.
Habe mir jetzt für den Gletscher ein paar alte Snarg Eisschrauben hergerichtet. Für Schnee bestelle ich mir jetzt noch die Säckchen von Exped, habe jetzt immer den Packsack vergraben, das hat echt gut funktioniert.
Ich persönlich finde im Winter ist der Tunnel den Kuppelzelten überlegen:
1. Du brauchst relativ viel Platz, Platz/Gewicht Verhältnis von Tunneln ist viel besser.
2. Du findest leicht eine ausreichend große Stellfläche.
3. Der Wind kann mit Schneewänden ganz dut gelenkt werden so dass er immer auf die Stirnfläche auftrifft.
Gruas
Simon
Der Entenmann
28.08.2007, 09:04
at Der Nette Mann: eigene Erfahrung oder Theorie (ernstgemeinte Frage)?
Christine
Der Schnee ist Theorie, der Wind eigene Erfahrung.
Natürlich ist ein Geodät wesentlich stabiler und hat weniger oder keine Probleme mit Schneelasten auf dem Dach.
Das mit dem stabil ist so ne Sache. Statisch sind sie sicher stabiler, was sie z.B. höhere Schneelasten tragen läst. Dynamisch verformen sie sich weniger, gehen aber nicht zwingend später kaputt. In praktisch allen Windkanaltests von denen man so liest, sind die Tunnelzelte nicht spürbar schneller kaputt gegangen als die Geodäten. Aber der Innenraum kann schon recht klein werden, wobei ich das selbst noch nicht erlebt habe.
Mac
walkabout
28.08.2007, 10:26
Hab das Thor 3P von Marmot - dieses Mittelding zwischen Geodät und versträktem Iglu funktioniert eigentlich super - durch den Knick in den den Stangen rutscht der Schnee gut ab, es ist wirklich sturmstabil (da hat sich nix verbogen) - Belüftung super und günstiger als die Kollegen von Hilleberg...
Es ist ein wenig höher im Innenraum als der Geodät von TNF und damit irgendwie aufenthaltsfreundlich wenn man nicht wirlich das Zelt verlassen kann (oder will). Lediglich die hintere Apside hat eher kosmetischen Wert (und beim Ausräumen geht's schneller, da man von beiden Seiten rankommt, zum Lüften auch super - verstauen kann man kaum was) - und das Orange ist echt hübsch am berg im Schnee:D
Gersprenzfischer
28.08.2007, 11:33
Ich weiß nicht, ob das hier in diesem Megathread schon kam, für den Hardcore-Winter Einsatz, scheint auch dieses Teil gut geeignet.:bg: Nachteilig scheint:
Es braucht auf jeden Fall Schnee und immer 1-2 Std. Aufbauzeit.
http://www.grandshelters.com/
Kennt das Ding eigentlich jemand und hat es schon getestet.
Uwe
Es braucht auf jeden Fall Schnee und immer 1-2 Std. Aufbauzeit.
Vor allem Schnee mit der richtigen Temperatur - er muss ja etwas kleben und mindestens 2 Personen - alleine Schaufelst Du Dich d.... und d........
Gruß
Dirk
barleybreeder
28.08.2007, 12:05
http://www.grandshelters.com/
Kennt das Ding eigentlich jemand und hat es schon getestet.
Uwe
Schau mal Hier (http://www.walter-steinberg.de/Tipps/Iglutool/Iglutool.htm#icebox)!!
Shorty66
28.08.2007, 12:16
Ich war diesen sommer in den alpen mit meinem Black Diamond Skylight unterwegs. Einige Nächte haben wir recht hoch (3500) und auf schnee verbracht.
Die fehlenden Snowflaps habe ich dabei allerdinsg nei vermisst. das Zelt ist recht weit heruntergezogen (2-3cm über den Boden) und löässt sich so leicht zuschaufeln.
Für den wintereinsatz ist es wahrscheinlich nicht ganz so perfekt geeignet, da der hintere recht große lüfter nicht verschließbar ist. Wahrscheinlich werde ich es dennoch diesen winter einsetzen.
Das Black diamond Firstlight hat jedoch verschliebare lüfter.
Toll ist die stabilität: Nach einigen kräftigen Sturmnächten gehe ich davon aus, dass das Zelt eigentlich jedes wetter vernünftig wegstecken wird solang es nicht gerade um Antarktis Expeditionen geht.
Der Platz ist beim Skylight für 3 personen recht eng: Sind die personen nicht sooo groß (höchstens 180cm) bekommt man gut zwei rucksäcke ans fußende. Der dritte passt dann noch zu den schuhen in die Apsis. Allerding muss man damit rechnen bei 3Personennutzung mit dem schlafsack gegen die seitenwände zu stoßen - dadurch wurde mein schlafsack von aussen klamm - feucht ist schon übertrieben.
Zu zweit ist der platz großzügig - jeder hat noch seitlich genug platz um siene klamotten zu lagern, große winterschlafsäcke können sich voll ausbreiten und man kann sein gepäck eigentlich vollständig im zelt lagern.
@ Flieger: Unna hab ich leider keins, aber mir gehts eh um ein Zelt für zwei. Obwohl eins für einen hätt ich schon auch gerne... :roll:
@ Simon: Nammatj 2 GT wäre genau der HB-Tunnel an den ich dachte...
Mit den Ski hast du wahrscheinlich recht, obwohl mein ursprünglicher Gedanke eher "Winterweitwandern" war.
@ walkabout: Marmot Thor ist auch interessant, stimmt.
@ Shorty66: Das Skylight wäre das BD Zelt wegen dem ich gefragt habe.
Was meinst du mit: "das Zelt ist recht weit heruntergezogen (2-3cm über den Boden)" ? Meinst du wahrscheinlich vorne bei der Apside, weil sonst ist die Zeltplane ja mit dem Boden fest verbunden, oder ?!
<Edit> Wie schaut den der Hintere Lüfter aus ?
@ all: könntet ihr, sofern ihr es überhaupt wisst, das Gewicht eures Zeltes hier reinschreiben ?
(Möglichst) Niedriges Gewicht ist mir schon wichtig, da ich wohl im Winter soundso viel Zeug brauche, aber trotzdem noch halbwegs auf den Brettern stehen können möchte.
Zwischendurch mal ein DANKE an alle !
Hallo Pfrinz
Ich würde mir zu zweit eher das Nammatj 3GT gönnen. Gewicht liegt bei 3,6kg, für diese Größe, meiner Meinung nach, unschlagbar, zumindest wenn es voll wintertauglich sein soll.
Frage: Willst du dein Material in einer Pulka mitnehmen oder alles schleppen? Meinst du mit Winterwandern eher nur flache Passagen oder soll es durchaus auch auf einen Gipfel gehen?
Gruas
Simon
Das mit dem stabil ist so ne Sache. Statisch sind sie sicher stabiler, was sie z.B. höhere Schneelasten tragen läst. Dynamisch verformen sie sich weniger, gehen aber nicht zwingend später kaputt. In praktisch allen Windkanaltests von denen man so liest, sind die Tunnelzelte nicht spürbar schneller kaputt gegangen als die Geodäten.
Grundsätzlich geb ich dir völlig Recht, schon alleine weil ich Tunnel-Fan bin ;-)
Aber im Windkanaltest hast du auch einen ganz statischen Wind, derimmer direkt von vorne kommt. Das hast du in Natura nicht! Ich hab mal 36h im Winter in Norwegen im Orkan im Tunnel verbracht; die ersten ca. 20h hat das Zelt ordentlich gewackelt und das wars. Dann hat aber der Wind gedreht und blöderweise ungefähr im 90°. Danach gabs dann irgendwann ein erstes Knack gefolgt von 7 weiteren:o Das hätte einem Geodäten wenig bis gar nix gemacht, da er von allen Seiten gleich stabil ist!
na jetzt muss ich auch mal meinen Senf dazugeben.
War bei meiner ersten Wintertour mit einem Tatonka Moutain Dome unterwegs. War halt das Zelt, das wir im Fundus hatten.
Aus dieser Unternehmung (wie immer mit Pulka unterwegs) habe ich die Kriterien für (m)ein wintertaugliches Zelt abgeleitet:
- Aufbau: alles muss zusammenhängen, also Aussen/Innenzelt gekoppelt. Am besten der Footprint auch noch (s.u.)
- Apsiden und Zugänglichkeit: seitliche Apsiden auf jeder Seite habe ich als sehr vorteilhaft gefunden. Leichter Zugang des Innenraums. Leichter Zugang der Apside von innen. Kochen aus dem Schlafsack heraus kein Problem. Eingangwechsel bei Wechsel der Windrichtung.
- Gewicht und Platz: Da ich in der Regel alleine unterwegs bin, kann es vom Platzangebot ein reines 2er Zelt sein. Und: auch auf der Pulka macht sich jedes Gramm bemerkbar: +/- 3kg ist erträglich vom Gewicht.
Farbe: sosehr ich sonst auf eher gedeckte Farben stehe... im Winter muss es ein rotes Zelt sein. Psyche halt und so....
Sonstiges: Snowflaps sind verzichtbar, da man durch Anhäufeln von Schnee ringsum jedes Zelt dicht kriegt, und damit auch weniger windanfällig macht.
Ergebnis:
Venus II extreme von Exped. Auf der Exped-Homepage ist bei diesem Zelt ein Bild mit kurzem Kommentar von mir zu sehen. Irgendwo hier im Forum habe ich auch mal was dazu gepostet (meine ich...).
Hervorragend gelingt der Aufbau dieses Zeltes alleine und bei Sturm. Mit dem Rücken zum Wind werden die 2 seitlichen Stangen eingeschoben, dann die Firststange, dann die Stangen gespannt (was dank einseitig geschlossener Kanäle kein Problem ist). Dann auf Spannung gebracht. Ich benutze auch den zugehörigen Footprint, der ebenfalls schon befestigt ist. Jetzt steht das Zelt schon mal. Verankerung mit soviel Häringen wie möglich. Ich habe mittlerweile 12-14 dabei. Das Zelt steht mit max. 4 Häringen. Aber ich habe keine Lust, bei aufkommendem Sturm nachts rauszumüssen. Also werden alle Häringe eingegraben. Zum Schluss noch das Zelt ringsum eingebuddelt. Das geht fix, entweder ist der Schnee fest genug, dann genügt reinstecken. Ist der Schnee zu locker... 2 Schaufeln raus, Häring rein, Schnee wieder drauf, festtrampeln. Auf der Eingangsseite ein Kälte- und Sitzloch graben. Durch die gekreuzten Gestänge ist das Zelt sehr stabil im Wind. Ich hatte im März in der Hardangervidda anständige Windgeschwindigkeiten und nie das Gefühl, gleich wegzufliegen.
Kleine Verbesserungen sind möglich: bei den Lüftungshutzen Klett über die ganze Länge, Reissverschlüsse im Aussenzelt noch mehr über Klett sichern.
Insgesamt kann ich das Venus II Extreme uneingeschränkt als Winterzelt empfehlen. Es ist vom Design und dem Material eine echte Alternative zu den (teureren) Hillebergzelten.
Grüsse
Peter
Moin,
ich bin auf der Suche nach einem stabilen Winterzelt für 1 - 2 Personen. Einsatzgebiet sind sicher Regionen mit hohen Windgeschwindigkeiten und wenig Windschutz. Kochen im Zelt ist ein muß. Die Wahrscheinlichkeit, das das Zelt eingeschneit/zugeweht wird ist groß. Das Zelt wird ausschließlich im Winter eingesetzt.
Meine bisherigen Favoriten sind TNF Mountain25 oder ME Hielo2. Hat einer von Euch schon Erfahrungen mit letzterem?
Meine Überlegungen waren:
Geodät mit kleinen und möglichst senkrechten Flächen wegen Einschneien; Hohe Lüfter wegen einschneien; "große" Innenhöhe wegen kochen, 2 Eingänge damit man bei 2 Personen flexibler in der Nutzung ist. Geringes Gewicht ist gut, aber steht hinter der Stabilität zurück, sollte aber 5kg nicht überschreiten.
Hat einer von Euch noch Tips, Gedanken, Empfehlungen?
Grüße
Martin
Wenn das Gewicht (~ 5kg) / Packmass nicht die Superrolle spielt, nehm ich mein Terra Nova Hyperspace
http://www.terra-nova.co.uk/epages/terranova.storefront/46d51b8300a11bce27410a022f0105ca/Product/View/41HSG#
Terra Nova hat super Verarbeitung, Boeden, die noch stabiler als bei Mac Pac sind, mir ist noch nie an einem Terra Nova Zelt etwas kaputt gegangen...
Naja was soll ich besonderes dazu sagen, ist halt der klassische 5 Stangen Geodaet, wie es ihn von x Herstellern in unterschiedlicher Qualitaet und Groesse gibt...hatte auch schon Einige davon...bei Wolfskin gab es das Teil unter unterschiedlichen Namen u.a. Montana Plus, bei Tatonka als Sherpa Dome Plus, bei TNF VE bzw Mountain 25 usw
Von der Verabeitungsqualitaet und vom Boden her gefaellt mir das Terra Nova am Besten...
Wenn es leicht sein soll (~ 2.5 kg) nehm ich das Mac Pac Celeste
http://www.terra-nova.co.uk/epages/terranova.storefront/46d51b8300a11bce27410a022f0105ca/Product/View/41HSG#
Wobei das gerade im Schnee und was das Raumangebot, auch zum Kochen, betrifft mit dem Hyperspace absolut nicht zu vergleichen ist, das ist im Winter schon rel spartanisch.
Geht halt extrem schnell aufzubauen, schoen leicht, gute Verarbeitungsqualitaet (eben Mac Pac) und (nach Terra Nova) der stabilste Zeltboden.
Hab mit beiden schon auf offenen Flaechen bei Windgeschwindigkeiten deutlich ueber 100 km/h gezeltet, das Hyperspace steht voellig stabil ohne zu flaettern, richtig schoen gemuetlich und relaxed innen, das Celeste bietet dann auch noch guten Schutz ist aber, gerade wenn es mit einem Eingang in den Wind steht, schon deutlich mehr verformt und lauter und die Apsis im Wind ist stark am Flattern und bedeutend kleiner geworden.
Bei Zelten mit Gestaenge in Aussenzeltkanaelen solltest Du auf nicht zu stark gespanntes Gestaenge achten bzw ansonsten die Stangen etwas kuerzen. Beim Wintercamping in Oesterreich (Nachttemps ~ -22 grad) konnten wir ein JW Tunnelzelt mit Gestaengekanaelen im Aussenzelt nicht aufbauen, da sich der Stoff wohl durch die Kaelte deutlich zusammengezogen hatte, dass die Stangen "zu lang" waren. Beim naechsten Einsatz um 0 Grad no Prob.
Auf Tunnelzelte steh ich nicht so beim Zelten in Gebieten, wo mit hohen Windgeschwindigkeiten gerechnet werden muss, lassen sich zwar easy aufbauen, da man alle Boegen noch am Boden liegend spannen kann, aber wehe bei starken Wind dreht dieser mal, dass er von der Seite kommt, dann ist es mit dem ruhigen Schlaf vorbei.
Hab auch schon sehr hohe Windgeschwindigkeite im Einstab Helsport Lakselv gehabt, bei gutem Bodenhalt der Heringe steht das Ding auch stabil, aber mit mehr Flattern und wenn ich den ganzen Tag unterwegs bin, waere mir das abends zuviel Aufbau-Action, da will ich nen Zelt, das inkl Schlafsaecken+Matten in max 5 min steht...
Gruss
Khyal
Grundsätzlich geb ich dir völlig Recht, schon alleine weil ich Tunnel-Fan bin ;-)
Aber im Windkanaltest hast du auch einen ganz statischen Wind, derimmer direkt von vorne kommt.
Ja, leider scheint das meist so zu sein. Aber auch bei Berichten die man ab und zu im iNetz liest, können die Tunnel meist mit daneben stehenden Zelten mithalten. Die Sache mit dem statisch versus dynamisch gilt prinzipiell für Tunnel übrigens auch von der Seite, auch wenn das nicht unbeding ihre Schokoladenseite ist.
Das hast du in Natura nicht! Ich hab mal 36h im Winter in Norwegen im Orkan im Tunnel verbracht; die ersten ca. 20h hat das Zelt ordentlich gewackelt und das wars. Dann hat aber der Wind gedreht und blöderweise ungefähr im 90°. Danach gabs dann irgendwann ein erstes Knack gefolgt von 7 weiteren:o Das hätte einem Geodäten wenig bis gar nix gemacht, da er von allen Seiten gleich stabil ist!
Auch viele Geodäten haben eine (oder 2) bevorzugte Seite. Ein Tarra hat z.B. eine schmale Seite und eine Breitseite. Interessant ist es doch eigentlich nur, wenn Tunnel und Geodät unter gleiche Bedingungen nebeneinander stehen. Könnte, hätte, würde nützt da nix. Irgendwer Erfahrungen?
Mac
Bei Skitouren in Österreich kann die Windrichtung normalerweise relativ sicher bestimmt werden. Gerade in Tälern kann der Wind fast nur von 2 Seiten kommen. Sollte der Wind um 90° drehen ist es im quer zur Windrichtung liegenden Tal meist Windstill.
Exped Venus II Extrem: Hatte ein Teilnehmer bei uns in Bolivien mit. Ein nettes Zelt. Exped hat sehr schöne Detaillösungen (die Gestängekanäle, der Packsack,usw...), leider fehlt es bei ihnen meiner Meinung nach an manchen prinzipiellen Sachen (siehe Down Mat: haben über 10 Matten bestellt und sicher schon 4 zurückgeschickt da sie undicht wurden, manche schon 2mal). Beim Venus hatten wir große Probleme das Zelt gut niederzuspannen, war komplizierter als ein Tunnel. Das Gewicht war für einen Geodät sehr niedrig, im Gegensatz zu einem Tunnel aber recht hoch.
Gruas
Simon
Insgesamt kann ich das Venus II Extreme uneingeschränkt als Winterzelt empfehlen. Es ist vom Design und dem Material eine echte Alternative zu den (teureren) Hillebergzelten.
Ein paar Fragen/Bemerkungen zum Venus:
Ich finde die Liegelänge für den Wintereinsatz doch recht kurz. Wie kommst du damit zurecht? Oder liegst du einfach diagonal, ist ja allein kein Problem.
Wie bekommst du die Lüfter schneedicht? Kann ich mir nicht so recht vorstellen ohne da irgendwas reinzustopfen. Dass die nur von außen zu bedienen sind find ich gerade im Winter auch nicht so toll.
Mac
Hallo Mac,
mit der Liegelänge komme ich hin, bin halt so ein Schrumpfgermane mit 172cm. Für eine 2. Person wird´s dann evtl. schon eng, wenn man noch Gepäck mit reinbringen will. Aber wie gesagt, das gehörte nicht zu meinen Kriterien.
Das Thema mit den Lüftern ist mir auch aufgestossen. Da habe ich in meinem feedback an Exped auch hingewiesen. Aber ich hab´s dann einfach locker genommen. Ich bin halt im Winter unterwegs und da muss man einfach mit Schnee klarkommen. Und soviel war´s dann doch nicht. Wenn die Lüfteröffnung erstmal zugeweht ist, geht auch nicht mehr soviel durch......
@Simon: Probleme mit dem Niederspannen hatte ich nicht. Aber wie beschrieben: ich schmeiss sowieso Schnee rundum auf das untere Ende des Zelts, dann ist da alles dicht.
Grüsse
Peter
@ Simon: Prinzipiell sollte es auch mal mit Rucksack auf bzw. über einen Gipfel gehen. Und eben auch wieder runter...
Pulka möchte ich eigentlich keine mitschleppen, denke daß man zu zweit mit leichter Ausrüstung auf ein halbwegs tragbares Gewicht kommen kann (das man sachgemäß im Rucksack verteilen muß).
Natürlich fährt man dann eher unelegant wenn man auf der sicheren Seite bleiben will :bg:
Was für mich für Geodäten spricht ist mehr die Sache mit dem Abspannen (bzw. die Selbsttrage-Eigenschaft) als die Sturmstabilität. Ich denke man kann da mit Schneewällen einiges steuern.
Von Exped würde für mich am ehesten noch das Orion in Frage kommen, ich glaube aber es gibt bessere Winterzelte.
Nicht übertreiben
29.08.2007, 22:05
Hast du dir schonmal das Helsport Trollspiret angeschaut? Als ich das erste mal drinnen lag, fand ich den Boden sehr komisch, weil der irgendwie recht labbrig unter dem ansonsten stramm gespannten Innenzelt hing - bis mir dann der Sinn aufgegangen ist: Bei dem Zelt kann der Boden (Schnee) ruhig ein bisschen nachgeben, ohne dass der Boden dabei gespannt wird. Es wurde also quasi schon einkalkuliert, dass das Zelt hauptsächlich im Winter und damit auf weichem nachgiebigen Untergrund benutzt wird.
Kenne das Trollspiret nur aus dem Netz, in Ö gibt es leider keinen Händler der das hat. Überhaupt gibts kaum Helsport Zelte bei uns... Da hat Hilleberg eindeutig die Nase vorn.
Das mit dem Boden klingt interessant, insgesamt glaube ich aber daß das Zelt für
die Größe die es hat zu schwer ist. Denke aus kommt im Endeffekt auf 4 kg.
Dafür ist es sicher super-robust, und hat eine gute Stellfläche.
Denke das ist schon zu Expeditionsmäßig.
Wie war es den von der Grösse her, kannst dich noch erinnern ?
Aber ich will entweder was leichteres (bevorzugt) oder was das bei gleichem Gewicht grösser ist. Oder leichter und grösser (noch bevorzugter :grins: [kann man bevorzugt steigern ?])...
Nicht übertreiben
29.08.2007, 23:12
Im Inneren war es schon recht geräumig, die vorhandene Fläche wird durch steile Wände und eine recht großzügige Innenhöhe ganz gut ausgenutzt.
Schonmal daran gedacht ein Skylight von BD ein bisschen zu modifizerien? Ein paar Snowflaps lassen sich auch als Laie schnell nähen und den Lüfter kann man sicherlich auch verschließbar gestalten. Ansonsten bin ich auch ein großer Fan von Tunnelzelten mit 2 Eingängen (Kaitum/Keron und Konsorten), gerade im Winter ist ja Platz und Abspannen eher selten ein großes Problem.
Ja, ich denke oft ans Skylight, nur bin ich mir nicht sicher ob mir ein Einwandzelt im Winter dann nicht wieder zu wenig fürs Seelenheil ist. :bang:
Vom Gewicht her wärs natürlich ein Traum und der Platz ist für 2 Personen sicher auch gut.
Ich weiß auch das die BD Superlight Zelte von Alpinisten im Schnee eingesetzt werden. BD selber bezeichnet die Dinger aber als 3-Jahrszeiten Geräte, wahrscheinlich um Konsumentenschutz-mäßig auf der sicheren Seite zu sein (grade im schönen Amerika...).
Wegen dem Lüfter mache ich mir eigentlich auch keine großen Sorgen, eher wegen dem dünnen Gestänge und eben wegen dem psychologischen Sicherheitsgewinn eines Doppelwand-Zeltes, der im Ernstfall wohl auch zum richtigen Sicherheitsgewinn werden kann.
Auf der anderen Seite bin ich ja eh in Ö, und somit nicht fernab der Zivilisation, brauche also keinen so großen Sicherheitspolster wie vielleicht sonstwo...
Nochmal :bang: (symbolisiert mein Kopfzerbrechen)
Bezüglich Sicherheit hätte ich beim Single Wall keine bedenken. Also wenn ihr die gesamte Winterausrüstung tragen wollt würde ich als erstes auf das Gewicht schauen.
Gruas
Simon
Shorty66
30.08.2007, 12:56
Also wegen des gestänges würde ich mir keine sorgen machen. Das gestänge der Superlight zelte macht auf mich einen sehr robusten eindruck. Auch das Zeltmaterial (epic) und der boden sind meiner meinung nach ausreichend stabil dimensioniert.
Mit runtergezogen meinte ich inder tat die apside. Beim Skylight ist es besonders wichtig die apiside mit schnee dicht zuzuschaufeln, da ja nur ein moskitonetz die apsisde vom inneren des zeltes trennt. Da diese aber sehr weit hinunterreicht ist es recht leicht eine kleine schneebarriere zu bauen.
Der hintere lüfter ist ungefähr 35cm x 10cm groß und nur mit einem moskitonetz versehen. Aussen ist eine recht große abdeckung angebracht die zuverlässig vor jedem regen schützt - ob jedoch kein schnee hereingeweht wird bin ich mir nicht ganz sicher. Allerdings sollte es einfach sein ein handtuch oder ähnliches vor den lüfter zu hängen indem man es einfach unter die innenliegenden stangen klemmt.
Gewichtsmäßig bin ich mit allen heringen und abspannleinen beim skylight bei 2,1kg.
die 1,8 kg können eigentlich nur ohne abspannleinen mit nur 4 heringen erreicht werden. meiner meinung nach ist das unrealistisch.
ich werde demnächst hier mal einen test des skylights veröffentlichen vielleicht noch diese woche.
Edit: zum modifizieren des skylights: Snowlafps sind wahrscheinlich wirklich kein problem. ich hatte schon überlegt mir welche aus moskitnetz dranzu nähen. Der vorteil wäre, das die belüftung ohne schne nicht behindert wird und das moskitnoetz normalerweise ausreicht um draufgeschaufelten schnee aufzuhalten. Bisher hatte ich mit schnee baer keine probleme.
Das einzige mal wo ich mir snowflapsgewünscht hätte war in einem prasselten regenguss: Der regen kam direkt neben dem zelt auf und war so kräftig, das einige tropfen unter der apside wieder hochspritzten und dabei einige blöde dreckflecken am "innenzelt" hinterließen. Nicht weiter schlimm, nass wurde dabei ja nichts. nur ists doof wenn man morgens dann die innezelttür aufmacht und der dreck reinrieselt. Moskitnetz hätte die regentrotpfen da bestimtm ausreichend gebremst ohne die belüftung zu behindern.
den lüfter verschlißbar zu machen stell ich mir schwerer vor. Da müsste man aufpassen die strukturale stabilität nicht in mitleidenschaft zu ziehen. ich denke die handtuchlösung sollte eigentlich ganz praktikabel sein.
@pfrinz: falls du irgendwann in der nächsten zeit mal richtugn münster / ruhrpott kommen solltest könnten wir uns irgendwo verabreden und du könntest mal das skylight in der realität betrachten ^^
@ Shorty66: Werd wohl in absehbarer Zeit nicht in den Ruhrpott kommen, trotzdem danke für dein nettes Angebot zur Besichtigung und die Infos bzw. deine Einschätzung !
@ auch danke
Kann mir uU das Skylight in den nächsten Wochen bei einem Händler anschauen.
Also wenn ihr die gesamte Winterausrüstung tragen wollt würde ich als erstes auf das Gewicht schauen.
Sry, soll jetzt nicht blöd klingen, aberim Winter bekommt das Zelt ne ganz andere Bedeutung! Da ist das Gewicht wirklich zweitrangig. In erster Linie interessieren da Haltbarkeit und Funktion!
Finde ich jetzt zumindest in Österreich nicht so, für Skandinavien mag das stimmen. Im Winter muss ein Zelt meiner Meinung nach sogar weniger Kriterien erfüllen als im Sommer: Das Zelt braucht nicht Wasserdicht sein, gegen Wind kann das Zelt sehr gut umbaut werden und im Notfall habe ich immer die Möglichkeit eine Schneehöle zu graben. Wir haben am Mt. Blanc jemanden getroffen der war solo mit Zelt unterwegs, ok war zwar Sommer aber Anforderungen ans Zelt waren Winterähnlich. Der hatte nur das Innenzelt von einem Vaude aus der Ultralightschiene mit (es war halt irgendeines das keine Moskitonetzflächen hatte). Da er sich nur vor Wind und fallendem Schnee schützen musste brauchte er nicht mehr. Ich würde beim Winterzelten mein Augenmerk mehr auf einen warmen Schlafsack mit Unterlagsmatte richten, eventuell auch noch auf den Kocher,Schneeschmelzen ist im Winter bei mir immer eine der Hauptbeschäftigungen, dafür eher beim Zelt sparen (irgendwo muss mann ja sparen).
Für mich ist halt bei Skitouren wichtig, dass ich auf Ski halbwegs hinunter komme. Bin ein recht guter Skifahrer, aber mit mehr als 20kg am Buckel wird das abfahren für mich schon zach.
Gruas
Simon
Shorty66
31.08.2007, 14:50
Halbwegs guter Skifahrer??? Also die sachen die du machst, davon träume ich ja ^^ also komm mir nicht mit "halbwegs" ;-)
Ich denke, das man im winter sicher schon ganzschön ordentlich anforderungen ans zelt hat: Stürme sind im winter oft kräftiger - schneelasten wollen auch erstmal getragen werden. Bei der wasserdichtigkeit gebe ich dir recht - da ist ein stoff wie epic sicher bestens. Überhaupt sind einwandzelte im winter doch eigentli8ch zuhause: die niedrigen temperaturen und oft geringe luftfeuchtigkeit sind ja optimale vorraussetzungen für so ein zelt. Zudem ists angenehmer wenns im zelt shcneit als wenn tropfen runterkommen....
Ich glaub auch nicht, das die doppelwandkonstruktion soviel besser isoliert... da sind die schlafutensilien sicher ausschlaggebender.
Also mir ist es schon sehr wichtig das Rucksackgewicht möglichst gering zu halten.
Es geht eben darum den bestmöglichen Kompromiss Gewicht/Funktion (bzw. Sicherheit) zu finden.
Aber das tut es ja eigentlich eh immer, oder ? :D
Der Rucksack sowie die Packordnung spielen hier natürlich auch ihre wichtige Rolle (auch wie immer),
da wird wohl auch noch ein Fred folgen...
Hier ein kurzer Artikel von jemandem der das BD Skylight im Winter benutzt hat und zufrieden scheint -> Artikel im Couloirmag (http://www.couloirmag.com/by_editor/litz_brian/07/bd_skylight.php)
Außerdem noch ein Link zu einem Skylight-Fred hier aus dem Forum: > klonk (http://forum.outdoorseiten.net/showthread.php?p=304033#post304033)
Allgemeine Frage: Wie hoch würdet ich den Temperaturunterschied zwischen dem Inneren eines Einwandzeltes und dem eines klassischen doppelwändigen annehmen ? doppelwandigen ?
Jaja 2,73°F schon klar... Nein einfach subjektiv, bzw. glaubt ihr überhaupt daß es einen gibt ?
Gefühlsmäßig würde ich das mal annehmen.
rumtreiberin
12.11.2007, 21:01
Hängt sicher auch davon ab was für ein Innenzeltmaterial es ist. Mit viel Mesh und überall offenen Lüftern siehts mit dem Wärmeunterschied Innen zu außen bestimmt schlechter aus als wenns mehr ein "Nordlandzelt" ist - ganz einfach weil die gerade vom darin schlafenden Menschen erwärmte Luft mit einer solchen Innenzeltkonstruktion natürlich viel leichter entfleuchen kann. Da kann man dann vermutlich genauso gut (genauso schlecht;-)) ein Einwandzelt nehmen.
Was ich erstaunt unabhängig von einem echten Wintereinsatz mit Schnee festgestellt habe: Der Unterschied von Benutzen meines Intrepid 2 alleine zu meinem neu ergatterten Macpac Microlight ist gewaltig. Bei Außentemperaturen knapp über null, ordentlich Nebel vom weniger als 20 Meter entfernten Fluß (ideales Wetter für gemein viel Kondens) wirds mir im Zweier morgens durchaus schon mal kalt - in dem EIner bleibts deutlich wärmer, da hab ich sogar schon bei diesen Temperaturen das Außenzelt offengelassen. Beim Intrepid lasse ich zwar an den beiden seitlichen Eingängen einige Zentimeter weit offen, öffne alle Lüfter und auch im Innenzelt wird für Belüftung gesorgt - aber so ganz offen lassen wie bei dem Microlight wird dann definitv zu frostig. Nach meinem Eindruck ist also das Verhältnis zwischen Kubikmetern zu erwärmender Luftmasse im Zelt zu Anzahl der Personen im Zelt etwas das deutlichen Einfluß auf die erreichbare Innentemperatur hat. Hätte nicht gedacht daß es so viel ausmacht.
Klar, gemeint war schon ein Doppelwandzelt dessen IZ aus Nylon oder dergleichen besteht.
Wobei wahrscheinlich ein Netz-IZ auch einen kleinen Effekt hat, aber darum geht's mir hier wirklich nicht.
Das man die Luftmasse auch erstmal aufwärmen muß und dementsprechend die Zeltgröße gewählt sein sollte setze ich jetzt auch mal Voraus, ist aber natürlich ein wichtiger Punkt, danke.
Also gleiche/ähnliche Luftmassen in beiden Zelten mit gleich vielen gleich temperierten Warmblütern.
Als wir im Februar in Lappland waren hatten wir ein einfaches Thermometer mit;
Mitten in der Nacht hat es im IZ (Keron 4 GT, 3 Leute) ca.-24° - ich hoffe, ich hab das richtig in Erinnerung - angezeigt und morgens gegen 9:00 Uhr vor dem Zelt ca.-32°. Ob es nun einen bedeutenden Unterschied Nachts gab und wie groß der wirklich war kann ich nicht beurteilen. Aber ich behaupte mal es gibt einen.
Ich kann nur was zu Doppelwandzelten sagen: Ca. 5 Grad Differenz habe ich eigentlich immer feststellen können. Je besser das Verhältnis Außenfläche-Volumen, je kleiner und je "dichter" (Lüfter, Gestängekanäle etc.), desto größer kann die Differenz dann werden.
Bei meinem TNF Mountain 24 lag die Rekord mal auf dem Konkordiaplatz bei 30 Grad (-5 / +25) - und zwar ohne Heizung und bei bedecktem Himmel!
Moritz
hat jemand einen Tipp für mich, konnte bisher noch nichts finden.
suche auch ein Winterzelt :bg:
sollte allerdings nicht über 2kg kommen und recht klein sein.
Schau dir mal das Vaude Odyssee an, vielleicht ist das was für dich...
Und wirf auf jeden Fall einen Blick auf die Lightwave Zelte! (www.lightwave.uk.com)
Wollte mich zwischen dem "micro tent" von Carinthia
und dem "Akto" entscheiden
obwohl diese Leichtgewichtszelte auch nicht schlecht aussehen
könnt ihr mir helfen?
Sollte blos möglichst Kondenswasserfrei bleiben.
sollte sehr leicht sein und für 1Person/ Ausrüstung drinnen verstauen ist weniger wichtig.
Vaude Odyssee soll nach dem Testbericht nicht wirklich dicht sein
Sollte blos möglichst Kondenswasserfrei bleiben.
sollte sehr leicht sein und für 1Person/ Ausrüstung drinnen verstauen ist weniger wichtig.
Dann nimm ein DB Zelt aus Epic. Kondenswasserfrei wird kein 1-Personenzelt sein!
hast du nen Link?
dieses micro tent soll ja Atmungaktiv sein
und hat schon mal jemand mit den Leichtgewichtszelten vom Link
Erfahrungen gemacht?
empfehlenswert für eine drei Wochen Tour bei Dauerregen und Temperatur in der Nacht bis -10???
Ahnender
20.11.2007, 21:51
...Kondenswasserfrei wird kein 1-Personenzelt sein!
Normalerweise nicht, aber im Winter schon.:bg:
@Ahnender
Kommt drauf an, wieviel Schnee man bei jeder Bewegung ab bekommen möchte!!! Ausserdem ist es im Winter nicht immer so kalt, das auch in kleinen Zelten Minusgrade herrschen und dann wirds echt eklig!
Und eigentlich wollte ich nur die Illusion der Kondensfreiheit nehmen :baetsch:
deswegen auch "möglichst"
im rennen stehen grad bei mir etz :D
Akto
Micro Zelt
und dieses T0
was ist nun besser von Kondens und dem Rest?
Also das Micro Tent würd ich sofort aus dem Rennen nehmen! Da kannst du dich ja nichtmal drin umziehen.
Akto ist n erprobter Klassiker, da kannst du nicht viel falsch machen.
T0 ist nicht grad riesig, das Gewicht n Hammer! Ich find die Lightwaveteile einfach klasse, bin deshalb vll nicht objektiv.
danke schon mal etwas, muss mich no mal in meinem trekkingladen darüber informieren.
dann evtl so ein lightwave
allerdings den Platz zum umziehen... war letztens nur mit nem Biwaksack unterwegs und trap das hat gelang an Platz (mir zu minderst)
micro besteht aus goretex und soll atmunksaktiv sein, deshalb dachte ich wäre ein vorteil gegen Kondens
Christine M
20.11.2007, 22:37
[QUOTE=ich;306553]Dann nimm ein DB Zelt aus Epic. /QUOTE]
Freud'scher Versprecher? :grins:
Christine
micro besteht aus goretex und soll atmunksaktiv sein, deshalb dachte ich wäre ein vorteil gegen Kondens
Hilft auch auf jeden Fall, besondes, da das Zelt winzig ist und du so den Innenraum relativ einfach aufheizen kannst. Aber trotzdem kannst du dich dadrin nicht bewegen, geschweige den Aufhalten!
@Christine
eher n einfacher Verschreiber...
also eigentlich nur ein etwas besserer Biwaksack
micro tent gibt es ja auch als biwaksack dann evtl den mit Trap.
ach her je soooooo viele Dinge :D
Was mit einem Goretex (und Konsorten) Biwaksack bei Minusgraden passiert kannst du in meinem Zeltprojekt-Thread gut nachvollziehen. Ohne VBL ist das nicht gerade sinnvoll, da kannste gleich mit nem SilNylon Einwandzelt losziehen... :bg:
also nur mit inlet
oder so ein ligthwave zelt mit innenzelt
so :-)
wollte mich nun zwischen dem akto
und dem ligtwave zelt entscheiden
ich weiß einfach nciht was ich nehmen soll
sollte etwas sturm und schneesicher sein
kann mir bitte jemand helfen ;-)
Welches Lightwave meinst du denn genau ?
Mir persönlich wäre das Akto zu eng, die kleinen Lightwaves kenne ich allerdings nicht "persönlich". Das kleine mit der Apside finde ich aber irgendwie witzig, zumindest am Papier.
Vorteil vom Akto ist sicher der gemeinsame Aufbau von Außen- und Innenzelt und die bewährte Hilleberg Qualität. Möglicherweise auch der Wiederverkaufswert.
t1 scheint gut zu sein/ wollte es allerdings etwas leichter und kleiner auch wenn es sich nur um 500g handelt :-D
also eins von den t0 oder t1
Die Diskussion über Isolationswerde wurden in einen neuen Thread verschoben: --> Isolationsvermögen von Zelten (http://forum.outdoorseiten.net/showthread.php?t=21666)
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